ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Passe ich?
    Gedanken von Ellen Hörder-Knop über die Bibelstelle Römer 12,2

    Morgens vor dem Kleiderschrank stellt sich oft die gleiche Frage: Was ziehe ich heute an? Was passt zum Wetter, zu meinen Terminen, zu den Menschen, denen ich begegne?

    Doch manchmal geht diese Frage tiefer. Dann geht es nicht mehr nur um Kleidung, sondern um mich selbst: Passe ich? Bin ich gut genug? Erfülle ich die Erwartungen?

    Schon vor fast zweitausend Jahren spricht der Apostel Paulus in diese Spannung hinein – und er beginnt nicht mit einem Anspruch, sondern mit einem Zuspruch:

    Bei Gott muss ich nichts beweisen. In Jesus Christus sagt Gott Ja zu mir – aus Gnade. Ein Ja, das hält, auch wenn ich wanke. Diese Zusage hilft mir, umzudenken.

    Im Römerbrief, Kapitel 12, Vers 2 lese ich:

    „Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.“ (Hfa)

    Die Perspektive verschiebt sich: Weg von „Was kommt gut an?“ – hin zu „Was ist wirklich gut?“ Was dient dem Leben und ehrt Gott?

    Das ist kein Programm zur Selbstoptimierung, sondern Gottes Weg: Zuerst sein Ja, dann die Veränderung. Nicht Druck von außen, sondern Kraft von innen.

    Ich bin von Jesus angenommen. Ich muss nicht erst passen – weder in ein Outfit noch in Erwartungen.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Ellen Hörder-Knop

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    3 min
  • Sorgen
    Gedanken von Oliver Jeske über die Bibelstelle Klagelieder 3,19-22

    Sorgen habe eine unangenehme Eigenschaft: Man kann sich so richtig in ihnen einkreiseln. Auch der Autor der biblischen Klagelieder kennt das:

    „Der Gedanke an meine Not und Verlassenheit macht mich bitter und vergiftet mein Leben. Trotzdem muss ich daran denken, und das wühlt mich bis ins Innerste auf.“ (Klagelieder 3,19-20 - BasisBibel)

    Der Schreiber dieser Zeilen hatte tatsächlich allen Grund zur Sorge. Das Südreich Juda war Geschichte. Der letzte territoriale Überrest des ehemaligen Königreichs Israel ist von den Feinden erobert. Der Tempel in Jerusalem gleicht nur noch einem Trümmerhaufen.

    Hoffnung auf eine positive Zukunft? Fehlanzeige!

    Und dennoch bleibt der Dichter dieses Klageliedes nicht beim Lecken der eigenen Wunden stehen. Er schreibt:

    „Deshalb will ich in mich gehen und meine Hoffnung auf den HERRN setzen: Ja, seine Güte hört nicht auf. Sein Erbarmen hat noch lange kein Ende.“ (Verse 21-22)

    Das Vertrauen auf Gottes unwandelbare Güte und sein Erbarmen ist mehr als nur ein Glaubenssatz. Es trägt in den Krisen meines Lebens. Auch wenn ich keine Zukunftsperspektive mehr erkennen kann, hilft es, dass die Sorgen nicht das alles Bestimmende bleiben – denn Gott hat eine Zukunft für mich.

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    Autor: Oliver Jeske

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    2 min
  • Reich und tot
    Gedanken von Tobias Schier zum Bibeltext Psalm 49,13.

    Reich und tot

    Was haben Albert Einstein, Johann Sebastian Bach, Kleopatra und Coco Chanel gemeinsam? Sie gehören zu den einflussreichsten Menschen der Geschichte, und sind tot.

    Was haben Jeff Bezos, Elon Musk, Alice Walton und Jacqueline Mars gemeinsam? Sie gehören zu den reichsten lebenden Menschen, und sie werden sterben. So, wie alle anderen Menschen auch.

    Das wussten schon die Söhne Korachs, als sie den Psalm 49 verfasst haben. Der gehört zu den Weisheitspsalmen. Er behandelt die Vergänglichkeit von Reichtum und den unausweichlichen Tod aller Menschen. Besonders in Vers 13 kommt das zum Ausdruck. Dort heißt es: „Durch Größe und Reichtum bleibt keiner am Leben; der Mensch geht ebenso zugrunde wie das Vieh.“

    Die Söhne Korachs bringen mir hier nichts auf die sanfte Tour bei. Stattdessen sind die Worte eindeutig. Jedes Lebewesen, ob Mensch oder Tier, wird sterben. Und auch Reichtum ändert nichts daran. Zwar sind die meisten Menschen nicht so reich oder einflussreich wie Kleopatra oder Jeff Bezos, dennoch kann ich diesen Vers auf mich beziehen.

    Ich frage mich: Welchen Stellenwert hat Geld und Besitz in meinem Leben? Wie wichtig ist mir der Einfluss einer Position? Wenn all das am Ende doch keine Bedeutung hat, was dann? Ich finde meinen Wert, meinen Sinn und mein Ziel bei dem, der mich gemacht hat: bei Gott.

    Die Beziehung zu Gott ist mir das Liebste. Der Wert dieser Beziehung liegt nicht im Materiellen. Sie schenkt inneren Frieden und Freude über den Tod hinaus.

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    Autor: Tobias Schier

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    3 min
  • Grund zum Weitermachen
    Gedanken von Miri Langenbach zum Bibeltext 2. Mose 14,14.

    Soll ich Ihnen mal verraten, was ich wirklich richtig schlecht abhaben kann? Kontrollverlust. Ich träume selten schlecht, aber wenn ich mal schlecht träume und mich dran erinnere, dann geht es immer darum. Ich träume, dass ich was weiß, aber niemand hört auf mich. Ich träume, wie ich was Wichtiges erledigen muss, aber es gelingt mir einfach nicht.

    So etwas kann ich nicht leiden. Ich regle lieber, löse Probleme, denk mir was aus, verlasse mich auf meine Stressresilienz und mein gutes Krisenmanagement. Und dann nichts machen können? Puh … Ich bin in einer Lebensphase, da habe ich das Gefühl, das Leben lebt sich ohne mich. Und das macht mir tatsächlich zu schaffen.

    So, und dann kommt die Bibel daher, und setzt noch einen drauf: „Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.“ (2. Mose 14,14) Das ist die Ansage Moses an seine Leute, als sie fürchten, von den Ägyptern angegriffen zu werden. Ein beliebter Kalenderspruch. Grandios finde ich ja, was Gott dazu sagt: „Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen.“ (2. Mose 14,15)

    Gott hat doch alles schon geregelt. Er weiß doch schon, wie er das Problem lösen wird. Das kann mir Widerstandskraft geben, und auch Ruhe schenken. Weiterziehen! Ich bin nicht allein unterwegs.

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    Autor: Miri Langenbach

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    2 min
  • Namen
    Gedanken von Bernd Kortmann zum Bibeltext Hosea 1,9.

    Haben Sie Ihre Eltern schon mal gefragt, warum sie Ihnen genau diesen Namen gegeben haben? Ich finde das faszinierend. 

    Der Vorname meines Vaters bedeutet unter anderem „der große Bär“, der meiner Mutter „die kleine Bärin“. Als Kind fand ich das unglaublich lustig – Papa der große Bär, Mama kleiner Bär. 

    Bei unseren eigenen Kindern haben wir dann bewusst auf Bedeutung geachtet – Namen, die etwas sagen sollen. Weil Namen eben nicht nur schön klingen, sondern oft mehr tragen, als man denkt.

    In der Bibel ist das noch deutlicher. Hosea, ein Prophet in einer schwierigen Zeit, bekommt von Gott einen Auftrag, der seltsamer kaum sein könnte. Er soll Kinder bekommen, und sie sollen Namen tragen, die wie Urteile klingen.

    Eines dieser Kinder heißt Lo-Ami. Das bedeutet: „nicht mein Volk“. Und er sprach: „Nenn ihn Lo-Ami, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich will nicht euer Gott sein.“

    Ein Name als Abbrucherklärung. Gott ist am Ende seiner Geduld, und das wird in einem Namen gemeißelt. Stärker geht es kaum.

    Aber Name und Bedeutung sind keine Schicksalsurteile. Wie wir heißen, macht uns nicht zu dem, was wir sein müssen.

    Wie wäre es, wenn Sie heute einfach mal nachfragen, bei den Eltern, bei jemandem, der dabei war: Was haben die sich eigentlich gedacht, als sie Ihnen diesen Namen gegeben haben?

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    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Wofür stehe ich
    Gedanken von Susanne Thyroff zum Bibeltext Daniel 6,23.

    In meinem früheren Kollegenkreis habe ich mich immer mal wieder gefragt: Soll ich mich zu Themen äußern, die ich aufgrund meiner Überzeugungen anders sehe? Soll ich kämpfen, dagegenhalten oder lieber schweigen?

    In solchen Momenten habe ich manchmal an Daniel gedacht.

    Daniel lebte vor rund 2600 Jahren als verschleppter Israelit im Reich der Meder und Perser. In einer Gesellschaft mit vielen Göttern stand er unter  großem Druck, sich anzupassen. Er war Jude und seine ethischen Überzeugungen waren oft sehr unterschiedlich zu dem, was er bei den Menschen um ihn herum sah.

    Daniel fällt nicht dadurch auf, dass er gegen etwas ist. Im Gegenteil:

    In diesem schwierigen Umfeld zeichnet sich aus durch seine Klugheit und Exzellenz im Beruf. Er ist integer, ohne Fehlverhalten und unerschütterlich treu Gott gegenüber. Er lebt ein vorbildliches Leben und gerade deshalb genießt er das Vertrauen des Königs. Und als Daniel wegen seiner Treue zu Gott und seinen Geboten in der Löwengrube landet, erfährt er: Gott lässt ihn nicht im Stich.

    Für mich heute heißt das: Auch wir leben in einer pluralen, oft glaubensfernen Gesellschaft. Vielleicht sollten Christen nicht zuerst dafür bekannt sein, wogegen sie sind. Sondern dafür, wofür sie stehen.

    Daniel stand für Weisheit. Für Zuverlässigkeit. Für Integrität. Und für einen Glauben, der sein ganzes Leben durchzog.

    Wenn Menschen an mich denken, wünsche ich mir, dass sie wissen, wofür ich stehe und nicht wogegen ich bin.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Susanne Thyroff

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    3 min
  • Souvenirs aus dem Jordan
    Annegret Schneider über Josua 4,4-24 .

    Ein Urlaub ist für mich seit jeher mit Erinnerungsstücken verbunden – egal, ob ich selbst unterwegs war oder sonst jemand aus der Familie. War das spannend, wenn unsere Tanten aus den Bergen zurückk amen und dann kleine Schätze an uns Kinder verteilten: Eine bemalte Spanschachtel, Schokolade in einer Dose mit dem Bild des Königssees und dergleichen. Jahrelang habe ich ein paar Steine aufbewahrt, die ich bei einer Wanderung in Österreich vom Weg aufgelesen habe.

    Damals wusste ich noch nicht, dass das mit den Steinen sogar biblische Tradition hat. Im Buch Josua im Alten Testament gibt Gott eine denkwürdige Anweisung. Aus jedem Stamm des Volkes Israel soll ein Mann einen Stein aus dem Jordan nehmen. 12 Steine also als Andenken an eine ganz besondere „Reise“. An ein Wunder, das Gott vor den Augen seines Volkes tut.

    Gott sagt zur Begründung seines Auftrags: „Wenn eure Kinder später einmal ihre Väter fragen: ‚Was bedeuten diese Steine?‘, so sollt ihr ihnen kundtun und sagen: Israel ging auf trockenem Boden durch den Jordan, als der HERR, euer Gott, den Jordan vor euch austrocknete, bis ihr hinübergegangen wart, wie der HERR, euer Gott, am Schilfmeer getan hatte, das er vor uns austrocknete, bis wir hindurchgegangen waren; auf dass alle Völker auf Erden die Hand des HERRN erkennen, wie mächtig sie ist, und ihr den HERRN, euren Gott, fürchtet allezeit.“Josua 4,21-24 (LUT 2017)

    Wenn das mal kein besonderes Souvenir ist.

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    Autor: Annegret Schneider

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    3 min
  • Klimawandel
    Gedanken von Markus Baum über den Bibeltext 1. Könige 18,44.

    Manche Menschen bringt ein Wort wie „Klimawandel“ augenblicklich auf die Palme. Dabei gibt es den Sachverhalt, den das Wort beschreibt, seit Urzeiten. Auch menschengemachter Klimawandel hat sich in historischen Quellen niedergeschlagen.

    Das 1. Buch der Könige spricht in den Kapiteln 17 und 18 von einer mehrjährigen Klimakatastrophe im Nahen Osten. Im 9. Jahrhundert vor Christus wurde das Nordreich Israel von einer verheerenden Dürre heimgesucht. Drei Jahre lang fiel kein Tropfen Regen.

    Was hat die Katastrophe ausgelöst? In der Antike haben zwar auch schon maßlose menschliche Eingriffe in die Natur für klimatische Veränderungen gesorgt – aber im konkreten Fall hat die Katastrophe eine spirituelle Ursache. Ahab, der König des Nordreiches Israel, hat sich nicht um Gottes Weisungen geschert, sondern mit voller Absicht ein Gegenprogramm verfolgt. Ausbaden mussten es seine Untertanen – und das ganze Land. Die Dürre war Gottes Quittung für das verhängnisvolle Fehlverhalten des Königs.

    Wie lässt sich die Katastrophe stoppen und weiteres Unglück abwenden? Durch Sinneswandel. Umkehr und Neuausrichtung – auf den Gott Israels. Das erweist sich als Geduldsprobe. Kann man nachlesen im 1. Buch der Könige Kapitel 18 ab Vers 40: Sechsmal lässt der Prophet Elia seinen Diener nach dem verheißenen Regen Ausschau halten, anfänglich zeigt sich kein Wölkchen am Himmel – doch beim siebten Mal sieht der Diener eine winzige Wolke aufziehen. In Nullkommanichts zieht es zu, der Himmel öffnet seine Schleusen – ergiebiger Regen fällt.

    Gut Wetter zwischen Gott und Menschen: Das gibt’s. Und es ist wie im Fall des Nordreiches Israel Ergebnis einer Vertrauensübung.

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    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Immer heller
    Gedanken von Claudia Mertens zum Bibeltext Sprüche 4,18.

    Lange habe ich Zeitungen ausgetragen und es war mir immer ein heimlicher Wettkampf, wer zuerst wach ist: die Vögel draußen oder ich.

    Mit den Jahren war ich immer später dran bis sich die Möglichkeit ergab, die Nebentätigkeit zu wechseln.

    Was ich wohl nicht vergessen werde, ist, wie ungern ich zum Schluss in der Dunkelheit unterwegs war. Und oft habe ich diese Wandlung erlebt, die Salomo vor vielen, vielen Jahren in seinen Sprüchen beschreibt:

    “Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.”

    Sonnenaufgänge sind wirklich etwas Besonderes. Die Konturen werden klarer, die Farben satter und ich muss nicht ständig aufpassen, ob ich über irgend etwas stolpere. Ich mag diesen Vergleich mit dem Pfad, den ein Gerechter geht.

    Gerechter? Das ist in der Bibel ein Mensch, der fehlerlos vor Gott stehen kann. Das kann ich allein nicht – aber seit ich mein Leben Jesus gegeben habe, darf ich mich so sehen und erleben: ja, es ist nicht mit einem Schlag alles taghell geworden in meinem Leben. Manche Fehler und Eigenarten werfen noch ordentliche Schatten, da, wo ich laufe. Aber: sie werden kleiner, wenn ich Jesus erlaube, mich zu verändern. Mein Vertrauen in ihn zu stärken. Jeden Tag etwas mehr von Gottes Licht in meinem Leben, das ist ein guter Weg.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Claudia Mertens

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    2 min
  • Himmlische Lebensaufgaben
    Gedanken von Jens Kilian zum Bibeltext 1. Timotheus 4,13

    Haben Sie eine Lebensaufgabe? Eine Aufgabe, die ihnen besonders wichtig ist und der sie schon seit langer Zeit nachgehen? Ich sehe für mich eine Lebensaufgabe darin, in Andachten oder Predigten christliche Inhalte weiterzugeben und vielleicht noch mehr im Organisieren von Andachten, die andere halten. Ich plane Predigten in unseren Gottesdiensten und Gebetsstunden, sowie Andachten in unserer Sportgruppe aber auch Mitarbeiterandachten im ERF.

    Der Unterschied einer Hobby-Sportgruppe zu einer christlichen Sportgruppe, der Unterschied von einem normalen Verein zu einer Gemeinde und der Unterschied von einem christlichen Werk zu einem normalen Arbeitsplatz liegt für mich ganz wesentlich darin: Dass wir uns Zeit nehmen, uns mit den Inhalten der Bibel zu beschäftigen.

    Nicht das, was ich zu sagen habe, ist für alle wichtig, auch die neusten Trends sind morgen schon wieder von gestern. Aber die Inhalte der Bibel sind wirklich relevant. Für Geflüchtete in unserer Sportgruppe, die Jesus kaum kennen, damit sie ihn kennenlernen. Genauso aber auch für uns als Mitarbeiter eines christlichen Werkes, damit wir im Glauben bleiben und wachsen.

    Aus diesem Grund ist es für mich nicht nur eine Lebensaufgabe, mich darum zu kümmern, dass die Inhalte der Bibel zu den Menschen kommen und das Wort Gottes weitergegeben wird. Es ist ein Vorrecht. Ich darf die wichtigste Botschaft der Welt verbreiten, ich darf für Gott selbst tätig sein.

    Der Apostel Paulus schreibt seinem jungen Mitarbeiter Timotheus in seinem Brief:
    Solange ich nicht wieder bei euch bin, lies in der Gemeinde weiterhin aus der Heiligen Schrift vor, ermutige die Christen und unterweise sie im Glauben. 

    Wo könnten Sie dazu beitragen, dass die Inhalte der Bibel weitergegeben und damit Menschen in den Himmel eingeladen werden?

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    Autor: Jens Kilian

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    3 min

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