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Was verbinden Sie mit dem Begriff „Erbarmen“? Fällt Ihnen da als erstes ein, dass die Hessen kommen? Wenn das so ist, sind Sie vermutlich irgendwo zwischen 40 und 80, und entweder umspielt jetzt ein nostalgisches Lächeln Ihren Mund oder Sie verdrehen entnervt die Augen. So ist das mit Ohrwürmern, die sich einmal im Gedächtnis festgesetzt haben.
Aber darf ich Ihre Aufmerksamkeit in eine ganz andere Richtung lenken? Von Erbarmen ist im Buch der Bücher, in der Bibel, vielfach die Rede. Zum Beispiel in Psalm 103, Vers 13. Da steht in der Luther-Übersetzung: „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.“
Wenn Ihnen das zu hölzern oder gar zu schwer verständlich klingt, hier die Version aus der Übersetzung Hoffnung für alle: „Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der HERR alle, die ihn achten und ehren.“
Und in der Neuen Genfer Übersetzung klingt das so: „Wie ein Vater seinen Kindern voller Güte begegnet, so begegnet der HERR denen, die ihm in Ehrfurcht dienen.“
Wie man es auch ausdrücken mag – Fakt ist: Gott ist gut und meint es gut mit uns Menschen. Und wir können nichts Besseres tun, als ihn lieben, ihn ehren und ihm dienen. Und dann wird er uns wiederum mit Güte, Erbarmen und Liebe begegnen. Das will ich mir merken. Das soll sich in meinem Gedächtnis so festsetzen, dass ich es immer wieder abrufen kann. Nicht nostalgisch oder genervt, sondern mit dem festen Wissen, dass da jemand ist, der es gut mit mir meint und mich nicht fallen lässt.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Annegret Schneider
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Wie war das mit dem tapferen Schneiderlein und den bedrohlichen Riesen? Große Klappe siegt über Muskelmasse. Double Talk, mehrdeutige Aussagen, selbstbewusst vorgetragen, und übermütiger Schabernack bringen die Riesen durcheinander, sodass am Ende das schmale Hemd, das schwächliche Gegenüber über die Riesen triumphiert.
Vor 2.900 Jahren gab es in Israel einen Regionalkönig – Asa hieß der Mann. Über seine Statur wissen wir nichts – und ob er es wie sein Ur-Urgroßvater David mit einem Riesen vom Kaliber Goliat aufgenommen hätte, das ist auch unbekannt. Sehr wohl ist bekannt, dass Asa selbstbewusst war – im Sinn von: Sich seiner selbst und seiner Möglichkeiten bewusst, aber auch seiner Grenzen. Und er hatte es zwar nicht mit einem Riesen zu tun, aber mit einer aufstrebenden kämpferischen Regionalmacht: Das Volk der Kuschiter war am Oberlauf des Nil beheimatet und versuchte gerade, die Vorherrschaft der Ägypter abzuschütteln und seinerseits seinen Einfluss in der Region auszuweiten.
Asa sah sich einer schlagkräftigen Streitmacht gegenüber. Und er war sich klar: Mit seinem kleinen stehenden Heer und seiner Landmiliz kann er gegen diese Bedrohung kaum etwas ausrichten. Aber immerhin eines hat Asa versucht: Er hat sich an Gott gewandt. Mit den Worten: „Herr, es ist dir nicht schwer, dem Schwachen gegen den Starken zu helfen. Hilf uns, Herr, denn wir verlassen uns auf dich.“
Realismus statt großer Klappe. Und die Einsicht: Wenn dir die nötigen Kräfte fehlen, dann such dir einen starken Verbündeten. Ein stärkerer Verbündeter als der Gott Israels, der Vater Jesu Christi, ist nicht denkbar. Bis heute nicht.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Markus Baum
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An was denken Sie, wenn Sie das Wort „Gesetz“ hören?
Denken Sie an unsere dicken Bücher in Deutschland, in denen sich fein säuberlich Paragraf an Paragraf reiht, oft in wenig verständlicher Sprache?
Und wie denken Sie dann über all die Regelungen, die es gibt? Ist es eher nervig und viel zu viel oder sind Sie doch erleichtert, dass manche Sachen nicht immer wieder neu verhandelt werden müssen, sondern einfach klar geregelt sind. Einfachstes Beispiel: Wenn mir jemand etwas klaut, hat er es tunlichst zurückzugeben, und zwar sofort und unbeschädigt. Sonst droht zu Recht Strafe.
Gesetze positiv sehen, als Hilfe, als Schutz. Das ist schon vor einigen Tausend Jahren einem Psalmbeter nicht immer leicht gefallen und so sagt er zu Gott:
Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.
Die Grundhaltung des Verfassers ist nachahmenswert, denn er ist sich sicher: Gottes Gesetz ist voller Wunder. Aber er weiß auch: die sehe ich nicht immer.
Das kenne ich gut. Auch mir erscheint Gottes Wort manchmal schwer zu verstehen und der Sinn wenig greifbar. Aber ich glaube auch, dass das dann eher an meinen Sinnen liegt. Gott hat sein Wort gegeben, damit wir ein Leben mit ihm finden können, damit unser Leben gelingt. Als Hilfe und Schutz.
Wie der Psalmbeter bin ich auch davon überzeugt und tue es ihm gleich: wenn ich es nicht sehen kann – kann ich Gott um Hilfe bitten.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Claudia Mertens
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Klar sein. Nicht vom Guten abweichen. Das kann ich von Jesus und seinen Anhängerinnen und Anhängern lernen. Die Apostelgeschichte zum Beispiel erzählt, wie Petrus und Johannes, zwei der engsten Freunde von Jesus, etwas richtig Gutes tun: sie bieten einem gelähmten Mann Hilfe an. Im Namen Jesu heilt Petrus seine gefühllosen Beine. Der Mann tanzt vor Freude, lobt Gott und kann sein Glück kaum fassen. Auf eigenen Füßen folgt er seinen Rettern in den Tempel.
Die Tempelwächter allerdings weisen die Wundertäter zurecht. Ihr seid doch einfache Leute, sagen sie. Das ist gegen die Ordnung. Sie bringen Petrus und Johannes ins Gefängnis. Das Helfen, Heilen und Predigen verbieten sie ihnen. Aber die beiden haben ein starkes Gegenargument und sagen: „Entscheidet selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als ihm!“ (Apostelgeschichte 4, 19).
Mich beeindruckt die Klarheit der Apostel. Ich glaube, Jesus hätte ihnen auch anerkennend auf die Schulter geklopft. Sie sind in seinem Auftrag unterwegs. Sie sollen Menschen auf die Beine bringen, in eine Verbindung mit Gott, ins Leben. Davon lassen sie sich nicht abbringen.
Ich weiß nicht, ob ich als Apostelin 2.0 immer so klar und mutig unterwegs bin. Aber ich hoffe in wichtigen Momenten auch, dass ich über meine Ängste hinauswachse. Weil es nichts Wichtigeres gibt als die Menschenliebe und die Gottesliebe. Dieses Gebot mag auch ich um keinen Preis aufgeben.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Ute Heuser-Ludwig
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Immer wieder gibt es auf der Welt Hungersnöte. Die Gründe dafür sind oft Trockenheit und in Folge Missernten. Oder Überschwemmungen, die die Ernte wegspülen. Und ohne Getreide lässt sich nun mal kein Brot backen, das Grundnahrungsmittel weltweit.
Auch schon vor mehreren tausend Jahren waren Hungersnöte bekannt. Eine, die in der Bibel sehr prominent beschrieben wird, ereignet sich vor rund 3500 Jahren in Ägypten und dem Nahen Osten. Doch dank göttlicher Vorsehung gibt es einen jungen Mann, der die Not abwenden kann, weil er in den guten Jahren die Kornkammern Ägyptens gefüllt hat. In der Bibel ist dazu zu lesen „Als nun im ganzen Lande Hungersnot war, tat Josef alle Kornhäuser auf und verkaufte den Ägyptern; denn der Hunger ward je länger, je größer im Lande.“ (1. Mose 41,56)
Josef war einer der zwölf Söhne Jakobs, einem der Erzväter des Volkes Israel. Gott hat Josef dazu auserkoren, genau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle zu sein und so nicht nur die Ägypter, sondern auch seine Familie und damit das zukünftige Volk Israel zu retten. Dabei hat es zu Beginn ganz anders ausgesehen. Josef hat sich wegen seiner Art bei seinen Brüdern so unbeliebt gemacht, dass sie ihn an Sklavenhändler verkauft haben, die ihn nach Ägypten bringen. Jahre später erweist sich das als glückliche Fügung.
Oder so gesagt: Gottes Pläne sind in allen Dingen vollkommen, auch, wenn das bedeuten kann, dass Menschen ungewöhnliche Lebenswege haben. Und nicht immer ist der Sinn zunächst ersichtlich. Denn auch Josef ahnt nicht, warum er als Sklave nach Ägypten verkauft wurde. Erst in der Rückschau erschließt sich so manches. Was für Josef galt, gilt auch noch heute.
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Autor: Horst Kretschi
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Vor kurzem hat sich wieder einmal eine Besuchergruppe hier im Haus des ERF angemeldet. Wir freuen uns als Mitarbeitende immer sehr, wenn Menschen vorbeikommen und sich unsere Arbeit und unser Medienhaus ganz persönlich anschauen. Als diese Gruppe schließlich bei mir am Arbeitsplatz vorbeikommt, strahlt mich plötzlich ein Gesicht an und ein älterer Herr kommt auf mich zu. Ich erkenne ihn! Er war vor über 30 Jahren einer meiner Dozenten während des Theologiestudiums. "Ach, Hans, was freue ich mich dich zu sehen." sagt er zu mir. Und zu seiner Frau: "Wie schön ist es, zu erleben, was aus den Jungs von damals so geworden ist!"
Ich glaube, vielen Menschen geht es so, wenn sie mit viel Liebe und Engagement versuchen, das an andere weiterzugeben, was ihnen wirklich wichtig ist. Sie freuen sich, wenn die Weitergabe gelungen ist, wenn die Inhalte wirklich angekommen und ins Leben aufgenommen wurden. Wenn man dann später auch noch sieht, wie das Ganze nicht nur beim Wissen bleibt, sondern Früchte trägt, ist die Freude um so größer. So hat es auch der Evangelist Johannes erlebt und dann in seinem dritten Brief geschrieben: "Nichts freut mich mehr, als zu hören, dass meine Kinder ihr Leben in der Wahrheit führen." Das ist eine Freude, die miteinander verbindet. Wie schön ist es, wenn man sich dann wieder einmal begegnen kann, auch nach langer Zeit. Darum sage ich Danke an alle, von denen ich lernen durfte und immer noch darf. Über Jesus. Über das Leben und wie ich es gestalten kann. Und ich danke Gott dafür!
Bibellesen unter bibleserver.com
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Sonnengebräunt in Kombination mit einem weißen Kleid in einem Straßencafé. So zieht eine Frau häufig die Blicke von Männern auf sich. Woher kommt die Bräune? Liegestuhl im Garten, Urlaub, Schwimmbad sind mögliche Erklärungsmuster.
Im Alten Testament stellt sich eine Frau als sonnengebrannt vor. Sie ist die Angebetete in einem Liebeslied, das sich im Hohenlied der Bibel, dem schönsten Lied, findet.
Nicht weil die Frau so viele Sonnentage im Urlaub genossen hat, hat sie die dunkle Hautfarbe, sondern von ihrer Arbeit. Vermutlich als Hirtin. Ihre Hautfarbe entspricht den schwarzen Ziegenhaardecken, die für arabische Beduinenzelte in Kedar verwendet werden.
Ungewöhnliche Gegensätze machen die Hirtin anziehend: Von der Arbeit hat sie ihre Bräune. Sie ist keine elegante Dame, die sich die Finger nicht dreckig macht. Trotzdem ist sie anmutig und brillant. So luxuriös und herrlich wie Salomos Zeltdecken, die die Stiftshütte und später den Tempel in Jerusalem zieren. Eine Frau zum Staunen. Darauf weist sie die Töchter Jerusalems hin. Auch wenn sie es nicht verstehen, diese Gegensätze, diese Anmut, diese Pracht zeichnen sie als Hirtin aus.
Im Hohenlied 1, Vers 5 wird das vielleicht vor fast 2900 Jahren so zusammengefasst:
„Schwarz bin ich und doch anmutig, ihr Töchter Jerusalems, wie die Zelte Kedars, wie die Zeltdecken Salomos.“
Eine Frau zum Verlieben. So hat Gott sie geschaffen. So preist sie sich an. Haben Sie den Mut, anderen zu sagen, wie wunderbar und einmalig Gott Sie geschaffen hat?
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Autor: Elke Drossmann
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Neulich habe ich die Geschichte eines ehemaligen muslimischen Imams gelesen. Er war im Iran auf Umwegen mit dem christlichen Glauben in Kontakt gekommen und hatte sich schließlich für die Nachfolge Jesu entschieden. Irgendwann wurde er wegen seines Glaubens verhaftet und für mehrere Jahre ins Gefängnis eingesperrt. Er musste stundenlange Verhöre und viele Folterungen über sich ergehen lassen.
Im Verlauf der Geschichte sind Christen immer wieder verfolgt worden. Seit den Anfängen der Kirche haben Christen wegen ihres Glaubens an Jesus Christus Ausgrenzungen bis hin zu Gefängnis- und Todesstrafe in Kauf nehmen müssen. Das hat sich bereits im Hebräerbrief niedergeschlagen.
Der Autor des Briefes ermahnt seine Leser, im Gebet für jene einzustehen, die um ihres Glaubens willen benachteiligt werden oder sogar leiden müssen. Im Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 3, schreibt er:
Denkt an diejenigen, die im Gefängnis sind. Fühlt mit ihnen, als wärt ihr selbst dort. Teilt das Leid derer, die misshandelt werden, als würdet ihr ihren Schmerz am eigenen Körper spüren. (Übersetzung Neues Leben. Die Bibel)
Ich will mir die Worte aus dem Hebräerbrief zu Herzen nehmen und im Gebet für jene eintreten, die um ihres Glaubens willen leiden. Ich bete:
Herr Jesus Christus, viele deiner Nachfolger werden um ihres Glaubens willen benachteiligt. Nicht wenige hat man im Gefängnis eingesperrt. Bitte sei ihnen nahe. Tröste du sie. Gib ihnen Kraft. und setze sie frei – innerlich, und wenn möglich, auch äußerlich, sodass Sie in Freiheit leben können. Amen.
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Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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Mein Handy zeigt mir Urlaubsbilder von Freunden: Berge, Meer, Sonnenuntergänge. Strahlende Gesichter. Alles wirkt leicht und irgendwie perfekt.
Ein kurzer Blick, und schon erscheint das nächste Bild. Und doch bleibt manchmal etwas hängen – dieser Gedanke: „Da wäre ich jetzt auch gern.“ Vielleicht auch die leise Frage: „Wer nimmt mich eigentlich wahr, während mein Alltag einfach weitergeht?“ Nach außen zeige ich oft: „Alles okay.“ Aber innerlich fühlt es sich manchmal ganz anders an.
Genau in dieses Gefühl hinein trifft mich ein Satz aus dem Gebetbuch der Bibel. In Psalm 33, Vers 13 steht:
„Der HERR schaut vom Himmel herab und sieht alle Menschenkinder.“
„Herabschauen“ – das klingt erstmal nach Abstand. Gott oben, ich unten. Aber Gottes Blick ist nicht kühl und nicht distanziert. Er streift mich nicht nur, er bleibt. Nicht kontrollierend, ob ich genug leiste oder alles richtig mache. Gott sieht tiefer. Nicht nur das, was andere von mir wahrnehmen. Er sieht auch das, was ich selbst oft überspiele oder verstecke.
Gott kennt mein Herz. Er sieht mich, nicht nur mein Bild. Bei ihm muss ich nichts darstellen. Kein perfektes Bild liefern. Ich darf einfach ich sein: mit meinen Fragen, mit meiner Sehnsucht, mit meiner Müdigkeit.
Auch wenn mein Tag heute eher nach Wäschekorb aussieht als nach Meerblick. Auch wenn gerade mehr Alltag als Abenteuer dran ist: Ich bin gesehen. Und ich bin geliebt.
Das macht mein Herz leichter – und meinen Blick heller.
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Autor: Ellen Hörder-Knop
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In der Jahrtausende alten Kirchengeschichte gibt es zahlreiche bildliche Darstellungen von Engeln und anderen himmlischen Dienern Gottes. Die Bibel selbst ist bei der Schilderung der unsichtbaren Welt wesentlich zurückhaltender. Einen seltenen Einblick gewährt sie aber im 2. Buch Könige:
Der Prophet Elischa ist das strategische Ass im Ärmel des Königs von Israel. Immer, wenn die Truppen der feindlichen Aramäer sich in einem Hinterhalt verstecken, weiß Elischa davon und gibt ihm Bescheid.
Auch die Aramäer bekommen davon Wind. Sie umstellen die Stadt, in der sich Elischa befindet. Eine scheinbar ausweglose Situation. Einem von Elischas Dienern schlottern die Knie. Doch Elischa sagt zu ihm:
„Fürchte dich nicht! Wir haben mehr Beistand als sie!“ (2. Könige 6,16 – BasisBibel)
Und dann erhält der Diener einen Einblick in die unsichtbare Welt. Da ist ein Kreis von Pferden und Wagen aus Feuer um die Stadt. Eine Realität, die sonst niemand sieht.
Kurz gefasst: Die ganze Situation geht nicht nur für Elischa und sein Gefolge gut aus. Es kommt am Ende sogar zu einer dauerhaften Befriedung.
Was kann ich daraus lernen: Wenn ich eine Situation für absolut aussichtlos halte, dann ist das sicherlich okay. Aber es ist noch lange nicht Gottes Perspektive. Er hat Mittel und Wege, die meine kühnsten Ahnungen übersteigen. Er hat einen guten Weg für mich und die Menschen, die mir wichtig sind. Einen Weg hindurch und heraus aus aller Hoffnungslosigkeit.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Oliver Jeske
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