
Sign up to save your podcasts
Or


Meinen Ehering trage ich eigentlich immer. Nur beim Sport lasse ich ihn manchmal weg – wenn die Gefahr besteht, dass er klemmt und nicht mehr runtergeht. Oder nachts. Aber sonst: dran. Er ist ein sichtbares Zeichen. Er sagt: Ich bin vergeben. Ich habe mich gebunden. Ich gehöre zu jemandem.
Wir Menschen brauchen solche Zeichen. Nicht weil wir vergesslich sind – sondern weil manche Dinge zu groß sind, um sie nur im Kopf zu behalten.
Der Prophet Samuel aus dem Alten Testament der Bibel hat das vor 3.000 Jahren auch schon gewusste. Nachdem Gott Israel vor den Philistern gerettet hatte, hat Samuel was gemacht? Er nahm einen Stein, stellte ihn auf und gab ihm einen Namen. So steht’s im 1. Buch Samuel Kapitel 7:
„Da nahm Samuel einen Stein und stellte ihn auf zwischen Mizpa und Sen und nannte ihn Ebenezer und sprach: Bis hierher hat uns der HERR geholfen." *(1. Samuel 7,12)*
Ebenezer – Stein der Hilfe. Kein Monument. Kein Tempel. Nur ein Stein, der sagen soll: Hier war Gott. Hier hat er eingegriffen. Das soll nicht vergessen werden.
Gott selbst hat durch Jesus Christus ein Zeichen gesetzt, das noch radikaler ist: das Kreuz. Manche tragen es um den Hals, manche lassen es sich tätowieren, viele hängen es an die Wand. Es sagt: Gott ist mit uns. Er hat sich gebunden.
Haben Sie so ein Zeichen in Ihrem Leben? Einen Gegenstand, ein Symbol, das Sie erinnert – bis hierher hat Gott geholfen?
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Bernd Kortmann
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
An heißen Sommertagen gibt es manchmal diese drückende Schwüle. Die Luft steht, man bekommt kaum noch Luft und irgendwann sagt jemand: „Jetzt müsste es mal richtig gewittern.“
Dann kommt das Gewitter. Blitz, Donner und Sturm. Hoffentlich ohne große Schäden anzurichten, und danach ist die Luft wieder klar. Man räumt die toten Äste weg, alles ist neu grün. Man kann wieder atmen.
Dieses Bild kommt mir in den Sinn, wenn ich Psalm 29 lese. Dort wird Gottes Macht mit Sturm, Donner und Naturgewalten beschrieben. Und ganz am Ende heißt es überraschend:
„Der HERR wird seinem Volk Kraft geben, er wird es mit Glück und Frieden beschenken.“ (Psalm 29,11)
Nachdem sich Gottes Macht gezeigt hat, nach dem Gewitter, kommen also Glück und Frieden.
Ich habe etwas Ähnliches auch schon einmal erlebt. Ich habe mal Gottgebeten, mich zu verändern und mir zu zeigen, wo ich Jesus ähnlicher werden sollte. Und tatsächlich bekam ich dann von einigen Menschen Rückmeldungen, die mir überhaupt nicht gefallen haben.
Das war erst einmal unangenehm.
Im Rückblick war es aber hilfreich. Ich wurde aufmerksam auf Dinge, die dem Frieden mit anderen Menschen im Weg standen. Vielleicht ist das manchmal Gottes Art zu handeln, weil er es gut mit mir meint.
Er meint es gut. Er will mir Kraft geben, Glück und Frieden. Manchmal führt der Weg dahin durchs reinigende Gewitter. Und dann kann ich wieder aufatmen.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Susanne Thyroff
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
Sich streiten kostet Kraft; in der Regel finde ich streiten eher zermürbend und mag es viel lieber, wenn alles harmonisch läuft. Aber die Realität ist nun einmal, wie sie ist, und wo Menschen sind, da menschelt es bekanntlich.
Ein Beispiel aus der Antike gefällig? In der Apostelgeschichte im Neuen Testament zoffen sich Paulus und Barnabas bei Reisevorbereitungen. Das Ziel ist beiden klar – sie wollen sich um ihre Glaubensgeschwister kümmern, denen sie von Jesus Christus erzählt haben. Wollen sehen, wie es ihnen inzwischen ergeht. So weit, so gut. Doch dann geht es darum, wer sie begleiten soll. Barnabas will Johannes Markus mitnehmen, aber das passt Paulus absolut nicht in den Kram. Er fühlt sich von Johannes Markus im Stich gelassen, weil der sich vor einiger Zeit von ihnen abgesetzt und sie nicht länger begleitet hat.
Für Barnabas scheint das Verhalten von Johannes Markus keine so große Bedeutung zu haben und schon bricht ein heftiger Streit zwischen Paulus und Barnabas aus. In Apostelgeschichte 15, Vers 39 steht: „Und sie kamen scharf aneinander“ – das klingt nach einem Wortgefecht, das sich gewaschen hat. Schade, dass das nicht überliefert ist – aber offenbar kommt es auf die Worte, die gewechselt werden, nicht an. Wichtig ist nur: Paulus und Barnabas verharren nicht in tatenlosem Schmollen, sondern machen etwas Kluges: Beide treten die Reise an. Barnabas nimmt Johannes Markus mit und gibt ihm eine neue Chance, während Paulus sich für Silas als Reisebegleiter entscheidet.
Auf diese Weise machen sich zwei Teams auf den Weg und sorgen dafür, dass die jungen Christengemeinden an mehr Orten ermutigt werden, als das mit einem Team möglich gewesen wäre.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Annegret Schneider
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
Die Bibel ist das große Buch von Gott – aber auch das große Buch vom Menschen. Und die Bibel ist in gewissem Sinn auch ein Bilderbuch. Ein Buch kraftvoller Sprach-Bilder. Besonders in den poetischen Teilen der Bibel wimmelt es geradezu von ansprechenden Bildern. Auffällig oft im Zusammenhang mit begeisternden Erfahrungen – aber auch mit dem schieren Gegenteil, mit bedrängenden Situationen.
In den Psalmen, dem Liederbuch Israels, wäre der 102. Psalm ein Beispiel für Letzteres. Überschrift: „Gebet eines Armen, wenn er verzweifelt ist und dem Herrn sein Herz ausschüttet.“ Dieser Überschrift wird der Psalm voll und ganz gerecht. Da geht es einem Menschen wirklich elend. Und er findet treffende, zum Teil auch erschütternde Bilder für die eigene Lage. Zum Beispiel diese hier:
„Ich gleiche einem Steinkauz in Ruinen. Ich finde keinen Schlaf und klage wie ein einsamer Vogel auf dem Dach.“ (V. 7/8)
Aber der Beter bleibt nicht bei der Selbstwahrnehmung, ist sich selbst nicht genug in der eigenen jammervollen Verfassung. Immerhin das weiß er noch: Jenseits von mir gibt es etwas ungleich Größeres – oder genauer: jemand ungleich Größeren. Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Etwas und jemand jenseits von Raum und Zeit, unvergänglich – und mächtig. Erstaunlicherweise auch fürsorglich.
Deshalb mündet das Klagelied in die hoffnungsvollen Zeilen: „Von seiner heiligen Höhe schaut er Herr herab, vom Himmel blickt er auf die Erde nieder. So hört er das Stöhnen der Gefangenen und rettet die, die den Tod erwarten.“ Auch den kleinen einsamen Steinkauz in den Ruinen.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Markus Baum
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
Jesus von Nazareth hat vor 2.000 Jahren in den römischen Provinzen Judäa, Samaria und Galiläa gelebt und gewirkt. Eine seiner markanten Aussagen findet sich im Johannesevangelium Kapitel 14, ich zitiere: “Wer meine Gebote kennt und sie befolgt, der liebt mich. Und weil er mich liebt, wird mein Vater ihn lieben und ich werde ihn lieben. Und ich werde mich ihm persönlich zu erkennen geben.” (NLB)
Diese Aussage gehört zu den letzten Reden, bevor Jesus verhaftet, abgeurteilt und gekreuzigt wird. Jesus erinnert seine Jünger, also die, die drei Jahre in enger Gemeinschaft mit ihm gelebt haben, noch einmal an alles, was sie sich merken sollen.
An anderer Stelle hat Jesus die Frage, was das wichtigste Gebot sei, mit dem sogenannten Doppelgebot der Liebe beantwortet: Das wichtigste Gebot ist, Gott mit allem, was man ist, zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst.
An dieser Stelle sagt Jesus es noch einmal, aber in umgekehrter Reihenfolge: Wer Jesus liebt, wird seine Gebote halten.
Liebe ist ein großes Thema für Gott.
Klingt abstrakt, ist aber bei näherem Hinschauen nachvollziehbar. Wenn ich meine Familie liebe, interessiert es mich, was die Menschen, die mir da am Herzen liegen, wollen. Umgekehrt erkennen sie daran auch meine Liebe und Wertschätzung, dass ich nicht immer nur mache, was ich will. Und so vertiefen sich hoffentlich über die Jahre die Bande der Familie, wenn man weiß, was man aneinander hat.
Ich glaube, dass Gott mich sehr liebhat. Wie jeden anderen Menschen auch. Deshalb will ich nicht nachlassen in dem Bemühen, ihm auch meine Liebe immer wieder zu zeigen. Damit auch diese, für mich wichtigste, Beziehung immer tiefer wird.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Claudia Mertens
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
Ich habe den faszinierenden Roman "Umlaufbahnen" der Britin Samantha Harvey gelesen. Sie nimmt mich mit ins All. Sie erzählt von sechs Astronauten der Internationalen Raumstation. Was denken sie? Was fühlen sie, wenn sie aus weiter Ferne auf den blauen Erdball blicken? Auf ihrer ruhigen Umlaufbahn erleben sie im Lauf von vierundzwanzig Stunden nicht einen, sondern sechzehn Sonnaufgänge und Untergänge. Immer taucht die Sonne die Erde in ein anderes Licht. Da sind auch nüchterne Wissenschaftler oft sprachlos vor Staunen.
Eine Reise ins All war für den König und Sänger David aus der Bibel noch unvorstellbar. Aber hochgeschaut zum Himmel, zu den Sternen, zur Sonne, das hat er. Und hat darüber ein wunderbares Lied geschrieben, Psalm 19. Und so beginnt der Psalm: "Der Himmel verkündet es: Gott ist groß! Das Heer der Sterne bezeugt seine Schöpfermacht. Ein Tag sagt es dem andern, jede Nacht ruft es der nächsten zu. Kein Wort wird gesprochen, kein Laut ist zu hören und doch geht ihr Ruf weit über die Erde bis hin zu ihren äußersten Grenzen. Gott hat der Sonne ein Zelt am Himmel gebaut. Sie kommt daraus hervor wie der Bräutigam aus dem Brautgemach, wie ein Sieger betritt sie ihre Bahn."
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Ute Heuser-Ludwig
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
Eigentlich will ich immer ehrlich sein und konsequent die Wahrheit sagen. Eigentlich will ich ein guter Mensch sein, stets hilfsbereit und zuvorkommend. Eigentlich! Doch die Realität sieht dann doch immer wieder ganz anders aus. Ich scheitere an meinen eigenen Ansprüchen und an dem, was Gott von mir erwartet und in seinen Geboten sehr präzise zusammengefasst hat. Damit stehe ich nicht allein da! David, vor rund 3000 Jahren König von Israel, hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Er hat deshalb eine Bitte formuliert: „Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit.“ (Psalm 51,3)
David war von Gott gesegnet worden, war mächtig und reich. Und gleichzeitig hat David immer wieder Schuld auf sich geladen. Im konkreten Fall hat David Ehebruch begangen. Um seinen Fehltritt zu vertuschen, hat David den betrogenen Ehemann noch dazu in den sicheren Tod geschickt. Doppelte schwere Schuld. Zur Besinnung gekommen, wendet sich David Gott wieder zu und bittet ihn um Vergebung. Ja, David beruft sich auf Gottes unermessliche Güte und Barmherzigkeit. Und genau das kann ich auch! Immer wieder neu! Egal wie groß die Schuld auch ist, die ich auf mich lade. Gottes Vergebungsbereitschaft ist immer noch größer.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Horst Kretschi
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
Es lohnt sich immer wieder, ganze Abschnitte in der Bibel zusammenhängend zu lesen, um einen Gesamteindruck von der Ereignissen zu bekommen. Ein Beispiel. Ich schaue im Neuen Testament in das 8. Kapitel des Matthäusevangeliums. Was passiert da? Zunächst heilt Jesus einen an Aussatz erkrankten Menschen. Dann gibt es so etwas wie eine Fernheilung: Der Diener eines Soldaten wird gesund, obwohl der nicht mal bei Jesus war. Als nächstes ist die Schwiegermutter von Petrus dran, Heilung von Fieber. Anschließend, nach weiteren Begegnungen, stillt Jesus schließlich einen Sturm, der das Boot bedroht, in dem er mit den ihm Nachfolgenden unterwegs ist. Und erst Jetzt, bei diesem Naturspektakel, taucht bei den distanzierten Zuschauern eine Frage auf: Wer ist das? Oder noch konkreter: "Wer ist er eigentlich? Sogar der Wind und die Wellen gehorchen ihm!"
Für die Menschen damals war die Sturmstillung offenbar DAS Ereignis, das in ihrem Kopf das Fass zum überlaufen brachte. Irgend etwas ist doch merkwürdig, was passiert hier gerade? Und wer ist dieser Typ? Dieser Typ ist Gott selbst. Und diese Handlungen von Jesus, die ja nur einen winzigen Auszug aus seinem ganzen Wirken erzählen, sollen genau das bezeugen: In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden! Für uns! Wunder über Wunder sind dafür als Zeichen zu erleben, auch heute noch. Aber unabhängig davon, wie späktakulär das Geschehen in unserer Zeit ist - diese Frage sollten auch Sie stellen: Wer ist Jesus? Bleiben Sie dabei nicht auf Distanz, sondern fragen Sie ihn selbst: Jesus, wer bist du?
Bibellesen unter bibleserver.com
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
Darf ich mal ganz direkt fragen: Was motiviert Sie? Etwas tun können? Sind Sie ganz Ohr, wenn Ihnen ein Thema unter den Nägeln brennt? Sind Sie dabei, wenn Sie spüren: hier darf ich sein. Ich muss nicht funktionieren. Ich bin willkommen und geachtet- ?
Was motiviert Gott? Seine Liebe. Auf ein kleines, unscheinbares Volk fällt sein Blick. Auf Israel. Im Buch des Propheten Hosea vor ca. 2700 Jahren sagt Gott: „Als Israel noch jung war, gewann ich es lieb. Aus Ägypten rief ich es als meinen Sohn.“ (Hosea 11,1 GNB)
Als aus den Urahnen Abraham, Isaak und Jakob die zwölf Stämme Israels erwachsen, begeistert sich Gott für Israel. Er begleitet die Wege dieses Volkes. Selbst im Ausland, in Ägypten, lässt Gott es nicht im Stich. Gott erwärmt sich für Israel. Führt dieses Volk wie ein Vater sein Kind nach Hause. Nach Israel. Selbst als es wie pubertierende Kinder eigene, verlockendere Wege einschlägt, erlischt Gottes Liebe für Israel nicht. Er geht seinem Volk nach. Bringt sich in Erinnerung. Ruft die Israeliten zurück: Kommt nach Hause. Kommt zu mir und meiner Liebe.
2700 Jahre später macht Gott das immer noch. Mit seinem Volk Israel. Aber auch mit Ihnen und mir: Seine Liebe zu mir erkenne ich, wenn ich auf Jesus, den Sohn Gottes schaue. Jesus sagt: „Komm mit mir. Ich schenke dir ein liebevolles Zuhause. Durch mich hast du eine Familie. Hier darfst du sein.“ Gerne bin ich Gottes geliebtes Kind. Und Sie?
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Elke Drossmann
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
Menschen sind unheilbar religiös, sagt man. Tatsächlich scheinen Götzenfiguren, in Stein gemeißelte Motive und uralte Erzählungen das zu bestätigen. War das schon immer so oder gibt es einen Zeitpunkt, ab dem die Menschen religiös wurden?
Folge ich der biblischen Überlieferung, kann ich genau sagen, ab wann sich die ersten religiösen Handlungen bei den Menschen verbreiteten. Ein Satz aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 4, gibt diesbezüglich Auskunft. Dort heißt es:
Und auch dem Set wurde ein Sohn geboren, den nannte er Enosch. Zu der Zeit fing man an, den Namen des HERRN anzurufen.1. Mose 4, Vers 26
Demzufolge begannen die Enkel von Adam und Eva Gott anzubeten. Anders als ihre Großeltern, die Gott noch persönlich begegnet waren, kannten Enosch und seine Zeitgenossen ihn nur vom Hörensagen.
Das lag daran, dass Gott sich zurückgezogen hatte. Für sehr lange Zeit verwehrte die Sünde den Zugang zu ihm. Erst vor 2.000 Jahren änderte sich die Beziehung zwischen Menschen und Gott, als er sich selbst in Jesus Christus offenbarte.
Je länger ich darüber nachdenke, desto dankbarer werde ich dafür, dass Jesus Christus mir den direkten Zugang zu Gott ermöglicht hat. Mehr noch! Ich kann in einer vertrauensvollen Beziehung zu ihm leben und ihn sogar meinem Vater im Himmel nennen.
Was für ein wunderbares Privileg!
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
From the publisher's feed

73 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

1 Listeners

17 Listeners

51 Listeners

1 Listeners

310 Listeners

17 Listeners

143 Listeners

1 Listeners

1 Listeners

0 Listeners

0 Listeners