ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Zorro - ein Stück Lebendigkeit
    Gedanken von Hans Wagner über den Bibeltext Psalm 16,11.

    Seit ein paar Wochen habe ich einen neuen Freund. Ich habe ihn Zorro genannt, denn er ist ein Kleiber, und dieser beeindruckende Vogel hat eine Zeichnung, die aussieht, als hätte er eine schwarze Maske über den Augen. Direkt vor meinem Fenster habe ich eine kleine Futterstation angebracht und nun werde ich jeden Tag besucht - von Zorro. Und ich merke: Es tut mir gut, wenn ich ihn und seine anderen gefiederten Freunde an diesem Platz beobachte. In einer Welt voller Computer, Technik und Schreibtischarbeit bringen sie irgendwie Leben zu mir.

    "Gott, du zeigst mir den Weg zum Leben. Große Freude finde ich in deiner Gegenwart und Glück an deiner Seite für immer." So endet eines der vielen Gebete von Israels König David vor rund 3000 Jahren, Psalm 16. Bei David lief längst nicht alles nach Plan. Menschen sind an ihm schuldig geworden. Und er hat sich an Menschen schuldig gemacht. Es gab viele Situationen, da musste er gewissermaßen nochmal von vorne anfangen. Das geht vielen Menschen so, auch heute noch. Dabei kann man schon mal aus den Augen verlieren, was uns eigentlich ausmacht: Das Leben, wie Gott es sich gedacht hat.

    Das Beobachten von Zorro, die Möglichkeit, darin Ruhe zu finden, das holt mich immer häufiger zurück ins wirkliche Leben. Ich finde große Freude darin und werde durch diesen kleinen Vogel oft an die Gegenwart Gottes erinnert. Den Gott, der alles erschaffen hat. Auch Sie und mich.

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    3 min
  • Gott ist zur Stelle
    Gedanken von Elke Drossmann zum Bibeltext 1. Petrus 5,7

    „Vergiss den Geburtstagsgruß nicht.“ Schießt es mir durch den Kopf. Dankbar für diese Erinnerung schreibe ich ihn und schicke ihn los. 

    Manchmal setzt sich ein Gedanke in mir fest und fährt in meinem Kopf Karussell. Die Frage „Funktioniert alles?“ dreht sich immer schneller. Ich kann gar nichts anderes mehr denken. 

    Diese Kopfsperre möchte Gott nicht. Die ärgert ihn sogar. Gott fragt mich: „Glaubst du nicht, dass ich für dich da bin?“ 

    Dass ist bereits Christen vor knapp 2000 Jahren bewusst geworden, als sie im 1. Petrusbrief (5,7) den Satz lasen: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“  

    Es ist eine Form von Demut, nicht alles selbst erledigen zu wollen. Ich traue Gott zu: Er ist für mich da. Gott greift mir unter die Arme. Er hält mich fest, auch wenn ich mir gar nicht vorstellen kann, wie das aussehen soll.  

    Werfe ich meine Sorge Gott an den Kopf, statt sie in meinem Kopf kreisen zu lassen, dann kommentiert Gott das mit einem „roten Herzen“. Ihm liegt an mir. Seine Liebe erkenne ich an seiner Fürsorge. Mit dieser Fürsorge fordert er auch Sie auf: „Vertraue mir, ich bin zur richtigen Zeit zur Stelle.“ 

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    Autor: Elke Drossmann

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    2 min
  • Verlass oder verlassen?
    Wolf-Dieter Kretschmer über Sprüche 3,5-6.

    Schon mal beim Bremsen ins Leere getreten? Mir ist das einmal passiert. Ich hatte unser Familienauto von der Inspektion abgeholt und war damit in die Stadt gefahren. Zunächst hatte ich mich über die ›weiche‹ Bremse gewundert. Aus dem Wundern wurde aber mit einem Schlag Panik, als ich auf eine Abbiegung zufuhr und die Bremsen komplett versagten. Zum Glück war ich so langsam unterwegs gewesen, dass ich mithilfe der Handbremse rechtzeitig zum Stehen kam!

    Dieses Erlebnis ist schon ein paar Jahre her. Aber jedes Mal, wenn ich daran denke, fallen mir alle Einzelheiten ein. So tief hat sich dieser Moment der Panik in meine Erinnerung eingebrannt.  

    Mich auf etwas oder jemanden verlassen zu können, wenn es darauf ankommt, ist von größter Bedeutung. Aber wie ist das, wenn es um Gott geht? Kann ich ihm vertrauen, wenn ich ihn nicht sehe und auch nicht höre?

    Ein lebenserfahrener Mann aus der Bibel rät mir im Buch der Sprüche 3, Verse 5-6:

    Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. 

    Den Ratschlag aus dem Buch der Sprüche kann ich aus der eigenen Erfahrung bestätigen. Gott hat mich bis hier her gute Wege geführt. Und dafür bin ich ihm von Herzen dankbar!

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    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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    3 min
  • Wer bin ich?
    Wer bin ich?

    „Ich bin Radioredakteurin, verheiratet und Mama von zwei Töchtern. Ich liebe Finnland und ich finde Biografien spannend.“ So könnte ich mich in aller Kürze vorstellen.

    Auch in der Bibel finden wir so eine persönliche Kurzvorstellung – nämlich zum Auftakt des Römerbriefes. Der Apostel Paulus stellt sich in seinem Brief an die Christen in Rom in der Einleitung vor: als jemand, der bereit ist, alles zu tun, was Jesus Christus von ihm erwartet, und als jemand, der berufen ist, Gottes Wort zu verkünden. 

    Paulus erwähnt an dieser Stelle nicht seinen Familienstand, seine Bildung oder Karriere – wie wir das beispielsweise bei einer Autorenvorstellung auf einem Buchdeckel kennen. Dabei war er Pharisäer, gebildet und angesehen. Er betont hier nicht, wem er etwas voraus hat, sondern wer ihm vorausgeht; er betont nicht seine eigene Leistung, sondern seine unverdiente Berufung. Es geht nicht um ihn selbst, sondern was Gott zu sagen hat.  

    Paulus bringt mich dazu, über meine Identität nachzudenken. Mein Selbstbild will ich mal nach der Art von Paulus formulieren: "Ich bin zurzeit berufen zur Radioredakteurin, um in diesem Bereich Gott Ehre zu machen. Gott hat mir einen guten Mann und zwei wunderbare Töchter geschenkt. Ich liebe es, über die Schöpfung zu staunen – zum Beispiel in der stillen Natur Finnlands. Jeder Mensch hat eine einzigartige Biografie, und ich finde es spannend zu entdecken, wie Gott in jeder Lebensgeschichte als Regisseur beteiligt sein möchte."

    Wie sieht es bei Ihnen aus? Wie würden Sie sich beschreiben - und welche Rolle spielt Gott dabei?

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    Autor: Sonja Kilian

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    3 min
  • Lovestory
    Oliver Jeske über 2. Mose 34,6

    Es ist schon etwas Besonderes, wenn zwei liebende Menschen sich begegnen. Was sie am andern schätzen, dafür finden sie oft die schönsten Worte und Gesten, um das auszudrücken.

    In der Bibel gibt es eine Begegnung, die zuerst so gar nicht nach einer Lovestory aussieht: Da ist von einer Bannmeile die Rede, die unter Todesandrohung niemand übertreten darf. Nur der Prophet Mose selbst darf auf den Berg Sinai steigen. Dort begegnet er Gott. Für die Menschen vor 3 ½ Jahrtausenden ein furchterregender Gedanke. Denn eigentlich ist sich jeder bewusst: Wer Gott von Angesicht zu Angesicht begegnet, dessen letztes Stündlein hat geschlagen.

    Doch hier ist es anders. Mose kann nicht anders, als staunend in ein Gedicht schierer Anbetung zu verfallen:

    „HERR, HERR, Gott!

    Du bist reich an Barmherzigkeit und Gnade,
    unendlich geduldig und voller Güte und Treue.“  2. Mose 34,6 – BasisBibel

    Es ist nicht bei der einmaligen Begegnung von Gott und Mose geblieben. Derselbe Gott hat vor rund 2000 Jahren allen Menschen sein wahres Angesicht gezeigt. In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden. Wer von ihm hört und über ihn liest, kann Gottes unendliche Liebe erfahren.

    Das haben Christen auf der ganzen Welt vor einigen Tagen an Weihnachten gefeiert. Manche tun es in der vor uns liegenden Nacht. Und die Einladung steht, es jeden Tag wieder neu zu tun.

     

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    Autor: Oliver Jeske

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    2 min
  • Wie aus schwierig - schön wird
    Gedanken von Tobias Schier zum Bibeltext Matthäus 18,15.

    Wie aus „schwierig“ – „schön“ wird.

    Freundschaft und Kollegialität sind mir wichtig. Deswegen überlege ich mir sehr gut, wem ich was anvertraue. Trotzdem kann es auch mal schwierig werden. Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt?  Ein Kollege, dem sie seit vielen Jahren vertrauen, redet schlecht über sie. Vielleicht verbreitet er sogar kleine Lügen. Kein schöner Umgang! Und jetzt?

    Jesus nimmt es ernst, wie wir Menschen miteinander umgehen. Er sagt im Matthäusevangelium über Beziehungen unter Brüdern und Schwestern im Glauben folgendes: „Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen.“

    Jesus sagt nicht: „Ignoriere es einfach.“ Er sagt: „Geh hin.“ Das bedeutet: Sei mutig und mach den ersten Schritt. Und er sagt: „Zwischen dir und ihm allein.“ Das schützt die Würde des anderen. Es geht auch nicht darum, mein Gegenüber zu verurteilen. Ich sollte vielmehr behutsam und klar aufzeigen, was falsch läuft. Mein Ziel: Den anderen gewinnen, nicht besiegen.

    Jesus geht es in seiner Handlungsanweisung um Versöhnung und Heilung.

    Wenn ich so handele, wie Jesus es beschreibt, kann aus einem schwierigen Moment ein schöner Moment werden. Ein Moment, in dem Beziehungen tiefer werden, weil Vertrauen wächst.

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    Autor: Tobias Schier

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    2 min
  • Hier bitte keine Kalorien zählen!
    Gedanken von Miri Langenbach zum Bibeltext Psalm 19

    Und? Wie siehts bei Ihnen aus? Haben Sie gute Vorsätze gefasst? Sich was vorgenommen, das Sie bewusst neu oder anders angehen wollen in diesem Jahr? Das ist ja der Klassiker zu Beginn eines jeden Jahres. Ich für meinen Teil halte den so genannten „Dry January“, den „Trockenen Januar“, für eine gute Sache für mich – bei aller Glühweinseligkeit über die ganzen Feiertage möchte ich das Alkoholtrinken nicht zur Gewohnheit werden lassen. Sonst ists irgendwann kein Genuss mehr.

    Andere nehmen sich vor, wieder ein paar Weihnachtspfunde loswerden zu wollen. Auch das ist ja angesichts der weihnachtlichen Kalorienmengen sicher eine vernünftige Entscheidung.

    Ganz anders in der Bibel: Hier freut sich doch glatt einer über kalorienreiche Kost wie Honig und Honigseim, und NOCH süßer! „Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, sie sind süßer als Honig und Honigseim.“, steht da im Psalm 19. Worum geht es da, wo sich do so viele von uns vorgenommen haben, erst mal wieder kürzer zu treten? Ein Blick in die Liedstrophen davor:

    Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es gibt Kraft und Leben. Die Mahnungen des HERRN sind gut, sie verhelfen Unwissenden zur Einsicht.

    Die Weisungen des HERRN sind zuverlässig, sie erfreuen das Herz. Die Anordnungen des HERRN sind deutlich, sie geben einen klaren Blick.

    Die Ehrfurcht vor dem HERRN ist untadelig und hat für immer Bestand. Die Gebote des HERRN sind richtig und ohne Ausnahme gerecht.

    Diese Nahrung sollte tatsächlich niemand auf Diät setzen. Davon kann es gar nicht genug auf meinen Speiseplan schaffen.

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    Autor: Miri Langenbach

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    3 min
  • Klingt hart, ist aber so
    Bernd Kortmann zu Jakobus 4,14

    Es klingt hart, wenn mir jemand sagt:  das, was ich tue, ist nicht von langer Dauer.  Oder das, was ich geleistet habe, wird nicht ewig halten. So hart es klingen mag, so ehrlich ist es wiederum. Zumindest bei mir.

    Ich weiß zwar, dass meine Leistungen in einem gewissen Moment von unglaublichem Wert sein können. Dennoch bin ich mir bewusst, dass ich nicht weiß, ob das morgen noch etwas zählt.

    Da ist ein ehemaliger Arbeitskollege, der unglaublich viel in seiner Zeit geleistet hat. Er hat viel bewegt, koordiniert, umgekrempelt und verbessert. Nachdem er gegangen ist, hat sich manches davon wiederum verändert, wurde angepasst, oder gar zurückgebaut.

    In meiner Zeit an der Theologischen Hochschule in Ewersbach habe ich viel technische Entwicklungen mitgestaltet, mitbetreut und umgesetzt. Kurz nachdem diesen Dienst ein anderer Student übernommen hat, hat sich viel meiner Arbeit in Luft aufgelöst.

    Wie heißt es doch so schön: Das Einzige, was gleichbleibend ist, ist die Veränderung. Und ob das, was wir heute tun, morgen noch Bestand hat, kann keiner voraussagen. Das ist keine ganz neue Erkenntnis, das steht schon im knapp 2.000 Jahre alten Jakobusbrief im Neuen Testament. Dort steht: 

    “Woher wollt ihr wissen, was morgen sein wird? Euer Leben gleicht doch dem Nebel am Morgen – schon nach kurzer Zeit ist er wieder verschwunden.”

    Mein Leben, mein Einsatz, meine Erfolge: Alles das ist wie ein Nebel am Morgen. Es ist nicht von Dauer. Wenn ich mir dessen ehrlich bewusst bin, kann ich meine Leistungen in einem realistischen Licht sehen.

    Es bedeutet nicht, dass es egal ist, ob oder was ich tue. Es bedeutet vielmehr: das, was mein Leben ausmacht, ist NICHT mein Leben. In meinem Leben gibt es einen, der meinem Leben Halt in aller Veränderung gibt: Jesus Christus.

    Wenn Sie ein Fundament in ihrem Leben suchen, dann empfehle ich Ihnen, diesen Jesus Christus kennenzulernen.  

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    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Wähle das Leben
    Gedanken von Susanne Thyroff zu Hesekiel 18,32

    Immer wieder höre ich, dass Menschen Angst vor Gott haben. Weil sie denken: Gott ist streng. Er bestraft. Er rechnet ab.

    So ähnlich fühlten sich viele zur Zeit des Propheten Hesekiel – vor ungefähr 2600 Jahren. Hesekiel ist mit einem Teil der Oberschicht des Volkes Israel nach Babylon verschleppt worden, und nun spricht er zu seinen Landsleuten im Exil. Das Königreich Juda mit der Hauptstadt Jerusalem ist am Ende. Noch steht der Tempel zwar, aber die Babylonier haben sich im Umland schadlos gehalten.  Und viele von Hesekiels Landsleuten sagen damals: Wir werden bestraft – für die Schuld unserer Väter. Wir leiden für etwas, das wir selbst gar nicht verursacht haben.

    Genau da hinein redet Gott. Und lässt durch den Propheten ausrichten: Nein. So ist es nicht. Jeder steht selbst vor mir. Niemand ist festgelegt durch die Vergangenheit. Niemand büßt für die Schuld seiner Vorfahren. Jeder kann umkehren. Jeder kann neu anfangen. Selbst, dann noch, wenn die Lage völlig verfahren erscheint.

    In Hesekiel 18,32 sagt Gott diesen bemerkenswerten Satz:

    „Ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss. Kehrt um – damit ihr lebt!“

    Das ist Gottes Herz. Nicht Strafe. Nicht Tod. Sondern Leben.

    Ja, Gott nimmt ernst, wie wir leben. Auch unsere Entscheidungen. Aber er will nicht, dass wir in Angst erstarren. Er ruft uns in die Verantwortung. Zur Umkehr. Umkehr heißt: Ich richte mich neu aus. Ich mache mich auf – in Gottes Richtung.

    So höre ich diesen Ruf: Wähle das Leben. Komm. Du bist willkommen.

    Vielleicht beginnt meine Antwort darauf ganz schlicht so: Gott, ich möchte leben.

    Angstfrei. Mit Hoffnung für das, was kommt. Und auf dich ausgerichtet.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Susanne Thyroff

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    3 min
  • Ein guter Vorsatz
    Annegret Schneider über Sprüche 16,3.

    Haben Sie sich auch einiges für das neue Jahr vorgenommen? Mehr Sport, weniger Daddeln am Smartphone, mal wieder Kontakt zu vernachlässigten Freunden aufnehmen, das kaputte Fahrrad wieder instand setzten, gesünder essen oder auch sonst irgendein Vorhaben, das Sie schon ewig vor sich herschieben und nun auch wirklich in diesem Jahr anpacken wollen?

    Oder werfen Sie die eine oder andere Idee gleich wieder über den Haufen, denn Sie werden diese ja vermutlich eh nicht in die Tat umsetzen, weil die Zeit dafür einfach fehlt? Schließlich ist heute schon Neujahrsmorgen!

    Das mit den Vorsätzen ist so eine Sache. Oft bleibt ein fades Gefühl, wenn man die hehren Ziele, die man sich gesetzt hat, eins nach dem anderen innerlich abhakt und sich eingestehen muss: Ich bin wieder mal gescheitert. Wie so oft.

    Ich finde aber den Umkehrschluss auch nicht gerade schlau, von wegen: ich sollte mir besser nichts vornehmen. Damit nehme ich mir von vorneherein die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln, Dinge zu wagen, die mir guttun würden oder Dinge zu lassen, von denen ich weiß, dass sie mir nur schaden. Aus eigener Kraft bin ich allerdings schnell am Ende. Deswegen gefällt mir ein Rat aus dem Buch der Sprüche im Alten Testament so gut: „Befiehl dem HERRN deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen.“ Sprüche 16,3 (LUT 2017)

    Guter Tipp. Wenn ich Gott an meiner Seite habe, habe ich den besten Helfer. Er kann mir Weisheit geben für das, was wirklich dran ist und mir dann auch helfen, es in die Tat umzusetzen. Hier nochmals der biblische Rat, so wie er in der BasisBibel steht:

    „Lass den Herrn dein Tun bestimmen! So werden deine Pläne gelingen.“

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min

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