ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Nach seinem oder meinem Willen?

    Um herauszufinden, ob ein Mensch eher auf sich oder eher nicht auf sich schaut, gibt es ein einfaches Experiment.

    Nehmen Sie sich ein beliebiges Gruppenfoto, wo Sie mit anderen Menschen drauf sind. Wo fällt Ihr Blick als erstes hin? Fällt er auf den Hintergrund, Ihren besten Freund oder gar ein witziges Detail? Oder achten Sie zuerst auf sich und kontrollieren, ob Ihre Augen zu sind oder die Haare abstehen.

    Auch in anderen Bereichen kann schnell deutlich werden ob ich eher auf mich schaue oder auf andere.

    Zum Beispiel beim Beten. Ist man mit Jesus Christus unterwegs, dann ist man sehr gern mit ihm im Gespräch. Allgemein sagt man zwar Beten dazu, aber das Gespräch veranschaulicht viel besser, worum es geht: Zu ihm sprechen und auf ihn hören!

    Im ersten Brief des Johannes wird deutlich, dass Gott diese Gespräche sehr schätzt und wir ihn um Dinge bitten können. Doch dazu brauchen wir die richtige Einstellung.

    „Und wer an Jesus glaubt, kann sich voll Zuversicht an Gott wenden; denn, wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen entspricht, erhört er uns.“ (1. Johannes 5,14)

    Übersetzt heißt das: Wenn ich etwas nur für mich will, dann wird Gott dankend ablehnen. Anders ist es, wenn die Bitte gar nicht für mich ist. Damit ich aber nicht mich und meinen Willen in den Fokus nehme, muss ich hören, was auf Gottes Herzen liegt.

    Wenn Sie mit Gott im Gespräch sind, kommt ihnen dann ihr Nachbar, ihre Arbeitskollegin oder die Bäckerei um die Ecke in den Sinn? Bleiben Sie gern mal dran und bitten Sie Gott um etwas, was Ihnen im ersten Moment gar nichts bringt. Vielleicht ist es genau das, was nach seinem Willen ist.

    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Was willst du?

    Er ist erschöpft, abgekämpft, müde. Und nun steht er da, der Prophet Elija.  

    In der Bibel wird seine Geschichte erzählt: Leidenschaftlich hat sich Elija für die Menschen in seinem Land eingesetzt und gegen ein brutales Regime rebelliert. All das praktisch im Alleingang.  

    Nun findet er, der Unruhestifter, selbst nicht mehr zur Ruhe. Er ist völlig erschöpft. Elija verkriecht sich in eine Höhle. Und genau in dieser Situation lädt Gott ihn zum Gespräch ein. So wird in der Bibel im ersten Buch der Könige Israels diese Begegnung beschrieben:    

    „Da verhüllte Elija sein Gesicht mit dem Mantel, trat vor und stellte sich in den Eingang der Höhle. Eine Stimme fragte ihn: »Elija, was willst du hier?“ (1. Könige 19,13) 

    Gott kommentiert weder Elijas Erfolge noch seine Fehlentscheidungen. Gott stellt nur eine Frage: „Was willst du?“   

    Mich lässt diese Frage innehalten. Was würde ich Gott antworten, wenn er mich das so direkt fragen würde? Vor allem in einer Situation wie der von Elija: abgekämpft, frustriert und müde?  

    Die Frage scheint damals auch den Gottesmann überfordert zu haben. Statt einer Antwort beklagt er Gott seine scheinbar ausweglose Situation. Flapsig ausgedrückt: Er jammert Gott die Ohren voll. 

    Möglicherweise ein kluges Vorgehen von Elija, dass er Gott das Problem schildert, anstatt sofort eine Wunschlösung vorzugeben. Denn Gottes Blick reicht weiter als der seines Propheten.  

    Mir macht Elijas Geschichte Mut. Ich kann im Gebet Gott sagen, was ich will. Und selbst wenn ich keine Ahnung habe, was das sein könnte, kann ich ihm trotzdem all mein Leid klagen. Gott kommt mit meinem Jammer schon klar – und stellt mir die richtigen Fragen.  

    Autor: Tanja Rinsland

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    3 min
  • Eine gute Wahl

    In diesen Wochen dreht sich vieles um die Wahl. In diesem Fall um die Bundestagswahl. Welche Entscheidungen in den nächsten Jahren gefällt werden, wie es mit der Politik unseres Landes weitergeht, dafür werden in Kürze die Weichen gestellt.

    Nun kann man darauf unterschiedlich reagieren. Auch da haben wir alle die Wahl. Winken wir genervt ab, schimpfen, reden alles gut oder werden wir aktiv? In der Bibel gibt es auch dazu gute Tipps.

    Psalm 20 erzählt davon, dass ein Volk für seinen König, sprich für die Regierung, betet. Das ist doch mal ein guter Gedanke!

    Statt Stammtischparolen verbreiten, die niemandem helfen, resigniert den Kopf in den Sand stecken oder merkwürdige Dinge tun, die zwischen diesen beiden Polen liegen, gibt es einen genialen Weg, wie man Dinge zum Positiven hin bewegen kann: Beten. Am besten mit vereinter Kraft und anhaltend.

    Für unser Land, für unsere Regierung, um Weisheit in den wichtigen Fragen, die nicht nur in allernächster Zeit anstehen. Beten zu Gott, dem allmächtigen Herrscher über Himmel und Erde. Zu dem Gott, der auch heute noch die Kontrolle hat und die Geschicke lenken kann. Die Geschicke der Welt, der einzelnen Länder und jedes einzelnen Lebens.

    Dieser Gott, der sich nicht zu schade war, seinen Sohn als kleines Kind auf diese Erde zu schicken und für eine verlorene Menschheit zu opfern, ist nur ein Gebet weit entfernt. Wer sich ihm zuwendet, hat eine gute Wahl getroffen.

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min
  • Friedfertig

    Was haben sich unzählige Menschen in der Silvesternacht gewünscht, als die Kirchenglocken das Jahr 2025 eingeläutet haben? Ein friedliches und gutes Jahr soll es werden. Wünschen darf man sich das – und wir alle haben es ein Stück weit selbst in der Hand, wie friedlich das neue Jahr wird.

    Aber bekanntlich kann auch der oder die Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, und es soll durchaus auch unfreundliche Nachbarinnen geben. Es ist nur realistisch, auch mit denen zu rechnen. Müssen Sie und ich den Traum vom Frieden deshalb gleich abschreiben? Nein. Müssen wir nicht.

    Vor knapp 2.000 Jahren hat Jesus die Friedfertigen selig gepriesen, und der Apostel Paulus hat den Christen in Rom, im Zentrum der damaligen Welt also empfohlen: „Lebt mit allen Menschen in Frieden, soweit das möglich ist und an euch liegt.“ Steht so im Römerbrief Kapitel 12. 

    Wenn jede und jeder bei sich selbst anfängt, ist das eine gute Grundlage, ein stabiles Fundament für eine friedliche Welt. Viel wäre schon gewonnen, wenn alle mal von den als böse oder als verdächtig empfundenen Nachbarn absehen und sich selbst an der Nase packen und zur Friedfertigkeit anhalten. Und wer sich dem Friedensstifter Jesus anvertraut und dem Vorbild nacheifert, das er abgegeben hat, die oder der ist auf jeden Fall auf dem richtigen Kurs. Denn Jesus baut bereits energisch an einer neuen Welt, in der sich Friede und Gerechtigkeit küssen.

    Autor: Markus Baum

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    2 min
  • Ganz ohne mein Zutun

    "Bis hierher hat mich Gott gebracht durch seine große Güte…"

    Kennen Sie dieses Lied von Aemilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt? Ich schätze dieses Lied sehr und singe es besonders gern zum Jahresende.

    Es beinhaltet Dankbarkeit für das, was gewesen ist und ist voller Hoffnung, dass Gott auch im kommenden Jahr sorgen wird.

    Dieses Wissen brauche ich. Haben doch die vergangenen Jahre voller unangenehmer Überraschungen gesteckt: die Zeit der Pandemie, fast im Anschluss der Beginn des Ukraine-Krieges und Inflation. Das waren und sind Herausforderungen für uns alle und persönlich hatte ich mit einigen Krankheitszeiten zu kämpfen.

    Da ist es für mich wichtig zu wissen: in all den Herausforderungen, die waren und auch bei denen die kommen werden, ist Gott da.

    Und das ist es, was mich sicher macht: sein Wort, die Bibel. Zum Beispiel dieser Zuspruch aus dem Titus-Brief:

    „Gott rettete uns, nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit. Er wusch unsere Schuld ab und schenkte uns durch den Heiligen Geist ein neues Leben.“ (NLB) 

    Gott steht mir barmherzig gegenüber, wie ein Vater. Er liebt mich brutto, mit allen Macken, Schwächen und Fehlern. So gibt er mir Raum und auch die Zeit, mich zu entwickeln und nach seinem Vorbild zu wachsen.

    Und das ganz ohne Vorleistung, denn wenn gute Taten notwendig gewesen wären, damit Gott sich mir zuwendet – hätte ich keine Chance gehabt.

    So aber kann ich mir seiner Liebe ganz sicher sein.

    Wenn das kein fester und guter Grund für das neue Jahr ist!

    Autor: Claudia Mertens

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    3 min
  • Sanfter Segen

    Es war eine der letzten Gesten meiner Mutter, die in diesem Jahr mit 90 Jahren gestorben ist: sie legte ihre kühle Hand auf mein Haar und malte mir dann mit ihrem Daumen ein kleines Kreuz auf die Stirn. Sie segnete mich. Mit einem Lächeln im Gesicht. Ohne etwas zu sagen. 

    Ihr zarter Segen hat mich angerührt. Ich fühlte mich angenommen, gesehen und geliebt. 

    Dabei wüsste ich nicht, dass es diese Geste für mich schon gab, als ich Kind war. Woher hatte sie das? Auf meine Frage erzählt sie mir von einer ihrer Großmütter.

    Während des 2. Weltkriegs hat sie ein ganzes Jahr bei den Großeltern verbracht. Vor dem Gang zur Schule segnete die Oma sie. Damals war meine Mutter zehn Jahre alt. Das Segenszeichen, an das sich ihre Finger im hohen Alter erinnern, hat sie ihr ganzes Leben in sich getragen und jetzt an mich weitergeschenkt.   

    Persönlich gesegnet zu werden, gibt Kraft und richtet auf. So war es wohl von Anfang an von Gott gedacht. Die alten Segensworte aus dem 4. Buch Mose, Kapitel 6, legen es nahe: "Der HERR segne dich und behüte dich! Der HERR blicke dich freundlich an und sei dir gnädig! Der HERR wende sich dir in Liebe zu und gebe dir Frieden!" 

    Wenn ich will, wird mir das jede Woche am Ende des Gottesdienstes neu zugesprochen. Dieser Moment ruft mir auch die liebevolle Geste meiner Mutter in kostbare Erinnerung. 

    Autor: Ute Heuser-Ludwig

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    2 min
  • Ein Stern und viele Fragen

    Zu Weihnachten gehören bekanntlich auch die Weisen aus dem Morgenland. Über sie berichtet Matthäus in seinem Evangelium. Da steht, dass diese Männer in Jerusalem eintreffen und im Königspalast fragen: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten.“ (Matthäus 2,2) Bis Jerusalem sind sie also seinem Stern gefolgt, und natürlich erwarten sie den neugeborenen König in einem Palast. Der amtierende König Herodes ist erstaunt und lässt seine Fachleute holen, die sich erinnern, dass der gesuchte neue König in Bethlehem geboren werden sollte; wohin die Weisen dann weiterziehen.

    Mir kommen da einige Fragen: Die Weisen sagen, sie wollen diesen neuen König anbeten. Aber warum? Was hat sie dazu bewogen, ihre Reise anzutreten? Sie haben seinen Stern aufgehen sehen! Aber woher wussten sie, was der Stern bedeuten sollte und dass es der richtige Stern war? Und warum ist für Weise aus dem Morgenland dieser Stern aufgegangen und sie wussten ihn zu deuten und den Fachleuten in Jerusalem war das alles entgangen?

    Ich erkläre mir das so. Wenn Gott in das Leben von Menschen hineinwirkt, dann geschieht das mitunter auf mysteriöse Weise, die sich nicht unbedingt leicht erklären lässt. Warum Gott sich diese Weisen ausgesucht hat, weiß ich nicht, aber ich begreife, dass sie das tun, was ihr Herzensanliegen ist. In dem Moment, wo sie verstehen, was der Stern bedeutet, müssen sie sich auf den Weg machen und Jesus anbeten. In meinem Leben ist es auch so.

    Ich begreife nicht alle Dinge, wenn es um Gott und den Glauben geht, aber ich verstehe die Zeichen, die Gott setzt und ich habe wie die Weisen den Impuls, dass ich den von Gott gesandten Retter Jesus dafür anbeten will.

    Autor: Horst Kretschi

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    3 min
  • Stille statt Sturm

    "Wie lange willst du so daherreden? Dein Wortschwall ist wie ein gewaltiger Sturm!" Welch eine heftige Reaktion, nachzulesen im Alten Testament im Buch Hiob, Kapitel 8 Vers 2. Einer der drei sogenannten Freunde reagiert damit auf die ausführlichen Erklärungen, Überlegungen und Begründungen, mit denen Hiob sein Leid verstehen will. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen hat ihn erreicht, aber er kann sich keinen Reim darauf machen. Haus und Hof, Familie, Kinder - alles verloren! Keiner kann ihm sagen, warum.

    Hiob sucht nach Worten, um es selbst zu verstehen. Es kommt zu einem ganz typischen Verhalten in der Situation: Viele, viele Worte werden gesprochen, die letztlich auch ein Zeichen der Ratlosigkeit sind, der Unsicherheit. Das geht mir auch manchmal so: Wenn Ereignisse und Fragen mich überfordern, reagiere ich in meiner Verunsicherung und fang dann schon mal an zu reden. Vielleicht merkt es ja keiner. Doch je mehr ich rede, desto mehr verlaufe ich mich dabei. Die ganzen Argumente werden immer unklarer, ich verliere selbst den Überblick. Meinen Zuhörern geht es dann, wie in diesem Bibelvers: Sie erleben meinen Redeschwall wie einen gewaltigen Sturm, der sie platt macht.

    Vielleicht stimmt es gerade in solchen Momenten: weniger ist mehr! Einfach mal schweigen, ruhig sein - und bleiben. Lieber mit wenigen Worten zu dem Ergebnis kommen, zu dem auch Hiob mit seinem Redeschwall am Ende kam: Was immer geschehen mag, ich weiß, dass Gott, mein Erlöser, lebt!

    Autor: Hans Wagner

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    3 min
  • Wenn Gott redet...

    Es ereignet sich etwas, wenn Gott redet. Mal entsteht der Sternenhimmel. Zu späterer Zeit bewundert ein Mensch namens Abraham diesen Sternenhimmel und spürt: Gott wird sein Versprechen einlösen. Wann und wo Abraham einen Sohn bekommen wird, das bleibt lange ein Fragezeichen.

    In jeder Zeitepoche spricht Gott. Er redet Menschen an, mit denen er Geschichte schreiben will. Ca. 800 Jahre vor Christus lebt ein Mann namens Jona. Er gehört zur Familie Amittais. Zuhause ist er in Gat-Hefer, im Norden Israels. (2. Könige 14,25).

    Von Jona handelt ein ganzes Buch in der Bibel. Gleich im 1. Kapitel des Buches Jona, im Vers 1 heißt es: „Das Wort des Herrn erging an Jona, den Sohn Amittais.“ (Einheitsübersetzung)

    Wie viele Menschen haben sich im Laufe der Jahrtausende danach gesehnt, dass Gott so deutlich und klar spricht wie zu Jona. Diese Sehnsucht steckt bis heute in vielen Menschen – verbunden mit der Hoffnung, leichter eine Entscheidung zu treffen: Wo ist mein beruflicher Platz? Was ist meine Aufgabe in dem Ort, in dem ich lebe?

    Mit Jona redet Gott Klartext: „Gehe nach Ninive und kündige der Stadt den Untergang an. Verhindern können sie dies, wenn sie sich auf mich besinnen.“ Führt die Ansage Gottes zum Erfolg? Erst auf Umwegen. Jona bricht zwar auf, aber in die entgegengesetzte Richtung.

    Gott möchte auch mit Ihnen und mir Geschichte schreiben. Die entscheidende Frage ist nicht, wie Gott redet, sondern: Bin ich bereit, zu tun, was Gott mir sagt?

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

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    3 min
  • Ein guter Rat

    Paul Gerhardt hat ein Lied gedichtet, dass seit Langem zu den beliebtesten Chorälen gehört. Das Lied greift eine schlichte Aussage aus Psalm 37, Vers 5 auf. Dieser Gedanke wird im Buch der Sprüche leicht abgewandelt wiederholt: 

    Befiehl dem HERRN deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen. Sprüche 16, Vers 3

    So schlüssig und einfach dieser Gedanke ist, so schwer kann die Umsetzung sein. Woran liegt das? Nun, es wird eine vertraute Beziehung zwischen meinem Schöpfer und mir vorausgesetzt. Ich bin so frei, meine Vorhaben mit Gott zu besprechen, und ich rechne mit seiner Antwort.

    Vielleicht ist Ihnen aber der Gedanke aus Sprüche 16, Vers 3 fremd. Sie fragen sich: Warum sollte ich Gott einbeziehen in meine Vorhaben? Warum ihm meine Werke anbefehlen? Wer bin ich, dass ich mich direkt an Gott wenden könnte? Bin ich nicht viel zu unbedeutend?

    Das Wundervolle am Evangelium ist seine Botschaft: Gott macht sich auf und begegnet Ihnen und mir in Jesus Christus. Er interessiert sich für uns. Mit anderen Worten, Sie und ich sind ihm so wichtig, dass er sich uns zuwendet. Deshalb kann ich mit Gott besprechen, was mich beschäftigt. Ich kann ihm meine Vorhaben anvertrauen.  

    Das wäre ein guter Vorsatz für das in wenigen Tagen anbrechende neue Jahr: Ich kann und ich will meine Werke dem HERRN anbefehlen.

    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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    3 min

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