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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Forum episodes

  • Corona-Tote: Warum reden wir so wenig über sie?
    Redet man über Corona, geht es meist um Fallzahlen, Belegung der Spitalbetten, um die Rettung der Skisaison und um die Wirtschaft. Um die Opfer der Pandemie und ihre Angehörigen geht es kaum.
    Die Schweiz hat weltweit eine der höchsten Covid-Todesraten. Über 5000 Personen sind hierzulande in Zusammenhang mit Corona gestorben. Jeden Tag sind es über 80 Menschen.
    Diskutieren Sie mit!
    Ehepartner, Kinder, Enkelkinder: Zehntausende sind in der Schweiz mittlerweile von der Pandemie direkt betroffen. In der Sendung «Forum» diskutieren Gäste und Hörerinnen und Hörer über folgende Fragen: Sind wir zu gleichgültig? Warum lässt uns das stille Sterben kalt?
    Gäste in der Sendung:
    * Monika Stocker, Alt-Stadträtin und ehemalige Präsidentin der unabhängigen Beschwerdestelle für das Alter UBA
    * Heinz Rüegger, Theologe, Ethiker und Gerontologe
    Schreiben Sie Ihre Meinung zum Thema ins Kommentarfeld (direkt zur Online-Diskussion ). Die Online-Kommentare fliessen in die Livesendung ein.
    55 min
  • «Hallo SRF! Forum»: Ihre Fragen zur Radio SRF 1 - Musik
    Es vergeht kein Tag, an dem Radio SRF 1 von seinem Publikum keine Briefe, Mails, Telefonanrufe oder Kommentare erhält. Besonders im Fokus: die Musik. Diesem Thema widmet die Redaktion deshalb am Donnerstag, 3. Dezember, ab 20 Uhr eine Spezialsendung, in der Hörer ihre Fragen live einbringen können.
    Warum sind die Liedertexte fast immer nur englisch?
    Warum nur spielt ihr immer die gleichen Stücke? Warum keine Instrumentalstücke mehr, warum selten französische Chansons?
    Und bezüglich Chansons: Wo bleibt Mani Matter in eurem Musikprogramm? Diese und viele weitere Fragen rund um die Musik im Radio beschäftigen das Publikum von Radio SRF 1.
    Reden Sie mit!
    Reden Sie mit und stellen Sie Ihre Fragen: Treten Sie in Diskussion mit der Programmleiterin Heidi Ungerer und dem Musikchef von Radio SRF 1 Michael Schuler.
    Spezialsendung «Hallo SRF! Forum»
    Donnerstag, 3. Dezember, von 20 bis 21 Uhr, auf Radio SRF 1 oder über srf1.ch. Das Redaktionsteam freut sich auch über Zuschriften per Mail: [email protected].
    Oder rufen Sie einfach direkt während der Sendung an: 0848 440 222.
    55 min
  • Gewichtet die Schweiz die Wirtschaft höher als die Gesundheit?
    Die Schweiz geht bei den Corona-Massnahmen einen eigenen Weg. Viele europäische Länder schränken den Alltag stärker ein. Wir diskutieren den «Schweizer Weg» in der Sendung «Forum».
    Die «Süddeutsche Zeitung» schreibt zum Schweizer Sonderweg: «Die Angst vor ökonomischen Verlusten ist stets ein wichtiges Argument in der wirtschaftsliberalen Schweiz.»
    Gewichtet die Schweiz die Wirtschaft höher als die Gesundheit? Oder ist der «Schweizer Weg» der richtige? Diskutieren Sie mit.
    Gäste in der Sendung: 
    * Tilman Slembeck, Gesundheitsökonom. Er sagt: «Nein, der Schweizer Weg ist der ausgewogene Mittelweg»
    * Fabian Molina, SP-Nationalrat Zürich. Er sagt: «Ja, die Schweiz stellt die Kostenfrage über die Gesundheit»
    56 min
  • Die harte Triage unbedingt vermeiden
    Zwar gehen die Neuansteckungen langsam zurück, aber die Spitäler sind noch nicht aus dem Schneider. Dort steigen die Zahlen der Patienten, die zum Teil schwer an Covid 19 erkrankt sind. Etwas will man mit allen Mitteln in diesen Tagen verhindern: Die harte Triage.
    Wer soll in Coronazeiten teure medizinische Hilfe erhalten, wenn es zu Engpässen kommt? Gäste und Hörerinnen und Hörer diskutieren im «Forum» über heikle ethische Fragen im Umgang mit Krankheit und Tod im Zusammenhang mit Corona und berichten aus ihrem Alltag im Spital und im Heim.
    Gäste im «Forum»:
    * Bianca Schaffert, Pflegeexpertin Medizin und Notfall Spital Limmattal, Präsidentin Ethikkommission SBK (Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) und Vizepräsidentin der Zentralen Ethikkommission (ZEK) der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW.
    * Miodrag Filipovic, ärztlicher Leiter der chirurgischen Intensivstation und stellvertretender Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Rettungs- und Schmerzmedizin des Kantonsspitals St. Gallen.
    54 min
  • Islamisten – wie der Radikalisierung die Stirn bieten?
    Der brutale Mord an einem Lehrer in Frankreich. Die Attentate in Nizza, Wien und Dresden. Die Anschläge innert kurzer Zeit haben die Debatte um radikale Islamisten erneut intensiviert. Die Spuren führen auch in die Schweiz.
    Was ist zu tun im Kampf gegen radikale Islamisten? Was sind die Gründe für Radikalisierung? Was trägt zu einer sinnvollen Debatte bei? Diskutieren Sie mit.
    Gäste in der Sendung: 
    • Jasmin El Sonbati, Aktivistin für einen offenen Islam, Autorin «Gehört der Islam zur Schweiz?» und im Expertenpool des Bundes im Kampf gegen religiösen Extremismus 
    • Amir Dziri, Professor für islamische Studien und Leiter des Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft Universität Fribourg
    • Pascal Gemperli, Generalsekretär des Waadtländer Muslimverband und in der Prävention. Er begleitet Jugendliche, die auffällig werden
    57 min
  • Nach den Wahlen in den USA: Wie weiter, Uncle Sam?
    Am Dienstag haben in den USA die Präsidentschaftswahlen stattgefunden – aber ein Sieger steht noch nicht fest. Im Rennen zwischen Donald Trump und Joe Biden werden in verschiedenen Bundesstaaten weiterhin Stimmen gezählt. Wie geht es nun weiter mit dem tief gespaltenen Land?
    Wird die Präsidentenwahl zu einem Fall für die Gerichte? Drohen gar Unruhen? Was heisst das alles für die Zukunft des Landes? Wie wirkt es sich aus, wenn die beiden politischen Lager weiter auseinanderdriften? Braucht das Land eine Wahlreform? Und was bedeutet die Wahl für die Schweiz, die ja traditionell ein gutes Verhältnis zur Weltmacht USA hat?
    Diskussion im «Forum»
    Darüber sprechen wir am Donnerstagabend in der Diskussionssendung «Forum» auf Radio SRF 1 - mit zwei Gästen. Und zwar mit:
    * Emilie Etesi, Amerikanerin, die seit 11 Jahren in der Schweiz lebt. Sie berichtet, wie sie den Wahlkampf aus der Schweiz mitverfolgt hat.
    * Martin Naville, CEO der Handelskammer Schweiz-USA. Er erläutert, wie sich die Wirtschaftsbeziehungen weiterentwickeln könnten.
    Diskutieren Sie mit!
    Daneben möchten wir gerne auch Ihre Meinung wissen: Wünschen Sie sich einen neuen Mann im Weissen Haus? Oder hoffen sie auf weitere 4 Jahre mit Donald Trump? Was denken Sie, wie es mit dem Verhältnis Schweiz-USA weitergeht? Schreiben Sie uns!
    58 min
  • Konzernverantwortungsinitiative – ja oder nein?
    Am 29. November stimmt die Schweiz über Ja oder Nein zur Konzernverantwortungsinitiative ab. Die Initiative verlangt, dass Schweizer Konzerne dafür haften, wenn Tochterfirmen im Ausland grobe Menschrechtsverletzungen begehen oder Umweltschäden verursachen. 
    Pro Konzernverantwortungsinitiative
    Dass Konzerne, die im Ausland Trinkwasser vergiften, Menschenrechte missachten oder die Gesundheit der Anwohner schädigen künftig dafür haften sollen, ist für viele Befürworter bis weit ins bürgerliche Lager «eine Selbstverständlichkeit».
    In der Schweiz hätten viele international wichtige Firmen ihren Sitz – und somit habe unser Land auch eine besondere Verantwortung, sind die Befürworter der Initiative überzeugt.
    Contra Konzernverantwortungsinitiative
    Bundesrat, Parlament und Wirtschaftsverbände hingegen halten die Initiative für zu extrem. Sie befürchten eine Schwächung der Schweizer Unternehmen, den Rückzug von Firmen aus Entwicklungsländern, zu viel Bürokratie und erpresserische Klagen.
    Bei Ablehnung der Initiative würde automatisch ein schwächerer indirekter Gegenvorschlag in Kraft treten. Die Gegner der Konzerninitiative plädieren für diesen. Er wurde vergangenen Sommer vom Parlament beschlossen.
    Gäste in der Sendung: 
    * Beat Hess, Verwaltungsratspräsident LafargeHolcim
    * Peter Stämpfli, Druckerei-Unternehmer, Mitinhaber der Berner Stämpfli-Gruppe
    57 min
  • Landwirtschaft ohne Gift - ein Wunschdenken?
    Kann man in der Landwirtschaft auf Pestizide verzichten? Ganz ohne gehe es nicht, sagen die einen. Doch, das funktioniere, sagen die anderen. Aber auch Bio-Produzenten greifen auf Pflanzenschutzmittel zurück. In der Kritik stehen zum Beispiel Kupferpräparate.
    «Wir setzen so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig ein», sagt etwa Jürg Hess, Landwirt aus Roggwil TG und Präsident des Schweizer Obstverbandes. Es sei kein Vergleich mehr zu den Mengen, die noch die vordere Generation eingesetzt habe, sagt er. Alle lernten. Aber ganz ohne gehe es nicht.
    Aber auch im Bioanbau gibt es Schädlinge und Krankheiten, die es zu bekämpfen gilt. Wer nach Bio-Standards produziert, darf gewisse Pflanzenschutzmittel einsetzen. Zum Beispiel Kupfer- und Schwefelpräparate. Auch die sind nicht unumstritten.
    Gäste in der Sendung
    * Tina Siegenthaler, Biolandwirtin, Fondlihof Dietikon ZH
    * Jürg Hess, Landwirt Roggwil TG, Präsident Schweizer Obstverband
    54 min
  • Wie politisch soll die Kirche sein?
    Lautstark wie selten engagieren sich über 600 Kirchgemeinden in der Schweiz im Kampf für die Konzernverantwortungsinitiative. Die knallige orange Fahne hängt nicht nur an Balkonen, sondern auch an Kirchen. Das Engagement sorgt aber auch für innerkirchliche Kritik. 
    Ist es Aufgabe der Kirche sich in aktuelle politische Debatten einzumischen? Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit.
    Für das Komitee «Kirche für Konzernverantwortung» ist klar: Die Initiative gründe auf zentrale Anliegen der biblischen Botschaft und des christlichen Glaubens: Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und Nächstenliebe.
    Das Engagement kritisiert das «Ethik-Komitee gegen die Konzernverantwortungsinitiative», das kürzlich gegründet wurde. Deren kirchlichen Vertreter sind nicht einverstanden mit dem Engagement der Landeskirchen. Der moralische Druck verhindere eine sachliche Debatte. Auch wer gegen die Initiative sei, sei ein Christ. 
    Gäste in der Sendung: 
    * Simone Curau-Aepli, Präsidentin Katholischer Frauenbund
    * Bruno Bader, reformierter Pfarrer in Gstaad
    56 min
  • Wann geben Sie Bettelnden Geld? Wann nicht?
    In der Bundesverfassung steht, «dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen». Klingt schön. Auch in der Bibel steht, man solle den Armen helfen. Aber gilt das auch für Bettlerinnen und Bettler? Sollen wir ihnen ein paar Münzen zustecken? Lindern oder vergrössern wir das Leid?
    Ausländische Bettler in der Stadt Basel
    Seit dem 1. Juli 2020 ist das Bettelverbot in Basel-Stadt aufgehoben. Seither mehren sich die Klagen, es hätte zu viele ausländische Bettler in der Basler Innenstadt.
    Ursulina Gruber wohnt mitten in der Stadt Basel. Für sie ist klar, dass man Bettlerinnen und Bettlern etwas zusteckt, egal ob diese aus dem Ausland kommen oder nicht.
    Mit der Argumentation, dass ausländische Bettler vor allem kriminell organisierte Gruppen seien, die wenig behalten und das meiste abliefern müssten, kann sie wenig anfangen. «Das ist eine Vorverurteilung, damit man nichts geben muss», sagt Ursulina Gruber. Sie ist Berufsschullehrerin und in der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende.
    Bettler in der Stadt Bern
    Alexander Ott ist Leiter der Fremdenpolizei der Stadt Bern. Als das Bettelverbot 1991 im Kanton Bern aufgehoben wurde, zog dies Bettelnde von überall her an. Auch Kinder. Opfer zu schützen, war eine der Devisen. Eine weitere war die Nulltoleranz gegenüber organisierten Bettlergruppen aus dem Ausland.
    Heute sieht man nur selten noch ausländische Bettlergruppen in den Gassen von Bern.
    Alexander Ott würde einem Bettler nie etwas Geld zustecken: «Ich empfehle, Bettelnden kein Geld zu geben, denn man unterstützt damit nicht die Almosenempfänger, sondern die dahinterliegende Struktur».
    Geben oder nicht geben?
    Bettelnde stellen uns vor ethische Fragen: Warum bettelt der Mann oder die Frau überhaupt? Was ist mit der Sozialhilfe? Stütze ich mit den Almosen ein kriminelles System oder eine Drogensucht? Gehört es nicht zur christlichen Pflicht, arme Menschen zu unterstützen, egal ob aus dem In- oder Ausland?
    Diskutieren Sie mit in der Sendung «Forum» mit den Gästen im Studio.
    * Ursulina Gruber, Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende
    * Alexander Ott, Leiter der Fremdenpolizei Stadt Bern
    57 min

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Im «Forum» diskutieren Fachleute mit Hörerinnen und Hörern aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport. Das «Forum» ist live.

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