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Im Prozess gegen ihn hat der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler am Dienstag ein Geständnis abgelegt. Er habe nicht genügend dagegen unternommen, dass Autos mit schmutzigen Diesel-Motoren und betrügerischer Software jahrelang als sauber verkauft wurden.
Seit über zweieinhalb Jahren läuft der Prozess gegen Stadler. Gemeinsam mit ihm sind auch der frühere Chef-Motorenentwickler Wolfgang Hatz und der ehemalige Audi-Ingenieur Giovanni P. angeklagt. Alle drei haben sich auf einen Deal mit dem Gericht eingelassen – Geständnis gegen Geldstrafe und Freiheitsstrafe auf Bewährung.
Stephan Radomsky beobachtet den Prozess für die SZ. Er sagt: “Das Bestreben des Gerichts war es, eine möglichst rechtssichere Entscheidung zu fällen, ein Urteil, das Bestand hat.” Der Prozess sei extrem komplex und technisch gewesen. Außerdem sei Stadler vielleicht nicht nur der erste, sondern auch der letzte Topmanager aus dem VW-Konzern, der im Diesel-Skandal gesteht. Auf die Klage der Aktionäre, die gerade vor dem Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt wird, werde das Stadler-Geständnis keinen Einfluss haben, so Radomsky.
Weitere Nachrichten: Jeder vierte Viertklässler kann nicht richtig lesen, Studie über Polizeigewalt
Moderation, Redaktion: Tami Holderried
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Imanuel Pedersen, Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über ARD, Tagesschau und NDR
By Süddeutsche Zeitung4.7
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Im Prozess gegen ihn hat der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler am Dienstag ein Geständnis abgelegt. Er habe nicht genügend dagegen unternommen, dass Autos mit schmutzigen Diesel-Motoren und betrügerischer Software jahrelang als sauber verkauft wurden.
Seit über zweieinhalb Jahren läuft der Prozess gegen Stadler. Gemeinsam mit ihm sind auch der frühere Chef-Motorenentwickler Wolfgang Hatz und der ehemalige Audi-Ingenieur Giovanni P. angeklagt. Alle drei haben sich auf einen Deal mit dem Gericht eingelassen – Geständnis gegen Geldstrafe und Freiheitsstrafe auf Bewährung.
Stephan Radomsky beobachtet den Prozess für die SZ. Er sagt: “Das Bestreben des Gerichts war es, eine möglichst rechtssichere Entscheidung zu fällen, ein Urteil, das Bestand hat.” Der Prozess sei extrem komplex und technisch gewesen. Außerdem sei Stadler vielleicht nicht nur der erste, sondern auch der letzte Topmanager aus dem VW-Konzern, der im Diesel-Skandal gesteht. Auf die Klage der Aktionäre, die gerade vor dem Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt wird, werde das Stadler-Geständnis keinen Einfluss haben, so Radomsky.
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