Gesteinsmehle sind so praktisch, dass sie aus dem biologischen Anbau nicht wegzudenken sind. Sie bestehen aus fein gemahlenem Gestein. Je nach Herkunft mit mehr Kalk (Napf – Gesteinsmehl), mehr Silizium (Urgesteinsmehl) oder mehr Kieselsäure (Tominmehl).In kalkreichen Gebieten (Mittelland / Jura) wird mit Urgesteinsmehl gearbeitet im Voralpengebiet oder in Gebieten mit Moorlandschaften, welche eher kalkarm sind, verwendet man Napfsteinmehl. Einige einfache Tipps:Ganz allgemein über die Gartenerde verstreut, hilft das Gesteinsmehl bei der Bildung wertvoller Bodenkrümmel. Denn Regenwürmer lieben Gesteinsmehl.Tominmehl über den Kompost gestreut, verhindert schlechten Geruch und es haltet die Fruchtfliegen fern. Mit Tominmehl lässt sich sogar ein Wurmkomposter im Gästezimmer halten: vollkommen geruchsfrei!Fein über die Pflanzen gestäubt, bewirken sie eine Bildung verdickter Zellwände. Dies kann das Eindringen von Pilzerkrankungen erschweren.Gesteinsmehl nach dem Regen auf die Gemüsepflanzen gestäubt: so vergeht den Blattläusen der Appetit. (Nicht auf Salat, sonst «chrosets» zwischen den Zähnen!)Vor allem gegen die Krautfäule an Tomaten und Kartoffeln und gegen den Falschen Mehltau an Zwiebeln haben sich Erfolge gezeigt.