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In einer Ära, in der Smartwatches und digitale Zeitmesser den Markt überfluten, bewahren mechanische Uhren ihre magnetische Anziehungskraft. Diese filigranen Wunderwerke der Technik sind weit mehr als bloße Zeitmesser – sie sind Symbole für Komplexität, Langlebigkeit und Präzision. Doch es ist nicht nur ihre mechanische Meisterschaft, die sie begehrenswert macht, sondern auch ihr oft beträchtlicher finanzieller Wert.
Ralf Meertz, selbst gelernter Uhrmacher, betreibt mit World Of Time im Herzen von München seit 2003 eine der besten Anlaufstellen für hochwertige Uhren weltweit. Sein Geschäft bietet exklusive Zeitmesser von Marken wie Patek Philippe, Rolex, Omega, IWC und A. Lange & Söhne an. Meertz hat nahezu jedes Modell auf seinem Tisch gehabt - und das ein oder andere auch seiner privaten Sammlung hinzugefügt.
Meertz ist nicht nur ein Handwerker, sondern auch ein echter Kenner des Marktes. Er verfolgt die Entwicklungen und Trends mit scharfem Blick und kann so sowohl Sammlern als auch Investoren wertvolle Einblicke bieten. Seine Expertise erstreckt sich von den technischen Feinheiten bis hin zu den wirtschaftlichen Aspekten, die den Wert einer Uhr bestimmen.
Die Faszination, die mechanische Uhren ausüben, lässt sich nicht allein durch ihre Funktionalität erklären. Es ist die Verbindung aus Tradition und Innovation, aus Handwerkskunst und Präzision, die sie zu begehrten Objekten macht. In einer Zeit, in der vieles flüchtig und vergänglich ist, stehen mechanische Uhren für Beständigkeit und Wertschätzung des Handwerks.
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Die Nachkriegszeit ist für viele Deutsche eine Zeit des Aufbruchs, aber auch der tiefen Wunden. In dieser turbulenten Ära, genauer gesagt 1953, erblickt Josef Herrmann Bausch, der sich später Joe nennen wird, im beschaulichen Westerwald das Licht der Welt. Die Schrecken des Krieges sind noch allgegenwärtig, und die Menschen tragen ihre Lasten schweigend mit sich. Joes Eltern sind da keine Ausnahme. Der Vater, ein Mann mit festen Vorstellungen und harter Hand, sieht für seinen Sohn eine klare Zukunft: den Bauernhof der Familie weiterführen.
Doch das Leben auf dem Hof ist kein einfaches. Joes Kindheit ist von Härte geprägt. Schon früh muss der aufgeweckte Junge, der kaum still sitzen kann und vor der Einschulung das Lesen lernt, auf dem Hof mit anpacken. Das Versprechen, auch während der Schulzeit hart zu arbeiten, ist die Bedingung dafür, dass er das Gymnasium besuchen darf. Schläge und Demütigungen gehören zum Alltag. Doch dies ist nicht das Schlimmste: Der 13 Jahre ältere Pflegesohn, den die Familie aufgenommen hat, missbraucht Joe ab seinem sechsten Lebensjahr.
Es ist ein langer und steiniger Weg, den Joe Bausch aus dieser düsteren Vergangenheit heraus findet. Doch er findet ihn. Mit unermüdlichem Willen und unerschütterlicher Entschlossenheit schafft er es, seine Wunden zu überwinden und wird Gefängnisarzt. Über drei Jahrzehnte arbeitet er in einer Justizvollzugsanstalt, während er parallel eine Karriere als Schauspieler aufbaut. Ende der 1990er-Jahre übernimmt er die Rolle des Rechtsmediziners Dr. Joseph Roth im Kölner „Tatort“ und wird einem breiten Publikum bekannt.
In seinem aktuellen Buch „Verrücktes Blut“ geht Joe Bausch offen mit seiner eigenen Lebensgeschichte um. Er schildert die schwierigen Themen seiner Vergangenheit mit beeindruckender Ehrlichkeit und gibt Einblicke in eine Kindheit und Jugend, die von Schmerz und Gewalt geprägt waren. Doch es ist auch eine Geschichte des Überlebens und der Selbstermächtigung. Joe Bausch hat es geschafft, die Dämonen der Vergangenheit zu besiegen und einen Weg zu finden, der ihn nicht nur aus dem Schatten seiner Kindheit herausführt, sondern ihm auch ermöglicht, anderen Menschen zu helfen und sie zu inspirieren.
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Als Eva Umlauf am 19. Dezember 1942 auf die Welt kam, war es bitterkalt. Nicht nur aufgrund des eisigen Wetters, sondern auch wegen des schrecklichen Umfelds, in dem sie geboren wurde. Ihr Geburtsort war das Zwangsarbeitslager für Juden im slowakischen Nováky. Sie war Jüdin und wurde mit ihrem Vater und ihrer schwangeren Mutter im Alter von nur zwei Jahren in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert.
Als das Lager befreit wurde, war sie eine der jüngsten Überlebenden. Doch ob sie wirklich durchkommen würde, war alles andere als klar. Sie hatte eine Vielzahl an Erkrankungen, war geschwächt. Doch sie war ein Symbol für Hoffnung, dafür, dass es eine Chance auf eine bessere Zukunft geben kann. Der Vater, die Groß- und Urgroßeltern sowie die drei Geschwister der Mutter starben im Holocaust.
Später studierte Eva Umlauf Medizin, wurde zunächst Kinderärztin, später auch Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin. 1967 folgte sie ihrem Mann nach München, in das Land der Täter. Viele Jahre später, nach einem Herzinfarkt, entschied sie sich dazu, ihre Geschichte und die ihrer Familie genauer zu recherchieren und aufzuschreiben. Herausgekommen ist dabei das Buch “Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen” - eine überaus mitreißende und emotionale Aufarbeitung einer beeindruckenden und zugleich tragischen Lebensgeschichte.
Spricht man mit Eva Umlauf heute, wird schnell klar, wie sehr sie die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigen. Sie bezeichnet sich selbst als Newsjunkie und ist schockiert von dem Rechtsruck in Europa. Wie kann gerade ein Land mit dieser Geschichte dem Menschenhass erneut verfallen?
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Marcel Reif ist zweifellos einer der bekanntesten Sportjournalisten Deutschlands, dessen markante Stimme und präzise Analysen zahlreiche Fußballübertragungen geprägt haben. Doch die wenigsten wissen um die bewegte Lebensgeschichte, die hinter dem erfolgreichen Kommentator steckt.
Geboren im November 1949 im polnischen Wałbrzych als Sohn einer katholischen Mutter und eines jüdischen Vaters, stand das Leben von Marcel Reif von Anfang an im Zeichen des Aufbruchs. In den 1950er Jahren erkannten seine Eltern, tief traumatisiert von den Schrecken des Zweiten Weltkrieges, erneut aufkommende antisemitische Tendenzen in Polen und beschlossen, das Land zu verlassen. 1956 fand die Familie schließlich Zuflucht in Israel.
Die nächste Station auf der Reise der Familie Reif führte den jungen Marcel im Alter von acht Jahren nach Kaiserslautern, wo sein Vater eine Anstellung fand. Hier lernte Marcel die deutsche Sprache, fand erste Berührungspunkte mit dem Fußball und entwickelte eine Leidenschaft, die später seine Karriere prägen sollte. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Publizistik, Politikwissenschaft und Amerikanistik, das er jedoch nie abschloss. Stattdessen fand er über erste Tätigkeiten beim ZDF über Umwege seinen Weg in den Sportjournalismus.
Die Vergangenheit seines Vaters war ein Thema, über das in der Familie kaum gesprochen wurde. Die schrecklichen Erfahrungen während der Nazi-Diktatur blieben unausgesprochen, doch eine Botschaft seines Vaters prägte Marcel nachhaltig: „Sei ein Mensch!“ – ein einfacher Satz, der jedoch die Essenz dessen wiedergab, was wirklich wichtig ist.
Viele Jahre später, als etablierter Journalist und Kommentator, begann Marcel Reif, offen über die Geschichte seiner Familie zu sprechen. Besonders bewegend war seine Rede im Rahmen der Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag. Seine Worte fanden breite Beachtung und verliehen seiner persönlichen Geschichte und den Erfahrungen seiner Familie eine Stimme.
Marcel Reifs Lebensweg, geprägt von Flucht und Neubeginn, von schweigender Vergangenheit und lautem Engagement in der Gegenwart, zeigt, wie eng persönliches Schicksal und historische Ereignisse miteinander verflochten sind. Sein Appell, Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen, bleibt eine zeitlose Mahnung, die über den Sport weit hinausgeht.
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Wolfgang Niedecken hat eigentlich Kunst studiert und konnte sich kaum vorstellen, je ein geregeltes Einkommen mit Musik zu verdienen. Doch dann kam alles etwas anders. Im Jahr 1976 gründete er die Kölschrock-Band BAP, die bis heute zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Rockbands zählt - und das, obwohl Frontmann Niedecken ausschließlich in sehr ausgeprägtem Kölschen Dialekt singt. Vielleicht aber auch gerade deswegen.
Die Band hat sich über die Jahre hinweg immer wieder neu erfunden, statt sich auf alten Hits auszuruhen. Gleichzeitig produzierte Niedecken auch einige Solo-Alben und blieb mit verschiedenen Projekten auch seinen künstlerischen Wurzeln treu. Parallel engagierte sich der gebürtige Kölner auch immer wieder stark für soziale Zwecke und positioniert sich bis heute stark gegen Rechts und für demokratische Werte.
Am 26. April 2024 erscheint mit "Zeitreise/ Live im Sartory" nun ein neues, ganz besonderes BAP-Album. An vier Abenden produzierte die Band in den Kölner Sartory-Sälen ein Live-Album mit zahlreichen altbekannten Songs. Eine echte Zeitreise durch die Geschichte der Band.
Wie all das kam, wie Niedecken vom Maler zum Musiker wurde und welchen Einfluss die Musik-Kultur in den USA hatte, erzählt er im ausführlichen Gespräch mit Daniel Fürg. Dabei diskutieren die beiden auch über den gegenwärtigen Zustand unserer Demokratie und welche Rolle der Kulturbetrieb hier einnehmen sollte.
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Im Wahljahr 2024 steht in den USA nichts geringeres als das Fortbestehen der Demokratie in seiner heutigen Form auf dem Spiel. Die Republikaner haben sich über die vergangenen Jahrzehnte immer weiter zu einer rechten, in Teilen sogar rechtsextremen Partei entwickelt. Mit Donald Trump an der Spitze versuchen sie das Amt des US-Präsidenten und die Macht in den USA an sich zu reißen - und sie sind bereit erschreckend weit dafür zu gehen.
Sollte dieser Plan aufgehen, wird das weitreichende Folgen für die Weltpolitik haben. Die NATO-Verbündeten müssen sich darauf einstellen, dass die USA ihr Engagement mindestens zurückdrehen, wenn nicht gar vollends aufkündigen. Trump hat außerdem mehrfach angekündigt, alle Hilfen für die Ukraine einzustellen. Innerhalb der USA müssten wir uns auf einen noch stärkeren Rechtsruck und einen weiteren Anstieg des Rassismus vorbereiten.
Annika Brockschmidt beschäftigt sich mit diesen Themen seit vielen Jahren intensiv. Sie ist Historikerin und Autorin, arbeitet als freie Journalistin für verschiedene Medien. Ihr aktuelles Buch "Die Brandstifter" stürmte direkt die Bestseller-Listen und beschäftigt sich mit der Frage, wie Extremisten zunehmend die Republikanische Partei übernommen haben. Dabei erklärt sie, wie historische Entwicklungen und Machtkämpfe die Partei geprägt und radikalisiert haben, wie extreme Kräfte, toleriert und befeuert vom Partei-Establishment, die «Grand Old Party» übernehmen konnten.
Was erwartet uns also ganz konkret, falls Donald Trump noch einmal ins Weiße Haus einziehen sollte? Wie standfest ist die Demokratie in den USA tatsächlich? Und welche Motive stecken für die Trump-Anhänger am Ende wirklich hinter der Wahl-Entscheidung? Über diese und viele weitere Fragen hat Annika Brockschmidt ausführlich mit Daniel Fürg gesprochen.
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Fotoquelle: Frederike Wetzels
In der heutigen Zeit, in der die Begriffe Resilienz und Achtsamkeit immer mehr an Bedeutung gewinnen, erlebt Yoga einen bemerkenswerten Aufschwung. Längst hat sich diese jahrtausendealte Praxis aus der Ecke der Esoterik herausbewegt und in den Mainstream integriert. Patrick Broome ist Pionier des modernen Yogas in Deutschland und einer der renommiertesten Yogalehrer, der das Thema auch der deutschen Fußballnationalmannschaft näher brachte. Er beobachtet diese Entwicklung seit über 30 Jahren. In einem Zeitalter, in dem das gesellschaftliche Stressniveau unaufhörlich zu steigen scheint, stellt Yoga einen wichtigen Ausgleich dar.
Yoga bietet mehr als nur körperliche Flexibilität und Stärke; es ist ein Weg, um geistige Klarheit zu erlangen und innere Ruhe zu finden. Durch die Praxis lernen Menschen, ihre Aufmerksamkeit zu schärfen und präsenter im Hier und Jetzt zu sein. Diese Achtsamkeit kann dabei helfen, negative Gedankenmuster, die Angst und Depression fördern, zu durchbrechen. Besonders die Atemtechniken im Yoga sind von unschätzbarem Wert, da sie direkt auf das Nervensystem wirken und so zur emotionalen Balance beitragen können.
Der Yoga-Boom wirft jedoch auch Fragen auf: Woher rührt das gestiegene Interesse an dieser alten Praxis? Wie findet man den Einstieg, und welche unterschiedlichen Yoga-Stile gibt es? Zudem interessiert viele, ob die Yoga-Welt immer noch eine Domäne der Frauen ist oder ob inzwischen auch mehr Männer die Matten betreten. Diese und weitere Fragen wurden im intensiven Austausch zwischen Patrick Broome und Daniel Fürg beleuchtet.
Yoga, so zeigt sich, ist nicht nur eine Form der Bewegung, sondern eine Lebensphilosophie, die Menschen unabhängig von Alter oder Geschlecht anspricht. Es geht um mehr als nur körperliche Übungen; es geht um die Entwicklung einer tiefen Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele. In einer Welt, die von Hektik und ständiger Erreichbarkeit geprägt ist, bietet Yoga einen Gegenpol und die Möglichkeit, zu sich selbst zu finden und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.
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Robert Müller war über 20 Jahre als Soldat bei der Bundeswehr, nahm an mehreren Auslandseinsätzen teil. Im Jahr 1999 erlebte er im Kosovo, was Krieg tatsächlich bedeutet - zwei seiner Kameraden wurden durch Minen schwer verletzt. 2002 folgte der erste Einsatz in Afghanistan als Diensthundeführer. Bei einer geplanten Raketenentschärfung wurde er schwer verletzt - physisch, aber auch psychisch, wie sich in den Monaten und Jahren danach herausstellen sollte.
Trotz der Traumatisierung geht er 2003 und 2005 jeweils erneut zurück nach Afghanistan, wird retraumatisiert und merkt, dass es so nicht weitergehen kann. Zurück in Deutschland merkt er schnell, dass die Bundeswehr auf Fälle von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kaum vorbereitet ist. Während er mit sich selbst klar kommen muss, kämpft er um Anerkennung und eine bessere Versorgung - und geht mit seinem Fall schließlich an die Öffentlichkeit. In seinem Buch "Soldatenglück: Mein Leben nach dem Überleben" hat er seine Erfahrungen und Erlebnisse ausführlich festgehalten.
Was macht Krieg mit den Menschen, die ihn erleben? Wie geht man mit einem schweren Trauma um? Und inwieweit hat sich die Versorgung der Einsatzveteranen durch die Bundeswehr inzwischen verbessert? Über diese und viele weitere Fragen hat Robert Müller im Gespräch mit Daniel Fürg gesprochen.
Triggerwarnung:
Solltest du dich unwohl fühlen oder Hilfe benötigen, wende dich an die TelefonSeelsorge unter 0800-1110111
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Alessija Lause ist wohl eine der vielseitigsten Schauspielerinnen in Deutschland. Sie hat nicht nur in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen mitgewirkt, sondern fühlt sich auch auf der Theaterbühne wohl. Außerdem war sie bis 2013 als Stuntfrau aktiv und doubelte dabei internationale Stars wie Cate Blanchett, Diane Kruger und Gemma Arterton.
Zuletzt war Lause bei Warner TV in der Serie "Boom Boom Bruno" in der Rolle der Polizeichefin Bo Henschemeier zu sehen. In einem neuen Dortmund-Tatort, der im Februar ausgestrahlt wird, hat sie ebenfalls eine Rolle übernommen. Auch ihre Rolle in der Netflix-Eigenproduktion "Kleo" war ein voller Erfolg. Was alle Charaktere gemein haben, die von der in Bad Aibling geborenen Schauspielerin verkörpert werden: Sie sind kantig, haben Profil, fallen auf. Und das obwohl sie sich selbst einmal als eher schüchtern und introvertiert bezeichnete.
Wie bereitet sich Alessija Lause auf diese oft besonders anspruchsvollen und speziellen Rollen vor? Wie kommt es, dass sich alle ihre Rollen in genau diesem Punkt so ähnlich sind? Und wie wird man als ursprünglich introvertierte Person ausgerechnet Schauspielerin? Diese und viele weitere Fragen hat Alessija Lause im ausführlichen Gespräch beantwortet.
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Fotoquelle: Sven Serkis
Mit den Büchern von Paul Maar sind Generationen von Kindern aufgewachsen. Rund 100 Bücher und Theaterstücke umfasst das umfangreiche Werk des inzwischen 86-jährigen Schriftstellers, Illustrators und Autors. Neben den wohl bekanntesten und international erfolgreichen Geschichten rund um das Fabelwesen Sams hat er zahlreiche weitere inspirierende Welten und Charaktere erschaffen - viele davon mit tiefgehenden Hintergründen und Anlehnungen an seine eigene Lebensgeschichte.
1937 in Schweinfurt geboren, wächst Paul Maar inmitten der Kriegswirren auf. Seine Mutter stirbt nur sieben Wochen nach der Entbindung. Der Vater kommt in Kriegsgefangenschaft und kehrt erst zurück, als Maar bereits in der Pubertät steckt. Er ist auf einmal nicht mehr der sympathische umsorgende Handwerksunternehmer, sondern ein gebrochener Mann, der seine Wut und seine Emotionen fortan regelmäßig physisch an seinem Sohn auslässt.
Bis heute ist Maar überaus aktiv und verfasst regelmäßig neue Werke. Aktuell arbeitet er unter anderem an einem Roman für Erwachsene. Für seine Arbeit wurde der Schriftsteller mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt - unter anderem mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Allein die Sams-Reihe zählt inzwischen weit über sechs Millionen verkaufte Exemplare im deutschsprachigen Raum. Sie wurden in 30 verschiedene Sprachen übersetzt.
Welchen Einfluss hatte die eigene Kindheit und die schwierige Beziehung zu seinem Vater auf das spätere Lebenswerk von Paul Maar? Woher nimmt der Schriftsteller die Ideen für seine Werke? Und welche Beziehung hat er heute zu seiner berühmtesten Schöpfung, dem Sams? Diese und viele weitere Fragen hat Paul Maar im ausführlichen Gespräch mit Daniel Fürg beantwortet.
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