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Liebeskummer: Wie du das Gedankenkarussell nach der Trennung stoppen kannst
Liebeskummer-Coaching – Unterstützung nach einer Trennung
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei.
Hinweis: Diese Podcastfolge wurde erstmals im Februar 2023 veröffentlicht und wird hier erneut zur Verfügung gestellt.
Stille Aufträge – Welche Familiengeschichte wirkt in dir weiter?
Wir alle wachsen in einer Familie auf, die ihre eigene Geschichte hat. Kinder spüren sehr früh, was ihren Eltern wichtig ist, worunter sie leiden und welche Vorstellungen vom Leben in ihrer Familie gelten. Daraus können innere Überzeugungen entstehen: Ich muss stark sein. Ich muss erfolgreich sein. Ich bin dafür verantwortlich, dass es den anderen gut geht.
Mit der Zeit können solche stillen Aufträge Teil unseres Selbstbildes werden. Wir halten sie für unsere eigenen Wünsche oder für unsere Persönlichkeit – obwohl in ihnen manchmal eine Familiengeschichte weiterwirkt, die lange vor unserer eigenen begonnen hat.
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei.
Mehr über meine Arbeit findest du auf www.herzkuemmerei.de
Nach der Trennung: Wie Zuversicht wieder wachsen kann
Gerade am Anfang einer Trennung nimmt der Schmerz oft fast den gesamten inneren Raum ein. Der Blick verengt sich, die Gedanken kreisen und die Frage „Wie soll es jetzt weitergehen?“ scheint kaum beantwortbar.
Ein wichtiger Schlüssel dafür ist Selbstwirksamkeit. Gerade wenn eine Trennung uns das Gefühl gibt, die Kontrolle über unser Leben verloren zu haben, kann es stabilisieren, den eigenen Handlungsspielraum wieder wahrzunehmen. Was kann ich beeinflussen? Was kann ich tun? Und welche Erfahrungen zeigen mir, dass ich auch andere schwierige Situationen bereits bewältigt habe?
Dabei lohnt sich auch der Blick auf die eigenen Ressourcen. Fähigkeiten, Erfahrungen und persönliche Stärken verschwinden nicht, nur weil wir uns gerade verletzlich fühlen. Sie können zu einem Fundament werden, auf dem langsam wieder Vertrauen in die eigene Zukunft wächst.
In dieser Folge geht es außerdem um Perspektivwechsel, die Suche nach Sinn und die Frage, welche Rolle Verzeihen beim Loslassen spielen kann. Nicht als schnelle Lösungen, sondern als mögliche Wege, um sich aus der Fixierung auf den Schmerz zu lösen und den Blick allmählich wieder nach vorn zu richten.
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei.
Mehr über meine Arbeit findest du auf
Selbstfürsorge als innerer Halt bei Liebeskummer und Trennung
Nach einer Trennung kümmern wir uns oft um alles. Um den Alltag. Um andere Menschen. Um die vielen offenen Fragen. Nur uns selbst verlieren wir dabei leicht aus dem Blick.
In dieser Folge spreche ich darüber, was Selbstfürsorge aus psychologischer Sicht wirklich bedeutet. Sie beginnt nicht erst mit einem freien Nachmittag oder einem Wellnesswochenende. Sie beginnt mit der Art, wie wir mit uns selbst sprechen, wenn wir leiden.
Wenn unser Bindungssystem nach einer Trennung in Alarmbereitschaft gerät, reagieren Körper und Nervensystem mit Stress. Viele Menschen fühlen sich erschöpft, innerlich unruhig oder wie gelähmt. Gerade in diesen Momenten wird Selbstfürsorge zu einem wichtigen inneren Halt.
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei.
Mehr über meine Arbeit findest du auf
Warum zweifeln wir nach einer Trennung an uns selbst?
Hinweis: Diese Podcastfolge wurde erstmals im Februar 2024 veröffentlicht und erscheint aufgrund ihrer anhaltenden Aktualität erneut.
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei.
Verlustangst: Wenn die Angst vor dem Verlassenwerden Beziehungen bestimmt
Kennst du das? Eigentlich läuft in deiner Beziehung alles gut – und trotzdem kreisen deine Gedanken ständig um den anderen. Warum meldet er sich nicht? Habe ich etwas falsch gemacht? Bedeutet seine Distanz, dass er sich zurückzieht? Viele Menschen kennen diese innere Unruhe, die besonders am Anfang einer Beziehung sehr belastend sein kann.
Auch Nelly kam mit genau diesen Fragen in meine Praxis. Sie war verliebt und fühlte sich Tim sehr nah – und gleichzeitig permanent verunsichert. Sobald er sich zurückzog oder sich längere Zeit nicht meldete, geriet sie innerlich in Alarmbereitschaft.
Oft liegen die Ursachen dafür viel früher. Wer in der Kindheit erleben musste, um Nähe oder Liebe kämpfen zu müssen, entwickelt später häufig große Angst davor, verlassen zu werden. In Beziehungen zeigt sich das dann oft durch Klammern, Grübeln oder sogenanntes Protestverhalten – also durch den verzweifelten Versuch, die Nähe zum anderen wiederherzustellen.
In dieser Folge spreche ich außerdem darüber, warum Selbstwertgefühl und emotionale Eigenständigkeit so wichtig sind, wenn wir mit Verlustangst umgehen wollen. Denn je stärker unser eigenes Leben und unsere innere Stabilität sind, desto weniger geraten wir in emotionale Abhängigkeit.
Hinweis: Diese Podcastfolge ist bereits 2021 erschienen und wird aufgrund der großen Bedeutung von Bindungsmustern und Verlustangst erneut veröffentlicht und neu eingeordnet.
Ich bin **Heike Klopsch **von der Herzkümmerei.
Warum Menschen fremdgehen – obwohl eigentlich alles gut ist
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Menschen fremdgehen, obwohl ihre Beziehung stabil wirkt – und welche inneren Dynamiken hinter Affären stehen können.
Warum gehen Menschen fremd, obwohl in ihrer Beziehung scheinbar alles in Ordnung ist? Diese Frage taucht in meiner Arbeit immer wieder auf – und sie lässt sich nicht so einfach beantworten. Denn Untreue entsteht nicht immer aus einem Mangel in der Beziehung. Manchmal beginnt sie an einer ganz anderen Stelle.
Mit einem Mal steht etwas im Raum, das vorher nicht da war. Gewissheiten geraten ins Wanken, Vertrauen wird erschüttert – und plötzlich tauchen Fragen auf, die sich nicht einfach beantworten lassen.
Viele Affären entstehen nicht aus dem Nichts. Sie entwickeln sich in Lebensphasen, in denen sich etwas verschiebt: Rollen verändern sich, Gewissheiten lösen sich auf, neue Fragen tauchen auf. Manchmal entsteht daraus der Wunsch nach einer anderen Erfahrung – oder nach einer anderen Version von sich selbst.
Affären werfen oft mehr Fragen auf, als sie beantworten. Und nicht jede davon lässt sich schnell klären.
Wenn du merkst, dass dich dieses Thema beschäftigt, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei.
Mehr über meine Arbeit findest du auf
Bindungsstile verstehen: Wenn einer Nähe sucht und der andere sich zurückzieht
Julia und Volker sind seit einigen Monaten ein Paar. In der ersten Zeit fühlt sich ihre Beziehung leicht und selbstverständlich an. Doch nach der anfänglichen Verliebtheitsphase verändert sich etwas. Volker zieht sich immer häufiger zurück, sagt Treffen kurzfristig ab und wirkt emotional distanziert. Julia reagiert mit wachsender Unsicherheit und Angst, ihn zu verlieren. Beide verstehen nicht, was da gerade passiert – schließlich mögen sie sich sehr und wollen die Beziehung eigentlich.
Solche Dynamiken sind in Beziehungen keineswegs selten. Viele Paare erleben irgendwann ein Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz: Während der eine Partner mehr Verbindung sucht, beginnt der andere sich zurückzuziehen. Für beide Seiten fühlt sich dieses Wechselspiel verwirrend und oft auch schmerzhaft an.
Ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis solcher Muster liegt in unseren Bindungsstilen. Sie entstehen sehr früh in unserer Kindheit und prägen, wie wir Nähe, Vertrauen und emotionale Sicherheit erleben. Der britische Psychoanalytiker **John Bowlby *gilt als Pionier der Bindungsforschung. Seine Theorie beschreibt, wie frühe Beziehungserfahrungen langfristig beeinflussen, wie wir später Liebesbeziehungen gestalten.
** Unsichere Bindungsstile** hingegen sind häufig von Ambivalenz geprägt: Manche Menschen suchen intensiv nach Nähe und Bestätigung, andere reagieren mit Rückzug, sobald Beziehungen verbindlicher werden.
Die gute Nachricht ist:** Bindungsstile** sind kein unveränderliches Schicksal. Beziehungserfahrungen im Erwachsenenalter können dazu beitragen, alte Beziehungsmuster zu verändern und neue Erfahrungen von Sicherheit und Nähe zu ermöglichen.
Wenn dich das Thema interessiert, hör auch gern in meine weiteren Podcastfolgen zu Bindungsangst und Verlustangst hinein.
Hinweis: Diese Folge ist bereits vor einigen Jahren erschienen. Da das Thema Bindungsstil und Beziehungsmuster in Beziehungen für viele Menschen zentral ist, habe ich sie neu eingeordnet und erneut veröffentlicht.
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei.
www.herzkuemmerei.de
Verdrängung und Trennung: Warum wir bleiben, obwohl wir innerlich längst zweifeln
Viele Trennungen beginnen nicht mit einem offenen Konflikt, sondern mit einem inneren Zweifel, der sich zunächst kaum greifen lässt. Es ist eher ein Unbehagen als ein klarer Gedanke, eher eine Irritation als eine Entscheidung. Wir erklären uns, dass jede Beziehung schwierige Phasen kennt, dass Nähe sich verändert, dass wir vielleicht selbst anspruchsvoller geworden sind. Und so verschieben wir die Auseinandersetzung mit dem, was sich innerlich nicht mehr ganz stimmig anfühlt.
Oft ist es nicht die Überzeugung, dass alles gut ist, die uns bleiben lässt, sondern die Unsicherheit darüber, was ein Schritt nach vorn bedeuten würde. Verdrängung reduziert in solchen Momenten die Komplexität. Sie hilft uns, weiterzumachen, ohne sofort Konsequenzen ziehen zu müssen. In diesem Sinne ist sie zunächst ein sinnvoller Schutzmechanismus.
Problematisch wird es dort, wo dieser Schutz zum Dauerzustand wird. Wenn wir über längere Zeit gegen unser eigenes Empfinden leben, zeigt sich die innere Spannung häufig indirekt: in Unruhe, Erschöpfung oder einer zunehmenden Distanz zu uns selbst. Trennung ist dann selten ein plötzlicher Entschluss, sondern das Ergebnis eines längeren inneren Prozesses.
Verdrängung kann stabilisieren. Aber sie ist kein Ort, an dem wir dauerhaft leben können, ohne den Kontakt zu uns selbst zu verlieren.
Wenn dich diese Folge nachdenklich macht oder du dich in diesem inneren Prozess wiedererkennst, dann nimm das ernst. Sprich darüber – mit jemandem, dem du vertraust, oder mit mir.
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei. In meiner Coachingpraxis begleite ich Menschen nach Trennungen und bei Liebeskummer mit psychologischer Tiefe, Klarheit und Empathie.
Warum fällt es nach einer Trennung so schwer, loszulassen?
Akzeptanz nach der Trennung: Warum Loslassen der erste Schritt aus dem Liebeskummer ist.
In dieser Folge erkläre ich, warum Akzeptanz kein Aufgeben und keine Zustimmung ist. Akzeptieren heißt nicht, das Geschehene gutzuheißen, sondern anzuerkennen, was ist, und Verantwortung für das eigene Leben zurückzugewinnen. Erst wenn der Kampf gegen die Realität endet, wird Veränderung möglich.
Anhand von Beispielen aus meiner Coachingpraxis zeige ich, wie Akzeptanz Raum für neue Wege eröffnet: für Selbstreflexion, für das Wiederentdecken eigener Bedürfnisse und für eine persönliche Entwicklung, die aus einer Krise heraus entstehen kann. Sinn, Verantwortung und Selbstannahme spielen dabei eine zentrale Rolle.
Hinweis: Diese Folge habe ich vor einigen Jahren erstmals veröffentlicht.
Ich bin Heike Klopsch von der Herzkümmerei.
Weitere Impulse findest du auf www.herzkuemmerei.de
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