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In Sharm El-Sheikh haben Vertreter aus 20 Ländern den 20-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet. Ziel des Abkommens: ein langfristiger Frieden zwischen Israel und Gaza sowie Stabilität im gesamten Nahen Osten.
Doch nur Tage nach der historischen Unterzeichnung zeigt sich, wie fragil die Waffenruhe ist. Israel greift Hamas-Stellungen nahe des Grenzübergangs Rafah an, nachdem sich Kämpfer laut israelischen Angaben zu israelischen Positionen vorgewagt haben. Gleichzeitig vollstreckt die Hamas in Gaza öffentliche Hinrichtungen an oppositionellen Palästinensern.
«Bis jetzt wurde viel gesagt, aber wenig wirklich getan», sagt Nahostexperte und Kriegsreporter Kurt Pelda von CH Media. «Für einen echten Frieden in Nahost braucht es mehr als politische Symbolik. Es braucht ein fundamentales Umdenken.»
Welche Länder übernehmen welche Aufgaben im Wiederaufbau des Gazastreifens?
Wer garantiert die Entwaffnung der Hamas?
Und was sind die nächsten Schritte, damit der von Trump initiierte Nahost-Friedensplan nicht endgültig scheitert?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Kurt Pelda
Kontakt: [email protected]
Die Krankenkassenprämien steigen im kommenden Jahr im Schnitt um 4,4 Prozent. Weil ein noch grösserer Sprung befürchtet wurde, sprechen manche von keinem Schock, sondern bloss von einem «Schöckli». Doch für viele Haushalte bleibt die finanzielle Belastung durch die Gesundheitskosten hoch – und klar ist schon jetzt: Die Prämien werden weiter steigen.
Zwischen den Kantonen gibt es grosse Unterschiede, und bei den Zusatzversicherungen lauern Fallstricke. Wer jedoch clever vergleicht und wechselt, kann mehrere Hundert Franken sparen. Dafür muss man sich allerdings im Dschungel der Angebote gut auskennen.
Wie funktioniert ein Krankenkassenwechsel genau?
Worauf sollte man achten, damit der Wechsel reibungslos klappt?
Und weshalb ist bei den Zusatzversicherungen besondere Vorsicht geboten, bevor man unterschreibt?
Darüber spricht unsere Inland-Co-Chefin und Expertin für Gesundheitspolitik Anna Wanner im Podcast «Hinter der Schlagzeile» – mit konkreten Tipps, wie Sie Ihre Krankenkassenkosten im Griff behalten.
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzent: Stefan Bühler
Gast: Anna Wanner
Kontakt: [email protected]
Wenn wir unsere alten Kleider in die Sammelcontainer werfen, glauben wir, etwas Gutes zu tun, doch oft landen sie auf Müllhalden in Afrika statt in einem neuen Kleiderschrank. Nur zwei Prozent der gesammelten Kleider werden heute in der Schweiz sortiert, der Rest verschwindet in einem undurchsichtigen System aus Export und Entsorgung. Die Stadt Zürich will das nun ändern und hat ein ambitioniertes Projekt gestartet, um Textilien in eine echte Kreislaufwirtschaft zu überführen.
«Aktuell werden 60'000 Tonnen Alttextilien pro Jahr entsorgt und nur zwei Prozent davon werden überhaupt in der Schweiz sortiert», sagt Annika Bangerter, Wissensredaktorin bei CH Media. «Die meisten Kleidungsstücke landen in Afrika, wo sie in der Natur verenden.»
Welchen revolutionären Ansatz verfolgt die Stadt Zürich?
Was macht Recycling von Textilien so kompliziert?
Und wie ruiniert Ultra-Fast-Fashion den Secondhand-Markt?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Annika Bangerter
Kontakt: [email protected]
Adam nutzte ChatGPT zunächst für schulische Zwecke, vertraute dem KI-Chatbot jedoch zunehmend seine Ängste und Suizidgedanken an. Obwohl die künstliche Intelligenz zunächst Hilfsangebote nannte, konnte Adam ihre Schutzmechanismen umgehen – woraufhin ChatGPT ihm konkrete Suizidtipps gab. Nach mehreren Versuchen nahm sich der 16-Jährige schließlich das Leben. Seine Eltern machen den Mutterkonzern OpenAI dafür mitverantwortlich.
„ChatGPT ist darauf programmiert, sich empathisch zu zeigen“, erklärt Stephanie Schnydrig, Journalistin bei CH Media. „Es bestätigt uns und wirkt wie ein Vertrauter. Im Fall von Adam war genau das fatal.“
Die Eltern des Jugendlichen fordern von OpenAI, dass die Schutzmechanismen von ChatGPT massiv verschärft und verbindliche Alters- und Sicherheitskontrollen eingeführt werden. Sie wollen, dass der Konzern proaktiv eingreift, wenn Nutzerinnen und Nutzer Selbstgefährdung oder Suizidabsichten äussern, etwa durch menschliche Notfallteams, automatische Warnmeldungen an Angehörige und eine stärkere Entpersonalisierung des Chatbots.
OpenAI verweist auf neue technische Schutzmethoden, darunter eine Kindersicherungsfunktion mit Familienkonten, Filter für explizite Inhalte sowie eine Benachrichtigungsfunktion, die Eltern und interne Teams alarmieren soll, wenn das System Hinweise auf eine akute Gefährdung erkennt. Kritikerinnen und Kritiker bemängeln jedoch, dass diese Verantwortung auf die Eltern abgewälzt wird und nicht tief genug im System verankert ist.
Die Debatte zeigt: ChatGPT kann sowohl helfen als auch schaden, wenn es zu menschlich und empathisch wirkt. Einerseits sinkt die Hemmschwelle, sich einer KI anzuvertrauen – andererseits steigt das Risiko einer emotionalen Abhängigkeit. Expertinnen fordern deshalb, dass Chatbots weniger wie Menschen auftreten und klarer als technisches System erkennbar bleiben, um Missbrauch und gefährliche Bindungen zu verhindern.
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Stephanie Schnydrig
Kontakt: [email protected]
Brülisau im Alpstein – ein Ort wie aus dem Bilderbuch. Kühe muhen, Wandersleute schultern die Rucksäcke. Nur eines sticht heraus, aus dem Idyll: das ehemalige Hotel Krone. Seit Jahren steht es leer. Hinter seinem Gemäuer verbirgt sich ein Immobiliendrama.
Einst war die «Krone» Treffpunkt, Symbol für Aufbruch und Gastfreundschaft. Heute schimpfen Einheimische das Hotel einen Schandfleck. Die Fassade bröckelt. «Das tut weh, wenn du im Ort lebst und ein megawichtiges Gebäude einfach verwahrlost», sagt Samuel Ryter, Redaktor bei der Appenzeller Zeitung.
Wie konnte es so weit kommen?
Warum greift niemand ein?
Und was sagt der Fall Brülisau über den Schweizer Immobilienmarkt aus?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Mark Schoder
Gast: Samuel Ryter
Kontakt: [email protected]
Seit Monaten dominieren Razzien und Abschiebestürme die Schlagzeilen in den USA und nun rückt ICE ins Zentrum der Debatte. Ursprünglich 2003 gegründet, um kriminelle Ausländer zu verfolgen, ist die Behörde unter der Trump-Regierung massiv aufgerüstet worden.
«Heute ist das Ziel klar: Alle ohne legalen Aufenthaltsstatus sollen ausfindig gemacht und abgeschoben werden – nicht nur Neuankömmlinge, sondern auch Menschen, die seit Jahrzehnten in den USA leben», sagt Renzo Ruf, USA-Korrespondent von CH Media. «Die Einsätze finden neu öffentlich statt: auf Parkplätzen, vor Baufachmärkten, oft mit vermummten Beamten, die kaum identifizierbar auftreten.»
Wie hat sich die Behörde unter Trump verändert?
$Was verbindet Barack Obama mit ICE?
Und wie stehen Amerikanerinnen und Amerikaner zu den Vorgehensweisen der ICE-Polizisten?
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Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Renzo Ruf
Kontakt: [email protected]
Stress gehört zum Spitalalltag und stellt für medizinisches Personal bereits eine grosse Herausforderung dar. Erschwert wird die Arbeit von Ärztinnen und Ärzten zusätzlich durch die umfangreiche Bürokratie, die einen erheblichen Teil ihrer Zeit beansprucht. Weniger Verwaltungsaufwand würde mehr Raum für die direkte Betreuung von Patientinnen und Patienten schaffen – doch wie realistisch ist das?
«Weniger Bürokratie bedeutet nicht nur mehr Zeit für Patienten, sondern auch weniger Überstunden für Ärztinnen und Ärzte», sagt Simon Maurer, Journalist bei CH Media und Unterarzt. «Es gibt so viele Faktoren, die dazu führen, dass wir während einer Schicht mehr am Computer sitzen, als mit Patienten sprechen und das soll nicht sein.»
Was verursacht den täglichen Bürokratieberg? Welche politischen Vorschriften legen dem Spitalalltag Steine in den Weg? Und wie würde ein elektronisches Patientendossier den Alltag erleichtern?
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Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Simon Maurer
Kontakt: [email protected]
Die «Ewigkeitschemikalien» PFAS stecken in vielen Schweizer Böden – ein Gift, das Landwirtschaft und Politik umtreibt. Redaktor Samuel Ryter spricht über die Wut der Bauern, verschwundene Dokumente und die Frage, wie wir mit der Altlast leben lernen.
Sie galten einst als günstiger Dünger. Doch der Schlamm aus den ersten Kläranlagen brachte unsichtbare Gifte auf die Felder: PFAS, sogenannte «Ewigkeitschemikalien». In Böden, Wasser, Milch und Fleisch der Ostschweiz wies man Rückstände nach.
Was in den 1970er-Jahren als ökologischer Kreislauf verkauft wurde, entpuppt sich heute als Altlast mit Folgen für Bauern, Konsumentinnen und Behörden.
Im Podcast Hinter der Schlagzeile spricht Journalist Samuel Ryter über Gesundheitsgefahren, einen verblassten Dünger-Traum und die Frage, wie die Politik mit der unsichtbaren Gefahr umgeht. «Ich möchte niemandem Absicht unterstellen», sagt er. «Aber wir müssen lernen, wie wir damit umgehen – und was wir für die Zukunft daraus ziehen.»
Wie konnten tonnenweise PFAS überhaupt in die Böden gelangen?
Warum gibt es in der Schweiz bis heute keinen Höchstwert für PFAS in Milch?
Wer trägt Verantwortung für das PFAS-Problem?
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Host und Produzentin: Mark Schoder
Gast: Samuel Ryter
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Russische Drohnen und Kampfjets verletzen immer wieder den Luftraum von Nato-Staaten. Eine gezielte Provokationen Moskaus, die Unsicherheit und Uneinigkeit im Bündnis säen sollen:
Am Wochenende wurden erneut Drohnen in der Nähe dänischer Militäreinrichtungen gesichtet, vermutlich aus Russland. Schon zuvor hatte Moskau mehrfach provoziert: Am 10. September drangen russische Drohnen in den polnischen Luftraum ein, am 19. September verletzten drei Kampfjets für zwölf Minuten den estnischen Luftraum. Immer wieder testet der Kreml damit die Nerven der Nato-Staaten. Doch stellt sich die Frage: Sucht Putin wirklich die Konfrontation?
«Ein wichtiges Ziel Putins ist es, Unsicherheit unter den Nato-Staaten zu erzeugen und zu erhaschen, wie reaktionsstark sie sind», sagt Remo Hess, Brüssel-Korrespondent von CH Media. «Und diese gezielte Provokationen haben bereits ein Ziel erreicht: Sie spalten die Nato-Staaten in ihrer Ansicht, wie man darauf reagieren soll.»
Unterschätzt die Nato diese russischen Provokationen?
Könnte daraus ein erweiterter Krieg entfachen?
Und wie reagieren die Nato-Staaten auf Donald Trumps klare Ansage, man solle russische Kampfjets einfach abschiessen?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Remo Hess
Kontakt: [email protected]
2021 wird Fulya Demir vor ihrer Haustür in Zürich-Altstetten von ihrem Ehemann mit 14 Messerstichen getötet – ein Femizid, der die Schweiz erschütterte. Vier Jahre später ist das Urteil rechtskräftig, der Täter verurteilt. Doch Fulya Demir war kein Einzelfall: Allein in den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden bereits 18 Femizide gezählt.
Im Podcast spricht Zoe Gwerder mit Reporter Andreas Maurer über den Fall Demir, über überhöhte Erwartungen an die Polizei, über patriarchales Besitzdenken – und über die Frage, was getan werden müsste, um Femizide in Zukunft zu verhindern.
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Host und Produzentin: Zoe Gwerder
Gast: Andreas Maurer
Kontakt: [email protected]
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