Hinter der Schlagzeile

Hinter der Schlagzeile

Download on the App Store

Hinter der Schlagzeile episodes

  • Ist Fredy Gantner der neue Christoph Blocher?

    Als Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage bereitete er einst Schweizer Journalisten auf die Olympischen Spiele in der Mormonen-Stadt Salt Lake City im US-Staat Utah vor. Inzwischen ist er mehrfacher Milliardär, einer der mächtigsten Kritiker der neuen EU-Verträge und inoffizieller Captain des Teams Switzerland im Zollstreit mit Präsident Donald Trump. Seit letzter Woche erzählt Alfred, Fredy, Gantner nun auf allen Kanälen, wie das genau war, bei dem Besuch der Schweizer Milliardäre im Weissen Haus, als sie Anfang November Donald Trump einen Goldbarren und eine Rolex schenkten. Und er erklärt, wieso er sich so sehr für die Schweiz ins Zeug legt.

    Bloss: Wie tickt Fredy Gantner? 

    Was will er wirklich erreichen, in den USA?

    Und übernimmt der charismatische EU-Kritiker schon bald die Rolle Christoph Blochers - als Milliardär, welcher der Schweizer Politik in wichtigen Fragen sagt, wo es lang geht?

    Im Podcast "Hinter der Schlagzeile" von CH Media beantwortet Nachrichtenchefin Sermîn Faki die wichtigsten Fragen. Und sie sagt: "Ich möchte von Alfred Gantner gerne wissen, was ihn wirklich antreibt - und wie er seine fünf Kinder erzieht."

    Lesen Sie mehr zum Thema:

    • Die Schweiz steht wohl vor einem Durchbruch im Zollstreit: Sind die Milliardäre dafür verantwortlich?
    • Goldbarren-Gantner bringt Bundesrat und Seco mit Aussagen in der Arena in Erklärungsnot
    • So reagieren die Bundesräte Cassis und Jans auf Gantners Vorwurf, sie hätten einen besseren Deal mit Trump vertändelt

     

    Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:

    Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler

     

    Host und Produzent: Stefan Bühler

    Gast: Sermin Faki

    Kontakt: [email protected]

     

    21 min
  • Ein Tierschutzskandal mit Ansage: Wie ein Warnsystem über Jahre versagte

    Seit dem Einsatz in Ramiswil ist Marianne B. untergetaucht. Sie soll mehrere Wohnungen in verschiedenen Kantonen besitzen; niemand weiss, wo sie sich momentan aufhält oder ob sich an anderen Orten weitere Tiere befinden. Immer wieder melden sich Personen, die angeben, noch Hunde oder Pferde von ihr in ihren Ställen oder auf ihren Höfen stehen zu haben – ein Hinweis darauf, wie weit verzweigt das Netzwerk der Frau tatsächlich ist.

    Für die Behörden beginnt jetzt die mühsame Phase der Aufarbeitung. Der Kanton Solothurn hat eine externe Untersuchung eingesetzt und verweist seither auf eine Informationssperre. Ein Vorgehen, das Behörden in Krisensituationen regelmässig anwenden: Eine Untersuchung gibt Zeit, entzieht aber auch kritische Fragen der Öffentlichkeit. Bis die Ergebnisse vorliegen, kann es Monate dauern.

    Fest steht: Der Fall wirft ein Schlaglicht auf Schwachstellen im Schweizer System, insbesondere in der Zusammenarbeit zwischen den Veterinärämtern verschiedener Kantone. Hinweise aus Freiburg scheinen nicht konsequent weitergegeben worden zu sein, lokale Behörden reagierten teilweise spät – selbst dort, wo Nachbarn schon früher Alarm schlugen.

    Die Frage bleibt, wie ein solcher Fall in Zukunft verhindert werden kann. Klar ist nur: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt. Während Tierschützer Antworten fordern und Tierärzte die Massentötung kritisch hinterfragen, müssen die Veterinärbehörden beweisen, dass sie aus diesem Skandal lernen – und dass sich solche Zustände in der Schweiz nicht wiederholen.

    17 min
  • Wie die offene Drogenszene in Brugg entstand

    Brugg gilt als hübsch, überschaubar, lebenswert. Eine Altstadt an der Aare, Kultur im Odeon, Cafés, ein wachsender Campus. Nichts deutet darauf hin, dass ausgerechnet hier eine der derzeit bekanntesten Drogenszenen der Schweiz entstanden ist. Doch seit 2023 hat sich rund um den Bahnhof Brugg–Windisch eine Szene gebildet, die für Gewalt, Unsicherheitsgefühle und politische Auseinandersetzungen sorgt.

    «Die Idylle ist real, aber die Probleme sind es auch», sagt Simone Brändlin, Reporterin bei CH Media. Sie beobachtet die Entwicklung seit Beginn und kennt die Szenen, die sich für viele unsichtbar abgespielt haben. Jetzt habe sie sich in die Wohnquartiere verlagert: «Niemand konsumiert gerne vor anderen. Aber wenn du unter massivem Suchtdruck stehst, denkst du nicht rational.»

    Wer sind die Menschen, die dort konsumieren? 

    Warum hat gerade Brugg eine Szene angezogen? 

    Und weshalb hat die Politik so lange gezögert?

     

    Mehr Artikel zum Thema: 

    • Crack-Elend: Wie die Droge eine Schweizer Kleinstadt überschwemmt
    • Mit Konsumräumen und Gassenküchen gegen das Drogenelend: Alle Parteien sind dafür – ausser der SVP
    • Ein kleiner Park wird zum Treffpunkt für Drogenkonsumenten – und zur Belastung für das Quartier
       

    Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:

    Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler

     

    Host und Produzentin: Joëlle Weil

    Gast: Simone Brändlin

    Kontakt: [email protected]

     

    16 min
  • Schweizer Militärjustiz ermittelt gegen Ukraine-Helfer

    Die Geschichte erzählt vom ungewöhnlichen Fall eines Deutschen, der in der Schweiz lebt und in der Ukraine Hilfe leisten wollte – mit Sanitätsmaterial und militärischer Grundausbildung. Begleitet von zwei Schweizern brachte er Hilfsgüter und bildete Soldaten im sicheren Umgang mit Waffen aus. Doch genau das führte zu Ermittlungen der Schweizer Militärjustiz wegen «fremden Militärdienstes». Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die rechtlichen Grenzen zwischen humanitärer Hilfe und militärischem Engagement.

     

    Die Ermittlungen begannen nach einem Zufall an der polnischen Grenze: Die Männer wurden mit Waffen kontrolliert, worauf ein aufwendiges Verfahren mit Hausdurchsuchungen und Überwachung im Wert von über 700’000 Franken folgte. Obwohl der Hauptvorwurf schliesslich fallengelassen wurde, blieb der Verdacht bestehen – mit schweren beruflichen und persönlichen Folgen für die Beteiligten.

     

    Andreas Maurer, der Inlandredaktor von CH Media, ordnet den Fall ein: Die Militärjustiz darf in der Schweiz auch Zivilisten bestrafen – eine umstrittene, aber gesetzlich erlaubte Praxis. Der Fall zeigt, wie schnell gut gemeinte Hilfe in einen juristischen Graubereich geraten kann. Gerade im Kontext des Ukraine-Krieges stellt sich die Frage, ob solche Gesetze noch zeitgemäss sind oder humanitäres Engagement zu stark einschränken.

    18 min
  • Epstein-Akten: Was steckt hinter Trumps Kurswechsel?

    US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende eine Kehrtwende hingelegt – und sich für die Veröffentlichung der Epstein-Akten ausgesprochen. Wenige Tage zuvor hatten die Demokraten mehrere E-Mails des Sexualstraftäter Jeffrey Epstein veröffentlicht. Die Resolution, welche die Veröffentlichung möglich machen soll, kam am Dienstagabend im Repräsentantenhaus zur Abstimmung.


    Doch sie hat ihre Tücken, wie der US-Korrespondent von CH Media, Renzo Ruf, erklärt. «Die Resolution hat einen Passus drin, der besagt, dass die Akten nicht veröffentlicht werden dürfen, falls deren Inhalt rufschädigend ist.» Es könne also sein, dass sich trotz Annahme durch den Kongress nichts an der aktuellen Lage ändert. «Das wird die Verschwörungstheorien weiter anfeuern.»


    Was steckt hinter Trumps Kehrtwende? Wie wichtig ist eine Veröffentlichung der Akten? Und wer könnte von einer solchen profitieren?

    Weitere Artikel zum Thema:

    • «Wir haben nichts zu verbergen»: Trump legt Kehrtwende bei den Epstein-Akten hin
    • «Ich weiss, wie dreckig Donald Trump ist»: Epstein-Mails werden zur Gefahr für den US-Präsidenten
    • Trump verbrachte «Stunden in meinem Haus»: Neue Epstein-Mails belasten den heutigen US-Präsidenten schwer

    Mehr Folgen von Hinter der Schlagzeile:

    Hinter der Schlagzeile

    Host und Produzentin: Zoe Gwerder

    Gast: Renzo Ruf

    Kontakt: [email protected]

    19 min
  • Zoll-Deal: Fürchtet sich der Bundesrat zu sehr vor Donald Trump?

    Ein halbes Jahr ächzte die Schweizer Exportwirtschaft unter den Strafzöllen von Donald Trump. Seit Freitag nun liegt ein Deal zwischen Bern und Washington auf dem Tisch, ein sogenanntes Joint Statement. Die gute Nachricht: Die Strafzölle kommen schon bald von 39 Prozent auf 15 Prozent runter. Die Schweizer Unternehmen sind damit wieder etwa gleichgestellt wie die Konkurrenz aus der EU.
     

    Doch viele Fragen sind noch offen: Bestimmt schon bald Donald Trump, was wir noch nach China exportieren dürfen? Kommen bei uns nun auch Chlorhühner auf den Tisch? Und ganz grundsätzlich: Wie unabhängig ist die Schweiz gegenüber den USA überhaupt noch?
    Doris Kleck, stellvertretende Chefredaktorin von CH Media, sagt im Podcast «Hinter der Schlagzeile»: «Donald Trump macht mit uns, was er will. Das macht er aber auch mit vielen anderen Ländern.»

    Mehr Artikel zum Thema:

    • Was hat der Bundesrat Trump versprochen? Jetzt rückt das Preisschild des US-Zolldeals in den Fokus
    • Zittern bis zuletzt: So kam der Deal mit den USA zustande
    • Switzerland: 15 percent! Was Sie jetzt zum Zoll-Deal wissen müssen

     

    Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:

    Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler

     

    Host und Produzent: Stefan Bühler

    Gast: Doris Kleck

    Kontakt: [email protected]

     

     

    21 min
  • Juso-Initiative als Risiko für alle?

    Raphael Rohner:

    Es geht um Geld, um richtig, richtig viel Geld. Eigentlich müsste man meinen, dass jeder und jede in der Schweiz früher oder später über Nacht ein paar hundert Millionen Franken mehr auf seinem Konto hat und dann in Saus und Braus leben könnte. Zumindest wenn wir den Gegnerinnen und Gegnern der neuen Juso-Initiative zuhören, dann bekommt man das Gefühl, dass viele Leute von dieser neuen Initiative betroffen sind.

     

    Das ist aber nicht so. Nur wenige Leute haben überhaupt so viel Geld, dass sie zur Kasse beten würden. Ein durchaus emotionales Thema, wie immer, wenn es ums Geld geht.

     

    Ihr hört hinter der Schlagzeile diesen Podcast von CH Media. Am Mikrofon Raphael Rohner. Bei mir im Studio ist Politchefin von CH Media Doris Kleck.

     

    Worum geht es bei dieser Initiative genau?

     

    Doris Kleck:

    Die Juso will mit ihrer Initiative, dass grosse Erbschaften bestürzt werden. Genau geht es um Erbschaften ab 50 Mio. Franken.

     

    Für diese soll ein Steuersatz von 50% gelten. Ich kann ein Beispiel machen. Wenn du 60 Mio.

     

    Franken erbst, dann ist das 10 Mio. über einem Freibetrag. Dann müsstest du 50% auf 10 Mio.

     

    zahlen. Das heisst, du würdest eine Erbschaftsteuer von 5 Mio. entrichten müssen.

     

    Findest du nicht so viel? Wenn sie 1 Mio. sind, dann musst du die Hälfte von 950 Mio.

     

    steuern. Dann sind wir bei 475 Mio. Franken.

     

    Das ist der eine Teil. Die Juso will eine nationale Erbschaftsteuer-Initiative einführen. Bis jetzt haben wir kantonale Erbschaftsteuern.

     

    Die sind kantonal geregelt. Das Zweite ist, weil die Juso sagt, sie will, dass die Einnahmen für die Bekämpfung der Klimakrise und den besseren Klimaschutz verwendet werden. Die zusätzlichen Einnahmen wären zweckbund.

     

    Das sind die zwei Ziele der Initiative. Darum heisst sie auch «Initiative für eine Zukunft».

     

    Raphael Rohner:

    «Initiative für eine Zukunft». Das ist spannend. Wie viele Leute werden betroffen?

     

    Du hast gesagt, wenn ich jetzt so viel erbe, was wahrscheinlich nicht passieren würde, wirst du so viel Geld erben?

     

    Doris Kleck:

    Nein, ich werde auch nicht so viel Geld erben. Ich bin nicht direkt betroffen von dieser Initiative. Laut Steuerverwaltung sind 2500 Personen direkt betroffen.

     

    In der Schweiz leben 2500 Personen mit einem Vermögen von über 50 Mio. Franken. Aber diese Initiative wird indirekte Effekte haben.

     

    Das ist ein grosser Streitpunkt zwischen Befürworter und Gegner. Der Bund geht davon aus, dass ein grosser Teil der «Superreichen», wie die Juso sagt, wegziehen würde. Damit würden andere Einnahmen fehlen.

     

    Die Supervermögen zahlen Einkommensteuern und heute schon Vermögensteuern.

     

    Raphael Rohner:

    Ist es nicht so, dass die «Superreichen» zum Teil auch pauschal besteuert werden und keine grosse Wertschöpfung auf unsere Gesellschaft haben?

     

    Doris Kleck:

    Das ist etwas anderes. Nicht alle «Superreichen» werden pauschal besteuert. Vor allem nicht die Schweizer.

     

    Peter Spuler wird nicht pauschal besteuert in der Schweiz. Auch Willi Michel nicht. Pauschal besteuert werden können nur Ausländer.

     

    Die haben keinen Job oder Arbeitseinkommen mehr in der Schweiz. Darum werden sie nach Aufwand besteuert. Das ist etwas, was die Juso kritisiert.

     

    Die pauschal Besteuerten sind superreich und haben ein Vermögen auf der ganzen Welt. Das hat man bei den Datengrundlagen nicht berücksichtigt, dass es die pauschal Besteuerten auch gibt. Das Problem ist, dass die Kantone keinen Zugriff auf die Daten haben.

     

    Die werden nach Aufwand besteuert. Was man davon ausgehen kann, die pauschal Besteuerten kommen in die Schweiz, um Steuern zu sparen. Das sind extrem mobile Personen.

     

    Die haben drei Wohnsitze. Einen in Italien, einen in Dubai, einen irgendwo. Das sind auch Leute, die zum Steueroptimieren kommen.

     

    Das sind auch die ersten, die weg sind.

     

    Raphael Rohner:

    Aber es sind wahrscheinlich auch nicht die, die etwas vererben.

     

    Doris Kleck:

    Heute ist es in der Schweiz bei den kantonalen Erbschaftssteuern, dass du als Erbe bezahlst. Bei dieser Initiative wäre es so, dass der Erblasser, der besteuert wird, auf einem Nachlass erhoben wird. Das stimmt.

     

    Wenn ein pauschal Besteuerter mit einem Vermögen von 2 Mrd. in der Schweiz sterben würde, ist die Vorstellung, dass sein Nachlass, sein Vermögen von den 2 Mrd. in der Schweiz besteuert wird.

     

    Auch wenn seine Erben auf der ganzen Welt verteilt werden. Das ist ein anderer Mechanismus, wie die Erbschaftssteuer berechnet wird.

     

    Raphael Rohner:

    Wie gefährlich ist die Initiative wirklich?

     

    Doris Kleck:

    Die Gegner dieser Initiative sagen, sie treffe v.a. Unternehmer. Unternehmer haben ihr Vermögen. Das liegt nicht einfach auf dem Bankkonto.

     

    Das haben sie investiert in ein Unternehmen, in Anlagen, das ist Betriebsvermögen. Sie sagen, wenn wir die Erbschaftssteuer entrichten müssten, müssten wir die Unternehmen verkaufen, damit die Erbschaftssteuer bezahlt werden könnte. Das ist das eine.

     

    Wieso sich v.a. die in der Schweiz verankerten Unternehmen wehren, ich weiss nicht, vor einem Jahr oder im Sommer sagte Peter Spuler, der Bahnunternehmer aus Thurgau, er überlege sich schon wegzuziehen wegen dieser Initiative. Diese Initiative löste bei vielen reichen Leuten Nervosität aus. Das ist das eine.

     

    Das andere ist, wieso wir indirekt von diesen Unternehmen betroffen wären, wenn diese superreichen weggehen und Bund und Kantone andere Einnahmen fehlen. Die Schweiz hat z.B. eine recht hohe Vermögensteuer. Ich glaube, 1% der top Haushalte, der reichsten Haushalte, zahlen auf Vermögensteuer in der Schweiz.

     

    Sie bringt ca. 9 Mrd. Fr. ein. Das ist eine Steuer, die die Kantone sehr gerne haben, weil sie sehr konstant und gut berechenbar ist. 1% der vermögendsten Haushalte in der Schweiz zahlen 51% der Vermögensteuer.

     

    Die 5% der reichsten Haushalte zahlen sogar 87% der Vermögensteuer.

     

    Raphael Rohner:

    Also ein Haufen Geld, das am Schluss fehlen könnte.

     

    Doris Kleck:

    Genau. Die Schweiz hat eine hohe Progression bei den Einkommen.

     

    Raphael Rohner:

    Was heisst Progression?

     

    Doris Kleck:

    Je reicher du bist, desto grösser ist der Anteil des Einkommens, den du steuern zahlen musst. Je reicher, desto mehr beteiligst du dich an der Finanzierung des öffentlichen Lebens. Die Angst der Gegner ist auch, dass ein Teilhalt dieser Einnahmen wegfallen würde.

     

    Es gibt konservative Schätzungen des Bundes. Sie gehen davon aus, dass der Schweiz 1,3 bis 1,7 Mrd. Fr. entgehen würde, wenn diese Initiative angenommen wird. Die Frage ist, wie die Finanzierungslücke entdeckt wird, die entsteht. Es ist befürchtet, dass wir als Mittelstand geschröpft werden, wenn die Reichen weggehen.

     

    Die JUSO sagt, das sei alles Angstmacherei. Es ist doch ganz einfach. Je höher die Steuern sind, desto höher sind die Einnahmen.

     

    Raphael Rohner:

    Aber die JUSO sagt, dass umso mehr solche Steuern erhoben werden, umso mehr Geld reinkommt. Sie haben ja auch die Zahlen. Das zeigt mir auch der Rundschau, der heftig diskutiert wurde.

     

    Gibt es nicht auch mehr Geld, wenn man mehr Steuern einzieht?

     

    Doris Kleck:

    Bei den Steuern spricht man von Elastizität. Dieses Konzept gibt es auch in anderen Bereichen der Ökonomie. Du kannst die Steuern bis zu einem gewissen Grad erhöhen.

     

    Dann gibt es vielleicht höhere Einnahmen. Aber irgendwann kommt der Effekt, dass die Leute ihr Verhalten anpassen. Wenn du einen Steuersatz von 50 % hast, kannst du davon ausgehen, dass sie reichen.

     

    Sie haben auch die Mittel dazu, dass sie ihr Verhalten anpassen. Du kannst die Leute ja nicht in der Schweiz physisch festhalten. Die JUSO sagt, dass der Bundesrat schauen kann, dass die Steuern nicht umgehen.

     

    Aber du kannst diesen Leuten nicht den Pass wegnehmen und sagen, sie dürften nicht auswandern. Das geht einfach nicht. Wir haben keine Kapitalkontrolle.

     

    Auch wenn jemand von diesen Reichen auswandert, kann es sein, dass er wegen etwas anderem geht, weil er heiratet oder den Guggen war. Und gar nicht wegen dieser Erbschaftssteuer. Es ist extrem schwierig, das zu verhindern.

     

    Der Bund hat diese Elastizität auch berechnen lassen. Marius Brühlhardt, der Ökonom aus Lausanne, kennt sich wahrscheinlich am besten in der Schweiz mit den Erbschaftssteuern aus. Er ist ein Befürworter einer moderaten Erbschaftssteuer.

     

    Aber er kam auch zum Schluss, dass viele ihr Verhalten anpassen würden und weggehen würden. Ich würde sagen, das ist ein unverdächtiger Kronzeuge auf der Seite des Bundes.

     

    Raphael Rohner:

    Aber wie schlimm wäre es, wenn die reichen Leute gehen würden? Da würden sie viel Geld fehlen. Andererseits kommen sie vielleicht auch mehr Leute her, weil sie finden, es sei ein faires System.

     

    Doris Kleck:

    Boah, das glaube ich nicht. Sie könnten ja schon heute kommen und sagen, die Vermögenssteuer ist weltweit nicht verbreitet. Wenn jemand gerne Steuern zahlen will, ist es nicht so, dass die Schweiz die Reichen überhaupt nicht hart anlangt oder ihnen das Geld nicht nimmt.

     

    Die Schweiz hat auch hohe Steuern für vermögende Personen. Und wenn jemand findet, er würde gerne Vermögenssteuer zahlen, ist er da herzlich willkommen.

     

    Raphael Rohner:

    Fassen wir nochmals schnell zusammen. Die JUSO verlangt bei ihrer neuen Initiative, dass bei Erbschaften über 50 Mio. Fr.

     

    die Hälfte des Betrags an Bund geht. Und das Geld wird nicht für etwas ausgehen wie für Bildung. Nein, das Geld ist zweckgebunden und soll in den Klimaschutz fliessen.

     

    Schnell einen Blick auf die Befürworter. Welche Argumente haben sie? Haben sie auch gute Argumente für diese Initiative?

     

    Wie siehst du das?

     

    Doris Kleck:

    Sie sagen, die Reichen seien diejenigen, die unser Klima, unsere Umwelt kaputt machen. Und die sollen jetzt auch zahlen. Sie verbinden die Vermögensungleichheiten, die es gibt, die auch zunimmt, auch in der Schweiz.

     

    Das ist etwas, das sie anprangern. Und das Zweite ist die Klimakrise und der ganze Klimawandel. Und sie verbinden diese zwei Elemente.

     

    Sie sagen, die Reichen mit ihren Yachten und Privatschätzen verursachen mehr CO2-Emissionen. Und darum sollen sie auch für den Klimaschutz aufkommen. Das ist ihr Argument.

     

    Es ist tatsächlich so, wenn du reich bist, kannst du mehr konsumieren.

     

    Raphael Rohner:

    Aber es ist schon etwas so. Die reichen Leute mit ihren Yachten sorgen einfach auch beweisenermassen dafür, für eine grössere Umweltbelastung, für eine grössere Umweltzerstörung und für einen grösseren CO2-Ausstoss. Es ist ja eigentlich so.

     

    Dazu gibt es Fakten.

     

    Doris Kleck:

    Ja gut, es gibt verschiedene Studien. Ich gebe dir grundsätzlich recht. Je reicher du bist, desto mehr konsumierst du, fliegst du, hast du einen grösseren CO2-Ausstoss.

     

    Was aber interessant ist, die reichen Leute für den Franken, den sie konsumieren, ist der grösste Teil. Sie konsumieren nachhaltiger, als wahrscheinlich du und ich oder irgendjemand, der wenig Geld hat. Weil sie sich auch mehr leisten können.

     

    Sie gehen dann wahrscheinlich in den Naturwiegenposten oder das Biofleisch zum Beispiel zum Nahrungsmittel nehmen. Oder sie kaufen nachhaltiger produzierte Kleider, weil sie einfach teurer sind.

     

    Raphael Rohner:

    Aber dafür dreimal im Jahr neue Kleider?

     

    Doris Kleck:

    Das ist die Frage. Es gibt auch viele, die nicht so viel Geld haben, die dreimal im Jahr neue Kleider kaufen. Einfach billige Produkte aus China, die überhaupt nicht nachhaltig sind.

     

    Ich finde, ich warne einfach davon, zum... Ich meine, es ist auch extrem polemisch. Die haben einfach alle Yachts und Yachten und Privatjet und unbestritten, wenn man mehr Geld hat, konsumiert man mehr, aber man konsumiert vielleicht auch nachhaltiger.

     

    Das ist das eine. Und was mich etwas stört, ist, der Bund gibt 2 Mrd. pro Jahr für Klimaschutzmassnahmen aus.

     

    Zum Beispiel, wenn du dein Haus sanieren möchtest oder deine Höhenheizung ersetzen möchtest, kannst du dir Subventionen abholen. Es passiert einiges in diesem Bereich. Jetzt kann man sagen, 2 Mrd.

     

    ist uns zu wenig. Aber diese 2 Mrd. kommen aus dem Haushalt.

     

    Es sind Steuereinnahmen, die man dafür braucht. Und wer zahlt mehr Steuern? Das sind wieder die Reichen und die Vermögenden.

     

    Sie beteiligen sich heute überproportional an diesen Ausgaben für den Klimaschutz. Das passiert schon.

     

    Raphael Rohner:

    Braucht diese Initiative deiner Meinung nach gar nicht?

     

    Doris Kleck:

    Ich finde, diese Initiative hat Nebeneffekte, die nicht cool sind, die nicht gut sind. Ich finde, man sollte Unternehmertum in der Schweiz nicht anbürgen. Ich finde, die Vorstellungen der Juso sind einfach.

     

    Sie haben das Gefühl, wenn man die Unternehmen nichts für den Klimaschutz macht. Ich glaube, der Staat muss molenkend eingreifen und Klimaschutzmassnahmen fördern. Aber die Juso stellt alles am Pranger, wie wenn jedes Unternehmen und jeder Unternehmer extrem klimaschädigend wäre.

     

    Dass der Staat das besser könnte, das glaube ich nicht. Ich meine nur das Weltbild, das sie haben. Es schwirren auch Umsetzungsmassnahmen herum.

     

    Es gibt ein Papier der SP-Fraktion oder der Fraktion Spitze, das sagt, wir wollen gar nicht Familienunternehmen zerstören. Wir können das anders machen. Sie haben einen Vorschlag, dass sie die Unternehmen-Aktien dem Staat abgeben.

     

    Raphael Rohner:

    Das wäre eine Enteignung.

     

    Doris Kleck:

    Ja, bei aller Liebe, das ist wie Planwirtschaft pur. Dass der Staat, vielleicht ist das Geld besser, wenn das Geld im Unternehmen bleibt und das Unternehmen sich klimafreundlich verhält. Dort die Transformation investieren.

     

    Ich weiss nicht, ob du die Rundschau geschaut hast. Dort wurde die Juso-Präsidentin Hostetmana gefragt, wie sie sich die neue Wirtschaft vorstellt. Die Juso will nicht nur den Klimawandel bekämpfen, sondern sie will einen Totalumbau der Wirtschaft.

     

    Raphael Rohner:

    Das habe ich gesehen.

     

    Doris Kleck:

    Dann sagt sie, sie wollen weg vom Turbo-Kapitalismus, und wir wollen eine nachhaltigere Wirtschaft. Zum Beispiel müssen nachhaltige Sektoren wie der Care-Sektor massiv ausgebaut werden. Care-Arbeit ist wahrscheinlich die Kita-Betreuer und die ganze Pflege.

     

    Unsere Wirtschaft oder unsere Gesellschaft kann nicht bestehen, indem wir einfach mehr Leute... Ich sage nicht, dass der Care-Sektor nicht wichtig ist, aber wir können ja nicht die Leute einfach für den Care-Sektor ausbilden. Das kann auch nicht unsere Wirtschaft sein.

     

    Wir müssen ja Wertschöpfung erwirtschaften. Es ist auch ein komisches Bild, dass wenn ein paar Leute reicher werden, dass alle anderen ärmer werden. Sie machen einfach Milchbüchelrechnungen, die nicht stimmen.

     

    Sie haben wirklich ein komisches Bild unserer Wirtschaft. Ich glaube, das ist so... Ja...

     

    Das finde ich schwierig an dieser Initiative.

     

    Raphael Rohner:

    Was hättest du anders formuliert, wenn du diese Initiative lanciert hättest?

     

    Doris Kleck:

    Ich meine, die Diskussion über die Erbschaft steuert sich immer wieder. Die Kantone hatten früher noch höhere Erbschaftssteuern. Respektive sie haben früher noch Kinder noch bezahlen lassen.

     

    Viele Kantone sind davon weggekommen. Ich glaube ausser Kanton Waadt und Kanton Jura. Es kann funktionieren mit einer Erbschaftssteuer.

     

    Unsere Wirtschaft bricht nicht zusammen, aber dann muss es ein sehr moderater Satz sein. 50% ist wirklich einfach... Ja, das ist wirklich einfach so viel.

     

    Das funktioniert so nicht. Wenn man eine solche Steuer erhebt, gibt es viele negative Effekte. Die Initiative kann uns dazu bewegen, dass wir uns überlegen, wie unser Steuersystem aussehen würde, wenn wir es auf der grünen Wiese bauen würden.

     

    Raphael Rohner:

    Also komplett neu.

     

    Doris Kleck:

    Komplett neu. Dann kann man sich schon überlegen, wie es nicht sein würde, eine moderate Erbschaftsteuer zu haben. Aber dann muss man sich auch überlegen, wie sich das mit unserer Vermögenssteuer vertreibt.

     

    Vermögenssteuer ist von den Unternehmern auch nicht geliebt, weil es an der Substanz zerrt. Könnte man eine neue Mischform machen, eine moderate Erbschaftsteuer, um die Vermögenssteuer zu senken? Man könnte sich auch überlegen, ob es sinnvoll ist, immer nur unsere Mehrwertsteuer zu erhöhen.

     

    Raphael Rohner:

    Das wäre ein Ansatz.

     

    Doris Kleck:

    Da bin ich auch nicht sicher. Das Problem ist einfach, es gibt verschiedene Argumente für und gegen jede Steuer. Bei den Vermögenssteuern ist es so, dass die Kantone es sehr gerne haben, weil sie konstant fliessen.

     

    Bei den Erbschaften wird es viel volatiler, weil du nicht weisst, wenn in deinem Kanton eine hohe Erbschaft anfällt. So gibt es immer dafür und dann wieder. Ich finde es eine tolle, theoretische Überlegungsschiebung, ein neues Steuersystem zu schaffen.

     

    Aber wir sind nicht an diesem Punkt.

     

    Raphael Rohner:

    Wir sind an dem Punkt, wo es darum geht, ob wir die Juso-Initiative annehmen oder ablehnen. Danke für das Gespräch.

     

    Doris Kleck:

    Danke für die Einladung. Tschüss.

     

    20 min
  • Bundesrat: Ist Elisabeth Baume-Schneider besser als Alain Berset?

    Ihr Start ins Amt war schwach. Doch jetzt ist Elisabeth Baume-Schneider im Hoch. Sie hat das Unmögliche geschafft und die Lobbyisten von den Krankenkassen über die Spitäler bis zur Ärzteschaft dazu gebracht, selber Sparvorschläge vorzulegen. So sind 300 Millionen Franken zusammengekommen. Auch bei der AHV hat sie Erfolge verzeichnet - und sie stösst mit dem elektronischen Patientendossier eine mutige Reform an. Jetzt fragt sich nur: Ist das bloss ein Zwischenhoch - oder schafft es Baume-Schneider tatsächlich, die Kostenexplosion der Krankenkassenprämien in den Griff zu kriegen? Und macht sie es besser als ihr Vorgänger, Alain Berset?
    Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Gesundheitsexpertin Anna Wanner: «Alain Berset hat am Ende einiges schleifen lassen. Bei Baume-Schneider spüre ich die Motivation, etwas zu erreichen.»

    Mehr zum Thema:

    • Ab 2029 erhalten alle ein elektronisches Patientendossier – die Änderungen in 6 Punkten
    • Die Innenministerin im Hoch: So funktioniert die Methode Baume-Schneider
    • Baume-Schneider verbucht Erfolg: Gesundheitslobby verpflichtet sich, 303 Millionen Franken zu sparen

     

    Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:

    Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler

    Host und Produzent: Stefan Bühler

    Gast: Anna Wanner

    Kontakt: [email protected]

    21 min
  • 120 Hunde eingeschläfert: Ein Reporter in Ramiswil

    Ein Hof in Raminswil SO wird in der Nacht auf Freitag von den Behörden beschlagnahmt. Zum Hof gehören 120 Hunde, über 50 Pferde und zwei Ziegen. Alle Hunde mussten aufgrund ihres gesundheitlich desolaten Zustands noch vor Ort eingeschläfert werden. Der Fall beschäftigt derweil nicht nur Tierschützer, sondern sorgt schweizweit für Schlagzeilen.

    «Die Emotionalität konnte ich auch vor Ort spüren», sagt Alessandro di Fante, Reporter bei Tele M1. Er war der erste Journalist, der vor Ort recherchierte. «Während meiner Recherche wurde ich verfolgt und mir wurde mit physischer Gewalt gedroht. So eine aufgeladene Stimmung habe ich noch nie erlebt.»

    Wer war der Mann, der unserem Reporter drohte? 

    Wie schätzten Nachbarinnen und Nachbarn die Situation auf dem „Horrorhof“ ein? 

    Und wie krank waren die Hunde wirklich?

     

    Mehr Artikel zum Thema: 

    • Hofräumung in Ramiswil schlägt schon politisch Wellen: Grünen-Kantonsrat David Gerke will Antworten vom Veterinäramt
    • Tötung von 120 Hunden lässt auch Behörden nicht kalt: «Wenn so etwas passiert, belastet uns das sehr»
    • 120 Hunde eingeschläfert: Veterinäramt muss bei einem Hof in Ramiswil eingreifen
       

    Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:

    Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler

     

    Host und Produzentin: Joëlle Weil

    Gast: Alessandro di Fante

    Kontakt: [email protected]

    18 min

About Hinter der Schlagzeile

From the publisher's feed

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!

More shows like Hinter der Schlagzeile

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

96 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

21 Listeners

Wissenschaftsmagazin by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Wissenschaftsmagazin

6 Listeners

Radio 1 - Doppelpunkt by Radio 1 - Die besten Songs aller Zeiten.

Radio 1 - Doppelpunkt

5 Listeners

Radio 1 - Roger gegen Markus by Radio 1 - Die besten Songs aller Zeiten.

Radio 1 - Roger gegen Markus

6 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

11 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

20 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

9 Listeners

Giacobbodcast by CH Media

Giacobbodcast

0 Listeners

Alles klar, Amerika? by Tamedia

Alles klar, Amerika?

17 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

Miis Züri by CH Media

Miis Züri

0 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

17 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

33 Listeners

Politbüro by Tamedia

Politbüro

3 Listeners

Geschlechterfragen by Stapferhaus

Geschlechterfragen

0 Listeners

Es unglösts Aargauer Verbräche – De Mordfall Heidi Scheuerle by Radio Argovia / Radio 32

Es unglösts Aargauer Verbräche – De Mordfall Heidi Scheuerle

0 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

25 Listeners

Tribünengeflüster by CH Media

Tribünengeflüster

0 Listeners

Wahrheit, Wein und Eisenring by CH Media

Wahrheit, Wein und Eisenring

1 Listeners

Roost Röthlisberger - Hockey Talk by Thomas Roost & Matthias Röthlisberger

Roost Röthlisberger - Hockey Talk

0 Listeners

SonnTalk by CH Media

SonnTalk

0 Listeners

Tückische Millionen by CH Media

Tückische Millionen

0 Listeners

Tatort Ostschweiz by CH Media

Tatort Ostschweiz

0 Listeners

Hauptsache gesund? Der Podcast zum grossen Versprechen unserer Zeit by Stapferhaus

Hauptsache gesund? Der Podcast zum grossen Versprechen unserer Zeit

0 Listeners

Der Bachelor Schweiz - der Podcast by CH Media TV AG

Der Bachelor Schweiz - der Podcast

0 Listeners

Natur. Und jetzt? by Stapferhaus

Natur. Und jetzt?

0 Listeners

Ufsteller Podcast by Radio 24

Ufsteller Podcast

0 Listeners

Rampe-Talk - Gespräche, die bewegen by Oliver Wagner, Fabian Hägler

Rampe-Talk - Gespräche, die bewegen

0 Listeners

Argovia Gesundheitstipp by argoviagesundheitstipp

Argovia Gesundheitstipp

0 Listeners

Widmerei by CH Media, Dominik Widmer

Widmerei

5 Listeners