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Bundesrats-Interna für ausgewählte Medien: Während der Pandemie gab es Indiskretionen aus dem Gesundheitsministerium von Alain Berset. Die «Schweiz am Wochenende» hat die Corona-Leaks enthüllt und eine Untersuchung der Geschäftsprüfungskommission ausgelö
Die «Schweiz am Wochenende» hatte im Januar 2023 diverse E-Mails zwischen Ringier-CEO Marc Walder und Peter Lauener veröffentlicht und den Beweis geliefert, dass Bundesratsinterna rausgegangen waren. CH Media-Chefredaktor Patrik Müller, der zusammen mit Francesco Benini die Berset-Walder-Affäre enthüllt hat, sagt heute: «Es ist schon merkwürdig, dass wir im Rahmen der Untersuchung nie befragt wurden.» Er ordnet die Untersuchung zur Indiskretion des Bundesrats ein.
Kann es sein, dass Alain Berset wirklich nichts wusste von den Leaks aus seinem Vorzimmer? Hat er nach dem GPK-Bericht noch juristische Konsequenzen zu befürchten? Wie indiskret waren andere Departemente? Davon handelt diese Podcast-Folge, und wir stellen auch die Frage: Welche geheimen Informationen wurden während der Pandemie eigentlich CH Media zugespielt?
Lesen Sie hier den Artikel zur Folge:
335 Franken für die SRG sind zu viel. Diese Meinung teilt der Bundesrat. Auf dem Tisch liegen ein Vorschlag und eine Initiative, die das ändern sollen. Was passiert mit der SRG, wenn wir weniger bezahlen?
Wir sollen weniger bezahlen, deshalb muss sich die SRG auf ein strafferes Budget einstellen: «Die SRG hat in jedem Fall ein Problem und muss sich überlegen, wo sie künftig den Rotstift ansetzt», sagt SRG-Experte und CH Media-Journalist Francesco Benini. «Zudem müssen wir endlich klar definieren, was ‹Service Public› genau bedeutet.»
Wie geht die SRG selbst mit der Kritik um? Wie und wo könnte sie einsparen? Und was würde eigentlich passieren, wenn wir die SRG gar nicht mehr finanzieren würden?
Lesen Sie hier den Artikel zur Sendung:
Noch nie hatten wir weniger Kinder: Die Geburtsrate in der Schweiz sinkt auf 1,4 Kinder pro Frau. Und es deutet alles darauf hin, dass diese Zahl für 2023 so tief bleibt. Warum wollen wir weniger Kinder?
Verschiedene Expertinnen und Experten haben sich mit der Frage nach dem «Warum» befasst. Welche Rolle spielt unsere wirtschaftliche Situation? Wie halten es unsere Nachbarländer mit der Familienplanung? Und ist unser kollektiver Kinderwunsch eher aufgeschoben als aufgehoben?
CH Media-Journalistin Sabine Kuster hat recherchiert, welche Gründe und Umstände uns in den letzten Jahren dazu bewegt haben, bei der Familienplanung auf die Bremse zu treten.
Lesen Sie hier den Artikel zur Folge:
Vor zehn Jahren wurde er durch den Fall «Carlos» berühmt. Seither verbrachte er die meiste Zeit in Haft. Ab Freitag ist Brian Keller trotz Schuldspruch wieder ein freier Mann.
Besonders irritiert bis heute die Tatsache, dass Brian über drei Jahre in Isolationshaft sass. Selbstverschuldet? Oder hat das Schweizer Justizsystem sich mit diesen Haftbedingungen sein eigenes «Monster» geschaffen? Fest steht: Die Schweizer Justiz war mit dem «Fall Brian» durchgehend überfordert und die Frage, ob Brian dabei Täter oder Opfer war, bleibt im Raum stehen.
CH Media-Gerichtsreporter Andreas Maurer war am Mittwoch bei der Urteilsverkündung im Bezirksgericht Dielsdorf dabei. Warum war Brian nicht da? Wie sieht wohl seine Zukunft aus? Und warum wurde Brian nie auf seine Freilassung vorbereitet?
Lesen Sie hier den Artikel zur Folge:
Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel stiegen die antisemitischen Vorfälle um das zwölffache an. Wer sind sie, die Antisemiten in unserer Schweiz?
Dass sich antisemitische Vorfälle auch in der Schweiz häufen, wenn im Nahen Osten Krieg herrscht, hat System. Der auf Israel bezogene Antisemitismus findet sich häufig in Bevölkerungskreisen mit muslimischem Hintergrund. Aber nicht nur. Welche Rolle spielt die politische Positionierung der Schweizer Bevölkerung auf der Links-Rechts-Achse bei diesem Thema?
CH Media-Journalist Christoph Bernet beschäftigte sich bereits während der Corona-Pandemie mit dem Thema Antisemitismus und weiss: «Antisemitismus wartet immer nur auf einen Trigger, damit er ausbrechen kann. Und leider findet sich Antisemitismus in jeder Schicht unserer Gesellschaft.» Welches Zeichen kann man für jüdische Mitbürgerinnen und Bürger setzen? Und können wir uns Antisemitismus finanziell überhaupt leisten?
Lesen Sie hier den Artikel zur Folge: https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/antisemitismus-es-gibt-leute-die-mir-den-tod-wuenschen-schweizer-juedinnen-und-juden-sprechen-von-einem-neuen-angstgefuehl-ld.2537265
Eine neue Studie zeigt, wie verbreitet körperliche und psychische Gewalt in der Schweiz ist. Sowohl körperliche, als auch psychische Gewalt. Ein neues Gesetz soll Kinder besser schützen und überforderten Eltern helfen.
Laut einer Studie der Universität Fribourg im Auftrag von «Kinderschutz Schweiz» geht hervor, wie viele Kinder in der Schweiz geschlagen werden und dass Eltern, die bereits körperliche oder psychische Gewalt bei ihren Kindern angewendet haben, dies eigentlich gar nicht möchten. Die Gründe, weshalb es doch dazu kommt, sind unterschiedlich.
CH Media-Journalistin Annika Bangerter hat sich das Thema genauer angeschaut und weiss, was Eltern in der Schweiz dazu bringt, Gewalt in der Erziehung anzuwenden. Zudem erklärt sie, wie ein neues Gesetz in der Schweiz präventiv entgegenwirken kann.
Lesen Sie den Artikel zur Folge:
Brockenhäuser verkaufen seit Jahren Überreste des Nationalsozialismus und haben damit Erfolg. Das Thema beschäftigt die Politik: Im Dezember beugt sich der Ständerat über ein Verbot von Nazisymbolen.
Es bestehe hier ein Zusammenhang mit der geografischen Nähe der Ostschweiz zu Deutschland, sagt Rohner. Und er weiss auch, dass es längst nicht nur ein einziges Brockenhaus ist, das solche Überreste aus Nazideutschland verkauft. «Man weiss das schon lange, aber keiner schaute hin.»
Die Diskussion über ein Nazisymbol-Verbot beschäftigt die Politik auch in der Wintersession im Dezember. Ob die Schweiz Nazisymbole verbieten soll, wird bereits seit über 20 Jahren diskutiert. Chiara Stäheli, Inlandredaktorin bei CH Media, erklärt, wo die «Motion Binder» aktuell steht und warum sich die Schweiz mit einem Verbot so schwer tut.
Lesen Sie hier die Reportage:
Das Buch von Britney Spears ist schon jetzt die bestverkaufte Promi-Biografie aller Zeiten. Heimliche Abtreibung, Unterdrückung, Sexualisierung... Die Pop-Sängerin rechnet schonungslos ab.
Vieles wusste man bereits von ihrer Vergangenheit, aber mit der Veröffentlichung ihrer Memoiren gehe es um mehr, sagt CH Media-Kolumnistin Nadja Zeindler: «Britney Spears hat sich ein Leben lang fremdbestimmen lassen. Mit diesem Buch will sie die Kontrolle zurück.»
Gelingt ihr dieser Befreiungsschlag? Wie geht es der Sängerin heute? Wie geht es mit Britney in Zukunft weiter? Und wie ist diese beispiellose Karriere aus heutiger Sicht zu werten?
Die Schweiz hat ein neues Parlament. CH Media-Reporter Francesco Benini gibt Antworten auf die brennendsten Fragen und erklärt, was von der aktuellen Zusammensetzung zu erwarten ist.
Dass die FDP so ein schlechtes Resultat erzielt hat, wird oft mit der Credit Suisse in Zusammenhang gebracht. «Diese Erklärung ist mir zu einfach», sagt CH Media-Reporter und -Blattmacher Francesco Benini und erklärt, warum die Partei so schlecht abschloss.
Francesco Benini war am Sonntag in Bern und analysiert den Volksentscheid: Welche Politik können wir die nächsten vier Jahren erwarten? Was meint er mit der «Rolle des neuen Freisinns»? Und warum kam im Bundeshaus so gar keine Stimmung auf?
Lesen Sie hier den Artikel zur Folge:
Erst Frankreich, dann Belgien: Die Terrorgefahr in Europa steigt wieder an, angezettelt durch den Israel-Gaza-Krieg. Die Stimmung in den beiden Ländern ist sehr angespannt. Vor allem die jüdischen Gemeinschaften sind bedroht.
Auch Frankreich bringt sich gegen radikal islamistischen Terror in Stellung: Nachdem bei verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Flughäfen Bombendrohungen eingingen und Tausende evakuiert wurden, erhöht das Land seine Terrorstufe auf die höchstmögliche und ergreift Massnahmen zur erleichterten Ausschaffung von radikalen Ausländern.
Unsere CH Media-Korrespondenten Remo Hess in Brüssel und Stefan Brändle in Paris berichten von der Stimmung vor Ort und ordnen ein, warum Konflikte und Kriege in Nahost immer wieder zu uns überschwappen und was Frankreich und Belgien von der Schweiz unterscheidet.
Lesen Sie hier die Artikel zum Thema:
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