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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & CultureDocumentary
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Input episodes

  • Gender Disappointment: «Ich wollte doch einen Jungen…»
    Die Freude bei Lena über die Schwangerschaft war riesig, doch dann ihr Dämpfer: Es ist ein Mädchen. Sie wünschte sich einen Jungen. «Für mich brach eine Welt zusammen». Die Enttäuschung über das Geschlecht des ungeborenen Kindes hat einen Namen: Gender Disappointment. Was steckt dahinter?
    «Input» spricht mit zwei Betroffenen, einer Psychologin und einer Geschlechterforscherin über eines der letzten Tabus in der Schwangerschaft und erfährt: Gender Disappointment ist mehr als ein Luxusproblem.
    25 min
  • Sexualisiert, verboten, zensiert: Warum Nippel nicht gleich Nippel sind
    «Würde ich oben ohne Velo fahren, käme die Polizei», sagt eine Badibesucherin. Hingegen könnten Männer an ziemlich vielen Orten oben ohne sein: In der Einkaufsmeile, in der Gartenbeiz, auf der Baustelle oder in den sozialen Medien. 
    Weibliche Brustwarzen sind an vielen Orten verboten, wie etwa im Gartenbad oder zensiert, wie in den sozialen Medien. Warum?
    Darüber denken wir nach, in der Badi, in der Unterwäscheabteilung und im Homeoffice. Mit der feministischen Autorin Anna Rosenwasser und der Sexualtherapeutin Dania Schiftan.
    Nippel jeden Geschlechts sind ein sekundäres Geschlechtsmerkmal, wie etwa ein Bart auch. Der Unterschied besteht darin, dass die Nippel einer Frau sexualisiert werden, erklärt Sexualtherapeutin Dania Schiftan: «Nippel werden als sexuelles Signal interpretiert, dass die Frau eine vermeintliche Bereitschaft zeigt zu sexuellen Interaktionen. Das ist völliger Quatsch.» 
    Anna Rosenwasser spricht sich gegen Verbote und Zensur aus, denn sie würden die Chance nehmen, Körper als das wahrzunehmen, was sie sind: Nämlich Körper, die sehr unterschiedlich aussehen: «In einer Welt, in der Frauennippel einfach existieren und manchmal etwas mit Sexualität zu tun und haben und manchmal nicht, würden wir diese Diskussion nicht führen. Dann wären Frauennippel genauso ein Teil des Körpers wie ein Ellbogen.»
    35 min
  • Vorbereitung auf den Tod: Ich (35) plane meinen Abgang
    «Die eigene Beerdigung vorzubereiten, macht mehr Spass, als man denkt.» Zu dieser Erkenntnis kommt Input-Redaktor Matthias von Wartburg. Er lässt sich vom 37-jährigen Lastwagenchauffeur Florian inspirieren, dieser hat bereits seinen Grabstein aufgestellt.
    Und warum sollte man seinen Abgang planen? Nun, es gibt zwei Tage im Leben, an denen alle kommen: die Hochzeit und die Beerdigung. Bei der Hochzeit planen wir jedes Detail. Bei der Beerdigung müssen meist die Angehörigen, mitten in der Trauer und in kurzer Zeit, alles selbst entscheiden. Warum sich also nicht auch auf seinen Tod vorbereiten?
    Wer sich darauf einlässt, muss einen ziemlichen Papierkrieg bewältigen. Hier eine Übersicht:
    Testament:
    Ein Testament regelt in erster Linie die finanzielle Aufteilung des Vermögens. Es muss komplett von Hand geschrieben sein. Nicht fehlen dürfen Datum und Unterschrift. Wer sein Testament nicht von Hand schreiben kann oder will, kann dieses auch von einem Notar und zwei Zeugen öffentlich beglaubigen lassen.
    Sorgerechtsverfügung:
    Sterben beide Eltern minderjähriger Kinder, muss die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB einen Vormund oder eine Vormundin bestimmen. Mit der Sorgerechtsverfügung können Eltern festhalten, wer zu ihren Kindern schauen soll. Diese Verfügung muss nicht handschriftlich sein. Online finden sich diverse Vorlagen. Die Sorgerechtsverfügung ist rechtlich nicht bindend. Ist das Kindswohl durch den Wunsch in der Verfügung nicht gefährdet, richtet sich die KESB in der Regel danach.
    Bestattungsverfügung:
    Hier regle ich meine Beerdigung. Will ich aufgebahrt werden? Welche Kleidung will ich tragen? Kremation, oder Erdbestattung? Friedhof oder Wald? Trauerfeier in der Kirche? Todesanzeige?
    Die Bestattungsverfügung muss nicht handschriftlich verfasst sein. Sie dient den Hinterbliebenen als Leitfaden. Wichtig: Man muss dem Umfeld unbedingt mitteilen, dass man eine Bestattungsverfügung hat und wo diese aufbewahrt ist.
    Patientenverfügung:
    Mit einer Patientenverfügung sorgt man für Situationen vor, in denen man nicht mehr selber entscheiden kann. Man hält im Voraus fest, welchen medizinischen Massnahmen man zustimmt und welche man ablehnt. Es gibt vorgefertigte Formulare, welche man ausfüllen und unterschreiben kann.
    Vorsorgeauftrag:
    Der Vorsorgeauftrag kommt zum Zug, wenn man nicht mehr urteilsfähig ist. Man kann Personen bestimmen, welche im Notfall stellvertretend die wichtigen Entscheidungen treffen. Der Vorsorgeauftrag muss, gleich wie das Testament, komplett von Hand geschrieben sein. Nicht fehlen dürfen auch hier Datum und Unterschrift.
    30 min
  • Eizellen einfrieren: Torschlusspanik oder Selbstbestimmung?
    «Für mich war es die Lösung auf mein Problem, noch nicht den richtigen Mann gefunden zu haben». Anfang dreissig hat Debbie (45) zum ersten Mal Eizellen entnehmen und einfrieren lassen. Damit ist Debbie kein Einzelfall. Die Nachfrage nach «Social Egg Freezing» ist gross.
    «Die Zahlen steigen rasant an», erklärt Brigitte Leeners. Sie ist Leiterin der Klinik für Reproduktions-Endokrinologie am Unispital Zürich. Was bewegt Frauen zu diesem kostspieligen Schritt? «Input»-Redaktorin Sabine Meyer fragt sie und stellt fest: Hier geht es nicht um Karriereplanung, sondern um Selbstbestimmung.
    38 min
  • Wir sind bald zurück!
    Das Team von SRF Input sammelt neue Ideen und Geschichten. Hast du auch eine? Teil sie mit uns: [email protected]. Am 24. August sind wir zurück mit neuen Folgen.
    Bis dahin empfehlen wir dir einen Hör-Abstecher zu unseren Kolleginnen und Kollegen im Ausland. Im SRF Global Podcast tauschen sich unsere Journalist:innen im Ausland regelmässig über ihren Alltag aus. So sprechen beispielsweise Susanne Brunner und Karin Wenger, wie es ist, als westliche Frau in Ländern wie Jordanien, dem Irak oder Thailand zu arbeiten.
    28 min
  • Sexualisierte Gewalt: «Ich musste den Täter finden, um zu verarbeiten»
    Gaëlle (29) ist vor einigen Jahren an einem Festival vergewaltigt worden. Sie hat Input-Redaktorin Reena Thelly ihre Geschichte erzählt. Erstmals vor vier Jahren unter einem Pseudonym, heute steht sie mit richtigem Namen hin.
    Gaëlle erzählt im «Input», wie sie sich ihr Leben zurückgeholt hat und warum sie dafür sogar den Täter gesucht und gefunden hat. Es war ein langer und harter Weg. Doch heute fühlt sich Gaëlle stärker als vorher. Eine Geschichte, die Mut macht.
    In diesem Input ausserdem zu hören:
    * Noemi Friedli: Psychotherapeutin und Beraterin bei Lantana, Fachstelle Opferhilfe bei sexualisierter Gewalt  in Bern. Friedli zeigt auf, was Betroffene von sexualisierter Gewalt im Körper und in der Psyche erleben - auch Jahre nach der Tat.
    * Urs Honauer: Dozent und Therapeut für Somatic Experiencing in Zürich. Honauer erklärt, wie Somatic Experiencing den Betroffenen hilft, ihr Trauma körperlich zu verarbeiten. Dabei geht es oft auch darum, die eigene Sexualität zurückzugewinnen, nachdem das Intimste verletzt worden ist.
    33 min
  • Ein ÖV-Experiment: Wer sitzt mit mir im Abteil?
    Mit Madelaine spreche ich über den Tod, mit Samir über Sex und Patrick erzählt vom Fliegen.Die Schweizer Zugabteile sind wieder voll. Hunderttausende sitzen täglich auf engstem Raum zusammen und schweigen sich an. Doch wer sitzt mir da eigentlich gegenüber?
    «Input»-Redaktor Matthias von Wartburg macht das, was sich die wenigsten von uns trauen: Er spricht im Zug wildfremde Menschen an. Dabei erhält er überraschend tiefe Einblicke in komplett verschiedene Leben. Und er ist – vor lauter Aufregung – schwarzgefahren.
    31 min
  • Servicepersonal dringend gesucht: Was ist los in der Gastroszene?
    Sie sind unübersehbar, die Zettel und Aushänge an so mancher Restaurant-Tür: Kochpersonal und Serviceangestellte per sofort gesucht. Auch «Input»-Redaktorin Patricia Banzer fallen sie auf. Fakt ist: Immer weniger Menschen wollen in die Gastronomie, nie waren so viele Stellen offen. Was ist los?
    Auf der Suche nach Antworten setzt sich Patricia Banzer mit Gastronom:innen an den Bistrotisch und stellt auch die Frage: Was hat unser Verhalten als Gäste mit dem Ganzen zu tun?
    Im Podcast geben Auskunft:
    Sabinska Binswanger, Ex-Gastronomin und Gastro-Coach
    Andrin Willi, Gastro-Journalist und Genuss-Aktivist
    Fabio Tripolt, Geschäftsführer bei Péclard-Betriebe
    36 min
  • Lieber schweigen als streiten: Konflikte in Freundschaften
    Beziehungsratgeber und Paartherapiemöglichkeiten gibt es zuhauf. Aber Anleitungen für die Pflege einer Freundschaft? Fehlanzeige! Oft schleichen wir uns aus einer Beziehung oder schlucken Ärger herunter. 
    Dabei könnten Freundschaften durch das Austragen von Konflikten erheblich gestärkt werden, so der Freundschaftsforscher Wolfgang Krüger. Und genau das erleben die beiden besten Freunde Basil (36) und Yannick (35). Mit «Input»-Redaktorin Sabine Meyer sprechen sie zum ersten Mal über einen Konflikt, der ihre fast 20jährige Freundschaft beinahe zerstört hätte.
    Das ist Teil 2 einer Input-Doppelfolge rund ums Thema Freundschaft.
    Teil 1 «Sandkastenfreundschaften: Wie eine Ehe, nur besser» gibt es hier: 
    https://www.srf.ch/audio/input/sandkastenfreundschaften-wie-eine-ehe-nur-besser?id=12206546
    Folgende Fachleute kommen in dieser Folge vor:
    * Dr. Wolfgang Krüger - Psychotherapeut und Buchautor. In der Sendung erwähnt wird: «Freundschaft: beginnen - verbessern - gestalten»
    * Dr. Magdalena Hoffmann - Philosophin und Studienleiterin an der Universität Luzern.
    41 min
  • Sandkastenfreundschaften: Wie eine Ehe, nur besser
    Jeder Mensch hat in seinem Leben maximal drei «Herzensfreundschaften», laut Freundschaftsforscher Wolfgang Krüger. Sie dauern 30 Jahre oder länger. Was macht eine solche Verbindung aus und was sind deren Benefits?
    Auf der Suche nach Antworten, spricht «Input»-Redaktorin Céline Raval mit ihrer Freundin über ihre Freundschaft – etwas, das sie sonst fast nie tun. Im Gespräch mit ihr und einem anderen Freundschaftspaar wird klar, wie sehr uns Langzeit-Freundschaften prägen. Und nicht nur das: Wer sie pflegt, lebt länger.
    Teil 1 einer Input-Doppelfolge rund ums Thema Freundschaft.
    Weiterführende Links und Quellen:
    * Studie «Psychologie der Freundschaft»: https://www.researchgate.net/publication/324773296_Psychologie_der_Freundschaft
    * Studie der Universität Kansas: https://news.ku.edu/2018/03/06/study-reveals-number-hours-it-takes-make-friend
    * Dossier «In aller Freundschaft» im Grosseltern-Magazin (Juni 2022)
    39 min

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Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als…

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