International

International

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)News
Download on the App Store
  • Favorites

    83

    Followers

  • Typical duration

    17 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

International episodes

  • Kulturkampf in Texas
    Texas sorgt für Schlagzeilen: Mit einem radikalen Abtreibungsgesetz oder der völligen Liberalisierung des Waffentragens. Die regierenden Republikaner ziehen neue Wahlkreise, um ihre Macht zu zementieren. Doch die Bevölkerung wird multiethnischer, städtischer, linker. 
    Nirgendwo sonst in den USA prallen die Gegensätze so sehr aufeinander wie in Texas.
    In Texas ist man stolz und patriotisch und sieht sich als Sonderfall. Das politische Klima ist rau, seit jeher. Der demographische Wandel aber hat die Abwehrhaltung gegen aussen und die inneren Spannungen verschärft. In Austin ist eine ultrarechte Regierung an der Macht, die Texas als Bollwerk der Freiheit gegen schädliche linke Einflüsse der Demokraten versteht.
    Die Demokraten wollten den Leuten die Waffen wegnehmen, behauptet sie – und in dem Klima der Unsicherheit kaufen die Menschen erst recht Waffen, aus Angst vor einem Bürgerkrieg. Es gibt jeden Tag Waffenshows, und in keinem US-Bundesstaat ist die Bevölkerung so bewaffnet wie in Texas. Die eher linke städtische Bevölkerung ist ebenfalls besorgt. Frauen sind schockiert, dass die Regierung ihnen Rechte wegnehmen will, die sie seit Jahrzehnten besitzen – das Recht auf Abtreibung zum Beispiel.
    Was ist los in Texas? Eine Spurensuche in einem riesigen, aber politisch zerrissenen Bundesstaat.
    27 min
  • Indigene in Kanada: Trauma ohne Ende
    Die «Residential Schools» haben in Kanada ganze Generationen von indigenen Kindern traumatisiert. Tausende haben die Internate, die von den Kirchen geführt wurden, nicht überlebt. Die Folgen für die «First Nations» sind gravierend. 
    Der Schock war gross, als in diesem Jahr in Kanada viele hunderte Kindergräber entdeckt wurden, rund um ehemalige «Residential Schools». Die Funde zwangen Kanada dazu, sich einmal mehr einem düsteren Kapitel der Vergangenheit zu stellen.
    Rund 150'000 indigene Kinder mussten die Internate besuchen. Sie stammten aus allen indigenen Volksgruppen: First Nations, Métis und Inuit. Die Schulen waren eigentliche Umerziehungslager, mit dem Ziel «den Indianer im Kind zu töten». An den Schulen waren körperliche und psychische Gewalt waren an der Tagesordnung, ebenso sexueller Missbrauch. Die meisten Schulen wurden von der katholischen Kirche betrieben. 
    Bei den Überlebenden der Schulen blieb ein schweres Trauma zurück, das wie ein Schatten über den abgelegenen Reservaten der First Nations liegt. Dort leben die Indigenen unter teils prekären Bedingungen: in zu kleinen Häusern, ohne sauberes Trinkwasser, mit schlechter Gesundheitsversorgung. Suizide, gerade unter Jugendlichen, sind weit verbreitet.
    Und das Unrecht der Residential Schools lebt in anderer Form weiter: Überdurchschnittlich häufig nimmt der Staat indigene Kinder den Eltern weg. Jugendliche, die in den Reservaten leben, sind benachteiligt: Wer eine High School besuchen will, muss die abgelegene, kleine First Nation verlassen, um in einer fremden Stadt wie Thunder Bay eine Schule zu besuchen. Dort sind die indigenen Teenager intensivem Rassismus ausgesetzt und laufen Gefahr, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden.
    Die Reportage aus der kanadischen Provinz Ontario zeigt, wie das Trauma der Residential Schools nachwirkt und wie weit Kanadas Weg zur «Reconciliation», zur Versöhnung mit den Indigenen noch ist.
    29 min
  • Triest findet nur langsam aus der Sackgasse heraus
    Lange lag Triest am äussersten Rand des Westens, nur wenige Kilometer vom kommunistischen Osten entfernt. Die Hafenstadt war weitgehend isoliert. Erst seit dem Untergang des Ostblocks und seit der Nachbarstaat Slowenien zur EU gehört, positioniert sich Triest wieder als Hafenstadt Mitteleuropas.
    Ihre besten Zeiten erlebte Triest als Hafen der Donaumonarchie. Damals war die Stadt wohlhabend und bestens vernetzt. Die Bevölkerungsmehrheit sprach Italienisch. Aber auch die slowenische und die deutsche Minderheit hatten ihren Raum und konnten sich entwickeln. Dies änderte sich abrupt, als die Stadt 1918 italienisch wurde. Vor allem in der Zeit des italienischen Faschismus wurden die Minderheiten vertrieben oder blutig unterdrückt.
    Doch zumindest Spuren der einstigen Vielfalt sind geblieben. Man sieht sie in den Kaffeehäusern der Stadt, die man nach Wiener Vorbild errichtete. Oder am Triester Dialekt, in dem es deutsche oder slowenische Lehnwörter gibt. Und heute lernt zumindest ein Teil der italienischsprachigen Jugendlichen in der Schule die Sprache der Minderheit, Slowenisch.
    Grosse Hoffnungen ruhen auf dem Hafen. Während Jahrhunderten war er der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung und könnte dies nun wieder werden.
    29 min
  • Myanmar: Vom friedlichen Aufstand zum Bürgerkrieg
    Die Hoffnung war gross. Nach Jahrzehnten der Militärdiktatur begann sich Myanmar vor zehn Jahren zu öffnen. Friedens-Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gewann die Wahlen und die Wirtschaft fing an zu wachsen. Jetzt aber hat sich das Militär zurück an die Macht geputscht und Gewalt macht sich breit.
    Am 1. Februar 2021 änderte sich alles auf einen Schlag. Das burmesische Militär übernahm wieder die Macht, stellte Aung San Suu Kyi und andere Politiker unter Hausarrest und deckte sie mit Prozessen ein. Festnahme folgte auf Festnahme.
    Die Bevölkerung fing sofort an, sich zu wehren. Die Protestkundgebungen wuchsen zu einer grossen Volksbewegung an. Die Leute waren voller Optimismus, dass es ihnen mit den friedlichen Massenprotesten gelingen würde, das Militär zur Umkehr zu zwingen. Die vom Militär entmachteten Politikerinnen und Politiker gründeten eine Untergrundregierung und riefen zum Streik und zu zivilem Ungehorsam auf.
    Doch das Militär zog die Schraube der Repression immer mehr an. Bald fielen die ersten Schüsse auf Demonstranten, die friedlichen Proteste versiegten. Hunderte Menschen wurden getötet, Tausende inhaftiert.
    Politiker, Aktivistinnen und Journalisten sind auch im Untergrund nicht mehr sicher. Viele sind in die Gebiete geflüchtet, die von Rebellenverbänden unterdrückter Minderheitsvölker kontrolliert werden. Von dort aus versuchen sie, alle Widerstands-Bewegungen zu bündeln und den bewaffneten Aufstand im ganzen Land zu organisieren. Aber das Militär ist ein starker Feind.
    In der Sendung kommen Politiker, Aktivistinnen und Journalisten aus Myanmar zu Wort. Die einen im Exil im benachbarten Thailand und die anderen via Internet aus ihren Verstecken im Land selbst. Sie erzählen, wie sie die Zeit seit dem Militärputsch erlebt haben und wo sie ihr Land jetzt sehen.
    33 min
  • Shalom aleikum – wie Israel und Marokko sich näherkommen
    Eine Million Israelis haben marokkanische Wurzeln: In Marokko gab es einst Städte, in denen mehr Juden als Muslime lebten. Marokko versucht dieses kulturelle Erbe wiederzubeleben und hat sogar die diplomatischen Beziehungen zu Israel normalisiert – dahinter stecken auch Eigeninteressen.
    Ende letzten Jahres wurde Israel von Marokko diplomatisch anerkannt. Zu keinem anderen arabischen Land sind die kulturellen Bande des «Judenstaats» so eng: Auf dem jüdischen Friedhof der marokkanischen Hafenstadt Essaouira ist das älteste Grab mehr als 500 Jahre alt, erzählt Friedhofswärter Mouhcine Aarouche. Noch sein Grossvater habe im jüdischen Viertel der Stadt mit Juden zusammengearbeitet.
    Die Staatsgründung Israels und die nachfolgenden Kriege nahmen zehntausenden Familien aus Palästina ihre Heimat, sie entwurzelten aber auch die meisten Jüdinnen und Juden in den arabischen Staaten. Besonders viele in Marokko: Vor der Staatsgründung Israels waren zehn Prozent der marokkanischen Bevölkerung jüdisch. Die ältere Generation in Essaouira erinnert sich, wie die Nachbarn in den 50er und 60er Jahren die Koffer packten und das Land Richtung Israel verliessen.
    Marokko hat angefangen, Synagogen zu restaurieren, der König höchstpersönlich eröffnet jüdische Zentren. In der neuen Verfassung Marokkos wird das jüdische Erbe des Landes ausdrücklich anerkannt. In den Schulen soll die Geschichte des jüdischen Marokkos Bestandteil des Lehrplans werden. Dass Marokko Ende 2020 soweit ging, diplomatische Beziehungen zu Israel aufzunehmen, hat aber auch mit Donald Trump zu tun. Der damalige US-Präsident stand Pate, als Marokko, kurz nach den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain, die Beziehungen zum «Judenstaat» normalisierte.
    Es ging dabei nicht nur um Friedenssuche, sondern auch um Wirtschaftsinteressen, ja selbst Marokkos Anspruch auf die Westsahara.
    Die Reportage über eine komplexe Annäherung, mit Stimmen aus Israel und Marokko.
    28 min
  • Brasiliens Polizei: «Entweder wir töten sie oder sie töten uns.»
    Keine Polizei auf der Welt tötet mehr Menschen als die in Brasilien. Letztes Jahr stellte sie mit über 6'400 Opfern sogar einen neuen Rekord auf. Bei blutigen Razzien in den Favelas werden auch viele Unschuldige getötet. Die Mehrheit der Bevölkerung kümmert das wenig. Fast alle Opfer sind schwarz.
    Das bisher grösste Blutbad richtete die brasilianische Polizei dieses Jahr im Mai im Armenviertel Jacarezinho von Rio de Janeiro an. Begleitet von Panzerwagen und Helikoptern rückten am frühen Morgen 250 schwer bewaffnete Polizisten in die Favela vor. Am Ende der Razzia waren insgesamt 28 Menschen tot.
    Die Polizei und die verantwortlichen Politiker sagen, man habe es mit Drogenbanden zu tun, die bis auf die Zähne bewaffnet seien. Wenn die Polizisten nicht töteten, würden sie selbst getötet. In der Bevölkerung stösst das gewaltsame Vorgehen in den Favelas mehrheitlich auf Zustimmung. Trotz der vielen unschuldigen Opfern gibt es keinen Aufschrei der Entrüstung über Aktionen wie die in Jacarezinho.
    Unverhältnismässige Gewalttaten der Polizei bleiben straflos. Sie werden von der Polizei selbst untersucht und Akten werden oftmals unter Verschluss behalten. Die Straflosigkeit wird auch von der Politik gedeckt. Gerade Staatspräsident Jair Bolsonaro sieht in jährlich 6'000 Opfern von Polizeigewalt kein Problem. Er sagte, man solle besser 200'000 Verbrecher töten.
    Dass es auch ohne übertriebene Polizeigewalt gehen würde, zeigte vor ein paar Jahren der Versuch mit einer Befriedungspolizei in Rios Favelas. Im Kampf gegen die Drogenbanden setzte sie auf das Vertrauen der Menschen in den Armenvierteln, anstatt sie insgesamt als Feinde zu behandeln.
    Warum ist dieses Experiment gescheitert? Was sagen Menschen in den Favelas zur Polizeigewalt? Und was hat diese mit Rassismus zu tun? Antworten in der Reportage aus Rio de Janeiro.
    28 min
  • Die Stadt Mariupol – ein Aschenputtel im Südosten der Ukraine
    Mariupol liegt wunderschön. Mit ihren Stränden und historischen Bauten könnte die Stadt Badeort und Touristenmagnet sein. Doch sie ist nicht weit entfernt von der Frontlinie zu den russischen Aufständischen im Osten der Ukraine und zwei riesige Stahlwerke hüllen die Stadt oft in eine Giftwolke.
    Sollen wir bleiben oder wollen wir gehen? Das fragen sich viele in Mariupol. Das Leben in der Stadt am Asowschen Meer ist hart. Ein Fünftel der Bevölkerung sind Flüchtlinge aus dem nahen Kriegsgebiet im Osten der Ukraine. Der Warenhandel über den Hafen von Mariupol leidet unter den Kriegsfolgen und viele kommen mit ihrem Einkommen nur schlecht über die Runden.
    Auch die ökologischen Auswirkungen der Schwerindustrie machen der Stadt zu schaffen. Die zwei Stahlwerke Mariupols gehören zu den grössten solchen Industrieanlagen weltweit. Sie sind in Besitz eines der reichsten Oligarchen des Landes, Rinat Achmetow. Seine Kritiker werfen ihm vor, dass er weit weg in millionenschweren Luxuspalästen wohnt, aber kaum etwas investiert, um die Luft in Mariupol erträglich zu machen. Vor allem in der Nacht hüllen die Stahlwerke Achmetows die Stadt in eine giftige Wolke.
    Trotz all der widrigen Umstände oder gerade ihretwegen gibt es in Mariupol eine lebendige Szene von jungen Aktivisten, die sich dafür einsetzen, dass das Leben in der Stadt besser wird. Die Reportage aus Mariupol zeigt die Probleme aber auch das Potential der Stadt und was ihre Bevölkerung daraus macht.
    25 min
  • Mehr Schatz als Last: Japan deutet das Alter um
    Japan hat die älteste Bevölkerung der Welt. Aber in Japan bleiben die Menschen länger gesund und fit als anderswo. Sie werden ermuntert, weit über die Pensionierung hinaus zu arbeiten. Das ist Teil der Strategie des Landes, Senioren und Seniorinnen nicht als Last, sondern als Bereicherung zu sehen.
    Ein Drittel der Bevölkerung Japans ist im Pensionsalter, und der demografische Wandel wird sich noch beschleunigen. Ein ganzes Land wird zum Altersheim, Gesundheitsversorgung und Pflege erfordern so viel Geld und Personal, dass Staat und Gesellschaft an ihre Grenzen stossen werden.
    Doch beim näheren Hinschauen zeigt sich ein differenzierteres Bild. Denn aussergewöhnlich viele alte Menschen in Japan sind noch fit und gesund. So beginnen auch Hochbetagte in Parks oder zu Hause im Wohnzimmer mit der so genannten «Radio-Übung» ihren Tag – eine zehnminütige Anleitung zur Gymnastik, die der der öffentlich-rechtliche Sender NHK jeden Morgen ausstrahlt. Und viele ältere Menschen möchten weiterarbeiten, was Staat und auch Wirtschaft unterstützen. Mit speziellen Programmen werden ausserdem Bevölkerung und Gesellschaft geschult, damit sie auf die Bedürfnisse von Dementen eingehen können. Hochmoderne Technologie schliesslich soll den Alten helfen, so lange wie möglich selbständig zu bleiben und kommt auch bei der Pflege zum Einsatz. Ein Zukunftsmodell für unsere Gesellschaften?
    29 min
  • Türkei: Erdogan und die Aprikosenstadt
    Präsident Erdogan hat die Türkei erst reformiert, dann gespalten. Der Westen des Landes, Europa zugewandt, steht ihm mehrheitlich ablehnend gegenüber. Wie aber sieht es im anatolischen Hinterland aus, wo er seine grössten Wahlerfolge feierte? Die Reportage aus der Stadt der Aprikosen, Malatya.
    Zwei Drittel der getrockneten Aprikosen im internationalen Handel kommen aus der anatolischen Hochebene um die Stadt Malatya. Dass die konservative Gegend in der Vergangenheit stets zu Präsident Erdogan hielt, steht ausser Frage: Selbst bei den Lokalwahlen vor zwei Jahren, als Erdogans Partei, die AKP, die grössten Städte des Landes an die kemalistische Oppositionspartei CHP verlor, machte sie hier noch zwei Drittel der Stimmen. Keine Überraschung für Aprikosenhändler Mustafa, er verweist auf die Infrastruktur. Erdogan baute nicht nur Moscheen, sondern auch Schnellstrassen, ein neues Teilstück bei Malatya wurde erst vor wenigen Monaten dem Verkehr übergeben - eine elegante Autobahnbrücke über den Euphrat. Auch der Aprikosenmarkt soll demnächst umfassend modernisiert werden. Dennoch, die Teuerung macht auch den Menschen in Malatya zu schaffen, die Arbeitslosigkeit bleibt hoch, die Jugend klagt über fehlende Perspektiven. Und selbst Ai?e ist enttäuscht. Als Studentin hatte sie gegen die Arroganz des kemalistischen Staatsapparats demonstriert für ihr Recht, an der Universität das Kopftuch zu tragen. Sie war begeistert, als Erdogan die Macht erlangte und die säkulare Elite des Landes das Fürchten lehrte. 18 Jahre später ist sie überzeugt, es geht dem Präsidenten nicht um Religion oder politische Erneuerung, sondern nur noch um den Machterhalt.
    29 min
  • Ostjerusalem: Jeder Quadratmeter ein Konfliktgebiet
    Jerusalem – heilige Stadt vieler Religionen - erlebt kaum einen Tag ohne Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern. Nirgends verdichten sich die Schwierigkeiten des Zusammenlebens so, wie in der Altstadt von Ostjerusalem. Eine Reise durch die engen Gassen, deren Bewohner viel zu erzählen haben.
    Mariam Afifi hat das Lächeln nie verloren. Auch nicht, als die israelische Polizei die Musikstudentin an den Haaren über den Boden schleifte und sie in Handschellen legte. Das Video ging in den sozialen Medien viral und hat die junge Frau bekannt gemacht. Es ist dies eine neue Art der jungen palästinensischen Generation, ihre belastende Geschichte zu erzählen – mit dokumentarischen Videos.
    Vizebürgermeister Arieh King hat ganz andere Sorgen. In seinem Büro im Rathaus arbeitet er beharrlich an seinem Ziel, Ostjerusalem jüdischer zu machen, Siedlungen zu vergrössern und Araber zu vertreiben. Dabei gehe es ihm einzig ums Überleben der jüdischen Bevölkerung. Über den Konflikt, der sich hier scheinbar ausschliesslich zwischen Juden und Muslimen entzündet, mögen die meisten Christen gar nicht erst sprechen. Doch Erzbischof Theodosios Atallah Hanna bricht das Schweigen und erzählt von den Angriffen extremer jüdischer Siedler, die auch er selber erlebt.
    Und wenn schliesslich etwa im Quartier Sheikh Jarrah Palästinenser im hohen Alter gezwungen werden, ihre Häuser zu räumen, weil jüdische Siedler sie beanspruchen, dann treibt das Miki Katz regelmässig auf die Strasse, um zu protestieren. Der hochkomplexe Konflikt in Jerusalem treibt auch einen Keil zwischen Jüdinnen und Juden.
    30 min

About International

From the publisher's feed

Die Welt ist unübersichtlich geworden – «International» hilft, sie zu verstehen. Mit den SRF-Auslandkorrespondentinnen und -korrespondenten reisen wir dorthin, wo Geschichten entstehen: Krisengebiete, Wirtschaftsmächte, vergessene Regionen.

Best of International

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like International

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

92 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

19 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Wissenschaftsmagazin by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Wissenschaftsmagazin

6 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

9 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

Kontext by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Kontext

2 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

7 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

11 Listeners

Rehmann by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Rehmann

1 Listeners

Einfach Politik by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Einfach Politik

1 Listeners

Alles klar, Amerika? by Tamedia

Alles klar, Amerika?

16 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

4 Listeners

Sykora Gisler by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sykora Gisler

8 Listeners

SRF Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Wissen

6 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

18 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

35 Listeners

Politbüro by Tamedia

Politbüro

3 Listeners

Debriefing 404 by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Debriefing 404

2 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

35 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

25 Listeners

Literaturclub Interview by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Literaturclub Interview

3 Listeners

NZZ Geopolitik by NZZ

NZZ Geopolitik

9 Listeners