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In ihrem Stammland Baden-Württemberg ist die FDP Anfang März mit 4,4 Prozentpunkten an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Am vergangenen Sonntag hat es in Rheinland-Pfalz nur noch zu 2,1 Prozent gereicht. Zwei bittere Niederlagen, wie FDP-Parteichef Christian Dürr am Dienstag in Berlin bestätigt hat: “So wie es bisher ist, kann es nicht weitergehen.” Der gesamte FDP-Vorstand werde zum kommenden Bundesparteitag im Mai geschlossen zurücktreten. Dürr aber will sich erneut zur Wahl stellen. Er denke nicht daran, aufzugeben und habe “eine klare Vorstellung vom Kurs der Freien Demokraten”, sagt er.
Ein Rücktritt, um dann wieder anzutreten, sei eine ungewöhnliche Strategie, um sich eine neue Legitimation zu holen, sagt Bastian Brinkmann, Korrespondent im Berliner SZ-Parlamentsbüro und zuständig für die FDP. Es gebe innerhalb der FDP Diskussionen darüber, wer Dürr als Vorsitzenden herausfordern könnte. Prominente Gegenkandidaten wären Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki, aber bisher haben sich beide noch nicht offiziell erklärt.
Weitere Nachrichten: Steinmeier nennt Iran-Krieg “völkerrechtswidrig”; Israel will südlichen Libanon besetzen; Markwayne Mullin neuer US-Heimatschutzminister.
Zum Weiterlesen:
Hier lesen Sie ein Stück von Bastian Brinkmann über mögliche Kandidaturen gegen FDP-Chef Christian Dürr.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Justin Patchett, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Julia Ongyerth
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
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By Süddeutsche Zeitung4.7
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In ihrem Stammland Baden-Württemberg ist die FDP Anfang März mit 4,4 Prozentpunkten an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Am vergangenen Sonntag hat es in Rheinland-Pfalz nur noch zu 2,1 Prozent gereicht. Zwei bittere Niederlagen, wie FDP-Parteichef Christian Dürr am Dienstag in Berlin bestätigt hat: “So wie es bisher ist, kann es nicht weitergehen.” Der gesamte FDP-Vorstand werde zum kommenden Bundesparteitag im Mai geschlossen zurücktreten. Dürr aber will sich erneut zur Wahl stellen. Er denke nicht daran, aufzugeben und habe “eine klare Vorstellung vom Kurs der Freien Demokraten”, sagt er.
Ein Rücktritt, um dann wieder anzutreten, sei eine ungewöhnliche Strategie, um sich eine neue Legitimation zu holen, sagt Bastian Brinkmann, Korrespondent im Berliner SZ-Parlamentsbüro und zuständig für die FDP. Es gebe innerhalb der FDP Diskussionen darüber, wer Dürr als Vorsitzenden herausfordern könnte. Prominente Gegenkandidaten wären Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki, aber bisher haben sich beide noch nicht offiziell erklärt.
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