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Eine Minute Mut Folge #3: Der perfekte Zeitpunkt kommt nicht!
Viele Ärztinnen und Ärzte warten auf den richtigen Moment.
In dieser Folge von „Eine Minute Mut“ geht es darum, warum wir oft auf Sicherheit warten – und dadurch die Dinge aufschieben, die uns eigentlich wichtig sind.
👉 In Folge 1 ging es darum, Veränderung im Kleinen zu beginnen.
Das erwartet dich in dieser Folge
Die Übung aus der Folge
Wer spricht hier?
Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]
Logopädie in der Palliativmedizin – mehr als Schlucken und Sprechen
Worum geht’s in dieser Folge?
Welche Rolle spielt die Logopädie in der Palliativversorgung? Für viele Kolleg:innen scheint die Antwort zunächst nicht offensichtlich zu sein. Dabei gehören Themen wie Essen, Trinken, Schlucken, Kommunikation und Teilhabe zu den zentralen Bedürfnissen von Menschen mit lebenslimitierenden Erkrankungen.
In dieser Folge spricht Kai Gruhn mit der Logopädin Cordula Winterholler über die oft unterschätzte Bedeutung der Logopädie in der Palliativmedizin. Anhand konkreter Beispiele – insbesondere aus der Betreuung von Menschen mit ALS – wird deutlich, wie logopädische Expertise Lebensqualität, Autonomie und Kommunikation bis zum Lebensende unterstützen kann.
Zu Gast
Cordula Winterholler ist Logopädin, Autorin und Referentin mit besonderem Schwerpunkt auf palliativer Logopädie. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Maria Bartel beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie logopädische Versorgung in palliativen Settings gestaltet werden kann.
Zentrale Themen der Folge
Haben Logopäd:innen überhaupt eine Rolle in der Palliativmedizin?
Eine provokante Einstiegsfrage der Folge.
Obwohl Schluckstörungen, Kommunikationsprobleme und Ernährungsfragen im palliativen Alltag häufig auftreten, sind Logopäd:innen bislang vielerorts nicht selbstverständlich in palliative Versorgungsteams integriert.
Diskutiert werden mögliche Gründe:
Palliativmedizin beginnt nicht erst am Lebensende
Ein zentrales Anliegen von Cordula Winterholler:
Palliative Versorgung beginnt gemäß WHO-Definition bereits mit der Diagnose einer lebenslimitierenden Erkrankung – nicht erst in der Finalphase.
Dadurch entstehen zahlreiche Ansatzpunkte für logopädische Interventionen:
Schlucken, Essen und Trinken – zentrale Themen bis zuletzt
Essen und Trinken bedeuten weit mehr als reine Nahrungsaufnahme.
Besprochen werden:
Dabei steht nicht die Funktionsverbesserung um jeden Preis im Vordergrund, sondern die Frage:
👉 Was ist für die Patientin oder den Patienten in der aktuellen Lebensphase wichtig?
ALS als Beispiel für palliative Logopädie
Frühe Diagnostik und Begleitung
Am Beispiel der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) beschreibt Cordula Winterholler die verschiedenen Aufgaben der Logopädie.
Bereits bei ersten Sprachveränderungen erfolgt:
Oft zeigen sich bereits früh:
Alltag statt Defizite
Ein wichtiger Gedanke der Folge:
Palliative Logopädie orientiert sich nicht primär an Funktionsverlusten, sondern am gelebten Alltag.
Fragen sind beispielsweise:
Unterstützte Kommunikation und digitale Hilfsmittel
Ein besonders spannendes Themenfeld:
Die moderne Logopädie nutzt heute eine Vielzahl technischer Möglichkeiten:
Besprochen wird außerdem das sogenannte Speech Banking:
PEG, Ernährung und ethische Entscheidungen
Ein wiederkehrendes Thema in der palliativen Versorgung:
Die Folge macht deutlich:
Ethik als Kernkompetenz
Ein zentrales Kapitel des geplanten Fachbuchs widmet sich ethischen Fragestellungen:
Denn Patient:innen stellen häufig Fragen, die weit über die reine Funktion hinausgehen:
„Was soll das alles eigentlich noch?“
Auch für solche Gespräche braucht es professionelle Kompetenz und Haltung.
Warum Logopädie Teil des Palliativteams sein sollte
Cordula Winterholler plädiert dafür, Logopäd:innen nicht nur konsiliarisch hinzuzuziehen, sondern fest in Palliativteams zu integrieren.
Gründe hierfür:
Das neue Fachbuch zur palliativen Logopädie
Gemeinsam mit Maria Bartel arbeitet Cordula Winterholler derzeit an einem umfassenden Fachbuch zur palliativen Logopädie.
Themen werden unter anderem sein:
Take-Home Messages
Hörenswert für
Weitere Informationen
Eine Folge über Lebensqualität, Kommunikation und die Frage, wie therapeutische Begleitung auch dann noch sinnvoll sein kann, wenn Heilung nicht mehr das Ziel ist.
Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]
In dieser Folge vermitteln wir grundlegendes Wissen rund um das Thema Hirntumore. Dr. Anne Biesalksi, Neurologin und Mitglied des Vorstands der Deutschen Hirnstiftung. erklärt verständlich die wichtigsten medizinischen Zusammenhänge – unterstützt von ihrem Mann Jasper, der ausgewählte Zitate aus Wolfgang Herrndorfs „Arbeit und Struktur“ (mit freundlicher Genehmigung des Rowohlt-Verlags) einliest.
Das erwartet euch:
Hirntumor ist nicht gleich Hirntumor: Tumore unterscheiden sich stark – nicht nur in ihrer Art, sondern auch in ihrer Lage. Das umliegende Gewebe spielt eine entscheidende Rolle dafür, welche Symptome auftreten und welche Behandlung möglich ist.
Primäre vs. sekundäre Tumore: Primäre Hirntumore entstehen direkt im Gehirn. Sekundäre Tumore sind Metastasen – der Krebs hat seinen Ursprung in einem anderen Organ und streut ins Gehirn.
Diagnostik: Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist zentral für die Bildgebung. Eine endgültige Diagnose und Sicherheit liefert jedoch meist erst die Gewebeentnahme, häufig mittels stereotaktischer Biopsie.
Therapieansätze: Je nach Tumorart und Lage kommen unterschiedliche Behandlungen infrage, darunter Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Auch mögliche Strahlenschäden werden thematisiert.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Die Behandlung erfolgt selten isoliert – verschiedene Fachrichtungen arbeiten eng zusammen, um die bestmögliche Therapie zu gewährleisten.
Diese Folge bietet eine verständliche Grundlage für alle, die sich erstmals mit dem Thema Hirntumore beschäftigen oder ihr Wissen auffrischen möchten. In Kürze geht es weiter – dann wieder im gewohnten Format.
Viel Spaß beim Zuhören.
Wir danken Klinisch Relevant für diese schöne Kooperation.
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Nichtdringliche psychiatrische Vorstellungsgründe in deutschen Notaufnahmen
Dr. Heribert Kirchner
Worum geht’s in dieser Folge?
Psychiatrische Patient:innen gehören längst zum Alltag deutscher Notaufnahmen. Doch wie häufig stellen sich Menschen mit psychischen Beschwerden vor, ohne dass ein akut behandlungsbedürftiger Notfall vorliegt? Welche Diagnosen stehen dahinter? Und was bedeutet das für ein Gesundheitssystem, dessen Notaufnahmen zunehmend an ihre Belastungsgrenzen geraten?
In dieser Folge spricht Dr. Heribert Kirchner über die erste bundesweite Studie zu nichtdringlichen psychiatrischen Vorstellungen in deutschen Notaufnahmen und ordnet die Ergebnisse aus versorgungswissenschaftlicher Perspektive ein.
Zu Gast
Dr. Heribert Kirchner ist Psychiater und Versorgungsforscher. Gemeinsam mit Kolleg:innen um Prof. Broska und Prof. Pajonk untersuchte er erstmals bundesweit die Entwicklung psychiatrischer Notfallvorstellungen anhand von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
Die Studie im Überblick
"Trends in Non-Urgent Mental Health Presentations to Emergency Departments – Insights from the First Nationwide Study in Germany"
Veröffentlicht in der Fachzeitschrift Psychiatry Research.
Was wurde untersucht?
Bisher gab es in Deutschland kaum belastbare Daten zur Frage, wie häufig sich Menschen mit nichtdringlichen psychiatrischen Beschwerden in Notaufnahmen vorstellen.
Für die Studie wurden bundesweite Abrechnungsdaten analysiert:
Damit liefert die Arbeit erstmals einen Überblick über die Entwicklung psychiatrischer Notfallvorstellungen über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren.
Zentrale Ergebnisse
Psychiatrische Notfälle sind kein Randphänomen
Psychiatrische Vorstellungsgründe gehören mittlerweile zu den häufigsten Gründen für eine Notaufnahmevorstellung.
Im Vergleich der Fachbereiche liegen sie hinter:
und zählen damit zu den versorgungsrelevanten Patientengruppen in deutschen Notaufnahmen.
Wie häufig sind nichtdringliche psychiatrische Vorstellungen?
Die Analyse zeigt:
Obwohl der prozentuale Anteil zunächst klein erscheint, entstehen aufgrund der hohen Gesamtzahl von Notaufnahmebesuchen erhebliche absolute Fallzahlen.
Welche Diagnosen stehen im Vordergrund?
Angst- und Panikstörungen
Eine der überraschendsten Beobachtungen der Studie:
Die Forschenden hatten ursprünglich erwartet, dass depressive Erkrankungen häufiger vertreten sein würden.
Affektive Störungen
Ebenfalls häufig:
Substanzassoziierte Vorstellungen
Besonders relevant:
Darüber hinaus wurden cannabisassoziierte Vorstellungen gesondert analysiert.
Warum landen Betroffene in der Notaufnahme?
Die Folge diskutiert verschiedene Ursachen:
Hohe Verfügbarkeit der Notaufnahme
Für viele Menschen ist die Notaufnahme:
Mangelnde Versorgungsangebote
Häufige Gründe:
Viele Betroffene erleben ihre Situation subjektiv als Notfall und suchen deshalb Hilfe in der Zentralen Notaufnahme.
Sinkende Gesundheitskompetenz?
Diskutiert wird außerdem die Frage, ob Patient:innen heute schwieriger einschätzen können, welche Beschwerden tatsächlich notfallmedizinisch behandelt werden müssen und welche besser in anderen Versorgungsstrukturen aufgehoben wären.
⚠️ Besondere Herausforderungen für Notaufnahmen
Psychiatrische Notfälle sind schwer zu triagieren
Im Gegensatz zu:
existieren für viele psychiatrische Beschwerden keine klaren diagnostischen Algorithmen.
Das stellt Notaufnahmen vor besondere Herausforderungen:
Überfüllung hat Konsequenzen
Die zunehmende Belastung deutscher Notaufnahmen ist mehr als ein organisatorisches Problem.
Überfüllte Notaufnahmen sind assoziiert mit:
Lösungsansätze
Diskutiert werden verschiedene Strategien:
Dabei wird deutlich:
Take-Home Messages
📖 Weiterführende Literatur
Kirchner H. et al.
🎧 Hörenswert für
🔗 Weitere Informationen
Eine spannende Folge über die Schnittstelle zwischen Psychiatrie, Notfallmedizin und Gesundheitssystem – und darüber, warum steigende Patientenzahlen allein noch nicht die ganze Geschichte erzählen.
Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]
In dieser Episode erklären wir drei wichtige röntgenologische Zeichen, die auf eine Spondylolyse und Spondylolisthesis hinweisen können. Expertenwissen und anschauliche Beschreibungen helfen, diese Befunde in der klinischen Praxis zu erkennen und besser zu verstehen.
00:00 - Begrüßung und Einleitung: Klinische Zeichen der Wirbelsäule
Viel Erfolg beim Erkennen der Zeichen in der Praxis! Bei Fragen oder eigenen Zeichen-Ideen freuen wir uns über Dein Feedback!
👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert.
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Klinisch Relevant – Sonderfolge: Lars ma’hören
E-Scooter: Kleine Räder, großes Risiko?
Worum geht’s in dieser Folge?
E-Scooter gehören inzwischen selbstverständlich zum Stadtbild. Sie gelten als praktisch, flexibel und umweltfreundlich. Doch wie sicher sind sie eigentlich?
In dieser Ausgabe von „Lars ma’hören“ wirft Prof. Lars Wojtecki einen Blick auf aktuelle Unfallanalysen und diskutiert, warum viele schwere E-Scooter-Unfälle nicht durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht werden – sondern durch scheinbar harmlose Hindernisse und menschliche Faktoren.
Die Datenlage
Grundlage der Folge ist eine große Unfallanalyse der Björn Steiger Stiftung, die schwere und tödliche E-Scooter-Unfälle untersucht hat.
Ein zentrales Ergebnis:
Zentrale Erkenntnisse
1. Die Gefahr steckt oft im Detail
Mehr als 90 % der Alleinunfälle werden durch kleine Hindernisse ausgelöst:
Was für Fahrradfahrer:innen oft harmlos erscheint, kann auf dem E-Scooter schnell zum Kontrollverlust führen.
2. Alkohol spielt eine wichtige Rolle
Ein weiterer Befund:
Bereits geringe Mengen Alkohol können beeinträchtigen:
Gerade beim E-Scooter reichen minimale Verzögerungen in der Ausgleichsbewegung aus, um einen Sturz auszulösen.
3. Warum sind E-Scooter so instabil?
Die Konstruktion bringt einige physikalische Nachteile mit sich:
Kommt es zu einem abrupten Stopp des Vorderrads, bewegt sich der Körper weiter nach vorne – oft mit direkter Sturzfolge.
4. Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern
Nur ein kleinerer Anteil der schweren Unfälle entsteht durch Zusammenstöße.
Typische Szenarien:
Besonders häufig sind Situationen, in denen andere Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit oder Position des Scooters falsch einschätzen.
5. Der Kopf ist besonders gefährdet
Die gute Nachricht:
Kommt es jedoch zu schweren Verletzungen, betrifft dies besonders häufig:
Etwa die Hälfte der schweren Verletzungen betrifft den Kopfbereich – ein Befund mit hoher Relevanz für Notfallmedizin, Neurologie und Neurochirurgie.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Die Unfallforscher diskutieren verschiedene Präventionsmaßnahmen:
Ein besonders interessanter Ansatz:
Schon kleine technische Veränderungen könnten die Stabilität deutlich verbessern und das Unfallrisiko reduzieren.
Take-Home Messages
Über „Lars ma’hören“
Einmal im Monat ordnet Prof. Lars Wojtecki spannende wissenschaftliche Arbeiten und aktuelle Daten aus den Neurowissenschaften, der Medizin und angrenzenden Forschungsfeldern ein – kompakt, kritisch und praxisnah.
🔗 Weitere Informationen
„Kleine Räder, große Gefahr“ – eine ebenso einfache wie eindrückliche Botschaft dieser Folge. 🛴🧠
Studie zum Thema E-Scooter
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Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um!
In diesem Podcast thematisieren wir, wie Rauchen verschiedene Krankheiten beeinflusst und sprechen über praktische Kommunikationstipps für Gesundheitsfachkräfte, die Patienten zum Aufhören motivieren möchten. Dr. Hans Jörg Baumann teilt evidenzbasierte Strategien und klärt Missverständnisse rund um den Rauchstopp auf.
Hauptthemen:
Zeitstempel:
Ressourcen & Links:
Studie Debra zum Rauchverhalten
Rauchfrei vom Bundesinstitut für Gesundheit
Fortbildung der DGP zur Raucherentwöhnung
Vielen Dank fürs Zuhören, und denk daran: Das effektivste Werkzeug zur Förderung des Aufhörens ist das Gespräch des Gesundheitsfachmanns — ein Handwerk, das erlernt und perfektioniert werden kann.
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Dieser Podcast ist der Kooperations-Serie mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
Hör Dir daher unbedingt auch die anderen Podcasts aus dieser Serie an:
Gerontorheumatologie - mit PD Dr. Björn Bühring
Impfen beim älteren Menschen - mit Dr. Anja Kwetkat
Schluckstörungen im Alter - mit Prof. Rainer Dziewas
Osteoporose bei geriatrischen Patienten - mit Prof. Lorenz Hofbauer
Alterstraumatologie - mit Prof. Markus Gosch
Geriatrische Reha - mit Frau Prof. Petra Benzinger
Schmerz beim älteren Menschen - mit PD Dr. Albert Lukas
Der geriatrische Patient in der Notfallambulanz- mit Prof. Katrin Singler
Kann man das Altern therapieren?! - mit Prof. Andreas Simm
Summary
In dieser Folge des Podcasts 'Klinisch Relevant' diskutieren wir mit Experten die wichtigsten Aspekte der Delir-Prävention und -Behandlung bei älteren Patienten. Es werden klinische Strategien, Risikofaktoren und innovative Ansätze vorgestellt, um ein Delir frühzeitig zu erkennen und effektiv zu behandeln.
Key topics
Chapters
00:00 Einführung in das Thema Delir
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*Klinisch relevant meets Reine Nervensache: ASV Multiple Sklerose
In dieser Episode erkunden wir wichtige Entwicklungen in der Neurologie, mit einem Fokus auf die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) und deren Einfluss auf die Versorgung der Multiplen Sklerose (MS), interdisziplinäre Zusammenarbeit und zukünftige Richtungen. Mit dem Experten Dr. Klaus Gehring, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Neurologen, beleuchtet die Diskussion aktuelle Herausforderungen, rechtliche Rahmenbedingungen und die sich entwickelnde Landschaft der spezialisierten ambulanten Versorgung.
Wichtige Themen:
Zeitstempel:
Ressourcen & Links:
Diese Episode bietet umfassende Einblicke für Neurologen, Spezialisten und politische Entscheidungsträger, die daran interessiert sind, die spezialisierte ambulante Versorgung zu verbessern und die komplexen Rahmenbedingungen der ASV zu navigieren. Bleiben Sie dran für zukünftige Episoden zu innovativen Gesundheitsmodellen.
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🎙️ Shownotes – Live von der DMEA in Berlin
Für diese besondere Podcastfolge waren wir – Kai und Dietrich – live auf der DMEA in Berlin unterwegs. Die DMEA gilt als eines der wichtigsten Events für digitale Gesundheitsversorgung in Europa und bringt jedes Jahr Expert:innen aus Medizin, IT, Politik und Gesundheitswirtschaft zusammen.
Mitten auf der Messe – in einer gläsernen Podcast-Box – haben wir über Digitalisierung im Gesundheitswesen gesprochen:
Außerdem hatten wir die Gelegenheit, mit zwei spannenden Gästen zu sprechen:
Dr. Johanna Ludwig
Dr. Timothy Goering
Eine Folge über digitale Realität statt Buzzwords – direkt von einer der wichtigsten Digital-Health-Bühnen Europas.
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🔗 Weiterführende Links
* DMEA – Connecting Digital Health
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