Klinisch Relevant Podcast

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By Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus WübbelerMedicineHealth & Fitness
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Klinisch Relevant Podcast episodes

  • Arzneimittelexanthem - mit Dr. Alice Martin

    Arzneimittelexantem - mit Dr. Alice Martin

    🧠 Worum geht’s in dieser Folge?

    Arzneimittelexantheme gehören zu den häufigsten unerwünschten Arzneimittelreaktionen im klinischen Alltag und betreffen nahezu alle Fachdisziplinen. In dieser kompakten Folge aus der Kooperation mit mediLogin geht es um das makulopapulöse Arzneimittelexanthem – von der immunologischen Grundlage über die klinische Präsentation bis hin zu Diagnostik und Therapie.

    🩺 Zentrale Inhalte der Folge

    • Unerwünschte Arzneimittelreaktionen: Typ A vs. Typ B
    • Die Folge startet mit der grundlegenden Einteilung unerwünschter Arzneimittelwirkungen:

      Typ A („augmented“)

      • dosisabhängig
      • reproduzierbar
      • direkt mit der Arzneimittelwirkung verbunden
      • Beispiel:

        • Hypotonie unter Antihypertensiva
        • Typ B („bizarre“)

          • nicht dosisabhängig
          • selten
          • nicht reproduzierbar
          • häufig immunologisch vermittelt
          • ➡️ Arzneimittelexantheme gehören zu den Typ-B-Reaktionen.

            • Immunologische Grundlagen
            • Besprochen werden:

              • IgE-vermittelte Soforttypreaktionen
              • Nicht-IgE-vermittelte Reaktionen
              • Typ-I-Reaktionen

                • Urtikaria

                • Anaphylaxie

                • häufig durch:

                  • Penicilline
                  • Cephalosporine
                  • Typ-IV-Reaktion

                    Das makulopapulöse Arzneimittelexanthem ist:

                    • T-Zell-vermittelt
                    • verzögert auftretend
                    • Ausdruck einer zellulären Immunantwort
                    • Wichtiger Mechanismus:

                      • Sensibilisierung beim Erstkontakt
                      • schnellere Reaktion bei Reexposition
                      • 🔬 Klinik des makulopapulösen Arzneimittelexanthems

                        • Typische Merkmale:

                        • Beginn meist 1–2 Wochen nach Therapiebeginn

                        • zunächst stammbetont

                        • Ausbreitung auf Extremitäten

                        • Gesicht seltener betroffen

                        • häufig Juckreiz

                          Morphologie:

                          • generalisiertes erythematöses makulopapulöses Exanthem

                          • unterschiedliche Erscheinungsformen möglich:

                            • psoriasiform
                            • lichenoid
                            • Sonderform: Baboon-Syndrom / SDRIFE

                              Besprochen wird außerdem:

                              🐒 SDRIFE

                              (Systemic Drug-Related Intertriginous and Flexural Exanthema)

                              Charakteristika:

                              • symmetrisches erythematöses Exanthem
                              • bevorzugt gluteal/intertriginös lokalisiert
                              • medikamentös ausgelöst
                              • 🔬 Histologie & Diagnostik

                                Histologischer Befund:

                                • Grenzflächendermatitis
                                • oberflächlich gemischtzelliges Infiltrat
                                • CD3-positive T-Zellen
                                • In der Praxis entscheidend:

                                  • Anamnese
                                  • zeitlicher Zusammenhang
                                  • klinische Präsentation
                                  • ➡️ Die Diagnose wird meist klinisch gestellt.

                                    💊 Therapie

                                    Zentral ist:

                                    konsequentes Absetzen bzw. Meiden des auslösenden Medikaments

                                    Je nach Schweregrad:

                                    • topische Glucocorticoide
                                    • systemische Glucocorticoide
                                    • Antihistaminika bei Pruritus
                                    • 💡 Take-Home Messages

                                      • Arzneimittelexantheme zählen zu den häufigsten immunologischen Arzneimittelreaktionen

                                      • Das makulopapulöse Arzneimittelexanthem ist eine Typ-IV-Reaktion

                                      • Entscheidend sind:

                                        • sorgfältige Anamnese
                                        • zeitlicher Verlauf
                                        • klinische Morphologie
                                        • Therapie der Wahl: Auslöser identifizieren und absetzen

                                        • Differenzialdiagnostisch müssen schwere kutane Arzneimittelreaktionen ausgeschlossen werden

                                          🎧 Über mediLogin

                                          mediLogin bietet zertifizierte Onlinekurse für Ärzt:innen und medizinisches Fachpersonal.

                                          Weitere Informationen:

                                          • mediLogin
                                          • Klinisch Relevant
                                          • Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                            7 min
                                          • Kindeswohl schützen: unser therapeutischer Auftrag - mit Miriam Koppelt und Paulina Laube

                                            In dieser Folge tauchen wir tief in das Thema Kinderschutz ein. Wir sprechen darüber, wie Therapeut*innnen (z. B. aus der Ergotherapie) Gefährdungssituationen erkennen, welche rechtlichen Grundlagen gelten und wie man den Herausforderungen der digitalen Welt – von Sexting bis Cybergrooming – begegnet.

                                            Kapitelübersicht & Highlights

                                            1. Einstieg: Die Rolle der „insoweit erfahrenen Fachkraft“ (IseF)

                                            Was ist eine IseF? Erfahren Sie, warum diese Experten eine zentrale Rolle bei der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung spielen und worauf Therapeuten einen gesetzlichen Anspruch haben.
                                            Zentraler Schutzauftrag: Warum Kinderschutz gerade in therapeutischen Praxen kein Randthema, sondern Kernaufgabe ist.

                                            2. Rechtliche Grundlagen & „Bauchgefühl“

                                            Gesetzes-Check: Ein Überblick über den § 8a SGB VIII und den § 4 KKG, der die Beratung und Übermittlung von Informationen durch Berufsgeheimnisträger regelt.
                                            Vom Gefühl zur Gewissheit: Wie man diffuse Signale strukturiert einordnet und welche „gewichtigen Anhaltspunkte“ für eine Gefährdung sprechen.

                                            3. Alarmsignale in der Praxis: Erkennen und Handeln

                                            Physische Anzeichen: Ein detaillierter Blick auf Hämatome. Wo sind sie bei mobilen Kindern normal und wann sind sie „Hotspots“ für Misshandlung (z. B. Ohren, Hals, Genitalien)?.
                                            Vernachlässigung & Emotionale Gewalt: Definitionen von körperlicher bis hin zu medizinischer Vernachlässigung und die oft übersehenen „leisen Signale“.

                                            4. Digitaler Kinderschutz: Neue Gefahren im Netz

                                            Cybergrooming & Sexting: Warum diese Themen heute relevanter denn je sind und wie Täter typischerweise vorgehen.
                                            Prävention: Wie wir Kinder stärken können, sicher mit digitalen Medien umzugehen.

                                            5. Kommunikation & Netzwerke

                                            Elternarbeit: Schwierige Beobachtungen ansprechen, ohne die therapeutische Beziehung zu gefährden. Wann sollte das Gespräch mit den Eltern erfolgen und wann ist Vorsicht geboten?.
                                            Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Die Rolle von Jugendamt, Schulen und der Medizinischen Kinderschutzhotline (0800 19210 00) als rund um die Uhr verfügbares Beratungsangebot.

                                            Die 3 wichtigsten Take-Home Messages für Therapeuten:

                                            Sicherheit durch Beratung: Nutzen Sie Ihren Anspruch auf Beratung durch eine IseF bei Verdachtsmomenten.
                                            Genaues Hinsehen: Achten Sie auf unpassende Unfallhergänge bei Verletzungen und untypische Lokalisationen von Hämatomen.
                                            Strukturiertes Vorgehen: Ein gelebtes Schutzkonzept in der Praxis gibt Handlungssicherheit im Ernstfall

                                            Weiterführende Links:

                                            karte infos für pflegekräfte 2022.indd

                                            027-069z4S3KinderschutzleitlinieKitteltaschenkarteHämatome_2020-05.pdf

                                            Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                            44 min
                                          • Weisheiten aus der Intensivmedizin - mit Dr. Mark Weinert

                                            Bevor es in die Shownotes geht: Kennst Du die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um!

                                            Weisheiten aus der Intensivmedizin - mit Dr. Mark Weinert

                                            Worum geht’s in dieser Folge?

                                            Intensivmedizin bewegt sich täglich zwischen Hochleistungsmedizin, ethischen Grenzsituationen und menschlicher Belastung. In dieser Folge spricht Dr. Marc Weinert über sein neues Buch „101 Intensivmedizin-Perlen“ – eine Sammlung klinischer Weisheiten, Erfahrungen und evidenzbasierter Denkanstöße aus dem intensivmedizinischen Alltag.

                                            Dabei geht es nicht nur um Beatmung, Reanimation oder Prognosen, sondern auch um Kommunikation, Humor, Burnout-Prävention und die Frage, wie man langfristig gesund in einem anspruchsvollen medizinischen Umfeld arbeiten kann.

                                            📚 Was steckt hinter den „101 Perlen“?

                                            Die Perlen basieren auf:

                                            • klinischer Erfahrung
                                            • typischen Sprüchen & Weisheiten aus dem Klinikalltag
                                            • Beiträgen zahlreicher Kolleg:innen
                                            • und vor allem: wissenschaftlicher Evidenz
                                            • Zu jeder „Perle“ wurden Studien recherchiert und eingeordnet – mit dem Ziel, praktische Erfahrung und evidenzbasierte Medizin zusammenzubringen.

                                              🩺 Zentrale Themen der Folge

                                              Intensivmedizin vs. Allgemeinmedizin

                                              Eine der ersten Perlen:

                                              „In der Allgemeinmedizin geht es um den abwendbar schweren Verlauf – in der Intensivmedizin um den schweren Verlauf, der eventuell überlebt wird.“

                                              Diskutiert wird:

                                              • die hohe Mortalität intensivmedizinischer Patient:innen
                                              • realistische Prognosekommunikation
                                              • der Unterschied zwischen Prävention und Maximaltherapie
                                              • Besonders wichtig:

                                                • transparente Kommunikation mit Angehörigen
                                                • frühzeitige Gespräche über Prognosen und Therapieziel
                                                • Medizinische Indikation & Patientenwille

                                                  Ein zentrales ethisches Thema:

                                                  Therapie benötigt immer:

                                                  1. eine medizinische Indikation
                                                  2. den Patientenwillen
                                                  3. Besprochen werden:

                                                    • Grenzen intensivmedizinischer Maßnahmen
                                                    • Palliativsituationen
                                                    • Übertherapie
                                                    • Patientenverfügungen
                                                    • schwierige Entscheidungsprozesse im Klinikalltag
                                                    • Humor auf der Intensivstation

                                                      Ohne Humor funktioniert Intensivmedizin kaum – aber:

                                                      „Mit dem falschen Humor funktioniert sie auch nicht.“

                                                      Thematisiert werden:

                                                      • sozial verbindender Humor
                                                      • Selbstironie
                                                      • aggressiver bzw. abwertender Humor
                                                      • Zusammenhang zwischen Zynismus und Burnout
                                                      • Diskutiert wird außerdem:

                                                        • Depersonalisierung als Warnzeichen
                                                        • psychische Belastung auf Intensivstationen
                                                        • hohe Burnout-Raten bei Ärzt:innen und Pflegekräften
                                                        • Kommunikation entscheidet

                                                          Ein wiederkehrendes Motiv der Folge:

                                                          Viele Probleme entstehen nicht durch Medizin, sondern durch fehlende Kommunikation.

                                                          Beispiele:

                                                          • fehlende Übergaben
                                                          • unklare Reanimationsentscheidungen
                                                          • nicht kommunizierte Therapiebegrenzungen
                                                          • Missverständnisse zwischen Stationen
                                                          • Besonders eindrücklich:

                                                            die sogenannte

                                                            „Verlegung ohne Rückfahrkarte“

                                                            → Verlegung von Patient:innen mit festgelegter Therapiebegrenzung ohne geplante Wiederaufnahme auf Intensivstation.

                                                            Reanimation gegen den Patientenwillen

                                                            Diskutiert wird ein erschreckend häufiges Problem:

                                                            Reanimationen trotz bestehender Patientenverfügung oder dokumentierter Therapiebegrenzung.

                                                            Ursachen:

                                                            • fehlende Kommunikation
                                                            • unklare Dokumentation
                                                            • Informationsverlust im Nachtdienst oder bei Übergaben
                                                            • Warum Medizin ein Leben außerhalb der Klinik braucht

                                                              Eine weitere wichtige Perle:

                                                              „Wer lange dranbleiben will, braucht auch ein Leben außerhalb der Klinik.“

                                                              Themen:

                                                              • Work-Life-Balance
                                                              • Schichtdienstbelastung
                                                              • soziale Beziehungen
                                                              • Selbstfürsorge
                                                              • strukturelle Probleme medizinischer Ausbildung
                                                              • Besprochen wird auch:

                                                                • Generationenwandel in der Medizin
                                                                • Kritik an traditionellen Arbeitsmodellen
                                                                • nachhaltige Karrieregestaltung
                                                                • „Turfen“ im Krankenhaus

                                                                  Mit viel Humor, aber ernstem Kern:

                                                                  das Konzept des „Turfens“ – also das Abschieben schwieriger Patient:innen zwischen Abteilungen.

                                                                  Vorgestellt wird das Akronym:

                                                                  ❄️ ALASKA

                                                                  Hinweise auf einen möglichen „Turf“-Patienten:

                                                                  • A → Allgemeinzustand schlecht
                                                                  • L → Langlieger
                                                                  • A → häufige Anrufe
                                                                  • S → „super stabil“
                                                                  • K → „können wir hier nicht“
                                                                  • A → „alles schon organisiert“
                                                                  • Diskutiert werden:

                                                                    • Auswirkungen auf Teamdynamik
                                                                    • Frustration im Klinikalltag
                                                                    • verlängerte Liegezeiten
                                                                    • Wahrnehmung durch Patient:innen
                                                                    • 💡 Take-Home Messages

                                                                      • Intensivmedizin bedeutet tägliche Entscheidungen unter Unsicherheit
                                                                      • Kommunikation ist oft wichtiger als Technik
                                                                      • Humor kann entlasten – Zynismus hingegen schaden
                                                                      • Patientenwille und medizinische Indikation müssen gemeinsam gedacht werden
                                                                      • Nachhaltige Medizin braucht gesunde Teams
                                                                      • Evidenz und klinische Erfahrung ergänzen sich idealerweise gegenseitig
                                                                      • ** 📖 Erwähnte Bücher & Projekte**

                                                                        • 101 Intensivmedizin-Perlen
                                                                        • 101 Anästhesie-Perlen
                                                                        • 101 Rettungsdienst-Perlen
                                                                        • *Der Ein-Minuten-Arzt*
                                                                        • Hörbuch-Version von Der Ein-Minuten-Arzt bei Klinisch Relevant
                                                                        • 🔗 Weitere Informationen

                                                                          • Klinisch Relevant
                                                                          • Amazon Deutschland
                                                                          • 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert:

                                                                            👉 Lust auf berufliche Abwechslung?
                                                                            Die Hire a Doctor Group vermittelt Sie als Anästhesist:in oder Intensivmediziner:in oder Pflegefachkraft für Anästhesie und Intensivpflege für befristete Einsätze in verschiedene Krankenhäuser und Kliniken. Sie bestimmen, wann, wo und wie lange Sie eingesetzt werden. Sie erhalten neue Einblicke und eine attraktive Bezahlung.
                                                                            👉 Zeit für den nächsten Karriereschritt?
                                                                            Die Hire a Doctor Group besetzt ärztliche und pflegerische Fach- und Führungspositionen. Wir begleiten und beraten Sie im Bewerbungsprozess. Nutzen Sie unser Netzwerk, um ihre neue Stelle zu finden – auch wenn Sie derzeit noch nicht suchen!

                                                                            Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                                                            27 min
                                                                          • Mentale und körperliche Gesundheit, Stress und Grenzen - mit Lina Bücker und Josefin Görg

                                                                            In dieser Podcastfolge spricht Josefin Görg über mentale und körperliche Gesundheit, Stress, Grenzen und die Frage, warum so viele Menschen erst dann auf ihren Körper hören, wenn er längst Alarm schlägt.

                                                                            Es geht um Selbstwahrnehmung, Nervensystem, Alltagstransfer, Erschöpfung, emotionale Balance und darum, wie wir wieder lernen können, bewusster, gesünder und erfüllter zu leben, mit praktischen Impulsen aus Ergotherapie, Persönlichkeitsentwicklung und eigener Erfahrung.

                                                                            Eine ehrliche und alltagsnahe Folge über Gesundheit, Achtsamkeit, Eigenverantwortung und die Frage, wie wir lernen können, wieder bewusster mit uns selbst umzugehen, statt nur noch zu funktionieren.

                                                                            Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                                                            39 min
                                                                          • Neuropsychologie in der Neurologischen Rehabilitation - mit Carina Thiel

                                                                            *👉Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um!*

                                                                            Neuropsychologisches Training nach Schlaganfall

                                                                            Mit: Carina Thiel (klinische Neuropsychologin)

                                                                            Worum geht’s in dieser Folge?

                                                                            Wie arbeiten Neuropsycholog:innen eigentlich in der neurologischen Rehabilitation?

                                                                            Welche kognitiven Störungen treten nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder anderen neurologischen Erkrankungen auf
                                                                            Wie lassen sich diese diagnostizieren und behandeln?

                                                                            In dieser Folge spricht Carina Thiel über ihren klinischen Alltag in der neurologischen Reha, neuropsychologische Diagnostik, interdisziplinäre Zusammenarbeit und konkrete Therapieansätze bei Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Exekutivfunktionsstörungen.

                                                                            Zentrale Inhalte der Folge

                                                                            Welche Patient:innen betreut die Neuropsychologie?

                                                                            Behandelt werden Patient:innen in unterschiedlichen neurologischen Reha-Phasen (B–D), u. a. nach:

                                                                            • Schlaganfall
                                                                            • Hirnblutung
                                                                            • Schädel-Hirn-Trauma
                                                                            • hypoxischer Hirnschädigung
                                                                            • Multipler Sklerose
                                                                            • Parkinson
                                                                            • demenziellen Erkrankungen
                                                                            • Welche Funktionen können betroffen sein?

                                                                              Die Neuropsychologie beschäftigt sich mit kognitiven und emotionalen Funktionen, darunter:

                                                                              • Aufmerksamkeit
                                                                              • Konzentration
                                                                              • Gedächtnis
                                                                              • exekutive Funktionen
                                                                              • Planung & Impulskontrolle
                                                                              • visuelle Verarbeitung
                                                                              • mentale Belastbarkeit
                                                                              • Verhalten & Emotionen
                                                                              • Diagnostik: Wie arbeitet eine Neuropsychologin?

                                                                                Die Diagnostik erfolgt:

                                                                                • hypothesengeleitet anhand von Bildgebung & Läsionsort
                                                                                • durch intensive Verhaltensbeobachtung
                                                                                • mittels standardisierter Testverfahren
                                                                                • analog & digital
                                                                                • Wichtige Bestandteile:

                                                                                  • Aufmerksamkeitstestung
                                                                                  • Gedächtnisdiagnostik
                                                                                  • Neglect- & Gesichtsfeldtestung
                                                                                  • Orientierung & Alltagsverhalten
                                                                                  • Verwendete Testverfahren

                                                                                    Beispiele aus der Folge:

                                                                                    • CVLT (California Verbal Learning Test)

                                                                                    • VLMT

                                                                                    • Wortlisten aus dem CERAD

                                                                                    • Bells-Test

                                                                                    • digitale Aufmerksamkeitstestungen

                                                                                    • Perimetrie bei Gesichtsfeldausfällen

                                                                                    • Bedeutung der Verhaltensbeobachtung

                                                                                      Ein zentrales Thema der Folge:

                                                                                      Nicht nur Testergebnisse zählen, sondern auch:

                                                                                      • Ablenkbarkeit
                                                                                      • Gesprächsführung
                                                                                      • Krankheitseinsicht
                                                                                      • emotionale Reaktion
                                                                                      • Orientierung
                                                                                      • Alltagsverhalten
                                                                                      • Interdisziplinäre Zusammenarbeit

                                                                                        Die Neuropsychologie arbeitet eng zusammen mit:

                                                                                        • Ärzt:innen
                                                                                        • Pflege
                                                                                        • Physiotherapie
                                                                                        • Ergotherapie
                                                                                        • Logopädie
                                                                                        • Regelmäßige Team- und Fallbesprechungen sind essenziell für Therapieplanung und Rehaziele.

                                                                                          Neuropsychologische Therapie – wie funktioniert das?

                                                                                          Drei zentrale Therapieansätze

                                                                                          1. Funktionstraining
                                                                                            • z. B. Aufmerksamkeitstraining am PC
                                                                                              1. Kompensationstraining
                                                                                                • Strategien zur Bewältigung bleibender Defizite
                                                                                                  1. Strategievermittlung
                                                                                                    • Strukturierung, Planung, externe Gedächtnishilfen
                                                                                                    • Aufmerksamkeitstraining

                                                                                                      • häufig computergestützt

                                                                                                      • Training von:

                                                                                                      • Reaktionsgeschwindigkeit

                                                                                                      • geteilter Aufmerksamkeit

                                                                                                      • Verarbeitungsgeschwindigkeit

                                                                                                      • Besonders relevant für Alltagssituationen wie:

                                                                                                        • Einkaufen

                                                                                                        • Gespräche in Gruppen

                                                                                                        • Reizfilterung

                                                                                                        • Training exekutiver Funktionen

                                                                                                          Im Einzelsetting werden u. a. trainiert:

                                                                                                          • Planung
                                                                                                          • Problemlösen
                                                                                                          • Strukturierung
                                                                                                          • Impulskontrolle
                                                                                                          • Dabei steht immer der Übertrag in den Alltag im Vordergrund.

                                                                                                            Kompensatorische Strategien

                                                                                                            Beispiele:

                                                                                                            • Blickstrategien bei Hemianopsie
                                                                                                            • Kalender & Notizsysteme bei Gedächtnisstörungen
                                                                                                            • externe Hilfsmittel zur Alltagsstrukturierung
                                                                                                            • Auch Krankheitsakzeptanz spielt therapeutisch eine wichtige Rolle.

                                                                                                              Fallbeispiel aus der Frührehabilitation

                                                                                                              Besprochen wird ein Patient nach rechtshemisphärischem Mediainfarkt mit:

                                                                                                              • schwerem Neglect
                                                                                                              • Aufmerksamkeitsstörungen
                                                                                                              • Desorientierung
                                                                                                              • eingeschränkter Krankheitseinsicht
                                                                                                              • Therapeutische Ziele:

                                                                                                                • visuelle Exploration verbessern
                                                                                                                • Orientierung fördern
                                                                                                                • Aufmerksamkeit stabilisieren
                                                                                                                • alltagsrelevante Fähigkeiten trainieren
                                                                                                                • Das Training erfolgt:

                                                                                                                  • hochfrequent
                                                                                                                  • interdisziplinär
                                                                                                                  • schrittweise
                                                                                                                  • oft über Wochen bis Monate
                                                                                                                  • Rolle der Angehörigen

                                                                                                                    Angehörige werden eng eingebunden:

                                                                                                                    • Fremdanamnese
                                                                                                                    • Aufklärung über Störungsbilder
                                                                                                                    • Unterstützung im Alltag
                                                                                                                    • therapeutische Anleitung
                                                                                                                    • Herausforderungen im ambulanten Setting

                                                                                                                      Ein wichtiges Thema der Folge:

                                                                                                                      • deutlicher Mangel an ambulanten Neuropsycholog:innen
                                                                                                                      • lange Wartezeiten
                                                                                                                      • notwendige Priorisierung komplexer Fälle
                                                                                                                      • begrenzte Ressourcen
                                                                                                                      • Take-Home Messages

                                                                                                                        • Neuropsychologie ist zentraler Bestandteil neurologischer Rehabilitation

                                                                                                                        • Kognitive Defizite sind oft alltagsbestimmender als motorische Einschränkungen

                                                                                                                        • Therapie muss individuell, flexibel und alltagsnah erfolgen

                                                                                                                        • Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist essenziell

                                                                                                                        • Kleine Fortschritte können klinisch hochrelevant sein

                                                                                                                        • Der Bedarf an ambulanter Neuropsychologie ist enorm

                                                                                                                        • Empfehlungen & Links

                                                                                                                        • Podcast von Carina Thiel: „Kopf. Stillstand. Weiter.“

                                                                                                                        • Weitere Inhalte & Fortbildungen:

                                                                                                                        • Klinisch Relevant

                                                                                                                          Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                                                                                                          44 min
                                                                                                                        • Warum Veränderung oft erst durch Schmerz entsteht.. und wie du ihn vorher nutzt - mit Martin Werner
                                                                                                                          Eine Minute Mut: Impulse für Veränderungen im Gesundheitswesen

                                                                                                                          👉 Kennst Du schon die Fortbildungen bei Klinisch Relevant?! Schau Dich hier gerne mal um!

                                                                                                                          Eine Minute Mut #2: Warum Veränderung oft erst durch Schmerz entsteht – und wie du ihn vorher nutzt

                                                                                                                          Viele Ärztinnen und Ärzte wissen, dass sie etwas verändern sollten –

                                                                                                                          und trotzdem passiert oft lange nichts.
                                                                                                                          Warum?
                                                                                                                          Weil wir uns meist erst verändern, wenn es weh tut.
                                                                                                                          In dieser Folge von „Eine Minute Mut“ geht es darum,
                                                                                                                          wie du diesen Schmerz bewusst nutzen kannst – bevor er dich einholt.
                                                                                                                          👉 In Folge 1 ging es darum, mit kleinen Gewohnheiten Veränderung zu starten.
                                                                                                                          👉 Diese Folge baut darauf auf – und zeigt, warum wir oft trotzdem nicht dranbleiben.
                                                                                                                          Das erwartet dich in dieser Folge

                                                                                                                          • Warum Wissen allein selten zur Veränderung führt
                                                                                                                          • Wie Schmerz echte Veränderung auslöst
                                                                                                                          • Eine persönliche Erfahrung aus dem Alltag
                                                                                                                          • Die entscheidende Frage: Was kostet dich deine Situation?
                                                                                                                          • Eine konkrete Übung, die dich ins Handeln bringt
                                                                                                                          • Die Übung aus der Folge

                                                                                                                            👉 Nimm dir 5 Minuten Zeit und beantworte diese Frage:
                                                                                                                            Was kostet dich deine aktuelle Situation, wenn du nichts veränderst?
                                                                                                                            Zum Beispiel:

                                                                                                                            • deine Gesundheit
                                                                                                                            • deine Energie
                                                                                                                            • deine Beziehung
                                                                                                                            • deine Zeit
                                                                                                                            • deine Lebensqualität
                                                                                                                            • 👉 Schreibe es konkret auf

                                                                                                                              👉 Gib den Dingen einen realen Wert (auch finanziell)
                                                                                                                              👉 Hänge den Zettel sichtbar auf
                                                                                                                              Wenn es sich unangenehm anfühlt: genau richtig.

                                                                                                                              Wer spricht hier?

                                                                                                                              Ich bin Martin Werner.
                                                                                                                              Ich begleite Ärztinnen und Ärzte bei beruflichen Veränderungen – insbesondere bei der
                                                                                                                              Entscheidung und dem Weg in die Schweiz.
                                                                                                                              Dabei erlebe ich täglich, wie schwer Veränderung sein kann –
                                                                                                                              und welche Faktoren wirklich den Unterschied machen.
                                                                                                                              Diese Prozesse begleite ich auch unabhängig vom Ort:
                                                                                                                              hin zu klaren Entscheidungen und konkreten nächsten Schritten.
                                                                                                                              Wenn du diese Übung ausprobierst und:

                                                                                                                              • merkst, dass du nicht weiterkommst
                                                                                                                              • Unterstützung brauchst
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                                                                                                                                9 min
                                                                                                                              • Neues Lungenkrebs-Screening ab 2026: Chancen, Strukturen und Herausforderungen - mit Dr. Jan Philipp Hering

                                                                                                                                Neues Lungenkrebs-Screening ab 2026: Chancen, Strukturen und Herausforderungen

                                                                                                                                Entdecke, wie das neue Lungenkrebsscreening ab 2026 in Deutschland implementiert werden soll, warum es so bedeutsam ist, und welche strukturellen Hürden dabei bisher bestehen. Ein Gespräch mit Radiologe Jan Philipp Hering über Evidenz, Organisation und die Zukunft der Lungengesundheit.

                                                                                                                                Key Topics

                                                                                                                                Hintergrund und Evidenz für das Lungenscreening, basierend auf internationalen Studien, die eine 20%ige Reduktion der Mortalität durch Früherkennung zeigen

                                                                                                                                Risikogruppen für das Screening: 50-75 Jahre, 25 Pack-Years Rauchen, Rauchstopp weniger als 10 Jahre her
                                                                                                                                Relevanz des abgestimmten Behandlungs- und Organisationsprozesses im Rahmen des Screening-Programms
                                                                                                                                Strukturelle Herausforderungen: uneinheitliche Prozesse, fehlende zentrale Steuerung, Bedarf an Schulungen für Ärzte

                                                                                                                                Technische Abläufe: von Aufklärung, Einbindung der Hausärzte über bildgebende Verfahren bis hin zu Zweitbefundungen und Follow-ups

                                                                                                                                Digitale Plattformlösungen für Management und Datenevaluation
                                                                                                                                Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: lokales Reporting, Zielgruppenansprache, Werbestrategien
                                                                                                                                Finanzielle Aspekte: Vergütung für Aufklärung, Untersuchungskosten und damit verbundenes Berufs- und Gesundheitssystem-Management
                                                                                                                                Zukunftsperspektiven: Europäische Richtlinien, neue Strukturen, Forschungs- und Innovationspotenziale

                                                                                                                                Timestamps

                                                                                                                                (00:00) Einführung und Ziel des Podcasts: Überblick über das neue Lungenkrebsscreening ab 2026

                                                                                                                                (00:36) Vorstellung von Jan Philipp Hering: Fokus auf thorakale Bildgebung und seine praktische Arbeit
                                                                                                                                (01:40) Das wissenschaftliche Fundament: Studien, die die Mortalitätsreduktion durch Screening belegen
                                                                                                                                (03:25) Historischer Entwicklungsprozess: Gesetzgebung, Bewertungen durch Bundesamt und Verordnungen
                                                                                                                                (04:17) Nutzen des Screenings: Früherkennung, bessere Heilungschancen in frühen Stadien
                                                                                                                                (05:04) Zielgruppe und Einschlusskriterien: Alter, Raucherqualifikation, Rauchpause
                                                                                                                                (05:34) Mortalitätsdaten: Reduktion um 5-6 Tote pro 1000 in der Zielgruppe
                                                                                                                                (06:39) Vergleich mit internationalen Programmen: USA, Großbritannien, europäische Perspektiven
                                                                                                                                (07:30) Geschätzte Anzahl der Teilnehmer in Deutschland: ca. 100.000 im Münsterland
                                                                                                                                (09:16) Strukturelle Abläufe: Rolle der Hausärzte, Radiologen und organisatorische Plattformen
                                                                                                                                (10:40) Aufklärungs- und Einwilligungsprozesse, Risiken und Nutzen des Screenings
                                                                                                                                (12:30) Bildauswertung: Lung-RADS-System, Befundung, Risikoabschätzung
                                                                                                                                (14:25) Management von Rundherden und Folgeuntersuchungen: Herausforderungen und Softwarelösungen
                                                                                                                                (15:36) Koordination zwischen Dienstleistern: Wichtigkeit digitaler Plattformen
                                                                                                                                (16:26) Zulassung des Personals und Schulungsbedarf der Ärzte
                                                                                                                                (18:23) Finanzieller Rahmen: Vergütungen für Ärzte, Kosten für Untersuchung und Nachsorge
                                                                                                                                (30:31) Ausblick: Weiterentwicklung, europäische Standards und Forschungsprojekte

                                                                                                                                Resources & Links

                                                                                                                                • Deutsche Röntgengesellschaft - Zertifikat Lungenkrebsscreening - Kassenärztliche Bundesvereinigung: Infos zum Lungenscreening - Lung-RADS Klassifikation (Studienquelle) - Beispielplattform für Screening-Management (Münsterland Initiative)
                                                                                                                                • - KBV-Lungenkrebsscreening
                                                                                                                                • GBA: Lungenkrebsfrüherkennung für Raucherinnen und Raucher
                                                                                                                                • Zertifizierung für Lungenkrebserkennung
                                                                                                                                • Akademie Westfalen-Lippe: Lungenkrebsfrüherkennung
                                                                                                                                • 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert.

                                                                                                                                  Doppelstelle in der Diagnostischen Radiologie

                                                                                                                                  Bewerben Sie sich jetzt auf die Facharzt-/Oberarztstelle für diagnostische Radiologie in einem akademischen Lehrkrankenhaus der Schwerpunktversorgung mit angeschlossenem MVZ im landschaftlich reizvollen Brandenburg. Auf Sie warten eine abwechslungsreiche Tätigkeit im ambulanten und stationären Setting sowie flexible Arbeitszeitmodelle inklusive Homeoffice-Möglichkeiten für Dienste.

                                                                                                                                  Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                                                                                                                  34 min
                                                                                                                                • Neuropädiatrie: Fortschritte in den letzten 15 Jahren - mit Prof. Dr. med. Prof. h.c. Florian Heinen
                                                                                                                                  Kohlhammer x Klinisch Relevant

                                                                                                                                  Kennst Du schon unsere Fortbildungen und Audio-Bücher?!

                                                                                                                                  Klinisch Relevant – Shownotes zur Folge mit Prof. Dr. med. Prof. h. c. Florian Heinen

                                                                                                                                  In dieser Episode von Klinisch Relevant sprechen wir mit Florian Heinen, einem der prägenden Köpfe der deutschsprachigen Neuropädiatrie. Als langjähriger Experte an der Ludwig-Maximilians-Universität München gibt er spannende Einblicke in seinen persönlichen Werdegang, aktuelle Entwicklungen in der Kinderneurologie und die Zukunft eines sich rasant wandelnden Fachgebiets.

                                                                                                                                  Ein besonderer Anlass des Gesprächs ist sein aktuelles Fachbuch „Neuropädiatrie“, erschienen im Kohlhammer Verlag, das einen umfassenden und praxisnahen Überblick über die moderne neuropädiatrische Versorgung bietet.

                                                                                                                                  ⸻

                                                                                                                                  Worum geht’s in dieser Folge?

                                                                                                                                  Die Neuropädiatrie hat sich in den letzten 15 Jahren grundlegend verändert – von einer überwiegend diagnostisch geprägten Disziplin hin zu einem therapeutisch hochdynamischen Fachgebiet mit echten Behandlungsperspektiven. Prof. Heinen ordnet diese Entwicklungen ein und zeigt, was sie für die klinische Praxis bedeuten.

                                                                                                                                  ⸻

                                                                                                                                  Zentrale Themen der Episode

                                                                                                                                  Der Weg in die Neuropädiatrie

                                                                                                                                  • Persönliche Einblicke in die Karriere von Prof. Heinen
                                                                                                                                  • Was die Arbeit mit neurologisch erkrankten Kindern besonders macht
                                                                                                                                  • Interdisziplinarität als Schlüsselkompetenz
                                                                                                                                  • Fortschritte der letzten 15 Jahre

                                                                                                                                    • Durchbrüche in der Genetik und molekularen Diagnostik
                                                                                                                                    • Neue bildgebende Verfahren und ihre klinische Relevanz
                                                                                                                                    • Wandel von „diagnostizieren“ zu „behandeln können“
                                                                                                                                    • Moderne Therapiekonzepte

                                                                                                                                      • Zielgerichtete Therapien bei genetischen Erkrankungen
                                                                                                                                      • Einsatz von Gentherapien bei seltenen neurologischen Erkrankungen
                                                                                                                                      • Weiterentwicklungen in der Epilepsiebehandlung
                                                                                                                                      • Tiefe Hirnstimulation (DBS) bei kindlichen Bewegungsstörungen
                                                                                                                                      • Zentrale Krankheitsbilder im Fokus

                                                                                                                                        • Epilepsien im Kindesalter
                                                                                                                                        • Bewegungsstörungen
                                                                                                                                        • Neurometabolische und genetische Erkrankungen
                                                                                                                                        • Zukunft der neuropädiatrischen Versorgung

                                                                                                                                          • Personalisierte Medizin im Kindesalter
                                                                                                                                          • Bedeutung früher Diagnostik und Intervention
                                                                                                                                          • Herausforderungen im Versorgungssystem
                                                                                                                                          • ⸻

                                                                                                                                            Buchtipp zur Folge

                                                                                                                                            Das neue Standardwerk „Neuropädiatrie“ von Prof. Heinen bietet:

                                                                                                                                            • Einen strukturierten Überblick über das gesamte Fachgebiet
                                                                                                                                            • Praxisnahe Diagnostik- und Therapieansätze
                                                                                                                                            • Aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen verständlich aufbereitet
                                                                                                                                            • 👉 Besonders geeignet für Ärzt:innen in Weiterbildung, Fachärzt:innen sowie alle, die sich einen fundierten Zugang zur Neuropädiatrie erarbeiten möchten.

                                                                                                                                              ⸻

                                                                                                                                              Für wen ist die Folge relevant?

                                                                                                                                              • Neurolog:innen und Neuropädiater:innen
                                                                                                                                              • Pädiater:innen und Allgemeinmediziner:innen
                                                                                                                                              • Therapeutische Berufsgruppen (Physio, Ergo, Logo)
                                                                                                                                              • Studierende und Weiterbildungsassistent:innen
                                                                                                                                              • Alle, die sich für moderne Entwicklungen in der Medizin interessieren
                                                                                                                                              • ⸻

                                                                                                                                                Take-Home Messages

                                                                                                                                                • Die Neuropädiatrie hat sich von einer diagnostischen zu einer zunehmend therapeutischen Disziplin entwickelt.
                                                                                                                                                • Genetik, Bildgebung und zielgerichtete Therapien treiben den Fortschritt maßgeblich voran.
                                                                                                                                                • Frühzeitige Diagnostik ist entscheidend für den Behandlungserfolg.
                                                                                                                                                • Interdisziplinäre Zusammenarbeit bleibt essenziell für eine optimale Versorgung.
                                                                                                                                                • Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                                                                                                                                  34 min
                                                                                                                                                • Biologisches Alter: Wie alt sind wir wirklich? - mit Prof. Lars Wojtecki
                                                                                                                                                  Lars ma`hören - Prof. Wojteckis Brain Radio

                                                                                                                                                  Kennst Du schon die Fortbildungen und Audio-Bücher von Klinisch Relevant? Schau gerne mal rein!

                                                                                                                                                  Klinisch Relevant – Audio-Kolumne "Lars ma’hören"

                                                                                                                                                  Biologisches Alter – wie alt sind wir wirklich?

                                                                                                                                                  Mit: Prof. Lars Wojtecki

                                                                                                                                                  Worum geht’s in dieser Folge?

                                                                                                                                                  Wie alt ist unser Körper wirklich – unabhängig vom Geburtsdatum? In dieser Ausgabe von Lars ma’hören beleuchtet Prof. Lars Wojtecki eine aktuelle Studie zum biologischen Alter und stellt ein innovatives Konzept zur Messung individueller Alterungsprozesse vor.

                                                                                                                                                  Hintergrund der Studie

                                                                                                                                                  Ein internationales Forschungsteam (u. a. unter Beteiligung der Universität Konstanz) hat in der Fachzeitschrift Aging Cell einen sogenannten BioAge-Score vorgestellt – ein Modell zur Bestimmung des biologischen Alters auf Basis spezifischer Biomarker.

                                                                                                                                                  Zentrale Erkenntnisse

                                                                                                                                                  1. Biologisches vs. chronologisches Alter
                                                                                                                                                  2. Zwei Menschen gleichen Alters können biologisch deutlich unterschiedlich „alt“ sein
                                                                                                                                                    Der BioAge-Score quantifiziert diese Differenz anhand von Biomarkern
                                                                                                                                                  3. Machine Learning trifft Medizin
                                                                                                                                                  4. Entwicklung geschlechtsspezifischer Modelle (Männer vs. Frauen)
                                                                                                                                                    Grundlage: ca. 10 ausgewählte Biomarker
                                                                                                                                                    Berechnung individueller Alterungsprofile mittels algorithmischer Verfahren
                                                                                                                                                  5. Was sagt das biologische Alter wirklich aus?
                                                                                                                                                  6. Entscheidend ist die Differenz zwischen biologischem und chronologischem Alter
                                                                                                                                                    Diese korreliert mit relevanten Gesundheitsparametern:
                                                                                                                                                    HDL-Cholesterin
                                                                                                                                                    Vitamin D (25-OH)
                                                                                                                                                    Immunzellverhältnisse (z. B. CD4/CD8)

                                                                                                                                                    Klassische Marker wie Glukose oder HbA1c korrelieren eher mit dem chronologischen Alter – nicht unbedingt mit dem biologischen Altern.

                                                                                                                                                    1. Treiber vs. Begleiterscheinungen des Alterns
                                                                                                                                                    2. Die Studie deutet erstmals auf eine Trennung hin zwischen:
                                                                                                                                                      kausalen Alterungsprozessen
                                                                                                                                                      assoziierten, aber nicht ursächlichen Veränderungen
                                                                                                                                                    3. Klinisch besonders interessante Beobachtungen
                                                                                                                                                    4. Menschen mit Down-Syndrom zeigen ein erhöhtes biologisches Alter
                                                                                                                                                      Rauchen beschleunigt das biologische Altern (v. a. bei Frauen)
                                                                                                                                                      Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen → tendenziell „jüngeres“ biologisches Profil6. Ist Altern beeinflussbar?

                                                                                                                                                      👉 Die klare Botschaft: Ja – zumindest teilweise.

                                                                                                                                                      Potenzielle Einflussfaktoren:

                                                                                                                                                      Bewegung
                                                                                                                                                      Ernährung
                                                                                                                                                      Schlaf
                                                                                                                                                      Stressreduktion
                                                                                                                                                      neurobiologische Interventionen
                                                                                                                                                      Bedeutung für die Neurowissenschaften
                                                                                                                                                      Biologisches Alter betrifft auch:
                                                                                                                                                      Kognition
                                                                                                                                                      Neuroplastizität
                                                                                                                                                      Schlaf
                                                                                                                                                      Motorik
                                                                                                                                                      Perspektive: individualisierte Prävention und Therapie auf Basis biologischer Alterungsprozesse

                                                                                                                                                      ⚠️ Limitationen & Einordnung

                                                                                                                                                      Biomarker aktuell nicht Bestandteil der Routinediagnostik
                                                                                                                                                      Komplexe Messverfahren → noch keine breite klinische Anwendung
                                                                                                                                                      Dennoch: vielversprechender Ansatz für zukünftige Präventionsstrategien

                                                                                                                                                      Take-Home Messages

                                                                                                                                                      Chronologisches Alter ≠ biologisches Alter
                                                                                                                                                      Biologisches Altern ist messbar – und teilweise modifizierbar
                                                                                                                                                      Neue Biomarker könnten helfen, echte Alterungstreiber zu identifizieren
                                                                                                                                                      Relevanz auch für neurologische Erkrankungen und kognitive Gesundheit
                                                                                                                                                      Spannendes Feld mit hoher zukünftiger klinischer Bedeutung
                                                                                                                                                      🎧 Über „Lars ma’hören“
                                                                                                                                                      Monatliche Audio-Kolumne mit Prof. Lars Wojtecki
                                                                                                                                                      Fokus: aktuelle Studien aus den Neurowissenschaften
                                                                                                                                                      Ziel: verständliche Einordnung komplexer Forschung für die klinische Praxis

                                                                                                                                                      Die in dieser Podcast-Folge zitierte Arbeit findest Du hier!

                                                                                                                                                      Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                                                                                                                                      5 min
                                                                                                                                                    5. Epilepsie für Nicht-Neurologen - mit Simone Claß und Prof. Rainer Surges
                                                                                                                                                      "Scharfe Welle" meets "Klinisch Relevant"

                                                                                                                                                      Kennst Du schon unsere Fortbildungen und Audio-Bücher?! Schau Dich hier gerne einmal um!

                                                                                                                                                      Epilepsie für Nicht-Neurolog:innen – was du wirklich wissen solltest!

                                                                                                                                                      Epileptische Anfälle gehören zu den häufigsten neurologischen Notfällen – und begegnen uns in nahezu allen Fachrichtungen. Doch wie sicher bist du in der Unterscheidung zwischen epileptischem Anfall, Synkope oder funktionellem Geschehen?

                                                                                                                                                      In dieser Folge sprechen wir mit Simone Class und Prof. Rainer Surges (Leiter der Epileptologie der Uniklinik Bonn und Präsident der DGKN) über praxisrelevante Aspekte der Epilepsie – speziell für Kolleg:innen ohne neurologischen Schwerpunkt.

                                                                                                                                                      Darum geht’s in dieser Episode

                                                                                                                                                      Epilepsie ist häufig: Bis zu 1 % der Bevölkerung sind betroffen – mit Erstmanifestation in jedem Lebensalter
                                                                                                                                                      Differenzialdiagnosen sind entscheidend:
                                                                                                                                                      Synkopen werden häufig fälschlich als epileptische Anfälle interpretiert
                                                                                                                                                      Funktionelle (dissoziative) Anfälle sind ebenfalls wichtige Differenzialdiagnosen

                                                                                                                                                      Klinische Unterscheidung:

                                                                                                                                                      Tonisierung und Zuckungen schließen eine Synkope nicht aus
                                                                                                                                                      Rasche Reorientierung spricht eher für Synkope
                                                                                                                                                      Seitenbetonter Zungenbiss spricht für epileptischen Anfall

                                                                                                                                                      Terminologie-Update:

                                                                                                                                                      „Gelegenheitsanfall“ ist obsolet → korrekt: akut symptomatischer Anfall
                                                                                                                                                      Schlafentzug ≠ harmlose Ursache:
                                                                                                                                                      Ein Anfall unter Schlafentzug sollte als möglicher Hinweis auf eine Epilepsie gewertet werden
                                                                                                                                                      Diagnostik ist klinisch:
                                                                                                                                                      Die Diagnose basiert primär auf der Anamnese

                                                                                                                                                      👉 Videoaufnahmen durch Angehörige sind extrem hilfreich

                                                                                                                                                      Wann überweisen?

                                                                                                                                                      Jeder erstmalige Anfall gehört neurologisch abgeklärt
                                                                                                                                                      Bei Unsicherheit gilt: lieber früher überweisen

                                                                                                                                                      Fahreignung – ein Muss-Thema:

                                                                                                                                                      Ärzt:innen sind verpflichtet, Patient:innen darüber aufzuklären
                                                                                                                                                      Einschränkungen hängen von Anfallstyp und Diagnose ab

                                                                                                                                                      Therapie & Verlauf:

                                                                                                                                                      Nach Versagen von zwei Anfallsuppressiva: Evaluation im Epilepsiezentrum
                                                                                                                                                      Komorbiditäten im Blick behalten:
                                                                                                                                                      Depression, kognitive Einschränkungen, Schlafstörungen
                                                                                                                                                      Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko
                                                                                                                                                      Polypharmazie beachten:
                                                                                                                                                      Relevante Wechselwirkungen, v. a. bei älteren Antiepileptika

                                                                                                                                                      Take-Home-Messages

                                                                                                                                                      • Epilepsie ist eine klinische Diagnose – gute Anamnese schlägt Technik
                                                                                                                                                      • Synkopen sind die häufigste Fehldiagnose bei vermeintlicher Epilepsie
                                                                                                                                                      • Video statt Vermutung: Angehörige aktiv zur Dokumentation anleiten
                                                                                                                                                      • Im Zweifel neurologisch abklären lassen
                                                                                                                                                      • Fahreignung immer aktiv ansprechen – auch in der hausärztlichen Praxis
                                                                                                                                                      • - Epilepsie-Management erfordert oft interdisziplinäre Zusammenarbeit

                                                                                                                                                        ** Zu Gast**

                                                                                                                                                        Simone Class – Wissenschaftskommunikation & Host „Scharfe Welle“
                                                                                                                                                        Prof. Rainer Surges – Leiter der Epileptologie, Uniklinik Bonn & Präsident der DGKN

                                                                                                                                                        Weiterführende Inhalte

                                                                                                                                                        Mehr zum Thema Fahreignung und Epilepsie im Podcast „Scharfe Welle“

                                                                                                                                                        Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

                                                                                                                                                        Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                                                                                                                                                        1 hr 22 min

                                                                                                                                                      About Klinisch Relevant Podcast

                                                                                                                                                      From the publisher's feed

                                                                                                                                                      Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. In unserem Podcast liefern wir Dir 3x/Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, Fachwissen in Deinen klinischen Alltag. Damit wollen wir die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin und damit die Qualität der Patient*innenversorgung verbessern.

                                                                                                                                                      More shows like Klinisch Relevant Podcast

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                                                                                                                                                      Psychologie to go!

                                                                                                                                                      45 Listeners

                                                                                                                                                      Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie. by Dr. Cécile Loetz & Dr. Jakob Müller

                                                                                                                                                      Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie.

                                                                                                                                                      21 Listeners

                                                                                                                                                      Die Diagnose by Stern / RTL+

                                                                                                                                                      Die Diagnose

                                                                                                                                                      5 Listeners

                                                                                                                                                      AMBOSS Podcast – Ärztliches Wissen für Klinik und Praxis by AMBOSS-Redaktion

                                                                                                                                                      AMBOSS Podcast – Ärztliches Wissen für Klinik und Praxis

                                                                                                                                                      17 Listeners

                                                                                                                                                      Ist das noch gesund? – Der Gesundheitspodcast der Techniker by Techniker Krankenkasse (TK)

                                                                                                                                                      Ist das noch gesund? – Der Gesundheitspodcast der Techniker

                                                                                                                                                      6 Listeners

                                                                                                                                                      WDR 2 Frag dich fit – mit Doc Esser und Johanna by WDR 2

                                                                                                                                                      WDR 2 Frag dich fit – mit Doc Esser und Johanna

                                                                                                                                                      12 Listeners

                                                                                                                                                      Quarks Daily by Quarks

                                                                                                                                                      Quarks Daily

                                                                                                                                                      35 Listeners

                                                                                                                                                      Synapsen – ein Wissenschaftspodcast by NDR Info

                                                                                                                                                      Synapsen – ein Wissenschaftspodcast

                                                                                                                                                      14 Listeners

                                                                                                                                                      Der Springer Medizin Podcast by Redaktion SpringerMedizin.de

                                                                                                                                                      Der Springer Medizin Podcast

                                                                                                                                                      4 Listeners

                                                                                                                                                      Abenteuer Diagnose - der Medizin-Krimi-Podcast by NDR Fernsehen

                                                                                                                                                      Abenteuer Diagnose - der Medizin-Krimi-Podcast

                                                                                                                                                      12 Listeners

                                                                                                                                                      Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen by WELT

                                                                                                                                                      Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen

                                                                                                                                                      28 Listeners

                                                                                                                                                      Die Ernährungs-Docs - Essen als Medizin by NDR

                                                                                                                                                      Die Ernährungs-Docs - Essen als Medizin

                                                                                                                                                      22 Listeners

                                                                                                                                                      Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung by FUNKE Mediengruppe

                                                                                                                                                      Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung

                                                                                                                                                      7 Listeners

                                                                                                                                                      Tatort Krankenhaus - Wenn Ärzte Fehler machen... by Tanina Rottmann & Peter Gellner

                                                                                                                                                      Tatort Krankenhaus - Wenn Ärzte Fehler machen...

                                                                                                                                                      9 Listeners

                                                                                                                                                      Denkfabrik Medizin by Dr. Ingo Krenz & Dr. Andreas Klinge

                                                                                                                                                      Denkfabrik Medizin

                                                                                                                                                      1 Listeners