Sie war Schriftstellerin, Frauenrechtlerin, Lebenskünstlerin, Protagonistin des Leipziger Expressionismus und eine der ersten zugelassenen Studentinnen in Leipzig: die 1867 in Wien geborene und 1941 im sächsischen Bräunsdorf gestorbene Elsa Asenijeff.
Zu Gast im MDR KULTUR Diskurs ist Margret Greiner, die mit "In mir tobt und brodelt stets etwas Gefährliches - das Leben der Elsa Asenijeff" (btb Verlag) die erste Biografie dieser bemerkenswerten Frau vorgelegt hat. Wieso wurde diese um 1900 in Leipzig so gefeierte Autorin vergessen? Heute steht sie im Schatten ihres berühmten Geliebten, des Bildhauers und Malers Max Klinger – aus dem sie Margret Greiner vehement herausholen möchte.
Im Gespräch mit Katrin Schumacher erzählt sie von der literarischen Kunst und exzentrischen Persönlichkeit der Asenijeff, wie die amour fou mit Max Klinger zustande kam und zu Ende ging, wie es dazu kam, dass diese Frau ihre letzten Lebensjahrzehnte in der geschlossenen Heilanstalt verbrachte.
Verfügbar bis 20. September 2026