Kontext

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kontext episodes

  • Plan B – Quereinstieg ins Klassenzimmer
    Stefan Tasic hätte nie gedacht, dass er einmal Lehrer wird. Doch nach mehreren Berufsjahren als Zahntechniker zog es ihn in einen sozialen Beruf. Er fasste einen Plan B und studierte nach der Berufsmatur an der Pädagogischen Hochschule. In «Kontext» erzählt er, wie ihm der Quereinstieg gelang.
    * Quereinstieg, Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen
    * Lehrermangel, Mangel an Lehrpersonen
    * Fachkräftemangel
    * Durchlässigkeit des Bildungssystems
    Im Podcast zu hören sind:
    * Stefan Tasic, Zahntechniker, Primarlehrer, Schulleiter in Richterswil (ZH)
    * Philipp Hirsch, Leiter Lehr- und Curriculumsentwicklung Pädagogische Hochschule FHNW
    * Dagmar Rösler, Zentralpräsidentin des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz
    Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: [email protected]
    Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
    29 min
  • Kultur-Talk: Der Fall Salman Rushdie ist noch nicht vorbei
    Am 12. August 2022 wird der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie bei einer Messerattacke schwer verletzt. Damit wird wieder einmal deutlich, dass Anschläge auf kritische Künstler nicht vorbei und Übergriffe auf die freie Rede auch in der Kunst nach wie vor Realität sind.
    Bei Salman Rushdie dauert die Leidensgeschichte nun schon 33 Jahre. Seit dem 14. Februar 1989 gibt es die «Fatwa» gegen ihn, ein Todesurteil, ausgesprochen vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Chomeini. Auch wenn sich Salman Rushdie in den letzten Jahren relativ frei bewegen konnte, ist die Gefahr nicht gebannt. Im Kulturtalk spricht Literaturredaktor Michael Luisier mit der Schriftstellerin und PEN Berlin-Sprecherin Eva Menasse und dem Islamwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer Stefan Weidner über die Bedeutung des Falls Rushdie und über Meinungsfreiheit in Literatur und Kunst.
    29 min
  • Das wiederentdeckte Atelier Zanolli in Zürich
    Am Anfang steht eine starke Frau: Antonietta Zanolli wandert mit der Familie 1905 aus Italien nach Zürich aus und eröffnet das Atelier Zanolli. Hier fertigt der Familienbetrieb Stoffe, Leder- und Holzwaren, bestickte Kissen, Perlenarbeiten. Der Zweite Weltkrieg macht die Erfolgsgeschichte zunichte.
    * Eine Familie aus Italien wandert 1905 nach Zürich aus und eröffnet ein Kunsthandwerksunternehmen, das Atelier Zanolli.
    * Als Familienbetrieb fertigen sie erst Kleidung, später auch kunsthandwerkliche Objekte wie bemalte Seidenstoffe, bestickte Handtaschen, Lederwaren in Brandtechnik und Holzarbeiten.
    * Antonietta Zanolli ist visionär und der Moderne zugetan. Sie führt in Zürich ein weltoffenes Haus und nimmt im Ersten Weltkrieg Deserteure auf.
    * Enkel Ali Zschokke hat den Nachlass seiner Tante entdeckt und die Objekte dem Museum für Gestaltung gegeben.
    * Kuratorin Sabine Flaschberger arbeitet die Geschichte des Ateliers Zanolli und ihres Stils auf für eine Ausstellung und eine Buchpublikation.
    * Das Atelier Zanolli ist ein Kapitel vergessene Schweizer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte und das Lebenswerk einer starken Frau.
    Im Podcast zu hören sind:
    * Ali Zschokke, pensionierter Architekt aus Burgdorf, Enkel der Ateliersgründerin Antonietta Zanolli
    * Sabine Flaschberger, Kuratorin der Kunstgewerbesammlung des Museums für Gestaltung Zürich
    Hinweis:
    Die Ausstellung «Atelier Zanolli. Stoffe, Mode, Kunsthandwerk 1905-1939» ist im Museum für Gestaltung Zürich bis zum 4. September 2022 zu sehen.
    Die gleichnamige Buchpublikation ist bei Scheidegger und Spiess erschienen.
    Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: [email protected]
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    29 min
  • Kultur-Talk: 75. Filmfestival Locarno: Der permanente Aufbruch
    Die 75. Ausgabe des Filmfestivals von Locarno ist die zweite unter der künstlerischen Leitung von Giona A. Nazzaro. Das Publikumsfestival vor Ort mit seinen Vorstellungen auf der Piazza Grande bleibt das Herz. Aber kann es den ganzjährig wachsenden Körper mit genügend frischem Blut versorgen?
    Wer stehen bleibt, fällt zurück. Das gilt in der sich rapide verändernden Festivalwelt genauso wie für die Kinolandschaft, der das permanent verfügbare Online-Angebot zu schaffen macht. Wie schlägt sich der grösste Kulturanlass der Schweiz zu seinem 75. Jubiläum? Michael Sennhauser diskutiert mit den deutschen Kollegen Anke Leweke und Peter Claus, die beide das Festival von Locarno seit vielen Jahren besuchen.
    27 min
  • Teilzeit ist das neue Vollzeit: Der Traum von der 4-Tage-Woche
    Teilzeit zu arbeiten ist für Menschen in sogenannten Wissensberufen fast Standard. Anders auf dem Bau, dort arbeitet nach wie vor die Mehrheit Vollzeit. Aber auch die Baubranche probiert neue Arbeitsmodelle aus. Denn in Zeiten von Fachkräftemangel muss sie sich mehr um ihre Mitarbeiter bemühen.
    * Nicole Wittwer führt mit ihrem Mann einen Metallbaubetrieb, das Unternehmen möchte die 4-Tage-Woche einführen: 90%-Pensum in 4 Tagen bei 100 Prozent Lohn.
    * Das Unternehmen will dadurch attraktiv sein für gute Mitarbeiter.
    * Die 4-Tage-Woche wird in Schweden, Island, Belgien und Grossbritannien erprobt. Sie ist Merkmal einer flexibleren, ort- und zeitunabhängigeren Arbeitswelt, in der die Angestellten mehr mitbestimmen.
    * Das Modell funktioniert nicht für alle; da es eine starke Verdichtung der Arbeit mit sich bringt: Junge, fitte, ungebundene Mitarbeitende sind im Vorteil.
    * Ist das 4-Tage-Modell ein Fortschritt oder eine Mogelpackung? Was erzählt es über den Wandel der Arbeitswelt generell?
    Im Podcast zu hören sind:
    * Nicole Wittwer, Mitinhaberin von «Wittwer Metallbau», ein Familienbetrieb in Adligenswil bei Luzern
    * Johann Weichbrodt, als Psychologe forscht er an der Fachhochschule Nordwestschweiz über Arbeitszeitmodelle
    Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: [email protected]
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    26 min
  • Winzerin mit Vision: Ihre Leidenschaft gilt dem Naturwein (W)
    Anne-Claire Schott ist eine der wenigen Winzer:innen, die in der Schweiz Naturwein machen. Vor einigen Jahren hat sie am Bielersee das Weingut ihres Vaters übernommen. Und setzt in der traditionellen Weingegend ihre Vision vom Wein kompromisslos um: sie arbeitet biodynamisch und keltert Naturweine.
    Am Geschmack der mostigen, oft trüben Weine scheiden sich die Weingeister, manche rümpfen die Nase. Aber Naturwein hat eine wachsende Fangemeinde. Sie tritt laut, frech, fröhlich und urban auf, die Weine sind nicht «elegant» und «ausgewogen», sondern «rebellisch» und «funky». Erst wenige Winzer:innen in der Schweiz machen Naturwein – wie Anne-Claire Schott in Twann.
    Wir probieren ihn, gehen der Leidenschaft für diese neue und doch uralte Produktionsweise nach, fragen nach dem Unterschied zwischen biologisch und biodynamisch und warum die Herstellung von Naturwein ein Akt der Rebellion ist.
    Erstausstrahlung: 10.12.2021
    29 min
  • Kultur-Talk: Die Maschinen und wir
    Maschinen, Roboter, KI können faszinieren. Sie können aber auch das Fürchten lehren. Gespräch mit dem Philosophen und Psychoanalytiker Daniel Strassberg über das ambivalente Verhältnis Mensch-Maschine.
    Kaffeemaschine, Bezahl-App, Auto, Computer: Die meisten Menschen nutzen täglich diverse Geräte und Apps. Man bestaunt sie – für ihre Leistungsfähigkeit. Aber man fürchtet sie auch. Computer, die schneller können als Menschen, Roboter, die effizienter arbeiten – sind sie noch unsere klugen Diener oder drohen sie unsere kalten Herren zu werden? Der Philosoph, Psychiater und Psychoanalytiker Daniel Strassberg hat sich mit der ambivalenten Haltung des Menschen Maschinen gegenüber beschäftigt und ein kluges Buch dazu geschrieben: «Spektakuläre Maschinen – eine Affektgeschichte der Technik».
    Buchinweis:
    Daniel Strassberg: Spektakuläre Maschinen. Eine Affektgeschichte der Technik, Matthes & Seitz 2022.
    29 min
  • «Meine Grossmutter war Nationalsozialistin»
    Grosses Schweigen herrscht bis heute in manchen Familien vor, wenn es darum geht, über die nationalsozialistische Vergangenheit der Grosseltern-Generation zu sprechen.
    «Gäll, dini Eltere sind Nazis?» Diese Frage wurde Barbara Bonhage als Kind deutscher Eltern im Kindergarten gestellt. Als Historikerin hat sie 2001 in der Bergier-Kommission die Herkunft nachrichtenloser Vermögen abgeklärt. Über die nationalsozialistische Vergangenheit ihrer Grosseltern wusste sie aber kaum etwas. Diese wurde verschwiegen, bis 2015 nach dem Tod eines Onkels über 1000 Briefe zum Vorschein kamen. Darin erfuhr sie, wie stark ihre Grosseltern mit der Hitlerdiktatur verstrickt waren. Barbara Bonhage hat diese Geschichte im Buch «Gnadenlos geirrt» rekonstruiert und veröffentlicht.
    Erstausstrahlung: 22. Oktober 2021
    28 min
  • Rebekka Haefeli: Am Ende besser leben mit Palliativ Care
    Rebekka Haefeli hat den Arzt Roland Kunz und die Ärztin Eva Bergsträsser im Klinikalltag in der Palliativabteilung begleitet. Beide sind Pioniere in der Palliativ Care in der Schweiz mit dem Anspruch, Patientinnen und Patienten mit einer umfassenden, lindernden und individuellen Pflege zu betreuen.
    * besser leben und besser sterben dank Palliativ Care
    * Schmerzlinderung und individuelle Betreuung schwerkranker Patientinnen und Patienten
    * Betreuung von Angehörigen
    * überraschende Wünsche am Lebensende
    * Geschichte der Palliativ Care in der Schweiz
    * Stand der Palliativ Care in der Schweiz
    Im Podcast zu hören sind:
    * Rebekka Haefeli, Autorin des Buchs «C'est la vie. Unterwegs mit zwei Pionieren der Palliativ Care» (Hier + Jetzt Verlag, Baden 2022)
    * Hans Neuenschwander, Onkologe, Herausgeber von «Handbuch Palliativmedizin» (Hans Huber Verlag, Bern 2015)
    Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: [email protected]
    Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
    28 min
  • Kultur-Talk: Politikfinanzierung in der Schweiz
    «Wer finanziert die Schweizer Politik?» Als Mitautor dieses Buches versucht Peter Buomberger ein gut gehütetes Geheimnis auszuleuchten. Im Gespräch mit Buomberger und Martin Hilti von «Transparency International Schweiz» erkunden wir, weshalb sich die Schweiz diesbezüglich so schwer tut.
    Nichtregierungsorganisationen wenden weit mehr Geld für Abstimmungs- und Wahlkampagnen auf als Parteien. Anonyme Abstimmungskomitees sind gänzlich undurchsichtig. Die GRECO, die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption, hat die Schweiz mehrmals gerügt, weil sie für die Finanzierung der Politik keinerlei Transparenzvorschriften kennt. Dabei ist es von öffentlichem Interesse zu wissen, wessen Geld wohin fliesst. Ab Herbst 2023, pünktlich zu den nächsten eidgenössischen Wahlen, sollen nun endlich solche Regelungen in Kraft treten. Peter Buomberger, Mitautor von «Wer finanziert die Schweizer Politik?» (NZZ libro), und Martin Hilti, Geschäftsführer von «Transparency International Schweiz» diskutieren unter der Leitung von Raphael Zehnder.
    29 min

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