Kontext

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kontext episodes

  • Künste im Gespräch – Weltoffener Austausch
    Künste im Gespräch: Nachdenken über das Zusammenleben mit der Natur, über Migrationsgeschichten in der Schweiz und über einen weltoffenen Austausch in der globalen Musikszene. Der bekannte dänisch-isländische Gegenwartskünstler Olafur Eliasson regt im Kunsthaus Zürich mit seiner Installation «Symbiotic seeing» zum Nachdenken über alternative Formen des Zusammenlebens mit der Natur an.
     
    Die Zürcher Theatergruppe «Amalgam» beleuchtet im Stück «Takis Savvas hat sich nicht abgemeldet», wie sich die Wahrnehmung von Herkunft, Familie und Heimat verändern kann, wenn der Lebensmittelpunkt verschoben wird.
    Das Online-Magazin «Norient», das für einen offenen weltweiten Musikaustausch stand, wurde abgeschaltet und es stellt sich die Frage, ob sich eine neues Portal für die Weltmusik-Szene finanzieren lässt. Weitere Themen: Olafur Eliasson – was kann Kunst bewirken? - Vater Takis aus Griechenland bringt seine Papiere in Ordnung - «Norient» – das Portal für den Sound der Welt in der Krise
    48 min
  • Höher als der höchste Baum: Das Hochhaus aus Holz
    Der Holzbau boomt - weltweit und auch in der Schweiz. Fast jedes zehnte neue Gebäude in der Schweiz ist eine Holzkonstruktion. Und dabei geht es nicht etwa nur um Chalets und Einfamilienhäuschen. Ganze Schulgebäude, Parkhäuser und sogar Hochhäuser werden in Holz geplant und gebaut. Möglich wurde dies einerseits durch die technische Entwicklung. Auch wenn der Holzbau eine lange Tradition hat, spielt Innovation eine grosse Rolle. Die Ausgangsmaterialien, zum Beispiel grosse Holzbalken, sind heutzutage standardisiert. Das heisst, sie sind für Ingenieure und Statiker berechenbar geworden. Dazu kommen neue Fertigungstechniken, wie zum Beispiel die Verarbeitung und Montage durch Roboter.
    Andererseits gelten seit knapp 15 Jahren in der Schweiz gelockerte Brandschutzvorschriften der Feuerversicherungen. Es kommt heute weniger darauf an, woraus ein Gebäude gebaut ist, als vielmehr wie es gebaut ist. So wurden auch grosse Holzkonstruktionen möglich, zum Beispiel Hochhäuser.
    Kontext zeigt die Hintergründe auf, ist zu Besuch in einem grossen Holzbaubetrieb und stellt das zurzeit ambitionierteste Holzbauprojekt der Schweiz vor: ein Hochhaus von 80 Meter Höhe mit fast 200 Wohnungen. Weitere Themen: Warum dieser Holz-Boom? - Hoch, höher, Holz - Bitte kräftig schütteln!
    46 min
  • Debatte: Wieviel Ungleichheit darf sein?
    Von den «Superreichen» ist oft die Rede, von ihren astronomischen Vermögen, die stark wachsen. Andere Menschen kommen gerade mal über die Runden. Ungleichheit herrscht auch zwischen den Geschlechtern und zwischen Nord und Süd. Die Ungleichheit macht vielen Menschen Sorgen. Gemäss einer Umfrage des Marktforschungsinstituts «Ipsos» im Jahr 2018 in 28 Ländern zählen 33% der Befragten Ungleichheit zu den drängendsten Problemen in ihrem Land. Wie gross ist die Ungleichheit tatsächlich? Und wieviel Ungleichheit darf sein?
    Darüber diskutieren Ronja Jansen (Präsidentin JUSO Schweiz), der Soziologe Oliver Nachtwey (Universität Basel) und Marco Salvi, Forschungsleiter Chancengesellschaft bei Avenir Suisse. Das Gespräch leitet Raphael Zehnder.
    54 min
  • Iran und die USA – Geschichte einer zerrütteten Liebe
    Das Beziehungsdrama zwischen Iran und den USA begann nicht erst 1979 mit den Mullahs. 30 Jahre früher sorgte ein kauziger, westlich geprägter Premier für Aufsehen: Mohammad Mossadegh. Erst begeisterte er die USA, dann halfen die US-Geheimdienste ihn zu stürzen. Mit Folgen bis heute. Das zerrüttete Verhältnis zwischen Iran und den USA reicht weiter zurück als 1979, als die religiösen Autoritäten die Macht übernahmen.
    Zum ersten Mal griffen die Vereinigten Staaten 1953 in die Politik Irans ein: sie waren massgeblich beteiligt am Sturz des gewählten iranischen Präsidenten Mohammad Mossadegh. Wer war dieser Mann und was wollte er? Warum war er in den USA erst «Man of the Year» (Time Magazin 1951) und zwei Jahre später Grund genug für einen massiven Eingriff?
    Wir beleuchten diese «Ur-Sünde» im amerikanisch-iranischen Verhältnis mit dem Islam-Wissenschaftler Reinhard Schulze und fragen: was hat der Aufruhr von damals mit den Demonstrationen heute in Iran zu tun?
    53 min
  • Beethoven – ungeliebt, grimmig und revolutionär?
    Mythenumrankt ist die Figur des Komponisten Ludwig van Beethoven. War er wirklich der grimmige Eigenbrötler? Der fanatische Revolutionär? Der von Frauen ungeliebte Künstler? In einem Parcours durch Leben und Werk Beethovens gibt die Musikpublizistin Eleonore Büning Auskunft. Ausserdem an diesem speziellen Tag zum Beethoven-Jubiläumsjahr auf SRF 2 Kultur:
    * 10 Uhr: Zwischen Revolution und Restauration: Der politische Beethoven.
    * 11 Uhr: Ein Gericht für Beethoven. Starkoch Ivo Adam erfindet das Huhn alla Beethoven.
    * 20 Uhr: Rezeption und Mythos: Das Spätwerk Beethovens im Nachwind seiner Verklärung.
    * 21 Uhr: Einblicke in die Komponierwerkstatt: Wie hätte Beethoven als Jazzer heute gewirkt? Mit dem Pianisten Hans Feigenwinter.
    1 hr 5 min
  • Künste im Gespräch – Genrewechsel, Wechselspiele
    Das weltweit erfolgreichste Musical «Cats» läuft nun im Kino und bringt – trotz Starbesetzung – nicht alle zum Schnurren. Manon über ihre Ausstellung «Manon». Und: Eine musikalische Zeitreise ins England um 1600. Das Musical «Cats» legte den Grundstein für die «Musical-Mania» im deutschsprachigen Raum. Nun kommt der Publikumsmagnet auf die Kino-Leinwand. Kann der Film an den Erfolg anschliessen?
    Die Ausstellung heisst schlicht «Manon» - wie die Künstlerin. Das Kunsthaus Zofingen zeigt zum 80igsten Geburtstag der Schweizer Ikone der Performancekunst eine Ausstellung mit einigen Schlüsselwerken.
    Das Schweizer Ensemble Musicke & Mirth führt das Manuskript von John Baldwin auf, der während der Zeit der Reformation in England Musik gesammelt hat, die das Wechselspiel von katholischer und anglikanischer Musik zeigt. Weitere Themen: Cash mit «Cats» oder alles für die Katz’? - Manon - Ikone der Performancekunst - Musikalische Zeitreise ins England um 1600
    53 min
  • Alchemie – Von der Magie zur Wissenschaft
    Alchemie – das steht für Mystik, für Geheimnisse. Alchemie steht für Goldmachen und die Suche nach dem Stein der Weisen, nach der magischen Substanz die Metalle verwandeln kann. Alchemie steht für eine Wissenschaft die noch keine ist. Doch ohne Alchemie wäre die moderne Chemie nicht denkbar. Wer waren diese Menschen, die über hunderte von Jahren geheime Rezepte aufgeschrieben haben – und die trotz ihrer erfolglosen Suche nach Gold und Macht, die Wissenschaft doch Stück für Stück voranbrachten?
    Alchemie, das war aber auch Handwerk, war auch Kunst. Sie bedingte eine hohe Fingerfertigkeit des Alchemikers und profunde Naturkenntnisse. Die Bereitschaft von einigen, sich auf neue Ideen einzulassen brachte schliesslich den Wandel, weg von der Zauberei, hin zur modernen Naturwissenschaft, der Chemie.
    Und dann gibt es noch den berühmten Schweizer Alchemiker und Arzt: Paracelsus. Er ist eine interessante Figur des langsamen Übergangs: Noch stark im alten Denken verhaftet, etwa mit seiner Lehre der «Drei Prinzipien». Er wagte sich aber doch auf neue Pfade, und setzte auf Beobachtungen um daraus zu lernen. Weitere Themen: Alchemie war nicht nur Zauberei - Paracelsus, Schweizer Arzt und Alchemist
    55 min
  • Sachbuch-Trio
    Der Blick hinter die Kulissen bestimmt das Sachbuch-Trio im Januar: Eine Minute alten Filmmaterials weitet den Blick ins 19. Jhd.
    Ein Psychiater entdeckt die positive Kraft eines unangenehmen Gefühls.
    Eine Ethnografin zeichnet den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und weiblicher Unterdrückung nach. Weitere Themen: Auf der Brücke zur Moderne - Lob der Scham - Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben
    52 min
  • Aleida Assmann: Letzte Täter und die Erinnerung an den Holocaust
    Er war KZ Wachmann in Stutthof. Mit 93 Jahren steht Bruno D. nun vor Gericht. Vielleicht das letzte NS-Verfahren. Eine historische Schwelle. Was geschieht mit der Erinnerung an den Holocaust, wenn die Tätergeneration gestorben ist? Fragen an Aleida Assmann. Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann gilt als Koryphäe. Sie hat die deutsche Erinnerungskultur, die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, mit ihren Arbeiten über das kulturelle Gedächtnis entscheidend mitgeprägt. Eine hart erkämpfte Errungenschaft, die heute vielen als beispielhaft gilt. Aber auch eine Errungenschaft, die manche wieder in Frage stellen.
    Und die Errinnerungskultur befindet sich an einer historischen Schwelle: wir leben in einer Zeit, in der der Zweite Weltkrieg und der Holocaust aus der persönlichen Erfahrung der Menschen verschwindet.
    Was bedeuten diese Entwicklungen für die Erinnerung an den Holocaust? Ein Gespräch über letzte Prozesse, Gefahren und neue Chancen.
    48 min
  • Comeback für eine alte Therapie
    Infektionen mit antibiotika-resistenten Bakterien verursachen grosses Leid. Spezielle Viren, die solche Bakterien befallen und töten, können helfen. Antibiotika-Resistenzen verbreiten sich zunehmend. Immer öfter sehen sich Ärzte Patienten gegenüber, denen sie nicht mehr helfen können. Hoffnung bringt eine alte, wiederentdeckte Methode: die Phagentherapie – die Behandlung von Infektionen mit Viren, die Bakterien töten.
    Bereits hat es spektakuläre Fälle von Heilungen Todgeweihter gegeben. Doch die alte Therapie passt nicht ins moderne Medizinsystem. Beide müssen sich wandeln, damit die Viren wieder heilen dürfen.
    (Erstsendung Teil 1 «Belgien macht es vor» im Wissenschaftsmagazin Sommerserie 10.08.2019) Weitere Themen: Belgien macht es vor - Phagen, die heimlichen Herrscher der Welt
    54 min

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