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  • SR205 Prüfungsaufbau: Versuch eines erfolgsqualifizierten Delikts

    📚 Unsere Empfehlung vom Nomos Verlag:  Einführung Strafrecht besonderer Teil 1, Reinbacher

    "Sie wollen mit einem Lehrbuch die Grundstrukturen der Nicht-Vermögensdelikte lernen und verstehen? Dann ist dieses Lehrbuch zum Strafrecht BT I genau das Richtige für Sie! Es enthält den prüfungsrelevanten Stoff zu den Nicht-Vermögensdelikten, insbesondere zu den Delikten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit."

    📄 Beschreibung:

    In dieser Folge erklären wir den examensrelevanten Prüfungsaufbau beim Versuch eines erfolgsqualifizierten Delikts. Wann liegt ein erfolgsqualifizierter Versuch vor? Wann sprechen wir von einer versuchten Erfolgsqualifikation – und was ist mit dem doppelten Versuch?

    Wir geben euch das Handwerkszeug, um beide Konstellationen sicher voneinander zu unterscheiden, richtig zu prüfen und in der Klausur sauber abzubilden.


    🔍 Inhalt dieser Folge:


    • Wiederholung: Zwei Konstellationen – erfolgsqualifizierter Versuch vs. versuchte Erfolgsqualifikation
    • Strafbarkeit nach §§ 23 I, 12 I, § 11 II StGB
    • Prüfungsaufbau je nach Fallkonstellation
    • Besonderheiten bei § 227 StGB (Letalitätstheorie vs. BGH)
    • Voraussetzungen bei doppeltem Versuch
    • Examenstaugliche Formulierungen zum Gefahrzusammenhang und zur Strafbarkeit


    🎓 Lerneffekte:

    ✅ Differenzierung von Tatkonstellationen im Versuch

    ✅ Klarer, strukturierter Prüfungsaufbau für Klausur und mündliche Prüfung

    ✅ Wiederholung von § 227 StGB inkl. Streitstand

    ✅ Vertieftes Verständnis der dogmatischen Bedeutung von Handlungs- vs. Erfolgsunrecht


    🔑 Schlagwörter:

    Versuch, Erfolgsqualifikation, doppelter Versuch, § 227 StGB, § 11 Abs. 2 StGB, Letalitätstheorie, Gefahrzusammenhang, Strafbarkeitsvoraussetzungen, Examensaufbau, StrafR AT, Klausurtechnik

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    13 min
  • ZR085 Schadensersatzrecht | Schadensersatz statt der Leistung wegen Pflichtverletzung nach § 281 BGB - Teil 1

    📚 Unsere Empfehlung vom Nomos Verlag: Lehrbuch Arbeitsrecht

    "Das Lehr- und Fallbuch vermittelt die zentralen Rechtsaspekte in den Phasen der Bewerbung, Beschäftigung und Kündigung anhand der einschlägigen Rechtsnormen und Judikatur mit Fallbeispielen erläutert."

    📄 Beschreibung:

    In dieser Folge starten wir mit der ersten Anspruchsgrundlage für den Schadensersatz statt der Leistung: den § 281 BGB. Anders als beim Schadensersatz wegen Unmöglichkeit (§ 283 BGB) setzt § 281 eine Pflichtverletzung voraus – also ein Verhalten des Schuldners, das anders war als geschuldet.


    Wir erklären:


    • Wann liegt eine Nichtleistung oder eine Schlechtleistung vor?
    • Was bedeutet das „Recht zur zweiten Andienung“ des Schuldners?
    • Wie lang muss eine angemessene Frist zur Nacherfüllung sein?
    • Und was ist der Unterschied zwischen kleinem und großem Schadensersatz?


    Mit dabei wie immer: anschauliche Beispiele, z. B. ein defekter Aufsitzrasenmäher, ein Musikproduzent mit Lieferproblemen – und ein Tisch mit Kratzer auf der Unterseite.


    Lernpunkte der Folge:


    • Anspruchsgrundlage und Prüfungsschema des § 281 BGB
    • Bedeutung und Formulierung der Fristsetzung
    • Abgrenzung: Schadensersatz statt der ganzen oder nur eines Teils der Leistung
    • Praktische Unterschiede zwischen kleinem und großem SE
    • Anwendbarkeit bei Nichtleistung vs. Schlechtleistung


    🔑 Schlagwörter: § 280 BGB, § 281 BGB, Pflichtverletzung, Fristsetzung, Schadensersatz statt der Leistung, kleine Lösung, große Lösung, Nichtleistung, Schlechtleistung, Rasenmäherfall, Recht zur zweiten Andienung, unerhebliche Pflichtverletzung

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    17 min
  • ÖR108b Baurecht | § 34 BauGB | Materiell-rechtlicher Versagungsgrund | Veränderungssperre | Teil 1

    📚  Unsere Empfehlung vom Nomos Verlag: Landesrecht Gesetze

    "Das Studienbuch versammelt alle wichtigen Themenbereiche des bayerischen Landesrechts. Die 3. Auflage erörtert aktuelle Entwicklung im Bau-, Kommunal- und Polizeirecht. Die Themen werden durchgängig von Hochschullehrerinnen und -lehrern der juristischen Fakultäten im Freistaat und ausgewiesenen Praktikern behandelt."

    📄 Beschreibung:

    In der heutigen Folge steigen wir weiter ein in unsere Baurechtsreihe zur materiellen Rechtmäßigkeit von Baugenehmigungen. Dieses Mal geht es um einen echten Klassiker in der Prüfung: Die Veränderungssperre gemäß § 14 BauGB.

    Wir erklären, warum sie ein typischer Versagungsgrund im Rahmen des § 34 BauGB ist, wie sie zur Sicherung der gemeindlichen Bauleitplanung dient – und was ihr in der Klausur zur Anfechtungs- oder Verpflichtungsklageunbedingt beachten müsst.

    Dazu gibt’s wie immer:

    • das vollständige Prüfungsschema zur Genehmigungsfähigkeit nach § 34,
    • eine sprechfertige Erläuterung der Plankonzeption und ihrer rechtlichen Sicherung,
    • und natürlich den genauen Wortlaut der gesetzlichen Grundlage zum Mitlesen.

    🔍 Inhalt & Lerneffekt:

    • Sicherung der Bauleitplanung – warum braucht die Gemeinde so etwas?
    • Die Veränderungssperre als materieller Versagungsgrund
    • Voraussetzungen, Geltungsdauer, rechtliche Wirkung
    • Klausurtipps: Welche Vorschriften sind relevant und wie wird geprüft?
    • Beispiele für typische Klausurkonstellationen

    🔑 Schlagwörter:

    Baurecht, § 14 BauGB, Veränderungssperre, Genehmigungsfähigkeit, Plansicherung, § 34 BauGB, Prüfungsschema, Bauleitplanung, Bauantrag, Anfechtungsklage, Verpflichtungsklage, Ortsteil, Bebauungsplan, Rechtsbehelfe im Baurecht

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    15 min
  • SR204 Körperverletzungsdelikte | KV mit Todesfolge | Versuch eines erfolgsqualifizierten Delikts in der Konstellation der versuchten Erfolgsqualifikation

    📚 Unsere Empfehlung vom Nomos Verlag:  Einführung Strafrecht besonderer Teil 1, Reinbacher

    "Sie wollen mit einem Lehrbuch die Grundstrukturen der Nicht-Vermögensdelikte lernen und verstehen? Dann ist dieses Lehrbuch zum Strafrecht BT I genau das Richtige für Sie! Es enthält den prüfungsrelevanten Stoff zu den Nicht-Vermögensdelikten, insbesondere zu den Delikten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit."

    📄 Beschreibung:

    Urteil in der Folge: BGH (Urt. v. 12.08.2021 – 3 StR 415/20) 

    📄 Beschreibung:

    In dieser Folge widmen wir uns einer Konstellation, die in der Klausur gerne übersehen wird:

    Die versuchte Erfolgsqualifikation – also der Fall, in dem der Täter den Eintritt einer schweren Folge vorsätzlich anstrebt, diese aber nicht eintritt.

    Wir zeigen euch:

    • Wie ihr die versuchte Erfolgsqualifikation vom erfolgsqualifizierten Versuch unterscheidet
    • Warum auch ein „doppelter Versuch“ strafbar sein kann
    • Was § 11 Abs. 2 StGB mit der Strafbarkeit solcher Delikte zu tun hat
    • Und wie ihr das Ganze prüfungsfest aufbaut, inklusive der Probleme rund um § 227 StGB

    💡 Lerneffekte:

    • Unterscheidung der beiden Fallgruppen:
    • – Versuchte Erfolgsqualifikation
    • – Erfolgsqualifizierter Versuch
    • Prüfungsstruktur mit Vorprüfung, subjektivem Unrechtsschwerpunkt und Tatentschluss zur schweren Folge
    • Vertiefung zum Verhältnis von §§ 211/212 StGB vs. § 227 StGB bei vorsätzlicher Tötung
    • Diskussion der tatbestandlichen und konkurrenzrechtlichen Einordnung

    🧠 Im Mittelpunkt: Das Urteil des BGH vom 12. August 2021 (3 StR 415/20), das die Strafbarkeit einer versuchten Erfolgsqualifikation deutlich bejaht – auch bei nur versuchtem Grunddelikt.

    🔑 Schlagwörter:

    Versuchte Erfolgsqualifikation, erfolgsqualifizierter Versuch, § 227 StGB, § 11 Abs. 2 StGB, subjektives Handlungsunrecht, Prüfungsschema, Examen, Strafrecht BT II, Tötungsvorsatz, Konkurrenz, doppelte Versuchsstrafbarkeit

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    19 min
  • ZR084 Schadensersatzrecht | Der Deckungskauf | § 281 vs. § 286 BGB | Schadensersatz statt oder neben der Leistung?

    📚 Unsere Empfehlung vom Nomos Verlag: Lehrbuch Arbeitsrecht

    "Das Lehr- und Fallbuch vermittelt die zentralen Rechtsaspekte in den Phasen der Bewerbung, Beschäftigung und Kündigung anhand der einschlägigen Rechtsnormen und Judikatur mit Fallbeispielen erläutert."

    🎙️ Titel der Folge: ZR084 – Der Deckungskauf | § 281 vs. § 286 BGB | Schadensersatz statt oder neben der Leistung?

    📄 Beschreibung:

    Was passiert, wenn der Schuldner nicht rechtzeitig liefert – und der Gläubiger sich die geschuldete Leistung anderweitig besorgen muss? In dieser Folge schauen wir uns an, wie das Gesetz und die Rechtsprechung mit dem sog. Deckungskauf umgehen: Wann liegt ein Schadensersatz statt der Leistung (§ 281 BGB) vor, wann ein Verzögerungsschaden neben der Leistung (§ 286 BGB)?

    Wir besprechen die beiden grundlegenden Entscheidungen des BGH:

    • BGH, Urteil  vom 3. 7. 2013 – VIII ZR 169/12 und BGH Urteil v. 20.04.2023 - I ZR 140/22

    Und wir erklären, wie sich das auf Klausuren übertragen lässt: durch die Unterscheidung von Ersetzungskauf und Überbrückungskauf.

    Lernpunkte der Folge:

    • Voraussetzungen eines Deckungskaufs und richtige Anspruchsgrundlage
    • Abgrenzung: § 281 BGB vs. § 286 BGB
    • Zwei Fallgruppen: Ersetzungskauf vs. Überbrückungskauf
    • Anwendung von § 254 Abs. 2 BGB (Schadensminderung)
    • Bedeutung der Erfüllungsverweigerung und Fristsetzung

    🔑 Schlagwörter: Deckungskauf, Schadensersatz, Verzögerungsschaden, § 281 BGB, § 286 BGB, Erfüllungsverweigerung, Frachtkosten-Urteil, Biodiesel-Fall, Ersatzbeschaffung, Fristsetzung, Schadensminderungspflicht

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    17 min
  • Examenskurs Baurecht: Grenzüberschreitende Nutzungskonflikte in einer Drittschutz-Klausur

    Anmeldung zu den kostenlosen juristischen Online-Seminaren von Schweitzer

    Strategien für Study-Live-Balance – effizient lernen bis zum Examen

    Referentin: Juliane Schrader, Richterin und Initiatorin des Projekts Fine.Jura, das Jura-Studierende und Referendar*innen auf dem Weg zu den juristischen Examina unterstützt. 

    Datum/ Uhrzeit 25. Juni 2025  |  16:00 bis 17:30 Uhr  |  Online / Webinar 

    Ziel des Webinars ist es, Jura-Studierenden mehr Sicherheit zu vermitteln – vor allem während oder kurz vor der Examensvorbereitung.

    Du wirst ermutigt, dich bewusst für eine individuelle Lerngestaltung zu entscheiden. Dazu gilt es, deinen individuellen Lernprozess zu reflektieren und dich kritisch mit vermeintlichen Jura-Dogmen auseinanderzusetzen. 

    📄 Folgenbeschreibung:

    In dieser Folge geht’s um ein prüfungsrelevantes, oft unterschätztes Sonderproblem im öffentlichen Baurecht: Nutzungskonflikte über Baugebietsgrenzen hinweg.

    Was passiert, wenn ein Vorhaben im Innenbereich ein Grundstück im Außenbereich beeinträchtigt – oder umgekehrt? Wann vermittelt das Rücksichtnahmegebot in § 34 BauGB Drittschutz, und wie ist das Ganze in der Klausur sauber zu prüfen?

    Anhand der berühmten BVerwG-Entscheidung NJW 1983, 2460 und zwei „goldener Regeln“ zeigen wir euch, wie man solche Grenzkonflikte methodisch sicher prüft – inklusive Fallbeispiel rund um einen landwirtschaftlichen Betrieb.

    🔍 Inhalt dieser Folge

    • Was sind gebietsübergreifende Nutzungskonflikte?
    • Warum Drittschutz über Baugebietsgrenzen hinweg besonders schwierig ist
    • Zwei goldene Regeln für die Prüfung
    • Ausführliche Anwendung auf den Fall des Landwirts im Außenbereich
    • Der Rückgriff auf das Rücksichtnahmegebot (§ 34 BauGB) als drittschützende Norm
    • Rechtsprechung: BVerwG NJW 1983, 2460 – und ihre examensrelevanten Lehren
    • Ausblick: Was passiert in der umgekehrten Konstellation?

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    25 min
  • ÖR108a Baurecht | § 34 BauGB | Prüfung in der Klausur | Zulässigkeit im unbeplanten Innenbereich | Schema

    📚  Unsere Empfehlung vom Nomos Verlag: Lehrbuch Baurecht

    "Das Lehrbuch zum Baurecht stellt anhand zahlreicher Fälle und Schaubilder das Zusammenspiel der Länderregelungen zum Bauordnungsrecht, des bundesrechtlich geregelten Bauplanungsrechts und weiterer fachgesetzlicher Vorgaben dar. Vertiefungsfragen am Ende eines jeden Kapitels erlauben die eigenständige Wiederholung des Gelernten."

    📄 Beschreibung:

    Heute starten wir unsere neue Reihe zum § 34 BauGB – also zur bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit von Vorhaben im unbeplanten Innenbereich. In dieser ersten Folge ordnen wir das zentrale Prüfungsschema in den typischen Klausurablauf ein und erklären Punkt für Punkt, worauf es bei der Genehmigungsfähigkeit ankommt.

    Ob Einfügen, Rücksichtnahme, BauNVO, Ortsbild oder Versorgungslage – diese acht Punkte sollte man im Schlaf beherrschen.

    Klar gegliedert, verständlich aufbereitet, examensnah erzählt.

    Inhalt dieser Folge:

    • 🧠 Klausurkontext: Warum wir das Schema genau hier prüfen
    • 🧱 Schritt-für-Schritt-Erklärung der acht Prüfungspunkte
    • 🎓 Didaktische Hinweise, typische Probleme, häufige Prüfungsfehler
    • 📌 Einordnung von § 34 Abs. 2, Abs. 3a und Rücksichtnahmegebot
    • 🧭 Ausblick: Was ist ein Ortsteil – und wie prüft man den Innenbereich?

    Lerneffekt:

    Wer diese Folge gehört hat, weiß nicht nur, was im Schema steht – sondern versteht auch, warum es so aufgebaut ist, wie man es in der Klausur anwendet und wo die Prüfungsfallen lauern.

    🔑 Schlagwörter:

    § 34 BauGB • unbeplanter Innenbereich • Genehmigungsfähigkeit • Einfügen • BauNVO • Rücksichtnahme • Ortsbild • zentrale Versorgungsbereiche • Erschließung • Ortsteil • Baurecht Prüfungsschema • öffentliches Baurecht

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    16 min
  • SR203 Körperverletzungsdelikte | KV mit Todesfolge | Basiswissen zum Versuch eines erfolgsqualifizierten Delikts - in der Konstellation des erfolgsqualifizerite Versuchs

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    "Sie wollen mit einem Lehrbuch die Grundstrukturen der Nicht-Vermögensdelikte lernen und verstehen? Dann ist dieses Lehrbuch zum Strafrecht BT I genau das Richtige für Sie! Es enthält den prüfungsrelevanten Stoff zu den Nicht-Vermögensdelikten, insbesondere zu den Delikten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit."

    📄 Beschreibung:

    Urteil in der Folge: BGH, Beschluss v. 09.10.2002 – 5 StR 42/02 =  NJW 2003, 150 ff.

    Ein Opfer, das auf der Flucht eine Glasscheibe eintritt und verblutet.

    Täter, die es nie berührt haben – und trotzdem verurteilt werden wegen versuchter Körperverletzung mit Todesfolge.

    Wie passt das zusammen?

    In dieser Folge geht es um eine examensrelevante Konstellation: Der Versuch eines erfolgsqualifizierten Delikts – konkret nach § 227 StGB.

    Wir erklären euch anhand des bekannten Gubener Hetzjagdfalls, wie ihr diese Sonderform in der Klausur sicher erkennt, sauber aufbaut und dogmatisch durchzieht.

    💡 Lerneffekte:

    • Was genau ein „erfolgsqualifizierter Versuch“ ist – und wie er vom Versuch der Erfolgsqualifikation abzugrenzen ist
    • Wie man den Prüfungsaufbau bei § 227 StGB systematisch angeht, wenn das Grunddelikt nicht vollendet wurde
    • Welche dogmatischen Voraussetzungen für die Strafbarkeit bestehen (Stichwort: § 11 Abs. 2 StGB)
    • Wie der BGH den tatbestandsspezifischen Gefahrzusammenhang auch bei Opferverhalten bejaht

    📚 Bonus: Der Fall ist auch ein Paradebeispiel für die Abgrenzung zwischen Handlung und Erfolg im Strafrecht AT – ideal für mündliche Prüfungen.

    🔑 Schlagwörter:

    § 227 StGB, Körperverletzung mit Todesfolge, Versuch, erfolgsqualifizierter Versuch, Gubener Hetzjagd, BGHSt 48, 34, spezifischer Gefahrzusammenhang, Opferverhalten, Strafrecht AT, Examen, Strafrecht BT II

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    20 min
  • ZR083 Schadensersatzrecht | Der Verzögerungsschaden | § 280 Abs. 1, 2 BGB | Verzug nach § 286 BGB | Abgrenzung zu § 281 BGB

    📚 Unsere Empfehlung vom Nomos Verlag: Lehrbuch Zivilprozessrecht

    "Das Zivilprozessrecht von Adolphsen bietet eine fundierte Mischung aus abstraktem und fallorientiertem Wissen – für Klausuren, Hausarbeiten, zum Nachschlagen und für die Examensvorbereitung. Die Neuauflage bringt das Werk auf den Stand 10/2023 und berücksichtigt die neuesten Entwicklungen."

    📄 Beschreibung:

    Was passiert eigentlich, wenn ein Schuldner zu spät liefert – und der Gläubiger deswegen draufzahlen muss? In dieser Folge von Kurzerklärt nehmen wir euch mit in die Welt des sogenannten Verzögerungsschadens – also des Schadensersatzes wegen Verzug der Leistung nach §§ 280 Abs. 1, 2, 286 BGB.

    Dabei erklären wir euch, was genau unter Verzug zu verstehen ist, wie man eine wirksame Mahnung prüft, wann sie entbehrlich ist – und wie sich der Verzögerungsschaden vom Schadensersatz statt der Leistung unterscheidet. Außerdem besprechen wir die Haftungsverschärfung nach § 287 BGB und die Verzinsungspflicht bei Geldforderungen nach § 288 BGB.

    • Wann entsteht ein Verzögerungsschaden – und wie grenzt man ihn von § 281 BGB ab?

    • Voraussetzungen des Schuldnerverzugs: Fälligkeit, Mahnung, Vertretenmüssen

    • Wann ist eine Mahnung entbehrlich? Ein Überblick über § 286 Abs. 2 BGB

    • Was bedeutet die Haftung für „Zufall“ im Verzug nach § 287 BGB?

    • Fallbeispiele, Prüfungsschema und ZPO-typische Klausurhinweise

    Ideal zur Wiederholung für alle, die im Schuldrecht sattelfest werden wollen.

    🔑 Schlagwörter:

    Verzögerungsschaden, Verzug, § 280 BGB, § 286 BGB, § 287 BGB, § 288 BGB, Mahnung, Entbehrlichkeit, Schadensersatz neben der Leistung, Schuldnerverzug, Vertretenmüssen, Rechtsverfolgungskosten, Verzugszinsen, Naturalrestitution, Klausurtraining, Examensvorbereitung, Schuldrecht AT, BGB


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    18 min
  • ÖR107 Öffentliches Baurecht | Drittschutz in § 34 BauGB | Partieller und Genereller Drittschutz

    📚  Unsere Empfehlung vom Nomos Verlag: Lehrbuch Baurecht

    "Das Lehrbuch zum Baurecht stellt anhand zahlreicher Fälle und Schaubilder das Zusammenspiel der Länderregelungen zum Bauordnungsrecht, des bundesrechtlich geregelten Bauplanungsrechts und weiterer fachgesetzlicher Vorgaben dar. Vertiefungsfragen am Ende eines jeden Kapitels erlauben die eigenständige Wiederholung des Gelernten."

    📄 Beschreibung:

    In dieser Folge schauen wir uns eine der zentralen Normen für die planungsrechtliche Beurteilung im unbeplanten Innenbereich an: § 34 Abs. 1 BauGB – das sogenannte Einfügensgebot.

    Und zwar mit einem klaren Fokus auf die nachbarschützende Wirkung des Rücksichtnahmegebots. Denn auch wenn § 34 Abs. 1 keine generell drittschützende Norm ist, kann in bestimmten Fallkonstellationen ein partieller Drittschutzentstehen – insbesondere bei einer erdrückenden Wirkung oder anderen unzumutbaren Beeinträchtigungen.

    Wir klären:

    • Wann sich ein Gebäude wirklich „einfügt“
    • Warum das Gebot der Rücksichtnahme nicht bloß eine weiche Formel ist
    • Und wie sich das Ganze auf die Rechte des Nachbarn auswirkt – auch prozessual in der Anfechtungsklage

    Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Subsumtion: Wir besprechen einen typischen Klausurfall zum Bau eines massiven Doppelhauses in einem Gebiet mit kleinteiliger Einfamilienhausstruktur – inklusive aller Prüfungspunkte, Abwägungen und einer klaren Ableitung des Drittschutzes.

    🔑 Lerneffekte:

    • § 34 Abs. 1 BauGB sicher prüfen: objektives Einfügen vs. subjektives Rücksichtnahmegebot
    • Unterscheidung von § 34 Abs. 1 und Abs. 2 BauGB in Bezug auf Nachbarschutz
    • Ableitung des partiellen Drittschutzes aus dem Einfügensgebot
    • Wie die erdrückende Wirkung konkret zu prüfen ist

    🔑 Schlagwörter:

    § 34 BauGB, Einfügensgebot, Rücksichtnahmegebot, partielle drittschützende Norm, unbeplanter Innenbereich, Nachbarschutz, erdrückende Wirkung, Anfechtungsklage, subjektives Recht, Gebietserhaltungsanspruch, Bauplanungsrecht, Examensvorbereitung

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