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Was bedeutet es eigentlich, wenn wir Materialien nicht länger als makellos oder mangelhaft bewerten, sondern ihre Spuren und Eigenheiten akzeptieren? Gerade beim Bauen im Bestand lohnt sich ein neuer Blick: Materialien dürfen altern, ihre Geschichte zeigen und weiterverwendet werden. Mit Elise Pischetsrieder sprechen Claus Herrmann und Luisa Balz darüber, welche Rolle zirkuläres Bauen für die Bauwende spielt und warum Ökobilanzierung, Lebenszykluskosten und ein geringer CO₂-Ausstoß zunehmend auch zu Wettbewerbsvorteilen werden.
Damit neue Lösungen entstehen können, müssen die beteiligten Fachdisziplinen eng zusammenarbeiten. Denn eins und eins ist manchmal mehr als zwei. Dafür braucht es eine gemeinsame Sprache, aktives Zuhören und ein grundlegendes Verständnis für die Begriffe und Perspektiven der anderen. Außerdem geht es um berufspolitisches Engagement: Was motiviert Elise dazu, sich über die eigene Arbeit hinaus einzubringen und welche Möglichkeiten entstehen daraus?
Elise Pischetsrieder hat an der Bauhaus-Universität Weimar Architektur studiert. Seit 2016 ist sie Geschäftsführerin des Büros weberbrunner pischetsrieder architektur in Berlin. In diesem Büro, das bis vor kurzem weberbrunner architekten hieß und von Roger Weber und Boris Brunner 1999 gegründet wurde, arbeitet sie seit 2006. Gemeinsam mit dem Zürcher Standort setzt sie sich für zukunftsgerechtes Planen und Bauen sowie den sorgfältigen Umgang mit Bestandsgebäuden ein. Sie engagiert sich in verschiedenen Netzwerken wie dem Bund Deutscher Architekten für die Bauwende, war 2025 Vorstandsmitglied der Architektenkammer Berlin und im Ausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen aktiv. Sie hält Vorträge und gibt Seminare zum Thema planungsbegleitende Lebenszyklusanalyse, ist Fachautorin des BKI für Ökobilanzierung und setzt sich als BNB-Koordinatorin im Bundesregister Nachhaltigkeit für Baukultur mit Klima- und Ressourcenschutz ein.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild
Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden ersten
Donnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Wir gehen in die zweite Staffel! Ein paar Neuerungen stehen bevor, doch unsere inspirierenden Gespräche mit Gästen bleiben euch selbstverständlich erhalten. Wir verlassen unser Aufnahmestudio und besuchen Prof. Dr. Lisa Diedrich an der Technischen Universität Berlin.
Mit ihr sprechen wir über die Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis. Dank ihrer vielfältigen Berufserfahrung ist sie auch eine großartige Gesprächspartnerin für Kommunikation in der Landschaftsarchitektur – im Studium, im Beruf und in der Fachpresse. Was hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert und was ist ihr wichtig, ihren Studierenden mitzugeben?
Im Gespräch mit Lioba Lissner und Luisa Balz geht es unter anderem um Freiräume in der Transformation, beispielsweise Konversionsflächen, aber auch Knotenpunkte wie Häfen, die Lisa Diedrich besonders interessieren.
Lisa Diedrich studierte Architektur und Städtebau in Paris und Stuttgart, lernte Journalismus in Berlin und promovierte im Fach Landschaftsarchitektur in Kopenhagen. Sie arbeitete für die europäische Fachpresse, für die Münchner Bauverwaltung, und für Universitäten in Europa, Australien und Lateinamerika. Seit April 2025 ist sie Professorin für Landschaftsarchitektur an der TU Berlin und leitet das Fachgebiet ‚ÉLAN - Entwerfen von Landschaften im Anthropozän‘. Als freie Kritikerin betreibt sie ihr Büro Diedrich DesignCritic in Berlin. Sie ist Chefredakteurin der Fachbuch-Serie Landscape Architecture Europe und KoChefredakteurin des Fachmagazins ’scape The International Magazine for Landscape Architecture and Urbanism.
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Wir freuen uns über Feedback oder Fragen für unsere Rubrik "Querbeet gefragt" an [email protected]
100 Folgen Let’s Talk Landscape – ein Anlass zum Feiern! Zum Jubiläum sprechen wir mit ChristophSchmidt über Projektentwicklung, Zukunftsperspektiven und die Chancen, die entstehen, wenn manFreiraum neu denkt.
Anhand bundesweit bekannter Projekte wie dem Spreepark und dem Tempelhofer Feld gewährtChristoph Schmidt Einblicke in laufende Prozesse und zukünftige Herausforderungen. Dabei wirddeutlich: Freiraum ist weit mehr als einzelne Grünanlagen – er bildet die verbindende Klammer derStadt. Weshalb müssen Straßenräume, Klimaanpassung, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsambetrachtet werden? Und wie können Synergien entstehen, wenn Baustellen, Infrastruktur undFreiraumplanung frühzeitig zusammengedacht werden?
Im Gespräch mit Lioba Lissner und Andreas Kotlan geht es zudem um die strategische Ausrichtung alsFachbauherr, die Zusammenarbeit unterschiedlichster Disziplinen und die Frage, wie eine Organisationmit rund 440 Mitarbeitenden leistungsfähig bleibt.
Christoph Schmidt studierte Landschaftsarchitektur/Stadtplanung an der TU Berlin sowie Projekt- undBaumanagement an der Bauhausuniversität Weimar. Seit 2008 ist er Geschäftsführer der Grün BerlinGmbH und seit 2013 zudem Vorstandsvorsitzender der Grün Berlin Stiftung. Darüberhinaus vertritt erdie Grün Berlin GmbH als Gesellschafter der Grün Berlin Service GmbH, der GB infraVelo GmbH undder GB infraSignal GmbH. Zuvor war er als Senior-Projektmanager und Bereichsleiter bei derHafenCity Hamburg GmbH beschäftigt und in verschiedenen Positionen in Berlin als Projektleiter undBüroleiter tätig.
+++ Seit dem 01.01.26 ist hochC Teil der Uniola-Familie. +++
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Alle zehn Jahre findet in Deutschland eine Internationale Gartenausstellung (IGA) statt. Für diesen Prozess und den intensiven Eventsommer müssen viele Fäden verbunden, Menschen zusammenarbeiten und Räume gestaltet werden. Claus Herrmann und Luisa Balz sprechen mit Corinna Klein über die Aufgaben internationaler Gartenausstellungen und die konkreten Ziele der IGA 2027 im Ruhrgebiet.
Erstmals findet die IGA nicht in einer Stadt, sondern in einer ganzen Region statt. Auf einzigartige Weise werden dabei industrielles Erbe, moderne Garten- und Landschaftsarchitektur sowie zukunftsweisende Konzepte für Nachhaltigkeit und urbanes Leben verbunden. Unter dem Leitmotiv „Wie wollen wir morgen leben?” ist die IGA 2027 eine Plattform für Zukunftsfragen und ein Impulsgeber für innovative Ideen in den Bereichen Klimaschutz, Mobilität, Stadtgrün und Lebensqualität.
Corinna Klein hat Landschaftsarchitektur an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf studiert. Nach ersten beruflichen Erfahrungen als Angestellte bei Wendler Landschaftsarchitekten in München wechselte sie zur Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH. Dort war sie seit 2019 bei den Bundesgartenschauen in Heilbronn, Erfurt, Mannheim und Bonn im Einsatz. Seit 2024 ist sie als Ausstellungsbevollmächtigte und Leiterin der Abteilung „Gärtnerische Ausstellungen” für die IGA 2027 im Ruhrgebiet, Essen, tätig.
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Ein Schaufenster in die Natur – genauer gesagt ein Kulturraum, der einen Naturraum originalgetreu nachbildet.
Die Planung von Gehegen in zoologischen Gärten und Tierparks ist eine komplexe Aufgabe. Gesucht sind robuste und anpassungsfähige Strukturen, die sowohl den Tieren als auch den Gästen Raum bieten – sei es für ein artgerechtes Leben, zum Entdecken oder zum Erleben. Die individuellen Lösungen, besonderen Bedürfnisse und teils ungewohnten Materialien machen es zu einem spannenden Projekt der Landschaftsarchitektur.
Andreas Kotlan und Luisa Balz sprechen mit Dr. Andreas Knieriem darüber, was ein gut gestaltetes und artgerechtes Tiergehege ausmacht. Welche Funktion erfüllen Zoos und welche Entwicklungen gab es in den letzten Jahrzehnten?
Dr. Andreas Knieriem ist seit 2014 Direktor und CEO des Zoos, Tierparks und Aquariums Berlin, zuvor war er in gleicher Funktion im Münchner Tierpark tätig. Er studierte Tiermedizin und übte diesen Beruf in verschiedenen Zoos aus. Er verantwortete die Erstellung des Berliner Masterplans, der seit 2015 die Tierhaltung in den Berliner Einrichtungen verbessern und ihre Attraktivität für Besucher*innen stärken soll.
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Was ist eure erste Assoziation bei poetischen Landschaften? POLA beschreiben es so: „Unser Tun ist eine offene Bühne unseres Zusammenlebens. Dahinter stehen Menschen, welche die Freiräume entwerfen, und diese mit persönlichen Erinnerungen, Haltungen und individuellen Vorstellungen aufladen. Daher ist das, was wir im Außen tun, ein Spiegel dessen, was im Inneren lebt“.
Wir sprechen mit Diana darüber, was diese Haltung für das Unternehmen und das Büroteam bedeutet:Wann wird ein Projekt von dieser Haltung geprägt? Wie beeinflusst sie Entwürfe, Projektzusammenarbeit und den Teamspirit?
Kommunikation ist ein wiederkehrendes Motiv der Folge, z.B. auch im Gespräch über Ausstellungsdesign. POLA hat 2025 eine Ausstellung organisiert und beschäftigte sich mit grundsätzlichen Fragen: Was formt unser Tun? Ist es Herkunft, Erinnerung, Gewohnheit – oder die stille Sehnsucht, Spuren zu hinterlassen? Die nahezu 300 persönlichen Artefakte aus dem Büroalltag und dem Umfeld der Mitarbeiter*innen eröffneten intime Einblicke in Seelenlandschaften, die die poetische Gestaltungssprache von POLA beeinflussen.
Diana Mittendorfer ist Assoziierte Partnerin und Projektleiterin im Berlin Landschaftsarchitekturbüro POLA. Sie hat ihren Bachelor Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur in Wien gemacht und anschließend den Master der Landschaftsarchitektur in Berlin abgeschlossen. POLA wurde 2009 von Jörg Michel gegründet. Dort wirken etwa zwei Dutzend Menschen aus den Bereichen Freiraumgestaltung, Architektur, Bauingenieurwesen, Kommunikation und Geisteswissenschaften gemeinsam an der Gestaltung von erinnerungswürdigen Orten.
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Was hat eine Tüte Popcorn mit Bodenschadverdichtung zu tun? Mehr als man zunächst vermuten würde. In diesem Gespräch geht es um nachhaltige Baumstandorte, fachgerechte Baumpflege und die richtige Artenwahl für unsere Städte.
Dank seiner praktischen Ausbildung und seines wissenschaftlichen Hintergrunds kann Thomas Amtage unterschiedliche Perspektiven einnehmen. Er berät und vermittelt zwischen öffentlichen Baumeigentümer*innen, Fachplaner*innen und Privatpersonen, um sowohl die Pflanzung neuer Bäume als auch den langfristigen Erhalt bestehender Stadtbäume erfolgreich zu gestalten.
Im Gespräch mit Lioba Lissner und Luisa Balz geht es außerdem um die Umsetzung des Berliner Baumentscheids sowie um die Herausforderungen, denen junge und alte Bäume im urbanen Raum begegnen.
Darüber hinaus ist Thomas Amtage Geschäftsführer der Deutschen Baumpflegetage und Mitherausgeber des Jahrbuchs der Baumpflege. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert er sich seit vielen Jahren intensiv in Fachgremien und bei der Weiterentwicklung technischer Regelwerke. Er ist Präsidiumsmitglied der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) und leitet dort unter anderem den Arbeitskreis Baumschutzfachliche Baubegleitung. Außerdem wirkt er in weiteren Regelwerksausschüssen und Arbeitskreisen mit, unter anderem beim DIN sowie bei den Architektenkammern Berlin und Sachsen-Anhalt. Zudem ist er Vorsitzender des Versuchsbeirats am Kompetenzzentrum Garten- und Landschaftsbau in Quedlinburg, das sich insbesondere mit der Forschung zu Straßen- und Alleebäumen beschäftigt.
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Heute blicken wir auf den aktuellen Diskurs zur Wettbewerbs- und Vergabepraxis. Was läuft hinter den Kulissen ab, wie wird eine Auslobung vorbereitet und was passiert nach der Einreichung der Beiträge? Was bieten Wettbewerbe Auftraggebenden aber auch Planungsbüros? Warum wird vermehrt diskutiert, Verfahren zukünftig effizienter und schlanker gestalten zu wollen?
Zudem sprechen Lioba Lissner und Luisa Balz mit Marie Hildebrandt über die Organisation im soziokratischen Modell und insbesondere über den Lenkungskreis bei gruppe F. Welche Perspektiven für ihre Karriere werden jungen Landschaftsarchitekt*innen geboten? Wie organisiert sich ein Team von über 50 Menschen?
Marie Hildebrandt hat Landschaftsarchitektur und Urban Design an der TU Berlin und in Bordeaux studiert. Seit 2016 ist sie bei gruppe F, arbeitet als Projektleiterin und ist seit 2025 Mitglied des Lenkungskreises. Marie ist spezialisiert auf die Betreuung von Wettbewerbsverfahren sowie die Entwicklung von Freiraumkonzepten. Marie begleitete als Lehrbeauftragte an der Leibniz Universität Hannover ein Vertiefungsprojekt für Bachelorstudierende im Bereich Grüne Technologien in der Landschaftsarchitektur. Gewässerstrukturen als öffentliche Freiflächen sind ihr beruflich wie privat ein wichtiges Anliegen.
Gruppe F ist ein Berliner Landschaftsarchitekturbüro mit vielseitigem Team aus den Bereichen Landschaftsplanung, Ökologie, Landschaftsarchitektur, Geoökologie, Stadtplanung, Soziologie und Beteiligung bearbeitet nahezu alle Arbeitsfelder der Freiraumplanung.
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Es ist offiziell, wir haben „Ja“ gesagt! Seit dem 01.01.26 ist hochC Teil der uniola-Familie.
Im ersten Teil der Folge erzählen wir die Story und sprechen Klartext: Was bringt uns die Zusammenlegung – Chancen oder auch Herausforderungen? Worauf freuen wir uns und was ändert sich die nächsten Monate? Gelingt so ein guter Generationswechsel?
Das Team und die Haltung bleibt, die Perspektiven wachsen: Durch die Zusammenlegung verstärkt uniola seine Flexibilität und Kompetenz im DACH-Raum und unsere Themen erhalten noch mehr Reichweite und Schlagkraft. Mehr Infos dazu findet auf hochc.de.
Let’s Talk Landscape läuft für euch wie gewohnt weiter. Unser redaktioneller Auftrag bleibt und wir bieten weiterhin die Plattform für Diskussionen, Impulse und Kontroversen.
Der zweite Teil der Folge widmet sich dem seinerzeit einzigen Freizeitpark der DDR. Wenige Projekte könnten eine ganze Folge füllen – der Spreepark in Berlin aber sicherlich auch mehr. Er wird aus seinem Schlaf als lost place Schicht für Schicht geweckt und auf rund 21 ha in eine außergewöhnliche Parkanlage verwandelt. Gemeinsam mit dan pearlman Erlebnisarchitektur setzt uniola diesen besonderen Ort im Spannungsfeld zwischen Kunst, Kultur und Natur in den nächsten Jahren im Auftrag der Grün Berlin um.
Lioba Lissner, Luisa Balz und Andreas Kotlan sprechen darüber, welche Rolle Landschaftsarchitektur dabei spielen kann, Bühnen und Räume für Kunst in der Stadt zu schaffen. Wie viel Gestaltung verträgt ein Lost Place? Welche Balance zwischen unterlassener, extensiver und intensiver Formung ist angemessen, um den Charme zu bewahren?
Andreas Kotlan ist Landschaftsarchitekt und Mitglied der Geschäftsleitung von uniola. Er hat Landespflege an der Technischen Fachhochschule Berlin studiert, bei ST raum a. und dem Landschaftsarchitekturbüro Dagmar Gast gearbeitet und den Standort Berlin seit 2012 bei uniola ehemals Hager Partner aufgebaut. Uniola ist eines der führenden europäischen Büros für Landschaftsarchitektur und Stadtplanung und steht für bedürfnisgerechte, nachhaltige und zukunftsfähige Frei- und Lebensräume mit Respekt gegenüber Umwelt und Natur.
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Wenn Andreas Luczynski sagt, dass „der Laden laufen muss“, dann meint er damit seine Mitverantwortung dafür, dass der öffentliche Raum funktioniert. Dahinter stehen viele kleine Aufgaben, die wir als Nutzer*innen zumeist als selbstverständlich erachten. Wir sprechen mit ihm über die alltäglichen Aufgaben, um Sicherheit und Unterhaltung in Parks, Plätzen und Co. zu gewährleisten. Wie kooperieren die Fachbereiche im Bezirksamt miteinander? Wie blickt er auf die Zukunft, wenn Fördermittel sowie Budgets für Pflege gekürzt werden? Wie können auch neue Projekte, z.B. der Umbau zur Schwammstadt umgesetzt werden? Hier berichtet unser Gast von den Erkenntnissen aus dem Projekt Klimaresiliente Hasenheide.
Zudem sprechen Lioba Lissner und Luisa Balz mit ihm über Bäume in der Stadt:
Was ist der Status Quo? Welche Aufgaben entstehen nun aus dem Klimaanpassungsgesetz?
Mit Beschluss vom 3.11.25 hat das Berliner Abgeordnetenhaus das deutschlandweit erste Klimaanpassungsgesetz in Gestalt des "BäumePlus-Gesetzes" angenommen. Dies geschah unter der Vorarbeit und dem Einsatz der Initiative Baumentscheid Berlin, die seit 2023 aktiv ist.
Andreas Luczynski hat an der TU Berlin Landschaftsarchitektur studiert, war im Straßen- und Grünflächenamt Mitte als Inspektionsleiter tätig und dann seit 2017 in Neukölln als Gruppenleiter Pflege und Neubau beschäftigt. Nach dem Aufstieg zur Fachbereichsleitung Grün ist er nun seit August 2025 Amtsleitung des SGA. Herr Luczynski war stets Berlin-Neukölln treu, ist dort aufgewachsen und hat seine Diplomarbeit zur Hasenheide geschrieben. Berlin-Neukölln ist die Heimat für etwas über 300.000 Einwohner*innen.
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