Berlin ist als Literaturstandort beliebt und bekannt, immer noch zieht es viele aus dem internationalen Literaturbetrieb in diese Stadt - wie aber geht es der freien Szene eigentlich? Wie hält sie sich angesichts steigender Mieten, Gentrifizierung und Inflation? Die Lesereihen und -bühnen, Literaturvereine, Literaturhäuser und zahlreichen, oft ehrenamtlich tätigen Veranstalter*innen sorgen für ein weltweit einmaliges, intellektuell anregendes Klima, in dem sich der literarische Nachwuchs und neue Veranstaltungsformate entwickeln. Doch die Stadt hat sich verändert. Gentrifizierung und Preissteigerungen beenden bisherige Veranstaltungsmöglichkeiten, Räume für Kreativität verschwinden. Projekt- und Elitenförderung erreichen die freie Szene in der Breite nicht.Eine Podiumsdiskussion über die literarische Berliner Off-Szene nit: Delphine de Stoutz, Robbin Juhnke, Wibke Behrens, Martin Jankowski, Alexander Graeff und Janina Benduski.