Warum Schauspieler im Kino möglichst wenig spielen sollen. Wie Geld Filme verdirbt. Wieso im deutschen Fernsehen viel öfter Themen als Geschichten verfilmt werden. Im MDR KULTUR Café erzählt Dominik Graf von seiner Liebe zu sogenannten Genre-Filmen, von seinen Schwierigkeiten mit den „Big Heads“ in der Filmwirtschaft und genauso offen von seinen eigenen Fehlern. Mit seinen Tatorten und Polizeirufen steht Dominik Graf in der Flut von Konfektions - Krimis für Qualitätsfernsehen. Seine Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ definiert 2010 das neue horizontale Erzählen. Mit Kino-Filmen wie „Fabian“, „Geliebte Schwestern“ oder „Spieler“ ist er seit Mitte der 80-er Jahre einer der prägenden Regisseure in Deutschland. Das Buch „Sein oder Spielen. Über Filmschauspielerei“ von Dominik Graf ist im Verlag C.H. Beck ist in diesem Jahr erschienen.
Eine Sendung von Carsten Tesch
Redaktion: Gabriele Bischoff