Er gewann die Goldene Palme in Cannes und wurde vier Mal für einen Oscar nominiert. Sein überaus vielfältiges Filmschaffen war immer begleitet von Reflexionen über das Kino selbst, über die Kunst des Bildermachens und des Sehens. Im vergangenen Jahr wurde er 80 und hat den Essayband “Wesentliches” herausgegeben mit seinen persönlichen Erfahrungen und Betrachtungen. Wenders beschreibt sich selbst darin als einen Suchenden, der immer in Bewegung ist. In dieser Woche wird Wim Wenders für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Filmpreis, der Lola, ausgezeichnet.
Im MDR KULTUR Café spricht er über diese lebenslange Suche nach dem wahrhaftigen Bild, über den Einfluss der Musik auf sein Werk, über die prägenden Kindheitserlebnisse im kriegszerstörten Düsseldorf und über die Rolle des Glaubens im Leben dieses “praktizierenden Romatikers”, der in seinen Filmen stets Zeichen der Hoffnung setzt.
Eine Wiederholung aus 2025
Eine Sendung von Knut Elstermann
Redaktion: Gabriele Bischoff