Jeffrey Döring ist freier Regisseur, Dramaturg und Produzent aus Leipzig. 2024 war er für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST für seine Produktion RUSALKA nominiert. 2024 auch hat Jeffrey Döring die Dokumentar-Oper mit der Musik von Béla Bartók „Blaubarts Burg - Klänge der Einsamkeit“ im Zentrum für immersive Medienkunst, Musik und Technologie in Leipzig auf die Bühne gebracht. Am 18. Dezember 2025 war die französischsprachige Premiere an der Opéra de Lille. Im Januar tourt das Stück dann durch Provinzen in Nordfrankreich.
In Greiz wurde Jeffrey Döring geboren, im sächsischen Elsterberg wuchs er auf. Von 2010 bis 2013 studierte er an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik. Anschließend und bis 2015 nahm er ein Masterstudium der Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Kunst und der Filmakademie Baden-Württemberg auf. Jeffrey Döring war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Reemtsma Begabtenförderungswerkes. Zwischen medialer Installation und gamifizierter Performance liegen seine Inszenierungen, die u.a. bei den „Raumwelten“ in Ludwigsburg, am Theater Rampe in Stuttgart, am Volkstheater Rostock, auf der Kulturinsel Stuttgart, bei „Podium“ - Festival Esslingen, der Oper Stuttgart, sowie der Kunsthalle Tübingen und dem Landesmuseum Württemberg präsentiert wurden. Ein weiterer Schwerpunkt von Jeffrey Döring liegt in der Arbeit mit Gehörlosen und die Erforschung der Deutschen Gebärdensprache auf der Bühne. Produktionen mit dem Deutschen Gehörlosentheater waren in München, Berlin, in Esslingen, Karlsruhe und Hamburg zu sehen. Jeffrey Döring ist Gründer und künstlerischer Leiter der freien Theater- und Mediengruppe „Goldstaub e.V.“. Mit zahlreichen Preisen und Stipendien wurden seine Arbeiten gewürdigt. 2025 übernahm Jeffrey Döring die Künstlerische Leitung des Greizer Theaterherbstes.
Moderation: Carsten Tesch
Redaktion: Angelika Zapf