Meyer:Wermuth

Meyer:Wermuth

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Meyer:Wermuth episodes

  • Rechtsextreme Demo, Angehörigenpflege, Zivildienstgesetz

    Die rechtsextreme Demo vom letzten Samstag in Luzern zeigt: In der Schweiz treten nationalistische und rechtsextreme Kräfte immer offener und selbstbewusster auf. Die von Mass-Voll organisierte Veranstaltung, die unter dem Vorwand des Widerstands gegen den laut ihnen „EU-Unterwerfungsvertrag“ stattfand, bot erneut eine Bühne für problematische Akteure, rechtsextreme Symbolik und die fortschreitende Verschiebung politischer Grenzen nach rechts. Begleitet von ideologischen Überschneidungen mit Teilen der SVP zeigt sich, wie rechtsextreme Positionen zunehmend normalisiert und salonfähig gemacht werden. Wir sprechen darüber, warum diese Entwicklung brandgefährlich ist und weshalb konsequenter gesellschaftlicher Widerstand zentral bleibt.

    Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über die Situation pflegender Angehöriger in der Schweiz und die Frage, wie die dringend nötige Unterstützung aussehen kann, ohne dass private Unternehmen daraus übermässig Profit schlagen.

    Zum Schluss diskutieren wir die geplante Verschärfung des Zivildienstgesetzes und klären, warum eine Schwächung des Zivildienstes nicht nur soziale Institutionen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden könnte.


    ((03:05)) Rechtsextreme Demo: Arbeitsteilung der Rechten

    ((09:24)) Angehörigenpflege: Profit aus Not

    ((16:08)) Zivildienstgesetz: Bevölkerung will nicht mehr Militär

    ((24:04)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (ESC, Zunahme Frauenhandel, Swiss Overshoot Day, Herzklinik-Skandal)

    29 min
  • «Lifestyle-Teilzeit», SVP-Initiative, Geschlechtsspezifische Gewalt

    «Eigenverantwortung» predigen die Liberalen gerne – solange es um die Wirtschaft geht. Wenn ältere Arbeiter:innen jedoch Teilzeit arbeiten, um mehr Freizeit zu haben, wird das plötzlich zum Problem: Arbeitgeberpräsident Severin Moser wirft ihnen «Lifestyle-Teilzeit» vor, während die Erwerbsarbeitszeit vor allem wegen Erschöpfung und Krankheit sinkt. Gleichzeitig drängen die Bürgerlichen auf eine Ausweitung der Sonntagsarbeit, ignorieren Care-Arbeit und blockieren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Doppelmoral oder System? In der heutigen Folge Meyer:Wermuth diskutieren wir, wer wirklich Verantwortung übernimmt und wer sie nur fordert.Ausserdem besprechen wir die ersten Umfragen zur gefährlichen SVP-Initiative (10-Millionen-Schweiz) und das Fazit zur Roadmap gegen häusliche und sexuelle Gewalt.

    ((03:16)) Lifestyle-Teilzeit, Sonntagsarbeit: Doppelmoral der Liberalen

    ((13:59)) Umfrage SVP-Initiative: Was gibt es noch zu tun?

    ((22:06)) Geschlechtsspezifische Gewalt: Wie weit ist die Roadmap?

    ((27:30)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (HSG Symposium, Massnahmen gegen patriarchaler Gewalt in Apotheken, rechtsextreme Demo in Luzern, prepare when she says no Trend)

    32 min
  • Lex UBS, Umsetzung Pflegeinitiative, Demokratieinitiative

    Nach der CS-Krise waren sich fast alle einig, dass Grossbanken nun definitiv strenger reguliert werden müssen – doch bei der UBS scheint die Finanzlobby wieder die Oberhand zu gewinnen. In der neuesten Folge Meyer:Wermuth schauen wir genauer hin: Was steckt hinter der «Lex UBS», warum ist der Vorschlag von Bundesrätin Keller-Sutter der Kompromiss vom Kompromiss und wieso wird trotzdem schon wieder über weitere Zugeständnisse an die Grossbank diskutiert? Ausserdem: Die Pflegeinitiative wurde 2021 von der Stimmbevölkerung deutlich angenommen, doch das Parlament tut alles, um die Umsetzung zu verzögern oder zu verwässern – und das mitten im Pflegenotstand. Wir fragen uns: Wie kann das sein?Und schliesslich werfen wir einen Blick auf die Demokratieinitiative: Ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz ist vom politischen Mitspracherecht ausgeschlossen, die Einbürgerungshürden gehören zu den härtesten und zum Teil auch willkürlichsten in Europa, gleichzeitig zeigen die Bürgerlichen null Bereitschaft, daran etwas zu ändern. Darüber und wann es zu einer Abstimmung kommt, besprechen wir in diesem dritten Thema.

    ((05:29)) Lex UBS: Banken-Lobby verhindert stärkere Regulierungen.((14:49)) Umsetzung Pflegeinitiative: Wieso nichts passiert. ((21:40)) Demokratieinitiative: Wie demokratisch ist die Schweiz wirklich?((29:22)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Pflegewegweiser, Fall Maja T., E-Voting, Rösti abwählen)

    35 min
  • Rückkehr Mattea, Familienzulagen, Fall Fischer

    Mattea Meyer ist zurück! In dieser Folge sprechen wir offen darüber, wie es ihr in dieser Zeit ergangen ist, was ihr geholfen hat und welche Faktoren wirklich entscheidend waren: ein stabiles Umfeld, finanzielle Sicherheit und therapeutische Unterstützung. Gleichzeitig wird klar, dass längst nicht alle Menschen Zugang zu diesen Ressourcen haben und dass es politisch noch viel zu tun gibt. Auch Cédric und Samira blicken zurück: Wie haben sie diese Zeit erlebt?

    Ausserdem werfen wir einen Blick auf die aktuelle politische Entscheidung zur Familienzulage: Obwohl nach 20 Jahren erstmals eine Erhöhung im Raum stand, hat die zuständige Kommission diese nun doch abgelehnt. Was steckt hinter diesem Stimmungsumschwung?

    Und schliesslich geht es um den Rücktritt des Trainers der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft Patrick Fischer, der mit einem gefälschten Covid-Zertifikat zu den Olympischen Spielen gereist ist. Und warum Angriffe auf den Journalisten völlig daneben sind.


    ((00:18)) Rückkehr Mattea

    ((24:03)) Familienzulagen

    ((30:53)) Fall Fischer

    42 min
  • Mirjam Hostetmann: USA/Israel-Krieg, ETH-Studie, Ungarn

    Die tödlichen Machtspiele der iranischen, israelischen und der US-Regierung führen zu massivem Leid für die Zivilbevölkerung im Libanon und im Iran. Gleichzeitig offenbart sich neben der Strategielosigkeit Trumps eine lokal-imperiale Ausbaustrategie des israelischen Regimes, das im Libanon mit ähnlichen Mitteln wie beim Genozid in Palästina vorgeht. Was der aktuelle Stand ist, wer schlussendlich von den Kriegen profitiert und wie international gemeinsam Widerstand geleistet werden kann, diskutieren wir mit Mirjam Hostetmann, Juso-Präsidentin, in der heutigen Folge «Hostetmann:Wermuth».

    Zudem besprechen wir die neuesten Ergebnisse der Umfrage «Globale Zusammenarbeit Schweiz», die von der ETH Zürich durchgeführt wurde. Die Umfrage zeigt deutlich, dass die rechtsbürgerliche Strategie im Parlament nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht. Abschliessend machen wir eine erste Einordnung zu den gestrigen Wahlen in Ungarn bzw. der Abwahl von Viktor Orbán und erklären, warum US-Vizepräsident JD Vance nun auch in die Schweiz kommen sollte.


    ((02:45)) USA/Israel-Krieg: Wer profitiert vom Chaos im Iran und Libanon

    ((13:16)) ETH-Studie: Die Bevölkerung will keine weiteren Kürzungen in der internationalen Zusammenarbeit

    ((19:37)) Ungarn: Viktor Orbán abgewählt – was bedeutet das für die Zukunft

    ((26:42)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (SPD, ÖV-Preise, Artemis 2, Coachella)


    31 min
  • USA/Israel-Krieg, ETH-Studie, Ungarn

    Die tödlichen Machtspiele der iranischen, israelischen und der US-Regierung führen zu massivem Leid für die Zivilbevölkerung im Libanon und im Iran. Gleichzeitig offenbart sich neben der Strategielosigkeit Trumps eine lokal-imperiale Ausbaustrategie des israelischen Regimes, das im Libanon mit ähnlichen Mitteln wie beim Genozid in Palästina vorgeht. Was der aktuelle Stand ist, wer schlussendlich von den Kriegen profitiert und wie international gemeinsam Widerstand geleistet werden kann, diskutieren wir mit Mirjam Hostetmann, Juso-Präsidentin, in der heutigen Folge «Hostetmann:Wermuth». Zudem besprechen wir die neuesten Ergebnisse der Umfrage «Globale Zusammenarbeit Schweiz», die von der ETH Zürich durchgeführt wurde. Die Umfrage zeigt deutlich, dass die rechtsbürgerliche Strategie im Parlament nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht. Abschliessend machen wir eine erste Einordnung zu den gestrigen Wahlen in Ungarn bzw. der Abwahl von Viktor Orbán und erklären, warum US-Vizepräsident JD Vance nun auch in die Schweiz kommen sollte.((02:45)) USA/Israel-Krieg: Wer profitiert vom Chaos im Iran und Libanon

    ((13:16)) ETH-Studie: Die Bevölkerung will keine weiteren Kürzungen in der internationalen Zusammenarbeit

    ((19:37)) Ungarn: Viktor Orbán abgewählt – was bedeutet das für die Zukunft

    ((26:42)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (SPD, ÖV-Preise, Artemis 2, Coachella)

    31 min
  • USA/Israel-Krieg, ETH-Studie, Ungarn

    Die tödlichen Machtspiele der iranischen, israelischen und der US-Regierung führen zu massivem Leid für die Zivilbevölkerung im Libanon und im Iran. Gleichzeitig offenbart sich neben der Strategielosigkeit Trumps eine lokal-imperiale Ausbaustrategie des israelischen Regimes, das im Libanon mit ähnlichen Mitteln wie beim Genozid in Palästina vorgeht. Was der aktuelle Stand ist, wer schlussendlich von den Kriegen profitiert und wie international gemeinsam Widerstand geleistet werden kann, diskutieren wir mit Mirjam Hostetmann, Juso-Präsidentin, in der heutigen Folge «Hostetmann:Wermuth». Zudem besprechen wir die neuesten Ergebnisse der Umfrage «Globale Zusammenarbeit Schweiz», die von der ETH Zürich durchgeführt wurde. Die Umfrage zeigt deutlich, dass die rechtsbürgerliche Strategie im Parlament nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht. Abschliessend machen wir eine erste Einordnung zu den gestrigen Wahlen in Ungarn bzw. der Abwahl von Viktor Orbán und erklären, warum US-Vizepräsident JD Vance nun auch in die Schweiz kommen sollte.


    ((02:45)) USA/Israel-Krieg: Wer profitiert vom Chaos im Iran und Libanon?

    ((13:16)) ETH-Studie: Die Bevölkerung will keine weiteren Kürzungen in der internationalen Zusammenarbeit

    ((19:37)) Ungarn: Viktor Orbán abgewählt – was bedeutet das für die Zukunft?

    ((26:42)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (SPD, ÖV-Preise, Artemis 2, Coachella)

    31 min
  • Papadopoulos/ Schneider zu Identitätspolitik: Konflikte und Perspektiven

    Was ist Identität und wird ihr heute womöglich zu viel Bedeutung zugeschrieben? Mit Alexandra Papadopoulos und Peter Schneider sprechen wir in der neusten Folge Meyer:Wermuth über Identität als etwas Wandelbares, Kontextabhängiges und oft Zufälliges.

    Zudem gehen wir zurück zu den Ursprüngen des Begriffs, diskutieren seine emanzipatorische Kraft und wie er zunehmend zum politischen Kampfbegriff geworden ist. Vor den Hintergründen Feminismus, «Wokeness», «Cancel Culture» und Universalismus stellen wir die Frage: Wo hilft Identitätspolitik und wo wird sie zum Problem?


    ((08:27)) Was ist Identität?

    ((18:46)) Was ist Identitätspolitik?

    ((53:21)) Wie soll die Linke damit umgehen?


    Hat diese Folge Meyer:Wermuth dein Interesse geweckt und du möchtest mehr von Papadopoulos und Schneider hören? Dann höre jetzt in ihren Podcast «EPF Essays» rein!

    58 min
  • Starker Franken, Swissness, Armee

    Der starke Franken bringt die Schweizer Wirtschaft unter Druck: Während Einkäufe im Ausland etwas günstiger werden, kämpfen Industrieunternehmen mit steigenden Preisen und wachsender Konkurrenz. Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel und die Sorgen nehmen zu. Wir diskutieren in der heutigen Folge Roth:Wermuth, warum der Franken so stark ist, welche Interessen dahinterstehen und weshalb die Kritik an der SNB zunimmt.

    Ausserdem sprechen wir über die Swissness-Debatte: Warum ein Entscheid rund um die Marke «On» das Label „Swiss Made“ infrage stellt, weshalb plötzlich auch Produkte mit wenig Wertschöpfung in der Schweiz als „schweizerisch“ gelten – und was das für Arbeitsplätze, Preise und Glaubwürdigkeit bedeutet.

    Zum Schluss geht es um die Armee-Beschaffungen: von fragwürdigen Entscheiden bei der Wahl der Ausrüstung bis zu Milliardenprojekten mit den USA. Wir sprechen über fehlende Kontrolle, problematische Verträge und die Frage, warum immer wieder Steuergelder in grossen Beschaffungsprojekten versickern.


    ((04:02)) Starker Franken: Gefahren für Jobs und Industrie?

    ((15:06)) Swissness: Wieso die Definition eine Rolle spielt

    ((21:26)) Armee: Milliardenausgaben, Pannen und fehlende Kontrolle

    ((30:56)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (EU Asylpolitik, Polizeigewalt Basel, Definition Milch, Antifa-Fasnacht)

    36 min
  • Collien Fernandes, Wohnen, Mindestlohn

    „Er hat mich virtuell vergew*ltigt“, sagte Collien Fernandes über ihren Ex-Mann Christian Ulmen. In der heutigen Folge Marti:Wermuth besprechen wir den Fall Fernandes-Ulmen. Laut Fernandes hat Ulmen über Jahre hinweg gefälschte, s*xualisierte, p*rnografische Inhalte von „ihr“ erstellt und diese unter „ihrem“ Namen an Männer, überwiegend aus ihrer eigenen Branche oder ihrem Umfeld, verbreitet. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass Frauen und FLINTA*s nirgendwo sicher sind. Weder an öffentlichen Orten noch bei der Arbeit, schon gar nicht zu Hause und auch nicht online. Dabei sind die Täter nicht „anonyme“ Ausländer, sondern Männer aus der Mitte der Gesellschaft und dem engsten Umfeld. Es sind grossmehrheitlich Ehemänner, Ex-Männer, Freunde, Arbeitskollegen – und im Fall Ulmen eben der vermeintlich „lustige“ Schauspieler und Ex-Mann von Fernandes, der behauptet hat, er sei der Mann, den sich den Feminismus immer gewünscht hat. Doch die Zeiten des Schweigens, des Duldens und der Straflosigkeit sind vorbei – und die Scham wechselt jetzt die Seite.Nebst dem sprechen wir in der heutigen Folge über die ausserordentliche Session zum Thema „Wohnen“, die in der vergangenen Woche stattgefunden hat sowie über das Aushebeln der kantonalen Mindestlohnbestimmungen durch das bürgerliche Parlament.


    ((04:09)) Collien Fernandes: Wie Gewalt gegen Frauen jegliche Formen annimmt

    ((17:51)) Wohnen: Was passierte an der ausserordentlichen Session?

    ((26:38)) Mindestlohn: Wie die Mindestlöhne ausgehebelt werden

    ((32:59)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Israel/Palästina, Henning Conle, Istanbul, Sarajevo)

    38 min

About Meyer:Wermuth

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Mattea Meyer und Cédric Wermuth ordnen jede Woche die wichtigsten politischen Entwicklungen der Schweiz ein. Transparent, pointiert, direkt aus Bundesbern.

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