Musikmagazin

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Musikmagazin episodes

  • Rolando Villazón: «Die schönsten Momente meiner Karriere»
    Es gab eine Zeit, da wusste Rolando Villazón nicht, ob er weitersingen kann. Er litt unter starken gesundheitlichen Problemen und wurde von Kritikern so gut wie abgeschrieben. Heute ist er zurück, voller Zuversicht und mit einem neuen Programm.
    Vor 20 Jahren war sein Name in aller Munde: der mexikanisch-französische Startenor Rolando Villazón strahlte am Opernhimmel. Dann kam seine Künstlerkrise: erst eine Zyste auf den Stimmbändern, dann Reflux. Der Wiedereinstieg in die Opernwelt gestaltete sich als schwierig, der Sänger wurde scharf kritisiert und verlagerte sein künstlerisches Schaffen in Richtung Regie. Nun ist Rolando Villazón zurück als Sänger und tourt mit einem neuen Repertoire durch die Schweiz. Wir haben ihn getroffen und mit ihm über seine Liebe zur Musik, den Druck im Sängerbusiness und seine wieder gefundene Freude am Singen gesprochen.
    Und weiter:
    Die Beatles bekommen eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift. Die Universität Liverpool hat im Zusammenhang mit dem neuen Masterstudiengang «The Beatles, Music Industry and Heritage» das Journal of Beatles-Studies lanciert.
    Neuerscheinungen:
    Die Bamberger Symphoniker mit Rott, Mahler und Bruckner, und das Ensemble Sonorità mit barocken Delikatessen.
    Swiss Corner:
    Die Schweizer Komponistin Helena Winkelman hat sich vom Klappern von Webstühlen im Val Müstair inspirieren lassen und hat es in ihrer Komposition «Minimal Minima» musikalisch festgehalten.
    57 min
  • Urs Klauser schafft neue Klänge aus der Vergangenheit
    Anfangs der 70er Jahre hörte der ehemalige Primarlehrer Urs Klauser die schnarrenden Klänge von alten Volksmusikinstrumenten wie Pommer und Krummhörner zum ersten Mal. Seither ist seine Passion zu diesen Instrumenten erwacht.
    Sie ist der Motor für Klausers jahrzehntelange Forscherkarriere in Sachen Schweizer Volksmusik vor 1800. Er hat den Schweizer Dudelsack (die Sackpfeife) nach alten Zeichnungen, Figuren und Beschreibungen rekonstruiert, hat nach unbekanntem alten Volksmusikrepertoire gesucht und es mit diversen Musikformationen wieder zum Leben erweckt.
    Ausserdem in der Sendung:
    - Wiederentdeckt: die Komponistin Fernande Decruck
    - Musikalische Reise rund um die Welt: the Global Jukebox
    58 min
  • Heavy Metal auf der Stradivari: Der Geiger Pekka Kuusisto
    Der blonde Finne geigt gerne abseits bekannter Pfade. Pekka Kuusisto spielt seine Stradivari dort, wo ihm die Musik entgegenbläst - Folk, Elektronik, Heavy Metal.
    Musikmagazin mit allen Themen:
    Aktuell:
    Das erste Openair Festival der Schweiz feiert seinen 50. Geburtstag und macht sein Archiv für alle zugänglich: das Folk Festival Lenzburg.
    Talk:
    Der Geiger Pekka Kuusisto geigt gerne abseits bekannter Pfade. Der blonde Finne spielt seine Stradivari dort, wo ihm die Musik entgegenbläst. Folk, Elektronik, Heavy Metal. Und natürlich auf den grossen Bühnen des normalen Klassikbetriebs. Zurzeit ist Pekka Kuusisto Artist in Residence des Sinfonieorchesters Basel, wo er kürzlich das Tschaikowsky-Violinkonzert gespielt hat. Dass auch dort Möglichkeiten schlummern, es anders zu machen als die anderen, erzählt er im Musikmagazin.
    Neuerscheinungen:
    Das neue Album von Dodo Hug und Efisio Contini und französische Flötenmusik mit Nolwenn Bargin und Maki Wiederkehr.
    Swiss Corner
    25 Jahre Klassiktelefon auf SRF 2 Kultur! Und immer noch die beliebteste Sendung. Ein Grund zum Feiern.
    1 hr 10 min
  • Humor darf in der Klassik nicht fehlen – das Klavierduo Jussen
    Früher galten sie als Wunderkinder, die beiden Brüder und Klaviervirtuosen Lucas und Arthur Jussen. Heute feiern sie internationalen Erfolg und sind doch bodenständig und humorvoll geblieben.
    Zwillinge sind sie nicht, Lucas (29) und Arthur Jussen (26), obwohl sie sich sehr ähnlich sehen und beim Klavierspielen blind verstehen. Neben ihrer Entscheidung für das Klavier teilen sie sich auch sonst fast alles, etwa die Begeisterung für Fussball und Tennis. Früher galten sie als Wunderkinder und traten vor der ehemaligen Königin Beatrix der Niederlande auf. Heute sind sie als Klavierduo Jussen international erfolgreich: Die Brüder räumen einen Preis nach dem anderen ab und begeistern ein breites Publikum. Auch mit einem völlig unbekannten Repertoire. Was ist ihr Erfolgsrezept?
    Ausserdem im Musikmagazin:
    Für die Frau, das Leben und die Freiheit: Die aktuellen Proteste im Iran gegen die Sittenpolizei werden durch zahlreiche Songs auf den sozialen Medien bestärkt.
    Neuerscheinungen:
    «John Adams» – ein Querschnitt durch den Klangkosmos des amerikanischen Komponisten mit dem Tonhalle-Orchester.
    Ausserdem: «Versi damore»: Madrigale und Canzonette des flämischen Renaissance-Komponisten Giaches de Wert mit dem Basler Vokalensemble Voces Suaves.
    Swiss Corner:
    Eine musikalische Lebensbeziehung. Der Schweizer Komponist Roland Moser und seine Frau, die Cellistin Käthi Gohl Moser, haben ihre neue CD «Violoncello solo e in duo» lanciert.
    58 min
  • Der Serpent, ein musikalisches Reptil
    Er galt als ausgestorben, nicht zuletzt weil Hector Berlioz vor 200 Jahren in seiner Instrumentationslehre über den Serpent schwer abgelästert hatte. 
    Das gewundene und wie eine Schlange aussehende Blasinstrument ist noch heute ein seltenes Tier im Garten der Alten Musik. Dort sowie auch im Jazz wird es von Michel Godard gespielt. Ihm ist es gelungen, mit einem Instrumentenbauer zusammen, den Serpent neu nachzubauen und in einer klanglich interessanten Version Musiker*innen zur Verfügung zu stellen.
    Ausserdem in der Sendung: Musik der Sklaven auf CD, DVD und in einem Buch «Songs of Slavery and Emancipation». Und zwar nicht nur die immer gleichen Gospelsongs: eine erkenntnisreiche Neuerscheinung.
    Und Preissegen für die Schweizer Akkordeonistin Viviane Chassot (Opus Klassik, 2022) und für das Ensemble Thélème und (Gramophone Award in der Kategorie Early Music).
    57 min
  • Philippe Jaroussky: «Diese Engelsstimme hat mich genervt»
    Als Kind lernt er Geige und Klavier spielen – Singen spielt erst mal keine Rolle. Und so entdeckt Philippe Jaroussky seine Countertenorstimme relativ spät und auch nur rein zufällig. Mit 18 sitzt er in einem Konzert des Countertenors Fabrice die Falco und beschliesst: Das will ich auch.
    Innerhalb weniger Jahre wird er zum internationalen Countertenor-Star. Inzwischen hat er rund 30 Platten aufgenommen und angefangen zu dirigieren. Dass Manche seine Stimme mit der eines Engels vergleichen, fand er lange wenig schmeichelhaft. Wie er sich aber mit seiner «Engelsstimme» angefreundet hat, was seine aktuelle Sucht ist und warum falsche Töne besser sind als gar keine, erzählt er im Gespräch.
    Weiter in der Sendung:
    - Ars moriendi – Neues vom Klangtüftler Paul Giger
    - Utopia – Teodor Currentzis neues Orchester
    58 min
  • Zwei Sängerinnen, viele Gemeinsamkeiten
    Die Schweizer Mezzosopranistin Marina Viotti hat ihr soeben erschienenes erstes Solo-Album der vielseitigen französischen Sängerin Pauline Viardot gewidmet.
    In «A tribute to Pauline Viardot» zeigt Viotti die Vielseitigkeit ihrer berühmten Kollegin Viardot (1821 - 1910), die nicht nur Sängerin war, sondern auch Komponistin, Lehrerin und Muse für so manchen Komponisten und Schriftsteller. Wie Viotti stammte auch Viardot aus einer bekannten Musikerfamilie. Und beiden, so zeigt der Höreindruck, liegen, beziehungsweise lagen, ganz verschiedene Genres der Musik.
    Ausserdem in der Sendung:
    - Die Komponistin Lisa Streich im Porträt
    - Eine Haselnuss für Rossinis Hund
    - Oper ohne Stimme: die neue CD des Capriccio Barockorchesters
    58 min
  • Simone Keller: Schweizer Pianistin für Neue Musik
    Die Thurgauerin erhält 2022 einen der renommierten Schweizer Musikpreise. Sie wird nicht nur für ihr Klavierspiel ausgezeichnet, sondern auch für ihre unermüdliche Suche nach dem, «was im Verborgenen blüht».
    Musikmagazin mit allen Themen:
    Aktuell:
    Das sogeannte «Real Book» ist bis heute die Bibel des Jazz. Dass kaum Titel von Frauen darin sind, stört die Jazzmusikerin und Komponistin Terry Lyne Carrington. Und gibt jetzt ein eigenes Standard-Werk heraus: «New Standards: 101 Lead Sheets by Women Composers».
    Talk:
    Nach dem klassischen Klavierstudium entfaltete sich Simone Kellers künstlerische Freiheit vollends: Obwohl sie nach wie vor auch das klassisch-romantische Repertoire liebt und pflegt, liegt ihr Fokus heute auf neuer und neuester Musik.
    Immer mehr Wichtigkeit bekommt für Simone Keller Interdisziplinäres und Musiktheater. Zusammen mit ihrem Mann Philip Bartels gründete sie 2014 die Produktionsfirma ox+öl. Auch in ihren musiktheatralischen Arbeiten sind Diversität, Zugänglichkeit und Inklusion zentrale Konzeptpfeiler.
    Zudem engagiert sich die freiberufliche Musikerin auch in mehreren sozialen Projekten. Als Vorstandsmitglied im Verein «Save young musicians» hilft sie mit, jungen Musiker:innen aus Krisengebieten Zugang zu musikalischer Weiterbildung zu ermöglichen.
    Simone Keller ist also immer auf Achse, sie kann nur ganz oder gar nicht. Sich zurücklehnen und ausruhen ist ihre Sache nicht - aber sie arbeitet daran, entspannt sich etwa wenn sie Schwyzerörgeli spielt.
    Neuerscheinungen:
    Wiederentdeckung der Komponistein Dora Pejacevic, der ersten Frau in Kroatien, die Orchesterwerke komponierte. Sie gilt als Vorreiterin des Fin de siècle. Eine neue CD ihrer Orchesterwerke lässt aufhorchen. Und: Bachs Solo Sonaten und Partiten sind nach wie vor der Kern für jede Geigerin, jeden Geiger. Sie werden immer noch fleissig aufgenommen, z.B. von der Schweizer Violonistin Esther Hoppe.
    Swiss Corner:
    Das Feininger Trio spielt Brahms und Korngold. Die brandneue CD überzeugt durch Präzision, gepaart mit Spielfreude.
    58 min
  • Robert Levin: «Man muss risikobereit sein»
    Gesamtaufnahmen aller Klaviersonaten von Wolfgang Amadé Mozart gibt bereits sehr viele. Aber die neueste vom amerikanischen Pianisten und Musikwissenschaftler Robert Levin ist etwas ganz Besonderes.
    Erstens: Levin hat dafür drei von Mozarts unvollständigen Sonatensatzfragmenten rekonstruiert, einen davon zum allerersten Mal überhaupt. Zweitens: Seine Interpretation der bekannten 18 Sonaten ist höchst originell. Und drittens: Er spielt alles auf Mozarts originalem Hammerflügel von Anton Walter aus dem Jahr 1782. Im Gespräch erzählt der US-Amerikaner, warum er den Notentext reicher variiert und verziert als alle anderen, wie man die Angst vor dem Scheitern verliert und er erklärt, inwiefern es eine Fälschung ist, wenn man die Musik Mozarts wortwörtlich aus dem gedruckten Notentext spielt.
    Weiter in der Sendung:
    - Im Zentrum des neuen Krimi-Hörspiels «Die Kadenz des Mörders» von Nicole Bachmann steht ein Schweizer Orchester, dem das Wasser bis zum Hals steht. Dann passiert auch noch ein Mord in den eigenen Reihen. Warum sich ein Orchester besonders gut als Schauplatz für einen Krimi eignet? Wir haben nachgefragt.
    - Und: Wie klingt Beirut? Norient, die Online-Plattform für Themen rund um globale Musik, widmet sich mit einem Special der Hauptstadt des Libanon und ihrer Musikszene.
    58 min
  • Diversity!
    Das zu Ende gehende Lucerne Festival 2022 ermöglichte unter dem Motto «Diversity» eine beispiellose Fülle an musikalischen Entdeckungen. Es gab auch zu reden und machte auf virulente Probleme aufmerksam.
    #OscarsSoWhite hiess es 2015 in Hollywood, und dieser Hashtag krempelte die Preisvergabe-Gepflogenheiten bei den Oscars um. Er war ein Vorwurf und gleichzeitig ein Appell für mehr Diversität im Film. Auch die Klassikbranche braucht mehr Diversität, auf Konzert- und Opernbühnen sind People of Color eklatant untervertreten.
    Der britische Erfolgskomponist Thomas Adès war als Composer in Residence eine Idealbesetzung, er repräsentiert Vielfalt in vielerlei Hinsicht: In der Vielgestaltigkeit seiner Musik, der Unterschiedlichkeit seiner Inspirationsquellen, seiner Dreierbegabung als Komponist, Dirigent und Pianist, und auch als Mensch.
    Ausserdem in der Sendung:
    - Golda Schultz' Debutalbum und der Dokumentarfilm «The Conductor» über die Dirigentin Marin Alsop.
    - Diversität in der Oper: «Der anonyme Liebhaber» von Joseph Bologne am Theater St. Gallen.
    58 min

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Im Musikmagazin nehmen wir Sie mit zu den Musikerinnen und Musikern und bieten Gesprächsstoff für alle, die Musik lieben. Ihr Samstagmorgen mit Klassik, Jazz und zeitgenössischer Musik aus der Schweiz und der ganzen Welt.

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