Musikmagazin

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Musikmagazin episodes

  • Vielbegabt und neugierig: Der Geiger Ilya Gringolts
    Er spielt zeitgenössische Solomusik, romantische Streichquartette und barocke Geigenkonzerte. Ilya Gringolts ist ein vielseitig begabter Geiger. Seine Neugierde führte den in St. Petersburg Geborenen während des Studiums in New York zu Roger Norrington und zur historisch informierten Musikpraxis.
    Kurz darauf schockierte er seinen Lehrer Itzhak Perlman mit einem non-vibrato gespielten Mendelssohn-Konzert. Heute spielt Gringolts Alte Musik und ganz Neues gleichermassen selbstverständlich und fährt mit seinem eigenen Streichquartett Erfolg um Erfolg ein. Ein Hausbesuch auf dem Zollikerberg, wo Gringolts mit seiner Familie lebt.
    Konzerthinweis:
    Mittwoch, 31.08.22, Weltklasse: Frankreich, Spanien, Böhmen: Reisen in Kammermusik-Besetzung
    Ernest Chausson: Klaviertrio g-Moll op. 3
    Isaac Albéniz: Iberia, 1. Heft (Evocacion, El puerto, Fête-Dieu à Séville)
    Antonin Dvorak: Klaviertrio f-Moll op. 65
    Ilya Gringolts, Violine (Chausson)
    Ilian Garnetz, Violine (Dvorak)
    Sol Gabetta, Violoncello
    Betrand Chamayou, Klavier (Chausson)
    Benjamin Grosvenor, Klavier (Albéniz, Dvorak)
    Konzertaufnahmen vom 25. Juni 2022, Stadtkirche Rheinfelden und 3. Juli 2022, Klosterkirche Olsberg (Solsberg Festival)
    58 min
  • A-S. Mutter: «Unspielbarkeit ist kein Parameter, der mich abhält»
    Anne-Sophie Mutter (*1963 im badischen Rheinfelden) gehört zu den grossen Geigen-Stars unserer Zeit. Sie stand bereits als Sechsjährige mit einer Stradivari auf der Bühne und wurde als «Jahrhundert-Begabung» gefeiert. Seit über 45 Jahren verzaubert sie Klassikfans – derzeit am Lucerne Festival.
    In Luzern streckt sie am Inseli zurzeit ihre Füsse in den Vierwaldstättersee, wenn sie nicht gerade Proben hat oder ein Konzert spielt: Anne-Sophie Mutter. Dieses Jahr ist die 59-Jährige gleich zweimal zu Gast am Lucerne Festival, wo einst ihre Karriere begann.
    1976 debütierte Anne-Sophie Mutter hier im zarten Alter von 13 Jahren bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, wie das Lucerne Festival damals noch hiess. Schon ein Jahr später trat sie in Salzburg mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan auf. Seither ist sie weltweit als Solistin und Kammermusikerin unterwegs und hat sich immer wieder neu erfunden: Neben dem klassischen Repertoire spielt Anne-Sophie Mutter auch Filmmusik und viele neue Werke: 30 Partituren hat sie bereits zur Uraufführung gebracht, nun kommt Nummer 31 dazu: ein neues Stück von Thomas Adès.
    Das Interview mit Anne-Sophie Mutter fand in Luzern nach einer Probe statt. Sie erzählt von ihren frühesten Erinnerungen an die Stadt; philosophiert über die Rolle der Musik in Krisenzeiten oder über die Unspielbarkeit von zeitgenössischen Werken und sie verrät, warum sie den Filmkomponisten John Williams einst mit Lebkuchen bestochen hat.
    Konzerthinweis:
    Weltklasse auf SRF 2 Kultur: Anne-Sophie Mutter spielt Adès - Direktübertragung aus Luzern am Samstag 27. August ab 20.00 Uhr: 
    Per Norgard: Drommespil (Traumspiel) für Kammerorchester
    Witold Lutos?awski: Sinfonie Nr. 3
    Igor Strawinsky: Agon. Ballett für zwölf Tänzer
    Thomas Adès: «Air» für Violine und Orchester (Uraufführung, «Roche Commissions»)
    Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)
    Thomas Adès, Leitung
    Anne-Sophie Mutter, Violine
    Zeitversetzte Liveübertragung aus dem KKL Luzern (Lucerne Festival)
    58 min
  • Jungregisseur Valentin Schwarz über seinen Bayreuther Ring
    Mutig, als Wagner-Neuling gleich den ganzen Ringzyklus von Wagner zu inszenieren - vier Abende, 15 Stunden Oper! Aber Valentin Schwarz wurde angefragt, kam - und überlebte.
    Die Kritiken nach der Premiere waren ernüchternd, was aber nichts heisst: Auch der berühmte Regisseur Patrice Chéreau hatte nach der Premiere auf dem grünen Hügel üble Kritiken. Bald aber galt sein Ring als DIE Referenz in Sachen Wagnerinszenierung.
    Das Interview mit dem Österreicher Valentin Schwarz fand nach dem ersten Abend, dem «Rheingold» vor Ort an den Festspielen statt. Und er erzählt, wie er zu Wagner kam, warum er sich als Teamplayer sieht und wie wichtig Empathie ist.
    Konzerthinweis:
    Sonntag, 21.08.22, 22-23.30, SRF 2 Kultur
    Richard Wagner: Das Rheingold
    Orchester der Bayreuther Festspiele
    Cornelius Meister, Leitung
    John Lundgren, Bassbariton (Wotan)
    Raimund Nolte, Bassbariton (Donner)
    Attilio Glaser, Tenor (Froh)
    Daniel Kirch, Tenor (Loge)
    Christa Mayer, Mezzosopran (Fricka)
    Elisabeth Teige, Sopran (Freia)
    Okka von der Damerau, Alt (Erda)
    Olafur Sigurdarson, Bariton (Alberich)
    Arnold Bezuyen, Tenor (Mime)
    Jens-Erik Aasbö, Bassbariton (Fasolt)
    Wilhelm Schwinghammer, Bass (Fafner)
    Lea-ann Dunbar, Sopran (Woglinde)
    Stephanie Houtzeel, Sopran (Wellgunde)
    Simone Schröder, Alt (Flosshilde)
    Aufführung vom 31. Juli 2022, Festspielhaus Bayreuth (Bayreuther Festspiele)
    57 min
  • Sommertalk mit Béatrice Muthelet
    Sie ist in Strassburg geboren, in hat in Versailles Geige studiert, dann in Tel Aviv, dann in New York, hat von der Geige zur Bratsche gewechselt – und als sie wieder zurück in Europa war, wurde sie «Akademistin». 
    Das heisst: Zwei Jahre lang war sie Mitglied in der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker (das ist eine Akademie für den Orchester-Spitzennachwuchs).
    Und dann hat sie ihre Fühler ausgestreckt – und wurde schliesslich Stimmführerin, also 1. Bratsche beim Mahler Chamber Orchestra. Das ist sie bis heute – mit 60 bis 70 Konzerten pro Jahr. Und da dieses Mahler Chamber Orchestra von Claudio Abbado gegründet worden ist und weil Maestro Abbado die junge Bratscherin Béatrice Muthelet ziemlich gut fand, hat er sie auch eingeladen, in seinem neuen Orchester mitzuspielen, dem Lucerne Festival Orchestra. 2003 war das erste Konzert dieses Orchesters, und seit 2003 ist sie dabei, jeden Sommer. Und deswegen – ist sie heute unser Gast im Musikmagazin-Sommergespräch.
    58 min
  • Daniel Hope: Virtuos an Geige und Grill
    Daniel Hope ist einer der umtriebigsten Musiker unserer Tage: immer unterwegs, omnipräsent auf Konzertbühnen, in Radio und Fernsehen. Im August nimmt er sich aber jeweils frei, und dann steht der Barbecue-Fan gerne in seinem Feriendomizil am Wörthersee am Grill.
    Seit der Saison 2016/2017 ist Daniel Hope Music Director des Zürcher Kammerorchesters (ZKO). Er hat die internationale Ausstrahlung des ZKO verstärkt, das Repertoire des Ensembles erweitert und auch interdisziplinäre Konzertprojekte lanciert: Der Film-Aficionado bezieht gerne andere Kunstformen wie z.B. Film oder auch Literatur in seine Programme mit ein.
    Im «Musiktalk im Sommer» spricht er aber auch über seine familiären Wurzeln in Irland, und über sein geliebtes Berner Oberland und das Gstaad Menuhin Festival, wo für ihn musikalisch eigentlich alles angefangen hat.
    Konzerthinweis:
    Weltklasse auf SRF 2 Kultur: Von Bernstein bis Beethoven
    Montag, 15. August, 20 Uhr auf SRF 2 Kultur
    Werke von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert, Mahler, Schönberg und Bernstein
    Zürcher Kammerorchester
    Daniel Hope, Violine & Leitung
    Konzert vom 23. Juli 2022, Kirche Saanen (Gstaad Menuhin Festival)
    58 min
  • Geister und Perkussion: Fritz Hauser
    Geister und Perkussion – was haben sie miteinander zu tun? Darüber erzählen kann Fritz Hauser. Der Basler Schlagzeuger und Komponist wirkt seit einigen Jahrzehnten in der Schweizer Musikszene mit und hat die Perkussion stets neu erfunden.
    Und: dieses Jahr erhält er dafür den Schweizer Musikpreis. Florence Baeriswyl hat Fritz Hauser zu diesem Anlass getroffen und sich mit ihm unterhalten – über Geisterverschwörungen, über die Fotografie, und natürlich über das Schlagzeug.
    In den Neuerscheinungen zeigen wir einen Film über 12 Stradivari-Geigen. Instrumente, die Millionen wert sind und doch bocken können, wie eine frisch gebaute Geige aus dem Atelier. Und eine CD mit neuer Musik aus den Niederlanden: «Dutch Masters»
    58 min
  • Eine Schweizer Hackbrett-Virtuosin auf Reisen – Barbara Schirmer
    Sie ist einige der wenigen Frauen in der Schweiz, die professionell Hackbrett spielen und die Einzige weltweit, die dies mit 4 Schlägeln gleichzeitig kann.
    Musikmagazin mit allen Themen:
    Aktuell:
    Kontroverse zum Dirigenten Teodor Currentzis in Salzburg: Ist er ein Putin-Versteher oder einfach ein Opportunist? Eine Einordnung.
    Talk:
    Die Hackbrettspielerin Barbara Schirmer lässt sich musikalisch von Musiktraditionen weltweit inspirieren und sprengt die Grenzen des traditionellen Hackbrettspiels immer wieder neu. Wir haben Barbara Schirmer in ihrem Zuhause, der Schürmüli im aargauischen Walde besucht.
    Neuerscheinungen:
    Soap oder Literatur? Ewa Maria Wagners Roman: «Tristan-Akkord». Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers, Verlag Urachhaus 2022. Ausserdem eine Entdeckung: Streichquartette des unbekannten Carlo Monza, Zeitgenosse von Mozart: «Opera in musica», Streichquartette. Fabio Biondi und Mitglieder von Europa galante, Naïve Records (V7541).
    Swiss Corner:
    Der Schweizer Schlagzeuger Lukas Niggli hat sich mit dem Drehleier-Spieler Matthias Loibner in einem Tonstudio verschanzt. Das Ergebnis ist das Album «Still Storm» - eine Tiefengrabung der Klänge.
    58 min
  • Verliebt in Filmmusik: Alexandre Desplat
    Als Alexandre Desplat (*1961) als Jugendlicher «Star Wars» sieht, verliebt er sich in die Filmmusik und beginnt erste Stücke zu komponieren. Heute ist er selbst einer der erfolgreichsten und produktivsten Filmkomponisten unserer Zeit.
    Mit seinen Kompositionen hauchte er Filmen wie «Das Mädchen mit dem Perlenohrring», «The Kings Speech» oder «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» Leben ein und hat renommierte Preise gewonnen. Desplat spricht über sein Vorbild John Williams, erzählt wie er unter Zeitdruck die besten Filmkompositionen schreibt und was er mit einem Samurai-Krieger gemein hat.
    Nochmals Film in den Neuerscheinungen, sieben Hollywoodstars genauer. Greta Garbo oder Douglas Fairbanks vom Komponisten zu einer «Seven Stars' Symphony» zusammengebracht. Die CD des Sinfonieorchesters Basel mit der Dirigentin Ariane Matiakh.
    Tauben vergiften - und sonst? Zum 100. Geburtstag des Chansonniers Georg Kreisler.
    Und ein Ausflug ins böhmisch Rhapsodische: Die neue CD des Oliver Schnyder-Trios mit Musik von Dvorák und Smetana.
    58 min
  • Arthur Hnatek: «Eine Kombination persönlicher Klänge»
    Arthur Hnatek hat im elterlichen Musikgeschäft verschiedene Instrumente ausprobiert. Doch dann verliebte er sich mit acht Jahren in das Schlagzeug. Heute ist er Schlagzeuger und Komponist und fühlt sich sowohl im Jazz als auch in der elektronischen Tanzmusik zu Hause.
    Der Genfer tritt als Solist du Bandleader auf, aber er ist auch ein gefragter Sideman. Als solcher hat er bereits wichtige zeitgenössische Musikerinnen und Musiker wie Tigran Hamasyan, Erik Truffaz oder Sophie Hunger begleitet. Dieses Jahr hat der 32-Jährige einen Schweizer Musikpreis gewonnen, und aus diesem Anlass haben wir ihn in seiner Wahlheimat Zürich getroffen. Im Gespräch erzählt er, wie sein Schlagzeig zum DJ-Pult wird und warum er in Zukunft nicht mehr zu allem «Ja» sagen will.
    Weiter in der Sendung:
    - Die Vorfreude ist gross – die Verunsicherung auch: 2022 könnte der grösste Festivalsommer seit Jahren werden. Aber die Corona-Pandemie hat die Eventbranche verändert. Und das stellt die Veranstalter:innen vor grosse Herausforderungen.
    - Und: Happy Birthday Matthias Bamert! Der Schweizer Dirigent und Komponist ist letzte Woche 80 Jahre alt geworden.
    58 min
  • Valentine Michaud: «Die Seele des Saxophons ist grosszügig»
    Valentine Michaud ist zwar erst 28 Jahre alt, aber schon jetzt eine der spannendsten und vielseitigsten Saxophonistinnen der Klassikszene. Und sie ist eine der «Classical & Jazz Talents» bei SRF 2 Kultur.
    Ob Barock, Filmmusik, Klezmer oder zeitgenössische Musik: Die Wahlschweizerin Valentine Michaud für alle Genres. Die Wahlschweizerin tritt als Solistin oder Kammermusikerin auf, realisiert transdisziplinäre Projekte mit Tanz und bildender Kunst und unterrichtet an verschiedenen Musikschulen. Sogar einen Bachelor in Musikwissenschaft hat sie gemacht. Und ihre Konzertkleider schneidert und näht sie am liebsten selbst. Im Interview philosophiert sie über die Seele ihres Instruments und macht neugierig auf ihre Debüt-CD.
    Weiter in der Sendung:
    - Nouvelle Chanson-Fantasy-Pop-Folk mit orientalischen Gewürzen und Balkan Juice: Die Musik von Moira lässt sich in keine Schublade stecken
    - Und: Bis dato unbekannte Musik von Johann Sebastian Bach. Gibts nicht? Gibts wohl!
    58 min

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Im Musikmagazin nehmen wir Sie mit zu den Musikerinnen und Musikern und bieten Gesprächsstoff für alle, die Musik lieben. Ihr Samstagmorgen mit Klassik, Jazz und zeitgenössischer Musik aus der Schweiz und der ganzen Welt.

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