News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

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News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten episodes

  • Wie sehr verbreitet sich Albanisch in der Schweiz?
    (Wiederholung vom 17.8.2023) Immerhin ist Albanisch eine der Sprachen, die nebst den vier Landessprachen am meisten gesprochen werden. Und seit diesem Jahr wird albanischsprachige Musik in der Schweiz gar mehr gestreamt als Musik auf Mundart.
    Die Statistik aber zeigt: In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der Menschen, die Albanisch als Hauptsprache sprechen, nur marginal zugenommen. Es sind derzeit 2.8 Prozent der Bevölkerung.
    «Es ist auch selten, dass sich eine migrantische Sprache in einem neuen Land ausbreitet», sagt Stephan Schmid vom Linguistik-Zentrum der Uni Zürich.
    Normalerweise gelte das Drei-Generationen-Modell: «Die erste Generation spricht hauptsächlich die Herkunftssprache, die zweite spricht beides und ab der dritten Generation überwiegt die Sprache des neuen Landes teils klar. Manchmal beherrschen die Nachkommen die Herkunftssprache kaum noch.»
    13 min
  • Warum berichten die Medien so negativ?
    Tod und Verwüstung, Gewalt und Machtmissbrauch: In den Nachrichten gibt es viele unerfreuliche Meldungen. Manche konsumieren gar keine News mehr, um sich der Flut an Negativmeldungen zu entziehen. Warum hören und lesen wir häufig nur Negatives? Und was können die Medien besser machen?
    Menschen, die häufig die News lesen, schätzen die Weltlage pessimistischer ein als jene, die weniger oft Nachrichten konsumieren. Das liegt unter anderem daran, dass die Nachrichten voll sind mit negativer Berichterstattung. 
    Der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Vinzenz Wyss erklärt, warum negative Nachrichten meist relevanter sind als positive und wie die Medien konstruktiv über schlimme Ereignisse berichten können. 
    Und hier noch der versprochene Link zur Waldbrandprävention: srf.ch/audio/news-plus/griechenland-brennt-wie-kann-man-waldbraende-verhindern?id=12427039
    Habt ihr Feedback oder einen Themenvorschlag? Schreibt uns auf [email protected] oder schickt uns eine Nachricht unter 076 320 10 37
    19 min
  • Jahresrückblick: «Die Weltpolitik 2023 ist wie schlechtes Mikado»
    Wir liefern euch in dieser Folge einen Jahresrückblick auf 2023. Die aktuelle Weltpolitik in 15 Minuten: Nahost-Krieg, Ukraine-Krieg, Bergkarabach, China, Russland. All das hat teils miteinander zu tun. Diese Zusammenhänge zeigt News Plus auf und liefert dazu einen Ausblick auf 2024.
    «Es ist wie ein Mikado-Spiel mit sehr vielen schlechten Spielern», so beschreibt Fredy Gsteiger, diplomatischer Korrespondent von SRF, die politische Lage im Jahr 2023. Wie er das meint, erklärt er bei News Plus und auch weshalb in die Entwicklungen in Senegal und Polen positiv stimmen.
    Habt ihr Fragen, Feedback, Inputs? Schreibt uns auf [email protected] oder schickt uns eine Sprachnachricht auf 076 320 10 37.
    14 min
  • EU-Asylreform: Was bringt die Abschreckung?
    Flüchtlinge, die kaum Chance auf Asyl haben, sollen künftig bereits an der EU-Aussengrenze gestoppt und in Auffanglagern untergebracht werden. Dort müssen sie unter haftähnlichen Bedingungen das Asylverfahren abwarten. Damit will die EU die irreguläre Migration bekämpfen.
    Nicht alle Migrantinnen und Migranten, die nach Europa kommen, haben Anrecht auf Asyl. Wenn sie nicht vor Gewalt und Konflikten fliehen oder nicht anderweitig akut bedroht sind, bekommen sie meist kein Asyl. 
    Lassen sich diese Menschen von ihren Plänen abbringen, wenn ihre Flucht bereits an der EU-Aussengrenze endet? Und was erhoffen sie sich überhaupt von Europa, wenn sie ohnehin kaum Aussicht auf Asyl haben?
    Das besprechen wir mit dem Journalisten und Maghreb-Kenner Beat Stauffer. 
    Habt Ihr Anregungen und Feedback? Meldet euch unter [email protected] oder schickt eine Nachricht an 076 320 10 37
    15 min
  • Afghaninnen in der Schweiz: Als Flüchtlinge aufnehmen?
    Das Parlament hat heute eine Sondersession dazu geplant.
    Umstritten ist, ob afghanische Frauen grundsätzlich den Füchtlingsstatus bekommen sollen. Dieser ermöglicht etwas mehr Freiheit als der Status «vorläufig aufgenommen».
    Dafür setzt sich auch Najibah Zartosht ein. Sie ist Ökonomin, lehrte an der Universität in Kabul und musste selbst flüchten, als die Taliban die Macht übernahmen. «Ich hoffe, dass geflüchtete Frauen in der Schweiz frei leben können», sagt sie. «In Afghanistan leben sie wie im Gefängnis, dürfen die Wohnung nicht allein verlassen, nicht arbeiten, nicht lernen.»
    Najibah erzählt hier im Podcast, wie das Leben in Kabul war, bevor die Taliban die Macht übernommen haben. Wie sie geflohen ist und wie sie Kontakt hält zu Freundinnen und Bekannten vor Ort.
    Warum der Asylstatus der Afghaninnen so umstritten ist, erklärt Matthias Strasser aus der Inlandredaktion von Radio SRF. Das Parlament hat die Debatte und die Entscheidung verschoben, aber das Thema bleibt auf der Agenda.
    16 min
  • Teuerung: Werden Weihnachtsgeschenke zum Luxus?
    Ob Miete, Krankenkassenprämie, Stromrechnung oder Lebensmittel - alles wird teurer – und dann kommt jetzt auch noch Weihnachten dazu. Ein schönes Essen mit den Liebsten, Geschenke für Gross und Klein, all das läppert sich zusammen. Werden Weihnachtsgeschenke zum Luxus?
    Verschiedene Umfragen zeigen, dass dieses Jahr deutlich weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgegeben wird. 
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    Werden Weihnachtsgeschenke zum Luxus und was bedeutet Schenken in Zeiten, in denen alles teurer wird? Darüber sprechen wir unter anderem mit Lorenz Bertsch von der Caritas. Er selbst feiert dieses Jahr Weihnachten ohne klassische Geschenke und Konsumgedöhns und hat trotzdem etwas zu verschenken: Zeit, um gemeinsam mit der Familie Dinge zu unternehmen.
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    Hier geht's zur Umfrage, die in der Folge besprochen wird: www.ey.com/de_ch/news/2023/12/swiss-consumers-spend-significantly-less-money-on-christmas-gift
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    18 min
  • Krebsforschung: Wann kann man von Durchbruch reden?
    Meldungen aus der Krebsforschung wecken Hoffnungen. Es ist gar von Durchbrüchen die Rede. Aber wann ist ein Durchbruch ein Durchbruch und was bedeuten solche Meldungen für Betroffene? Wir reden mit einem Arzt und einer Patientin über Krebsmedizin und ein Wort, das viel Verantwortung mit sich bringt.
    Hier die Meldung des Biotech-Unternehmens Moderna, wonach schon 2025 ein Impfstoff gegen Hautkrebs auf den Markt kommen soll. Dort die Nachricht des Schweizer Paul-Scherrer-Instituts, wonach ein Bluttest schon früh erkennen soll, ob eine Krebserkrankung vorliegt. Beide Male ist von einem Durchbruch die Rede. 
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    Aber wann ist ein Durchbruch tatsächlich ein Durchbruch? Und was lösen solche Meldungen bei Menschen aus, die an Krebs erkrankt sind? 
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    Darüber sprechen wir mit dem Präsidenten der Stiftung für Krebsforschung, Jakob Passweg. Er sagt: «Man kann darüber streiten, wann etwas als Durchbruch gilt. Im Prinzip ist es dann ein Durchbruch, wenn es für Patienten einen grossen Vorteil bringt und ihr Schicksal vor und nach der Entdeckung nicht dasselbe ist.»
    Isabel Steinhauser lebt mit Darmkrebs. Vor allem zu Beginn ihrer Erkrankung habe sie mit grossem Interesse Meldungen zu sogenannten Durchbrüchen gelesen: «Solche Meldungen haben grosse Hoffnungen geweckt in mir.»
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    16 min
  • Pille für den Mann: Bald Realität oder ewiger Running Gag?
    In Grossbritannien wird zum erstmals eine hormonfreie Pille für den Mann getestet - nicht an Mäusen oder Affen, sondern an Männern. Der Weg zur Pille für den Mann dürfte aber trotzdem lang bleiben. 
    Pille, Ring oder Spirale – für die Frau gibt es eine ganze Palette an Verhütungsmitteln. Für den Mann haben sich nur zwei durchgesetzt: das Kondom und die Vasektomie. Kommt nun die hormonfreie Pille für den Mann hinzu?
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    Wir stehen nicht vor einer neuen sexuellen Revolution, zeigt das Gespräch mit der Autorin Franka Frei. Sie befasst sich in ihrem aktuellen Buch «Überfällig: Warum Verhütung auch Männersache ist» mit dem Thema.
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    «Wir haben auch schon in den 80er und 90er Jahren auf Titelseiten gelesen: Jetzt kommt die Pille für den Mann! Die Artikel sehen heute ähnlich aus, es ist zu einem Running Gag geworden», sagt Frei im Interview.
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    Bereits in den 1950er Jahren sei an einer hormonfreien Pille für den Mann geforscht worden. Warum die Pille trotzdem noch nicht auf dem Markt ist und warum vor allem jüngere Männer sich für eine gleichberechtigte Verhütung interessieren, erzählt Franka Frei in dieser Folge. 
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    Was hält ihr von der Pille für den Mann? Und habt ihr Fragen, Feedback, Inputs? Schreibt uns auf [email protected] oder schickt uns eine Sprachnachricht auf 076 320 10 37.
    13 min
  • Bundesratswahlen: Viel Lärm um nichts?
    Im dritten Wahlgang wird der Basler Beat Jans als Nachfolger von Alain Berset gewählt. Die Gesamterneuerungswahlen im Bundesrat bringen keine Überraschung. Dabei war die Aufregung im Vorfeld der Wahlen gross.
    Von einem Sprengkandidaten war die Rede, der Abwahl eines amtierenden Bundesrates oder einem möglichen grünen Bundesrat. Vereinzelt waren einflussreiche Stimmen zu hören, welche die Fraktionen aufriefen, sich nicht an die offizielle Wahlempfehlung zu halten. 
    Doch die Gesamterneuerungswahlen verliefen ruhig. Alle amtierenden Bundesräte wurden im ersten Wahlgang wiedergewählt. Bei der SP setzt sich der Favorit für den freiwerdenden Sitz durch. War das also alles viel Lärm um Nichts? Was bringt die grosse Aufregung vor den Wahlen? Newsplus ordnet ein, zusammen mit Inlandredaktor Matthias Strasser und der Politologin Flavia Caroni.
    13 min
  • Luxusgut Nachtzug? Warum dein Nachtzugticket teurer werden könnte
    Wer ab Zürich oder Basel mit dem Nachtzug fahren will, muss teilweise mehr zahlen fürs Ticket. Die ÖBB haben die Preise angepasst, sie verändern sich nun je nach Nachfrage. Mit dem Flugzeug zu verreisen, ist meist günstiger. Aber warum ist Zugfahren im Schnitt teurer? News Plus hat Antworten.
    Vor Kurzem lag ein Ticket für ein Schlafwagen-Abteil von Basel nach Amsterdam noch bei 283 Euro. Seit dem Fahrplanwechsel ist es stand heute Vormittag mehr als doppelt so viel. Denn die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die alle Nachtzüge in der Schweiz betreiben, haben ihre Preise angepasst.
    Somit wird der Nachtzug auf manchen Strecken teurer. Darauf aufmerksam geworden ist Timo Grossenbacher, Journalist bei Tamedia und Initiant von Night Ride – einem Vergleichsportal für Nachtzüge.
    Mit den neuen Preisen sei der Zug auf gewissen Strecken nicht mehr konkurrenzfähig zum Flugzeug, sagt Timo Grossenbacher. Dass Fliegen meist günstiger ist als Zugfahren, zeigt auch eine Studie der Umweltorganisation Greenpeace. Womit das zu tun hat, erklärt der Mobilitätsexperte Thomas Sauter-Servaes von der ZHAW.
    16 min

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