News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

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News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten episodes

  • Roter Stern: Warum zittert Bern vor den serbischen Hooligans?
    Wenn Roter Stern Belgrad in Bern spielt, ist das nicht nur aus sportlicher Sicht relevant. Die organisierten Fans von Roter Stern - Delije genannt - sind in das organisierte Verbrechen und die Politik verstrickt. Wer wird da in Bern erwartet?
    Lueged nit umme, Delije goht umme: Delije. So nennen sich die organisierten Fans von Roter Stern Belgrad. Sie waren schon vor vier Jahren in Bern und haben gegen die Young Boys gespielt.
    Was damals rund ums Stadion geschehen ist, ist vielen in Erinnerung geblieben: Auf dem Fanmarsch ins Stadion sind in Bierregale geplündert und die Gäste eines Cafés mit Bierbüchsen beworfen worden, weil die angereisten Fans sich von einer LGBTQ-Fahne provoziert fühlen. Und: Roter-Stern-Anhänger prügelten mit einer Eisenstange auf einen Mann ein, die Polizei schoss zur Warnung dreimal in die Luft.
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    Hinter Delije stecken mehr als gewaltbereite Fussballfans. Es sind Leute, die ihre Finger im organisierten Verbrechen und in der Politik haben. News Plus zeigt, wie das Dreieck aus Fussball, Organisiertem Verbrechen und Politik funktioniert.
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    Zu hören in dieser Folge:
    - Janis Fahrländer, er berichtet für Radio SRF über den Balkan
    - Matthias Baumer, Bern-Korrespondent von Radio SRF
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    Weiterführende Folgen: www.srf.ch/audio/news-plus/die-eskalation-im-kosovo-und-die-rolle-der-mafia?id=12459633
    19 min
  • Rechtspopulismus: Warum die Strategie funktioniert
    Geert Wilders in den Niederlanden und Javier Milei in Argentinien: In dieser Woche haben gleich zwei Rechtspopulisten wichtige Wahlen gewonnen. Wie schaffen es Politiker wie sie an die Macht? «News Plus» geht in dieser Folge der Taktik von Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten nach. 
    Rechtspopulismus-Expertin Paula Diehl von der Universität Kiel sagt: Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten spielen bewusst mit ambivalenten Aussagen. Und sie bringen es fertig, dass Dinge, die man früher für unaussprechbar hielt, plötzlich salonfähig werden.
    Mit der Forscherin besprechen wir auch eine Frage von einem NewsPlus-Hörer: Sind die Rechtspopulist:innen wirklich auf dem Vormarsch oder übertreiben die Medien?
    Habt ihr auch Fragen, zu dieser Folge oder zu einem anderen Thema? Schreibt uns auf [email protected] oder auf 079 320 10 37.
    17 min
  • Die Corona-Folge: Was ihr über Covid aktuell wissen müsst
    Man hat den Eindruck, die halbe Schweiz ist derzeit krank. Corona- und Grippeviren scheinen überall herumzuschwirren. Aber ist das nur unser Eindruck oder ist das wirklich so? Immunologe Christoph Berger und SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel geben Auskunft.
    Pirola. So heisst eine der aktuellen Covid-Varianten, die zu reden gibt. Und ja, die Fälle von Corona, aber auch von Grippe haben effektiv zugenommen.
    Einige sagen, eine der grössten Corona-Wellen kommt auf uns zu, die es je gab. «Die Informationsgrundlage ist derzeit nicht gut genug, darum kann man das so noch nicht sagen», meint unsere Wissenschaftsredaktorin dazu.
    Was geht euch in Sachen Corona aktuell durch den Kopf? Welchen Aspekt haben wir dazu noch nicht behandelt? Schreibt uns: [email protected] oder auf 076 320 10 37.
    14 min
  • Waffenpause in Gaza: Warum Katar in Nahost vermittelt
    Israel und die Hamas haben sich auf eine Waffenruhe geeinigt. Dabei sollen auch Geiseln befreit werden. Vermittelt zwischen den beiden Kriegsparteien im Nahen Osten hat der Kleinstaat Katar. Wir sprechen heute über Katars Rolle bei diesen Verhandlungen. 
    Katar ist ein Coup gelungen: Unter seiner Verhandlungsführung gibt es im Gazastreifen eine Waffenpause. In dieser Zeit soll die radikal-islamische Hamas 50 Geiseln, alles Frauen und Kinder, freilassen. Im Gegenzug soll Israel palästinensische Gefangene freilassen. Und Israel erlaubt mehr Hilfslieferungen in den Gazastreifen, zum Beispiel auch Treibstoff.
    Warum nimmt das kleine Katar nun eine derart grosse Rolle ein bei der Vermittlung zwischen den Konfliktparteien? Diese Frage stellen wir Auslandredaktor Philipp Scholkmann, der sich mit der Region bestens auskennt. 
    Über Feedback und Inputs freuen wir uns sehr. Ihr erreicht uns per Sprachnachricht auf die Nummer 076 320 10 37 oder per Mail an [email protected].
    14 min
  • ChatGPT: Wie geht es weiter mit Open AI und Sam Altman?
    Open AI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat seinen Chef entlassen. Kurz darauf hat Sam Altman ein Stellenangebot von Microsoft erhalten. Ein Grossteil der Belegschaft stellt sich hinter Altman und droht Open AI mit der Kündigung. Was ist los beim KI-Unternehmen? Und was bedeutet das für ChatGPT?
    Ein Jahr ist es her, seit Open AI seinen Chatbot ChatGPT lanciert hat. Seither hat die Anwendung eine steile Karriere hinter sich. Das Unternehmen wurde zum global wichtigsten und wertvollsten KI-Start-Up. Nun aber befinde sich Open AI in einem internen Konflikt zwischen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit, sagt Max Meister, Dozent für Entrepreneurship an der Hochschule für Wirtschaft Zürich. Profitieren könnte Microsoft.
    Was bedeutet das für die Weiterentwicklung von KI? Und was für ChatGPT? Diesen Fragen gehen wir in dieser Newsplus-Folge nach. Habt ihr Ideen für weitere Themen, dann schreibt uns eine Mail: [email protected] oder hinterlasst eine Sprachnachricht: 076 320 10 30.
    14 min
  • Warum Reiche dem Klima schaden und wie wir das ändern könnten
    Wer reich ist, trägt mehr zur Erderwärmung bei. Das zeigt ein Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam. Demnach hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung im Jahr 2019 so viele klimaschädliche Treibhausgase verursacht wie die ärmsten zwei Drittel der Welt. Wer gehört zu diesem einen Prozent?
    .. und was bringen solche Schuldzuweisungen in der Klimadiskussion?
    Darum gehts in der heutigen Folge.
    Ihr hättet lieber ein anderes Thema? Schreibt uns, was euch interessiert! An [email protected] oder 076 320 10 30.
    16 min
  • Präventive Abschüsse: Wie wird man Wolfsjäger oder Wolfsjägerin?
    Anfang nächste Woche starten im Wallis die ersten Kurse für diejenigen, die sich an der präventiven Wolfsjagd beteiligen wollen. Und schon in zwei Wochen startet die Jagd. Das hat der Bundesrat so entschieden. Aber wie wird man eigentlich Wolfsjäger oder -jägerin? 
    Mehrere Rudel sollen im Dezember und Januar in der Schweiz präventiv geschossen werden. Unter anderem das Wallis und Graubünden wollen mehrere Rudel eliminieren.
    Wie bereiten sich die beiden Kantone darauf vor? «Jäger können im Wallis auf einem Formular ankreuzen, welches Rudel sie schiessen wollen», sagt Korrespondent Matthias Baumer.
    Wie die Jagd auf ganze Rudel genau ablaufen werde, könne man noch gar nicht sagen, weil es ein Novum sei, sagt unser Mann in Graubünden. Eine klare Meinungen zu präventiven Abschüssen haben einigen SRF-Nutzer:innen bereits im Vorfeld.
    Was denkt ihr? Schreibt an [email protected] oder 076 320 10 30. Oder debattiert direkt mit auf srf.ch/dialog
    13 min
  • China und USA: Was steckt hinter der Panda-Diplomatie?
    Kürzlich wurden drei Pandas aus Washington zurück nach China gebracht, denn sie waren nur ausgeliehen. Erstmals seit mehr als 50 Jahren gibt es damit keine Pandabären mehr in der Hauptstadt der USA. Die Rede ist von einem Ende der Panda-Diplomatie. Was hat es damit auf sich?
    Pandas an andere Länder zu verschenken oder auszuleihen, hat in China eine lange Tradition.
    Dabei seien die Bären ein guter Gradmesser, wie es gerade um die diplomatischen Beziehungen zu China steht, sagt Fabian Kretschmer, freier Journalist in Peking: «Die Länder, die gute Beziehungen zu China haben, haben meistens auch viele Pandas.» 
    Dass in den USA nun Pandabären abgezogen werden, sei auch Ausdruck der angespannten Beziehungen zwischen den USA und China. Nach dem gestrigen Treffen mit Joe Biden stellt Xi Jinping den USA jetzt allerdings neue Pandabären in Aussicht und das sei als wichtiges Zeichen zu werten, so Kretschmer.
    Panda gut, alles gut? Schreibt uns: [email protected] oder auf 076 320 10 37.
    15 min
  • Gabun: Wann ist ein Militärputsch nachhaltig erfolgreich?
    Vor gut zwei Monaten haben in Gabun die Militärs die Regierung gestürzt. Und damit die fast 60 Jahre andauernde Herrschaft der Familie Bongo abrupt beendet. Jetzt haben die Militärs einen Zeitplan vorgelegt, bis es wieder Wahlen geben soll. 
    Was braucht es, damit es in einem Land nach einem Militärputsch wieder eine stabile Regierung gibt? 
    Wir sprechen mit Afrika-Korrespondentin Anna Lemmenmeier. Sie war gerade in Gabun und erzählt wie Menschen wieder Hoffnung schöpfen nach dem Putsch. Sie ist allerdings skeptisch, ob der Plan der Militärregierung aufgeht.
    Die Konfliktforscherin Simone Schnabel sagt: Für einen «guten» Putsch brauche es eine kurze Übergangszeit zwischen den Regierungen, eine gute Kommunikation und klare politische Ziele. 
    Habt Ihr Feedback oder Ideen für eine andere News Plus-Folge? Meldet euch gerne via 076 320 10 37 oder [email protected].
    18 min
  • Sind Jugendliche in der Schweiz schlecht aufgeklärt?
    Eine Studie aus Basel-Stadt zeigt, dass viele beim Thema Sexualität Wissenslücken haben. Zum Beispiel wusste beinahe die Hälfte der Befragten nicht, dass es gegen HIV keine Impfung gibt.
    Sind Jugendliche also schlecht aufgeklärt – heute im Zeitalter von TikTok, Internet und Pornhub?
    Der Podcast News Plus klärt das mit Ledwina Siegrist, Sozialpädagogin an der Hochschule Luzern. Sie sagt, dass zwar tatsächlich viele Informationen zum Thema Sexualität online zugänglich seien, aber auch viel Falsches im Internet kursiere.
    Wichtig sei es deshalb nach wie vor, diese Informationen zusammen mit den Jugendlichen zu besprechen, sie einzuordnen und Fragen zu klären. Lehrpersonen seien wichtig, aber auch Fachstellen und natürlich die Eltern.
    Wie seid ihr aufgeklärt worden? Mit Banane und Kondom, im Internet oder in der Schule? Eure Erfahrungen interessieren uns. Gerne an 076 320 10 37 oder [email protected].
    15 min

About News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

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