Am 22. März 2016 wurde Brüssel von Anschlägen erschüttert. 32 Menschen kamen ums Leben. Juristisch sind die Ereignisse von damals nun aufgearbeitet: Die Verantwortlichen sind verurteilt worden. Doch die gesellschaftliche Aufarbeitung ist komplizierter.
Das zeigt sich in Molenbeek: Der von marokkanischen Einwanderern geprägte Arbeitervorort von Brüssel kam durch die Anschläge in Verruf. Weil einige Terroristen im Quartier wohnhaft waren, wurde Molenbeek für die breitere Öffentlichkeit zum «Terrornest». Das erzählt Charles Liebherr, Korrespondent von Radio SRF in Brüssel.
Dabei gebe es auch viel Positives in Molenbeek. Dank der Solidarität der Bewohnerinnen und Bewohner und viel Freiwilligenarbeit hat das Quartier zu neuem Selbstvertrauen gefunden. Mittlerweile will man sogar europäische Kulturhauptsadt werden.
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[email protected]Wer mehr über Molenbeek und seine Bewohner erfahren möchte, dem empfehlen wir die Sendung International zu Molenbeek aus dem letzten Februar: https://www.srf.ch/audio/international/die-gemeinde-molenbeek-kaempft-gegen-ihr-stigma?id=12340663
Und hier findet ihr die neuste Staffel von Newsplus Hintergründe: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/klimahandel-guten-flug-folge-1?id=12424111