News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

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News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten episodes

  • Das Geschäft mit dem Sand: Geht uns der Rohstoff bald aus?
    Sand ist einer der weitverbreitetsten Rohstoffe der Welt, trotzdem dürfte er knapp werden. Ein Bauboom in verschiedenen Weltregionen führt zu einer starken Nachfrage nach Sand. Denn ohne Sand gibt es keinen Beton und kein Glas. Das hat Folgen für Mensch und Natur – im Ozean und an Land. 
    Der weltweite Bedarf an Sand ist grösser als die natürliche Sandproduktion. Es gibt also immer weniger Sand. Weshalb unser Hunger nach Sand so riesig ist, erklärt SRF-Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi. Und er erklärt auch, weshalb man den Bedarf nicht einfach mit Wüstensand stillen kann. 
    Was der Abbau von Sand für die lokale Bevölkerung bedeutet, weiss Katharina Hemmler. Sie forscht an der Uni Kassel zum Sandabbau in Westafrika und kennt die Situation im Umland der ghanaischen Hauptstadt Accra, wo zurzeit viel gebaut wird. Sie sagt: «Die Verlierer sind die Bauern.» Wenn Ackerland für den Sandabbau umgepflügt werde, wachse teilweise für Jahrzehnte nichts mehr auf den betroffenen Grundstücken.
    Zuletzt schauen wir uns aber auch an, wie die Bauwirtschaft den Sandkonsum verringern kann und sprechen über Lösungen für die Zukunft.
    Ihr habt Feedback oder Themenvorschläge? Meldet euch bei uns. Via Mail: [email protected]. Oder via Sprach- oder Textnachricht: 076 320 10 37
    13 min
  • Bröckelnde Schulhäuser als Sinnbild der britischen Infrastruktur
    Mehr als 150 Schulhäuser in England sind einsturzgefährdet. Grund ist ein spezieller Beton, der über die Jahre instabil geworden ist. Der Skandal um die bröckelnden Schulhäuser beschäftigt Grossbritannien und wirft ein Licht auf den schlechten Allgemeinzustand der Infrastruktur.
    «Züge bleiben stecken, die Strassen sind voller Schlaglöcher, Wasserwerke schwemmen Fäkalien in die Flüsse, weil die Kläranlagen zu klein sind» – die Liste von Beispielen schlechter Infrastruktur sei lang, sagt SRF-Grossbritannien-Korrespondent Patrik Wülser. Er schätzt bei «News Plus» auch ein, was der neuste Skandal für die Regierung von Rishi Sunak bedeutet.
    Und wir fragen den Betontechnologen Pietro Lura von der Empa, ob der britische Problembeton auch in der Schweiz verbaut ist.
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    16 min
  • Gewalt zwischen Eritreern: Was steckt dahinter?
    Am Wochenende kam es im Kanton Zürich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen eritreischen Gruppen. Die einen sind Regime-Gegnerinnen und -Gegner, die anderen unterstützen den derzeitigen Machthaber in Eritrea, Isayas Afewerki. Auch in anderen Ländern kommt es derzeit zu ähnlichen Konflikten.
    Der Vorfall beschäftigt auch die SRF Community, insbesondere die Frage: Wie kann es sein, dass offenbar auch regimetreue Eritreerinnen und Eritreer in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung erhalten?
    Dieser Frage geht «News Plus» nach, zusammen mit der SRF-Afrikakorrespondentin Anna Lemmenmeier und mit Sarah Progin, Professorin für Migrationsrecht an der Universität Fribourg.
    Die einen Unterstützerinnen und Unterstützer des Regimes seien geflüchtet vor Krieg, Unterdrückung oder dem obligatorischen Militärdienst, sagt Anna Lemmenmeier. Andere seien möglicherweise als Spitzel von der Regierung geschickt worden.
    Dazu kommt: Die politische Einstellung der Geflüchteten spielt im Asylverfahren nicht unbedingt eine Rolle, sagt die Migrationsexpertin Sarah Progin.
    Habt ihr Feedback oder Themen-Inputs. Schickt diese gerne via Sprachnachricht an: 076 320 10 37 oder per Mail: [email protected].
    18 min
  • Der Mythos «Nessie»: Mit PR zum Tourismus-Magnet
    Die Suche nach dem Monster im Loch Ness – sie fasziniert seit langer Zeit. Erst gerade sind wieder zahlreiche Menschen nach Schottland gereist, um sich an der Suche zu beteiligen. Und auch ein neues Foto ist aufgetaucht. Was macht den Mythos aus und wer befeuert ihn?
    «News Plus» spricht mit Gabi Biesinger, die für die ARD als Korrespondentin über die Suche berichtet hat. Sie sagt: «Nessie ist für den schottischen Tourismus jedes Jahr rund 40 Millionen Pfund wert.» Entsprechend sorgt das Land dafür, dass Nessie im Gespräch bleibt.
    Feedback und Themen-Inputs gerne via Sprachnachricht: 076 320 10 37 oder per Mail: [email protected]
    14 min
  • Parteispenden und Geldwäscherei: Die Schweiz wird transparenter
    Wer einer Partei mehr als 15'000 Franken für eine Wahlkampagne spendet, wird öffentlich gemacht. So wollen es die neuen Regeln. Und auch gegen die Geldwäscherei soll verstärkt vorgegangen werden – auch da mit mehr Transparenz. Verstummen mit den neuen Regeln die kritischen Stimmen?
    Wir haben nachgefragt bei Transparency International Schweiz. Die Organisation macht sich für Transparenz stark. Geschäftsführer Martin Hilti sagt, die Schweiz reagiere mit den neuen Regeln auch auf internationalen Druck. Und: Es brauche weitere Verschärfungen, zum Beispiel auf kantonaler Ebene.
    Schon bevor die neuen Regeln zur Transparenz bei den Parteispenden in Kraft treten, hat sich Christoph Blocher zu seinem Engagement für die SVP geäussert. In der Sendung «Rundschau» gab er an, rund 550'000 Franken für den aktuellen Wahlkampf gespendet zu haben. In dieser Folge hört ihr, was er zum Betrag sagt und warum es für Grossspenderinnen und -spender vielleicht doch noch ein Schlupfloch gibt.
    Feedback an uns gerne per 076 320 10 37 oder [email protected]
    14 min
  • Warum Frankreich aus Wein Desinfektionsmittel macht
    Frankreich hat überschüssigen Wein. Ausgerechnet die stolze Weinnation. Deshalb wird aus dem Wein nun Desinfektionsmittel gemacht. So sollen die Weinpreise stabiliert und französische Weinbäuerinnen und Weinbauern gerettet werden. 
    Weil es in Frankreich zu viel Wein gibt, führt das dazu, dass die Produktion für einige Weinsorten mehr kostet, als der Verkauf einbringt. Den überschüssigen Wein kauft Frankreich den Winzerinnen und Winzern nun ab und macht daraus Desinfektionsmittel. Frankreich und die EU lassen sich das einiges kosten, sie wollen dafür 200 Millionen Euro ausgeben. 
    Warum hat Frankreich zu viel Wein? Darüber sprechen wir mit unserem Frankreichkorrespondenten Daniel Voll. 
    Ausserdem fragen wir, wie man überhaupt Desinfektionsmittel aus Wein macht und warum es in der Schweiz aktuell keine Überproduktion gibt.
    Feedback und Inputs zum Podcast freuen uns sehr. Ihr erreicht uns per Sprachnachricht auf der Nummer 076 320 10 37 oder per Mail an [email protected].
    14 min
  • Kuss nach WM-Final: Spaniens Verbandschef verweigert Rücktritt
    Nachdem die Spanierinnen Fussball-Weltmeisterinnen wurden, küsste Spaniens Verbandspräsident Luis Rubiales die Spielerin Jennifer Hermoso ungefragt auf den Mund. Nun lehnt Rubiales einen Rücktritt ab und spricht von einer Hetzjagd gegen ihn. Seine Worte sorgen für scharfe Kritik.
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    14 min
  • Warum werden unsere Steuern nicht direkt vom Lohn abgezogen?
    Ihr könnt die Themen von News Plus mitbestimmen, so wie Hörer Christoph: Er fragte uns, ob ein Steuerabzug direkt vom Lohn nicht viele Vorteile hätte und wer in der Schweiz gegen eine Quellensteuer für alle sei. Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt's in dieser Folge.
    Habt ihr auch ein Newsthema, das wir vertiefen sollen? Oder eine Frage zum aktuellen Newsgeschehen oder an unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten?
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    15 min
  • Lobbyland Schweiz: So beeinflussen Lobbyisten die Politik
    Der politische Prozess ist für grosse Teile der Bevölkerung zu wenig transparent. Das ist ein Ergebnis der grossen SRF Meinungsumfrage. Insbesondere die Interessenverbände seien bei ihrer Arbeit zu Einflussreich. Wir fragen, welche Rolle Lobbying im Schweizer Politbetrieb spielt.
    Die Lobbyarbeit in der Schweiz ist zurzeit Thema bei der dreiteiligen Podcastserie Lobbyland von Newsplus Hintergründe. Dabei mitrecherchiert hat SRF-Moderatorin Isabelle Maissen. Sie weiss, wie die Lobbyistinnen und Lobbyisten bei ihrer Arbeit vorgehen und weshalb die Lobbyarbeit gerade in der Schweiz so wenig transparent ist.
    Auch in dieser Folge: Martin Stoll von oeffentlichkeitsgesetz.ch erklärt uns, wie jeder und jede an Dokumente aus Politik und Verwaltung kommt.
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    16 min
  • Babymörderin Lucy Letby: Wenn Pflegefachpersonen töten
    Lucy Letby wurde am Montag zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Sieben Babys hat die Pflegefachfrau in einer Klinik in Grossbritannien getötet. Warum, das ist unklar. Wie verhindern Schweizer Spitäler und Kliniken solche Fälle?
    Dass Pflegende Patienten und Patientinnen bewusst töten, das kommt äusserst selten vor. In der Schweiz arbeiten die Kliniken und die Institutionen mit Reglementen und Chartas, um Missbräuche oder auch Fehler zu verhindern.
    «Pflegende sind sehr gut ausgebildet und tun ihr Bestes für die Patientinnen und Patienten», sagt Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des Verbandes der Pflegefachfrauen und -männer. «Sie tragen die Verantwortung für Menschenleben. Damit muss man umgehen können, und das ist schon in der Ausbildung ein Thema.»
    Yvonne Ribi erklärt, welche Möglichkeiten es gibt, Missbräuche und Fehler auf ein Minimum zu reduzieren:«Damit problematische Vorkommnisse gemeldet werden, braucht es eine gute Teamkultur. Medikamentenbezüge werden heutzutage elektronisch dokumentiert. Und wenn besondere Präparate verabreicht werden, gilt das Vier-Augen-Prinzip.»
    Trotzdem seien Pflegende bei vielen Routinetätigkeiten allein für eine Patientin verantwortlich. Es sei deshalb wichtig, dass sie gute Arbeitsbedingungen vorfänden.
    Lucy Letby in Grossbritannien wird nicht mehr aus dem Gefängnis kommen. Die Polizei klärt nun ab, ob sie für weitere Morde verantwortlich ist. Und ob das Spitalmanagement zu spät auf den Verdacht anderer Mitarbeitender reagiert hat.
    18 min

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