"Methoden können genau so wenig systemisch sein, wie sie grün oder weiblich sein können, sie sind erstmal nur Methoden", so in etwa lautet ein Zitat von Jürgen Kriz, das vielleicht etwas im Gegensatz zu den vielen systemischen Methodenbüchern und Kapiteln steht. Gemeint ist, dass erst der Einsatz von Techniken, Interventionen und Methoden vor einem bestimmten theoretischen Hintergrund und Erkenntnisinteresse sie vielleicht "systemisch" erscheinen lässt. In der aktuellen Folge stellen wir uns gegenseitig eine unserer Lieblingsmethoden vor, die wir besonders häufig nutzen. Am Fallbeispiel wird konkret erläutert, wie eine spezielle Form des Stühledialogs mit einem externalisierten inneren Anteil hilfreich in der Therapie genutzt werden kann und wie ein mögliches Vorgehen detailliert aussehen kann. Im zweiten Teil geht es um die Aufstellung mit dem Systembrett in Mehrpersonensystemen, die unabhängig voneinander zeitgleich von den Anwesenden durchgeführt wird. Ebenfalls am Beispiel wird deutlich, wie eine anschließende Betrachtung und Besprechung aussehen kann und darüber vielleicht neue Perspektiven und Möglichkeiten der Veränderung angeregt werden können.
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