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Wieder geht es in dieser Folge in die Schweiz: Dr. Maja Storch nimmt Sebastian und Enno mit in die Geschichte der Entwicklung des Zürcher Ressourcenmodells (ZRM). Es geht um die Grundlagen dieser konsequenten Ressourcenorientierung und auch ganz persönliche Assoziationen und Einblicke dazu. Wie kann man sich abgrenzen, gleichzeitig nicht schlecht fühlen und eigen Interessen ausreichend berücksichtigen? Welche Rolle spielen dabei unbewusste Prozesse und auch der Körper. Was hat ein "Würmli" damit zu tun und wie lassen sich all diese Ideen und Erkenntnisse auch für eine Systemische Psychotherapie gut nutzen? Neben Antworten auf all diese Fragen ist es ein besonders humorvolles und herzliches Gespräch, dass die Drei miteinander geführt haben. Viel Freude beim reinhören!
Weitere Infos zur Folge:
www.majastorch.de
https://www.hogrefe.com/de/shop/machen-sie-doch-was-sie-wollen-90100.html
https://zrm.ch
Und Anregungen/Fragen und Kritik wie immer gerne an: [email protected]
Der Podcast "Nicht wahr aber nutzbar" ist schon in 123 Ländern gehört worden. Dabei entfallen 90 % auf Deutschland, 10 % aber auf andere Länder.
In der Schweiz sind es regelmäßig immerhin 2,5 % der Hörerschaft und nicht nur deshalb hat es Sebastian und Eno gefreut mit einer prominenten Vertreterin der Systemischen Therapie in genau diesem Nachbarland ins Gespräch zu kommen.
Ursula Fuchs verfügt über langjährige Erfahrung als Therapeutin in der Praxis, ist aber vor allem Gründerin und Leiterin des bekannten WILOB Instituts für Systemische Therapie in Lenzburg (Kanton Aarau).
Inspiriert von lösungsorientierten und hypnosystemischen Ideen und Personen wie Steve de Shazer oder Gunther Schmidt (der auch als Dozent dort tätig ist) hat sie das sog. WILOB Modell für die Systemische Therapie entwickelt.
Über dieses Modell, die Systemische Therapie in der Schweiz und einige andere Themen kommen Ursula, Sebastian und Enno in dieser Folge ins Gespräch.
Viel Spaß dabei!
Weitere Infos zur Folge:
Wilob Modell: https://wilob.ch/news/das-wilob-modell/
SNS Günter Schiepek: https://guenter-schiepek.com/synergetisches-navigationssystem/
Klaus Grawe Wirkfaktoren Psychotherapie: https://www.klaus-grawe-institut.ch/archiv/die-therapeutische-beziehung-als-zentraler-wirkfaktor-der-psychotherapie/
Und natürlich wie immer Feedback, Kritik und Anregungen an [email protected]
Vielleicht ist Traumatherapie ein Thema, bei dem nicht unbedingt sofort an Systemische Psychotherapie gedacht wird. Zum einen, weil es häufig mit Therapie im Einzelsetting assoziiert ist, zum anderen weil man an konkrete Techniken zur Traumabegegnung denkt. Nicht zuletzt brauchte es auch noch eine Änderung der Psychotherapierichtlinie, um EMDR als Methode mit Systemischer Therapie kombinieren zu können, die 2024 erfolgt ist. Reinert Hanswille, langjähriger Institutsleiter und ausgewiesener systemischer Traumatherapieexperte ist diesmal bei Sebastian und Enno zu Gast. Gemeinsam kommen sie über die systemischen Aspekte von Traumatherapie ins Gespräch und welche entscheidende Rolle doch häufig der Kontext und das Bezugssystem spielt und auch sinnvoll in die Therapie mit einbezogen werden kann. Es geht aber auch darum, aufgrund welcher persönlicher Entwicklungen Reinert zum Thema Trauma gekommen ist und was ihn besonders antreibt. Wir wünschen inspirierendes Zuhören!
Und natürlich, wie immer Feedback, Kritik und Anregungen gerne an [email protected]
In dieser Folge ist Dr. Eva-Maria Messner zu Gast – promovierte und approbierte Psychologische Psychotherapeutin im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie und Supervisorin. Mit internationaler Erfahrung aus Österreich, Deutschland, Neuseeland und Australien nimmt sie uns mit auf ihren beruflichen Weg: von den Anfängen in Österreich über ihre Psychotherapieausbildung, ihre wissenschaftlichen Tätigkeiten bis hin zu ihrem heutigen therapeutischen Alltag in eigener Praxis als eine der ersten Systemiker:innen im ambulanten Kassensystem überhaupt.
Sebastian und Enno kommen mit ihr über ihre systemische Haltung, Vorbilder, die sie inspiriert und geprägt haben, darüber, wie sie Therapie gestaltet, was für sie das Besondere an systemischer Gruppentherapie ist und wie ihr Praxisalltag aussieht ins Gespräch. Und natürlich auch über die Frage, wie sie mit dem "Sog des Gesundheitssystems, der psychische Störungen als eine dem Individuum zugehörige Krankheit definiert" umgeht.
Eine Folge über spannende berufliche Stationen, sehr persönliche Einblicke, therapeutische Haltungen und darüber, was es für sie heißt, Menschen in ihrem Entwicklungsprozess wertschätzend und respektvoll zu begleiten.
Viel Spaß beim Zuhören!
Und natürlich, wie immer, Feedback, Anregungen und Kritik an [email protected]
In der psychiatrischen Versorgung von Erwachsenen spielt die Familie oft eine sehr untergeordnete Rolle. Leider auch, wenn die erwachsenen Patient:innen selbst Eltern sind und die Kinder nur unzureichend im Blick sind. Das war auch schon vor mehr als zehn Jahren so und führte bei unserem heutigen Gast, Dr. Rieke Oelkers-Ax, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zu einer Vision. Eine echte familientherapeutische Versorgung in einer Tagesklinik für Psychiatrie, bei der Eltern und Kinder gleichermaßen im Blick sind. Das Ergebnis ist beeindruckend, denn das so entstandene Familentherapeutische Zentrum (FATZ) in Neckargemünd bei Heidelberg konnte kürzlich schon 10-jähriges Jubiläum feiern. Rieke Oelkers-Ax ist zudem aber auch berufspolitisch für die Ideen einer familienpsychiatrischen Versorgung aktiv und nicht zuletzt auch Forscherin und hat die systemische Welt sehr bereichert. Enno und Sebastian sind in dieser Folge über all diese Themen im Gespräch und überlegen gemeinsam, wie es gelingen kann, mehr systemische Ideen in die psychiatrische Versorgung zu bringen.
Viel Spaß beim zuhören!
Weiterführende Infos zur Folge:
Die Webseite des FaTZ: https://fatz-neckargemuend.de
Und natürlich, wie immer, Feedback, Anregungen und Kritik an [email protected]
In dieser Folge ist Sebastian Gast im eigenen Podcast und widmet sich dem Thema Systemische Therapie bei Ängsten.
In der Praxis ist das alleine deswegen ein wichtiges Thema, weil es kaum eine psychische Störung gibt, bei der es nicht (auch) um Ängste geht. Zudem handelt es sich bei Angststörungen um die häufigste psychische Störung - weltweit.
Sebastian berichtet über seine vielfältigen Erfahrungen über Systemische Therapie bei Angststörungen und gibt einen Überblick über spezifische Techniken und Interventionen. Auch die Bedeutung des Mehrpersonensettings wird beleuchtet, ebenso wie die Nähe zu anderen therapeutischen Ansätzen.
Ausnahmsweise also mal eine störungsspezifische Folge, was insofern gut passt, da Sebastian ja auch Herausgeber der störungsspezifischen Reihe im Carl-Auer-Verlag (für Erwachsene) ist.
Ihr dürft Euch also auf viele praktische Anregungen und Einblicke freuen!
Weiterführende Literatur zum Thema:
Bücher:
Nardone, G., & Portelli, C. (2005). Knowing through changing: The evolution of brief strategic therapy. Crown House Publishing.
Schweitzer, J., Hunger-Schoppe, C., Hitziger, R., & Lieb, H. (2020). Soziale Ängste. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
Rotthaus, W. (2015). Ängste von Kindern und Jugendlichen. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
Hunger-Schoppe, C., & Retzlaff, R. (2024). Angst- und Zwangsstörungen , In: Hermans & Beermann (Hrsg.), Systemische Psychotherapie (313-329). Springer Verlag.
Voigt, D. (2024). Ängste, Panik, Sorgen. (3. Aufl.) Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
Zeitschriftenartikel:
Schumacher, B. (2008). Systemische Angsttherapie in einer Sitzung. Familiendynamik, 33(1), 16–33. https://elibrary.klett-cotta.de/article/99.120115/fd-33-1-16
Und natürlich, wie immer Feedback, Kritik und Anregungen gerne an [email protected]
Jürgen Kriz gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten und brilliantesten Theoretikern im deutschsprachigen systemischen Feld.Er hat nicht nur eine beeindruckende Vita samt Habilitation und Uni-Professur mit unter 30 Jahren, sondern ist auch in vielen unterschiedlichen akademischen Disziplinen zu Hause, nicht nur, aber natürlich vor allem auch in der Klinischen Psychologie.Auch therapeutisch als langjähriger Lehrstuhlinhaber dieser Disziplin eher eine Besonderheit als Rogerianer und Gesprächstherapeut mit großer Expertise auch im systemischen und vor allem systemtheoretischen Feld.Daher man es dann auch schlüssig erscheinen, diese beiden Richtungen auch theoretisch zu verbinden und in der Personzentrierten Systemtheorie zusammen zu führen.Was es genauer mit dieser Theorie auf sich hat, welchen Blick ein Kenner so vieler therapeutischer Ansätze (sein Buch zu den Grundkonzepten der Psychotherapie gehört vermutlich nochn immer zu den bekanntesten Lehrwerken) auf die aktuelle Psychotherapielandschaft hat und warum aus seiner Sicht die abhängige Variable Klient zu wenig Berücksichtigung in der psychotherapeutischen Forschung findet - dazu kommen Sebastian und Enno mit ihm ausführlich ins Gespräch. Viel Spaß bei dieser Folge, die auf unterhaltsame Weise die theoretischen Grundlagen des Verfahrens Systemische Therapie prägnant in den Blick nimmt.
Weiterführende Literatur zur Folge:
Guttman, L. (1977). What is Not What in Statistics. Journal of the Royal Statistical Society. Series D (The Statistician), 26(2), 81–107. https://doi.org/10.2307/2987957
Kriz, J. (2023). Grundkonzepte der Psychotherapie (8. Aufl.). Beltz Verlag. 10.17877/DE290R-2423.
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Anmeldungen zum PiA Festival sind weiterhin möglich unter piafestival.de
Vom Host zum Gast...
Ein Interview mit Enno Hermans? Ja, richtig gelesen. Ganz im Sinne von "Alles neu macht der Mai" hat Enno für diese Folge einmal die Seiten gewechselt und war quasi bei Sebastian zu Gast im eigenen Podcast.
Und das mit seinem Lieblingsthema: Systemische Gruppentherapie und Multifamilientherapie. Hier gehen die Meinungen und Positionen im Feld weit auseinander: die einen stellen in Frage, ob es überhaupt eine spezifisch systemische Gruppentherapie gibt, die anderen finden es das naheliegendste schlechthin, dass systemische Psychotherapeut:innen auch mit Gruppen arbeiten und sehen sie als besonders prädestiniert dafür. Enno beschäftigt sich seit Anfang der 2000er Jahre intensiv mit unterschiedlichen systemischen Gruppentherapiekonzepten - von der hypnosystemischen Perspektive bis zur Multifamilientherapie - und was die unterschiedlichen Ansätze wechselseitig voneinander lernen können. Mit Sebastian kommt er darüber ins Gespräch, was bei der Umsetzung zu beachten ist und warum systemische Gruppentherapie einfach so viel Spaß macht.
Wer also noch Anregungen oder Motivation braucht (vielleicht auch für die Gruppen-Fachkunde), der ist hier genau richtig!
Weiterführende Literatur zur Folge:
Molter, H., & Hargens, J. (Hrsg.). (2006). Ich – du – wir – und wer sonst noch dazugehört: Systemisches Arbeiten mit und in Gruppen. Vandenhoeck & Ruprecht.
Unterholzer, C., & Gröger, H. (Hrsg.) (2022): Handbuch der systemischen
Gruppentherapie. Carl-Auer Verlag.
Asen, E. (2018). Praxis der Multifamilientherapie. Carl-Auer Verlag.
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Heidelberg gilt als deutsche Wiege der Systemischen Therapie und konkret auch die dortige psychosomatische Abteilung. So ist es kein Zufalls, dass dies auch der Arbeitsplatz unseres heutigen Gastes ist. Privatdozent Dr. Markus Haun ist geschäftsführender Oberarzt der Abteilung für Psychosomatische Medizin der Uniklinik Heidelberg. Im Gespräch geht es daher um die Systemische Therapie in der Klinik und den unterschiedlichen klinischen Versorgungskontexten. Unter anderem auch darum, wie eine Systemische Klinik der Zukunft aussehen könnte. Markus Haun ist aber auch Forscher und hat einen hervorragenden Überblick über den Stand Systemischer Forschung im Bereich der Psychotherapie und war ein wichtiger Unterstützer der sozialrechtlichen Anerkennung. Es geht um eigene aktuelle Forschung, aber auch um das, was es in der Landschaft zu entdecken gilt. Nicht zuletzt ist der heutige Gast auch in der Aus- und Weiterbildung von Psychotherapeut:innen tätig und schaut mit Sebastian und Enno auch aus dieser Perspektive auf die Entwicklung des Therapieverfahrens. Viel Spaß!
Und natürlich wie immer sehr gerne Feedback, Anregungen und Kritik an [email protected]
Und Anmeldungen zum PiA Festival unter piafestival.de
Tom Levold gilt als eine Institution in der deutschen Systemischen Therapie. Er ist nicht nur Gründungsmitglied der Systemischen Gesellschaft, sondern hatte sich auch zuvor schon in den damaligen systemischen Verbänden und der systemischen Szene engagiert. Er verfügt über einen großen Überblick über die nationalen und internationalen Entwicklungen im Feld in den letzten Jahrzehnten und trägt mit dem systemagazin.de und der systemischen Geschichtswerkstatt dazu bei, dieses Wissen zu verbreiten und auch immer wieder aktuelle Entwicklungen aufzugreifen. Er steht auch für die Verbindung von Psychoanalyse und Systemischer Therapie und ist als Sozialwissenschaftler nicht nur besonders von Niklas Luhmann geprägt, sondern stellt die therapeutischen Ideen und Methoden immer auch in einen größeren Zusammenhang. Sebastian und Enno haben ihn als Gast für diese Folge eingeladen, um mit ihm über all diese Themen und noch einige mehr ins Gespräch zu kommen. Tom Levold gilt nicht zuletzt auch als kritischer Geist, der beispielsweise die Entwicklungen rund um die sozialrechtliche Anerkennung durchaus auch mit Sorge und Skepsis betrachtet und auch bei anderen Themen kein Blatt vor den Mund nimmt. Herzliche Einladung zum reinhören!
Weiterführende Informationen und Links:
Peter Fürstenau: Psychoanalytisch verstehen, systemisch denken, suggestiv intervenieren
SG: Systemische Gesellschaft https://systemische-gesellschaft.de
DGSF: Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie http://www.dgsf.org
Toms Levolds Systemagazin findet ihr unter: https://systemagazin.com
Die Systemische Geschichtswerkstatt:
https://kumu.io/TomLevold/systemische-geschichtswerkstatt
https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/journal-kontext
Anmeldung zum PiA-Festival 2025 weiterhin unter piafestival.de
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