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Für Adidas kam die Nachricht sehr überraschend: Der Vertrag mit dem DFB läuft aus, der Verband hat sich mit dem Konkurrenten Nike aus den USA auf einen neuen Ausrüster-Deal geeinigt. Der DFB verspricht sich davon mehr Einnahmen. Nike soll offenbar 100 Millionen Euro im Jahr an den DFB zahlen, doppelt so viel wie Adidas derzeit. Damit geht eine 70-jährige Ära zu Ende. Für Adidas ist das ein gewaltiger Image-Verlust.
Der Wechsel wurde am Donnerstag verkündet und hat sofort für große Aufregung gesorgt. Viele sind erzürnt, auch aus der Politik gibt es Reaktionen: Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen sagt, er hätte sich “mehr Standortpatriotismus” beim DFB gewünscht, auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach schaltet sich in die Diskussion ein. Caspar Busse aus dem SZ-Wirtschaftsressort erklärt im Gespräch die Gründe für den Deal – und ob die Reaktionen darauf angemessen sind.
Weitere Nachrichten: Cannabis und Wachstumschancengesetz im Bundesrat, Preise für Immobilien sinken
Zum Weiterlesen und -hören: Die Rubrik „Mitten in…“, diese Woche vom Flughafen in Katar
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Patrick Bauer, Antonia Franz, Johannes Korsche
Produktion: Aylin Sancak
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By Süddeutsche Zeitung4.7
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Der Wechsel wurde am Donnerstag verkündet und hat sofort für große Aufregung gesorgt. Viele sind erzürnt, auch aus der Politik gibt es Reaktionen: Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen sagt, er hätte sich “mehr Standortpatriotismus” beim DFB gewünscht, auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach schaltet sich in die Diskussion ein. Caspar Busse aus dem SZ-Wirtschaftsressort erklärt im Gespräch die Gründe für den Deal – und ob die Reaktionen darauf angemessen sind.
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