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CDU-Chef Merz bleibt hart in seiner Forderung an Kanzler Scholz, möglichst schnell Neuwahlen einzuleiten. Als konkreten Termin bringt er nun den 19. Januar 2025 ins Spiel. Hintergrund: Am darauffolgenden Tag wird Donald Trump als neuer US-Präsident vereidigt.
Keine 48 Stunden nach dem krachenden Bruch der Ampelkoalition bringt sich Robert Habeck als Kanzlerkandidat der Grünen in Stellung. ntv-Politikexperte Heiner Bremer erklärt, warum das derzeit ein aussichtsloses Unterfangen ist. Er führt auch aus, ob und wie SPD oder FDP vom Zerwürfnis profitieren können.
Merz äußert sich ernüchtert über sein Gespräch mit Scholz nach dem Bruch der Ampel. Der Kanzler und er seien "im Dissens auseinandergegangen". Der CDU-Chef erneuert seine Forderung nach einer schnellen Vertrauensfrage und stellt Vermutungen an, was hinter dem Zeitplan von Scholz stecken könnte.
ntv-Politikchef Nikolaus Blome und Kolumnist Jakob Augstein sind sich uneins, ob das Aus der Ampel überfällig war. Dass aber das Schauspiel rund um den finalen Krach unwürdig war, steht für beide außer Frage. Mit Augsteins Parteibuch in der Tasche machen sich beide auf dem Weg zur SPD-Parteizentrale Luft.
Die Ampel ist am Ende, die Bundesrepublik Deutschland steht vor Neuwahlen. Auf die sieht sich die AfD gut vorbereitet, wie Alice Weidel im Interview betont. Die Fraktionsvorsitzende erklärt auch, inwiefern sich die CDU in eine "strategische Sackgasse" manövriert hat.
Mit der Entlassung des Finanzministers Christian Lindner bricht die Koalition auseinander. Verfassungsrechtler Alexander Thiele stört sich an Superlativen rund um das Ampel-Aus, schildert die rechtlichen Gegebenheiten dieser besonderen Situation und erklärt, welche Parteien jetzt profitieren könnten.
Dass Habeck Kanzlerkandidat der Grünen werden möchte, ist kein Geheimnis. Offiziell hat er es aber noch nicht verkündet. Das könnte heute passieren, darauf deuten nicht nur Details in einem Video hin, wie Katharina Kuhnert erklärt. Außerdem schätzt die ntv-Reporterin Lindners erneute Ambitionen auf den Finanzministerposten ein.
Das Ende der Ampel überrascht in seiner Heftigkeit selbst Experten. Der öffentlichen Abrechnung des Kanzlers mit seinem Finanzminister hatte Lindner schon im Sommer Nahrung gegeben, wie Politikwissenschaftler Wolfgang Schröder erläutert. Nun müsse die SPD auf eine Union hoffen, die "auf Krawall gebürstet ist".
Einer der größten Streitpunkte der zerbrochenen Ampelkoalition: die Schuldenbremse. Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung erklärt, warum die Aussetzung des Instruments seiner Meinung nach wichtig wäre. Außerdem schätzt er das Aus der Regierung ein.
Am Tag nach dem großen Knall und dem Aus der Ampelkoalition holt der geschasste FDP-Chef Lindner noch einmal zum Rundumschlag aus. Die öffentlichen Schuldzuweisungen aber hält er für schlechten Stil. Vieles habe ihn auch persönlich und menschlich betroffen gemacht.
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