
Sign up to save your podcasts
Or


Am 24.2.2022 hat Russland die Ukraine mit einem Großangriff überzogen; was als Blitzkrieg geplant war, dauert bis heute an und ist längst zum Abnützungskrieg geworden. Schätzungen zufolge wurden rund 400.000 Soldaten auf beiden Seiten sowie tausende Zivilisten getötet und doppelt so viele verwundet. Für die Menschen in der Ukraine hat der jahrelange Krieg Zerstörung, Gewalt, Verluste und Angst und eine psychische Dauerbelastung gebracht. Über 6 Millionen Ukrainer:innen haben ihr Land verlassen.
Russland zerstört gezielt die ukrainische Energie-Infrastruktur und stößt langsam, aber stetig weiter auf ukrainisches Territorium vor; die russisch-ukrainischen Gesrpäche unter Vermittlung der USA haben bisher keine greifbaren Ergebnisse gebracht, doch US-Präsident Trump macht Druck: Er möchte ein Kriegsende bis Juni.
Wie kann es weitergehen? Wie lange können die Menschen in der Ukraine noch durchhalten? Und wie kann man sich die Verhandlungen zwischen den beiden Kriegsparteien vorstellen?
Die Diagnose "Krebs" ist speziell für junge Menschen besonders beängstigend. Jedes Jahr wird in Österreich rund 320 Mal bei unter 18jährigen die Krankheit festgestellt. 80 Prozent der jungen Patient:innen überleben, die Lebensspanne danach wurde bisher zu wenig beachtet. Denn etwa zwei Drittel dieser Survivors- so nennen sich Menschen, die den Krebs hinter sich haben - leiden unter Spätfolgen, verursacht durch den Krebs selbst oder durch die Behandlung.
Auf ihr Recht auf adäquate gesundheitliche Versorgung, gesellschaftliche Teilhabe, auf Integration am Arbeitsmarkt und auf ein selbstbestimmtes Leben will der Internationale Kinderkrebstag am 15. Februar hinweisen. Es gibt zahlreiche Organisationen und Initiativen, die diese Menschen engagiert unterstützen. Was noch fehlt, ist ein breites Bewusstsein in der Gesellschaft für die Bedürfnisse dieser jungen Menschen. Denn viele von ihnen sind zwar geheilt, aber nicht gesund.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr hat einen größeren Umbau der Lehrpläne angekündigt. Künstliche Intelligenz soll künftig mehr Raum bekommen, Unterrichtsstunden für Latein bzw. die zweite lebende Fremdsprache sollen in den Gymnasien hingegen gekürzt werden.
Die Entrüstung ist bei AHS-Leher:innen groß, sie sprechen von einem Anschlag auf die Gymnasien. Prominente aus Wissenschaft und Kultur haben eine Petition gegen die Kürzungen unterschrieben, Latein sei Basis unseres Denkens. Zustimmung für Wiederkehrs Pläne kommt hingegen vonseiten der Wirtschaft.
Wie wichtig ist Latein-Unterricht heute? Sind die Lehrpläne noch zeitgemäß? Und was soll Schule vermitteln?
Darüber diskutieren:
Farah Denno, AHS-Landesschulsprecherin (Wien)
Martina von Künsberg Sarre, stv. Klubobfrau und Bildungssprecherin (NEOS)
Clara Ledermann, AHS-Lehrerin (Latein, Deutsch), Verein Sodalitas
Japan wählt am kommenden Sonntag ein neues Parlament.
Sanae Takaichi, die erste Premierministerin der Inselnation, hatte die Neuwahlen ausgerufen: Sie strebt eine stabile Mehrheit für ihre rechtskonservative Koalition an. Sie hat gute Chancen, nach drei Premierministern in nur vier Jahren länger zu regieren und Japan ihren Stempel aufzudrücken. Denn wegen ihres Auftretens und Regierungsstils ist die 64-jährige Politikerin binnen weniger Wochen zu einer regelrechten Kultfigur der Politik mit hohen Zustimmungswerten geworden.
Allerdings bleibt abzuwarten, ob ihre große Beliebtheit auch ihrer Partei, der LDP, helfen wird. Die seit 1955 fast ununterbrochen regierende Partei hat wegen Skandalen sehr viel Zustimmung verloren, die rechte Kleinpartei Sanseito ist im Aufwind.
Am 9. Jänner befahl Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat, die wachsenden Proteste niederzuschlagen - mit allen Mitteln.
“Wir haben protestiert, weil das Leben unmöglich, unleistbar geworden ist. Nun müssen Familien viel Geld dafür bezahlen, die Leichen ihrer Kinder zu bekommen”, sagt eine junge Frau. Sie trägt schwarz, wie viele andere. Die Menschen im Iran stehen unter Schock, sind voller Trauer und Wut.
Das iranische Regime ist geübt darin, Angst zu verbreiten und Widerspruch verstummen zu lassen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Iraner und Iranerinnen ihrem Unmut wieder Luft machen und gegen die Repression aufbegehren. Diesmal kommt der Druck nicht nur von innen: Die USA drohen Teheran mit Militärschlägen.
Die Medien in Georgien stehen unter Druck. Vor knapp einem Jahr hat die Regierungspartei „Georgischer Traum“ neue Gesetze eingeführt, die unabhängigen Medien die Arbeit kaum möglich machen. So müssen sich kritische Medien und NGOs als „ausländische Agenten“ registrieren. Viele erinnert dieses Gesetz an das Vorgehen in Russland.
Ende November 2024 hat die Regierungspartei „Georgischer Traum“ beschlossen, die EU-Beitrittsverhandlungen nicht mehr fortzusetzen. Tausende Menschen gingen damals auf die Straße, um dagegen zu protestieren. Seitdem wird jeden einzelnen Tag vor dem Parlament demonstriert. Teilweise setzen die Polizei und vermummte Schlägertrupps Gewalt gegen Demonstrierende ein, Medienvertreter:innen werden dabei besonders ins Visier genommen – mit dem Ziel, sie einzuschüchtern. Trotzdem machen sie weiter, tun sich zusammen und zeigen Widerstand.
Heute ist es kaum vorstellbar, aber vor gut 60 Jahren explodierten in Südtirol immer wieder Bomben, mehr als 30 Menschen starben. Deutschsprachige Südtiroler, die sich selbst als Freiheitskämpfer sahen, wollten die Unabhängigkeit von Italien erreichen und Südtirol zurück nach Österreich führen. Heute ist die Lage ruhig, seit 1972 gilt das Autonomiestatut. Aber wer unter die Oberfläche schaut, merkt: Es gibt immer noch Differenzen zwischen den Sprachgruppen. Hat sich der Kompromiss, der damals im Friedensprozess gefunden wurde, mittlerweile überholt? Ein Besuch in Südtirol.
Viele Unternehmen stöhnen unter der zunehmenden Bürokratie. Kritisiert werden nicht nur Überregulierung, zu viele Formulare und behördliche Vorgaben, sondern auch immer mehr und immer kompliziertere Gesetze. Das geht zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit. Wirtschaftsforschungsinstitute gehen davon aus, dass der bürokratische Aufwand die Betriebe in Österreich jedes Jahr bis zu 15 Milliarden Euro kostet. Nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Behörden selbst leiden oft unter dem „Amtsschimmel“.
Die Regierung hat nun eine groß angelegte Entbürokratisierung angekündigt. Ein Gastwirt und eine Bürgermeisterin schildern ihren Alltag mit der Überregulierung. Außerdem diskutiert die Managerin Sabine Herlitschka mit dem Entbürokratisierungs-Staatssekretär Sepp Schellhorn (NEOS) über die Regierungspläne zum Bürokratieabbau.
Die Regierung möchte in Österreich ab nächstem Schuljahr ein Social Media-Verbot für Kinder und junge Jugendliche einführen. Auch in anderen Ländern wird ein solches Verbot erwogen, Australien hat es bereits eingeführt.
Was spricht dafür, was dagegen? Ist ein Verbot überhaupt technisch umsetzbar? Wäre es besser, wenn die Eltern die Oberhoheit über die Smartphones ihrer Kinder behalten, oder sollen gesetzliche Vorschriften greifen?
Darüber diskutieren:
Barbara Buchegger, "Safer Internet"
Paul Plener, Kinder- und Jugendpsychiater
Manuela Langenreither, Dachverband der Elternvereine für Pflichtschulen
Diskussionsleitung: Astrid Plank
US-Präsident Donald Trumps Militärtruppen hatten kaum Caracas angegriffen und Venezuelas Machthaber Maduro und seine Frau entführt, da drohte Trump schon einem weiteren lateinamerikanischen Land mit einem aus US-Sicht unliebsamen Regime. „Kuba wird bald fallen“, sagte er direkt nach seinem Schlag gegen Venezuela und etwas später: „Kuba soll einen Deal machen, bevor es zu spät ist“.
Schon jetzt leidet der Inselstaat in der Karibik, der seit 65 Jahren kommunistisch regiert ist, unter einer schweren Wirtschaftskrise, bedingt durch eigene Misswirtschaft und jahrzehntelange US-Sanktionen. Unter Trumps Druck auf Venezuela bleiben zudem die dringend benötigten Ölimporte aus. Doch die Menschen begegnen dem Leid mit viel Resilienz.
From the publisher's feed

18 Listeners

5 Listeners

41 Listeners

2 Listeners

9 Listeners

1 Listeners

2 Listeners

36 Listeners

3 Listeners

6 Listeners

6 Listeners

5 Listeners

0 Listeners

39 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

18 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

8 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

2 Listeners

0 Listeners