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Neun Monate. Solange hielt sich Kevin McCarthy als Sprecher des Repräsentantenhauses im Amt. Bis ihn acht Abgeordnete der eigenen Partei schassten. Der Rechtsaußen-Abgeordnete Matt Gaetz aus Florida hat den Antrag auf Abberufung gestellt, weil ihm der Deal, den McCarthy mit den Demokraten geschlossen hatte, um einen Shutdown abzuwenden, nicht passte. Was die Folgen von McCarthys Abberufung sind und wieso die Vereinigten Staaten jedes Jahr aufs Neue am Rande eines Shutdown stehen, diskutieren wir im US-Podcast.
Außerdem: Robert Menendez, mächtiger Senator aus New Jersey, ist wegen Verschwörung zur Bestechung, Verschwörung zur Erpressung und anderer Vergehen angeklagt worden. In der Anklageschrift heißt es, Menendez habe etwa Bestechungsgelder angenommen, darunter ein Luxusauto, Goldbarren und mehr als 500.000 Dollar in bar. Der Demokrat bestreitet die Vorwürfe.
Spekuliert wird indes über den Beziehungsstatus von Taylor Swift. Die USA sind kollektiv aufgeregt, da Swift vielleicht mit Travis Kelce zusammen sein könnte, dem Tight End der Kansas City Chiefs. Warum auch die NFL von dieser Beziehung profitiert.
Und wir würdigen die verstorbene Dianne Feinstein, die als erste Frau überhaupt mehr als 30 Jahre lang Senatorin im US-Kongress war.
Und im get-out: das Gesamtkunstwerk der Welttournee von Beyoncé, über das das New York Times Magazine einen langen Text geschrieben hat, der Trailer zum Film über diese Tour und Audiobooks, die von den Autoren selbst gelesen werden, zum Beispiel Just Kids von Patti Smith und Bossypants von Tina Fey.
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"Wenn wir die Grundprinzipien der Vereinten Nationen aufgeben, um einen Aggressor zu beschwichtigen, kann sich dann irgendein Mitglied dieses Gremiums sicher sein, dass es geschützt ist? Wenn wir zulassen, dass die Ukraine zerstückelt wird, ist dann die Unabhängigkeit irgendeiner Nation sicher? Ich behaupte bei allem Respekt, die Antwort ist nein." Das sagte US-Präsident Joe Biden bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York.
Die US-Regierung unter Biden bleibt der wichtigste Verbündete der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj hörte Bidens Worte und hielt seinerseits eine leidenschaftliche und wütende Rede, in der er die Weltgemeinschaft aufforderte, weiterhin an der Seite seines Landes zu stehen.
Warum in den USA die Unterstützung für die Ukraine nicht mehr so gewiss ist wie vor einigen Monaten und warum Biden sich in seinem beginnenden Wahlkampf weniger auf dieses für ihn so wichtige außenpolitische Thema konzentrieren wird, diskutieren wir im US-Podcast.
Außerdem sprechen wir über das mögliche Amtsenthebungsverfahren gegen Biden, für das die Republikaner im Repräsentantenhaus erste Schritte eingeleitet haben. Und über das Strafverfahren, dem sich Bidens Sohn Hunter stellen muss. Obwohl er gehofft hatte, mit Deals seine juristischen Probleme aus dem Weg zu räumen.
Und im get-out: der Instagram-Account von Siri Hustvedt und der Roman _Tomorrow and Tomorrow and Tomorrow _(deutsche Ausgabe Morgen, morgen und wieder morgen) von Gabrielle Zevin.
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Er hat bislang keine Erfahrung als Politiker und strebt gleich nach dem höchsten Amt: Vivek Ramaswamy, ein 38-jähriger Biotech-Multimillionär, hat im Februar angekündigt, für die Republikaner ins Rennen um die Präsidentschaftswahl zu gehen. In einem bislang noch unübersichtlich vollen Kandidatenfeld und mit einem Donald Trump, der trotz nunmehr vier Anklagen gegen ihn nach wie vor in den Umfragen weit führt, war Ramaswamy bislang nicht mehr als ein Außenseiter.
Doch bei der ersten TV-Debatte der Kandidatinnen und Kandidaten stach in Abwesenheit von Trump nicht etwa Ron DeSantis heraus, sondern der Unternehmer aus Ohio. Wer der Gründer eines Pharmaunternehmens mit einem geschätzten Nettovermögen von mehr als 950 Millionen Dollar ist, warum er ein Buch über die aus seiner Sicht zu woken Unternehmen in den USA geschrieben hat und ob er das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den Republikanern tatsächlich spannend machen kann, diskutieren wir im US-Podcast.
Außerdem: das historische Polizeifoto von Donald Trump und eine rassistische Gewalttat in Jacksonville in Florida.
Und im get-out: die Netflixserien Lenox Hill und Emergency NYC sowie der Newsletter von Wordsmith.
Der Podcast erscheint in der Regel alle zwei Wochen donnerstags, die nächste Folge am 21. September.
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Verschwörung steht im Zentrum der nunmehr dritten strafrechtlichen Anklage gegen Ex-US-Präsident Donald Trump. Sonderermittler Jack Smith, der die Anklage in Washington D.C. erhoben hat, wirft Trump nach seinen Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 nicht nur die Verschwörung gegen die USA vor. Sondern auch Verschwörung und die Behinderung eines offiziellen Verfahrens – nämlich die Bestätigung des Präsidentschaftswahlergebnisses durch den Kongress – sowie Verschwörung gegen Bürgerrechte des Landes. Weil er, so die Anklage, mit seinem Willen, seine Macht zu erhalten, den Wählerwillen ignoriert hat.
Trump hat schon während des Wahlkampfes 2020 immer wieder angekündigt, das Wahlergebnis im Zweifel nicht anerkennen zu wollen. Vor Gericht plädierte er in der vergangenen Woche auf "nicht schuldig".
Was diese dritte Anklage für Trump für Folgen haben kann, was sie für die Verfasstheit der US-amerikanischen Demokratie bedeutet und welche Bedeutung sie auf den Präsidentschaftswahlkampf der Republikaner hat, diskutieren wir im US-Podcast.
Außerdem: Auch Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris schalten 15 Monate vor der Wahl im November 2024 mehr in den Wahlkampfmodus.
Und im get-out: Die New York Times verabschiedet Megan Rapinoe nach dem Ausscheiden des US-Teams von der internationalen Bühne und Buchempfehlungen von Ronald Heifetz, Gründungsdirektor des Center for Public Leadership an der Harvard Kennedy School.
Der Podcast erscheint in der Regel alle zwei Wochen donnerstags, die nächste Folge am 31. August.
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Shakespeare-Stücke umsonst im Boston Common anschauen, Opernstars und die New Yorker High Society in der Metropolitan Opera erleben oder Festivals im Grant Park in Chicago anschauen: die Musik- und Theaterszene der USA hat einiges zu bieten – und das auch außerhalb der großen Städte.
In dieser Sommerfolge unseres US-Podcasts sprechen wir nicht nur über die besten Orte für Konzerte und Theater in den Vereinigten Staaten, sondern empfehlen tolle Inseln und Podcasts, sprechen über Politikerinnen und Politiker, die (noch) unbekannt sind, aber etwas bewegen in ihrem Land, und schwärmen von Schauspielern, Broadwaystücken und Desserts.
Dazu Lieblingswörter, beste Redensarten und sehr amerikanische Konversationsfloskeln. We got you!
Und im_ get-out_: Empfehlungen für einen Sommer in New York und der Roman _Seemann vom Siebener_ von Arno Frank.
Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags, nach einer kurzen Sommerpause wieder am 10. August.
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Hunter Biden, Sohn von US-Präsident Joe Biden, hat sich im Zuge einer Vereinbarung mit der Bundesanwaltschaft im Bundesstaat Delaware in zwei Fällen der Steuerhinterziehung schuldig bekannt. In einem anderen Fall gab der 53-Jährige außerdem zu, kurzzeitig einen Revolver besessen zu haben, obwohl ihm das aufgrund seiner früheren Drogenprobleme nicht erlaubt ist. Zwei Fälle, zwei Deals. Denn mit den Schuldeingeständnissen dürfte Hunter Biden einen Strafprozess und eine Gefängnisstrafe umgehen, die ihm ansonsten gedroht hätten. Ein Richter muss den Vereinbarungen noch zustimmen. Sollte es so kommen, ist die Sache juristisch erledigt, politisch für Joe Biden wohl eher noch nicht.
Hunter Biden wird schon seit Jahren von den Republikanern immer wieder kritisiert, um über ihn Biden anzugreifen. Ex-Präsident Donald Trump, der noch einmal Präsidentschaftskandidat seiner Partei werden möchte, schrieb auf seiner Plattform Truth Social, dass das "korrupte Biden-Justizministerium" dem 53-jährigen Hunter Biden "hunderte Jahre krimineller Haftung" erspare. Das System sei "kaputt". Sein republikanischer Konkurrent, Floridas Gouverneur Ron DeSantis, sieht das ganz ähnlich. Schon vor dem Deal zwischen Biden und der Staatsanwaltschaft sagte DeSantis bei einer Veranstaltung in Iowa: "Wäre Hunter ein Republikaner, er wäre schon seit Jahren im Gefängnis."
Im Podcast sprechen wir über die Verfahren gegen Hunter Biden und wie gefährlich die Angriffe der Republikaner für Joe Biden im bevorstehenden Wahlkampf werden könnten.
Außerdem: Wie reagieren die Vereinigten Staaten auf den versuchten Aufstand in Russland?
Und im get-out: der Instagram-Account von New York Times Cooking und die TV-Serie Fauda.
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Verschwörung zur Behinderung der Ermittlungen, Falschaussagen, Verstecken von Dokumenten: Das sind nur einige Vorwürfe, denen sich Ex-US-Präsident Donald Trump in einem Verfahren stellen muss. Das US-Justizministerium hat im Zusammenhang mit den bei Trump in Mar-a-Lago gefundenen geheimen Dokumenten Anklage erhoben.
Die 49-seitige Anklageschrift, die 37 Anklagepunkte und sieben separate Anklagen enthält, zeichnet ein Bild sowohl vom Umfang der sensiblen Materialien, die Trump nach seiner Präsidentschaft aus dem Weißen Haus mitgenommen hat, als auch von der planlosen und fahrlässigen Art und Weise, wie er und seine Mitarbeiter mit Dokumenten umgegangen sind. Die Staatsanwälte um Sonderermittler Jack Smith beschreiben außerdem ein aus ihrer Sicht Muster von Behinderung und falschen Aussagen, um die Arbeit des FBI und der Grand Jury zu behindern.
Es ist das erste Mal, dass gegen einen Ex-Präsidenten der USA auf Bundesebene Anklage erhoben wurde. Am Dienstag erschien Trump vor Gericht in Miami und ließ über seine Anwälte mitteilen, dass er auf nicht schuldig plädiere. Der Ex-Präsident bezeichnet die Anklage als politische Hexenjagd gegen ihn.
Wie gefährlich das zweite Verfahren für Trump werden kann und wie sich die republikanische Partei und Konkurrenten im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Konservativen dazu verhalten, diskutieren wir im US-Podcast.
Außerdem: Haben Mike Pence und Chris Christie eine Chance im Vorwahlkampf der Republikaner?
Und im get-out: Das Buch 1964: Augen des Sturm mit Aufnahmen von Paul McCartney über die Zeit der Beatles 1963/1964 sowie das Staffelfinale der Serie Ted Lasso und ein Portrait des Schauspielers Brett Goldstein in der New York Times.
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"Ich möchte das große amerikanische Comeback anführen." Das sagt Ron DeSantis in einem Video, mit dem er sich offiziell um die Präsidentschaftskandidatur der republikanischen Partei bewirbt. Vor der Veröffentlichung des Videos wollte Floridas Gouverneur einen großen Auftritt mit Elon Musk bei Twitter hinlegen – der aber misslang.
Donald Trump, den DeSantis bei den parteiinternen Vorwahlen gerne schlagen möchte, spielte Golf, als sein Konkurrent seine Kampagne startete und hatte wenig Freundliches zu sagen: Illoyal sei DeSantis, schließlich habe er, Trump, ihn groß gemacht. "Er hat keine Persönlichkeit", sagte Trump.
Ob die beiden Konservativen innerhalb ihrer Partei um die gleichen Wählerinnen und Wähler konkurrieren und wer die besseren Chancen hat, diskutieren wir im US-Podcast.
Außerdem sprechen wir über die Kunst des Loslassens, die bei der demokratischen Senatorin Dianne Feinstein nicht gegeben ist. Die 89-Jährige, die aufgrund von Krankheiten wochenlang nicht im Senat war, gibt ihr Amt nicht auf und muss sich die Frage gefallen lassen, ob es sie es noch ausüben kann.
Und: Warum kommt es immer zum Schulden-Showdown in den USA – sowie ein fast sensationelles Comeback in der NBA.
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Donald Trump nutzte die Pandemie für eine harte Grenzpolitik. Nun ist die entsprechende Regel Title 42 ausgelaufen. Ob das Migranten hilft, diskutieren wir im US-Podcast.
Ted Cruz war "wütend". Das sagte der republikanische Senator aus Texas vor einigen Tagen in einem in der Grenzstadt Brownsville aufgenommenen Video. Weil die Biden-Regierung die "bewusste" Entscheidung getroffen habe, "die Grenze für etwas zu öffnen, das nicht weniger als eine Invasion ist".
Anlass war das Ende der von Donald Trump während der Pandemie eingeführten Regelung Title 42, die erlaubte, Migrantinnen und Migranten ohne ordentliches Verfahren abzuschieben. Einwanderungspolitik, das ist in den USA auch immer Wahlkampfthema. Die Republikaner werden es zu einem ihrer Topthemen machen, um die Regierung von Joe Biden und den Präsidenten selbst zu kritisieren. Biden hatte angekündigt, dass Title 42 wie alle nationalen Coronamaßnahmen vergangene Woche beendet würden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Grenze nun offen ist, wie Cruz behauptete. Auch die Biden-Regierung greift auf Regelungen zurück, die eine schnelle Abschiebung von Menschen ermöglicht, die nicht legal einreisen. Welche Einwanderungspolitik Biden verfolgt und was das für Migrantinnen und Migranten bedeutet, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem beantworten wir Fragen unserer Hörerinnen und Hörer.
Und im get-out: der Roman Victory City von Salman Rushdi und das japanische Viertel Japantown in San Francisco.
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Wie verlässlich ist die Außenpolitik der USA noch, wenn auf Barack Obama vier Jahre Donald Trump und auf Joe Biden womöglich noch einmal vier Jahre Donald Trump folgen könnten? Der Ex-Präsident ist im Umfragehoch, noch hat sich bei den Republikanern niemand offiziell ins Spiel gebracht, der oder die Trump ernsthaft gefährden könnte. Unter Trump war das transatlantische Verhältnis so schlecht wie lange und die internationalen Beziehungen der USA insgesamt angespannt. Unter Biden hat sich das wieder verbessert, der Demokrat hält unter anderem im russischen Angriffskrieg in der Ukraine sein Wort – die Unterstützung seiner Regierung für die Ukraine ist seit mehr als einem Jahr ungebrochen. Aber auch Biden möchte noch einmal Präsident werden, im bevorstehenden Wahlkampf werden auch innenpolitische Themen Priorität haben.
Wie könnte sich die Ukraine-Politik der USA verändern? Wie steht es ums Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und China? Und was haben Trump und Biden in ihrer Außenpolitik gemeinsam? Diese Fragen beantworten wir in dem Mitschnitt der Livefolge des transatlantischen Podcasts, aufgenommen beim großen Podcast-Festival von ZEIT ONLINE am 30. April in Berlin.
Außerdem sprechen wir mit Hörerinnen und Hörern über die US-amerikanische Verfassung, mögliche Veränderungen im politischen System des Landes, die vermeintlich dauerhaft polarisierte Gesellschaft und die Zukunft der TV-Nachrichtenkanäle.
Und im get-out: Die Serie The Marvelous Mrs. Maisel, Elizabeth Strouts Roman Olive Kitteridge (Mit Blick aufs Meer) und ein Dank an all die get-outs, die uns unsere Hörerinnen und Hörer schicken.
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