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Was haben Veganismus und Männlichkeitsbilder mit der Klimakrise zu tun? In dieser Folge sprechen wir mit Aktivist und „Queer Eye Germany“-Star Aljosha Muttardi über seine Identitätsfindung, über Rollenbilder und das große Thema Verdrängung.
Moderation: Anna Brehm (Referentin für Ökologie & Nachhaltigkeit, Heinrich-Böll-Stiftung).
Aljosha Muttardi ist Podcaster, Aktivist und einer der Fab5 bei der Makeover-Show Queer Eye Germany auf Netflix. Bekannt geworden ist er vor allem durch den YouTube-Kanal „Vegan ist ungesund“, einem der größten YouTube-Kanäle über Veganismus im deutschsprachigen Raum. Außerdem ist Aljosha Facharzt für Anästhesie und hat sieben Jahre lang in einer großen Klinik gearbeitet.
Links:
· Alle Folgen von Pod der guten Hoffnung
· Aljosha Muttardis YouTube-Kanal
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Für Themenvorschläge oder Feedback zum Podcast "Pod der guten Hoffnung" erreicht ihr uns per E-Mail unter [email protected]
Foto: Sophia Emmerich, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
Wie übersetzen wir die Angst vor der Klimakrise in positive Handlungen? In dieser Folge von "Pod der guten Hoffnung" sprechen wir mit Klimapsychologin Lea Dohm über die Bedeutung von Gefühlen im Kampf gegen die Klimakrise.
Basierend auf ihrer psychologischen Expertise und ihrer persönlichen Erfahrungen spricht Lea darüber, wie die Psyche durch die Klimakrise beeinflusst werden und welche Emotionen das auslösen kann – von Klimaangst und Empörung bis hin zu Schuld und Scham. Außerdem zeigt Lea die psychologischen Mechanismen auf, die uns sowohl blockieren als auch aktivieren können.
Was ist der Unterschied zwischen unserem ökologischen Fußabdruck und dem Handabdruck? Und wie können wir trotz Angst, Wut und Frustration konstruktiv mit der Klimakrise umgehen? Lea Dohm hat Antworten parat und wir sind uns sicher: Ihre Schilderung werden euch helfen, einen guten Umgang mit euren Gefühlen rund um die Klimakrise zu finden.
Moderation: Jonas Witsch (Koordination Digitale Bildungsformate, Heinrich-Böll-Stiftung).
Lea Dohm ist psychologische Psychotherapeutin und hat „Psychologists for Future“ mitbegründet – eine Gruppe von Psychologinnen und Psychologen, die sich für Klimaschutz engagieren. Und sie ist maßgeblich daran beteiligt, dass heute viel mehr über Klimagefühle geredet wird, als noch vor ein paar Jahren.
Zeitstempel:
04:33 Emotionale Auseinandersetzung mit Klima und Gesundheit.
06:48 Solastagie: Traurigkeit in Veränderung der Natur.
10:59 Transformationserleben in Klimathema mit vielseitigen Gefühlen.
16:07 Studium, Praxis, Klimaproteste, Schock, Psychologists for Future.
18:17 Versuch und Irrtum, um voranzukommen, sind wichtig.
22:15 Das Klimadilemma.
21:13 Enge Vernetzung mit Wissenschaft für praktische Implementierung.
25:22 Energie für individuelle Konsummuster zurückhaltend einsetzen.
28:25 Entschleunigung im Leben, wertekonformes Handeln, innere Ruhe.
Links:
· Alle Folgen von Pod der guten Hoffnung
· Psychologists for Future / Psychotherapists for Future
· Empfehlungen zur Berichterstattung über die Klimakrise (aus psychologischer Sicht)
· Beteiligt euch an der "daskannsdutun.de"-Kampagne für kollektive Klimaaktionen
· Das Buch „Klimagefühle“ von Lea Dohm & Mareike Schulze
· "Handabdruck" statt "Fußabdruck" - ein Konzept für mehr Optimismus im Klimaschutz?
· Was sind Extremwetterereignisse?
· Ungewöhnlich warmes erstes Aprilwochenende 2024!
· Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland
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Warum sind eigentlich Spielplätze umzäunt und unsere Straßen voller parkender Autos? Mobilitätsexpertin Katja Diehl nimmt uns in dieser Folge mit auf ein Gedankenexperiment: eigentlich könnten wir es im Alltag viel schöner haben – und gesünder und sicherer. Und zwar indem wir unsere Abhängigkeit vom Auto überwinden.
Moderation: Jonas Witsch (Koordination Digitale Bildungsformate in der Heinrich-Böll-Stiftung).
Katja Diehl ist Bestsellerautorin und Expertin für Mobilität der Zukunft. Nach 15 Jahren in der Verkehrs- und Logistikbranche, setzt sie sich jetzt für eine gerechte Verkehrswende ein und mischt medial so gut wie überall mit. Ihren erfolgreicher Podcast She Drives Mobility gibt es bereits fünf Jahre und auch auf Social Media und per Newsletter meldet sich Katja regelmäßig und lautstark zu Wort. Sie hat die Vertretung der womeninmobility gegründet und engagiert sich im Bundesvorstand des Verkehrsclub Deutschland e. V. Auch in der Politikberatung ist sie aktiv und berät zum Beispiel die österreichische Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.
Links:
· Alle Folgen des Pod der guten Hoffnung
· Verkehrswende-Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung
· Warum es eine sozial gerechte und intersektionale Verkehrswende braucht, Artikel von Katja Diehl auf boell.de
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Foto: Linda Brack, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
Sängerin Celina Bostic will mit ihrem Empowerment-Pop Menschen bestärken und Mut machen. In dieser Folge erzählt sie uns, wie Wut und Empathie für sie zu mächtigen Veränderungshebeln wurden. Angst lähmt, Wut katapultiert nach vorne – daher versucht sie angesichts der Klimakrise eher wütend als ängstlich zu sein. Wir sollten unsere Gefühle zulassen, unsere Angst überwinden und uns verbunden fühlen mit unseren Mitmenschen. So schöpfen wir Kraft, um Veränderungen anzustoßen. Celina hat selbst die Erfahrung gemacht, wie ermutigend es ist, mit Gleichgesinnten zusammenzukommen und für eine gemeinsame Sache einzustehen. Sie empfiehlt, bei sich selbst zu bleiben und zu überlegen, wo man im direkten Umfeld Verantwortung übernehmen kann.
Moderation: Anna Brehm (Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit in der Heinrich-Böll-Stiftung).
Celina Bostic ist Sängerin und Songwriterin aus Berlin. Sie ist mit Popgrößen wie Andreas Bourani und Sarah Connor auf Tour gewesen und als Hintergrundsängerin mit Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg und Max Herre aufgetreten. Nach ihrem dritten Studioalbum steht sie jetzt aber selbst voll im Rampenlicht. Ihr aktuelles Album heißt „Nie wieder leise“ – es ist ein lautes Statement gegen Rassismus. Seit 2014 gehört ihr zudem ein eigenes Musiklabel: Lagerfeuer Records.
Links:
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Foto: Carolin Windel, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
Können wir über die Klimakrise lachen? Für Comedian Sebastian 23 sind die Klimakrise und Comedy kein Widerspruch. Er erzählt uns in dieser Folge, warum Humor in krisenhaften Zeiten wichtig ist, um mit den angstmachenden, frustrierenden und teils absurden Nachrichten umzugehen. Sebastian 23 empfiehlt, den sorgenvollen Klimagefühlen mit politischem Engagement im eigenen privaten oder beruflichen Umfeld zu begegnen – auch wenn das nicht immer mit sofort sichtbaren Effekten gesegnet ist. Außerdem teilt er aus seinem neuen Buch mutmachende Beispiele, wie Klimagerechtigkeit heute schon konkret funktioniert. Dabei motiviert er uns mit dem Gedanken, dass die Krisen unserer Zeit menschengemacht sind und daher auch durch menschliches Handeln zum Positiven gekehrt werden können. Wir alle haben zumindest einen kleinen Teil der Macht in der Hand und können einen Teil zur Lösung beitragen.
Es geht um Vernetzung und den bewussten Blick auf positive Praxisbeispiele, die uns Hoffnung und Optimismus geben können.
Moderation Jonas Witsch (Koordination Digitale Bildungsformate in der Heinrich-Böll-Stiftung).
Sebastian 23 ist Stand-Up-Comedian und Buchautor. Sein neues Buch „Alles wird gut – die Welt retten in 5712 einfachen Schritten“ erschien erscheint am 1. März 2024. Er engagiert sich u. a. für eine lokale Hilfsgruppe für Geflüchtete und hat die Großdemo am Braunkohletagebau in Lützerath unterstützt.
Links:
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Foto: Oliver Look, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
Freeski-Fahrerin Rosina Friedel von Protect our Winters erlebt im Winter täglich und hautnah die Auswirkungen der Klimakrise in den Bergen. Sie erzählt uns in dieser Folge, welche Gefühle das bei ihr als leidenschaftliche Skifahrerin auslöst und mit welchen Strategien sie im Alltag Hoffnung schöpft.
Es geht um die Verbundenheit zu Natur und kleine Alltagsmomente mit großer Wirkung.
Moderation Anna Brehm (Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit in der Heinrich-Böll-Stiftung).
Rosina Friedel ist Free-Ski-Athletin und fährt im Tiefschnee im freien Gelände. Sie produziert Filme zu umwelt- und gesellschaftspolitischen Themen. Sie lebt in Innsbruck in Österreich und ist Mitglied von Protect our Winters, einer Initiative der Outdoor-Cummunity für einen nachhaltigen Wandel im Wintersport. Sie ist Teilhaberin eines Second-Hand-Ladens und Gründerin des Peanut Butter Club, der Frauen im Wintersport miteinander verbindet und z. B. Repaircafés oder Fortbildungen anbietet.
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Foto: Daniel Rönnbäck, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
Schauspielerin Pheline Roggan überwand eine schwierige Phase von Klimaangst, Panik und Hilflosigkeit und erzählt uns in dieser Folge wie sie sich jetzt erfolgreich für eine nachhaltige Filmproduktion einsetzt.
Seit kurzem gibt es in Deutschland ökologische Standards für die Filmbranche, die weltweit einzigartig sind und an deren Entwicklung Pheline Roggan maßgeblich beteiligt war. Also sprechen wir mit Pheline darüber, wie man im eigenen direkten Umfeld etwas gegen die Klimakrise tun kann. Außerdem geht es um Grünes Storytelling – also die Kunst, mit Erzählungen und Bildern ein besseres Morgen zu visualisieren und erfahrbar zu machen. Der Krise begegnet Pheline Roggan mit dem Gedankenspiel, dass wir (noch) gar nicht in der besten aller möglichen Welten leben. Es geht um die Kraft von konkreten Utopien und um die Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn wir uns mit anderen zusammentun und Veränderung einfordern.
Moderation Jonas Witsch (Koordination Digitale Bildungsformate bei der Heinrich-Böll-Stiftung).
Pheline Roggan ist Schauspielerin und hat in diversen Tatorten, Filmen und Serien mitgespielt- zum Beispiel bei „Sould Kitchen“ oder „jerks“. Außerdem ist sie Mitgründerin der Initiative Changemakers.film, einer Initiative für Grünes Drehen und zur aktiven Reduzierung der CO2 Emissionen in der Filmbranche. Die Initiative war maßgeblich an der Erarbeitung der ökologischen Standards beteiligt, die seit 1. Juli 2023 für alle für alle in Deutschland öffentlich geförderten Kino-, TV- und Online-Produktionen gelten.
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Foto: Yvonne Schmedemann; Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
Wie fühlt sich die Krise für einen Wissenschaftler an? Physiker Wolfgang Lucht setzt sich tagtäglich mit den düstersten Klima-Prognosen auseinander – wie er trotz allem Hoffnung bewahrt erzählt er uns in dieser Podcastfolge.
Moderation Anna Brehm (Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit bei der Heinrich-Böll-Stiftung).
Wolfgang Lucht ist Erdsystemforscher am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Seit 2016 berät Lucht die Bundesregierung als Teil des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU). Lucht wirkte unter anderem an mehreren Berichten des Weltklimarates (IPCC) als Co- und Leitautor mit.
Links
Foto: Klemens Karkow, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
Der Klima-Podcast der Heinrich-Böll-Stiftung und Treibhauspost. Für alle, die Hoffnung und konstruktive Ideen für den Umgang mit Ihren Gefühlen angesichts der Klimakrise suchen. Jeden zweiten Mittwoch sprechen Anna Brehm und Jonas Witsch mit ihren Gäst*innen über den Alltag und die Gefühle im Klimawandel. Fragen oder Feedback zur Sendung gern an [email protected].
• Alle Folgen des Pod der guten Hoffnung: https://www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung
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