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Ausgerechnet in eine Zeit, in der eine stärkere europäische Verteidigungsindustrie gefordert wird, und sich die USA aus NATO-Verpflichtungen zurückziehen, platzt das Aus eines europäischen Zukunftsprojekts:
„FCAS“, der deutsch-französische Kampfjet der Zukunft, wird nun doch nicht gebaut. Was heißt das Ende dieses Rüstungsprojekts? Was lässt sich retten? BR-Rüstungsfachmann Stephan Lina analysiert die Vorgänge rund um das FCAS-Aus. Außerdem sprechen wir mit Deutschlands ranghöchster Soldatin über Frauen in der Bundeswehr. Denn seit 25 Jahren dienen Soldatinnen in allen Bereichen der Truppe.
Shownotes:
Mehr zu 25 Jahren Frauen in allen Bereichen der Bundeswehr erfahren Sie in dieser BR24 Reportage:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:cd835f4a1eea7e2d/
Was hat die bevorstehende Fußball-WM mit Politik zu tun? Gar nichts? Sollten wir einfach nur Fußball schauen und Donald Trump einfach mal vergessen? Oder sind Sport und Politik gerade in den USA unweigerlich eng verflochten?
Das fragen wir im zweiten Teil von Politik und Hintergrund. Davor kommentiert unsere New York-Korrespondentin Deutschlands gescheiterte UN-Kandidatur. Und der Politikwissenschaftler Martin Thunert analysiert im Gespräch, ob Kanada und Deutschland eine neue "Allianz der Mittelmächte" bilden könnten, um sich von den USA unabhängiger zu machen.
In Polen versucht Donald Tusk, eine von Rechtsnationalen beschädigte Demokratie zu reparieren - ein langer Weg, den Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar genau studieren dürfte.
Was lässt sich aus Polens Rückweg zum Rechtsstaat lernen – und wo lauern die Fallstricke? Darüber spricht Jasmin Brock mit Martin Adam, dem ehemaligem ARD-Korrespondenten in Warschau, der kürzlich ein Buch zu genau diesen Fragen veröffentlicht hat.
Außerdem: Die FDP in der Krise (Gespräch mit Politikwissenschaftler Thorsten Holzhauser) und politisch äußerst turbulente Zeiten in Großbritannien (Gespräch mit Christoph Prössl, ARD London).
Auch gut vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs ist die Ukraine vom Krieg gezeichnet. Doch es gibt auch Hoffnung, sagt die frühere deutsche Botschafterin in Kiew, Anka Feldhusen.
Seit Februar ist sie auf einem neuen, internationalen Posten in die Ukraine zurückgekehrt, finanziert vor allem durch EU-Gelder: als Ombudsfrau für die Wirtschaft. Sie beschreibt im Gespräch den nächtlichen Raketenalarm in Kiew, aber auch die Innovationskraft ukrainischer Unternehmen, nicht nur in der Drohnen-Produktion. Davor geht es in Politik und Hintergrund um die Frage, was der drohende Abzug von 5000 US-Soldaten aus Vilseck in der Oberpfalz für Deutschland und die Nato bedeutet. BR-Verteidigungsexperte Kilian Neuwert erklärt zudem, welche Lücken die Bundeswehr beim Thema Luftverteidigung schließen muss und warum der Blick hier auch nach Israel geht.
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