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Warum richten sich Wut, Aggressionen und Gewalt gegen Menschen, die helfen wollen oder einen Job im Dienste der Allgemeinheit haben?
Ein Busfahrer wird erschlagen, weil er seinen Job macht.
Was passiert in der Psyche eines Menschen, wenn aus einer Regel- oder Hilfesituation Gewalt wird?
In dieser Folge von Psychologen beim Frühstück schauen wir hinter die Schlagzeilen. Wir sprechen über fehlende Frustrationstoleranz, Statusbedrohung, Kontrollverlust und die Dynamik von Kränkung. Und wir stellen eine These auf:
Nicht Hass auf Helfer treibt die Gewalt – sondern die Unfähigkeit, eigene Ohnmacht auszuhalten.
Eine Folge über Gewalt, Würde und die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen wollen.
Was sind Eure Erfahrungen mit rohem Verhalten und Gewalt? Schreibt uns gerne in die Kommentare.
Bis nächsten Sonntag,
Was bedeutet es eigentlich, Stärke zu zeigen?
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Selbstbewusstsein entsteht – im Job, in der Familie, in Beziehungen –
Wir greifen dabei zentrale Gedanken von Erik H. Erikson und Carl Rogers auf:
Eriksons Idee, dass Stärke aus gelungener Entwicklung und innerer Identität wächst
Rogers’ Haltung, dass Selbstbewusstsein dort entsteht, wo Menschen sich ernst genommen und nicht bewertet fühlen
Wir sprechen über:
• typische Manipulationsmuster und warum sie sich oft „schuldig“ anfühlen
• warum Grenzen kein Angriff, sondern Beziehungskompetenz sind
• wie man Stärke ganz praktisch zeigen kann – ohne hart, laut oder kalt zu werden
Und wir geben Euch klare, alltagstaugliche Sätze mit, die man im echten Leben sagen kann.
Ein zentraler Gedanke dieser Folge:
„Stärke zeigen heißt nicht, sich durchzusetzen –
Diese Episode ist für alle, die…
• das Gefühl haben, sich oft erklären, rechtfertigen oder anpassen zu müssen,
• im Kontakt mit anderen kleiner werden
• und spüren, dass da eigentlich mehr innere Klarheit möglich wäre.
Psychologisch fundiert. Persönlich. Beim Frühstück.
Und viel Spaß mit unserer Wochenaufgabe: Führe eine kleine, mutige Handlung durch, in der Du Stärke zeigen kannst.
Wir freuen uns auf die nächste Folge mit Dir,
Annika + Tilly
Was passiert in dem Moment, bevor wir sprechen – und es dann doch nicht tun?
Viele Menschen wissen, was sie sagen möchten. Und doch bleibt es oft unausgesprochen – aus Angst zu stören, abgelehnt zu werden oder wieder nicht gehört zu werden.
Wir sprechen darüber,
• warum Stimme nichts mit Lautstärke zu tun hat,
• weshalb es sich manchmal gefährlich anfühlt, sichtbar zu werden,
• und wie man beginnt zu sprechen, auch ohne Garantie auf Resonanz.
Es geht nicht um Rhetorik oder Durchsetzung um jeden Preis, sondern um Haltung, Präsenz und das Bleiben im eigenen Ausdruck.
Es geht nicht um Lautstärke oder Schlagfertigkeit, sondern um Standpunkt, Authentizität und den Mut, sichtbar zu sein.
Eine Episode über Stimme, Selbstanerkennung und den ersten Schritt aus der Unsichtbarkeit.
Wir freuen uns über Eure Kommentare - und wünschen Euch eine feste Stimme und einen rutschfreien Tritt bei dieser Kälte.
Bis nächste Woche,
Annika + Tilly
Nach unserer letzten Folge haben uns viele bewegende Zuschriften erreicht: vom unsichtbaren Kind, vom ewigen Versorger, vom Problemlöser, vom Bankomat der Familie.
In dieser Episode reagieren wir auf Eure Geschichten und sprechen darüber, wie Rollen entstehen, warum sie so stabil bleiben – und wie man aus ihnen aussteigen kann.
Wir stellen Euch konkrete Sätze zum Rollen-Ausstieg vor:
Rollen enden nicht, weil man sie erklärt, sondern weil man sich anders verhält.
Diese Sätze sind Einladungen zur Veränderung, aber die eigentliche Botschaft ist das konsequente Tun danach:
Eine Folge über Akzeptanz, wachsende Souveränität und innere Zustimmung – und den Mut, nicht mehr nur eine Funktion sein zu wollen.
Und wer mehr Informationen über die Arbeit von Bettina wissen möchte, findet sie hier: www.dmsg-brandenburg.de.
Wir jedenfalls fühlen uns von Euch gehört und gelesen!
Bis nächsten Sonntag,
Annika + Tilly
Gesehen zu werden ist kein Luxus, sondern ein psychisches Grundbedürfnis.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Mensch sich nur dann frei entwickeln kann, wenn er sich als Individuum wahrgenommen und innerlich anerkannt fühlt.
Wir gehen der Frage nach, was passiert, wenn dieses Gesehenwerden ausbleibt: Warum Kinder sich klein machen, versuchen perfekt zu werden oder um sich schlagen – und warum diese Muster oft ein Leben lang nachwirken, bis ins Erwachsenen- und Rentenalter. Oder sich manchmal auch erst im Erwachsenenalter entwickeln können. Dabei betrachten wir familiäre Rollen, Bindungserfahrungen und die stillen Strategien, mit denen Menschen versuchen, zu überleben und vielleicht doch gesehen zu werden.
Anhand zentraler Konzepte aus der Bindungstheorie, der Individualpsychologie und der systemischen Familientherapie – unter anderem nach Donald Winnicott, John Bowlby, Virginia Satir und Alice Miller – beleuchten wir, wie Identität, Selbstwert und Freiheit entstehen und was ihnen im Weg steht.
Eine Folge über das leise, existenzielle Bedürfnis, wahrgenommen zu werden.
Was habt Ihr für Erfahrungen zu diesem Thema gemacht? Schreibt uns gern in den Kommentaren dazu.
Wir wünschen Euch eine spannende neue Woche,
Annika + Tilly
Warum lassen wir uns ständig ablenken?
Wir stellen typische Ablenkungs-Typen vor:
Zum Abschluss sprechen wir über einen möglichen Weg aus der Dauerablenkung:
Zündet vielleicht mal eine Kerze an und versucht Euch für ein paar Minuten auf die Flamme zu konzentrieren. Das wäre schon ein erster Schritt in Richtung Achtsamkeit…
Wir wünschen Euch trotz Schnee, Sturm und Eis einen entspannten Sonntag.
„Dieses Jahr mache ich alles anders“ – sagt Dein Gehirn. Und meint es nicht so.
Jedes Jahr nehmen wir uns zum Jahreswechsel vor, endlich konsequent, gesünder oder disziplinierter zu sein. Und jedes Jahr scheitern viele genau daran. Warum eigentlich?
In dieser Folge geht es darum, warum gute Vorsätze so verführerisch sind, warum sie uns kurzfristig ein gutes Gefühl geben – und weshalb sie langfristig oft nicht funktionieren. Es geht um innere Erwartungen, unrealistischen Druck, Identität, Gewohnheiten und darum, warum echte Veränderung selten mit einem großen Vorsatz beginnt.
Eine psychologische Einordnung jenseits von Durchhalteparolen – und eine Einladung, den Umgang mit Veränderung neu zu denken.
Und wir reden am Ende noch über den aktuellen „Public Health Index 2025“ (https://www.dkfz.de/fileadmin/userupload/Krebspraevention/Download/pdf/BuecherundBerichte/2025Public-Health-Index.pdf)), der den Umsetzungsstand wissenschaftlich empfohlener Maßnahmen zur Unterstützung gesunder Lebensweisen verschiedener europäischer Länder vergleicht.
Deutschland liegt auf dem vorletzten Platz. Die Lebenserwartung liegt unter dem EU-Durchschnitt. Trotzdem haben wir das teuerste Gesundheitssystem in der EU. Wie können Politik und Gesellschaft uns bei der Umsetzung von gesünderer Lebensweise unterstützen? Oder ist das eher Privatsache und sollte weiterhin jedem Einzelnen überlassen werden? Was machen andere Länder anders?
Lasst uns darüber diskutieren. Wir freuen uns auf Eure Kommentare!
Habt einen guten und gesunden Start in das neue Jahr und bis bald,
Annika + Tilly
Psycho-Fragen Vol. 3
In der letzten Folge dieses Jahres von „Psychologe beim Frühstück“ haben wir uns noch einmal ganz Euren Fragen gewidmet.
Wir sprechen darüber, wie man erkennt, ob man wirklich gestresst ist oder einfach nur müde, warum Kritik oft so persönlich trifft, ob es normal ist, sich ständig Gedanken zu machen – und wie man besser mit Vergleichen, Grübeln und einem rastlosen Kopf am Abend umgehen kann.
Danke für die vielen offenen, ehrlichen Fragen, die uns erreicht haben, und danke an alle, die uns zuhören. Wir hoffen sehr, dass Euch unsere Antworten helfen konnten und Euch ein Stück weiterbringen.
Wir freuen uns auf ein tolles 2026 mit vielen gemeinsamen Sonntagsfrühstücken!
Guten Rutsch,
Annika + Tilly
Vielen, vielen Dank für Eure Zuschriften und Mails - und Eure Psycho-Fragen!
Was tun, wenn das mühsam aufgebaute Kartenhaus unseres Lebens plötzlich wieder zusammenbricht?
In dieser Folge beantworten wir wieder Fragen unserer Hörerinnen und Hörer rund um innere Stabilität, Arbeit, Beziehungen und Selbstwert.
Ehrlich, alltagsnah und mit psychologischem Tiefgang – beim Frühstück.
Und jetzt wünschen wir Euch einen wunderschönen 4. Advent und ein hoffentlich glückliches Weihnachtsfest!
Annika + Tilly
Jetzt unseren Podcast hören: Psychologie fürs Leben, nicht fürs Lehrbuch.
Wie geht man mit gut gemeinten Ratschlägen rund um ein ganz kleines Baby um?
In dieser Folge beantworten wir Fragen unserer Hörerinnen und Hörer rund um Psychologie, Beziehungen, Familie, Trauma und Selbstfürsorge.
Alltagsnah, ehrlich und mit Zeit zum Nachdenken – beim Frühstück oder unterwegs.
Viel Spaß mit dieser Sonderfolge und einen schönen 3. Advent!
Annika + Tilly
Schreibt uns gern, wenn Ihr mehr Psycho-Fragen an uns habt!
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