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Wann hast du das letzte Mal jemanden etwas gefragt und wirklich auf die Antwort gewartet?
In unserer neuen Folge von „Psychologen beim Frühstück“ sprechen wir darüber, wie Fragen unsere Beziehungen verändern, warum Nachfragen eine Kunst ist und weshalb wir ruhig öfter wieder so neugierig sein sollten wie Kinder.
Denn wer fragt, erfährt nicht nur mehr über andere – er gibt ihnen auch das Gefühl, gesehen zu werden.
Viel Spaß beim Zuhören mit Annika und Tilly!
Hier noch der Quellenhinweis zum Text von Max Frisch: „Du sollst dir kein Bildnis machen“, in: Tagebuch 1946–1949, Suhrkamp Taschenbuch 1148, Frankfurt am Main 1985, S. 27–32.
Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal wirklich nichts getan? Nicht aufs Handy geschaut, keine Mails beantwortet, keinen Podcast gehört, nichts geplant – einfach nur dagesessen?
Gar nicht so leicht. Denn Leistungsdruck, Perfektionismus und der eigene Anspruch sitzen häufig mit auf dem Sofa. Dazu kommen Stress im Job, ständige Erreichbarkeit und der neue KI-Turbo: schneller, besser, effizienter!
Aber müssen wir wirklich jede freie Minute „sinnvoll“ nutzen?
In unserer neuen Folge von „Psychologen beim Frühstück“ sprechen wir darüber, warum Nichtstun so schwer geworden ist, was Führungskräfte damit zu tun haben – und warum echte Pausen vielleicht wichtiger sind denn je.
Also: Füße hoch. Nichts tun.
Viel Spaß beim Hören, Kommentieren und Teilen!
Annika + Tilly
Was passiert, wenn plötzlich nichts mehr geht? Wenn wir krank werden, überfordert sind oder eine Krise uns den Boden unter den Füßen wegzieht?
Dann zeigt sich, wie wichtig Menschen sind, auf die wir uns verlassen können. Menschen, die helfen, die handeln – oder einfach nur da sind. Doch wo finde ich diese?
Wir sprechen darüber, warum Unterstützung so wichtig für unsere psychische Gesundheit ist, warum wir sie manchmal annehmen müssen, obwohl wir eigentlich alles allein schaffen wollen – und über das wunderbare Gefühl zu wissen: Wenn ich falle, ist da jemand.
Wir freuen uns wieder über Eure Kommentare, Eure Erfahrungen und über das Teilen von dieser Episode.
Bis nächsten Sonntag,
Annika + Tilly
Wir sind wieder da! Nach einer längeren Pause melden sich die Psychologen beim Frühstück zurück – und ausgerechnet mit einem Thema, in dem Annika inzwischen unfreiwillig im Krankenhaus ziemlich viel Erfahrung gesammelt hat: Warten.
Warum machen uns 20 angekündigte Minuten kaum etwas aus, während „Sie kommen gleich dran“ uns wahnsinnig machen kann? Warum schauen wir beim Warten ständig aufs Handy? Und haben wir eigentlich verlernt, Langeweile auszuhalten?
In unserer ersten Sendung nach fünf Monaten Unterbrechung sprechen wir über Warten, Ungewissheit, Kontrollverlust, Smartphones, KI und die Kunst, nicht alles sofort haben zu müssen.
Psychologen beim Frühstück – das Warten hat ein Ende!
Wir freuen uns auf Euch und Eure Kommentare zum Thema, über viele Likes und Weiterempfehlungen!
Bis nächste Woche,
Annika + Tilly
In dieser Folge von Psychologen beim Frühstück sprechen wir über eine Fähigkeit, die in unserer Zeit immer wichtiger wird: Klarheit. Inspiriert von Gedanken des Historikers Yuval Noah Harari fragen wir uns: Warum verlieren wir heute so schnell die Aufmerksamkeit, wenn Sprache unklar ist?
Wir gehen der Frage nach, warum viele Menschen zwar viel reden, aber wenig sagen – und was das mit unserem Denken zu tun hat. Denn oft ist es nicht die Sprache, die verschwommen ist, sondern unsere Gedanken selbst.
Anhand konkreter Beispiele aus Beziehung und Beruf zeigen wir, wie Klarheit entsteht: durch Verantwortung im Satz, durch präzise Formulierungen und durch den Mut, die Dinge wirklich zu Ende zu denken.
Eine Folge über den Unterschied zwischen „man sagt“ und „ich meine“ – und darüber, warum klare Gedanken der Schlüssel zu echter Verbindung sind.
Wir wünschen Euch wunderschöne Ostertage mit vielen klaren Gedanken und leckerem Essen.
Bis zur nächsten Woche,
Unsicherheit fühlt sich oft wie ein persönliches Problem an.
Aber was, wenn Unsicherheit gar nicht nur in uns entsteht – sondern auch gemacht wird?
In dieser Folge sprechen wir über emotionalen Missbrauch: ein oft unsichtbares Muster aus Manipulation, Abwertung und subtiler Kontrolle, das Menschen dazu bringt, an sich selbst zu zweifeln. Wir schauen uns an, wie solche Dynamiken entstehen, warum sie so schwer zu erkennen sind – und weshalb viele trotzdem in ihnen bleiben, selbst wenn sie längst spüren, dass etwas nicht stimmt.
Dabei geht es nicht nur um klassische Beziehungen oder Kindheitserfahrungen.
Denn emotionaler Missbrauch begegnet uns auch im Alltag – zum Beispiel im Job:
Wir beleuchten, wie Unsicherheit gezielt oder unbewusst als Werkzeug eingesetzt werden kann – und was das langfristig mit unserem Selbstwert, unserem Verhalten und unserer Wahrnehmung macht.
Eine Folge über Zweifel, Macht und die Frage:
Mit Impulsen, Einordnung und der Einladung, genauer hinzuschauen.
Wir finden das Thema extrem wichtig. Gerade weil auch Kinder und Jugendliche in ihrer empfundenen Unverstandenheit und daraus resultierenden Unsicherheit immer mehr in die Welt von KI & Co. abtauchen. Falls Ihr noch weitere Fragen haben solltet, die wir in einer weiteren Folge beantworten können, stellt sie uns bitte in den Kommentaren.
Wir wünschen Euch einen wunderschönen Sonntag,
Annika + Tilly
„Einfach machen“ klingt banal – ist aber oft erstaunlich schwer.
Zwischen Bürokratie, Perfektionismus und der Angst, es nicht richtig anzupacken, verlieren viele Menschen den Zugang zum Handeln. Sie warten auf den richtigen Zeitpunkt, haben Angst vor den möglichen Konsequenzen ihres Tuns und versuchen, alle Probleme im Vorfeld zu überdenken. Die Folgen: Trägheit oder gar Handlungsunfähigkeit.
In dieser Folge gehen wir der Frage nach, was uns wirklich davon abhält, ins Tun zu kommen – und warum Selbstvertrauen nicht die Voraussetzung, sondern das Ergebnis von Handlung ist.
Ein Gespräch über Zweifel, Mut und die Kraft kleiner Schritte.
Wann fällt es Euch schwer, ins Handeln zu kommen? Und wann sagt Ihr "einfach machen"? Schreibt uns gern in die Kommentare.
Wir kommen jetzt ins Handeln und verputzen unseren leckeren Nudelsalat zum Frühstück!
Bis nächsten Sonntag,
Annika + Tilly
Helfen gilt als eine der schönsten menschlichen Eigenschaften. Doch was steckt psychologisch eigentlich hinter unserer Hilfsbereitschaft? In dieser Folge von Psychologen beim Frühstück sprechen wir darüber, warum Menschen helfen – und warum Hilfe manchmal mehr über den Helfenden als über den Bedürftigen verrät.
Wir schauen uns verschiedene Helfertypen an: den Retter, den Problemlöser, den Unterstützer und den Helfer, der vor allem gebraucht werden möchte. Welche Motive stehen hinter diesen Rollen? Wann stärkt Hilfe andere Menschen – und wann macht sie abhängig?
Dabei geht es auch um das Phänomen der erlernten Hilflosigkeit: Was passiert, wenn Menschen immer wieder erleben, dass andere ihre Probleme lösen oder ihnen wenig eigene Handlungsmöglichkeiten bleiben? Kann zu viel Hilfe sogar Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit untergraben?
Außerdem diskutieren wir die soziale Dimension des Helfens: Hilfe kann Ausdruck von Mitgefühl und Solidarität sein – sie kann aber auch unbewusst mit Kontrolle, Macht oder dem Wunsch verbunden sein, gebraucht zu werden.
Eine Folge über die Psychologie des Helfens, über die Balance zwischen Unterstützung und Autonomie – und über die Frage, woran man erkennt, ob Hilfe wirklich stärkt.
Und besonders Annika möchte sich bei Euch für die vielen Glückwünsche zum Geburtstag und Eure vielen unterstützenden Kommentare während ihrer Krankheit bedanken. Schön, dass es Euch gibt!
Bis nächsten Sonntag,
Wie entstehen unsere Entscheidungen wirklich? Wir widmen uns einer Frage, die uns täglich begleitet:
In dieser Folge sprechen wir über die psychologischen Grundlagen des Entscheidens.
Wir greifen unter anderem auf die Arbeiten von Antonio Damasio (Neurowissenschaftler) zurück, der in den 1990er Jahren gezeigt hat, dass Emotionen keine Störfaktoren sind, sondern Wegweiser im Entscheidungsprozess.
Ein besonderer Schwerpunkt dieser Folge:
Wir sprechen darüber,
• wie Entscheidungsfähigkeit entsteht
• warum „Ich fühle mich damit wohler“ eine legitime Entscheidungsgrundlage sein kann
• wie man auf unbekanntem Terrain Orientierung findet
• und wie man Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die eigene Wahrnehmung entwickelt
Denn manchmal beginnt Entscheidungsstärke nicht mit mehr Informationen –
Eine Folge über Selbstwirksamkeit, Intuition und die Psychologie hinter unseren täglichen Entscheidungen.
Bist Du ein Bauch- oder ein Kopfentscheider? Schreib es uns gern in die Kommentare!
Wie viel Begrenzung braucht Freiheit, um nicht zerstört zu werden?
In unserer Folge 333 (!!!!) sprechen wir über Sinn und Unsinn von Verboten – und darüber, warum Regeln für eine Gesellschaft unverzichtbar sind. Wann schützen sie uns – und wann fühlen sie sich wie Bevormundung an? Warum wurden Sicherheitsgurt und Rauchverbot erst bekämpft und später selbstverständlich akzeptiert? Und weshalb wirken manche Regelverstöße wie Kavaliersdelikte, während andere unsere Grundordnung erschüttern?
Ausgehend von aktuellen gesellschaftlichen Debatten – etwa über Gewalt im öffentlichen Raum oder die Frage nach Zivilcourage – diskutieren wir:
• Welche Aufgaben haben Verbote in einer Gesellschaft?
• Brauchen wir mehr Regeln oder mehr Konsequenz?
• Wann verlieren Normen ihre Autorität?
• Und was lernen Kinder über Regeln, wenn Erwachsene sich nicht einig sind?
Mit Gedanken von John Stuart Mill, Immanuel Kant und Carlo Schmid fragen wir:
Eine Folge über Verantwortung, Respekt und die fragile Balance zwischen individueller Freiheit und dem Schutz aller.
Diskutiert gern weiter mit uns über die Grenzen der Freiheit und über Verbote, die Ihr wichtig findet oder die Euch nerven.
Bis nächsten Sonntag,
Annika und Tilly
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