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Er hatte lange Zeit ein übles Image, und das wollte der Tod ändern. Seitdem zeigt er, dass die Radieschen von unten gar nicht so schlecht aussehen und dass der Tod auch eine sensible Seite hat. Ein etwas ungewöhnliches SCHLUSSWORTE.-Gespräch.
Die meisten Menschen kennen inzwischen den Begriff "Patientenverfügung" und wissen so ungefähr, worum es geht. Dass aber mehr dazu gehört als "... tun Sie alles was möglich ist ..." und warum man auch mal seine alten Patientenverfügungen aus der Schublade kramen und aktualisieren sollte, das erfahren wir in diesem Gespräch mit der Professorin für Pflegewissenschaften, Henrijke Stanze.
Jochen Straub ist Leiter des Referats Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Bistum Limburg. Er engagiert sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Einschränkung in Kirche und Seelsorge. Mit seinen Büchern in einfacher Sprache schafft er Barrieren ab und macht klar: Jeder Mensch hat ein Recht auf Trauer, auch wenn diese ganz unterschiedlich deutlich wird.
Sonja Schäfer ist Organspendebeauftragte des Landes Bremen/Bremerhaven. Als Beraterin für Ethik im Gesundheitswesen gilt ihr besonderes Interesse der ethischen Betrachtung dieses vielseitigen Themas. Wir sprechen mit ihr in dieser Folge über den genauen Ablauf einer Organspende und fragen, warum das Thema Organspende so emotional und kontrovers diskutiert wird.
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen besonders emotional und weiß nicht weshalb? Warum bekomme ich völligen Stress, wenn ich eine Reisetasche packen muss, obwohl doch der schöne Urlaub bevorsteht? Der Grund für vermeintlich irrationales Verhalten liegt oft in der Vergangenheit unserer Familie begründet, so sagt der Coach und Autor Sven Rohde. Wir sprechen mit ihm über sein Buch "Gefühlserben" und darüber, wie aus bislang unverstandenen verborgenen Wirkmächten unerwartete Kräfte für unser eigenes Leben erwachsen können.
Michi Maxi Schulz ist Schauspielerin, Performerin und Aktivistin. Mit ihrem Projekt #yodo - you only die once möchte sie interessierten Menschen die Möglichkeit bieten, über Tanz, Ausdruck und Experimentieren einen ganz anderen Zugang zu den Themen Sterben, Trauer, Tod und Abschied zu finden. Im Gespräch erzählt Michi Maxi Schulz von ihrer Arbeit als Künstlerin.
Regina Heygster ist seit beinahe 30 Jahren in der Hospizarbeit engagiert. Sie gibt Kurse, ist im Vorstand eines Hospizvereins und begleitet Menschen auf ihrem letzten Weg. Dabei ist es ihr besonders wichtig zu betonen, dass eine gute Begleitung bedeutet, sich voll und ganz auf die Bedürfnisse des Sterbenden einzulassen. Und wenn das bedeutet, dass man schweigend am Bett sitzt und gar nichts tut! Wir sprechen mit ihr über ihre wertvolle Arbeit.
Regina Heygster und der Verein Friedenstunnel werden bei der nächsten LEBEN UND TOD am 16. + 17. Mai in Bremen mit einem Stand dabei sein und freuen sich über Ihren Besuch!
Wir alle tragen Vorurteile und "Schubladen im Kopf" mit uns herum. Gleichzeitig möchte Pflege, Hospiz- und Trauerarbeit Menschen in ihrer Einzigartigkeit gerecht werden. Wie können wir diesen Unterschieden Rechnung tragen, Fehlerfreundlichkeit mit uns selbst und anderen üben und gleichzeitig Benachteiligung und Grenzverletzung aktiv entgegenwirken?
Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit Dr* Joh Sarre. Joh Sarre coacht Menschen zu transkultureller Kompetenz, Argumentieren gegen LSBTIQ+ Feindlichkeit oder zum freudvollen wissenschaftlichen Schreiben.
Wer Joh Sarre live erleben möchte, kann bei der nächsten LEBEN UND TOD am 16. + 17. Mai in Bremen oder am 17. + 18. Oktober in Freiburg dabei sein. Dort gibt Dr* Joh Sarre sowohl einen Vortrag wie Workshop. Weitere Informationen unter https://www.leben-und-tod.de/fortbilden-bremen/#programm
Als Supervisor und Diversitätstrainer kennt sich Jens Ehebrecht-Zumsande mit Diskriminierung und Vorurteilen aus. Als gläubiger Katholik erlebt er schon früh, dass für queere Menschen innerhalb der Kirche kein Platz ist. So wird er zum Initiator des Vereins #outinchurch, der sich für die Sichtbarkeit und die Gleichberechtigung queerer Mitarbeitenden innerhalb der katholischen Kirche einsetzt.
Wir sprechen mit ihm über Vorurteile, erschreckend-antiquierte Ansichten und die Schwierigkeiten, mit denen sich queere Menschen in der Kirche konfrontiert sehen.
#outinchurch wird auf der nächsten LEBEN UND TOD in Bremen vom 16. + 17. Mai 2025 mit einem Stand vertreten sein. Mehr Infos unter: https://www.leben-und-tod.de/besuchen-bremen/
Webseite des Vereins: https://www.outinchurch.de/verein/
Doku "Wie Gott uns schuf" in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/wie-gott-uns-schuf/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvd2llLWdvdHQtdW5zLXNjaHVm
Dr. phil. Axel Doll ist der Sprecher der AG LGBTIQ+ in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Er setzt sich für eine diversitätssensible Pflege ein, denn oftmals fehlt das Verständnis für besondere Bedürfnisse von queeren Menschen. Der Satz "Wir pflegen alle gleich" ist dann manchmal gut gemeint aber wenig hilfreich.
Warum es diversitätssensible Schulungen braucht und warum eben nicht alle Menschen gleich sind, darüber sprechen wir in dieser Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
Euch interessiert das Thema? Axel Doll wird auf der nächsten LEBEN UND TOD (16. + 17. Mai 2025, in Bremen) sowohl einen Vortrag halten, als auch einen Workshop geben. Alle Informationen dazu auf unserer Webseite.
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