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Karin Simon hat als Krankenschwester und Sterbeamme viele Menschen im Sterben begleitet. Dabei begegnet sie dem Tod mit viel Humor und offenem Herzen. Sie sagt: „Es ist so ähnlich wie beim Sex: Es wird besser, wenn man drüber spricht!“
Wir fragen sie nach ihren Erfahrungen in der Sterbebegleitung und erfahren, warum es feste Wurzeln braucht, wenn man sich so viel mit dem Tod beschäftigt.
Marion Bender steht voll im Leben als sie mit 21 Jahren einen schweren Reitunfall hat und sich die Halswirbel bricht. Seitdem ist sie querschnittsgelähmt. Nach einer Zeit der Widerstände, falscher Prognosen der Ärzte und unzähliger Operationen ist sie heute eine der gefragtesten Expert:innen für Veränderungsprozesse. In dieser Ausgabe der SCHLUSSWORTE. erzählt sie uns ihre Geschichte und erklärt uns die Macht der kleinen Schritte.
Eine gute Resilienz ist wie ein starkes Immunsystem der Psyche. Ob wir die innere Widerstandsfähigkeit schon mitbringen oder nicht – wir können lernen, auch in krisenhaften Zeiten gesund zu bleiben.
Die Diplom-Psychologinnen Kristina Manke und Claudia Armgardt sind ausgesprochene Expertinnen zum Thema Resilienz. Wir sprechen mit ihnen über die Entwicklung der inneren Widerstandskraft schon im Mutterleib, erfahren, was die 4-8-7 Methode ist und warum es wichtig ist, gut auf das Bauchgefühl zu achten.
Diesen Satz hat Marion Glück schon als Kind verinnerlicht. In Ihrer Zeit als Marinesoldatin muss sie sich dem männerdominierten System von Befehl und Gehorsam unterwerfen. Bis eine Depression und suizidale Gedanken sie zwangen, Hilfe zuzulassen und ihr Leben neu zu sortieren. Die größte Entscheidung musste sie nach ihrer Zeit bei der Bundeswehr treffen: Ihre Tochter Loreley schwerstbehindert zur Welt bringen oder die Schwangerschaft abzubrechen. Wir sprechen mit Marion Glück über ihre psychische Erkrankung, warum das „drüber sprechen“ so wichtig ist, und wie man schwere (Lebens-) Entscheidungen leichter treffen kann.
Andrea Länger ist Sozialpädagogin, Coach und Autorin. In Ihren Büchern geht es um Selbstsorge und um Lebenslust. Mit welchen Strategien können wir Körper, Geist und Seele auch in stressigen Zeiten gesund halten? Und was ist überhaupt gesund? Diäten und Entspannung auf Knopfdruck sicher nicht.
Wir sprechen mit Andrea Länger darüber, warum eine Zigarette manchmal mehr Lebenslust bedeutet als ein grüner Salat und wie es auch Perfektionist:innen gelingt, mal „Fünfe grade sein zu lassen.“
Eine gute Begleitung bedeutet auch immer, sich auf den anderen einlassen, mitfühlen aber auch empathisch sein. Empathie oder auch Einfühlungsvermögen hilft uns, das Gegenüber zu verstehen. Wenn aber die eigenen körperlichen und seelischen Grenzen missachtet werden, kann Empathie auch gefährlich werden. Mehr darüber in dieser Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
Nicole Lindner ist Sozialpädagogin und Pflegeberaterin. Vor 6 Jahren wurde sie zur pflegenden Angehörigen ihrer Mutter. In ihrem Buch "Gute Pflege braucht Kraft" berichtet sie von ihre eigenen Erfahrungen und die derer, die sie berät. Um selbst stabil und gesund zu bleiben, sollten pflegende Angehörige auf ein paar wenige aber wichtige Dinge achten: Sich selbst eine Auszeit nehmen, auf gesunde Ernährung achten und vor allem: Sich Unterstützung suchen!
Schlechte Nachrichten gut zu überbringen ist eine hohe Kunst. Wer wüsste das besser als ein Arzt, der oftmals Gespräche führt, die darüber entscheiden, ob ein Leben gut oder schlecht weitergeht.
Prof. Dr. Jalid Sehouli, Chefarzt für Gynäkologie an der Berliner Charité, hat intensiv nach Leitlinien gesucht, die jeder angehende Arzt lernen kann. In seinem Buch verbindet er hilfreiche Ratschläge für die Besprechung existenzieller Situationen mit berührenden und dramatischen Geschichten aus seiner ärztlichen Praxis. Die lebensnotwendige Bedeutung von Patientengesprächen wird so spürbar und bietet jedem, der schwierige Nachrichten zu überbringen hat, wertvolle Anregung. Wir sprechen mit ihm darüber in dieser Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
Der Journalist Alexander Krützfeldt hat Sterbende und ihre Familien am Ende begleitet, die letzte Wünsche haben: Noch einmal ans Meer oder auf ein Rock-Konzert. Die Geschichten gehen unter die Haut und zeigen: Wir sollten mehr miteinander auch über den Tod sprechen.
Chris Paul ist die bekannteste Expertin zum Thema Trauer nach Suizid. Die studierte Verhaltenswissenschaftlerin weiß wovon sie spricht: Mit 22 Jahren wurde sie selbst zur Suizidhinterbliebenen, als sich ihre damalige Partnerin das Leben nahm. Chris Paul engagiert sich seitdem dafür, über Suizid aufzuklären und Suizidhinterbliebene zu begleiten. Wir sprechen mit ihr darüber, welche Erklärungsmöglichkeiten es für einen Suizid gibt und warum Trauer nach einem Suizid häufig besonders schwer ist und warum das Thema „Schuld“ in diesem Zusammenhang eine große Rolle spielt.
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