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Stefanie Gebers traf das Schicksal mit voller Härte und komplett unerwartet. Sie brachte im Jahr 2013 einen Sternenjungen zur Welt und konnten ihn nur wenige Stunden im Arm halten. Der Umgang mit der Situation im Krankenhaus war nur schwer zu ertragen für die jungen Eltern.
Aus ihren persönlichen Erfahrungen heraus gründete sie den Verein Sterneneltern Achim e.V. deren 1. Vorsitzende sie ist. Stefanie ist Trauerbegleiterin mit Zertifizierung des BVT, sowie ausgebildete Begleiterin über das Netzwerk Hope's Angel. Sie setzt sich dafür ein, dass vielmehr über das Thema Sternenkinder gesprochen wird und sich der Umgang mit still geborenen Kindern und ihren Eltern in Deutschland ändert. Darüber spricht sie mit uns in der neuen Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
Sie bezeichnet sich selbst als „Paradiesvogel unter den ostfriesischen Möwen“: Annie Heger, geboren in Aurich/Ostfriesland, ist erfolgreiche Sängerin, Moderatorin; NDR-Kolumnistin und Schauspielerin auf Hoch- und Plattdeutsch. Mit 13 Jahren, inmitten der Pubertät, erhält sie die Diagnose Diabetes Mellitus Typ 1 und verbringt viele Monate in Krankenhäusern. Nach einem Koma und schweren Essstörungen verlässt sie der Lebensmut. Nur der Glaube und ihre Familie geben ihr den Halt und die Kraft, um nicht aufzugeben. Wie Annie diese Zeit erlebt hat erzählt sie uns in der neuen Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
Petra Eichenberger nennt sich selbst „Kreatives Medium“. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bern in der Schweiz.
Bereits als Kind hat Petra nachts Verstorbene wahrgenommen. Was ihr damals Angst bereitete, ist heute ihre Berufung. Nach einer 6-jährigen Ausbildung nimmt sie heute Kontakt zu Verstorbenen auf und gibt dadurch Trauernden Trost. Sie sagt von sich selbst: „Mein größtes Anliegen bei meiner Berufung ist, dass ich die Menschen dazu befähigen möchte, selbst mit ihren Verstorbenen in Kontakt zu treten.“
Wir sprechen mit der bodenständigen Schweizerin über „ihre Verstorbenen“ und darüber, was mediale Arbeit bedeutet.
„Ich habe eine Lebenssehnsucht“ – das sagt Paulina Tsvetanova. Die gebürtige Bulgarin hat Kunstgeschichte studiert, die Kreativagentur „Paulina´s Friends“ gegründet, ist mit ihrer eigenen Modelinie schon auf der New York Fashion Week gewesen und hat bisher drei Bücher geschrieben. In einem sehr intensiven Gespräch berichtet sie über ihre schwere Magersucht, Panikattacken und dem unbändigen Willen, das Leben voll auszukosten – in der neuen Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
„Komm, wir spielen Beerdigung!“ – nicht unbedingt ein üblicher Satz im Spiel zwischen Kindern. Richard Hattink, Bestatter und Verlustwissenschaftler aus den Niederlanden hat das inzwischen durchaus bekannte Bestattungsspielzeug entwickelt, um mit Kindern auf leichtere Art über Sterben, Tod und Trauer ins Gespräch zu kommen. Warum es für Kinder fatal sein kann, wenn sie ihrer eigenen Fantasie über den Tod überlassen werden und warum die kleinen Plastik-Püppchen dabei helfen können, darüber sprechen wir in der neuen Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
Kinder sind weise – wir können von ihnen lernen.“ Das sagt die Trauerbegleiterin und Kinderbuchautorin Ayşe Bosse. Wie wichtig es ist, auf die Kinder einzugehen, sie ernst zu nehmen und ihnen das Gefühl zu geben, dass es ok ist, wenn man auch mal lachen kann – darüber sprechen wir in der neuen Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
„Es ist wichtig, mit Kindern auch dann über den Tod zu sprechen, wenn er nicht unmittelbar bevorsteht,“ sagt Christine Poppe, Diakonin und Referentin für die Arbeit mit Konfirmand:innen in der Bremischen Evangelischen Kirche. Wie Lehrer:innen das Thema Tod in ihren Unterricht einbinden können und welchen Wert der offene Umgang mit den existentiellen Fragen für Kinder hat, das erzählt und Christine Poppe in der neuen Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
„Ich beschütze meine Verstorbenen“ – dieser Satz kommt von Judith Brauneis, leitender Sektions- und Präparationsassistentin in der Pathologie der TU München. Mit großem Respekt begegnet sie den Verstorbenen und als Notfallseelsorgerin unterstützt sie die Angehörigen. Als „Frollein Tod“ hat sie nun ihre Geschichte in einem Buch festgehalten. Was genau in einer Pathologie gemacht wird, ob die Seele wirklich 21 Gramm wiegt und ob man bei 1.000 Leichen jährlich abstumpft – darüber sprechen wir in der neuen Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
Die gelernte Tiermedizinische Fachangestellte Svenja Holle hat schnell gemerkt, dass ihr Beruf mehr bedeutet, als niedliche Welpen zu streicheln. Schon früh wurde sie mit dem Thema der „Euthanasie“, also dem Einschläfern von Tieren konfrontiert. Doch wie gehen die Praxismitarbeitenden damit um, wenn Tierbesitzerin aus falsch verstandener Liebe diesen letzten Weg hinauszögern? Warum schämen sich Herrchen oder Frauchen, wenn sie ebenso stark um ein Tier trauern wie andere um einen Menschen? Diesen Fragen gehen wir nach in einer neuen Ausgabe der SCHLUSSWORTE.
Bo Hauer ist ein waschechtes Münchner Kindl und gründete die Netzwerk-Plattform „Viaanima“ rund um eine neue Trauer- und Abschiedskultur. Sie ist Heilpraktikerin, Hypnotherapeutin und Trauerbegleiterin. Wir sprechen in dieser Ausgabe der SCHLUSSWORTE. unter anderen über das Thema Schmerz als körperliche Auswirkung einer Trauer, über die Möglichkeiten und Grenzen von digitalen Angeboten in der Trauerbegleitung sowie über das „Dürfen und Lassen“ in einer Trauer.
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