Interview mit Felicia Hargarten von Travelicia & DNX
Yo Leute, herzliche Willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ - Deiner Show zu den Themen ortsunabhängiges Arbeiten, digitale Nomaden, persönliches Wachstum. Heute Moneymindset und sonst auch Sport, gesunde Ernährung, alles was zu nem guten und gesunden Lifestyle dazu gehört. Dieses Mal live aus Bangkok. Wir sind vor zwei Tagen hier angekommen und waren vorher in Hongkong, wo alles nochmal ne Stufe überdimensionierter ist. Riesen Leuchtreklamen. Die ganze Stadt ist nachts hell. Man weiß gar nicht, ob’s morgens, abends, mittags, nachts, links, rechts, vorne, hinten ist. Trotzdem hat es mir echt richtig gut gefallen in Hongkong und ich glaube, es war nicht der letzte Besuch in dieser coolen, geilen Metropole und dem Tor nach Asien. Ja, jetzt sind wir hier in Bangkok im Airbnb, 27. Stock mit Blick über die Stadt. Ich muss sagen, da haben wir richtig, richtig viel Schwein gehabt hier so ne coole Butze zu finden und heute habe ich meine Freundin, Felicia Hargarten vor’s Mikro geholt, weil Feli hat bei mir im Leben die Finanzen auf Vordermann gebracht. Ich war vorher so ein typischer Typ, der … typischer Typ… genau… der nie genug Geld hatte, egal, wieviel Geld ich verdient habe, habe ich immer soviel ausgegeben, dass am Ende nicht viel übrig geblieben ist. Bis Feli in mein Leben gekommen ist und ja, wie man auch in so einen Mindset kommen kann und was für Tips es gibt, um seine Finanzen besser im Griff zu haben, darüber habe ich mit ihr hier auf der Couch auf der Airbnb Wohnung gesprochen. Viel Spaß! In dieser Folge lernst du:
- Wie du deine Finanzen mit einfach Maßnahmen in den Griff bekommst.
- Wo du schon im Alltag mit kleinen Änderungen viel sparen kannst.
- Wie du auf Reisen sparen kannst und wo du günstige Flüge findest.
Schreib mir an [email protected], hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show!
- Sicher dir jetzt kostenlos das ultimative DNX Erfolgskit für Online Unternehmer mit meinen 7 Erfolgsgeheimnissen für deine persönliche und finanzielle Freiheit 💥 [www.dnxnews.de]
- Komm jetzt in die kostenlose DNX LIFE HACKZ Facebook Community mit tausenden von gleichgesinnten Lifehackern💥 [www.dnxcommunity.de]
- Sei bei der nächsten DNX Konferenz in Berlin dabei (20€ Gutscheincode "DNX-PODCAST") 💥 [www.dnx-berlin.de]
1.000 Dank, Dein Marcus
SHOWNOTES
Travelicia
Travelicia Ebook "Besser Sparen, mehr Reisen"
Charity Aktion
zendepot
Travelicia Newsletter
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Ja hi Feli, cool, dass Du Dir die Zeit genommen hast, um bei mir auf dem Podcast am Start zu sein! Feli: Ja! Schön. Marcus: Ja, wir beide wollen heute über das Thema Moneymind sprechen und der Einstellung zum Geld im Allgemeinen und ja… ich muss sagen, Du hast ganz schön bei mir auch in Sachen Finanzen was verändern können, oder glücklicherweise auch verändert. Weil ich war eigentlich so der Prototyp des 9 to 5 Arbeiters, der sich dann hochgearbeitet hat, immer mehr Gehalt hatte, aber immer gleich wenig Geld, egal wie viel ich verdient habe. Und bei Dir hat mir das immer imponiert, dass Du eigentlich immer so die Disziplin hattest, auch etwas zurückzulegen und nicht zu viel auszugeben, egal wieviel Du hattest. Wie hast Du das gemacht? Feli: Ähm, also generell habe ich halt von meinen Eltern schonmal gelernt, dass man also nie mehr ausgibt, als man hat. Also, es war immer das, was ich im Kopf hatte und ich wäre also niemals auf die Idee gekommen, großartig ins Minus zu gehen auf meinem Konto. Also es konnte natürlich schonmal sein, dass ich irgendwie ein bisschen von meinem Dispo genutzt habe, weil ich von meinem Sparkonto nichts überwiesen habe oder so, aber ich war noch nie in meinem Leben wirklich richtig im Minus. Also, ich habe immer nur das Geld ausgegeben, was ich hatte. Und meine Ansprüche waren eigentlich immer schon relativ gering. Also an Gegenstände oder an Wohnung. Deswegen hatte ich, oder ich habe immer darauf geachtet, dass ich relativ wenig Kosten hatte. Im Gegenzug dazu hatte ich aber auch mein Ziel, wofür ich dann das Geld, was ich einspare, verbrauchen will und das war schon in frühen Jahren bei mir das Reisen. Ich wollte mir also weite Reisen leisten. Meine erste Reise ging nach Kalifornien und ja, das kostet halt auch ein bisschen mit Flügen usw. und das war mir immer das Geld wert. Aber trotzdem habe ich immer nur die Reisen gemacht, die ich mir auch leisten konnte. Marcus: Okay, das heißt Du hast schon immer gewusst, wieviel Geld Du auf dem Konto hast. Du bist ja glaube ich sehr, ich weiß es nicht, ich glaube ich weiß, dass Du sehr nachhaltig bist mit Listen, Einnahmen, Ausgaben, verschiedene Konten, verschiedene Karten, Unterkonten angelegt. Heißt, Du hast nie den Überblick verloren in Sachen Finanzen und wusstest immer genau, was reinkommt und was rausgeht. Feli: Also, ich habe schonmal den Überblick verloren, dann aber immer nur für kurze Zeit. Dass ich dann nicht mehr wusste, was geht da noch ab, was kommt hier usw. Aber ich finde super sicher ne ganz einfache Excel-Liste zu machen mit seinen monatlichen Kosten. Was geht raus für Miete, was geht raus für Versicherungen, was geht raus für’s Fitnessstudio. Das ist total einfach. Und was hat man für Einnahmen und was bleibt übrig. Und man kann, wenn man direkt sagt: Okay das bleibt übrig und so und so viel Prozent davon lege ich weg und spare ich, dann ist das besser, als zu sagen: Okay, ich gebe erstmal alles aus und gucke am Ende des Monats, was übrig bleibt und spare das dann. Das funktioniert nämlich meistens nicht. Weil ausgeben kann man halt bis ins Unendliche und Wünsche hat auch jeder Mensch bis ins Unendliche. Und das funktioniert halt nicht. Marcus: Hm, das war glaube ich genau bei mir das Problem, als ich dann mehr Geld zur Verfügung hatte, habe ich automatisch mehr Geld ausgegeben. Sprich: Im Supermarkt, ich habe mich nicht mehr nach unten im Regal nach den Eigenmarken gebückt oder so und dachte “Komm, die Butter sind 20 Cent mehr, hast ja jetzt auch ein bisschen mehr Kohle.” Oder habe mir dann mal Pay TV geleistet, wo dann wieder monatlich Kosten abgegangen sind, obwohl ich das eigentlich nie gebraucht habe. Ich habe vorher immer bei Kumpels geguckt. Also letztendlich - wie Du schon sagtest - die Wünsche sind endlos und man kann das Geld ja immer ausgeben und so war ich dann immer +/- 0, ein bisschen im Dispo drin, ein bisschen raus. Das war nicht cool. Feli: Und mich haben auch schon immer Sachen genervt, wie irgendwie monatlich anfügen oder wo man sich lange binden musste. Wie lange Verträge und so. Und ich habe immer versucht, das so flexibel wie möglich zu halten, weil wer weiß schon, ob ich drei Jahre lang irgendeinen Handy-Vertrag haben will. Glücklicherweise ändern sich die Zeiten dahin, dass es besser möglich ist, flexiblere Sachen. Beim Fitnessstudio und so. Es ist zum Beispiel schwierig und das hat mich schon immer, immer genervt, mich da irgendwie lange festzulegen. Marcus: Ja, das heißt Du bist dann eher nen kurzen Vertrag, nen flexiblen eingegangen für mehr Monatsbeitrag, als einen langfristigen, wo man dann unterm Strich monatlich weniger gezahlt hat? Feli: Im Zweifelsfall ja. Das muss man dann halt gegeneinander abwägen. Aber das habe ich auch schon immer gemacht, gerade bei solchen Vertragssachen, dann wirklich sehr genau verglichen zwischen verschiedenen Anbietern und mich dann erst entschieden. Das ist halt ein bisschen Arbeit, aber im Longterm besser. Marcus: Okay, was sind denn konkret Deine Tips beispielsweise, wenn Du sagst Handyvertrag? Wir sind ja auch öfters mal in Deutschland. Was für einen Handyvertrag hast Du? Feli: Den habe ich zum Beispiel von Congstar, weil der super, super flexibel ist. Den kann man halt so monatlich kündigen, vom 15. zum Monatsanfang und ja, da kann man die Flatrates ab und zu bestellen, je nach dem wieviel man telefoniert oder wieviel Datenflat man hat und das Ding ist einfach super geil. Es ist total günstig. Wenn ich jetzt höre, dass dann andere, weiß ich nicht, viermal so viel zahlen und nicht aus ihrem Vertrag rauskommen, das ist natürlich echt ein großer Unterschied. Marcus: Ja und das coole ist, es ist auch noch im D1 Netz und die anderen haben wahrscheinlich das gleiche Netz, die gleichen Leistungen, aber zahlen dann viermal so viel, sind im Vertrag drin und Congstar ist in dem Fall einfach nur cool ne? Feli: Ja, viele Leute sind halt einfach zu faul zu vergleichen oder Overwhelmed. Also, mich overwhelmed das auch, irgendwelche Tarife, gerade bei der Krankenkasse habe ich das gemerkt, als ich in die Selbstständigkeit gegangen bin. Da habe ich gedacht: Scheiße! Ich blick da nicht durch, was das Beste ist. Da muss man sich echt durchfuchsen oder halt Leute fragen, die schon weiter sind. Die sich schonmal mit dem Thema beschäftigt haben und die einem da weiterhelfen können. Marcus: Ja, ähm. Nächstes Beispiel: Was ist Dein Fitnessstudiovertrag? In welchem Studio bist? Waren die direkt bereit, das flexibel zu gestalten. Feli: Also, da bin ich zum Beispiel in Berlin bei Fitness First. Und da habe ich mich tatsächlich nicht für den billigsten Vertrag entschieden. Der kostet 50,00 Euro im Monat und es gibt auch welche in Berlin für 20,00 Euro, aber zum Beispiel Fitness ist eigentlich das Einzige Hobby in Berlin, was ich non-stop mache. Also da habe ich gesagt, es ist mir das wert und da würde ich eher wieder an anderen Sachen sparen. Also... Marcus: Und die waren direkt auch gesprächsbereit und Du kannst den Vertrag dann ruhen lassen? Feli: Genau, also das habe ich, bevor ich den Vertrag abgeschlossen habe, habe ich gesagt, ich mache das nur, wenn ich den ruhen lassen kann, wenn ich im Ausland bin. Und ähm, das haben die dann irgendwie vermerkt und jetzt kann ich dann jederzeit ohne Probleme den Vertrag stilllegen, wenn ich unterwegs bin. Weil das ist natürlich ganz bescheuert, wenn man viel unterwegs ist, doppelt zu zahlen. Man muss seine Kosten echt auf Null halten. Aber ja… der ganze Umgang mit Geld hat halt viel damit zu tun, was man so für Believes im Kopf hat. Also, was man so von früher gehört hat. Dieses “Geld ist schlecht” oder “Man darf kein Geld haben” oder ... Marcus: … “Geld verdirbt den Charakter”, all die Sprüche oder? Feli: Genau, diese ganzen Sprüche, die beeinflussen einen schon im Leben, wie man mit Geld umgeht. Also eigentlich sollte man ein positives Verhältnis zu Geld haben, weil nur so kann man auch an mehr Geld kommen. Denn das Unterbewusstsein spielt da ja schon ne Rolle, dass man in die richtige Richtung steuert und ja, also Geld an sich ist ja nix Schlechtes. Es ist ja einfach nur ein Stück Papier und ein Mittel zum Zweck. Und das Ding ist, viele Leute glauben Geld ist schlecht, aber man kann … es ist doch schön, viel Geld zu haben. Man kann es ja auch für etwas Gutes verwenden. Sag ich mal, wenn ich viel zu viel Geld habe, kann ich ein Charity Projekt machen oder irgendwas Gutes unterstützen. Man verbindet das halt sehr oft mit Negativem und das führt dann oft