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Interview mit Niklas Faralisch von Farali Production
Das ist die LIFE HACKZ Show Folge Nr. 35! Jo Leute, Willkommen zu einer neuen Folge der LIFE HACKZ Show. Heute mal wieder live aus dem Coworking Space Punspace in Chiang Mai, Thailand, dem Digitalen Nomaden Hot Spot. Wir haben jetzt wieder cooles Wetter. Die Sonne scheint und heute habe ich Niklas Faralisch vor das Mikro bekommen. Niklas ist ein absoluter Senkrechtstarter von 0 auf 100. Ich habe ihn das erste Mal als Praktikant für den Bayrischen Rundfunk kennengelernt, als er einen Bericht über die DNX in Berlin im Oktober letzten Jahres gedreht hat. Und seitdem ist der Typ völlig on Fire und nicht mehr zu stoppen. Und wenn man so sein Facebookprofil verfolgt, denkt man, was macht der denn da schon wieder? Und wie kommt der denn da an die Connection? Und jetzt ist er wieder in Berlin. Und ich wusste auch gar nicht wo er ist und das alles mit, mittlerweile ist er 20, aber mit 19 angefangen. Also super inspirierend, super coole Story. Freut euch auf das Interview. Es hat mega viel Spaß gemacht mit dem Niklas. Und ich glaube jeder kann da auch was für sich selber rausziehen. Diese Folge wird präsentiert vom 5 Minute Journal. Das 5 Minute Journal ist eines der mächtigsten Tools, die ich in den letzten Jahren in mein Leben implementiert habe. Mit dem 5 Minute Journal startest Du nämlich mit einem positiven Mindset in den Tag und kommst dann ganz automatisch in Deinen Flow. Gehe jetzt auf www.fiveminutejournal.com und sichere Dir mit dem Code LIFEHACKZ 10% Discount. Und jetzt genug geredet, viel Spaß mit der Folge mit Niklas Faralisch. In dieser Folge lernst du:
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1.000 Dank, Dein Marcus
SHOWNOTESFarali Production
Farali Production Facebook-Seite
DNX Berlin
DNX GLOBAL
5 Minute Journal
Coworking Space Punspace
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Das ist die LIFE HACKZ Show Folge Nr. 35! Jo Leute, Willkommen zu einer neuen Folge der LIFE HACKZ Show. Heute mal wieder live aus dem Coworking Space Punspace in Chiang Mai, Thailand, dem Digitalen Nomaden Hot Spot. Wir haben jetzt wieder cooles Wetter. Die Sonne scheint und heute habe ich Niklas Faralisch vor das Mikro bekommen. Niklas ist ein absoluter Senkrechtstarter von 0 auf 100. Ich habe ihn das erste Mal als Praktikant für den Bayrischen Rundfunk kennengelernt, als er einen Bericht über die DNX in Berlin im Oktober letzten Jahres gedreht hat. Und seitdem ist der Typ völlig on Fire und nicht mehr zu stoppen. Und wenn man so sein Facebookprofil verfolgt, denkt man, was macht der denn da schon wieder? Und wie kommt der denn da an die Connection? Und jetzt ist er wieder in Berlin. Und ich wusste auch gar nicht wo er ist und das alles mit, mittlerweile ist er 20, aber mit 19 angefangen. Also super inspirierend, super coole Story. Freut euch auf das Interview. Es hat mega viel Spaß gemacht mit dem Niklas. Und ich glaube jeder kann da auch was für sich selber rausziehen. Diese Folge wird präsentiert vom 5 Minute Journal. Das 5 Minute Journal ist eines der mächtigsten Tools, die ich in den letzten Jahren in mein Leben implementiert habe. Mit dem 5 Minute Journal startest Du nämlich mit einem positiven Mindset in den Tag und kommst dann ganz automatisch in Deinen Flow. Gehe jetzt auf www.fiveminutejournal.com und sichere Dir mit dem Code LIFEHACKZ 10% Discount. Und jetzt genug geredet, viel Spaß mit der Folge mit Niklas Farali. Marcus: Hi Niklas! Saucool, dass Du am Start bist beim LIFE HACKZ Podcast! Bist Du ready? Niklas: Yeah! Moin aus Berlin. Marcus: Ja, aus Berlin sagst Du gerade. Bei Dir weiß man ja auch nie, mittlerweile bist Du ja ein Fulltime Nomade und überall zu treffen und zu sehen, gerade wenn man Dich auf Facebook verfolgt. Jetzt gerade Berlin, was steht an? Du hast eben kurz im Vorgespräch erwähnt, Du steigst in den Flieger, wo willst Du hin? Niklas: Genau, es geht heute nach Köln-Bonn für eine Produktion, die jetzt bis Sonntag geht und ja, eigentlich das nächste Jahr ist so gut wie im Ausland geplant. Also, ich glaube ich bin gar nicht in Deutschland angesiedelt großartig. Marcus: Ja wahnsinn! Du bist, sag mal selber Dein Alter. Niklas: Ich bin 20, mittlerweile 20 geworden. Marcus: Okay, mittlerweile bist Du 20. Ich glaube mit 19 oder kurz vor Deinem 19. Geburtstag hast Du Feuer gefangen. So ziemlich genau vor einem Jahr und was seitdem passiert ist, ist einfach nur krass, wenn man so mal Deine Entwicklung anschaut. Ja erzähl doch mal selber, wie das alles kam und eins zum anderen. Niklas: Ja, das fing alles an mit dem Ding, man möchte irgendwas mit Medien machen. Man macht ein Praktikum bei nem Sender und klar, als Praktikant hat man jetzt nicht die großen Aufgaben. Und ja, entwickelt sich… zumindest ich habe mich dahin entwickelt, dass ich halt mehr machen wollte, als nur ein Praktikantendasein schieben. Und daraus ist dann mehr oder weniger die Tatsache geworden, dass ich gesagt habe “Okay, ich möchte eigenständig leben. Ich möchte mein eigenes Ding machen, irgendwo auf der Welt, vieles erleben, viel Reisen vor allem - ganz wichtig!” Und habe mich dahin entwickelt, dass ich gesagt habe: Ja, jetzt muss eine eigene Firma her. Jetzt muss was eigenes entstehen und das funktioniert mittlerweile, dass ich davon leben kann, dass ich reisen gehen kann ganz viel. Das was ich am liebsten machen und das mit dem verbinde, was Spaß macht. Dem Video produzieren, fotografieren und ja, den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das ist das coole an der ganzen Sache. Marcus: Okay, wenn man das jetzt so hört, könnte man ja zu der Schlussfolgerung kommen, dass die Praktikas in Deutschland, wahrscheinlich speziell bei Deinen Sendern, wo Du unterwegs warst doch einen so gut vorbereiten und einen so viele Skills gainen, wie heißt das auf Deutsch? - Know-How aneignen lassen, dass das dann reicht, um direkt in die Selbstständigkeit zu starten, ohne irgendwie nem Angestelltenjob ne Chance zu geben. Oder würdest Du sagen, es war bei Dir jetzt aus bestimmten Gründen irgendwie ne Ausnahme, dass das so schnell durch die Decke geschossen ist? Niklas: Ich glaube, das hängt weniger mit einem Praktikum zusammen. Ein Praktikum heißt Orientierung. Das heißt man probiert vieles aus, man bekommt auch mal die Möglichkeit mal was auszuprobieren. Ich habe mir sehr viel selber angeeignet und viel mich einfach connected mit Leuten, die Ahnung davon haben, die mir mehr beigebracht haben, die gesehen haben, er brennt dafür, er hat Bock darauf. Und deswegen hängt das weniger mit nem Praktikum zusammen. Dass einfach ein eigener Ehrgeiz entsteht daraus. Ein eigenes Brennen für ein Thema, für nen bestimmten Beruf und dann möchte man das auch irgendwo erreichen. Und das erreicht man, indem man Erfahrungen sammelt, indem man auszuprobiert, indem man auch mal auf die Fresse fällt. Also wie oft bin ich schon auf die Fresse gefallen und (lacht) musste wieder von vorne anfangen oder zumindest wieder an nem anderen Start anfangen, als den ich eigentlich erreicht habe schon. Und daraus lernt man wieder und das baut so aufeinander auf. Und je mehr das sich aufbaut, desto funktioneller wird das. Bis man dann irgendwann mal sagt: Okay, jetzt habe ich meine eigene Firma, die muss funktionieren, die muss Geld reinbringen, sage ich jetzt mal. Die muss dafür sorgen, dass ich mir was zum Essen kaufen kann. Und dann hängt man plötzlich in diesem Bötchen drinnen. Marcus: Ja krass, Du hast gerade einen sehr wichtigen Punkt erwähnt glaube ich. Dieses hinfallen ist überhaupt kein Thema. Das passiert jedem. Und gerade, wenn man soviel Gas gibt und auf der Überholspur unterwegs ist, wie Du, ist es glaube ich ganz normal, dass Du bei bestimmten Themen irgendwie mal an Deine Grenzen stößt, hinfällst und dann, wie heißt es so schön: Mund abputzen und weitermachen. Oder für die Frauen: Krone richten und weitermachen, habe ich irgendwo mal gelesen. Ich glaube, das ist das wichtige, dass man sich nicht entmutigen lässt. Was ja oftmals nicht ganz einfach ist, wenn man nicht mit den gleichen… mit den richtigen Leuten abhängt, die einem dann auch wieder Motivation geben und einen pushen und vielleicht auch schon die Erfahrung vorher gesammelt hat, dass es irgendwie immer weitergeht. Darum finde ich es umso faszinierender, dass Du in Deinem Alter diesen Sprung gewagt hast und dass Du so, mehr oder weniger jetzt straight das durchziehst, dass man nur darüber staunen kann. Und ich glaube, Du bist ein geiles Vorbild für alle jüngeren Menschen. Niklas: Wobei man auch sagen muss, dass gerade in meinem Alter bin ich alleine. Also ich bin nicht komplett alleine, aber es gibt sehr wenig Leute, die in meinem Alter auf dieser Spur unterwegs sind. Die sagen: Ey ich zieh jetzt mein Ding durch, ich mache das jetzt irgendwo auf der Welt. Ich fliege mal so eben nach Nepal oder ich nehme nen Job in Norwegen an, so wie nächstes Jahr. Was ich über Nacht einfach oft entscheide. Und da gibt’s halt nicht sehr viele Leute davon. Deswegen ist es umso wichtiger, dass man Leute hat, die einen den Rücken freihalten. Leute mit denen man sich mal treffen kann, die einem sagen: Hey, Du bist cool! Das funktioniert, mach weiter so! Oder wie die, die mir zum Beispiel, auf Facebook schreiben mir ganz viele Leute mittlerweile, was für coole Sachen die machen würden. Und das gibt mir natürlich nen Push. Das gibt mir so das Feedback: Es funktioniert, da musst Du weitermachen, da musst Du dran bleiben. Da musst D
Interview mit Max Breckbill von starting from zero
Das ist die LIFE HACKZ Show Folge Nr. 34! Jo Leute, Willkommen zu einer neuen Folge der LIFE HACKZ Show! Heute mit dem Entrepreneur, Podcast Host, Mastermind Iniciator und whatever more Max Breckbill. Max ist neben den genannten Sachen auch noch der Veranstalter des monatlichen Four Hour Workweek Lifestyle Designertreffens in Berlin, im Berliner Betahaus findet das statt. Und wenn immer ich mal wieder in Berlin zu Gast bin, also im Sommer, dann schaue ich da auch sehr gerne vorbei. Es ist nämlich mega cool und inspirierend, sich mit gleichgesinnten Menschen zu umgeben. Es ist genau so wichtig auch für Dein Business immer wieder neuen Input zu bekommen. Freut euch auf ein richtig spannendes Interview mit Max. Peace and Out! Diese Folge wird präsentiert vom 5 Minute Journal. Das 5 Minute Journal ist eines der mächtigsten Tools, das ich in den letzten Jahren in meinem Leben implementiert habe. Mit dem 5 Minute Journal startest Du nämlich mit einem positiven Mindset in den Tag und kommst dann ganz automatisch in Deinen Flow. Gehe jetzt auf www.fiveminutejournal.com und sichere Dir mit dem Code LIFE HACKZ 10% Discount. In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESStarting from Zero
Mastermind Initiator
Betahaus
Facebook Gruppe "4 Hour Workweek"
3-step cheat sheet for launching your own Mastermind
Idea Accelerator
http://www.meetup.com/4HWW-Entrepreneurs-and-Lifestyle-Designers/ [su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Max Breckbill Das ist die LIFE HACKZ Show Folge Nr. 34! Jo Leute, Willkommen zu einer neuen Folge der LIFE HACKZ Show! Heute mit dem Entrepreneur, Podcast Host, Mastermind Iniciator und whatever more Max Breckbill. Max ist neben den genannten Sachen auch noch der Veranstalter des monatlichen Four Hour Workweek Lifestyle Designertreffens in Berlin, im Berliner Betahaus findet das statt. Und wenn immer ich mal wieder in Berlin zu Gast bin, also im Sommer, dann schaue ich da auch sehr gerne vorbei. Es ist nämlich mega cool und inspirierend, sich mit gleichgesinnten Menschen zu umgeben. Es ist genau so wichtig auch für Dein Business immer wieder neuen Input zu bekommen. Freut euch auf ein richtig spannendes Interview mit Max. Peace and Out! Diese Folge wird präsentiert vom 5 Minute Journal. Das 5 Minute Journal ist eines der mächtigsten Tools, das ich in den letzten Jahren in meinem Leben implementiert habe. Mit dem 5 Minute Journal startest Du nämlich mit einem positiven Mindset in den Tag und kommst dann ganz automatisch in Deinen Flow. Gehe jetzt auf www.fiveminutejournal.com und sichere Dir mit dem Code LIFE HACKZ 10% Discount. Marcus: Max bist Du ready? Max: Ja, ich bin ready. Marcus: Perfekt! Wo bist Du gerade und was machst Du da? Max: Ja Marcus, gerade jetzt bin ich noch immer hier in Berlin. Ich wohne hier seit jetzt drei Jahren und ich arbeite an verschieden Projekten. Das Hauptprojekt letztes Jahr für mich war Masterminds zu organisieren für verschiedene Unternehmer, hauptsächlich auf Bootstrapps Founders fokussiert, also Leute, die selbst finanziert sind. Und mittlerweile arbeite ich auch an einem Podcast “Startingfromzero.co” und organisiere auch die 4-Hour Workweek Meetup und dann ein paar andere neue Projekte sind auch am Start. Marcus: Ja cool, also man hört schon, Du probierst viel aus, bist umtriebig und was Du glaube ich besonders gut kannst bzw. wo wir uns auch das erste Mal kennengelernt haben, waren diese 4-Hour Workweek Meetups, wo Du ne Community zu dem Thema in Berlin glaube ich jetzt richtig, richtig groß gegrowed hast. Von wieviel Leuten am Anfang zu wieviel Leuten sind jetzt mittlerweile regelmäßig im Betahaus bei den 4-Hour Workweek Meetups? Max: Ja also am Anfang gab es eine Meetup-Gruppe, die ein anderer Kerl angefangen hat. Aber er war nur dabei für die erste Meetup, oder die ersten zwei. Und dann danach habe ich das weiter geführt. Wir waren bei 0 mit diesem Meetup am Anfang und jetzt sind wir glaube ich 900 knapp, vielleicht fast 1000 jetzt auf der Meetup Gruppe. Und jeden Monat haben wir ungefähr 100 Leute. Marcus: Mh krass! Max: Im Durchschnitt. Marcus: Mh und zwischendurch wurde auch mal die Location gewechselt ne? Ich kann mich noch erinnern. Ich war auch bei einem der allerersten Meetups, das war in nem kleinen Café oder so. Max: Genau! Gab’s da schon eine DNX zu dieser Zeit? Ich glaube das war so Frühling 2014. Ich glaube, das war noch vor der ersten DNX. Marcus: Ja genau. Die erste DNX war im Mai 2014. Und davor? Ich glaube im Sommer 2013 - ich weiß nicht, ob dass das 4-Hour Workweek Meetup war oder irgendein anderes Meetup, vielleicht war das auch von D.C. - da waren noch nicht so viele Leute wie jetzt regelmäßig dann im Betahaus am Start und das jeden Monat. Max: Ja klar, das ist cool. Marcus: Auf jeden Fall! Siehst Du da in den Leuten auch so nen Shift in Form von wo das Level der Expertise ist? Also, sind das größtenteils Leute, die noch am Anfang stehen, sich inspirieren lassen wollen oder auch mal Digital Nomads, die dann gerade in Berlin sind und vorbeikommen? Was sind das für Leute, die…. Max: Genau auf jeden Fall! Also am Anfang waren es nicht so viele Leute und die meisten haben nicht so viel Erfahrung auch gehabt bei den ersten paar Meetups. Mittlerweile haben wir immer mehr erfahrerenere Unternehmer, also Leute, die von Ihren Unternehmen leben. Also viele Freelancers und so, aber immer mehr und mehr Leute, die wirklich ein skalierbares Businessmodell haben, wo die so sechsstellig oder auch mehr verdienen. Also das ist ein wirklich cooles Ergebnis von meiner Perspektive. Zu sehen, dass die Konzentration von solchen Leuten immer höher ist bei diesem 4-Hour Workweek Meetup. Dazu, ja klar im Sommer oder wenn es schön in Berlin ist oder wenn da etwas los ist, dann sieht man immer mehr von diesen Digital Nomads, also bei der DNX Konferenz letzten Sommer haben wir so, ich glaube, eins unserer größten Meetups gehabt. So 120 oder so waren glaube ich da. Und da waren viele “Out of Towners” dabei für das DNX GLOBAL. Aber ja, es ist ein super beeindruckendes Meetup. Ich find’s super cool! Marcus: Ja, ich freue mich auch jedes Mal wenn ich in Berlin bin. Weiß ich ja, einmal pro Monat ist das Meetup, ist dann fest eingeplant. Hab ja auch schon mal selber gespeaked, noch ziemlich am Anfang und es ist auch echt cool dabei zu sein, weil man auch immer wieder neue Leute da trifft und es hilft ja ungemein, sich wieder mit Gleichgesinnten zu umgeben und Ideas zu spinnen. Ich merke das immer wieder, wenn wir eine Zeit lang raus sind und den Kontakt so ein bisschen verlieren zur Szene, habe ich zum Glück noch Feli, was sehr hilft, aber manchmal fühlt man sich dann doch alleine und weiß nicht so: ist das alles richtig und was mache ich hier? Oder: Wofür? Und wenn Du dann wieder mit den richtigen Leuten zusammen bist, wie jetzt in Chiang Mai die letzten Tage, da hatten wir dann auch viele Business Meetings mit spannenden Leuten aus der ganzen Welt und dann bist Du wieder total on Fire. Und genau so ist das auch bei den Meetups. Ich glaube, die braucht jeder für sich, ne? Max: Ja ich kann da total zustimmen. Also das ist einer der Gründe, warum ich eigentlich nach Berlin gezogen bin ursprünglich. Weil ich habe das langsam für mich selber gelernt. Also am Anfang dachte ich: Das Wichtigste ist so einen coolen Ort zu haben mit Bergen oder sowas. Ich bin nämlich früher gerne geklettert. Aber dann nach ein paar Jahren beim Reisen und so - ich war ein Jahr in Spanien und ich bin ein bisschen durch Europa gereist - habe ich gemerkt: Hey, am wichtigsten für mich persönlich ist, dass man eine ganz krasse soziale Umgebung um sich hat. Weil das pusht mich einfach wie nix anderes. Deshalb bleibe ich die meiste Zeit im Jahr hier in Berlin. Ich würde mich selber jetzt nicht als digital Nomad beschreiben, weil ich eher so digital Settler bin, vielleicht. Weil für mich die Umgebung einfach so wichtig ist. Es ist super cool hier in Berlin zu sein und es super cool zu schauen, wie die Startup-Entrepreneurship-Szene wächst und sich entwickelt. Und wie wir immer mehr Leute dazukommen, die nicht an einer typischen Venture Backed Tax Startup-Szene interessiert sind, aber immer mehr Leute, die meinen: Hey, ich würde gerne auc
Interview mit Patrick baumann von Heldenleben
Das ist die LIFE HACKZ Show Folge Nr. 33! Yo Leute, Willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ! Immernoch live aus dem Punspace Coworking in Chiang Mai, Thailand. Heute habe ich mir einen der Pioniere der deutschen digitalen Nomadenszene vor das Mikro geholt, nämlich Patrick Baumann. Patrick ist so ein bisschen unter dem Radar geschwommen, weil er eigentlich ausgestiegen ist, als das Thema so ein bisschen Fahrt aufgenommen hatte durch die DNX Konferenzen und die anderen Presseartikel zu dem Bereich digitale Nomaden. Patrick hat sich genau zu dem Zeitpunkt entschieden ein Offline Business aufzubauen. Das heißt, er hat in Berlin in der Nähe vom Hauptbahnhof nen eigenen Billardsalon eröffnet und war damit mega busy. Ziel war aber auch immer wieder irgendwann on the Road zu gehen und in fünf Wochen ist es jetzt soweit bei Patrick. Und das war Grund genug, ihn vor das Mikro zu holen und ihn zu all seinem Wissen zu befragen. Rausgekommen ist ein richtig spannendes, schönes Interview. Ich hoffe, euch gefällt es genauso viel wie mir. Die heutige Folge wird präsentiert vom Five Minute Journal. Das Five Minute Journal verhilft Dir zu einem achtsamen, besseren und positiverem Leben und ist ein mega wirksames Tool, was pro Tag fünf Minuten Aufwand benötigt. Man geht morgens drei bestimmte Fragen durch, die man für sich beantwortet und genauso am Abend. Und wenn man diese Routine regelmäßig macht und dann auch beibehält, kann es dazu führen, dass Dein Leben nochmal auf ein besseres Leben gehoben wird. Bei mir hat’s auf jeden Fall ziemlich, ziemlich viel Impact gehabt. Leute, checkt es aus unter www.fiveminutejournal.com und jetzt viel Spaß mit der Folge mit Patrick! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESHeldenleben
BATA Bar & Billard
billardpro.de
Tynan
Bulletproof
TRX
The Big Leap Experience
Five Minute Journal
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Patrick Baumann Das ist die LIFE HACKZ Show Folge Nr. 33! Yo Leute, Willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ! Immernoch live aus dem Punspace Coworking in Chiang Mai, Thailand. Heute habe ich mir einen der Pioniere der deutschen digitalen Nomadenszene vor das Mikro geholt, nämlich Patrick Baumann. Patrick ist so ein bisschen unter dem Radar geschwommen, weil er eigentlich ausgestiegen ist, als das Thema so ein bisschen Fahrt aufgenommen hatte durch die DNX Konferenzen und die anderen Presseartikel zu dem Bereich digitale Nomaden. Patrick hat sich genau zu dem Zeitpunkt entschieden ein Offline Business aufzubauen. Das heißt, er hat in Berlin in der Nähe vom Hauptbahnhof nen eigenen Billardsalon eröffnet und war damit mega busy. Ziel war aber auch immer wieder irgendwann on the Road zu gehen und in fünf Wochen ist es jetzt soweit bei Patrick. Und das war Grund genug, ihn vor das Mikro zu holen und ihn zu all seinem Wissen zu befragen. Rausgekommen ist ein richtig spannendes, schönes Interview. Ich hoffe, euch gefällt es genauso viel wie mir. Die heutige Folge wird präsentiert vom Five Minute Journal. Das Five Minute Journal verhilft Dir zu einem achtsamen, besseren und positiverem Leben und ist ein mega wirksames Tool, was pro Tag fünf Minuten Aufwand benötigt. Man geht morgens drei bestimmte Fragen durch, die man für sich beantwortet und genauso am Abend. Und wenn man diese Routine regelmäßig macht und dann auch beibehält, kann es dazu führen, dass Dein Leben nochmal auf ein besseres Leben gehoben wird. Bei mir hat’s auf jeden Fall ziemlich, ziemlich viel Impact gehabt. Leute, checkt es aus unter www.fiveminutejournal.com und jetzt viel Spaß mit der Folge mit Patrick! Marcus: Hey Patrick, cool dass Du am Start bist beim LIFE HACKZ Podcast! Wo bist Du und was machst Du gerade? Patrick: Ja Marcus, vielen Dank für die Einladung. Ich bin in Berlin, bereite gerade meine Abreise vor nach Thailand. Also da, wo Du gerade sitzt. Marcus: Cool! Patrick: Also ich habe vorgestern einen Flug gebucht für Anfang Dezember. Ja. Und in Berlin bin ich seit eineinhalb Jahren. Also ich bin Berliner und vor dreieinhalb Jahren habe ich so angefangen nomadisch zu leben. Bin jetzt aber die letzten eineinhalb, zwei Jahre in Berlin gewesen, weil ich hier ein Großprojekt hatte vor Ort, wo ich einen Billardsalon mit Bar eröffnet habe, mit nem Partner zusammen. Ja und jetzt läuft das. Jetzt bin ich quasi wieder auf dem Absprung in die große, weite Welt. Marcus: Sehr cool! Das freut uns auf jeden Fall total, Feli und mich. Du warst ja mal so ein bisschen unsichtbar, gerade in der digitalen Nomadenszene. Kurz nachdem wir das erste Mal Kontakt hatten und voll Feuer gefangen hatten, stand dann bei Dir dieses riesen, neue Ding an, dass Du Dein erstes großes Offline Projekt startest mit nem eigenen Billardsalon. Patrick: Genau. Marcus: Von daher war’s Du ein bisschen schade. Wir waren immer ein bisschen traurig, dass Du nicht dabei warst und haben uns dann umso mehr gefreut, als Du dann irgendwann wieder so erste Tendenzen gezeigt hast oder Signale gesendet hast. Du findest das immernoch spannend, was da passiert. Patrick: Genau. Marcus: Und jetzt One-Way-Ticket wahrscheinlich wieder nach Thailand gebucht hast, ne? Patrick: So ist das. Das ist ja auch witzig, weil das gerade in den zwei Jahren, wo ich jetzt nicht dabei war, total durch die Decke ging. Also, als ich damals unterwegs war, da war das zwar auch schon ein Begriff, digitales Nomadentum, aber das war nicht so eine Bewegung. Also vor allem nicht in Deutschland. International ja schon. Ja genau: One Way. Ich fliege nach Phuket. Da habe ich einen guten Flug bekommen und außerdem habe ich von Thailand noch nie die Inseln gesehen. Ich habe zwar mal lange in Thailand gewohnt, aber das war halt nur in Chiang Mai und in Bangkok war ich ab und zu. Marcus: Aha. Patrick: Ja und jetzt bin ich da. Da fange ich an und dann mal gucken, wo es dann hin geht. Also, ist aber One Way. Genau. Marcus: Cool! Phuket ist auch richtig cool! Gerade, wenn Du dann noch weiter in den Süden gehst zu den Inseln, was ja wohl Dein Ziel ist. Gerade so Ko Lanta… Wahnsinn! Ich war mega beeindruckt und das war auch hier mein erster längerer und größerer Backpacking-Trip, damals Ende 2012 zusammen mit Feli. Und wir haben genau in Phuket angefangen und sind dann runter zu den Inseln. Und das war natürlich ein richtig geiler Start. Patrick: Ja. Ich freue mich da ja auch drauf. Ich will vor allem auch erstmal Urlaub machen (grinst). Also das finden Leute lustig, die nicht so leben. Die denken, der macht doch eh nur Urlaub, wenn er reist. Aber ich bin zwar viel unterwegs gewesen in den letzten Jahren, aber so mal richtig Urlaub, wo ich mich mal zwei Wochen völlig abgeschaltet habe, habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Und das werde ich dann da nutzen und ansonsten gehe ich aber auch wieder weg aus Berlin, dann eben nach Asien, um mich mal konzentriert hinzusetzen und Sachen zu schaffen. Also das ist ja Dein Thema hier, Lifehacking oder… Marcus: Ja. Patrick: … Also wie man eben produktiv ist, wie man Sachen schafft und das ist jetzt mein Projekt so für die nächsten Monate. Also einfach gut was wegzuschaffen. Es ist gar nicht so, dass ich jetzt das große Abenteuer suche. Bei dem Trip. Das war vor drei Jahren anders. Marcus: Ja. Das heißt für Dich gilt auch, dass wenn Du weiter weg bist von Deutschland oder reist oder neue Eindrücke hast, dass das für Dich dann einfacher ist produktiv und fokussierter zu arbeiten, als quasi in der Homebase, wo man ja denken könnte, man hat das bessere Internet, man hat nen guten Schreibtisch, man hat nen Stuhl. Mir geht’s ja genauso. Vielleicht erzählst Du nochmal irgendwie Deinen … ja, wie Du das empfindest. Patrick: Absolut. Ja, definitiv. Also das ist bei mir … bei mir ist immer die größte Herausforderung, um produktiv zu sein, ist eben Fokus zu haben und konzentriert zu sein und nicht irgendwie zu viele Sachen gleichzeitig zu machen. Und gerade in Berlin, was meine Heimatstadt ist, da kenne ich so viele Menschen und habe so viele Kontakte, dass meine Woche immer voll ist. Und es ist immer was zu tun. Ich kann immer Freunde treffen, was schön ist. Es ist ja schön Leute um sich zu haben, die man mag. Aber ich merke, dass ich, wenn ich alleine irgendwo bin… Das ist ja als Nomade meistens so. Man kann ja als Nomade andere treffen, aber ich bin meistens eher für mich. Dann kann ich mich einfach viel besser fokussieren, weil ich weniger Einflüsse habe, die mir dann sagen “Hey, gehen wir heute ein Bier trinken”, “Kommst Du dahin mit, kommst Du dahin mit, kommst Du dahin mit?” Und da kann ich viel besser einfach mich auf meine Arbeit konzentrieren. Absolut. Und jetzt gerade auch bei dem Billard-Laden, da... Wir haben zum Beispiel - also bei dem Billard-Salon - wir haben eine Lounge, wo wir auch W-LAN haben, wir haben viele Steckdosen. Das war alles so mein Wunsch. Das eben nomadenfreundlich zum Beispiel zu machen. Aber da kann ich jetzt - ich als Person - überhaupt nicht gut arbeiten, weil mich da jeder kennt. Also da alle 10 Minuten hält einer mit mir ein kurzes Schwätzchen, was schön ist. Und ich nehme die Rolle auch gerne an der Gastgeber zu sein. Aber zum Arbeiten ist das völlig unbrauchbar. Und da freue ich mich drauf jetzt mal. Früher war ich mal zwei Wochen in Bangkok, weil ich da auch in China auf ner Messe vorher noch war. Und da habe ich auch richtig gut was weggeschafft
Interview mit Jan Lenarz von Vehement
Das ist die LIFEHACKZ Show Folge Nr. 32! Ladies and Gentlemen, welcome to a new episode of the LIFE HACKZ Show. Live from Chiang Mai, Thailand, Punspace Coworking Space. Der heutige Gast der Show ist ein Jungunternehmer, Jan Lenarz, der eine vegane und nachhaltige Kampfsportmarke aufgebaut hat. Er vertreibt seine Handschuhe, Schienbeinschoner, MMA Grabbing Handschuhe online über einen Shop und internationalisiert gerade nach USA. Sauspannend das alles! Nach dem Lean Startup Approach und ohne fremdes Kapital, komplett gebootstrapped von seiner Kinderzimmerwohnung aus. Grund genug ihn auf den Podcast zu holen. Checkt das sauspannende Interview aus! Und das Interview wird heute präsentiert von dem Five Minute Journal. Das Five Minute Journal ist ein Tagebuch, das man morgens für drei Minuten ausfüllt und abends für zwei Minuten, sodass Du bei fünf Minuten bist. Und wenn Du das regelmäßig tust, verhilft Dir das zu einer achtsameren und bewussteren und positiveren Einstellung zum Leben. Also Check it out unter www.fiveminutejournal.com und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge mit Jan Lenarz! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESJan Löwenherz
Vehement
Gut gebrüllt, Löwe
Ein guter Plan
Boxhaus
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Jo, hi Jan! Saugeil, dass Du am Start bist beim LIFE HACKZ Podcast! Sag mal, wo bist Du gerade und was machst Du? Jan: Ich bin gerade aus Amsterdam in der Heimat angekommen. Jetzt bin ich in Minden, Westfalen bei meiner Mutter. Einen Tag Auszeit, ja. Marcus: Ja, genau. Und was machst Du in Minden bzw. was machst Du, wenn Du nicht bei Deiner Mutter in Minden bist? Jan: (grinst) Dann bin ich in Berlin, da ist mein fester Wohnsitz. Marcus: Genau. Und ich bin auf Dich aufmerksam geworden, ich glaube über einen Artikel, wo es auch um soziales Unternehmertum ging, um Social Entrepreneurship. Und ähm, da ist mir der Satz “Destroy your enemies, not your planet” voll in die Augen gestochen. Vielleicht erklärst Du mal, was dahintersteckt und inwiefern das mit Dir zusammenhängt und mit Deinem Business. Jan: Hm, genau. Das ist unser Slogan von meiner Kampfsportmarke Vehement. Wir machen nachhaltige und faire Kampfsportausrüstungen und ähm, also es ist nicht so gemeint, dass man alles seine Feinde wirklich zerstören soll. Es geht viel um die inneren Dämonen, die man bekämpfen soll, was man halt beim Kampfsport sehr gut machen kann. Und deswegen… und die Erde nicht zerstören, genau, klar. Weil wir eben nachhaltig sind und auch auf Umweltschutz achten und soziale Standards in unseren Fabriken haben. Marcus: Ja, ich interessiere mich ja selber auch für Kampfsport und kenne ja jetzt auch einige andere Brands. Und ehrlich gesagt, ist mir der Ansatz bisher gerade in Verbindung mit Kampfsport auch noch nie so untergekommen. Wie bist Du auf die Idee gekommen, die beiden doch vielleicht etwas konträren Welten miteinander zu verbinden? Vielleicht sind sie ja auch gar nicht so konträr. Jan: Genau, man denkt ja immer… das klingt auch ein bisschen schräg, das gebe ich zu (grinst), aber das ist bei Kampfsport auf jeden Fall nicht so, dass es da nur um Schlägertypen geht. Das kennst Du ja wahrscheinlich auch, wenn Du Dich damit beschäftigst und dann ist es einfach eine sehr ganzheitliche Sportart. Gerade viele asiatische Kampfsportarten haben diese Einheit von Natur und Mensch schon in ihrer Philosophie mit drin, ne? Es ist gar nicht so weit ab. Ich habe einfach gesehen, so im Alltag, im Studio, beim Training… die ganzen Leute, das sind alles Leute, die auf so etwas achten. Also, denen ist die Welt nicht egal. Klingt erstmal als Widerspruch, aber ist es gar nicht. Also, Nachhaltigkeit ist in der Szene ein sehr großes Thema. Marcus: Ja, also ich selber mache Krav Maga zum Beispiel in Berlin, wenn ich dann mal wieder in der Homebase bin und muss sagen, die Leute, mit denen ich dort trainiere sind alle sehr nachhaltig und durchdacht unterwegs und eben nicht diese stumpfen Schlägertypen. Ich glaube, die würden’s auch nicht lange da aushalten bzw. dann auch entfernt werden aus dem Training. Was für einen Background hast Du in Sachen Kampfsport? Jan: Ich habe selber vor zehn Jahren mit Muay Thai, also Thaiboxen angefangen. Damals noch in Hamburg in der Roten Flora, also in dem besetzten Kulturzentrum mitten in der Schanzer. Da noch relativ archaisch in nem kleinen Trainingsraum ohne Trainer, hat man sich da so ein bisschen gehauen (grinst). Das war noch ein bisschen wild. Habe dann angefangen wirklich in Studios zu gehen, in gute Vereine und das so ein bisschen professionalisiert. Ich mache das aber auch selber, wie viele andere auch, nur als Hobby. Also ich bin Amateursportler und mache keine Wettkämpfe. Für mich ist das einfach ein guter, oder der perfekte Ausgleich zum stressigen Alltag und so geht es vielen anderen Leuten halt auch ne? Marcus: Ja. Ich kann auch jedem nur empfehlen, wer es noch nicht ausprobiert hat und vielleicht ein bisschen Bedenken hat, was da in so einem Verein abgeht oder dass es nur darum geht, den anderen auszuknocken oder zu verletzen, das ist überhaupt nicht der Fall. Und hatte jetzt auch schon den Nick Hein hier auf’m Podcast oder den Aristo Luis, der K1 Boxer ist, und muss sagen das sind alles super, super patente Kerle. Die sind echt gut drauf und die haben ja auch nochmal jeden motiviert, dem vielleicht ne Chance zu geben. Wer bock auf ein ganzheitliches Training hat, wo auch nicht nur der Körper, sondern auch sehr der Geist gefordert ist, sollte mal welche Kampfsportart auch immer, vielleicht mal in ner Probestunde austesten und ausprobieren. Jan: Auf jeden Fall. Also es geht da sehr viel auch um die persönlichen Grenzen. Das auszutesten, nicht nur physisch, auch psychisch. Das ist ja erstmal ne kleine Herausforderung damit lernen umzugehen. Also wenn man das kann, wenn man dann auf einmal nicht mehr mit den Augen zuckt bei jedem Schlag, sondern wirklich sieht es geht danach besser, wenn man sich da ein bisschen traut. Das kann man ganz viel übertragen auf den Alltag. Also ich kenne viele Leute, die damit anfangen und dann auf einmal ganz anders auftreten im Alltag. Ich war auch immer super schüchtern und so und das hat sich dadurch alles geändert. Ist schon interessant, ja. Marcus: Ja? Also, wie kam das dann bei Dir, die Transformation zu mehr Selbstbewusstsein? Von Tag 1 an oder durch…? Jan: … Nee das hat ein bisschen gedauert und irgendwann hat es so beim Sparring, wenn man da so mit dem Gegner so ein bisschen kämpft, Kicke macht, wo ich einfach gesehen habe: Okay, ich kämpfe viel schlechter, wenn ich ängstlich bin. Ich muss einfach rangehen und dann funktioniert das halt auch. Und das habe ich so halt ein bisschen auf den Alltag übertragen. Ich hatte halt immer irgendwie Angst vor so Auseinandersetzungen, weil ich immer dachte: Ja gut, vielleicht gibt’s da Schläge oder so. Und da war ich immer super ängstlich und dann habe ich gelernt… auch körperliche Schmerzen, das ist halt überhaupt gar nicht so schlimm, ne? Also davon geht die Welt nicht unter. Damit muss man nur lernen mit umzugehen. Das ist ja ein Testen, ne? Mal ausprobieren… Dann verliert man ganz viel Angst, die man ein bisschen so unterbewusst mit sich herumträgt, wo man da gar keine Angst mehr hat. Marcus: Absolut, also dieses Aha-Erlebnis im Sparring, das hatte ich auch. Dass ich mich erstmal instinktiv nicht - dann wenn der Schlag gekommen ist, man wusste so der landet und Du kannst nicht mehr ausweichen - weggedreht habe oder irgendwie die Augen geschlossen habe, die Fäuste vor’s Gesicht und dann tut’s doppelt weh, weil Du dann auch noch Deine eigenen Handschuhe im Gesicht hast (lacht). Und ja, das geht glaube ich nur über Übungen. Und irgendwann, dass Du es lernst: Okay, der Schlag, der wird jetzt kommen, aber wenn Du das weißt und Dich dann nicht doof wegdrehst, sondern direkt schon den Counter vorbereitest, gehst Du viel besser mit der Situation um, als ängstlich zu sein. Weil dann passiert immer irgendwas. Jan: Genau. Und das im normalen Leben natürlich auch so. Find ich ist ne ganz schöne Analogie eigentlich. Marcus: Ja auf jeden Fall. Was ist Dein Business Background? Dass Du irgendwann dahingekommen bist eine eigene Marke aufzubauen mit nem Onlineshop? Ich weiß nicht, könnten wir gleich nochmal drüber reden, ja. Jan: Genau. Ja ich bin eigentlich Kommunikationsdesigner, also habe in Hamburg Kommunikationsdesign studiert und mich immer viel mit Marken beschäftigt. Also immer für andere Leute Produkte gestaltet oder T-Shirts gestaltet oder Logos. Deswegen konnte ich das eigentlich ganz gut. Ich habe dann einfach beim Boxen oder beim Thaibox gemerkt: Okay, die ganzen Handschuhe, die es so gibt, die gefallen mir alle nicht. Auch vom Design nicht. Die sind halt immer mit Totenköpfen drauf gedruckt. Also ich fand das immer ganz furchtbar. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Marcus: Sehr martialisch immer ne? Jan: Ja, und das passt halt auch nicht so richtig. Und da dachte ich: Gut, da kann man noch was schöneres machen. Ich selbst bin Veganer, das heißt ich wollte Kunstlederhandschuhe haben. Da ist die Auswahl noch viel eingeschränkter. Außer Plastik natürlich und Plastikhandschuhe… so richtig hochwertiges Kunstleder, das hatte ich so noch nicht gefunden. Und dann irgendwas, was noch schön aussieht, das gab es gar nicht. Ja und dann dachte ich: Okay, da kann ich mal gucken, recherchieren, finde ich da irgendwelche Hersteller, die da auf einem Level mit mir sind, ne? Und das hat dann auch ganz gut geklappt, also. Marcus: Und wie bist Du das angegangen, die Herstellerrecherche? Jan: Klar, erstmal natürlich online ganz viele Leute angeschrieben, erklärt was ich meine, mit fairen Arbeitsbedingungen und manchmal kam da “Ja, ja, machen wir”, aber ich so den Eindruck hatte: Nee so richtig… die sagen mir das jetzt nur eigentlich, um den Auftrag zu bek
Interview mit Sebastian prestele von Phuketastic
Willkommen zu einer neuen Folge von der LIFE HACKZ Show! Diesmal live aus Chiang Mai in Thailand. Chiang Mai ist ein Hotspot für digitale Nomaden und wir sind hier gestern angekommen, abends. Also habe ich noch nicht viel gesehen und checken heute so erstmal tagsüber so ein bisschen den Ort aus und habe mir direkt einen Coworking Space gesucht, wo ich gutes Internet habe, bin jetzt hier im Punspace und bisher gefällt’s mir hier echt gut, zumal hier auch viele andere digitale Nomaden in der Stadt unterwegs sind. Das heißt, in den nächsten Tagen stehen auch ein paar Meetups an und wir treffen uns mit anderen Leuten. Also, ich bin mal gespannt auf meine Zeit hier in Chiang Mai. Ne Woche werden wir hierbleiben. Ansonsten waren wir gestern nochmal in Bangkok unterwegs, um ne Location für die nächste DNX GLOBAL am 1. März 2016 zu finden. Und taadaaa… Wir haben eine gefunden! Und die ist einfach hammer, die ist richtig geil! Ist ein Theater, passen glaube ich 500-600 Leute rein. Merkt euch den Termin: 1. März, wenn ihr ortsunabhängig unterwegs seid oder als digitaler Nomade in der Welt, solltet ihr am 1. März nach Bangkok kommen und bei der nächsten DNX GLOBAL dabei sein. In der heutigen Folge spreche ich mit Sebastian Prestele, der seine Wurzeln in Phuket, Thailand geschlagen hat. Er ist ein deutscher Unternehmer, der zuerst als Tauchlehrer nach Phuket gegangen ist und sich dann nach und nach Online Skills angeeignet hat, einen super spannenden Werdegang hat, ein Typ ist, der Sachen einfach macht und angeht. Das alles erfahren wir heute auf dem Podcast. Darauf könnt ihr euch schonmal freuen. Die heutige Folge wird präsentiert vom 5 Minute Journal und das 5 Minute Journal ist ein Tool, das Dir hilft produktiver zu sein und achtsamer und mit mehr Dankbarkeit in den Tag zu gehen. Das heißt, Du gehst mit einem positiven Mindset durch das Leben und das ist so eine Art Tagebuch, was man jeden Morgen ausfüllt und jeden Abend, auch nochmal so als Check-in ausfüllt und seitdem ich das tue, regelmäßig benutze, hat sich mein Leben wirklich nochmal komplett verändert. Ich kann’s jedem nur empfehlen, checkt es aus unter www.fiveminutejournal.com. Und jetzt viel Spaß bei der nächsten Folge! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESSebastian Prestele Podcast
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Podcast-Helden
Smart Passive Income
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Hey Sebastian! Saugeil, dass Du am Start bist bei der LIVE HACKZ Show. Wo bist Du gerade und was machst Du? Sebastian: Hey Marcus, danke, dass ich dabei sein darf! Und ja, ich bin bei mir zuhause in Phuket. Ich lebe hier in Phuket und ja… sitze jetzt gerade hier in meinem Wohnzimmer-Office. Marcus: Ja, saucool, dass Du auch gerade in Thailand bist. Ich bin ja heute in Chiang Mai angekommen und jetzt hier im Coworking Space, Punspace und teste das mal aus und habe mir jetzt vorgenommen, viele Podcast-Interviews aufzunehmen in den nächsten Tagen, weil dann das Internet wieder schlechter wird wahrscheinlich. Auf der Cruise habe ich dann gar kein Internet auf dem Meer. Und mit den meisten, mit denen ich schedule, die sind irgendwo in den Staaten oder in Europa. Das heißt, ich kann ja erst um 15 Uhr, 16 Uhr loslegen. (grinst) Und das ist ganz cool, dass Du in meiner gleichen Zeitzone bist und wir das jetzt - 11:15 Uhr haben wir - das Interview hier am Morgen aufnehmen können. Sebastian: Yes, cool! Geht mir auch so, weil meine Interviews sind normalerweise auch meistens nachts dann. Und da so tagsüber ist doch einiges angenehmer. Marcus: Ja, ich glaube, das vergessen auch viele so, wenn die sich tiefer mit dem Thema Digital Nomads befassen oder gerade das erste Mal davon hören und denken, das ist ja cool und das will ich auch! Und irgendwie scheint das ja alles ganz easy zu sein. Gerade wenn man in Thailand ist oder in Südamerika und dann sechs, sieben Stunden entfernt ist von Europa, wenn man da sein Core Business hat, heißt es oft auch mal nachts den Wecker stellen und aufstehen, ne? Sebastian: Ja, auf jeden Fall. Es hat aber auch den Vorteil, dass teilweise über Nacht dann die Anfragen reinkommen und man die abarbeiten kann, bevor die Leute auf der anderen Seite der Welt aufstehen. Marcus: Absolut, das liebe ich! Und ich liebe es, gerade so wie jetzt in Thailand, wenn Du vor der Timezone bist, oder? Sebastian: Ja, genau. Marcus: Richtig doof - also was heißt doof, aber es fühlt sich anders an - wenn Du dann in Mexico oder Brasilien bist und bist halt immer sechs Stunden hinterher. Du stehst dann morgens auf und Deutschland ist dann schon im Nachmittag und Du hast das ganze Postfach voll und bist total überfordert und versuchst das noch schnell wegzuarbeiten, um die Leute noch zu erwischen, wenn irgendwas wichtiges ist, die dann auch, wenn sie nen 9 to 5 Job haben oder irgendwo im Büro sitzen, dann meistens auch dann in den nächsten zwei, drei Stunden wieder nach Hause gehen. Und das ist gerade irgendwie schön an Thailand. Sebastian: Ja, ich denke diese fünf, sechs Stunden sind auch noch manageable. Das ist nicht irgendwie… es ist halt nicht 12 Stunden komplett andersherum, sondern es ist halt ja… fünf, sechs Stunden, das kann man ganz gut machen. Marcus: Ja, ja, also in Europa sitzt man da ganz gut so in der Mitte. Irgendwie in so nem Sandwich ne? Links Südamerika und rechts dann der ganze Thailandraum und Asien. Ja Du sagst Phuket. Was in aller Welt hat Dich nach Phuket verschlagen? Sebastian: (grinst) Ja ganz … ich bin jetzt seit inzwischen 11 Jahren hier. Marcus: Wow! Sebastian: Und ich kam ganz ursprünglich mal als Tauchlehrer 2004. Mein Jugendtraum war irgendwann mal ins Ausland gehen und als Tauchlehrer arbeiten und das habe ich mir dann 2004 erfüllt. Marcus: Hast Du dann auch die ganze Tauchlehrerausbildung gemacht? Sebastian: Ja, also ich habe angefangen zu tauchen, ich glaube 1999 oder 2000 oder so was, in Kroatien und habe dann bis letztlich Dive Master habe ich alles vorher gemacht in Europa. Und dann habe ich sechs Monate Ausbildung gemacht gegen Mitarbeit zum Tauchlehrer, das heißt, da war dann halt Minimalgehalt und Kosten und viel frei. Marcus: Ja. Sebastian: Und dann eben waren wir ne Truppe von fünf Leuten, die hatten dann nen Ausbilder und haben dann eben hier mitgearbeitet und die Ausbildung zum Tauchlehrer bekommen, dann die Prüfung gemacht und dann bin ich da geblieben. Der Ursprungsplan war eigentlich in die Karibik weiterzuziehen, aber da wurde irgendwie nie was draus. Also irgendwie bin ich hier hängengeblieben. (grinst) Marcus: (grinst) Was genau hat Dich denn in Phuket gehalten? Sebastian: Ähm ja… ich weiß gar nicht mehr so. Es war damals halt einfach… wir hatten ein cooles Team. Also es war einfach so, dass richtig coole Leute zusammenarbeiten. Die Arbeit hat Spaß gemacht. Ich habe dann die Möglichkeit bekommen auf so ein Safarischiff zu gehen. So sechs Tage, sechs Nächte Touren auf die Similans. Und Similans sind halt in Thailand so mit das Beste, was das Tauchen zu bieten hat. Das waren sie zumindest damals und das wollte ich unbedingt machen. Das habe ich dann auch zwei Jahre gemacht und dann war ich halt schon drei Jahre da und irgendwie habe ich mich dann eingelebt und meine heutige Frau kennengelernt und dann hat sich das so alles ergeben. Es war dann so mehr und mehr so ein Prozess. Ich bin da reingerutscht. Das war nie bewusst irgendwie entschieden, aber ja. Irgendwann habe ich mich halt einigermaßen heimisch gefühlt und dann wollte ich nicht mehr großartig weg. Marcus: Ja, ja wie so oft ne? Man kommt dann in so einen Flow rein und dann ergeben sich Sachen, die man vorher gar nicht auf dem Plan hatte. Aber der Punkt ist glaube ich, man muss auch ready sein für die Geschichten dann. Viele sagen dann auch immer “Boah, andere haben viel mehr Glück als ich und da funktioniert das irgendwie alles. Da sieht das so easy aus.” Vielleicht spielt da auch manchmal ein Quäntchen Glück ne Rolle, aber ich glaube auch es spielt ganz oft ne Rolle, inwieweit man sich darauf einlässt und ready und bereit ist für neue Situationen und die dann auch zu embracen, also anzunehmen. Sebastian: Auf jeden Fall. Also ich habe das so oft gehört. Einmal schon, also bevor ich los bin. Ich habe immer gesagt, ich mache das irgendwann. Ich gehe ins Ausland, ich will unbedingt Tauchlehrer werden und niemand hat’s verstanden in meinem Freundeskreis. Ja, keiner konnte nachvollziehen, warum ich überhaupt weg will a) und b) warum überhaupt Tauchlehrer. Und ich hab’s trotzdem gemacht und habe letzten Endes auch viel dafür aufgegeben, weil von meinem Freundeskreis von früher ist halt niemand übrig geblieben. Und das andere, als ich dann hier war, habe ich jedes Jahr die gleichen Leute, die halt dann zum Tauchen kommen und später dann andere Leute, die halt sagen “Ja, ich würde auch so gerne im Ausland leben. Ich will das auch machen und Du hast es so gut” und ich habe immer nur gesagt “Dann mach’s doch einfach! Mach’s einfach. Mein Gott, was hält Dich zurück?” Letzten Endes ist es Deine freie Entscheidung und wenn Du es nicht machst, dann brauchst Du Dich auch nicht darüber aufregen, dass es anderen besser geht oder andere glücklicher sind. Du musst einfach… ja. Wenn Du das willst und wenn es das Ding ist, was Du machen willst, im Ausland zu leben, dann musst Du halt die Entscheidungen treffen und es tun. Mit der Konsequenz dann… welche Konsequenz das dann auch immer für Dich ist, was Du aufgibst oder auch nicht. Marcus: Ja genau, mit allen Konsequenz
Interview mit Felicia Hargarten von Travelicia & DNX
Yo Leute, herzliche Willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ - Deiner Show zu den Themen ortsunabhängiges Arbeiten, digitale Nomaden, persönliches Wachstum. Heute Moneymindset und sonst auch Sport, gesunde Ernährung, alles was zu nem guten und gesunden Lifestyle dazu gehört. Dieses Mal live aus Bangkok. Wir sind vor zwei Tagen hier angekommen und waren vorher in Hongkong, wo alles nochmal ne Stufe überdimensionierter ist. Riesen Leuchtreklamen. Die ganze Stadt ist nachts hell. Man weiß gar nicht, ob’s morgens, abends, mittags, nachts, links, rechts, vorne, hinten ist. Trotzdem hat es mir echt richtig gut gefallen in Hongkong und ich glaube, es war nicht der letzte Besuch in dieser coolen, geilen Metropole und dem Tor nach Asien. Ja, jetzt sind wir hier in Bangkok im Airbnb, 27. Stock mit Blick über die Stadt. Ich muss sagen, da haben wir richtig, richtig viel Schwein gehabt hier so ne coole Butze zu finden und heute habe ich meine Freundin, Felicia Hargarten vor’s Mikro geholt, weil Feli hat bei mir im Leben die Finanzen auf Vordermann gebracht. Ich war vorher so ein typischer Typ, der … typischer Typ… genau… der nie genug Geld hatte, egal, wieviel Geld ich verdient habe, habe ich immer soviel ausgegeben, dass am Ende nicht viel übrig geblieben ist. Bis Feli in mein Leben gekommen ist und ja, wie man auch in so einen Mindset kommen kann und was für Tips es gibt, um seine Finanzen besser im Griff zu haben, darüber habe ich mit ihr hier auf der Couch auf der Airbnb Wohnung gesprochen. Viel Spaß! In dieser Folge lernst du:
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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Ja hi Feli, cool, dass Du Dir die Zeit genommen hast, um bei mir auf dem Podcast am Start zu sein! Feli: Ja! Schön. Marcus: Ja, wir beide wollen heute über das Thema Moneymind sprechen und der Einstellung zum Geld im Allgemeinen und ja… ich muss sagen, Du hast ganz schön bei mir auch in Sachen Finanzen was verändern können, oder glücklicherweise auch verändert. Weil ich war eigentlich so der Prototyp des 9 to 5 Arbeiters, der sich dann hochgearbeitet hat, immer mehr Gehalt hatte, aber immer gleich wenig Geld, egal wie viel ich verdient habe. Und bei Dir hat mir das immer imponiert, dass Du eigentlich immer so die Disziplin hattest, auch etwas zurückzulegen und nicht zu viel auszugeben, egal wieviel Du hattest. Wie hast Du das gemacht? Feli: Ähm, also generell habe ich halt von meinen Eltern schonmal gelernt, dass man also nie mehr ausgibt, als man hat. Also, es war immer das, was ich im Kopf hatte und ich wäre also niemals auf die Idee gekommen, großartig ins Minus zu gehen auf meinem Konto. Also es konnte natürlich schonmal sein, dass ich irgendwie ein bisschen von meinem Dispo genutzt habe, weil ich von meinem Sparkonto nichts überwiesen habe oder so, aber ich war noch nie in meinem Leben wirklich richtig im Minus. Also, ich habe immer nur das Geld ausgegeben, was ich hatte. Und meine Ansprüche waren eigentlich immer schon relativ gering. Also an Gegenstände oder an Wohnung. Deswegen hatte ich, oder ich habe immer darauf geachtet, dass ich relativ wenig Kosten hatte. Im Gegenzug dazu hatte ich aber auch mein Ziel, wofür ich dann das Geld, was ich einspare, verbrauchen will und das war schon in frühen Jahren bei mir das Reisen. Ich wollte mir also weite Reisen leisten. Meine erste Reise ging nach Kalifornien und ja, das kostet halt auch ein bisschen mit Flügen usw. und das war mir immer das Geld wert. Aber trotzdem habe ich immer nur die Reisen gemacht, die ich mir auch leisten konnte. Marcus: Okay, das heißt Du hast schon immer gewusst, wieviel Geld Du auf dem Konto hast. Du bist ja glaube ich sehr, ich weiß es nicht, ich glaube ich weiß, dass Du sehr nachhaltig bist mit Listen, Einnahmen, Ausgaben, verschiedene Konten, verschiedene Karten, Unterkonten angelegt. Heißt, Du hast nie den Überblick verloren in Sachen Finanzen und wusstest immer genau, was reinkommt und was rausgeht. Feli: Also, ich habe schonmal den Überblick verloren, dann aber immer nur für kurze Zeit. Dass ich dann nicht mehr wusste, was geht da noch ab, was kommt hier usw. Aber ich finde super sicher ne ganz einfache Excel-Liste zu machen mit seinen monatlichen Kosten. Was geht raus für Miete, was geht raus für Versicherungen, was geht raus für’s Fitnessstudio. Das ist total einfach. Und was hat man für Einnahmen und was bleibt übrig. Und man kann, wenn man direkt sagt: Okay das bleibt übrig und so und so viel Prozent davon lege ich weg und spare ich, dann ist das besser, als zu sagen: Okay, ich gebe erstmal alles aus und gucke am Ende des Monats, was übrig bleibt und spare das dann. Das funktioniert nämlich meistens nicht. Weil ausgeben kann man halt bis ins Unendliche und Wünsche hat auch jeder Mensch bis ins Unendliche. Und das funktioniert halt nicht. Marcus: Hm, das war glaube ich genau bei mir das Problem, als ich dann mehr Geld zur Verfügung hatte, habe ich automatisch mehr Geld ausgegeben. Sprich: Im Supermarkt, ich habe mich nicht mehr nach unten im Regal nach den Eigenmarken gebückt oder so und dachte “Komm, die Butter sind 20 Cent mehr, hast ja jetzt auch ein bisschen mehr Kohle.” Oder habe mir dann mal Pay TV geleistet, wo dann wieder monatlich Kosten abgegangen sind, obwohl ich das eigentlich nie gebraucht habe. Ich habe vorher immer bei Kumpels geguckt. Also letztendlich - wie Du schon sagtest - die Wünsche sind endlos und man kann das Geld ja immer ausgeben und so war ich dann immer +/- 0, ein bisschen im Dispo drin, ein bisschen raus. Das war nicht cool. Feli: Und mich haben auch schon immer Sachen genervt, wie irgendwie monatlich anfügen oder wo man sich lange binden musste. Wie lange Verträge und so. Und ich habe immer versucht, das so flexibel wie möglich zu halten, weil wer weiß schon, ob ich drei Jahre lang irgendeinen Handy-Vertrag haben will. Glücklicherweise ändern sich die Zeiten dahin, dass es besser möglich ist, flexiblere Sachen. Beim Fitnessstudio und so. Es ist zum Beispiel schwierig und das hat mich schon immer, immer genervt, mich da irgendwie lange festzulegen. Marcus: Ja, das heißt Du bist dann eher nen kurzen Vertrag, nen flexiblen eingegangen für mehr Monatsbeitrag, als einen langfristigen, wo man dann unterm Strich monatlich weniger gezahlt hat? Feli: Im Zweifelsfall ja. Das muss man dann halt gegeneinander abwägen. Aber das habe ich auch schon immer gemacht, gerade bei solchen Vertragssachen, dann wirklich sehr genau verglichen zwischen verschiedenen Anbietern und mich dann erst entschieden. Das ist halt ein bisschen Arbeit, aber im Longterm besser. Marcus: Okay, was sind denn konkret Deine Tips beispielsweise, wenn Du sagst Handyvertrag? Wir sind ja auch öfters mal in Deutschland. Was für einen Handyvertrag hast Du? Feli: Den habe ich zum Beispiel von Congstar, weil der super, super flexibel ist. Den kann man halt so monatlich kündigen, vom 15. zum Monatsanfang und ja, da kann man die Flatrates ab und zu bestellen, je nach dem wieviel man telefoniert oder wieviel Datenflat man hat und das Ding ist einfach super geil. Es ist total günstig. Wenn ich jetzt höre, dass dann andere, weiß ich nicht, viermal so viel zahlen und nicht aus ihrem Vertrag rauskommen, das ist natürlich echt ein großer Unterschied. Marcus: Ja und das coole ist, es ist auch noch im D1 Netz und die anderen haben wahrscheinlich das gleiche Netz, die gleichen Leistungen, aber zahlen dann viermal so viel, sind im Vertrag drin und Congstar ist in dem Fall einfach nur cool ne? Feli: Ja, viele Leute sind halt einfach zu faul zu vergleichen oder Overwhelmed. Also, mich overwhelmed das auch, irgendwelche Tarife, gerade bei der Krankenkasse habe ich das gemerkt, als ich in die Selbstständigkeit gegangen bin. Da habe ich gedacht: Scheiße! Ich blick da nicht durch, was das Beste ist. Da muss man sich echt durchfuchsen oder halt Leute fragen, die schon weiter sind. Die sich schonmal mit dem Thema beschäftigt haben und die einem da weiterhelfen können. Marcus: Ja, ähm. Nächstes Beispiel: Was ist Dein Fitnessstudiovertrag? In welchem Studio bist? Waren die direkt bereit, das flexibel zu gestalten. Feli: Also, da bin ich zum Beispiel in Berlin bei Fitness First. Und da habe ich mich tatsächlich nicht für den billigsten Vertrag entschieden. Der kostet 50,00 Euro im Monat und es gibt auch welche in Berlin für 20,00 Euro, aber zum Beispiel Fitness ist eigentlich das Einzige Hobby in Berlin, was ich non-stop mache. Also da habe ich gesagt, es ist mir das wert und da würde ich eher wieder an anderen Sachen sparen. Also... Marcus: Und die waren direkt auch gesprächsbereit und Du kannst den Vertrag dann ruhen lassen? Feli: Genau, also das habe ich, bevor ich den Vertrag abgeschlossen habe, habe ich gesagt, ich mache das nur, wenn ich den ruhen lassen kann, wenn ich im Ausland bin. Und ähm, das haben die dann irgendwie vermerkt und jetzt kann ich dann jederzeit ohne Probleme den Vertrag stilllegen, wenn ich unterwegs bin. Weil das ist natürlich ganz bescheuert, wenn man viel unterwegs ist, doppelt zu zahlen. Man muss seine Kosten echt auf Null halten. Aber ja… der ganze Umgang mit Geld hat halt viel damit zu tun, was man so für Believes im Kopf hat. Also, was man so von früher gehört hat. Dieses “Geld ist schlecht” oder “Man darf kein Geld haben” oder ... Marcus: … “Geld verdirbt den Charakter”, all die Sprüche oder? Feli: Genau, diese ganzen Sprüche, die beeinflussen einen schon im Leben, wie man mit Geld umgeht. Also eigentlich sollte man ein positives Verhältnis zu Geld haben, weil nur so kann man auch an mehr Geld kommen. Denn das Unterbewusstsein spielt da ja schon ne Rolle, dass man in die richtige Richtung steuert und ja, also Geld an sich ist ja nix Schlechtes. Es ist ja einfach nur ein Stück Papier und ein Mittel zum Zweck. Und das Ding ist, viele Leute glauben Geld ist schlecht, aber man kann … es ist doch schön, viel Geld zu haben. Man kann es ja auch für etwas Gutes verwenden. Sag ich mal, wenn ich viel zu viel Geld habe, kann ich ein Charity Projekt machen oder irgendwas Gutes unterstützen. Man verbindet das halt sehr oft mit Negativem und das führt dann oft
Interview mit Vera Ruttkowski von verava
Hey Leute, Willkommen zu einer neuen Folge der LIFE HACKZ Show! Dieses Mal live aus Düsseldorf in einer verregneten Airbnb Wohnung Mitte Oktober. Wir kommen gerade aus Berlin wieder. Haben dort die bereits vierte deutsche DNX veranstaltet, die richtig cool gelaufen ist. Wir haben ein neues Konzept probiert. Wir haben viele Workshops nebeneinander laufen lassen parallel im Bar Camp Style und jeder konnte quasi ganz frei entscheiden zu welcher Session er gehen wollte. Also es musste sich vorher nicht angemeldet werden. Man konnte sogar noch spontan während der Workshops die Workshops switchen zu den einzelnen DNX Themen und hatten davor im Betahaus ne Keynote vom Fabian Dietrich, der echt ein mega, mega spannender Typ ist. Und das war so der DNX Samstag, der glaube ich auch gut angekommen ist bei den Leuten. Wir werten gerade noch das Feedback aus, aber so wie es aussieht, werden wir diese Workshop-Geschichte auch für die nächste DNX im Mai beibehalten. Also nicht mehr ganz so strikt, dass man sich vorher entscheiden muss, in welchen Workshop man gehen möchte, sondern dass man dann ganz spontan entscheiden kann: Wo möchte ich rein? Und auch die Workshops ein bisschen knackiger und kürzer gefasst, so auf 45 Minuten. Das hat sich auf jeden Fall bewährt. Die Party war richtig fett am Maybachufer in Kreuzkölln und weil die Party so krass war, waren einige am Sonntagvormittag dann noch ein bisschen angeschlagen und Sonntag haben wir dann weitergemacht mit einem Brunch für die Leute. Der Joe Löhrmann von My Traveling Piano hat noch ne Session an seinem Klavier gegeben mitten im Görlitzer Park, wo dann selbst kurz … ja, dieses ganze Drogengedeale zum Erliegen gekommen ist und die Dealer sich da um’s Klavier gestellt haben und erstmal gar nicht gerafft haben … Was geht’n hier ab? Was ist DNX? Was machen die ganzen Flaggen hier? Wir waren nämlich im Edelweiss 36, was mitten im Görli angesiedelt ist. Ja, und nach der Performance vom Joe hatten wir dann noch Mastermindsessions, die gut angekommen sind. Also die werden wir auf jeden Fall bei der nächsten DNX im Mai auch anbieten. Ja… Summasummarum echt ne gelungene Veranstaltung. Aber ihr seid jetzt hier auf der LIFE HACKZ Show und neben der DNX mache ich die LIFE HACKZ Show jede Woche Freitag mit einem spannenden Gast. Und dieses Mal - da habe ich mich sehr drauf gefreut auf das Interview, das hatten wir schon lange geplant - mit der Vera Ruttkowski. Die ist unser VA, das heißt Virtueller Assistent. Und Vera ist mehr oder weniger unser Schweizer Taschenmesser. Sie ist die Allround-Waffe für Newsletter vorbereiten, Accounting, Buchhaltung, ähm Social Media springt sie mal ein, macht die Koordination mit unserem technischen Wordpress Service, macht das Teilnehmer Management für die DNX Konferenzen, scheduled die Interviews mit den Bewerbern für die DNX CAMPS, noch und nöcher. Und deshalb ist es glaube ich für euch auch mal spannend hinter die Kulissen zu gucken von unseren Projekten und auch zu sehen, was macht ein virtueller Assistent den ganzen Tag. Es ist nämlich nicht nur irgendwie Flüge buchen und irgendwie Termine koordinieren, sondern das ist noch viel mehr. Vera ist gerade im Sun Desk in Taghazout/Marokko und ja… Da habe ich sie im Skype-Raum erwischt. Viel Spaß mit dem Interview! In dieser Folge lernst du:
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STARTINWP
Trello
Wunderlist
SEO in the SUN
fernarbeit.net
SunDesk IdeaCamp
Betahaus
Creative Loft Blogfabrik
Carla Vollert Eventmanagerin
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Okay, welcome to LIFE HACKZ und ner neuen Show. Diesmal mit Vera Ruttkowski, die gerade live in Taghazout/Marokko ist. Hi Vera, grüß Dich! Vera: Hi Marcus! Wie geht es Dir? Marcus: Ja, mir geht’s gut. Ähm, wir sind gerade in Düsseldorf angekommen, nachdem wir dann gestern unsere Zelte in Berlin endgültig abgebrochen haben und machen hier gerade so ein bisschen Family & Friends Besuch. Waren gestern Abend schon bei meiner Mom, die heute Früh auch wieder auf Reise geht. Darum mussten wir das da reinquetschen und morgen treffe ich mich mit Kumpels und gehe zum Fußball mit denen. Zur Fortuna, die hoffentlich mal wieder gewinnen, danach ein bisschen Altstadt und Samstag fahren wir dann zu Felis Eltern. Ja, ist eigentlich ganz cool mal wieder nach Hause zu kommen, aber das Wetter geht halt gar nicht mehr klar in Deutschland. Wir haben jetzt Mitte Oktober und ich freue mich schon auf Asien. Nächste Woche geht’s los. Vera: Ja, das kann ich mir vorstellen. Das habe ich jetzt gemerkt, als ich auf der DNX war. Es war echt schon ganz schön kalt in Deutschland. Also, ich bin jetzt auch froh, dass ich hier in Marokko bin, wo es schön sonnig und warm ist. Marcus: Ja, erzähl mal. Wo genau bist Du denn da jetzt? Vielleicht erinnern sich einige, dass Feli und ich vor kurzem auch in Taghazout gewesen sind. Vera: Ja genau. Nachdem ich euren Bericht da gesehen habe, bin ich total angefixt worden, wollte auch unbedingt hier in das Sun Desk Coworking in Taghazout und ich habe die Magdalena dann ja auch getroffen auf der DNX im August, auf der Global. Marcus: Mh Cool! Vera: Und habe danach entschieden, dass ich hier auch unbedingt mal vorbeischauen muss und ja, ich bin jetzt Montagabend angekommen und fühle mich jetzt schon total wohl. Also, es ist super hier. Jeden Morgen gibt’s ein Frühstück auf der Dachterrasse mit allen Coworkern, die da sind. Und ja… Kann den Tag schön mit Meerblick starten und es ist echt cool. Marcus: Ist geil oben das Rooftop, oder? Vera: Ey ist super! Also, ich bin auch jetzt jeden Morgen schonmal gleich vor’m Frühstück schonmal hochgegangen, so als Einzige und habe mir da den Sonnenaufgang angeguckt. Also, andere gehen schonmal zum Strand zum Laufen. Es ist ja auch alles super nah hier. Marcus: Ja, also wer noch nicht da war, sollte auf jeden Fall mal Sun Desk auschecken. Ich habe es auch so genossen da die Zeit. Wir waren da nach Tarifa glaube ich direkt da, kurz vor der Global und dann waren unsere Akkus auch richtig, richtig voll. Also, da kommt man richtig gut runter, kann produktiv sein und hat nicht viel Ablenkung und es ist einfach convinient ne? Einfach cool, um da so ein Soft Landing in den Digital Nomad Lifestyle zu kriegen. Vera: Ja total. Also, ich bin auch ganz sicher, dass ich nochmal hierher komme. Ich bin jetzt nur zwei Wochen hier, aber ich bin mir sicher, ich komme nächstes Jahr irgendwann nochmal wieder. Marcus: Ja voll geil, weil ohne Scheiß, genau das habe ich auch bei Feli gesagt, als wir dann da waren. Ich glaube, wir waren auch so zwei Wochen oder zweieinhalb oder so und sagte “Ey, irgendwie, ich will gar nicht gehen, aber egal, wir müssen ja jetzt zur Global, aber lass uns doch mal das so im Hinterkopf behalten als Rückzugsort, wenn gar nichts mehr geht und wir irgendwie total gestresst sind und gar nicht mehr weiterkommen. Dann wissen wir, die Magda gibt’s. Marokko gibt’s. Taghazout gibt’s und ab ins Sun Desk.” Vera: Ja genau. Es ist echt cool hier, weil das Dorf ist ja auch echt nicht groß. Also, Du hast nicht so viel, was Du hier machen kannst. Was ja auch ganz cool ist. Also, wenn Du halt mal zwischendrin ne Pause brauchst, klappste den Rechner kurz zu, gehst mal ne Runde irgendwie ins Dorf, trinkst da irgendwie einen schönen Saft oder einen Tee, guckst den Sonnenuntergang an und kannst dann wieder weiterarbeiten. Marcus: Oah, hör auf ey! Ich will wieder los ey! Ich meine, ich jammer ja echt auf hohem Niveau, aber jetzt hier, ich sitze am Küchentisch in der Airbnb Wohnung in Düsseldorf-Flingern und gucke raus und hier regnet’s und es ist grau (lacht) Vera: (lacht) Marcus: Hart! Aber, … egal. Du bist jetzt in Taghazout im Sun Desk unterwegs und Du bist auch digitale Nomadin und verdienst von unterwegs Dein Geld. Ich habe Dich ja vorhin kurz vorgestellt. Du bist unsere virtuelle Assistentin. Vielleicht erklärst Du mal für die Leute, die jetzt nicht 100% wissen, was eine virtuelle Assistentin alles macht, wofür Du beispielsweise jetzt bei uns verantwortlich bist, bei unseren DNX Projekten und was darüber hinaus noch geht. Vera: Also an eine virtuelle Assistentin kann man eigentlich ganz gut alles auslagern, was einem selber zu viel Zeit kostet irgendwie, um sich auf seinen Fokus, auf seine Mainprojekte zu konzentrieren. Das ist je nach Kunde ganz unterschiedlich. Bei euch ist es jetzt ganz viel, ich sag mal, auch Administratives. Was so Buchhaltung angeht, Belege sortieren, Kundenmails bearbeiten. Was ich auch für andere Kunden auch viel mache ist Facebook Communities betreuen oder Webseiten. Und ja… Also, was ich an dem Job auch super gerne mag, ist das es so vielseitig ist. Ich schreibe auch viel, Copywriting ist eben auch dabei. Und ja, macht Spaß! Also es ist abwechslungsreich und ... Marcus: Kann ich mir vorstellen. Und ich glaube, was auch mega wertvoll ist, Du kriegst natürlich auch krasse Insides in die einzelnen Projekte oder wie andere Menschen dann ein Projekt aufziehen, ne Website erstellen, dann das erste Marketing machen, die ersten Kunden kommen, wie die Kommunikation ist. Ich meine, ich kann mir ja vorstellen, dass der Job mega, mega spannend ist. Ich habe ja jetzt nur meine eigenen Projekte, darum machen wir immer mehr, damit wir noch mehr Abwechslung haben, aber ich denke mal, wenn ich nochmal nen zweiten Job oder so brauchen würde, dann vielleicht auch als Assistent oder irgendwo, um gleichzeitig in so viele verschiedene Projekte reinschauen zu können, das geht glaube ich nur als virtueller Assistent ne? Vera: Ja, das ist eben das total coole an d
Interview mit Christian Schulte von Dropscan
Hey Leute, willkommen zu einer neuen Folge der LIFE HACKZ Show! Auf LIFE HACKZ bekommst Du die besten Tipps und Hacks für Dein bestes Ich. Dein bestes Ich in den Bereichen Sport, gesunde Ernährung, Online Business und ortsunabhängiges Arbeiten. Ich war heute früh in Berlin-Mitte in der Nähe vom Rosenthaler Platz, genau an der Linienstraße und dort in einem Coworking Space, den sich Christian Schulte, der Geschäftsführer von Dropscan, mit einer Agentur teilt, in der königlichen Pfandleihe. Und königliche Pfandleihe bedeutet, da war früher, vor ziemlich langer Zeit eine alte Bank drin. Und das was die nicht aus dem Gebäude rausbekommen haben, sind die fetten Tresore. Das heißt, die Tresore die stehen dort immernoch in dem Office rum und das ist schon ganz cool zu sehen und echt beeindruckend. Ich habe direkt einen Periscope gestartet. Vielleicht habt ihr den ja mitgekriegt heute morgen. Falls nicht, folgt mir auf Twitter, dann kriegt ihr immer eine Notification. Mein Twitter Handle ist @marcusmeurer95. Und ich muss sagen, das war schon fett. Also die haben einen coolen Konferenzraum, die haben die neuesten technischen Gadgets, die haben fette Beamer, fette Leinwände, allerlei Schnickschnack, ferngesteuert… Da habe ich kurz eine Millisekunde überlegt, so schlecht war es vielleicht doch nicht in einem Office gerade, als ich das Office gesehen habe. Und habe mich da aber ganz schnell wieder eines Besseren besinnt. Habe den Christian geschnappt. Wir sind dann zusammen in einen Konfi gegangen, Konferenzraum und habe ihm dann auf den Zahn gefühlt zu seinem Software Asset Service Dropscan. Und ich muss sagen, Dropscan ist ein richtig, richtig, geiles Tool. Das sage ich nicht nur, weil die Partner der ersten Stunde von der DNX sind, sondern weil wir es täglich nutzen, unsere Briefpost an das Scanzentrum vom Dropscan weiterleiten lassen. Die Scannen komplett unsere Post, die in Berlin ankommt und ja… wir kriegen die Post dann als PDF in einem Backend aufbereitet und sind, egal an welchem Ort der Welt und wie lange wir unterwegs sind, immer Up to Date was zu Hause abgeht und an Post eingeht. Also ich will den Service nicht mehr missen und muss sagen, es ist irgendwie einer der wichtigsten Services geworden, wenn wir unterwegs sind. Genug erzählt. Checkt das Interview aus mit dem super sympathischen Christian Schulte, dem Geschäftsführer und Gründer von dem Bootstrap Service Dropscan! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTES
Dropscan
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Trello
box.com One Drive
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Okay cool Leute, herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ, dieses Mal mit Christian Schulte von Dropscan. Christian, cool, dass Du am Start bist! Christian: Hi Marcus, freut mich auch! Marcus: Wir sitzen hier gerade in Berlin-Mitte in einem gemeinsamen Space zum Worken, glaube ich mit einer befreundeten Agentur, wo Du dann auch arbeitest und ja, erzähl mal ein bisschen, woran ihr den ganzen Tag arbeitet, wenn Du jetzt hier in dem Coworking Office abhängst. Christian: Du, letztendlich arbeiten wir wirklich den ganzen Tag an großen und kleinen Verbesserungen unseres Services. Das heißt, wir schauen uns immer wöchentlich an, was gibt’s an spannenden Themen, die sowohl uns, als auch unsere Kunden interessieren. Und dann überlegen wir uns ganz konkrete Features, die letztendlich dazu dienen, den Service, den wir anbieten ein Stück weit nützlicher für unsere Kunden zu machen oder auch viele interne Projekte, dass wir zum Beispiel an Verbesserungen der Produktionsprozesse arbeiten bei uns, sodass alles noch ein bisschen effizienter und schneller läuft. Marcus: Ja, was genau macht ihr, wenn Du jetzt einen Elevator Pitch machen müsstest? Christian: Elevator Pitch? Ja gut. Wir sitzen zwar gerade nicht im Aufzug, aber Dropscan ganz einfach: Das ist ein Scan Service für Briefpost und Papierdokumente. Funktioniert folgendermaßen: Du registrierst Dich bei uns auf der Webseite, bekommst eine individuelle Postadresse auf Deinen Namen oder den Namen Deiner Firma und kannst dann komplett Deine gesamte Briefpost zu uns weiterleiten. Wir nehmen Deine Sendungen entgegen, Deine gesamte Post, öffnen und scannen die auf Anforderung und stellen Dir hinterher durchsuchbare PDF Dateien zur Verfügung zum Herunterladen. Das heißt, Du kannst letztendlich Deine gesamte Briefpost digital empfangen. Gleichzeitig kannst Du uns auch Deine gesamten Unterlagen, die Du zu Hause, im Büro auf dem Schreibtisch rumliegen hast, einfach in einen Karton packen, an uns schicken. Wir digitalisieren Deine gesamten Dokumente und Du kannst dann wirklich hinterher vollständig papierlos arbeiten. Marcus: Ja, saunützlich muss ich sagen, weil wir selber, Feli und ich das auch schon, glaube ich, seit unseren ersten Gehversuchen als digitale Nomaden nutzen. Und lustigerweise sind wir auch so in den Kontakt gekommen, glaube ich. Dass ich irgendwann den Service gefunden hatte, dann auf Travelicia, auf dem Reiseblog, darüber geschrieben habe, dass es funktioniert. Dass es so was gibt. Also ich war völlig aus dem Häuschen, weil ich das auch nicht auf dem Schirm hatte. Und Du hattest dann, glaube ich, gesehen, dass wir über Dropscan geschrieben hatten. Wahrscheinlich über den Google Alert oder wie kam das? Und dann fand ich es eigentlich super sympathisch, dass mich der Geschäftsführer, der CEO, angeschrieben hat und sich erstmal bedankt hat überhaupt für die Erwähnung und so kam dann irgendwie eins zum anderen. Also, fand ich echt cool, den Approach von Dir. Christian: Ja, ich kann irgendwie auch kaum glauben, dass schon wieder zwei Jahre ins Land gegangen sind seitdem. War ja auch unsere Anfangszeit damals. Und wir haben uns damals auch, genauso wie wir das heute letztendlich auch noch tun, über jede Erwähnung irgendwo Web von unserem Service gefreut. Gerade wenn sie dann so positiv ausfällt, wie das bei euch ist. Und für mich war das damals mit euch, dieses Gespräch hier in unseren Räumlichkeiten, auch so der erste Berührungspunkt mit dem ganzen Thema digitale Nomaden. Das war ja auch in den Anfängen noch und ihr habt gerade losgelegt. Das war, glaube ich, kurz vor der ersten DNX Konferenz. Ihr wart noch total aufgeregt. Wie wird das alles werden? Wie viele Leute kommen? Damals im Betahaus. Also, das war eine unheimlich spannende Zeit. Gleichzeitig standen wir auch noch so in den Anfangsstartzeiten, hatten da glaube ich so unsere ersten 1.000 Kunden bekommen, damals, und waren froh auch über jede Publicity, aber vor allem auch darüber, neue spannende Zielgruppen kennenzulernen. Und da hat das natürlich bei euch super gepasst. Leute, die weltweit unterwegs sind und ständig reisen, keinen Zugriff zu Hause auf ihren Briefkasten haben und natürlich total digital arbeiten. Und von daher fand ich einfach, das ist eine super spannende Gelegenheit, dass wir uns damals kennengelernt haben. Und ich sage mal, alleine die Tatsache, dass wir jetzt heute hier sitzen und die ganzen Jahre über jetzt Kontakt miteinander gehabt haben und immer wieder spannende Sachen diskutiert haben, zeigt ja auch, dass das wirklich sehr gut passt letztendlich mit uns. Marcus: Ja also, das passt wie Arsch auf Eimer würde ich fast sagen. (beide lachen) Ich könnte mir auch gar nicht mehr vorstellen, wie man das ohne Dropscan jetzt handeln sollte, wenn man dann immernoch Post nach Hause bekommt. Wobei man ja sagen muss, es ersetzt jetzt keine Meldeadresse. Das ist ja in Deutschland alles so ein bisschen Tricky. Welche Post darf weitergeleitet werden, welche muss noch lokal wirklich in den Briefkasten eingeschmissen werden an Deiner Meldeadresse? Wir haben da auch jetzt mehr oder weniger so ein kleines eigenes System aufgesetzt, aber vielleicht sagst Du mal, was mit Dropscan geht und wo man dann immernoch eine Alternativlösung braucht. Christian: Ja, grundsätzlich ist das absolut richtig, was Du gesagt hast. Es gibt in Deutschland einfach gewisse rechtliche Vorschriften. Wenn Du Deinen Wohnsitz anmeldest, was Du ja tun musst, wenn Du hier irgendwo hinziehst, innerhalb von zwei Wochen glaube ich sogar, dann brauchst Du letztendlich eine Anschrift an der Du tatsächlich auch persönlich erreichbar bist. Marcus: Ich glaube, das heißt ladungsfähig? Christian: Genau. Das ist die sogenannte ladungsfähige Adresse. Und bei dieser Adresse muss sichergestellt sein, der Dir ein wichtiges Schreiben zustellen will - das kann zum Beispiel eine Postzustellungsurkunde sein... Marcus: Wer schickt so was? Christian: Ja, das verschicken zum Beispiel Ämter. Meistens aber nur in Fällen, wo es ein bisschen kritisch ist, sage ich mal. Du vielleicht Deine Steuern die letzten drei Jahre nicht gezahlt hast. Letztendlich muss sichergestellt sein, dass Du irgendwo persönlich greifbar bist und dass Dir jemand eine solche wichtige Sendung dann auch persönlich übergeben kann. Was wir von Dropscan bieten, ist letztendlich eine reine Postanschrift oder Korrespondenzadresse. Das heißt, Du sitzt natürlich nicht bei uns im Produktionszentrum und bist dann persönlich verfügbar. Deswegen können wir auch solche Sendungen, wie zum Beispiel eigenhändige Einschreiben, Postzustellurkunden oder Sendungen, wo man sich persönlich mit einem Ausweis legitimieren muss, um die Sendung dann übergeben zu bekommen, kann man die nicht bei uns empfangen. Weil Du natürlich selber dort nicht vor Ort bist. Alles andere, die ganze normale Post und das sehen wir ja auch bei eigentlich allen unseren Kunden, es kriegt ja nicht jeden Tag jeder zehn Postzustellurkunden. Kommt ganz normal bei uns an, wird zugestellt und dann unserem Kunden zur Verfügung gestellt. Das ist überhaupt kein Thema. Marcus: Ich glaube, bei mir war es in der ganzen Zeit seitdem wir uns jetzt kennen und seitdem wir auch so exzessiv reisen, ehrlich gesagt, keinmal der Fall, dass irgendwas in dem Briefkasten gelandet ist. Wen wir immernoch zur Sicherheit haben, wo unser Name noch dransteht - wir haben ja immernoch die Wohnung in Berlin-Mitte, die aber langfristig untervermietet ist - das heißt, wenn da mal was ankommen sollte, doch, Pakete werden nicht weitergeleitet, dann bleiben die da an diesem Standort ne? Christian: Ja, grundsätzlich ist es so: Wir sind zunächst in erster Linie ein Digitalisierungsservice für Papierdokumente. Das heißt, was wir nicht machen, ist ein sogenanntes Dropshipping. Das heißt, dass Du zu uns große Pakete mit Warensendungen, vielleicht sogar mit Lebensmitteln oder Tieren oder sonst irgendwas zu uns schickst. Darauf sind wir überhaupt nicht ausgelegt. Sondern wir gehen davon aus, a
Interview mit Till Gross von Comfort Zone Crusher
Hey Leute, willkommen zu einer neuen Folge der LIFE HACKZ Show! LIFE HACKZ gibt Dir die besten Tipps und Hacks für Dein bestes Ich. Dein bestes Ich im Bereich Sport, gesunde Ernährung, Produktivität, Online Business, ortsunabhängiges Arbeiten oder auch mehr Selbstwertgefühl. Heute habe ich mir Tilll Groß aus Österreich vor die Kamera geholt. Und der Till ist ein DNX Speaker, der zuletzt auf der DNX GLOBAL performed hat. Er hatte die undankbare Aufgabe als letzter auf die Bühne zu müssen, um kurz vor 18:00 Uhr, nachdem die Leute acht Stunden Input gekriegt haben; ist dann vor 500 Mann internationalem Publikum auf die Bühne und hat das Ding mega, mega gerockt. Und das nicht ohne Grund: Till hat von den besten Therapeuten in den Staaten gelernt, ist super wissbegierig auf seinem Themengebiet. Er ist Gründer des Startup “Comfort Zone Crusher” und verhilft Menschen zu mehr Selbstbewusstsein und den richtigen Handlungen in den entscheidenden Momenten. Checkt das Interview aus, viel Spaß! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESComfort Zone Crusher
5 Minute Journal
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https://www.youtube.com/watch?v=p7z6mcdXVvQ [su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Till Groß Marcus: Okay cool! Hey, willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ und willkommen Till! Cool, dass Du am Start bist! Till: Vielen Dank, ich freue mich, dass ich da sein darf! Marcus: Wo erwischen wir Dich denn gerade und was machst Du da? Till: Jetzt bin ich gerade in Wien. Ich bin vor knapp… also genau, als die DNX GLOBAL war, bin ich gerade aus Chicago zurückgekommen. Da bin ich für einen Monat mit einer Freundin so ein bisschen durch Europa gereist und jetzt seit knapp dreieinhalb Wochen bin ich in Wien und bin jetzt hier für drei Monate und habe halt ein Team - ich habe jetzt zwei Leute, die hier Vollzeit für mich arbeiten - und jetzt bin ich für drei Monate mit meinem Team hier in Wien. Die Sonne scheint auch noch gerade, obwohl es schon fast Oktober ist. Also es ist alles perfekt, denke ich. Marcus: Ja sehr geil, das ist cool! Ich hab’s ja eben gesehen, da haben wir noch kurz das Video angehabt, bevor wir hier aufgenommen haben auf Skype. Bei Dir scheint die Sonne, hier scheint die Sonne, so schlimm ist es doch nicht in Deutschland, solange die Sonne scheint. (beide lachen) Till: Genau das habe ich auch gedacht. Allerdings November und Dezember kommen bald ne? Marcus: Ja, das auf jeden Fall, da wird’s wieder härter. Du sagst gerade, Du arbeitest mit Deinem Team jetzt - ähm die Vollzeit für Dich arbeiten an Deinen Projekten. Was genau ist das? Und was machst Du? Und wofür stehst Du? Wofür willst Du stehen? Till: Genau, also Comfort Zone Crusher. Im Grunde, was wir machen dort ist, dass wir wirklich so evidenzbasierte Psychotherapiemethoden nehmen und Research aus der Psychologie. Und das ist so eine unterhaltende, lustige und spielerische Art und Weise aufbereiten und damit Leuten helfen vor allem im sozialen Kontext: wie kann man Ängste überwinden? Wie kann man lernen besser mit Angst, Nervosität und Unsicherheit umgehen, um dann in verschiedenen Lebensbereichen besser zu performen, das heißt im Businesskontext, aber auch im privaten Bereich einfach soziale Interaktionen mehr zu genießen und da sozusagen auch sein Sozialleben besser auszubauen. Und das hat begonnen vor eineinhalb Jahren ungefähr, als so ein kleines Seitenprojekt bis sich das nach und nach halt immer mehr zu einem Vollzeitbusiness gewachsen, bis jetzt dahin, dass ich halt auch zwei Leute habe, die jetzt auch Vollzeit für mich arbeiten. Marcus: Cool, das klingt sauspannend. Das Projekt nennt sich Comfort Zone Crusher und ist zu finden auf comfortzonecrusher.com oder wie ist die URL? Till: Ganz genau ja. Also www.comfortzonecrusher.com. Marcus: Okay und was genau bietet ihr an über die Website? Till: Genau, also am habe ich angefangen mit ganz kleinen Sachen zu testen und nach und nach haben wir uns hinentwickelt. Auf der einen Seite gibt’s so eine Free 7 Day Challenge. Da bekommt man umsonst obviously für sieben Tage immer so kleine Komfortzonen Challenges. Das heißt, das sind Videos von mir und Leuten aus meinem Team, wo wir immer wieder verschiedene kleine Comfortzone Challenges machen. Und da ist auch so eine Community entstanden von Leuten aus der ganzen Welt mehr oder weniger, die eben auch diese Comfortzone Challenges machen. Das ist auch so der Einsteigerkurs, den die meisten Leute machen. Und auf der anderen Seite haben wir dann Ende April, März diesen Jahres haben wir den ersten richtigen Online Kurs entwickelt. Und am Anfang war ein 30-Tage Online Kurs. Mittlerweile gibt es vielmehr Content noch dazu und der heißt Make Yourself Through Anything. Und da habe ich wirklich all mein Wissen, was ich mittlerweile von allen möglichen Therapeuten und Coaches und Psychologen gelernt habe, in Richtung: Wie kann man effektiv mit Angst umgehen? Wie kann man sich selber dazu bringen Dinge zu tun, die einen nervös machen; die einem Angst machen? Oder wenn man immer wieder wichtige Dinge aufschiebt, wie kann man die Sachen konstant immer wieder umsetzen? Und halt lernen auch mit der eigenen Psychologie und seinen eigenen Emotionen besser umzugehen. Das ist also das, worum es in dem Kurs geht. Marcus: Mh. Was kann so eine typische Comfortzone Challenge dann sein? Till: Also die allertypischste Comfortzone Challenge ist, dass man sich 30 Sekunden mitten in der Öffentlichkeit auf den Boden legt. Es kam ganz am Anfang, Original eigentlich von Tim Ferris, der das auch natürlich auch von woanders hat. Aber das ist so die allererste Challenge, dass man für 30 Sekunden einfach in der Öffentlichkeit sich auf den Boden legt. Und dann da heraus sind dann ganz, ganz viele andere Challenges noch entstanden. Mittlerweile haben wir eine Liste von knapp 100 Challenges. Marcus: Wow krass! Till: Und das sind solche Sachen wie: Versuche zehn Mal abgewiesen zu werden, so schnell wie möglich. Marcus: Das ist glaube ich, gar nicht mal so einfach, oder? Till: Ja genau! Also das ist das Spannende. Ich war Anfang letzten Monats in London und da haben wir so ein kleines Meetup gemacht. Das heißt mit unseren Lesern und Zuschauern habe ich in die Facebook-Gruppe gepostet - wir haben auch so eine Facebook-Community mit fast 1000 Leuten mittlerweile - da habe ich gesagt “Hey ich bin in London! Wie sieht’s aus? Machen wir so ein kleines Meetup?” Da sind dann mehrere Leute zusammengekommen und da war ein Typ dabei gewesen. Und er meinte “Ja passt”. Und da haben wir alle Challenges zusammen gemacht und da meinte der eine Typ: Ja, er würde die Ten Times Rejection Challenge machen. Also dass er möglichst schnell zehn Mal abgewiesen wird. Und er geht dann so weg und das war an der Themse gewesen und er geht so weg. Wir warten und warten… 10 Minuten… 15 Minuten… andere machten andere Challenges… 20 Minuten… er ist immer noch nicht wieder da. Und da dachte ich, ich gehe mal nach ihm schauen und er war vollkommen verzweifelt. Er kommt auf mich zu und sagt: Till, niemand von den Leuten sagt nein! Die geben mir alles was ich will. Marcus: (lacht laut) Till: Er hat ein Stück Pizza bekommen und hat einen Schluck vom Bier bekommen und hat von irgend so einem großen Bodybuildertypen durfte seine Musik anhören mit seinen Kopfhörern. Marcus: (lacht laut) Till: Ein Mädchen hat ihm einen Blazer gegeben. Also wirklich… war echt verrückt, was der alles bekommen hat. Marcus: Crazy, crazy, crazy! Ich habe nämlich genau von der Challenge auch gehört vom Alex, glaube ich. Da haben das die Leute gemacht, die zusammen mit dem Ben, der ja auch ein guter Kumpel von Dir ist, der auch mal so einen Workshop im Rahmen der DNX gegeben hat zum Thema Selbstbewusstsein steigern, Angst, Nervosität aufbrechen. Also quasi auch dieses Comfortzone Challenge Ding. Und ich glaube die waren auf dem Alex unterwegs und mussten dann auch diese zehn Neins reinholen. Und ich konnte es gar nicht glauben, aber die waren total aufgebracht, sind dann wiedergekommen vom Alexanderplatz ins Betahaus und meinten so: Boah, ey Marcus, das ist so schwer so irgendwie… Die Leute, die sagen nicht nein. Die haben mir ihr Getränk gegeben, ich durfte die Brille von dem einen aufsetzen und die Dritte hat mir dann noch ihr Brötchen abgegeben (lacht). Und da dachte ich so: Vielleicht ist die Welt ja doch gar nicht so schlecht, wie jeder denkt. Till: Ja ganz genau. Genau den Workshop, das war letztes Jahr oder? Marcus: Ja, oder letztes Jahr, Tschuldigung. Till: Ja genau, die habe ich mit Ben zusammen gegeben… Ja genau! Die Leute sind immer erstaunt. Wenn man solche Sachen macht oder auch diese Laydown Challenge macht, all diese verschiedenen Challenges macht. Was immer diese eine Sache ist, die Leute auch merken und lernen ist einfach auf der einen Seite: Den Leuten sind ziemlich viele Sachen komplett egal was Du machst. Auf der anderen Seite: Wenn Du sozusagen auch Interaktionen mit anderen Leuten triffst, meistens sind diese Interaktionen wirklich, wirklich, wirklich nett und oft kommen da auch wirklich so nette sozusagen Begegnungen zustande. Marcus: Ja. Was meinst Du denn? Woher kommt das, dass man zum Beispiel, weiß ich nicht, als kleiner Junge so mit fünf, sechs Jahren, sieben, acht hätte man wahrscheinlich überhaupt kein Thema damit gehabt, sich auf den Alex zu legen für zehn Minuten oder fünf Minuten und einfach zu genießen, was da abgeht. Dass man im Mittelpunkt steht. Und das ganze irgendwie zehn Jahre später mit 17, 18, 21 ist es für viele, für die meisten glaube ich, ein riesen Problem und eine große Challenge. Was passiert da genau? Oder was sind da die Hintergründe? Wer nimmt da Einfluss auf einen? Till:
Interview mit Sebastian Canaves von Off the Path
Hey Leute! Willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ! Und diesmal mit dem Tausendsassa und Multipreneur, multi skilled talent Sebastian Canaves. Bevor ich zum Sebastian komme, möchte ich aber gerne nochmal auf unsere Charity Aktion hinweisen, die am Montag angelaufen ist. Wir unterstützen Straßenkinder in Brasilien und besuchen dort live das Projekt, wenn wir mit der Cruise von Gran Canaria nach Bahia oder Salvador de Bahia gefahren sind. Das würde uns mega freuen, wenn ihr uns da unterstützt. 1 Euro, 3 Euro, 5 Euro, 10 Euro, whatever. Alle weiteren Infos über www.lifehackz.de/charity. Und mein heutiger Gast, Sebastian Canaves, ist vielen wahrscheinlich schon bekannt als einer der Köpfe der digitalen Nomadenszene, aber auch als Schreiber einer der größten Reiseblogs in Deutschland und auch außerhalb von Deutschland unter www.off-the-path.com. Ihr merkt schon, der Typ hat viel gemacht, hat noch viel mehr zu erzählen, also viel Spaß mit der Folge! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESOff the Path
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Kultreiter
BlogFabrik
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Okay Leute, willkommen zu LIFE HACKZ, diesmal direkt aus Kreuzberg, der Blogfabrik, zusammen mit Sebastian Canaves. Sebastian, cool dass Du am Start bist! Sebastian: Ja danke, dass ich hier sein darf! Marcus: Wie soll man Dich vorstellen? Ich hatte das eben schonmal so ein bisschen im Pre-Intro überlegt, wie kündige ich Dich überhaupt an? Was bist? Bist Du ein Multipreneur? Bist Du ein Blogpreneur? Bist Du ein pfff… Tausendsasser irgendwie? Sebastian: Ja also ein Multipreneur würde das ganze schon ein bisschen passender beschreiben, weil … also Blogpreneur auf jeden Fall. Verschiedene Blogs. Aber halt eben auch Plugin, iOS App, Online Kurse, was weiß ich. Also richtig viel. Marcus: Ja. Ich glaube, dafür stehst Du auch, dass Du viele Sachen probierst, angehst, machst, nicht so viel drüber redest, sondern wenn man Dich trifft freue ich mich eigentlich immer drauf, weil ich dann immer weiß, dass irgendetwas neues dabei ist. Und eine coole Story und meistens dann auch Inspiration für uns: Was könnte man denn mal machen und ausprobieren? Wie ist das, wenn Dir eine neue Idee kommt? Bist Du da sehr strukturiert und schreibst vielleicht einen Businessplan oder hast Du eine Zielgruppe? Also da fehlt’s Feli und mir auch so ein bisschen, noch sortierter und durchdachter Projekte anzugehen Das ist uns gestern wieder aufgefallen, nachdem wir zu unserem neuesten Projekt mit jemandem geskyped haben und der hat dann tausend Fragen gestellt: Habt ihr euch darüber schon Gedanken gemacht und darüber und darüber? Hatten wir natürlich nicht. Wir machen’s meistens nach dem Bauchgefühl. Bisher hatten wir immer Glück gehabt. Vielleicht sollten wir da mal ein bisschen strukturierter werden. Wie ist das bei Dir? Hast Du da bestimmte Tools? Sebastian: Nein. Also ich habe überhaupt gar keine Struktur. Wenn ich eine Idee habe, wahrscheinlich wie ihr auch: Ich brenne dann erstmal voll und mache erstmal gar nichts und setze mich nur hin und schaue nach, was andere vielleicht gemacht haben. Gibt’s das ganze überhaupt schon? Wenn nein: Warum? Wer könnte meine Zielgruppe sein? Und diese ganzen Sachen, die man halt eben machen muss. Und von der Idee zur Umsetzung kann es manchmal nur ein paar Stunden sein. Also ich bin da recht schnell. Der Vorteil ist, ich bin mittlerweile in einer Position, wo ich’s mir leisten kann. Der Nachteil ist, dass ich halt auch nach wie vor noch echt oft auf die Fresse falle damit. Und viele Projekte halt einfach nicht klappen. Marcus: Was war denn zum Beispiel ne Sache, die nicht funktioniert hat? Sebastian: Ähm, die iOS App. Also Swapp App letztes Jahr meine eigene Schuld. Eigentlich eine sehr gute Idee, einfach eine ganz normale App, wo man Notizen sich selbst schicken kann in die eigene Inbox, um die halt abzuticken. Marcus: Also, ich habe es auch gerne genutzt und hab’s immernoch bei mir installiert. Sebastian: Genau. Wird wahrscheinlich nicht mehr funktionieren, weil ich sie mittlerweile aus dem App Store genommen haben nach einem Jahr. Aber da der einzige Fehler war halt einfach: Ich habe dann irgendwann keine Lust mehr gehabt bzw. ich habe kein Marketing betrieben. Die Idee war erst richtig gut. Die Idee kam auch richtig gut an. Ich habe - keine Ahnung - über 4.000 Downloads, glaube ich, in den ersten 24 Stunden gehabt damals. Marcus: Da hast Du noch ein bisschen Marketing gemacht ne? Sebastian: Genau, am Anfang da brennt man noch dafür, aber dann irgendwann gehen die Zahlen runter und dann hat man irgendwann die nächste Idee und man konzentriert sich auf das andere oder halt eben auf andere Projekte, die man sonst so am Laufen hat. Und es ist halt eben kein… es läuft nicht automatisch. Und man muss halt am Anfang was machen. Und das habe ich nicht gemacht bei der Swapp App. Alles andere habe ich richtig gemacht, nur das nicht und dementsprechend ist das ganze irgendwann in den Keller gegangen. Und Apple hat mich jetzt vor zwei, drei Monaten nochmal gefragt: Diese 99,00 Euro Aufnahmegebühr für den App Store nochmal zu bezahlen und dann habe ich mir die Einnahmen angeschaut, habe gesehen, okay, das lohnt sich nicht mehr. Soviel bringt die jetzt nicht mehr ein und habe sie dann quasi löschen lassen. Marcus: Okay cool, Du bist dann aber wenigstens auch so einer, der emotionslos seine Projekte beleuchtet und sagt: Okay, das bringt’s grad nicht. Ich habe nicht den Drive. Es kommt nicht der Revenue rein, der es noch lohnenswert machen würde das weiterlaufen zu lassen. Ich kille das Ding jetzt. Sebastian: Genau, also ich hatte auch nochmal überlegt und hatte Googlemail, weil das halt über… der E-Mailversand von diesen Notizen über Gmail läuft. Marcus: Über Dein privates Gmail Konto? Sebastian: Nee, ich hatte nochmal ein extra Konto, was dafür funktioniert. Es ist sehr kompliziert, ich kann’s jetzt nicht ganz genau erklären, weil das die Programmierer gemacht haben, aber die hatten dann diese 2 Step Authentification eingeführt und dadurch kam es zu einem kleinen Glitch in der App. Und da hätte ich irgendwie nochmal 200,00 € oder 300,00 € investieren müssen, um das zu verbessern und ein Update auf den App Store hochzuladen. Und das war mir der Stress überhaupt nicht wert. Das ganze war von Anfang an ein Experiment. Ich bin am Ende mit mehr Geld rausgegangen, als ich investiert habe. Also es war positiv. Marcus: Plus die Learnings. Sebastian: Plus die Learnings. Ich kann jetzt Dir erzählen, wir man eine App in den iOS Store reinbringt, ohne hunderttausende Euro auszugeben. Ich habe für das Ganze 2.500,00 € ausgegeben für diese App zu entwickeln, ne? Marcus: Gibt’s dazu nicht auch ein Ebook? Sebastian: Damals gab es noch kein Ebook. Ich habe alles so über Goolgesuchen und so weiter... Ich habe dann auch ein Ebook geschrieben. Marcus: Das meine ich ja. Sebastian: Ja ja. Ich habe ein Ebook geschrieben. Ich habe das aber auch nie veröffentlicht… (beide lachen) Marcus: Ich wusste, da war irgendwas. Sebastian: Ich glaube, ich habe 24.000 Wörter über dieses Ebook geschrieben und es ist eigentlich fertig. Es müsste nur noch ein Editor drüber gehen und dann hat man meine ganzen Learnings drin. Und dann kam wahrscheinlich wieder das nächste Projekt und ich habe vergessen es dann abzuschicken. Marcus: (lacht) Sebastian: Also, ja… so funktioniere ich oftmals und äh ja… Dadurch habe ich jetzt ein Learning mehr. Marcus: Auf jeden Fall. Sebastian: Ich bin reich an Erfahrung und ja. Marcus: Aber das macht Dich glaube ich auch aus. Dadurch dass Du schon so viel probiert und getan hast, hast Du natürlich auch mega viel Erfahrung und bist ein gefragter Speaker bei Unternehmen, wie ich weiß, gerade aufgrund dessen, dass Du so einen breiten Background hast. Was ist denn, man weiß ja nie ganz genau bei Dir, Dein aktueller Fokus oder wofür brennst Du mal, war es Off the Path, dann war es nicht mehr Off the Path, dann war es Blogpreneur, dann waren es die Online Kurse. Gibt es jetzt gerade irgendwas, sagen wir mal was vielleicht bis heute Abend noch Dein Fokus ist (beide lachen) und worauf Du gerade Bock hast? Sebastian: Also heute Abend und morgen auch noch und wahrscheinlich noch nächste Woche und nächsten Monat ist Off the Path nach wie vor. Also Off the Path ist jetzt seit vier Jahren mein Fokus und es war in den letzten… also zwischen November 2014 und März 2015, April 2015 war es nicht so ganz mein Fokus. Da habe ich so kurz das Gefühl, dass ich mich da verrenne, dass es nicht mehr so läuft, dass es vielleicht nicht mehr das ist,
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