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Interview mit Fabian Dittrich von Startup Diaries
Heute mit dem super sympathischen Fabian Dittrich von Helpando.it, das ist sein Startup und von startupdiaries.org, das ist sein Vlog, das er angelegt hat, als er mit einem Defender quer durch Südamerika gefahren ist und sein Unternehmen von unterwegs geführt hat. Ich habe Fabian das erste Mal auf der DNX GLOBAL im Sommer in Berlin kennengelernt und muss sagen: Sau sau sympathisch und ein netter Kerl. Beispielsweise hat er im Vorfeld vor dem Event, als Leute noch einen Schlafplatz in Berlin gesucht haben, ganz selbstlos seine Bude angeboten. Jeder konnte kommen, da eine Matratze hinlegen und bei ihm pennen. Freut euch auf das Interview, viel Spaß und Out! In dieser Folge lernst du:
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Fabian Dittrich
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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Fabian Dittrich Marcus: Hey Fabian, willkommen auf LifeHackz, cool dass Du am Start bist! Fabian: Hi Marcus, vielen Dank für die Einladung! Marcus: Sag mal, wo erwische ich Dich gerade? Wo hängst Du ab? Was machst Du gerade? Fabian: Ich war gerade drei Tage mit La Oficine, dem Land Rover Defendant, den wir auch in Südamerika dabei hatten in verschiedenen Seen unterwegs und in Polen an der Küste oben bei Swinoujscie, Swinemünde glaube ich auf Deutsch, und habe mir so ein Standup-Paddleboard besorgt und bin die letzten drei Tage auf allen möglichen Seen mit diesem Standup-Paddleboard rumgefahren. Jetzt gerade stehe ich im ägyptischen Schlafanzug in meiner Wohnung, es ist 13:00 Uhr. Ich bin um 8:00 Uhr aufgestanden und habe dann angefangen zu arbeiten. Und weil ich drei Tage in der Natur war, bin ich total geflasht von der Arbeit und habe total Lust ganz viel zu machen. Deswegen habe ich es immernoch nicht geschafft zu duschen heute. Marcus: Ja cool. Ich kenne das selber von uns. Als wir beispielsweise letztes Jahr in Brasilien waren, in Jericoacoara, waren wir erst mega produktiv, haben viel weggehauen, haben aber trotzdem noch angefangen Kitesurfen zu lernen und waren dann im Amazonas Dschungel, für eine knappe Woche und waren natürlich total unplugged und detoxmäßig unterwegs. Als wir dann zurückkamen konnten wir gar nicht mehr aufhören. Wir waren da in so einem kleinen Hostel und das Internet hat irgendwie nur vorne am Eingangsbereich an der Rezeption am besten funktioniert. Und wir waren da wie die Geistesgestörten Tag und Nacht vorne an der Rezeption an unseren Rechnern. Die Leute mussten auch gedacht haben: wir haben sie nicht mehr alle! Fabian: (lacht) Ja und ich glaube, wenn man mal so eine Kalkulation macht, ist man im Endeffekt produktiver, wenn man irgendwie drei Tage die Woche arbeitet und vier Tage die Woche irgendwie Sport macht oder disconnected ist oder irgendwie in der Natur rumhängt, als wenn man sieben Tage arbeitet. Weil man nach dieser Naturpause einfach viel fokussierter ist und viel besser arbeitet. Marcus: Ja, ich kenne das auch so und Du vielleicht auch. Wenn man nur eingeschränkte Zeit hat für seine E-Mails, sage ich mal, und man weiß jetzt, man hat nur eine halbe Stunde oder so, man rast da ganz anders durch und kann auch viel schneller Entscheidungen treffen und liest die Dinger auch fünf mal durch, ob die Signatur stimmt und ob der Satz auch …. was weiß ich, es geht ja um den Inhalt. Kennst Du das auch? Fabian: Das kenne ich sehr gut von jetzt gerade. Bei dem letzten Projekt, das ich gemacht habe. Wir sind ja mit so einem Jeep durch Südamerika gefahren und haben eine Video-Dokumentation gedreht und dabei noch eine Firma gemanaged. Und da gab es halt so Phasen wo wir von Chile nach Peru gefahren sind. Dann waren wir irgendwie vier Tage in der Wüste und hatten natürlich alle so Prepaid Sim-Cards, aber Du bist dann irgendwie in dem ersten Dorf, da hast Du dann irgendwie noch eine 3G Connection. Da lädst Du Dir dann Deine E-Mails runter und dann hast Du halt nur eine begrenzte Zeit, weil danach mussten wir wieder irgendwie zwei Tage durch die Wüste fahren ohne Connection. Und dann habe ich auch immer diese Zeitfenster gehabt von einer Stunde. Und ich wusste, ich musste jetzt alles in dieser einen Stunden machen. Und so wie Du sagst, es kommt manchmal nicht darauf an, ob da ein Komma richtig ist oder die besten Worte benutzt worden sind, sondern einfach nur die Message rüberzubringen. Und da habe ich dann auch 15 E-Mails in 15 Minuten immer beantwortet. Mich da einfach durchgehackt. Marcus: Ich glaube, da gibt es auch ein ganz cooles Tool, das heißt: E-Mail Game. Oder so. Ich suche das mal raus und haue das auch in die Shownotes. Das habe ich eine Zeit lang benutzt. Da hat das fast noch einen Game Charakter gehabt, wie schnell Du da durch fliegst. Und das hat gut funktioniert. Fabian: Sehr geil, das gucke ich mir mal an. Marcus: Ja erzähl mal ein bisschen von Deiner Südamerika-Tour und genau, was habt ihr da gemacht? Du hast gesagt, ihr habt ein Startup gegründet. Wie crazy ist das denn? Fabian: Ja, das hat ungefähr vor einem Jahr angefangen. Da hatte ich die Idee, als ich beim World Cup in Brasilien war. Ich habe damals einem Freund einfach nur eine Facebook-Nachricht geschickt. Ich hatte da schon meine eigene Firma. Also wir haben jetzt nicht in Südamerika gegründet, ich hatte schon eine Firma seit ungefähr zwei Jahren. Und es lief alles bestens und irgendwie saß ich aber so rum im Büro in Berlin und dachte mir “Ey, ich brauche mal wieder eine Herausforderung”. Und dann habe ich meinem Kumpel David, der vier Jahre lang mit einem Bulletproof Land Rover Defender, den er von der nigerianischen Botschaft in Lagos gekauft hat, von Südafrika nach China gefahren. Und dann habe ich dem geschrieben “Hey David, what should I do with my life? Any suggestions?” Marcus: Jetzt echt? Also, hattest Du so eine Art Krise oder wolltest Du einfach nur mal wieder einen Kick reinbringen in Dein Leben? Fabian: Ja, einfach mal wieder etwas herausforderndes machen. Weil ich bin vorher mal mit einem alten Mercedes von Berlin nach Südafrika gefahren. Allerdings habe ich es nur bis Kongo geschafft. Und da habe ich mich total verliebt in diese Art zu reisen, mit dem eigenen Fahrzeug. Man ist halt nicht gezwungen nur zwischen A und B zu sein, wie wenn Du mit einem Bus fährst. Sondern Du kannst überall anhalten. Und es war halt super Adrenalin. Dauernd von der Polizei angehalten zu werden und irgendwie versuchen über die Grenzen zu kommen und ich liebe das! Und dann wollte ich wieder etwas ähnliches und dann meinte David so, der hat nichts gesagt, er hat mir nur einen Link gepasted zu einem Land Rover Defender, der auf so einem Messageboard, Hub heißt das Ding. Das ist so für Overlanders verkauft wurde. Und dann dachte ich mir so “Mh, ja okay ein Land Rover und dann?” Und dann meinte ich so “And what should I do with it?” Und er meinte so “Das ist in Buenos Aires geparkt. Vielleicht kannst Du es dann ja durch Südamerika fahren”. Das hörte sich irgendwie gut an, aber… ich kann auch nicht mehr einfach nur reisen. Weil ich habe soviel gereist, dass ich irgendwie jetzt immer während ich reise irgendein Projekt machen möchte, damit ich nicht mehr gelangweilt bin von immer den gleichen Konversationen in Hostels mit 20-jährigen betrunkenen Engländern. Und dann dachte ich mir so “mal gucken, was ich da machen könnte”. Das mit dem Land Rover hörte sich gut an. Dann war ich zum World Cup in Brasilien und habe einen Rucksack im Auto liegen gelassen und als ich wieder kam, waren die ganzen Autos in der Straße aufgebrochen und alle Rucksäcke weg, meiner auch mit einer Go Pro und einem Kindle. Dann dachte ich mir “Scheiße!” und bin dann am nächsten Tag in den Coworking Space gegangen in Recife und dachte mir “Jetzt arbeite ich einfach ein bisschen und gewinne irgendwie das Geld, was ich jetzt verloren habe, zurück. Und dann kaufe ich mir die Go Pro wieder.” Und dann habe ich Ed, das war so ein Typ der neben mir saß, erzählt, dass meine Go Pro geklaut worden ist und am nächsten Tag hat er mich zum Mittagessen eingeladen und hat mir so ein Buch überreicht. Total zeremoniell. Ich machte dieses Buch auf, das war “Emprededores Brasileiros”, also Brasilianische Unternehmer, so hieß das Buch. Dann in der ersten Seite stand drin “Hi Fabian, es tut mir total leid, was Dir passiert ist. Ich hoffe, dass Du neben diesem Brasil, was Du jetzt gesehen hast, auch das Brasilien kennenlernst, welches innovativ und kreativ ist und voll von coolen Ideen.” Und dann war ich total bewegt von dieser Geste. Marcus: Ja, wie geil! Fabian: Ja voll geil. Und dann sind wir eine Stunde durch die Altstadt gelaufen. Die Altstadt, die vorher für mich aussah wie total abgewrackt. Die Häuser alle verschlossen, Kinder ohne Schuhe, die im Eingang liegen und so was. Und mit Ed hat sich jedes zweite Haus dann konvertiert in irgendwie einen Incubator, ein Startup, ein Coworking Space, weil er die ganzen Leute da drin kannte und wir darein gegangen sind und nach einer Stunde hatte ich eine Tasche voll mit Business Cards. Und da hat es Klick gemacht in meinem Kopf. Und da hatte ich die Idee “Okay, Land Rover in Buenos Aires, dieses ganz andere Südamerika, was ich jetzt kennengelernt habe. Wir sollten eine Video-Doku machen über dieses kreative, innovative Südamerika”. Und so ist dann die Idee von Startup Diaries entstanden. Und dann sind Dominik, das ist mein Business Partner aus Rumänien. Den habe ich in Bukarest auf so einem Car-Sharing Trip kennengelernt. Und Vin, das ist ein gemeinsamer Freund von uns aus Vietnam. Wir sind dann zusammen nach Buenos Aires geflogen, haben den Land Rover gekauft mit der Mission auf der einen Seite, unsere Firma zu managen während wir 20.000 km durch alle südamerikanischen Länder fahren. Und auf der anderen Seite Leute zu treffen, die irgendwie Arbeit redefinieren. Also das kann der Psychologe sein, der psycotherapy über Skype macht oder der digital Nomad oder irgendwelche Leute, die Technolgie und Tools dazu benutzen, anders zu arbeiten, fernab von 9 to 5 und Hierarchien. Und das ganze haben wir dann in einer Video-Dokumentation zusammengefasst. Marcus: Boah, mega spannend. Und die Video-Dokumentation, die hieß dann Startup Diaries? Fabian: Genau Startup Diaries ist so eine Art von Real Time Wepisode Series, wo wir alles zwei Wochen so einen 10 Minuten Clip releast haben. Einerseits über uns und die Herausforderung eine nomadische Firma zu sein. Weil wir sind wirklich eine Firma mit zwei Gründern und vier oder fünf Freelancern, die noch mit dranhängen. Und auf der anderen Seite, Leute zu zeigen, di
Interview mit Vladi Melnik von Affenblog
Hey Leute, hier ist schon eine neue Folge der LifeHackz-Show live aus Mallorca. Feli und ich sind hier gerade im Bedndesk Coworking und Coliving Space vom Matthias. Matthias ist ein Mallorquiner, den wir auf der DNX Global kennengelernt haben. Er hat uns spontan eingeladen, den Place hier mal auszuchecken und ich muss sagen, es ist richtig, richtig geil. Also hier scheint die Sonne, das Meer ist vor der Tür, man kann richtig viel unternehmen. Wir sind wieder mega produktiv, wie immer in so kleinen Orten. Und ich habe mir den Vladi Melnik vom Affenblog auf den Podcast geholt. Vladi ist noch in seinen 20er Jahren und hat dafür schon richtig viel auf die Beine gestellt. Checkt es aus, viel Spaß! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESbedndesk
STARTINWP
Podcast Helden
Affenblog
Copyblogger
Quick Sprout
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Hey Vladi, cool dass Du am Start bist! Wo genau bist Du gerade und ... Vladislav: Ich ... Marcus: Ja? Vladislav: Ich wollte jetzt schon dazwischen quatschen. (Beide lachen laut) Erzähl! Marcus: Ähm ja, erstmal cool, dass Du am Start bist, fangen wir nochmal so an. Vladislav: Ja, danke! Marcus: Wo bist Du gerade und wie würdest Du Dich selber bezeichnen? Womit verdienst Du Dein Geld? Vladislav: Also ich bin gerade am Bremerhaven an der Nordseeküste und ich bezeichne mich einfach gerne als Internet-Unternehmer. Das macht die Sache einfacher. Marcus: Ja, womit hast denn angefangen und was waren da so die nächsten Steps? Und wo stehst Du heute oder was ist heute so Dein Fokus? Vladislav: Ich war damals selbstständiger Web-Designer. Das war alles toll, ich hatte einen Umsatz, es hat Spaß gemacht. Das Ding ist halt: Ich war nicht nur Web-Designer, sondern ich war auch Screen-Designer. Bzw. ich war nur Screen-Designer. Das heißt, ich habe nur Layouts gemacht ohne Programmierung. Marcus: Das heißt damals, Du hast eine Ausbildung gemacht oder ein Abi oder Studium und bist dann direkt in die Selbstständigkeit gestartet oder wie war das? Vladislav: Nein, das ist ein bisschen komplizierter. Ich habe angefangen mit dem Designen mit Fitzeln. Dann habe ich immer noch so ein bisschen für so Eastboard Clans... kennst Du die? Bestimmt oder? Marcus: Nee, Clans ist das so Rollen-Computerspiele oder was? Vladislav: Das ist so Counter Strike und so. Marcus: Ja nee, da war ich nie drin so. Vladislav: Ach da warst Du nicht drin, okay. Auf jeden Fall habe ich damals viel für die Layouts gemacht und danach ging das immer so weiter und irgendwann waren da halt richtige Kunden am Start. Danach habe ich aber so ein bisschen pausiert oder nur nebenbei gemacht. Dann habe ich eine Ausbildung bei der Sparkasse in der IT gemacht. Also etwas ganz anderes. Ich dachte “mach mal was Richtiges” ne? Marcus: Mach mal einen Erwachsenen-Job, wie Conni sagt. Vladislav: Ja ja genau. Da war ich auch immer im Anzug und hab es dann auch nach der Ausbildung noch ein halbes Jahr dort ausgehalten und dann habe ich gesagt “Okay, kein Bock mehr! Ich mache diese Web-Design Geschichte”. Marcus: Und das war aber schon so mit 18, 19 oder wie alt warst Du da? Vladislav: Mit 17 habe ich, glaube ich, angefangen. Da war ich mit 19 1/2 fertig und habe dann mit 20 oder 21 mich selbstständig gemacht zum Web-Designer. Marcus: Krass. Vladislav: Das habe ich dann auch ein Jahr lang gemacht und dann habe ich aber gemerkt “Hey, irgendwie malst Du nur bunte Bilder” weißt Du? Das macht ja auch nicht so viel Spaß. Und da dachte ich “Ich kann das nicht mein Leben lang machen, bunte Bilder malen.” Das macht einfach nicht so viel Spaß und erfüllt mich nicht so. Im Zuge dessen musste ich auch Kunden akquirieren. Das muss man ja. In Kaltakquise war ich nie so gut. Und ich glaube, wenn wir ehrlich sind, niemand mag Akquise, das ist kein gutes Ding. Da bin ich halt auf dieses Thema Bloggen und Content Marketing gekommen. Und auch, wie man mit einem Blog oder um einen Blog ein Business baut. Und da habe ich gedacht “Hey, das ist genau das, was ich will. Das ist genau das, was ich auch kann” und deswegen habe ich alles auf eine Karte gesetzt und dann losgelegt. Marcus: Cool! Das wollte ich jetzt aber noch fragen: Du bist relativ früh dann schon zur Einsicht gekommen oder hast gemerkt “Ey, das ist nix für mich”. Hattest Du irgendwelche Vorbilder oder Bücher gelesen oder so, die Dir den Rücken gestärkt haben oder die Dich dann in dem frühen Alter schon so tough den Weg haben gehen lassen? So dass Du weißt “Auf keinen Fall einen 9 to 5 Job. Das hat jetzt gereicht bei der Sparkasse”? Weil ich glaube, so früh sind ja wenige wirklich bereit All-In zu gehen und gerade in Deutschland sich selbstständig zu machen. Vladislav: Ja ja klar, das stimmt. Das Ding ist halt - wie gesagt - ich habe das im Prinzip, so rückwirkend betrachtet, schon mein halbes Leben gemacht. Also seitdem ich 14 bin, bin ich Screenlancer. Ich war schon immer so ein kleiner Unternehmer und habe halt immer weiter gemacht. Das mit dieser Sparkasse und so, davor noch ein Fachabi habe ich gemacht, das war quasi so ein Umweg, den ich gegangen bin. Ich dachte halt, ich gehe den richtigen Weg, das war dann aber doch der falsche. Und ich habe das einfach im Endeffekt bei der Sparkasse gemerkt. Das ist ja quasi der 9 to 5 Job. Im Anzug immer hingehen und auch Bankwesen ist ja sehr traditionell. Marcus: Absolut. Aber ich glaube auch, dass vielen Menschen so etwas mal helfen würde. Gerade die jetzt vielleicht frisch von der Uni kommen und noch nie irgendwo gearbeitet haben oder vielleicht ein Praktikum gemacht haben. Aber gar nicht diesen Schmerz - also für mich war das auch ein echter Schmerz morgens aufzustehen und dann 9 to 5 in den Job reinzugehen und für jemanden anderen zu arbeiten und zu funktionieren. Quasi während dieser Zeit, in der Du angestellt bist, nur für Deinen Chef dasein zu müssen um dann am Wochenende wieder auszurasten und dann wieder voll in dieses Tanztheater einzusteigen. Wer das nicht mitgemacht hat, ist meistens … oder öfters sind es auch Menschen, die das dann vielleicht nicht ganz so tough durchziehen, wie jemand, der das schon mal erlebt und gehabt hat. Und der dann sagt “Nee, ich mache alles! Ist mir scheißegal, aber ich gehe da nicht mehr in dieses Office zurück!” Vladislav: Das stimmt. Das war auch bei mir so, dass ich gesagt habe “Hey, das ist genau das, was ich nicht möchte!” Diese Erkenntnis ist ja auch gut. Du siehst ja auch, wie soll ich das nett ausdrücken? Die Leute, die schon ein bisschen älter sind, die dort arbeiten, das ist ja quasi so Deine Zukunft, wenn Du es so sehen willst. Und dann kannst Du ja auch abwägen “Okay, ist das die Zukunft, die ich einschlagen möchte oder nicht?” Das war bei mir halt nicht so. Marcus: Okay, und dann hast Du Dich selber eingelesen oder hast davon gehört und hast halt gesagt “So Content-Marketing könnte eigentlich das Tool sein, was irgendwann die Kaltakquise, die mir überhaupt kein Bock macht, ersetzt.” Vielleicht erklärst Du nochmal kurz, was Content-Marketing genau ist, in Deinen Augen. Vladislav: Das ist im Prinzip einfach nur Marketing mit Hilfe von kostenlosem Inhalt. Das können Blogartikel sein, Videos, Podcasts - so wie wir jetzt. Das ist halt alles Content-Marketing. Marcus: Genau. Und Du hast das ganze unter einer eigenen Domain auf einem Blog gemacht? Vladislav: Genau, auf dem Affenblog. Den hatte ich halt auch schon quasi… Also ich war Web-Designer und habe den Blog schon aufgesetzt. Einfach nur, weil ich Bock auf diese Marke “Affenblog” hatte. Auch auf dieses Theme, das Layout und die Farben. Und dann habe ich halt gedacht “Okay, jetzt habe ich hier eine Hülle” und kam dann auf diese Themen und habe gesagt “Das passt perfekt! Jetzt nehme ich im Prinzip diese Hülle einfach dafür”. Marcus: Haha cool! Also auch mal anders, wo Du zuerst gesagt hast “Ich habe Bock auf das Branding” und hattest das schon quasi vor dem geistigen Auge und hast gesagt “Das ist cool, ich bin Designer, ich brande mir das jetzt mal runter und mache eine Website. Und jetzt baue ich noch Inhalte und mal gucken, was dann gemacht wird”? Vladislav: Genau! Ich kam halt auf dieses Thema Bloggen und Blog Business und da dachte ich “Okay, da muss ich dann auch mal einen Blog starten”. Da habe ich ihn mir gleich gebrandet und hatte aber halt noch keinen Content. Viele Designer machen das ja immer so. Die machen immer das Drum-herum, aber das Wichtig vergessen sie halt. Marcus: Ja, und nützliche Inhalte sind dann halt - wie Du schon gesagt hast - Artikel. Ich glaube, Du hast bei Dir auch ein kleines Wikipedia bei Dir auf dem Affenblog aufgebaut. Ist das richtig? Vladislav: Was meinst Du jetzt konkret? Nicht das ich wüsste... Marcus: Auf jeden Fall eine gute Sichtbarkeit zu vielen Online Marketing Begriffen oder so. Ich weiß noch, dass ich selber mal etwas aufgebaut habe und geguckt habe aus verschiedenen Quellen, wie die zum Beispiel Online Marketing definieren oder so. Vladislav: Ah okay! Ich glaube, ich habe mal einen Artikel darüber geschrieben. Aber das ist ja cool, dass der so gut dabei ist. Marcus: Genau. Der hat extrem gut gerankt. Also vorher bin ich auch schon immer wieder auf den Affenblog gekommen und dachte so “Ey, krasser Name”. Vladislav: Ja der ist abgefahren ne? Marcus: Es bleibt auf jeden Fall irgendwie hängen, weil Du denkst so “Affenblog?! Was hat das jetzt mit Affen zu tun?” Wie bist Du darauf gekommen? Vladislav: Ich bin halt ein großer Fan von Virgin oder Richard Branson. Ich meine Virgin ist ja auch - Jungfrau - mega abgefahren. Da dachte ich “So etwas abgefahrenes brauche ich auch”. Und dann habe ich einfach ü
Interview mit Thomas Jakel von Strandschicht
Hey Leute, was geht ab? Hier ist LIFEHACKZ, hier ist Berlin und hier scheint die Sonne. Ich habe mich heute mit dem lieben Thomas Jakel von Strandschicht in der Turnhalle in Berlin-Friedrichshain getroffen und mit ihm darüber geredet, wie man denn in das richtige Mindset zum Business starten kommt. Wir haben aber auch darüber gesprochen, wie er seine sozialen Projekte gestartet hat, wie er da immer wieder auf neue Ideen kommt und was ihn antreibt. Viel Spaß beim Interview! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTES
Strandschicht
Guts for Change
Guts for Change auf arte
Generation Y Founders
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Hey Leute, cool dass ihr am Start seid bei der neuen Folge von LifeHackz, heute mit Thomas Jakel. Thomas, wenn man Dich fragt - Du bist so umtriebig, Du machst so viele Projekte - als was würdest Du Dich bezeichnen, wenn jemand auf einer Party in der Küche fragt “Thomas, womit verdienst Du Dein Geld?” Was machst Du? Thomas: Oh lá lá! Ich verdiene mein Geld tatsächlich vor allem mit meiner Online Firma Strandschicht, die ich mit einem Kollegen habe und mit Side-Projects, wobei ich meistens das Geld was darein kommt, wieder reinvestieren möchte in die Projekte. Wenn Du mich fragst was ich mache, dann bezeichne ich mich jetzt gerade meistens als Entrepreneur, als Social Entrepreneur, Adventurer und Changemaker. Aber wie gesagt, das sind eher so Aufhänger und ich habe jetzt nicht so eine feste Identität darin, sondern das geht in so eine gewisse Richtung. Das sind Sachen, mit denen ich mich identifiziere und in die ich mich weiter entwickeln möchte. Marcus: Das heißt, das sind so Ankerpunkte, die jetzt aktuell in Deinem Leben eine Rolle spielen aber vielleicht in zwei Jahren wieder ganz anders sein können? Thomas: Also ich denke mal, das Entrepreneurship-Thema wird weiterhin eine Rolle spielen, dass ich soziale Projekte zum Beispiel oder Social Businesses gründen möchte. Und dass ich auch Abenteuerreisen machen möchte und definitiv Sport und so. Aber was sagst Du jemandem, der - ich sage mal beispielsweise - einen normalen Job hat? Was soll ich dem sagen, was ich mache? Dann geht es meistens so los: Okay, ich habe eine Firma, die bezahlt mir mein Geld, aber da investiere ich wenig Zeit rein, weil ich nicht muss. Und die Zeit nutze ich dann allerdings wieder für andere Projekte und deswegen arbeite ich doch irgendwie sehr viel. Nur dass es eigentlich keine Arbeit ist, weil ich das Zeug liebe. Ja genau, irgendwie so sieht es aus. Marcus: Aha, cool. Also Du hast eben gesagt, Du machst Strandschicht, bist auch sozial unterwegs als Socialpreneur. Was waren da Projekte, die Du schon gestartet hast? Thomas: Also, da gibt es ganz ganz viele Projekte, die ich schon gestartet habe. Ganz viel davon habe ich auch wieder eingestampft. Weil es vielleicht teammäßig nicht funktioniert hat, weil ich auf dem Weg auch einfach Sachen gelernt habe. Die waren mir vorher einfach nicht bewusst. Dass ich Sachen machen möchte, die mir wirklich am Herzen liegen oder das Business-Modell auch einfach schlecht war. Selbst wenn da die ersten paar tausend Euro reingekommen sind, die waren irgendwann einfach nicht mehr geil. Aktuell ist es eben meine Firma Strandschicht, die ich mit einem Kollegen zusammen habe, dem Bastian. Dann ist es Eco-Toiletten, wo ich gerade so eine Investorenrolle mit innehabe und wo ich auch operativ ein bisschen draußen bin, aber in gewissen Punkten pushen kann und auch glaube ich ein bisschen visionäre Ideen dahinter habe. Dann ist es Non-Water Sanitation, mit dem wir das vereinen und wir bauen ökologische Toiletten in Indien damit. Da sind wir aber gerade noch in der Startphase. Wir haben jetzt die ersten Leute eingestellt und da müssen wir noch den proof of concept finden und wie wir die Finanzierung da aufstellen und so weiter. Aber das ist so mein Traum, da ein richtig großes Social Business aufzubauen und den Leuten halt zu helfen, weil die dort keine Toiletten vor Ort haben. Und dann mache ich gerade mit einem weiteren Kumpel einen Gründerkurs, weil ich jetzt einfach so viel gelernt habe. Von Dir gelernt habe, von anderen gelernt habe und ganz gut darin bin, dieses Wissen zu bündeln. Das zu nehmen und dann Leuten Schritt für Schritt zu sagen: Hey Leute, macht das so. Und ich kann Leute gut pushen und ich kann ihnen helfen an sich zu glauben, dass sie das Potential in sich sehen. Ich lasse Sache gerne und schnell einfach aussehen, sodass Leute handeln. Das macht mir viel Spaß. Also anderen zu helfen, dass die auch in die Gänge kommen und danach sagen “Geil! Was für eine geile Reise!” Marcus: Hast Du da eine besondere Idee oder einen Tipp, wie man die Leute dann triggert und in die Umsetzung bekommt. Weil ich glaube, es gibt viele gute Ressourcen im Netz, wenn man lange genug sucht. Und man kann sich das ganze Wissen aneignen. Aber gerade in Deutschland fehlt vielen der Mut dann wirklich in die Umsetzung zu gehen. Was gibst Du denen auf den Weg? Oder wie versuchst Du das? Thomas: Das eine ist das Mindset wirklich zu verändern und aufzuzeigen: Okay, wenn Du Deine Glaubenssätze in manchen Bereichen änderst, dann kannst Du das machen. Und die einfach mit den Leuten zu verändern, sodass sie anfangen andere Sachen zu glauben. Weil sich dann einfach die Handlungen widerspiegeln. Was ich glaube, so handel ich und das sieht man dann sofort. Der andere Punkt ist, was Du auch schon sagtest, die Ressourcen sind alle da. Es ist alles vorhanden. Es braucht eigentlich auch kein Onlinekurs in dem Sinne, dass man da irgendwie besonderes Wissen findet. Aber es ist halt verstreut. Und am besten bekommst Du es aus einer Quelle, der Du vertraust, die Du magst und die Du schon irgendwie kennst. Dann versuche ich den Leuten ganz genau zu zeigen, was sie tun müssen. Es einmal vorzumachen, dass man mir über die Schulter gucken kann. Oder dass man anderen über die Schulter gucken kann: Wie genau habe ich die Webseite aufgesetzt? Wie genau habe ich das jetzt gemacht? Und es geht nicht so sehr darum, dass die Leute das nicht selber lernen könnten, sondern dass sie innerlich irgendwo eine Blockade haben, weil sie glauben “ich bin nicht der Entrepreneur oder die Unternehmerin oder so. Ich bin das nicht!” Und in dem Moment, wo Du den Leuten die Karten komplett offenlegst und denen zeigst “Guck mal, ich koche auch nur mit Wasser. Ich bin einfach nur rotzfrech und deshalb komme ich hier gerade weiter”, dann können das Leute imitieren. Die steilsten Lernkurven hatte ich da, wo ich anderen Leuten über die Schulter gucken konnte oder da, wo ich extrem aus meiner Komfortzone herausgegangen bin. Aber das Über-die-Schulter-Gucken und wirklich jemand anderen imitieren zu können, das ist halt extrem wertvoll, finde ich. Marcus: Ja und ich finde, das fehlt auch in vielen Onlinekursen. Klar, der große Vorteil von einem Onlinekurs ist, dass das Wissen erstmal sehr komprimiert aufbereitet ist und dann gut verdaulich irgendwie serviert werden kann. Darum kaufe ich mir auch ziemlich gerne Onlinekurse. Aber oftmals ist es ja so, dass Du nicht 100% abgehoben wirst oder mal über die Schulter gucken kannst, wie Du schon sagtest, mit Screenflows oder? Thomas: Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich hatte auch schon etwas “falsch gemacht”. Beziehungsweise, ich habe einfach über Sachen gesprochen, aber jetzt fange ich immer so an, dass wenn ich jemandem etwas zeigen will: dann zeige ich Dir den freaking Bildschirm von mir, damit Du halt genau siehst, auf welchen Balken ich klicke. Und dann sagst Du Dir: Okay, meine Maus dahin bewegen und klicken und dann passiert das. Das kann ich ja auch.” So, oder wenn es jetzt darum geht, ich möchte jetzt mal einen Entwickler einstellen und der soll mir da irgendetwas bauen. Für die meisten ist das halt, wie aus einer anderen Welt. Aber dass die da auf diese Seite gehen können, vier, fünf Zeilen zu schreiben und dann dem Typen sagen “Okay, mach mal bitte das auf meiner Seite. Welche Logins brauchst Du denn? Ich habe keine Ahnung davon.” Und dann sagt der Dir “okay, für 10$ die Stunde werde ich jetzt in Deinen Google-Account reingehen und Dir so eine Remarketing Kampagne einstellen, damit die Leute dann von Deiner Werbung verfolgt werden.” Zum Beispiel. Es kann auch irgendetwas anderes sein. “Mach mir mal bitte, dass mein Mail schön funktioniert und dass ich E-Mail Adressen einsammeln kann. Okay, was kostet das?” Und meistens kostet es nicht die Welt, aber Du musst da einfach sagen “okay, ich nehme jetzt mal 100,00 € in die Hand, damit das passiert.” So, und da habe ich gelernt, dass ich die Welt so bewegen kann und das mit nicht mal so viel Geld. Marcus: Ja, das ist glaube ich ganz gut, dass Du das nochmal sagst. Weil genau das war auch irgendwann mal unser Problem. An dem Punkt angelangt zu sein, dass man weiß “eigentlich könnte ich es jetzt outsourcen, aber ich traue mich noch nicht ganz und weiß nicht genau, wo mein Geld hingeht und wie schreibe ich überhaupt das Briefing? Das ist ja alles irgendwie so eine Darkworld und ich kenne mich da überhaupt nicht aus. Und vielleicht werde ich dann auch noch verarscht und die ganze Kohle ist weg.” Ich glaube, das ist ganz wichtig da die Leute auch an die Hand zu nehmen und zu sagen “hey, das ist alles irgendwie valide. Es gibt sogar auf Plattformen wie Upwork, da habe ich eine 30-Tage Geld zurück Garantie, bei Leuten, die ein ziemlich gutes Profil haben. Die haben ja alle Bewertungen. Das kennen die meisten vielleicht schon von Airbnb oder von Ebay. Also es ist alles sauber und natürlich, was da abläuft. Thomas: Ja, das muss man einfach wirklich ausprobieren. Und ich muss auch sagen, also für mich, ich falle auch noch viel zu oft zurück und sag dann “ach, ich mache das fix selber.” Aber im Prinzip muss man sich irgendwo bestrafen, wenn man manche Sachen macht, die man nicht machen sollte. Und das kann man machen, indem man sich Punkte abzieht. Man kann sich zum Beispiel eine Punkteliste geben. Für verschieden Aktivitäten sammle ich Punkte. Da habe ich meine Score-Card und dann für manche Aktivitäten, die ich nicht machen sollte, gehen die wieder runter. Und vielleicht konditioniert man sich dann dahin, dass man sagt “Okay Mist! Ich will keine Punkte verlieren.” Das man das so ein bisschen ins Spielerische reinbringt. Es macht schon auch Sinn, dass man manche Sachen lernt, die man im Online Marketing macht, zum Beispiel. Oder wenn man merkt “Okay, das hält mich jetzt davon ab überhaupt irgendetwas zu machen, dann sollte ich es abgeben.” Oder überhaupt mal die Möglichkeiten aufzuzeiten, was einfach verfügbar ist. Dass das Wissen der Welt verfügbar ist und dass die Arbeitszeit anderer Menschen irgendwo verfügbar ist. Dass man auch keine Millionen haben muss, um Entwickler mal dazu zu holen oder schlaue Fragen zu stellen. Marcus: Ja, aber das ist mir ehrlich gesagt, auch mega schwer gefallen, das erste Mal loszulassen und zu denken “Ach komm, das schaffst Du auch selber” oder “Die fünf Minuten hast Du jetzt auch noch und die zehn Minuten…”. Aber das Ding ist ja: Es summiert sich ja. Es kumuliert sich so und am Ende hast Du den ganzen Tag nur Bugfixing gemacht für irgendwas, wo Du vielleicht für 10$ etwas hättest anders besser lösen können über so eine Freelancer Plattform. Du bist einer der Gründer vom Ideacamp in Berlin, denen ich persönlich sehr viel zu verdanken habe. Das würde ich gerne noch einmal unterstreichen. So ohne euch wären wir wahrscheinlich überhaupt nicht da, wo wir jetzt sind, Feli und ich. Weil wir nach unserer ersten Weltreise einen Coworkingspace gesucht haben, uns das Betahaus angeguckt haben. Dann über Conni Biesalski, also auch wieder
Interview mit Aristo Luis von Culture of Warrior
Hey Leute, hier ist Marcus, hier ist LIFEHACKZ! Willkommen zu einer neuen Folge! Ich habe mich heute mit Aristo Luis, dem Culture of Warrior. Aristo ist Kampfsportler, Aristo ist Youtuber, hat eigene Show dort. Aristo steigt auch selber in den Ring und macht Kämpfe. Aristo probiert aber auch sämtliche anderen Kampfsportarten aus. Kurz gefasst: Super sympathischer, spannender Kerl. Check it out, viel Spaß! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESYouTube Kanal: Culture of Warrior
Aristo Luis Facebook Spitfire Academy Invictus Fight Night.
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Aristo Luis Marcus: Ja Hi, Willkommen zu einer neuen Folge von LifeHackz! Wir sind hier in Friedrichshain bei richtig geilem Wetter. Endlich ist der Sommer auch in Berlin angekommen. Und was noch viel geiler ist, ich habe einen mega spannenden Menschen neben mir, den Aristo. Hi Aristo, was machst Du und wer bist Du? Aristo: Hi, mein Name ist Aristo Luis. Ich betreibe mit meinem Kollegen Dominik den Channel Culture of Warrior und ich bin Leistungssportler, lebe den Sport und bin ein Mensch, der das Leben genießt. Marcus: Ja, das finde ich ehrlich gesagt auch richtig cool und faszinierend an Dir. Wenn man anfängt Deine Videos zu gucken auf Deinem Youtube Kanal merkt man direkt, das was Du machst, erfüllt Dich total mit Freude und es ist auch total authentisch. Ich gucke eigentlich jede Folge auch immer wieder gerne, weil ich weiß, das ist authentischer Scheiß. Da ist nichts vorgespielt, sondern mitten aus dem Leben und ich glaube, genau so geht’s. Vielleicht kannst Du mal sagen, wie ihr auf die Idee gekommen seid, einen Youtube Chanel zum Thema Culture of Warrior zu machen? Vielleicht sagst Du uns auch noch einmal die URL und was ihr damit alles covert. Aristo: Die Idee kam eigentlich als ich auch eine zeitlang als Fitnesstrainer gearbeitet habe. Ich kenne auch solche Leute, wie Julian Zietlow und Eyal. Vor allem auch Julian hat mir damals gesagt “Aristo, mach doch mal was mit einem Channel in Richtung Kampfsport. Anfangs war es nicht mein Ding. Mit der Zeit wird man natürlich älter und da habe ich mir gedacht “Hey, ich probiere das einfach mal aus, was soll ich daran falsch machen?” Dann habe ich Dominik über seine Freundin kennengelernt und habe ihn darauf angesprochen.Er fand, es war eine coole Idee, weil mit solchen Sachen wie Aufnehmen und Schneiden, da habe ich echt keine Ahnung von. Da habe ich wirklich jemanden neben mir gebraucht. Er hat dann auch zugesagt. Und somit ist das Ganze dann entstanden. Dann war es einfach “cool, wir verstehen uns, kommen auf einen Nenner, lass uns einfach loslegen!” Dann haben wir die ersten paar Videos gemacht und gesehen, dass es bei den Leuten cool ankam. Da habe ich auch mit Julian Zietlow den Start gehabt. Und von da an, haben wir gesagt, cool, wir bleiben am Ball. Marcus: Cool! Also ich glaube was ganz wichtig ist, einfach machen! Nicht zu viel einen Kopf machen. Da stand ich mir früher auch selber im Weg bei vielen Online Projekten, die ich gestartet habe. Und der Deutsche tendiert ja auch immer dazu, das perfekte Business durch zu planen. Vielleicht auch noch viel Kohle zu verbrennen und viel Zeit. Und dann gehst Du raus und denkst “Ey, keine Sau interessiert sich dafür” ne? Aristo: Genau. Das war ja das Problem, dieses Pro und Kontra abwägen. Wo sind die Vorteile? Wo sind die Risiken? Gerade die Risiken sind mir zu hoch, also mache ich es nicht. - Quatsch! Wenn Du eine Idee hast, dann mach es einfach. Man muss es so sehen: Entweder Du machst es oder irgendwann kommt ein anderer und macht genau dasselbe und Du beißt Dir dann voll auf die Zunge und sagst “Mist! Hätte ich das auch mal gemacht.” Und das war für uns einfach das Ausschlaggebende, wo wir gesagt haben “Ey, wir ziehen das jetzt einfach durch. Wir investieren kaum etwas und selbst, wenn es nicht klappt, wir haben es gemacht; eine coole Erfahrung im Leben gemacht; weiter geht’s”. Marcus: Auf jeden Fall. Man verliert ja nie ganz, weil man gewinnt immer an Erfahrung, egal was Du machst. Seit wann gibt es den Channel und wie viele Subscribers habt ihr da im Moment? Aristo: Also gerade sind wir auf die 3.000 gekommen, Tendenz steigend. Zum Glück, danke auch nochmal an alle User! Den Channel gibt es jetzt knapp ein Jahr. Wir steuern langsam auf ein Jahr zu. Man muss natürlich auch sagen, das fluktuiert natürlich auch immer. Wir haben Zeiten, wo man natürlich Schule und Ausbildung und so weiter hat und selber arbeitet. Da konnten wir nicht immer kontinuierlich drehen. Wahrscheinlich hätte man auch schon mehr erreichen können. Aber lieber man wächst langsam und stetig und dafür bleiben wir einfach authentisch. Anstatt dass wir, sage ich mal, 100 Videos in einer Woche machen und irgendwann merken und sehen die Leute “Hey, jetzt geht es einfach um’s Kommerzielle”. Sonst würde ich die Leute nicht so zuballern. Lieber machen wir wenig, vielleicht auch lieber ein gutes Video, wo die Leute sagen, das ist zwar nur ein Video, aber es macht Spaß das Video drei Mal hintereinander zu schauen. Marcus: Also lieber dann den Mund aufmachen, wenn man auch etwas zu sagen hat und nicht so “ey scheiße, ich muss ja jetzt jeden Tag drei Videos drehen” und irgendwann kommt nur noch Kacke bei rum. Aristo: Ja, das wollte ich jetzt nicht so sagen, aber wirklich, genau so ist es. Marcus: Und wielange beschäftigst Du Dich schon mit dem Kampfsport und wie bist Du dazu gekommen? Aristo: Oh, mit Kampfsport beschäftige ich mich jetzt eigentlich seit knapp 11 oder 12 Jahren. Ich bin jetzt 27 und habe mit 14 oder 15 angefangen. Davor habe ich auch Fußball gespielt, was ja viele nicht glauben. Ich hatte mich auch in Football und allem versucht. Ich habe schon immer diesen Körperkontakt gesucht. Beim Fußball habe ich immer gelbe Karten bekommen. Football war mir damals auch von der Familie her ein bisschen zu teuer, die ganze Ausrüstung. Und irgendwann bin ich mit den Kumpels so auf die Idee gekommen “Komm, lass doch mal zum Kampfsport gehen, das ist billig, Du brauchst nicht viel - einfach nur Deinen Willen”. Dann bin ich dahin gekommen und von da an, habe ich mich in den Sport verliebt. Weil Kampfsport ist für mich ein Sport, wo ich wirklich auch sage, da gehört kein Talent dazu. Du lernst dazu, wenn Du lernen willst und Du kannst immer besser werden durch hartes Training. Und deswegen liebe ich einfach Kampfsport. Marcus: Das heißt, für Dich ist Kampfsport einfach der heiße Scheiß. Du kannst Dich voll auspowern und durch jedes Training, das Du mehr machst, gewinnst Du dann wieder an Skills, ne? Aristo: Genau. Du wächst halt über Dich hinaus. Du kannst Deine eigenen Grenzen überwinden. Da gibt es kein besseres Gefühl. Für mich persönlich gibt es keine bessere Sportart wie Kampfsport, wo Du das halt so ausleben kannst. Vor allem in dem Maße. Marcus: Und wenn Du jetzt Kampfsport sagst, was meinst Du damit konkret? Beziehungsweise was hast Du schon alles getestet? Womit bist Du eingestiegen? Was würdest Du vielleicht auch Leuten empfehlen, gerade so zum Einstieg? Aristo: Also ich bin damals mit Muay Thaiboxen eingestiegen und es macht mir heute immernoch Spaß, weil Du lernst nie aus. Und wir müssen sowieso sagen, danach kam natürlich so ein Hype wie Ong-Bak mit Tony Jaa und jeder wollte Muay Thai und K1. Aber ich habe auch viele andere Sachen ausprobiert, wie Kali, Escrima, Stockkampf. Da habe ich auch schon krasse Videos gesehen. Marcus: Wo kommt das her? Aristo: Ich glaube, das hat ein Franzose damals erfunden. Ich habe es damals in der Sportschule mal gemacht. Das war halt so ein Mix aus Stockkampf, Messerkampf und ein paar Muay Thai Elementen. Ich glaube aber, der Ursprung war in Frankreich. Ich möchte aber nichts Falsches sagen. Also korrigiert mich, wenn ich da falsch liege. Aber der Ursprung soll wohl Frankreich gewesen sein und hammer geil. Also ich sag, Kampfsport - egal welche Kampfsportart. Wenn es Dir Spaß macht, dann mach es. Ich selber bin in Sachen Kampfsport offen. Ich habe mich sogar mal im Kung Fu versucht. Das war in dem Sinne nix für mich, weil für Kung Fu musst Du viel ruhiger sein. Ich bin da gerne auch so einer, der will nach vorne marschieren, sag ich mal so. Einfach mal drauf los hauen, wild durchdrehen. Und im Kung Fu war es immer “bleib mal gelassen”. Dann habe ich gesagt “ist zwar auch geil, wenn Du es drauf hast, aber ich will eher wirklich etwas, wo es heißt: Auf die Fresse”. Marcus: Und gibt es jetzt einen Kampfsport, wo Du auch in den Ring steigst und regelmäßig Wettkämpfe machst? Aristo: Ja mit K1, Kick Thaiboxen. Da mache ich selber Wettkämpfe und bin auch selber aktiv. Ich denke auch noch nicht daran, damit aufzuhören. Marcus: Auch nicht, wenn Du dann irgendwie total zerbeult nach dem Kampf in der Kabine sitzt und vielleicht auch noch verloren hast und denkst “Scheiße, wofür machst Du denn hier die ganze kacke?!” Kannst Du Dich da immer wieder motivieren und woher holst Du dann die Motivation? Aristo: Also wenn ich zerbeult in der Kabine sitze dann sage ich: Jetzt erst recht! Jetzt will ich weiter trainieren und noch besser werden. Die Motivation hole ich einfach daraus, dass ich sage: Wenn ich jetzt im Kampfsport aufgebe, dann gebe ich eigentlich auch irgendwo mein Leben auf. Ich verknüpfe das mit meinem Leben. Gewinne ich einen Kampf im Ring, dann zeige ich mir selbst “Ey, Du kannst auch im Leben einiges erreichen”. Verliere ich, dann sage ich “Gut, reiß Dich zusammen, steh wieder auf und mach weiter”. Also ich beziehe das immer aufs Leben. Im Leben hast Du mal gute Zeiten. Dann geht es Dir echt beschissen und Du musst Dich wieder zusammenreißen. Dann hast Du auch mal dementsprechend gute Zeiten, schlechte Zeiten. Also es pendelt immer hin und her. Und so ist es auch im Kampf. Du kannst nicht immer gewinnen. Mal verlierst Du. Ich habe auch sage ich mal, die ersten zwei Kämpfe in diesem Jahr verloren. Den ersten sogar ganz bitter. Im zweiten habe ich schon ein bisschen besser gekämpft. Da konnte ich sagen “Okay, den hast Du zwar verloren, aber irgendwo bist Du Sieger der Herzen”. Aber wenn ich jetzt anfange aufzugeben in Sachen Kampfsport, dann sage ich ganz ehrlich: Dann werde ich im Leben auch immer aufgeben. Du kannst es Dir nicht erlauben, im Leben aufzugeben, also geb in allen anderen Sachen auch nicht auf. Marcus: Irgendwie dreht hier im Hintergrund einer durch, glaube ich. Aristo: Der flippt da total aus. Marcus: Ich weiß nicht, ob man das hört, aber ich glaube, gleich beruhigt er sich wieder. (beide lachen) Marcus: Vielleicht müssen wir da gleich mal rüber und vorbeischauen, was da los ist. Ja, also ich muss sagen, ich selber habe früher mal Karate gemacht, als ich so 12 oder 13 war. Das war ganz cool, um da mal so ein bisschen reinzukommen und ja, nicht irgendwie um Erlaubnis fragen zu müssen, dass man auch mal schlagen darf oder treten oder so. Ich meine, wir haben jetzt keinen Kontakt gemacht. Das war alles ohne Kontakt noch in dem Alter. Viel auswendiglernen. Die Katas und so. Ich finde, das gehört irgendwie auch dazu. Manche Menschen brauchen aber auch das Ventil, das mal rauslassen zu können, weil sonst explodiert das dann irgendwann und dafür ist der Sport genau die richtige Plattform, ne? Aristo: Ja natürlich. Wenn ich mir heutzutage die Menschen angucke. Jeder hat irgendwo seinen Frust, Probleme, Freundin trennt sich, Arbeit läuft nicht. Also eigentlich habe ich manchmal so das Gefühl, als würden die Menschen so generell immer mehr Probleme haben und wir haben kaum ein Ventil, wo wir es rauslassen können. Die, die Sport machen haben einen Vorteil. Die, die es viellei
Interview mit Joe Löhrmann von My Traveling Piano
Hallo Leute, hier ist Berlin und hier ist auch endlich der Sommer angekommen. Es scheint die Sonne, es ist schön warm und das war Grund genug mich mit Joe Löhrmann von mytravelingpiano.com zu treffen. Joe reist seit mehreren Jahren mit einem umgebauten 250 kg Klavier durch die Gegend. Und was das Ganze mit dem digitalen Nomadentum zu tun hat und wie er auf die Idee gekommen ist, erfahrt ihr in dieser Folge. Check it out! In dieser Folge lernst du:
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1.000 Dank, Dein Marcus
SHOWNOTEShttp://www.mytravelingpiano.com/
https://www.facebook.com/mytravelingpiano
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Joe Löhrmann Marcus: Ja cool! Ich sitze hier gerade in Berlin-Friedrichshain in der Turnhalle - das ist ein Open-Air Bistro oder so- nämlich zusammen mit dem Joe Löhrmann. Joe, cool dass Du am Start bist und erzähl mal, was machst Du so? Joe: Hi Marcus, danke für die Einladung. Ich bin Joe Löhrmann und ich reise jetzt seit drei Jahren mit meinem Klavier durch die Welt. Ich habe ein Klavier umgebaut und mit dem bin ich jetzt seit drei Jahren unterwegs und eigentlich auch ortsunabhängig. Marcus: Sau geil! Hast Du einen bestimmten Brand? Wie nennst Du Dich? Kann man Dich irgendwo im Netz finden. Joe: Auf jeden Fall, ja. Mein Projekt heißt My Traveling Piano, also zu finden unter mytravelingpiano.com oder eben auch bei Facebook unter mytravelingpiano. Marcus: Ich würde mal sagen, das ist jetzt nicht so der typische Digital Nomad Job, aber ich glaube, es ist auch eine Art von unterwegs oder von überall sein Geld zu verdienen. Reist Du denn dann sehr exzessiv oder hältst Dich dann eher in Deutschland auf? Joe: Das ist eigentlich total unterschiedlich. Ich habe 2013 eine Europa-Tour gemacht. Da war ich in Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich und im letzten Jahr in Dänemark, Holland, Belgien und auch noch einmal kurz in Frankreich. So bin ich halt auch immer mal wieder unterwegs, aber auch öfter mal in Deutschland. Deutschland liegt ja ganz gut so in der Mitte. Da kann man immer mal wieder hinfahren und eigentlich will ich aber auch richtig mal wieder eine Weltreise machen mit Klavier. Ich habe schonmal eine gemacht ohne Klavier und ich habe mega Bock jetzt nochmal hinzubekommen. Das ist logistisch natürlich ein deutlich größerer Aufwand. Marcus: Ja das wollte ich gerade sagen. Wie genau löst Du das dann logistisch, wenn Du mit Deinem Klavier unterwegs bist? Wird es dann immer in sämtliche Einzelteile zerlegt oder hast Du so große Gefährten oder Fahrzeuge, dass Du Dein Klavier von A nach B Bewegen kannst im Ganzen? Joe: Also ich habe angefangen, da habe ich tatsächlich nur ein Klavier umgebaut. Das habe ich mit meinem Vater angefangen zu bauen, weil er deutlich begabter als ich. Das hat drei Monate gedauert, dann war das Klavier fertig. Dann bin ich wirklich das erste Mal damit raus auf die Straße und ich hatte kein Auto, gar nichts. Also das Klavier bleibt so wie es ist - im Ganzen. Ich habe damals in Bremen gewohnt, dann habe ich das Klavier immer so 1,5 km wirklich durch die Stadt gezogen, bis in die Fußgängerzone. Also das Klavier wiegt 250 kg und das halt einmal durch die Stadt zu schieben mit Bordstein und Kopfsteinpflaster und alles, was da so ist, ist schon echt eine Herausforderung. Das habe ich dann wirklich ein paar Monate gemacht. Und dann habe ich halt gesehen, dass das funktioniert. Die Leute nehmen das total gut an und die mögen das. Ich hatte Bock auch weiter wegzufahren. Dann habe ich mir halt den zweiten großen Traum erfüllt und mir einen Bulli gekauft. Den habe ich dann so umgebaut, dass das Klavier gerade so genau reinpasst und dann kann ich das mit Rampen herausholen. Seitdem bin ich quasi auch flexibel und kann das Klavier überall mit hinnehmen wo ich will. Marcus: Das ist glaube ich ein krasses Bild, wenn Du mit Deinem Klavier da durch die Straßen ziehst und von A nach B transportierst. Ist da schonmal irgendwann etwas passiert, dass das Klavier umgekippt ist am Bürgersteig oder irgendwelche Leute doof waren oder keine Ahnung - gerüttelt haben oder was weiß ich? Joe: Man muss aufpassen, wenn ich mal abends spiele oder so etwas und die Leute fangen an Alkohol zu trinken und werden immer besoffener. Dann muss man schon ein bisschen gucken, dass die Leute nicht ihre Getränke auf das Klavier abstellen und es umkippt oder so. Das Klavier an sich ist schon so stabil gebaut, dass es eigentlich fast nicht umkippen kann. Da muss man schon einiges machen, dass das passiert. Man muss aber trotzdem immer ein bisschen drauf achten. Also zum Glück ist noch nichts umgekippt, aber ich hatte schonmal eine Reifenpanne. Ich habe Luftreifen und ich hatte schonmal eine Reifenpanne mitten auf einem Berg in Avignon - da war gerade das Theaterfestival. Das habe ich dann gerade so hoch gebracht. Das war sehr anstrengend, auch Kopfsteinpflaster und ziemlich steil. Dann war ich irgendwann da oben angekommen und an so einem geilen Spot, hab dann da gespielt und dann habe ich das Klavier irgendwie umgedreht und dabei habe ich mir eine Scherbe in den Reifen gehauen. Und dann hatte ich eine Panne. Eine Reifenpanne. Und dann stand ich da mit meinem 250 kg Klavier und hatte natürlich auch keinen Ersatzreifen dabei. Dann habe ich erstmal ein bisschen weiter gespielt und überlegt was ich jetzt mache. Nach einer halben Stunde ungefähr zog dann so ein krasses Gewitter auf. Es wurde auf einmal super windig und dann kam Regen und ich hatte natürlich richtig Panik und dachte “Scheiße, was mach ich denn jetzt? Ich krieg das Klavier hier gar nicht weg.” Dann haben zwei Franzosen wohl gesehen, dass ich ziemlich verzweifelt war und die haben mich dann gefragt, ob sie mir helfen können. Und dann haben wir da irgendwie zu Dritt das Klavier da den Berg halb runtergetragen. Das ist schonmal passiert, das war aber auch eigentlich das Schlimmste, was mir mit dem Klavier bisher passiert ist. Ah und einmal ist es richtig, richtig nass geworden. Das war auch scheiße! Marcus: Was passiert dann, wenn es richtig nass ist? Kommen dann noch Töne raus? Joe: Ja eigentlich geht es dann sofort kaputt. Das ist also doch relativ robust, aber man sollte es halt nicht übertreiben, ne? Also da hatte ich dann wirklich die Plane zu spät drauf und dann musste ich alles zusammenpacken und dann kam so ein richtig fetter Schauer. Und dann ist es echt nass geworden. Marcus: Das stelle ich mir eh total sensibel vor, so ein Musikinstrument und dann trägst Du das quer durch die Welt. Hast Du da Anfang vorher nicht auch Bedenken gehabt? Das ist ja auch eine ganz schöne Investition, die Du da durch die Gegend schiebst und fährst und aufbaust und bei Wind und Wetter, wie Du eben schon sagtest mit dem Regen? Das ist ja irgendwie auch Dein Tool, um Geld zu verdienen. Hast Du da keinen Schiss drum? Joe: Es gab super viele Bedenken am Anfang. Das kann man sich ja vorstellen. Wie kriegt man so ein Klavier überhaupt von A nach B. Das verstimmt sich doch ständig und hält das überhaupt? Geht das nicht kaputt? Kurz gesagt: Ich habe mir tausend Fragen gestellt und hatte tausend Bedenken, aber ich finde es halt immer total wichtig, dass man sich halt nicht so von diesen Ängsten und von diesen Bedenken so leiten lässt. Marcus: War das denn von Anfang an so, dass Du dieses krasse Mindset - wie Du gerade gesagt hast, dass man sich eben nicht von den Bedenken leiten lässt und gefangen nehmen lässt - schon immer hattest oder musste sich das entwickeln? Gab es da einen bestimmten Trigger? Joe: Ich hatte das auf keinen Fall schon immer. Also, ich habe früher eine Ausbildung gemacht und war total unglücklich. Das hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht. Das habe ich aber erst hinterher so richtig gemerkt. Marcus: Die Ausbildung hast Du also eher gemacht, weil es sein musste oder weil das jeder andere um Dich herum gemacht hatte? Joe: Genau. Ich hatte damals einfach keine Ahnung was ich machen sollte, was ich mit meinem Leben anstellen sollte. Da habe ich verschiedene Interessen gehabt, natürlich Musik, Film und ich interessierte mich auch für Autos und für Bullis. Und dann bin ich auf einmal bei BMW gelandet. Jetzt im Nachhinein ist das schwer vorstellbar, aber da war ich dann halt damals. Das war aber überhaupt nicht mein Ding. Dann hat sich das erst so langsam entwickelt, dass ich dieses Mindset bekam. Also früher hatte ich einfach nur diese Ängste und habe es einfach nicht gemacht. Ich habe nach meiner Ausbildung eine Weltreise gemacht, weil ich einfach rausmusste. Das war für mich wirklich so ein Befreiungsschlag von dieser Corporate Welt. Auf dieser Weltreise habe ich einfach - das kann sich vielleicht jeder denken, der so etwas schonmal gemacht hat und länger unterwegs war - man hat einfach super viele geile Erfahrungen gemacht, lernt tolle Leute kennen. Man erweitert unglaublich seinen Horizont und ganz oft war ich in der Situation “soll ich mich dafür entscheiden oder dagegen”. Also man steht immer vor so kleinen Entscheidungen. Soll ich jetzt irgendwie die und die Person ansprechen, aber man hat irgendwie Schiss oder ist schüchtern. Und wenn man sie nicht anspricht, passiert auch nichts. Und wenn man sie aber anspricht, dann können sich halt tausend geile Sachen ergeben. Das kann Dein Leben verändern. Und das ist bei allen Entscheidungen so sozusagen. Mein Motto nach der Weltreise, das ich wirklich so mitgenommen habe, ist mich wirklich einfach immer für Ja zu entscheiden. Wenn man vor einer Entscheidung steht: Einfach Ja! Es kann eigentlich nur etwas Gutes bringen. Und das hat sich eigentlich durch die Weltreise gefestigt und wurde dann auch immer mehr, sodass ich dann auch irgendwann wirklich den Mut hatte, das einfach zu machen mit dem Klavier. Ich muss aber zugeben, das hat ein paar Jahre gedauert, definitiv! Weil einfach zu viele Ängste da waren. Hätte ich nicht irgendwann diesen Schritt gemacht, zu sagen “Fuck it, ich mach´s jetzt einfach!” Dann würde es das Traveling Piano heute immernoch nicht geben und die letzten drei Jahre wären nicht so geil gewesen, wie sie waren. Und ich hätte tausend Leute nicht berührt mit meiner Klaviermusik, weil ich auch unglaublich viel bei den Menschen bewirke. Ich bekomme wirklich unheimlich tolle Rückmeldungen, auch oft im Nachhinein, was die Leute so mitgenommen haben von der Begegnung mit mir und meinem Klavier. Das verändert so ein mini-kleines bisschen die Welt. Und das wäre hat nicht passiert. Deswegen sollte man sich immer für Ja entscheiden. Marcus: Gibt es denn auf der Weltreise, auf der dann die Entscheidung gereift ist, dass Du für das Ja und All-In gehst und Deinen Traum verwirklichst, gab es da einen speziellen Moment oder waren das viele Eindrücke auf einmal, die dann im Flugzeug Dich dazu veranlasst haben zu sagen “ok, ich mach´s jetzt” auf dem Flug nach Hause? Also als Gesamterlebnis dann, oder gab es doch zwei, drei krasse Trigger-Momente die Dich dann dazu bewogen haben? Joe: Also als ich meine Weltreise gestartet habe, da habe ich mir erstmal so eine Liste gemacht “was will ich jetzt hier machen auf der Weltreise? Will ich Zeit für mich und ich will Sachen machen, die mir Spaß machen und an denen ich Freude habe.” Und da habe ich halt meine Leidenschaften aufgeschrieben und kleine Tätigkeiten. Also ich will jetzt in geilen Seen schwimmen; ich will Musik machen; viele Leute treffen; ganz viele kennenlernen; neue Sprachen lernen usw. Und dann habe ich immer geguckt, was sind meine beiden größten Leidenschaften? Dann kam relativ schnell raus, dass es Klavierspielen und Reisen ist, was sich eigentlich sehr schwer verbinden lässt, weil Du ein Klavier halt einfach nicht mitnehmen kannst. Auf der Weltreise habe ich dann zwar immer wieder Klavier gespielt, aber das war halt immer schwer, weil man immer ein Klavier erst finden musste. Wenn
Interview mit Nick Hein
Hey Leute, herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von LIFEHACKZ mit dem mega sympathischen Nick Hein! Nick ist Leistungssportler und der bekannteste deutsche MMA Fighter. Nick hat vor mehreren Wochen vor zigtausend Fans in der Berliner O2 World seinen letzten Kampf gewonnen, ist aktuell in Thailand im Trainingscamp und bereitet sich auf seinen nächsten Kampf vor. Wir beide haben telefoniert und über das korrekte Mindset als Leistungssportler gesprochen und die besonderen Herausforderungen im MMA und auch seinen Weg zur MMA. Viel Spaß mit dieser Folge, haut rein! In dieser Folge lernst du:
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1. Sicher dir jetzt kostenlos das ultimative DNX Erfolgskit für Online Unternehmer mit meinen 7 Erfolgsgeheimnissen für deine persönliche und finanzielle Freiheit 💥 [www.dnxnews.de]
2. Komm jetzt in die kostenlose DNX LIFE HACKZ Facebook Community mit tausenden von gleichgesinnten Lifehackern💥 [www.dnxcommunity.de]
3. Sei bei der nächsten DNX Konferenz in Berlin dabei (20€ Gutscheincode "DNX-PODCAST") 💥 [www.dnx-berlin.de]
1.000 Dank, Dein Marcus
SHOWNOTEShttps://www.facebook.com/NickHeinMMA
https://twitter.com/nickheinmma
http://www.sherdog.com/fighter/Nick-Hein-50774
http://www.ufc.com/fighter/Nick-Hein
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Nick Hein Das ist die LifeHackz-Show, Folge Numero 10!! Hey Leute, herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von LifeHackz mit dem mega sympathischen Nick Hein! Nick ist Leistungssportler und der bekannteste deutsche MMA Fighter. Nick hat vor mehreren Wochen vor zigtausend Fans in der Berliner O2 World seinen letzten Kampf gewonnen, ist aktuell in Thailand im Trainingscamp und bereitet sich auf seinen nächsten Kampf vor. Wir beide haben telefoniert und über das korrekte Mindset als Leistungssportler gesprochen und die besonderen Herausforderungen im MMA und auch seinen Weg zur MMA. Viel Spaß mit dieser Folge, haut rein! Marcus: Hey Nick! Vielen Dank für Deine Zeit! Danke, dass Du hier bei LifeHackz am Start bist! Nick: Ja, ich freue mich, dass ich dabei sein kann und komm, bombardier mich mit den Fragen! (beide lachen) Marcus: Okay, sehr gerne. Sag mal, wo bist Du gerade und weshalb? Was machst Du da? Nick: Ich bin zurzeit im Tiger Muay Thai Trainingslager oder Trainingscamp in Phuket, Thailand. Was mache ich hier? Ich bereit mich, wie immer wenn ich hier bin, auf einen Kampf vor. Ich habe jetzt zurzeit zwei Termine in Aussicht stehen. Das wird sich jetzt im Laufe des heutigen oder des morgigen Tages entscheiden, welcher Termin es sein wird. Ich kann nur sagen, dass ich auf jeden Fall dieses Jahr noch einmal kämpfe. Marcus: Cool! Nick: Und vorausschauend habe ich mir sofort meinen Sohn und meine Frau geschnappt und bin ins Trainingslager geflogen, denn ich bin auch ein Athlet, der - ich sag mal so, der das Leben zu genießen weiß. Das heißt, was Gewichtsfragen angeht bin ich in der Offseason schon mal gut und gerne 15, manchmal auch 15 plus Kilo über meinem Wettkampfgewicht. Also 15 plus ist noch sehr, sehr großzügig beschrieben. Also ich war schon bei knapp 90 kg jetzt relativ zeitig nach meinem letzten Kampf. Um da einfach einen einigermaßen sanften Übergang in die Wettkampfphase zu finden, starte ich mein Trainingslager eben auch ziemlich früh. Deswegen bin ich jetzt schon hier und es ist einfach - wie immer - geil. Marcus: Bist Du dann immer im gleichen Gym. Im Tiger Muay Thai warst Du, glaube ich, schon beim letzten Mal. Nick: Genau, ich bin immer in dem gleichen Gym. Das ist zur Abwechslung mal etwas schönes. Ich bin da jemand, der sehr oft das Gym bzw. die Location in Deutschland gewechselt hat, weil ich einfach mit dem Level nicht zufrieden war und ich bin dann letztlich hier in Thailand gelandet und muss sagen, dass ist hier schon, wie sagt man - wie würde der Geißen sagen? - Absolut Endstufe! (Marcus lacht) Also, ich habe hier erstmal wirklich eine große Auswahl an hochklassigen Wettkämpfern, an Trainingspartner. Und das Level der Trainer ist eben auch sehr hoch. Und in jedem Bereich haben die hier einen sehr, sehr guten Trainer. Das heißt im Ringen, im Thai-Boxen selbstverständlich, auch in den Übergängen fürs MMA, im BJJ. Also es ist halt ein durchgehend hohes Niveau. Und deswegen ist das für mich hier der Place To Be. Marcus: Okay, cool. Du hast in Deutschland dann auch schon viel getestet und ausprobiert. Vielleicht auch in anderen Ländern, aber Du sagst an Thailand kommt aktuell nichts ran für Dich? Nick: Ja also meiner Erfahrung nach. Ich habe mal in Deutschland viele getestet. Ich habe zum Ende, bzw. ich habe zum 01.01. dieses Jahres meinen sicheren und auch geliebten Job bei der Bundespolizei aufgegeben für meine momentane absolute Leidenschaft, das MMA. Leidenschaft untertreibt es eigentlich auch ein bisschen. Also es ist schon neben oder hinter meiner Familie, mein Lebensinhalt. Ich stehe morgens auf, ich lebe den Leistungssport durch und durch. Und mir war halt klar, dass ich, wenn ich diese Entscheidung treffe, dann muss ich auch einen soliden Plan haben, was ich mach und mit wem ich das vor allen Dingen mache. Ich hatte einfach keine Zeit. Ich bin jetzt auch schon 31. Da hast Du nicht mehr so viele Jahre, die Du verschwenden kannst in Leistungssport. Und wenn ich jetzt Schriftsteller wäre oder Künstler, dann würde ich sagen “Ja, es geht grad erst los”, aber beim Leistungssport ist es halt so, gerade auch in meiner Gewichtsklasse, da sollte man jetzt schon nicht mehr so viele Fehler machen. Deswegen war mir klar, ich muss irgendwo hin, wo das Level einfach top ist. Ich habe dann auch mit einigen Gyms in Amerika erst Kontakt aufgenommen. Dann war auch die Idee nach Schweden zu gehen. Aber es ist dann doch letztendlich das Tiger Muay Thai geworden und bis jetzt habe ich die Entscheidung nicht bereut. Marcus: Sehr cool! Kriegt man dann Support von dem Verband? Du kämpfst ja in der größten Organisation der Welt, bei der UFC. Stehen die Dir da bei Seite, wenn Du sagst, ich brauche irgendwie ein neues Trainerteam oder ich möchte mich verändern. Ich möchte ein neues Gym. Inwiefern sind die da involviert? Also jetzt auch nicht nur im Zuge dessen, wenn man ein neues Gym sucht, sondern auch überhaupt, wenn Du sagst “ich komme an dem Punkt gerade nicht weiter” oder “ich bin nicht zufrieden mit dem, wie ihr mich supportet”. Kann man mit denen gut reden oder ist es doch alles sehr topdown von den Amis? Nick: Also, Du musst Dir das so vorstellen: Die UFC ist bisher das, ich sage mal, der tollste Arbeitgeber den ich mir vorstellen kann. Das heißt, in der Zeit, wenn Wettkämpfe sind, die holen mich vom Flughafen ab. Du hast eigentlich permanent einen Babysitter um Dich herum. Und die brauchen wir Kämpfer, weil wir ja natürlich in der Wettkampfwoche sind mit Gewicht machen und unsere Aufregung usw. Also meine Frau hat da kein leichtes Spiel mit mir. Und ein bisschen von diesem Ballast kann sie eben an den Staff von der UFC halt abgeben. Die kümmern sich um alles. Auch was den finanziellen Support angeht, muss ich sagen, kommt da nichts an die UFC ran. Man muss aber auch sagen, dass die UFC jemand ist, die oder ein Verband ist, der nichts zu verschenken hat. Die gehen hin und sagen “pass auf, zeig uns wie sehr Du das willst. Zeig uns, wie sehr Du bereit bist dafür zu arbeiten und dann entlohnen wir Dich dementsprechend auch.” Das heißt am Anfang muss man sich natürlich auch erst mal beweisen. Das heißt, ich bin einer von vielen, ja? Ich habe jetzt erst drei Kämpfe in der UFC in der mit Abstand vollsten Gewichtsklasse der UFC. Das heißt, um auch die Sonderbehandlung zu bekommen, muss ich erst mal einiges leisten. Ich muss ganz ehrlich sagen, das finde ich auch nur fair, weil ansonsten würde die Firma schnell pleite gehen. Marcus: Ja ja, absolut. Das ist ein gewinngetriebenes Unternehmen und ich meine, das was die machen, machen die richtig gut. Die haben ja einen riesen Anteil an dem Erfolg von dieser ganzen Sportart, weil die, glaube ich, die ersten sind, die das echt professionell angegangen sind und auch immer wieder gucken, dass es neue Deals gibt mit TV-Sendern oder mit Streaming-Portalen. Ich glaube, jetzt gerade vor zwei Tagen wurde jetzt ein fetter Deal geclosed mit Pro7, Sat1. Ist das richtig? Nick: Ja im Maxdome, genau. Das ist korrekt ja. Das heißt, der Deal ist der Folgende, dass Maxdome jetzt sich die Rechte an der UFC für den deutschsprachigen Raum gesichert hat und demnächst alle Events, ich glaube ab dem - ich verwechsle da immer die Zahlen, aber ich glaube es UFC 190 - Kampf von Ronda Rousy gegen Bethe Correia. Wenn alle Main Events und alle Events des deutschsprachigen Raums und Asien und Afrika, glaube ich - ich weiß es nicht ganz genau - über Maxdome im deutschen Fernsehen zu sehen sein, was sensationell ist. Jetzt ist UFC auch endlich wieder im deutschen Fernsehen präsent und darüber habe ich mich, mit vielen anderen natürlich, auch sehr, sehr gefreut. Ich bin auch gespannt jetzt. Ich denke, das wird auch einiges für den Sport in Deutschland ändern. Und was ich noch sagen wollte zu dem, was Du eben gesagt hast: Du musst Dir vorstellen, die UFC ist so innovativ, dass der Verband eigentlich mittlerweile oder der Name des Verbandes mittlerweile schon so groß ist, gerade für den Laien, wie der Sport selber. Man hört das oft, wenn Leute keine Ahnung haben, dann sagen die, ich trainiere UFC. Oder “ich will auch UFC machen”. Die meinen natürlich MMA Sport. Das liegt einfach dadran, weil dieser Verband so present ist durch gutes Marketing, durch sehr intelligente Entscheidungen. Jeder kann von dem Reebok Dealer halten, was er will, aber er wird natürlich die Idee, die dahinter steht, einen Sporn auch nach außen hin zu uniformieren und für den Laien erkennbar zu machen, ist schon auch da wieder, ich sage mal, den anderen Verbänden eine Nasenlänge voraus. Ich glaube, dass die Idee auf lange Sicht trotzdem aufgehen wird, auch wenn jetzt viel Kritik an der Sache erst mal besteht. Marcus: Ja klar, dass sind wahrscheinlich auch so Leute, die das dann von der ersten Stunde mitgemacht haben und denen das dann irgendwann eine Spur zu kommerziell wird, was die UFC macht beispielsweise, glaube ich auch vor dem Aldo gegen McGregor Kampf, da um die halbe Welt und die täglichen Vlogs . Wo ich mir die echt gerne angeguckt habe und das ist halt die Zukunft. Die Leute wollen viel Material von den Kämpfern. Die wollen authentisches Material haben und dass ist dann nicht nur diese drei oder fünf Runden im Ring, ne? Nick: Man will diese Story haben. Man will das persönliche Drama haben. Ich meine, was verkauft Tickets? Auf der einen Seite spektakuläre Kämpfe, aber eben auch die Story hinter den Kämpfern. Wenn ich Interesse an dem Sport habe, dann hole ich mir vielleicht ein Pay per View und gucke mir mal ein Event an. Aber wenn ich wirklich die Leidenschaft, vielleicht auch für einen Sportler entwickele, dann hole ich mir vielleicht das ganze Jahresabo. Du verstehst, der Gedanke, der dahinter ist. Man möchte natürlich auch eine Story erzählen und das machen die einfach auch sehr gut und sehr interessant. Es wird eben auch viel Geld in diese Countdown Videos und On-the-Fly heißen die und Embeddeds. Das sind momentan schon gute Videofilme, die auch mit den großen anderer Sportarten zu vergleichen sind. Das hast Du beim Boxen schon seit Jahren, dass sie die interessanten Hauptkämpfe dann durch die Trainingslager, durch persönliche Konflikte dann begleiten. Das ist eigentlich so ein bisschen mehr fast schon wie Big Brother, eben nur für den Leistungssport. Also, ich glaube - um dem Zuschauer den Sport interessant zu machen - muss man dem auch andere Facetten zeigen. Marcus: Ja das glaube ich auch. Und ich glaube, deswegen funktioniert das mit so Typen wie Conor McGregor natürlich ziemlich gut, der total polarisiert. Das ist halt einer, der viel Trash-Talk macht, sich mit den anderen Gegnern verbal anlegt, schon vor dem Kampf. Was hältst Du persönlich von dem Conor, sowohl sportlich als auch außerhalb des Käfigs? Nick: Das ist ein wahnsinns Athlet. Mein persönlicher Stil ist es nicht. Also dieses Trash Talk. Ich sage mal, wer gewinnt, hat recht, ja? Solange ihn danach keiner vom Thron stößt bzw. ihn keiner seinen Zug zum Stillstand bringt, hat er recht. Er hat ja eine Daseinsberechtigung. Genau so wie Ronda Rousey, genau eigentlich wie
Interview mit katja Andes von ideacamp
Hey Leute was geht? Hier ist Berlin, hier ist LifeHackz und hier ist endlich auch der Sommer. Es wird gerade wieder richtig warm in Deutschland, gerade pünktlich zur DNX GLOBAL, die in 1,5 Wochen stattfindet, das heißt wir sind gerade in der heißen Vorbereitungsphase. Nicht desto trotz habe ich mich mega gefreut, dass Katja sich die Zeit genommen hat mit mir über eine Stunde auf LifeHackz zu quatschen. Katja ist die Gründerin von IdeaCamp. Das IdeaCamp macht Workshops und betreibt einen Coworking Space in Berlin Kreuzberg, direkt am Moritzplatz in der Nähe vom betahaus. Und der Coworking Space war auch unsere erste Anlaufstelle, nachdem Feli und ich aus Asien zurückgekommen sind, wo unser ganzer Digitale Nomaden Lifestyle gestartet ist und den Leuten vom IdeaCamp und speziell auch den Coworkern im Creative Loft, so heisst der Coworking Space haben wir sehr viel zu verdanken. Die haben uns auf das richtige Mindset gebracht, die haben uns gezeigt und vorgelebt wie man ein Unternehmen oder ein Business bootstrapped und nach dem Lean Start Up Ansatz, dass heisst mit wenig finanziellem Aufwand möglichst schnell hochzieht und an den Markt geht, um erste Feedback von den Teilnehmern zu bekommen. Und genauso sind wir auch heute noch unterwegs, wenn wir neue Projekt starten. Also freut euch auf diese Folge, es gibt viele Insights, es gibt einen Deepdive in das ganze Thema Business und Unternehmesgründung. Viel Spaß mit Katja! In dieser Folge lernst du:
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6 Phasen Meditation
Creative Loft
IdeaCamp
Betahaus
Strandschicht
Sunny Office
Active Collab
Trello
Idea Camp Onlinekurs
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Hey Katja, cool, dass Du am Start bist! Katja: Danke Marcus, danke für die Einladung! Marcus: Gerne, wo bist Du gerade? Katja: Aktuell bin ich in einer Kleinstadt in Bayern, in Neumarkt in der Nähe von Nürnberg. Also ganz unaufregend, eigentlich. Marcus: Ganz unspektakulär, kannst Dich dort aber wahrscheinlich ganz gut konzentrieren und kreativ sein? Katja: Super gut. Wir haben hier gerade ein Wohnbüro. Das ist jetzt tatsächlich auch mein neuer Wohnort. Also, ich bin jetzt noch ein mal im Monat für eine Woche in Berlin, um Gespräche zu führen, zu Netzwerken, Inspirationen zu kriegen, aber sonst ist es hier super, weil Du echt Ruhe hast und wir fühlen uns gerade super wohl und können hier richtig produktiv und gut arbeiten. Marcus: Und wir heißt jetzt wer genau? Mit wem arbeitest Du? Katja: Das ist Bernhard, mein Lebenspartner und Geschäftspartner und ich. Also, wir haben uns jetzt entschieden mal nicht im Ausland rumzuhocken im Sommer, sondern mal hier zu sein. Das tut gerade sehr gut. Marcus: Echt gut. Ich kann das auch sehr gut nachvollziehen. Wenn Feli und ich immer so in ganz kleinen, abgeschiedenen Fischerdörfern sind, wo es am besten vielleicht nur noch eine Saftbar gibt, ein Supermarkt und ein Restaurant, wo man dann kaum noch Headspace verbraucht, um Entscheidungen zu treffen und sich dann voll und ganz auf seine Business-Sachen konzentrieren kann. Katja: Ja, also es ist immer wieder toll. Ich lebe das zwischendurch ganz bewusst, auch Tage wirklich nur mit Gesprächen zu füllen. Also wirklich Tage als Inspirationstage zu nehmen oder mal eine ganze Woche und nur Input zu sammeln und mich dann aber auch wieder zurückzuziehen. Das war die letzten zwei, drei Jahre schon so und das tut unglaublich gut. Marcus: Und wie oft bist Du noch in Berlin? Katja: Momentan so eine Woche jeden Monat. Also alle vier bis sechs Wochen bin ich Berlin und dann meistens so für eine Woche, um auch ausreichend Zeit zu haben, um Treffen zu haben, um auf ein paar Meet-ups zu gehen oder auch jetzt für die DNX Global. Wenn ihr die jetzt veranstaltet, bin ich auch wieder da und bleibe dann auch gleich ein paar Tage länger. Marcus: Okay, das heißt, Du triffst Dich dann auch mit den Gründern vom IdeaCamp, weil Du bist ja eine der Mitgründerinnen. Vielleicht erzählst Du da kurz etwas zum IdeaCamp und wie das alles gekommen ist? Katja: Genau, das IdeaCamp ist vor vielen Jahren entstanden. Da haben wir uns irgendwann mal gedacht, es gibt gar keine Stelle, wo man so richtig praktisch das Gründen lernt. Damals habe ich noch nebenher ein Master-Studium gemacht und habe da meine Mitgründer kennengelernt. Und wir wurden zum Businessplan schreiben erzogen und am besten noch einen Investor suchen und haben gedacht: “Das kann es doch nicht sein!” Da ist es das Beste, wenn man klein und schnell startet und schnell Feedback vom Markt bekommt, anstatt lange zu warten. Damals war ich natürlich auch von vielen Büchern inspiriert, wie die “4 Hour Workweek” oder auch “Kopf schlägt Kapital” und haben einfach nach Formaten gesucht, keine gefunden und haben dann beschlossen “Hey, lasst uns das selber machen. Lasst uns einfach einen Workshop ausrufen für Leute, die auch am start sind; die gerne ihre Idee umsetzen wollen.” Und dann haben wir das, was wir damals schon gelernt hatten durch ein paar Fails, die einfach immer passieren, wenn man anfängt, zusammengefasst und weitergegeben. Und das gibt es immernoch und entwickelt sich immer weiter. Und so kam das IdeaCamp in Berlin zustande. Marcus: Und Du sagst gerade, bei euch in der Lehre in Mannheim war das, oder? Katja: Ja richtig. Marcus: Da wurde jetzt in der Theorie oder meintest Du jetzt vielleicht, dass man das nicht tiefer behandelt hat oder hat man gar nicht über den Aspekt des Bootstrappings oder des Startup Approach gesprochen oder gelehrt oder Infos zu gegeben? Katja: Also die Story ist eigentlich folgende: Ich bin witzigerweise über die Uni zum Gründen gekommen. Ich habe in der Uni über einen Kurs der Entrepreneurship heißt zum Beispiel Kalle kennengelernt. Das heißt, wir waren alle mal irgendwann an der Uni Mannheim. Und was Du da lernst ist eben, wir schreiben einen Businessplan, Pitch in, finden einen Investor und starten. Das ist völlig konträr zu dem, was wir uns damals parallel angelesen haben, zu den Erfahrungen, die wir gemacht haben. Weil wir gemerkt haben, dass es nichts bringt, lange zu warten; lange irgendwelche Zahlen runterzuschreiben, die nicht validiert sind. Das beste ist einfach klein und schnell zu starten. Und das war der Aspekt. Das heißt in diesem Studium damals, das mich glücklicherweise auch auf das Thema Gründen gebracht hat, war aber die Art und Weise, wie es vermittelt wurde nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten. Das war wirklich der sehr klassische Weg, schreib diesen detaillierten Plan mit einem Investor. Das Thema Bootstrapping hat sich mittlerweile auch verändert. Das war ja damals noch recht neu, gerade im deutschsprachigen Raum. Das kam auch alles erst nach und nach in die Literatur, in die Blogosphäre usw. Und zu dem Zeitpunkt gab es da noch kein Thema Bootstrapping. Das Wort kannte damals auch noch keiner an der Uni. Und dementsprechend haben wir eben gesagt, wir machen jetzt unser eigenes Ding dadraus und machen etwas. Das war damals auch ganz klar ausgerichtet, non-profit nebenher, Workshops, um eine Plattform zu schaffen, damit Gründer zusammenkommen können und ihre Ideen im schnellen Zyklus und ganz praxisorientiert ohne Kosten - nämlich, indem man Marketingtools, die auch kostenfrei zur Verfügung stehen, Website Tools, die nichts kosten - einfach nutzt. Etwas was da ist und schnell raus geht. So kam es eigentlich. Marcus: Und das genau ist das Prinzip vom Bootstrapping, nur noch einmal erklärt. Dass man eben nicht nach Fremdkapital sucht und irgendwie sehr kompliziert Business-Pläne schreibt und konzipiert und auch vielleicht schon viel Zeitaufwand und Energie und vor allen Dingen auch Kohle in Prototypen steckt, die noch gar nicht am Markt getestet werden können. Katja: Genau. Letztendlich entsteht das aus eigenen Ressourcen, die Idee umsetzen und auch wachsen lassen. Das heißt, in keine Abhängigkeit bringen. Das passt auch gut zu diesen Grundwerten, die wir alle haben. Nämlich Grundwert Nr. 1: Freiheit. Behalte einfach die Hoheit auch über Deine Idee. Ich will auch in keinen Projekten einen Investor drin haben, weil ich einfach der festen Überzeugung bin, dass es bestimmt ein paar Projekte gibt, da macht Fremdkapital an gegebener Stelle Sinn, aber es gibt Projekte mit Fremdkapital die nicht funktionieren. Also wo Du nicht Umsätze machen kannst und Kunden überzeugst. Und ich glaube einfach, dass es immer gut ist, solange es geht, unabhängig und selbstständig zu bleiben, ohne fremde Einflüsse, ohne Fremdkapital und einfach aus eigenen Ressourcen nachhaltig zu wachsen. Marcus: Ja, also Feli und ich leben das Prinzip ja auch zu 100%. Ich muss dazu sagen, ohne euch und ohne die Jungs und die Mädels, also Du und Deine Mitgründer vom IdeaCamp wären wir glaube ich nie so früh und so schnell in die richtige Gasse abgebogen. Gerade ich bin auch noch sehr vom Kopf unterwegs gewesen bin, als ich mich selbstständig gemacht habe, nach jahrelanger Prägung durch die Corporate Welt und insbesondere die Berliner Startup Welt, wo halt fett abgefeiert wird, wenn Du Deine riesen Finanzierungsrunde einfährst und die Bewertung noch mal durch die Decke schießt, was aber mehr oder weniger alles gepinnt ist oder gefaked ist, damit Du dann irgendwie noch mehr Geld einsammeln kannst, um noch mehr Geld zu verbrennen. Ich sage jetzt nicht, dass es grundsätzlich schlecht ist, aber es gibt halt viele Startups, die es nur nach diesem Prinzip machen und im Grunde viel heiße Luft und viele Marketingzahlen produzieren, um dann irgendwann Exit zu machen und einen Trümmerhaufen für die Leute, die es gekauft haben, zu hinterlassen - mit Absicht. Katja: Ja, die Fälle gibt es leider. Es gibt auch Fälle, da kann der Sale schon mal stocken, das ist so eine Wachstumsgrenze, aber ich glaube einfach, jeder der sich mit seiner Unternehmensgründung nicht nur sagt, ich will damit jetzt ein großes Business aufbauen, sondern ich weiß, warum ich das mache, das ist ein Thema, das mich begeistert und ich will hier etwas nachhaltiges schaffen und ich will mir damit vor allem Freiheit erschaffen, dann ist Bootstrapping der richtige Weg und auch der einzige Weg, aus meiner Sicht, den man auch wirklich kontrollieren kann und wo man noch alle Fäden in der Hand hat. Marcus: Ja absolut. Und wir kamen dann frisch aus Asien nach Berlin zurück und mussten uns erstmal selber sortieren und mal kurz realisieren, was da überhaupt passiert ist. Also wir waren irgendwie so unter dem Einfluss geflasht, ey cool, wir sind jetzt wirklich selbstständig und wir haben gerade die Freiheit, das tun zu können, worauf wir gerade Bock haben. Wir können jetzt jeden Tag 100 Domains registrieren und 50 Projekte starten und 40 davon wieder einstampfen und wieder 20 neue am nächsten Tag starten. Mit dieser Freiheit muss man dann auch erstmal umzugehen lernen, aber weil wir das so sehr wollten, diesen Lifestyle, waren wir auch entsprechend motiviert und haben dann auch Gas gegeben, wie die Irren. Wir haben uns ja genau in der Phase dann kennengelernt in Berlin. Katja: Genau. Marcus: Und das lustige ist auch, dass wir zuerst im Betahaus gewesen sind, weil wir das Betahaus natürlich dann kannten als größten Coworking Space und haben uns das angeschaut und eine Rundführung gemacht. Genau an dem Tag war auch
Interview mit ROBERT GLADITZ VON BUSINESS 1x1
Jo Leute, hier ist der Sommer! Es wird langsam wieder warm. Es wird richtig schön warm, Mitte 20 Grad. Ein paar Tage soll es 30 Grad werden, so wie wir das lieben. Ich hatte ja ein bisschen Schiss. Die letzten Tage in Berlin waren ja richtig kühl. Wir konnten gerade auch nicht fliehen, weil wir gerade die DNX Global vorbereiten, aber jetzt ist alles cool, alles gut, gute Laune. Und entsprechend gut gelaunt war auch das Interview mit Robert Gladitz. Robert ist ein krasser Typ. Der ist 25 und hat mit 21 seinen ersten Blog gestartet. Er hat auch in Sachen Persönlichkeitsentwicklung schon richtig viel gelesen und sich selber auch krass weiterentwickelt. Das wird er uns alles in der Folge erzählen. Alle Shownotes, Links, Verlinkungen, Text und auch die Abschrift zu dieser Folge findet ihr unter www.lifehackz.de/008. Jetzt viel Spaß zum Sommer-Interview mit Robert Gladitz! In dieser Folge lernst du:
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Shownotes
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Gary Vaynerchuk
Drive Now
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Uber
Rohkost 1x1
Snapchat
Periscope
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Ja hey Robert! Cool, dass Du mit am Start bist hier bei LifeHackz! Robert:Danke für die Einladung, Marcus! Es freut mich sehr, dass ich dabei sein darf. Marcus: Sag mal, Du bist ja ein totaler Rohkost-Profi, wenn ich das so richtig mitgekriegt habe. Wie bist Du eigentlich auf das ganze Rohkostthema gekommen? Erzähl mal so ein bisschen mehr über die Hintergründe. Robert: Also ich bin jetzt seit Mai 2011, etwas über vier Jahre, in dieser Rohkost-Welt unterwegs. Es kam eigentlich so, dass meine Mama sich schon zu dem Zeitpunkt bereits so ernährt hatte. Sie hatte ihre Ernährung von alles essen auf komplett Rohkost, also rohes Obst und Gemüse - unverarbeitet und unerhitzt - und sonst eigentlich nichts, außer ein bisschen Nüsse und bisschen Samen und das ist es eigentlich schon, krass umgestellt. Dadurch hat sie ihr Leben total umgekrempelt. Sie hat richtig viel abgenommen und ist fitter und hat sich super viel verändert. Ich habe immer gedacht: Nee, das ist nix,. Das kannst Du nicht machen. Da habe ich - keine Ahnung - Fast Food und Döner, Tiefkühlpizza und sowas alles gegessen und dachte, das ist nicht umsetzbar. Und dann hat sie aber immer gesagt “Probier es doch mal, das ist voll gut” und so weiter. Und irgendwann dachte ich mir okay, ich mache einfach mal eine Woche Test, damit Mama Ruhe gibt, damit ich hinterher sagen kann, ja ist ja gar nicht so geil. Ja, und dann so nach zwei, drei Tagen habe ich halt gemerkt, wie ich mich voll besser gefühlt habe. Ich weiß nicht, zu dem Zeitpunkt habe ich studiert, gearbeitet, habe auch viel Sport gemacht und habe mich halt abends immer so fertig gefühlt und war dann tot. Und das war dann gar nicht. Ich kam dann so um 22:00 Uhr nach Hause und dachte mir “krass, was mach ich jetzt als nächstes?” Ich hatte voll viel Energie und kannte das gar nicht. Und so bin ich dann halt dabei geblieben. Ich habe jetzt nicht gesagt, ich mache das jetzt für immer, sondern dachte mir einfach, ich mache jetzt einfach mal solange, wie es cool ist. Und seitdem bin ich dabei geblieben. Marcus: Cool, also Du bist völlig ungeplant quasi so in dieses Thema reingestolpert durch Deine Mutter und hast gesehen, wow, das bewirkt bei mir ja auch richtig viel. Robert: Ja, genau so war es eigentlich. Marcus: Ja, das sind ja meistens die besten Sachen. Und was genau darf man denn als Rohkoster denn essen und was darf man nicht essen? Und wie ernst nehmt ihr das alles oder wie Hardcore und krass sind die Leute in der Rohkostszene drauf? Ich kenne halt so ein paar Veganer, die dafür sterben würden für ihren Lifestyle. Ist das bei euch oder überhaupt bei den Rohköstlern ähnlich? Robert: Das ist auf jeden Fall schön, dass Du die Frage so formuliert hast. Denn die bekomme ich super oft. Was darf man denn dann noch so essen? Und ich sehe das nicht als, also es ist ja keine Religion oder etwas, das mir jemand auferlegt hat oder so. Im Prinzip darf ich ja alles essen. Ich entscheide halt bloß, was mir irgendwie gut tut und was mir jetzt nicht unbedingt gut tut. Als ich angefangen habe, habe ich wirklich nahezu 100% roh gegessen. Also quasi rohes Obst, Gemüse, Salate, Nüsse, Trockenfrüchte, Öl habe ich am Anfang noch verwendet. Das verwende ich jetzt eigentlich nicht mehr. Und Gewürze. Und das ist es eigentlich größtenteils. Es gibt auch verschiedene Unterrichtungen und es gibt auch Rohköstler, die auch rohes Fleisch essen und Rohmilchkäse und so was. Ich bin da jetzt nicht so ein Fan davon. Das fehlt mir auch irgendwie nicht, deswegen brauche ich es nicht. Aber es gibt da auch super viele verschiedene Richtungen. Da gibt es Leute, die essen eherfFettbasiert, sehr, sehr viel Nüsse, sehr viele Avocados. Dann gibt es Leute, die sind eher High Carb Richtung unterwegs und essen 25 Bananen jeden Tag. Es gibt einfach viele, viele verschiedene Richtungen. Aber ich halte nicht soviel davon, sich an irgendwelchen Prinzipien zu orientieren. Ich gucke einfach was mir am besten tut und da hat sich meine Ernährung auch so ein bisschen verändert. Also am Anfang habe ich, weil ich einen krassen Ersatz brauchte für Brot - ich habe damals auch sehr viel Getreideprodukte gegessen. Wenn ich jetzt einfach nur Erdbeeren gegessenen haben, dann hat sich das für mich nicht so sättigend angefühlt, weil ich dachte, das ist irgendwie nicht kompakt genug. Aus diesem Grund habe ich dann am Anfang sehr viel Nüsse, Trockenfrüchte, Rosinen, Erdbeeren und so etwas gegessen, weil es halt auch sehr, sehr kaloriendicht ist. Das hat sich gut angefühlt und jetzt im Laufe der Jahre merke ich, wie ich das gar nicht mehr so brauche. Jetzt aktuell fühle ich mich am besten, wenn ich sehr, sehr wasserreiche Dinge esse. Also größtenteils einfach Obst und Gemüse. Weil ich merke, wenn ich Sachen dabei habe, die einfach sehr vitaminreich und sehr mineralstoffreich und sehr wasserreich sind, dann brauche ich am wenigsten Verdauungsenergie und fühle mich einfach super gut. Also meine Ernährung aktuell ist einfach größtenteils Obst und Gemüse. Ich bin aber ein bisschen toleranter geworden gegenüber gekochter Nahrung. Marcus: Was heißt toleranter? Warst Du früher ein Hardliner und hast die Pfanne von Deiner Freundin aus dem Fenster gescheppert oder? (beide lachen) Robert: Nee nee, so war es jetzt nicht, aber ich war schon immer so, dass ich gesagt habe, ich mache das so wie ich das mache. Ich war jetzt nie dieser typische - was man auch so aus Veganerkreisen kennt, dass Leute dann mit dem erhobenen Zeigefinger auf einen zukommen und sagen “Du darfst jetzt aber nicht Dein Schnitzel essen, weil … pass doch mal auf…” und so weiter. Nö, ich habe eigentlich immer die anderen Leute ihr Ding machen lassen und das halt für mich so gemacht. Aber ich habe am Anfang wirklich sehr, sehr straight Rohkost gegessen. Meine Freundin ist auch vegan, auch mit einem sehr hohen Rohkostanteil, aber sie isst auch ab und an mal gekochte Nahrung, wie Kartoffeln oder Reis oder so etwas. Und wenn sie irgendwas cooles macht, dann esse ich da auch schon mal so ein bisschen was mit. Aber wenn ich mir selbst Essen zubereite, dann ist es schon größtenteils einfach Rohkost, weil ich merke, damit fühle ich mich am besten. Marcus: Hast Du denn Probleme gehabt mit der Verträglichkeit, mit dem Magen oder haben das andere Menschen? Oder ist es einfach so, dass wenn ich jetzt sagen würde, ich ändere jetzt komplett meine Gewohnheiten und ernähre mich nur noch rohkostmäßig, dass es ein total smoother Übergang ist? Robert: Es kommt so ein bisschen darauf an. Bei mir war es so - das ist schon echt lange her, ich muss jetzt echt mal kurz überlegen, wie das so war. Marcus: Wann war das denn? Robert: Das war 2011, vier Jahre jetzt. Also eigentlich recht easy. Okay ich war zu diesem Zeitpunkt 21. Leute, die anfangen, wenn sie schon ein bisschen älter sind oder die vielleicht auch gesundheitlich nicht so fit sind, da würde ich generell niemandem empfehlen von heute auf morgen 100% darein zu springen sondern sich lieber langsam daran zu gewöhnen. Neben dem “Okay, was esse ich konkret?” kommt auch eine krasse soziale Komponente. Was denkt mein Umfeld darüber? Was mache ich, wenn ich unterwegs bin? Und so weiter. Das ist schon nicht so easy umzusetzen, das muss ich auf jeden Fall sagen. Man muss sich erst einmal daran gewöhnen. Man muss erstmal gucken, wie komme ich denn überhaupt klar, wenn ich mir jetzt nicht mal eben schnell was in der Imbissbude holen kann. Es ist aus meiner Sicht alles möglich und alles halb so wild. Aber am Anfang denkt man natürlich, okay, wie funktioniert das alles. Und deswegen würde ich empfehlen, da langsamer ranzugehen. In Sachen Verdauung gibt es solche und solche Leute. Es gibt Leute, die sagen okay, das ist echt schwer. Und es gibt Leute, die sagen, dass geht eigentlich ganz easy. Was ich halt empfehlen würde und was, glaube ich, auch häufig ein Fehler ist, den viele Leute machen- ich höre halt oft “Oh nee, Salat vertrage ich nicht, das kommt bei mir nicht so gut an”. Das liegt aus meiner Sicht daran, dass quasi Salat, also alles was irgendwie wasserreich ist, wird einfach schnell verdaut. Das ist eigentlich recht schnell durch. Wenn Leute aber vorher meinetwegen vorher ein Brötchen reingehauen haben oder ein Schnitzel mit Pommes oder so etwas, was einfach sehr viel länger zur Verdauung braucht und dann hinterher den Salat drauf, dann gibt es quasi Stau im Verdauungstrakt, weil der Salat schneller ist, als das was davor passiert ist. Und deswegen kriegt man halt die bekannten Verdauungsprobleme. Eigentlich ist da nicht der Salat schuld, sondern eher das, was man vorher gegessen hat. Und wenn man jetzt etwas isst, was wirklich sehr, sehr lange verdaut wird, dann kann es auch passieren, dass man jetzt zum Frühstück irgendetwas ist und dann Nachmittags den Salat und der dann trotzdem Probleme verursacht. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, wenn man mit Rohkost anfängt und die möglichst am Anfang des Tages. Wenn man also ein bisschen was verändern möchte, dann würde ich empfehlen morgens mit einem Smoothie oder Obstsalat oder so etwas zu starten und dann erstmal die weitere Ernährung so ein bisschen wie gehabt gestalten. Dann hat man eigentlich keine Probleme, wenn man morgens direkt mit der Rohkost anfängt. Marcus: Womit bist Du denn heute morgen gestartet? Robert: Ich bin ehrlich gesagt noch gar nicht gestartet. Ich habe bisher nur Wasser getrunken. Mein Plan ist eigentlich immer morgens zwei, drei Stunden erstmal nichts zu essen und erstmal viel Wasser zu trinken, weil ich merke, damit fühle ich mich am besten. Dann habe ich auch noch irgendwie die meiste Energie, weil ich noch keine Energie für die Verdauung brauche und kann noch super produktiv sein. Der Körper ist halt auch nachts im Fastenmodus und da finde ich es recht sinnvoll, ihn erstmal langsam daran zu gewöhnen und nicht jetzt gleich morgens sich fett etwas reinzuhauen. Aber wenn wir jetzt mit dem Interview fertig sind, werde ich in die Küche gehen und werde mir einen grünen Smoothie machen. Das ist immer so an 364 von 365 Tagen im Jahr so mein Standardfrühstück. Marcus: Den hast Du Dir ja dann auch verdient, wenn Du das solange durchhältst. Seit wann bist Du denn dann wach? Robert: Ich bin jetzt seit 9:30 Uhr oder 9:45 Uhr wach, glaube ich. Also es ist jetzt schon recht lange. Meistens würde ich dann jetzt so um die Zeit frühstücken, aber passt auch locker. Das ist auch so ein bisschen eine Gewohnheitssac
Interview mit Christian Häfner von FastBill
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von LifeHackz. Heute mit dem Geschäftsführer von FastBill – Christian Häfner. Christian hat FastBill zusammen mit seinem Co-Founder komplett aus eigenen Mitteln aufgebaut, sprich er hat das Unternehmen gebootstrapped, was ich richtig, richtig geil finde und was ich schade finde, dass es immer so ein bisschen untergeht neben den ganzen fett Venture finanzierten Unternehmen, die viel Geld verbrennen – nicht alle aber einige. Daneben gehen die ganzen Boostrapping Sachen ein bisschen unter. Von daher, ich habe höchsten Respekt vor seiner unternehmerischen Leistung, finde ihn persönlich auch mega-cool – er ist ein guter Freund geworden mittlerweile, hat richtig viel Wissen zum Thema Unternehmertum. Deshalb freue ich mich total, dass er heute am Start ist. Alle Shownotes zu dieser Folge findet ihr unter lifehackz.de/007 und jetzt viel Spaß mit dem Interview mit Christian. In dieser Folge lernst du:
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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Hi Christian! Cool, dass Du mit am Start bist! Christian: Hallo, freut mich! Marcus: Sag mal, wo bist Du gerade und wie bist Du dahin gekommen? Christian: Ja also jetzt heute bin ich im Home Office und sitze inmitten von einer ganzen Menge Kaffeeverpackungen, weil ich nämlich gerade für ein Business Kaffee auswähle. Und da ist zuhause ein guter Ort für. Marcus: Und was ist das? Du sagst jetzt das ist ein Business, das heißt Du hast mehrere, aber erzähl vielleicht erst mal was über das Kaffee-Business. Christian: Ja, ich mache tatsächlich ganz viele Sachen und ein Business davon ist ein Online Kaffeeshop: happycoffee.org. Den habe ich schon vor einigen Jahren gestartet. Ich habe zwischendurch den Kaffeeverkauf aber wieder eingestellt und den werde ich jetzt neu starten. Also im Wesentlichen geht es um fairen Kaffee, den ich importiere, mit einem Röster zusammenarbeite und den dann online hier in Deutschland verkaufe und demnächst dann auch europaweit. Marcus: Das ist ja cool! Und das Ding selber hast Du schon vor Längerem gestartet und hast es dann, wie Du selber sagst, erst mal auf Pending gelassen. Und wenn ich Dich richtig verstanden habe, nimmst Du jetzt wieder Fahrt auf? Christian: Ja ganz genau. Ich hatte ja auch irgendwann mal einen richtigen Job, irgendwann in meiner Vergangenheit. Ich habe in einem Konzern hier in Hamburg gearbeitet, was eigentlich auch ganz cool war. Allerdings hat es mich damals schon gedrängt, mal andere Dinge auszuprobieren. Ich wollte halt schon immer Unternehmer sein und habe schon ganz früher mal Sachen gegründet und naja, dieses Kaffeeprojekt habe ich damals gegründet, als ich dort noch angestellt war. Das hat mir mein Chef damals netterweise erlaubt. Dann habe ich eben versucht, á la 4-Stunden-Woche eine komplett ausgeschöpfte Wertschöpfungskette aufzubauen. Also einen Röster zu suchen, einen Anbauer suchen, einen Logistiker suchen. Und so kam das dann halt. Ich habe damals bis 2012 auch gute 50kg-70kg online verkauft. Das hat allerdings nicht gereicht, um davon leben zu können. Da ich mein heute erfolgreiches Startup FastBill quasi Vollzeit betrieben habe, habe ich mich darauf fokussiert; das Kaffee-Business eingestellt und zu der Zeit dann FastBill gemacht. Allerdings habe ich happycoffee vor eineinhalb Jahren dann wieder in die Hand genommen. Ich habe da ein kleines Team, das mit mir die Arbeit gemacht hat. Also Marketing, SEO, sodass wir da heute eine ganze Menge Nutzer auf dem happycoffee haben. Das ist eine gute Grundlage, um jetzt wieder mit dem Kaffeeverkauf anzufangen. Marcus: Sehr cool. Das ganze erinnert mich ein bisschen an diese Teekampagne vom Günter Faltin. Den kennst Du bestimmt auch oder? Christian: Ja absolut. Die erste Idee hatte ich auch, nachdem ich die 4-Stunden-Woche von Tim Ferris gelesen habe. Ich glaube, das war 2007 oder 2008. Da habe ich das gelesen und dachte mir: okay, jetzt musst Du auch irgendwas machen. Kaffee ist halt ein tolles Produkt. Das macht Spaß. Marcus: Gerade wenn es nachhaltig und fair getradet ist. Das ist glaube ich auch eine Sache, die sehr sinnvoll ist. Christian: Ja absolut. Viele große Röster nutzen das halt als Werbelabel. Für mich ist das schon eine Grundvoraussetzung, dass man über Bio und fairtrade nicht besonders reden muss. Deswegen muss das auch kein Billigkaffee sein, den es für 7,95 € bei Tchibo gibt. Sondern das ist halt ein Standard, wie man ihn bei Röstereien gewohnt ist. Der Coffee Circle ist da eine andere gute Marke, die sich in diesem Segment platziert hat und das wird hier nicht anders sein. Marcus: Du sagst gerade, Du bist in Deinem Home Office. Das heißt also, Du bist Dein eigener Chef, hast mehrere Firmen am Start und FastBill. Das ist glaube ich das Projekt, was die meisten vielleicht kennen werden, und kannst von überall arbeiten. Hast Du einen bestimmten Spot, wo Du am liebsten arbeitest oder wie bist Du so aufgestellt was Deine Locations angeht? Christian: Also für mich ist es die Mischung, ehrlich gesagt. Vielleicht noch kurz zu FastBill: Wir sind ja ein Team mit 25 Mitarbeitern und wir haben uns in drei Offices in Deutschland aufgeteilt. Da sind dann noch ein paar Leute in Home Offices. Das heißt, es gibt irgendwo einen Schreibtisch, da kann man auch hin, wenn man möchte. Da steht ein zweiter Monitor. Das ist ganz gut zum arbeiten und der ist bei mir im Betahaus, hier in Hamburg. Da haben wir einen kleinen Raum gemietet und da bin ich ganz oft. Allerdings ist das Thema Home Office für mich auch ganz gut und wenn ich eine Weile weg bin - ich gehe zum Beispiel gerne Surfen, in Bali demnächst wieder oder ich werde mal eine Weile in Stockholm sein. Das sind dann Dinge, die gehen dann auch. Ich muss sagen, man muss sich da immer im Umfeld einfinden. Insofern ist es vielleicht nicht immer die produktivste Zeit, aber es geht. Und ich finde dieses Unterwegssein und Reisen ist schon wichtig. Marcus: In Terms of: Was stellt das mit Dir an? Ich weiß, wie das bei mir ist wenn ich viel reise, aber wie ist das bei Dir? Christian: Ich kriege natürlich einen klaren Kopf und ich verstumpfe nicht. Ich habe halt die Möglichkeit, die Welt zu erleben. Und mir ist das halt super wichtig. Anderen Leuten sind andere Dinge wichtig wie zum Beispiel ein Auto, eine große Wohnung etc. Mir ist das nicht so wichtig. Ich möchte halt die Welt sehen, die Welt erleben. Ich möchte halt gerne in andere Kulturen abtauchen. Als ich zum Beispiel mal drei Monate in New York gelebt habe, das war fantastisch. Mal selber New Yorker zu sein. Und so ähnlich möchte ich es auch, nicht nur in großen Städten sondern auch kleinen Dörfern erleben. Das zum einen. Zum anderen surfe ich gerne, das habe ich ja schon gesagt. Und das geht halt nicht immer und in Hamburg ist das immer schwierig. Marcus: Das stimmt (grinst) Du sagtest gerade, Deine Mitarbeiter. Ihr seid mittlerweile 25 bei FastBill. Ihr verfügt über drei Büros, ich glaube in Hamburg, Frankfurt und wo noch? Christian: In Essen. Da haben wir noch Buchhaltung und Verwaltung. Aber mein Bruder zum Beispiel, der auch für uns arbeitet, der sitzt irgendwo in Bonn in seinem Home Office und hat dort ein Haus auf dem Land und das ist eben weit weg von jedem anderen Büro. Aber für ihn ist das tolle, dass er halt jetzt mit seinen Kindern mittags essen kann, die morgens zur Schule fahren kann und nachmittags dann wieder hat. Das ist auch eine Form von Luxus, die in seinem Fall jetzt zum Beispiel gar nicht so viel mit reisen zu tun hat, aber mit Familie, die man jetzt öfters sieht als wenn man einen 9 to 5 Job hat. Marcus: Also ich finde es gut, dass Du das gerade ansprichst, weil viele das ja immer am Reiseaspekt aufhängen und gerade auch die digitale Nomadenszene natürlich gerne unterwegs ist und viel reist. Dieses ganze Konzept, nicht mehr im 9 to 5 Job zu sein und als Solopreneur sein eigenes Ding zu starten und sein eigenes Geld zu verdienen, vielleicht sogar auch bei Dir ortsunabhängig in einem Unternehmen mitzuarbeiten. Das kann man für quality time und seine Familie nutzen, sein Sohn dann vom Kindergarten abholen. Das macht zum Beispiel Pat Flynn aus Amerika dann auch. Er sagt, er ist der einzige Familienvater, der seinen Sohn zum Kindergarten bringt und wieder abholt. Und das erlaubt auch dieses ganze Setting, was er sich geschaffen hat. Also einige nehmen das Reisen und andere nehmen sich mehr Zeit für die Familie und die Dritten nehmen das dann für ihr Hobby, wo sie dann endlich mal richtig gut drin werden. Ich glaube das macht es gerade so spannend. Christian: Ich würde das auch als Freiheit bezeichnen. Freiheit und was man wann, wo, wie mit wem macht. Also immer Reisen ist ja auch irgendwann anstrengend. Aber ich finde, man möchte sich einen Lifestyle, einen Tagesablauf schaffen. In meinem Fall zum Beispiel: Ich stehe immer ohne Wecker auf. Das ist für mich auch eine Art von Luxus und wenn ich morgen erst um 10.00 Uhr anfange oder um 11.00 Uhr, dann ist das halt mal so. Das sind Dinge, die müssten gehen und die sind mittlerweile so normal geworden. Wenn man das anderen erzählt und die sich dann immer wundern, gerade wenn sie dann noch in festen Arbeitsverhältnissen sind und halt ein schlechtes Gefühl haben, wenn sie dort später als 8.30 Uhr erscheinen. Diese Freiheit muss halt jeder für sich bestimmen. Da gebe ich Dir absolut recht. Marcus: Aber ich glaube da muss man auch erst mal hinkommen, sich das selber zuzugestehen. Also gerade Feli und ich haben ja sehr lange in Corporate Jobs gearbeitet und es wird jetzt immer besser. Aber es fällt uns nach wie vor immer noch schwer, uns zuzugestehen, am Nachmittag wenn man schon voll durchgepowert hat, mal ein oder zwei Stunden etwas anderes zu machen und sich auszuruhen oder zum Sport zu gehen. Diese 9 to 5 – Taktung ist immer noch total tief drin in den Leuten und ich glaube, deshalb fällt es vielen total schwer, sich das vorzustellen, wenn es noch andere Konzepte gibt. Christian: Ich meine, wir Unternehmer haben ja die große Herausforderung, dass wir von Erfolgsleistungen, also Output getrieben sind. Weniger Arbeiten, da kommt vielleicht weniger raus. Und ein Angestellter arbeitet glaube ich nicht so sehr für den Erfolg hinten raus, sondern mehr für das Geld, was er für diese Zeit bezahlt bekommt. Das ist so ein grundlegender Unterschied. Ich will jetzt nicht sagen, dass Angestellten die Arbeit nicht Spaß macht oder an sich nicht motiviert sind. Aber ein Unternehmer arbeitet halt in erster Linie für sich selbst. Man ist da sehr egoistisch unterwegs. Wir müssen uns dann eben disziplinieren. Diese Zeit, die wir eigentlich haben, eben nicht nur für diese Erfolgsergebnisse nachher zu investieren sondern eben für Dinge die wir vielleicht sonst so machen. Also bei mir ist es manchmal so, wie es sich ergibt und am Nachmittag geht man mit Freunden in den Biergarten. Es ist halt erst um 15.00 Uhr oder um 16.00 Uhr. Ja da habe ich dann auch kein schlechtes Gewissen. Aber genauso habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal bis 21.00 Uhr da sitze, weil ich mich so in irgendetwas vertieft habe, was halt gerade ziemlich geil ist in dem Moment. Marcus: Ja, das kriegen die meisten von außen ja gar nicht mit. Wie geil das eigentlich ist, was man da gerade macht. Nach wie vor, wenn wir reisen und dann in einem normalen Hostel einchecken und dann da sitzen und nachts sitzen oder freitags abends, wenn die anderen um uns herum Party machen und saufen, dann kriegen wir eigentlich nur noch mitl
Interview mit Stefan Klumpp von Mobile Jazz
Willkommen zu einer neuen Folge von LifeHackz. Ich bin zurück aus Barcelona um jetzt in Berlin die DNX GLOBAL vorzubereiten. Ich hab euch aus Barcelona aber ein richtig spannendes Interview mitgebracht mit Stefan Klumpp. Stefan ist Gründer von einer Mobile App Development Agentur, die mittlerweile 20-30 Mitarbeiter hat und komplett ortsunabhängig geführt wird. Das heisst, Stefan ist ständig in der Welt unterwegs. Kennengelernt hab ich ihn ein paar Wochen vorher in Tarifa, er ist auch begeisterter Kitesurfer und wir haben uns in seinem Büro in Barcelona getroffen, um diese Podcast Folge aufzunehmen und über Stefans Leben zu reden, was nämlich richtig, richtig spannend ist. Die ganzen Shownotes zu dieser Folge findet ihr unter www.lifehackz.de/006 und jetzt viel Spaß mit dem Interview mit Stefan Klumpp. In dieser Folge lernst du:
Schreib mir an [email protected], hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show!
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3. Sei bei der nächsten DNX Konferenz in Berlin dabei (20€ Gutscheincode "DNX-PODCAST") 💥 [www.dnx-berlin.de]
1.000 Dank, Dein Marcus
Shownotes
Mobile Jazz
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Also wir sind jetzt hier in Barcelona. Hier war ein großes Event zum Online-Unternehmertum, wo auch der Stefan mitgemacht hat. Den Stefan habe ich glaube ich vor vier oder sechs Wochen in Tarifa das erste Mal getroffen. Und zwar in dem Digital Nomad Hotspot und jetzt sitzen wir hier in Deinem Büro, wo auch Deine Angestellten arbeiten. Wie ist das dazu gekommen, dass zu quasi zum einen in Tarifa unterwegs gewesen bist und Kitesurfen warst und zum anderen jetzt hier in dem Office sitzt und den ganzen Tag schwer beschäftigt bist? Stefan: Also wenn ich ganz weit ausholen soll, dann fing das eigentlich schon in der Schule an. Schule war gar nie mein Ding und die habe ich dann auch abgebrochen als ich dann 18 war. Ich habe in Deutschland eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker angefangen und habe das auch drei Jahre durchgezogen. Dann habe ich aber erst gemerkt, wie gerne ich eigentlich Elektronik am Computer mag. Ich habe davor schon als Jugendlicher schon viel mit Computern gespielt. Marcus: Ja aber nur gespielt oder hast Du auch ein bisschen programmiert? Stefan: Ich habe programmiert und auch ein bisschen mit Linux und allem rumgemacht. Und dann habe ich in Deutschland an der Fachhochschule angefangen zu studieren. Dadurch dass ich die Schule abgebrochen hatte, war das ein bisschen schwieriger. Ich habe natürlich die fertige Ausbildung und habe mich an verschiedenen Fachhochschulen beworben und eine hat mich dann auch akzeptiert. Von alle anderen habe ich nur Absagen bekommen. Das war die Fachhochschule in Ulm und da habe ich dann Fahrzeugelektronik angefangen zu studieren. Das wäre ein Studium von vier Jahren gewesen und habe aber nach einem Jahr schon angefangen, da ich eine sehr praxisorientierte Person bin, nebenbei in Ingolstadt für eine Supplier Firma von Audi zu arbeiten und Mikrokontrolle zu entwickeln. Also hauptsächlich Software und ein bisschen Elektronik. Marcus: Und das war im Grund ein typischer Studentenjob? Stefan: Ja erst war es ein Praktikum. Das erste Jahr im Studium habe ich im Sommer das Praktikum gemacht und dann war das als Werkstudent. Ich habe dann aber die meiste Zeit im Studium in Ingolstadt gearbeitet. Ich bin also immer hin- und hergefahren zwischen Ulm und Ingolstadt und habe mehr dort gearbeitet als ich eigentlich studiert habe. Und nach zwei Jahren im Studium kam mir eine interessante Möglichkeit auf, ich hatte mich sehr für Robotik interessiert? Marcus: Wann war das, welches Jahr? Stefan: Das war 2007. Dann habe ich die Stanford University in den USA angeschrieben. Marcus: Ohne Hemmungen oder Vorbehalte? Stefan: Ich habe einfach ein Video von denen gesehen über die Darpa Challenge. Das war ein selbstfahrendes Auto in der Wüste. Da habe ich gedacht, cool, das kombiniert alles was ich machen will: Software, Robotik, Automobil. Ich hab die dann also angeschrieben und der Great Manager hat mir dann auch zurückgeschrieben. Ich habe eigentlich mehr und mehr gefragt, was muss ich studieren um so etwas mitmachen zu können. Und der Lead auf der Elektronikseite hat mir dann zurückgeschrieben und wollte ein wenig mehr über meinen Backround wissen. Ich hatte schon meinen CV angehängt, aber sie waren überraschender Weise mehr an mir interessiert, weil ich einen Hintergrund als Fahrzeugmechaniker hatte. Ich kannte mich also mit Autos aus und ich kannte mich auch mit Software aus und hatte in der Praxis auch schon für Audi gearbeitet. Ich kannte somit also deren Systeme. Stanford hat zu dem Zeitpunkt mit Volkswagen eine Partnerschaft gehabt, was die gleiche Gruppe - also die gleiche Technolgie - ist. Die hatten halt das riesen Problem bei dem Projekt, dass eigentlich nur Akademiker dabei waren. Die waren gut mit der artificial intelligence um das zusammenzubauen, aber sie hatten halt niemanden, der sich richtig gut mit der Fahrzeugelektronik auskennt, wie das Gaspedal, Lenkung, Bremsen usw. anzusteuern. Jedenfalls hat er mir zurückgeschrieben und wir haben telefoniert, auch mit mehreren Leuten im Team und dann haben sie irgendwie gemeint: Komm rüber und mach mit bei uns. Marcus: Das ist ja cool. War das denn offiziell als Stipendium ausgeschrieben? Stefan: Das war nicht offiziell als Stipendium ausgeschrieben. Ich habe dann ein Studentenvisum bekommen über die Uni, aber es war mehr ein Research-Bereich. Die hatten die Stelle auch nicht ausgeschrieben. Das war mehr oder weniger Zufall, weil ich die angeschrieben habe und meinen CV mitgeschickt habe und es hat einfach gepasst. Marcus: Super coole Story. Das zeigt schon wieder, nur wer etwas versucht und macht und umtriebig ist und sich vielleicht auch nicht einschüchtern lässt von so einem krassen Namen, Stanford University. Dann wenn man dem Schicksal erst Gelegenheit gibt zuzuschlagen, dann kann auch etwas passieren. Das ist echt eine coole Geschichte. Stefan: Vor allem findet man ja auch alles im Internet. Also sämtliche Kontakte oder die Website des Projekts gab es im Internet. Ich habe da einfach mal wild drauf los geschrieben. Ich hatte ja weiter nichts zu verlieren. Ich wollte ja einfach nur Infos haben und dachte, vielleicht schreibt einer zurück, vielleicht auch nicht. Ja jedenfalls bin ich da rüber geflogen. Das war im Mai 2007. Das war zeitlich eigentlich schon recht knapp , weil im November 2007 war die Challenge von der Darpa, das ist das U.S. Verteidigungsministerium oder der Forschungsarm davon. Wir hatten dann auch recht viel Stress. Ich war auch voll in das Projekt involviert und habe zu dem Zeitpunkt auch gar nichts anderes gemacht. Das war auch hoch interessant. Marcus: Bist Du denn da gut reingekommen aufgrund Deiner Vorkenntnisse? Stefan: Ja total. Also sie haben zwar gemeint, sie bräuchten mich oder jemanden mit meinen Skills aber die hatten schon sehr viele Fortschritte gemacht in den letzten Jahren. Es gab ja schon vorher Projekte, aber da wo es noch richtig gefehlt hatte, war halt die Verknüpfung von der Artificial Intelligence mit dem Auto. Wir hatten natürlich auch Hilfe von Volkswagen selber. Die hatten ein paar Ingenieure dabei und ich war halt ständig 100% vor Ort. Die Competition selber war dann im November. Wir waren dann auch recht gut dabei und haben als zweite abgeschnitten. Wir hatten 1 Mio. Dollar Preisgeld gewonnen. Davon habe ich natürlich nie etwas gesehen. Das ging alles wieder zurück in die Forschung, aber es war eine super Referenz für mich. Wir sind mit dem Auto auch im Museum in Washington vertreten. Da ist ein Bild mit Name von mir drin. Also wenn alles andere im Leben schief geht, dann kann ich das meinen Enkeln zumindest erzählen. Marcus: Ja oder mit nach Washington nehmen und das Auto zeigen, ne? Ja, das ist ja eine krasse Story. Stefan: Ja, das ging ja nach der Competition noch ein bisschen weiter. Da habe ich dann an ähnlichen Projekten in der Forschung gearbeitet. Auch nur mit Fahrzeug, Elektronik und hauptsächlich Stabilisierung an Fahrzeugen bei Hochgeschwindigkeit. Teilweise auch seitwärts fahren auf einem Race Track. Zu Weihnachten hat mich ein Freund, er ist österreicher und war auch in Kalifornien, nach Mexiko mitgenommen. Ich hatte mir dann überlegt, ob ich Weihnachten zu meinen Eltern Heim fliege oder ob ich lieber in Amerika feiere. Und er hat mich dann nach Mexiko mitgenommen und hat mir das Kitesurfen gezeigt. Und das hat mich so gepackt, dass ich dann auch vier, fünf oder sechs Monate länger in den USA war, als nur Stanford. Marcus: Wo genau hast Du in Mexiko Kiten gelernt? Stefan: Das war in La Ventana. Das ist in New Kalifornien, also weiter runter am letzten Ende von Kalifornien. Also der mexikanische Teil von Kalifornien: Baja California. Marcus: Okay, also Westküste unten. Ja das kann ich natürlich gut nachvollziehen, wie sehr einen das packen kann. Stefan: Ja und dann war ich so extrem fasziniert davon, dass ich eigentlich gesagt habe, das möchte ich weiterhin machen. Ich habe nicht wirklich einen Plan, aber ich habe dann alles zusammengepackt und bin dann Maouhi geflogen mit meinem Equipment und habe dann ein paar Monate auf Nui gelebt und im Prinzip eigentlich nur Kite gesurft. Marcus: Hast Du denn von vorher Gespartes gehabt? Stefan: Ein bisschen was. Ich hatte auch an der Uni relativ gut verdient. Ich glaube in Deutschland als Student bekommt man nicht so viel wie in den USA. Zumindest im Sillicon Valley. Für die war ich ein Engineering Talent und da habe ich als Student schon sehr gut verdient. Da hatte ich also ein bisschen was gespart aber nicht viel. Ich bin aber ein sehr minimalistisch lebender Mensch und habe auch viel Zeit einfach im Zelt oder am Strand verbracht. Da ist es ja sehr warm. Zum Frühstück gab es Mango und Bananen kostenlos und zwischendurch waren wir auch im Hostel. Wir haben uns auch mit ein paar Freunden zusammen ein Auto gekauft und dadurch, dass ich Kfz-Mechaniker bin haben wir das ein bisschen gefixt und am Ende sogar mit Gewinn wieder verkauft. Marcus: Cool. Das war also ein halbes Jahr auf Maohi? Stefan: Ja, ungefähr ein halbes Jahr. Marcus: Und in dieser Zeit hast Du auch nichts anderes gemacht als quasi Deine Leidenschaft ausgelebt, das Kitesurfen und hattest jetzt vielleicht auch nicht diesen Druck, den man hier vielleicht in Deutschland hat, auch gerade nach der Uni, wo es heißt, es muss Zack Zack hinter einander gehen. Abschluss, erster Job und dann musst Du direkt in den Beruf rein, ansonsten bist Du schon wieder zu alt und “verplemperst” Deine Zeit? Stefan: Nein das hatte ich noch gar nicht. Ich meine, deswegen hatte ich auch die Schule abgebrochen. Ich hatte nie die Ambition für Karriere. Zwischendurch nach der Kfz-Mechaniker Ausbildung hatte ich vielleicht ein bisschen davon. Da wollte ich unbedingt für Porsche arbeiten, frag mich nicht warum. Das habe ich aber in den USA wieder komplett verloren und auf Maohi dann sowieso. Als ich mit Maohi dann fertig war, dann bin ich kurz zurück zu meinen Eltern und habe dann recht viel von meinen Sachen weggegeben, weil ich einfach happy war mit dem minimalistischen Lebensstil und habe dann aber auch überlegt, was ich jetzt weiter mache und wollte das Studium noch durchziehen. Glücklicherweise bin ich auf die Uni in Edinburgh in Schottland gestoßen. Und die möchten gerne, dass mehr Leute nach Schottland kommen und haben mich dann auch einfach akzeptiert. Die haben auch die Credits von Deutschland genommen und auch das was ich in den USA gemacht habe - auch wenn das kein richtiges Studium war, sondern mehr research - und haben dann gesagt: Du musst jetzt noch mal ein Jahr studieren und bekommst dann den Abschluss. Das habe ich dann auch mehr oder weniger durchgezogen. Damals hatte ich eine Freundin in Miami. Da bin ich dann im Winter wieder rüber, weil es mir in Schottland im Winter zu kalt war. Und dann zum Abschluss wieder zurück. 2009 hatte ich dann auch den Abschluss, wollte dann aber auch nicht wirklich arbeiten und hatte wieder ein bisschen Geld angespart und hatte zu dem Zeitpunkt auch ein Auto. Dann bin ich erst noch mit Freunden quer durch
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