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Interview mit Joe Görbert von BrainHive Ethical Marketing
Hey Leute, hier ist LIFE HACKZ und hier ist euer Gastgeber Marcus Meurer. Diesmal wieder life aus Berlin. Wir sind zurück, nachdem wir jetzt in oder auf Mallorca und in Portugal unterwegs gewesen sind, sind wir jetzt hier in Berlin in ner Airbnb Wohnung und bereiten die nächste DNX Konferenz vor. Mein heutiger Gast ist ein mega spannender Typ, der ein Teilnehmer bei uns im DNX CAMP gewesen ist, der Joe Görbert und ich habe mir immer gedacht: Wie macht der das? Wie kann man so viel Energie haben, so viel Power und so wenig schlafen? Und das war Grund genug, den alten Businessplan-Ghostwriter mal vor’s Mikro zu holen und mit ihm über Polyphasenschlaf zu reden, über Energiesnacking. Was ist gut, günstig und auch praktisch für unterwegs, wenn man sich fit halten will. Er hat über Vitalessenz konservieren gesprochen, was, ich glaube, für einige Leute von euch mega spannend sein kann. Wir haben über Genussgifte und andere Substanzen wie Alkohol, Koffein, Taurin, Kokain, Amphetamine, Ecstasy, etc. pp. gesprochen. Was man da vielleicht auch präventiv machen könnte, um sich mal auf so einen Exzess vorzubereiten, wenn es denn mal sein muss. Und er hat uns verraten, wie er es macht, seine Gedanken zu beherrschen. Und welche kleinen Tricks man aus dem selben Bereich noch anwenden kann. Das ganze klingt jetzt ziemlich esoterisch oder spirituell, ist es aber überhaupt nicht. Die Infos sind mega hands-on und auch für mich total augenöffnend, will ich fast sagen, gewesen und hat mich echt in vielen Bereichen auch zum Nachdenken gebracht. Von daher: Ihr könnt euch auf die Folge freuen. Bevor ich euch jetzt in die Folge entlasse, möchte ich kurz auf unsere Charity-Aktion hinweisen, die Feli und ich mit dem heutigen Tag, am 28. September starten. Heute ist Felis Geburtstag. Wir fahren von Europa nach Brasilien und möchten, wenn wir in Brasilien sind, das zum Anlass nehmen, Straßenkinder aus Bahia zu unterstützen. Checkt unsere Aktion aus unter www.lifehackz.de/charity. Jeder Euro hilft. Wir würden uns total freuen und jetzt viel Spaß mit der Folge mit Joe!
In dieser Folge lernst du:
1. Polyphasenschlaf: Was ist das und wie mache ich das? - Schlafdefizite mit Power Napping kompensieren - Auf Wunsch einschlafen: Mindfulness Meditation - Kommentar zur extremsten Form des PPS: Die Übermensch Challenge
2. Energie-Snacking: Was ist günstig, gesund & praktisch? - 6 Lebensmittel, die perfekt zum Snacking taugen (Rohe Erdnüsse, Apfel, Falafel/Hülsenfrucht-Salgados, Melone --> Messer dabeihaben, Nussmus-Haferkeks, gebackene Kürbisstücke) - Der Kohlenhydrat-Komplott und was dieser mit uns macht - Praktische Beispiele, wann man was und wie mitnimmt - Kommentar zum ultimativen Powerdrink --> Ingwer-Grüntee extrakt mit Zitrone
3. Thema Vitalessenz konservieren- Tantrismus und Retention. - Kurzer Kommentar zum Buch "Tao of Health, Sex and Longevity" von D.P. Reid - Techniken der Ejakulationskontrolle - Techniken des Verschließens des "Tor des Lebens" zur punktuellen Auslösung von Energieschüben
4. Über den Konsum von Genussgiften und anderen Substanzen. - Die krassesten Energiekiller-Substanzen: THC, Alkohol, Koffein, Taurin, Kokain, Amphetamine und Ecstasy - Leberkur, Elektrolyt- & Wasserhaushaltsmanagement zur Verringerung negativer Substanzkonsumeffekten
5. Gedankenbeherrschung und sonstige Zen-Tricks. - Die destruktive Wirkung des permanenten inneren Dialogs - 3 Visualisierungen, die sofort den Kopf klären - Die Kryas - Die Bandas - 5 Bushaltestellenübungen, die deine Energiekanäle durchpusten
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1.000 Dank, Dein Marcus
SHOWNOTESBrainHive Ethical Marketing
Facebook Joe Görbert
Solreign
LifeHackz Charity Aktion
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Jo hi Leute! Willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ. Und ich bin super happy, dass ich hier mit dem Joe, ein Teilnehmer von unserem DNX CAMP in Lissabon, zusammensitze. Hi Joe, cool dass Du am Start bist! Joe: Ja hi Marcus! Marcus: Joe ist ein absoluter Life Hacker, deshalb passt er perfekt auf den Podcast hier drauf. Und wir sind gerade an Tag 9, glaube ich, von unserem 10-tägigen Camp und ich kenne keinen, der so viel Energie Tag für Tag an den Tag legt und nichts auslässt und immer guter Laune ist und trotzdem hellwach. Und die meisten Leute fragen sich auch: Wie macht der Typ das? Und wann schläft der überhaupt mal? Und von daher, sag mal, was sind so Deine besten Hackz, um so energiegeladen zu sein, wie Du bist? Und vielleicht steigen wir gerade mal mit dem Thema Schlafen ein, wenn Du Bock hast. Joe: Genau Marcus, also ähm, ich habe ein paar Themen mir zusammengeschrieben und das Erste, worüber ich sprechen würde, wäre der Polyphasenschlaf eben. Viele von uns haben ja das Problem, gerade wenn sie unterwegs sind und traveln, dass sie halt nicht sehr viel schlafen. Dass sie eher mal Party machen und dann am nächsten Tag gleich schon Action. Und oft sind sie auch in nem Hostel, wo man vielleicht auch gar nicht so viel schlafen kann einfach, weil immer Leute kommen und früh raus und hier und da und Ausflüge… Und ähm, der Polyphasenschlaf ist sehr interessant. Also es gibt manche Leute, die das richtig auf die Spitze treiben mit der bekannten Übermensch Challenge. Dass sie nur noch zwei Stunden am Tag schlafen. Und wie das funktioniert, ist einfach so, dass viele von uns, die eben den Monophasenschlaf benutzen, dass die eigentlich in Wirklichkeit nicht so tief schlafen dabei, dass das Brain also immernoch wach ist und Dinge verarbeitet. Und jemand, der seinen Körper trainiert für den Polyphasenschlaf, es gibt übrigens auch Biphasenschlaf und andere Schlafarten, dass der einfach ausgeruhter ist, weil er direkt einpennt. Marcus: Das heißt, wenn ich jetzt abends meistens so gegen 23:00 Uhr oder 0:00 Uhr ins Bett gehe und morgens dann um 6:00 Uhr oder 7:00 Uhr aufstehe, dann bin ich ein Monophasenschlaf...Schläfer oder? Joe: Genau, das wäre der typische Monophasenschlaf. Marcus: Okay. Ich glaube, ich hatte auch mal ne App installiert, wo Du dann genau sehen konntest, wo dann glaube ich, die Tiefschlafphasen waren, wo man dann unruhiger war und wo man dann in diesen REM Modus reingekommen ist und wo gerade nicht. Und der Ansatz bei Dir ist jetzt glaube ich, in dem Prinzip was Du gerade machst, dass dann in verschiedene Phasen zu splitten und nur diese wichtigste, diese Tiefschlafphase mitzunehmen oder? Joe: Genau, genau. Also was ich die meiste Zeit mache ist eben, dass ich drei, vier Stunden schlafe und dass ich dann, wenn ich während des Tages arbeite und wenn ich merke, dass ich müde werde, dass ich mir einfach eine Schlafbrille überziehe und mir Stöpsel ins Ohr stecke und dass ich mich dann in so eine Art Kurzmeditation begebe. Darüber wollte ich auch noch kurz sprechen, weil viele von uns haben halt das Problem, dass sie nicht auf Wunsch einschlafen können. Dass das Brain dann einfach weiter noch irgendwelche Gedanken spinnt und dass man dann quasi in seinem Bett liegt und nicht abschalten kann. Was ich einfach mache ist, dass ich mich auf mein Bett lege, Augen zu, Schlafbrille, Stöpsel rein und dass ich dann verschiedene Übungen durchgehe. Also ich beginne dann mit so einer Visualisierung, dass ich mir einen Ventilator in den Kopf visualisiere, der meine Gedanken so nach hinten raus pustet. Ja, so blöd sich das anhört. Aber … Als nächstes dann kommt eine Atmung von 10 nach 1 jedes Mal beim Ausatmen, 1 nach unten zählen und immer versuchen… also… Zum Beispiel: 10 nach unten zählen und jedes Mal länger ausatmen und es doppelt so lange ausatmen wie man einatmet. Und sich dann wirklich voll und ganz auf die Atmung konzentrieren. Und dann, was man noch zusätzlich machen kann, wenn trotzdem Gedanken hochkommen ist, ich sage euch einfach die mächtigste Übung - es gibt verschiedene Übungen, die man machen kann - ist dass man alle Gedanken sich wie so ein Universum vorstellt und jeder einzelne Gedanke ist quasi ein Stern in diesem Universum. Und in der Mitte ist eine Sonne ja? Und die Sterne poppen halt so auf ja - verschiedene Gedanken. Man hat vielleicht auch Themen, die man bewusst ansteuern kann. Zum Beispiel Partnerschaft, Karriere, Konflikte, Ziele, Träume, Wünsche, Ängste, Dinge für die man sich möglicherweise auch schämt oder so. Also Dinge, die quasi negativ ankern, weil die sind sehr stark. Und dann, wenn man denkt, dass man sein Universum abgesteckt hat. Das es wirklich jetzt zu 90% Sachen sind, die einen am meisten beschäftigen, dass man diese Sterne einfach in diese Sonne hineinvisualisiert. Die Sonne zieht quasi alles zusammen, öffnet sich am Ende und verschluckt alles und wird dann schwarz und zu einem schwarzen Loch. Und möglicherweise ist man dann schon echt müde. Also sowieso, weil man hat ja nur drei Stunden geschlafen und vorher natürlich den Wecker gestellt, auf 20 Minuten. Also 20 Minuten ist das ideale Powernapping-Zeit, wenn man schon 30 oder 40 Minuten macht, dann tendiert man dazu zu lange zu schlafen ne? Und dann hat man wieder das Problem, dass der Schlaf nicht so geil ist, wie er eigentlich sein könnte, so energetisierend. Marcus: Also das heißt, Du fällst mittlerweile dann relativ schnell in den Schlaf, wenn Du Visualisierungen und die Übungen machst und stellst Dir den Wecker, sodass Du mit Visualisierung am Anfang nach 20 Minuten wieder aufstehst? Joe: Korrekt, ja genau. Marcus: Und kann man das trainieren? Würdest Du sagen, Dir fällt es mittlerweile leichter dann direkt in den Schlaf zu fallen. Das heißt, der Körper rafft schon: Okay cool, jetzt endlich kann ich mal wieder 20 Minuten runterfahren. Dass das dann schneller geht als am Anfang? Joe: Völlig korrekt. Also das was quasi das Brain wach hält, das sind die … das ist so ein Zeigarnik Effekt, also Unvollständigkei
Interview mit Chris Bachmann von Chris Coaching
Hey Leute, willkommen zu LIFE HACKZ Live aus dem Surf Office aus Lissabon. Diesmal mit dem super sympathischen Chris Bachmann, der Personal Trainer ist und Fitness Coach ist. Unter Chris Coaching bietet er auch Online seine Dienste an, aber er ist auch immer vor Ort an den Studios um den Menschen zu einem besseren und gesünderen Leben zu verhelfen. Er ist das halbe Jahr über im Sommer in Deutschland anzutreffen und im Winter ist er in Süd-Ost-Asien in Laos und arbeitet dort als Personal Coach. Ich denke, für alle digitalen Nomaden und überhaupt alle Leute, die viel Zeit vor dem Rechner verbringen, wie beispielsweise Online-Unternehmer, ist Sport und ein gesunder Lifestyle ein sauwichtiges Thema. Also Leute, lasst euch motivieren, lasst euch inspirieren. Viel Spaß mit dem Interview! In dieser Folge lernst du:
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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Chris Bachmann Marcus: Welcome to LIFE HACKZ and welcome Chris Bachmann! Cool, dass Du am Start bist! Chris: Hey Leute, danke Marcus! Wie geht’s Dir? Marcus: Ja mir geht’s ganz gut muss ich sagen. Wir sind ja jetzt zwei Tagen hier im Surf Office in Lissabon angekommen. Ist zwar wieder eine Stadt, also das Meer ist jetzt nicht weit weg, sonst wäre es ja kein Surf Office, aber grundsätzlich fühle ich mich immer wohler am Meer, aber ja… Lissabon ist auf jeden Fall von den Städten her eine der besseren und cooleren Städte. Also es ist cool, ich will mich nicht beschweren. Und Du? Wo bist Du gerade? Chris: Ja Marcus, Du bist ja nur an den schönsten Stellen der Welt habe ich gehört. Ich bin ja direkt ein bisschen neidisch auch. Also ich bin zurzeit hier in Kassel auf Deutschlandbesuch bei meinen Eltern, auch Geschwistern, pendle so ein bisschen hin und her, bin jeden Sommer in Deutschland und äh, ja… ansonsten bin ich ja in Süd-Ost-Asien zurzeit. Marcus: Okay cool, das heißt Du hast da ne feste Base und lebst da komplett, also die Winter über? Chris: Ja genau. Da sind wir also in Laos in Vientiane. Und ähm, da bin ich jetzt seit eineinhalb Jahren und es läuft wirklich gut. Ich habe ja so ein kleines Fitness Business, was ich mir jetzt aufbaue und da… nee, das läuft gut. Das macht viel Spaß. Marcus: Okay, erzähl mal ein bisschen mehr über Dein Fitness Business. Wir haben ja eben im Vorgespräch kurz nochmal drüber gequatscht, wie ich auf Dich aufmerksam geworden bin. Du warst ja irgendwie schon immer in der digitalen Nomadengruppe, glaube ich, präsent. Da hatte ich Dich immer mal auf dem Schirm gehabt und dann letztens, kam ein richtig cooles Video in meine Facebook Timeline. Und dann dachte ich so, ich gucke da mal ein bisschen näher drauf, was Du alles machst. Und das fand ich mega spannend. Von daher, cool, dass Du Zeit hast und dass wir zwei ein bisschen über Dich und Dein Business quatschen können. Chris: Ja erstmal ist es eine Ehre für mich hier das Interview geben zu können, weil so lange bin ich ja noch nicht dabei mit den digitalen Nomaden. Und möchte mich ja als angehender digitaler Nomade schimpfen, weil es ist ja alles noch im Aufbau und ich bin also in eure Gruppe so ein bisschen seit Laos reingerutscht, seit eineinhalb Jahren. Der Rob Götting hat mich da auch so ein bisschen… und die Tina, die zwei haben mich da so ein bisschen reingeschleust und ich finde es richtig cool, über welche Themen da gesprochen wurde, was die Leute so machen, was sie drauf haben, sehr sympathisch, viele reisen. Das ist ja auch eine Leidenschaft von uns allen und seitdem mache ich da auch so mit und versuche da Diskussionen zu folgen und natürlich auch entsprechend meinen Lifestyle anzupassen. Marcus: Mh, jetzt erzähl mal ein bisschen über Dein Business als Sportler. Was da genau abgeht. Chris: Ja also Fitnesstrainer bin ich ja jetzt mittlerweile seit 12 Jahren. Ich habe ja damals angefangen hier in Deutschland, hatte dann eine dreijährige Pause in Paris. Mein Background ist Büro Kaufmann. Da war ich Export Manager. Und dann in Neuseeland 2010 bin ich dann zum Vollzeittrainer geworden. Marcus: Hast Du da eine Ausbildung gemacht vorher schon in Deutschland oder dann Neuseeland? Chris: Äh, vorher schon in Deutschland. Da musste ich ja so eine Ausbildung machen zum Fitnesstrainer. Und da habe ich ein Fernstudium gemacht. Das ging relativ schnell, ein paar Monate. Und dann hast Du die B-Lizenz und dann hast Du die Erlaubnis auch in den Studios qualifiziert zu arbeiten mit den Kunden. Marcus: Also Studio heißt dann klassisch ein Pumperstudio, Fitnessstudio mit Geräten und Du bist dann befähigt die Leute als Personal Coach oder als Angestellter dann die Mitglieder zu betreuen? Chris: Ja, das ist richtig. Also das ist dann Deine Qualifizierung. Das bedeutet, Du kannst Dich dann theoretisch in jedem Fitnessstudio bewerben. Damals habe ich noch ohne Qualifizierung angefangen. Die haben mir aber direkt gesagt, dass ich die nachholen soll. Heutzutage, glaube ich, musst Du eine Qualifizierung direkt mitbringen. Ich glaube, die stellen Dich gar nicht mehr ein, egal wie klein oder groß das Studio ist und dann könntest Du direkt anfangen. Aber das war damals eine Festanstellung noch, mit festem Stundenlohn. Marcus: Okay, das heißt 40 Stunden in einem Fitnessstudio? Chris: Das war ein Teilzeitjob. Da haben wir Stunden bekommen. Da habe ich dann Abend nach meinem Bürojob gearbeitet, teilweise auch am Wochenende, sprich vielleicht nochmal so zehn Stunden drauf. Marcus: Okay cool. Durch welchen Sport bist Du überhaupt in diese ganze Fitness- und Trainerkarriere reingekommen? Chris: Ich vermute mal, der Trainingsleiter von damals, der fand das ganz gut, dass ich viel gelaufen bin. Ich bin damals schon Marathon gelaufen. Mein Vater war damals mein Trainer. Marcus: Mh, krass! Chris: Ich habe auch jahrelang Fußball gespielt als deutscher Bub, sage ich mal. Habe das dann aber an den Nagel gehangen mit 23. Das wurde mir dann zu viel. Und natürlich war ich dann schon auch im Fitnessstudio und habe selber trainiert, seitdem ich 16 bin. Auch dort hat mich mein Vater reingeholt und gesagt “Jetzt komm doch mal mit hier! Ich bin jetzt hier im Fitnessstudio angemeldet und wenn Du noch dabei bist, dann kriegen wir den Vertrag ein bisschen günstiger.” (beide lachen) Marcus: Cool. Chris: Ja. Ja und dann ging das in Neuseeland also voll zur Sache, sag ich mal. Dann wurde mir also eine Vollzeitstelle angeboten als Personal Trainer. Und dann habe ich schon meine eigenen Kunden sofort gehabt seit dem ersten Tag. Marcus: In dem Gym dann? Also das waren dann Kunden, die speziell Stunden gebucht haben bei nem Personal Trainer und der warst dann Du? Chris: Genau, da war ich auch wieder angestellt, das war dann Personal Training. Und Du musst dann einen eigenen Kundenstamm aufbauen von den Mitgliedern in dem Gym. Und musst Dich natürlich drum kümmern, also Deine eigenen Kunden, ne? Und das ist dann schon ein sehr selbstständiges Arbeiten. Also klar wirst Du da noch ganz grob kontrolliert von dem Management, aber ansonsten läuft das schon alles auf Deiner Kappe. Das heißt, Du musst dann Dich mit den Kunden zusammensetzen. So: Was sind die Ziele? Wie oft will der Kunde reinkommen? Und wie laufen dann die Sessions ab? Und ja… so: Wie werde ich dann fitter und kräftiger und größer? Marcus: Mh, was wollen die meisten so haben? Die Männer dickere Ärmel und die Frauen abnehmen am Bauch und am Po oder…? Was sind so die Klassiker? Chris: Ja, also da muss ich Dir natürlich jetzt wieder recht geben, Marcus. Das sind immernoch die Klassiker. Also wie damals. Drei Viertel der Kunden sind schon Frauen und die wollen einfach ein bisschen abnehmen. Die wollen fitter werden. Die wollen natürlich auch kräftigen und formen. Und ja, bei den Männern ist es nicht mehr so stark, wie das damals mal war, wie “Ich möchte jetzt wachsen und viel mehr Muskeln bekommen”. Also es ist auch “Ich möchte zwar auch kräftiger werden aber nicht unbedingt Muskelaufbau”. Auch die wollen jetzt leaner werden, die möchten schlanker werden und einfach athletisch und gut aussehen. Marcus: Mh, okay. Spielt also ein bisschen in die Richtung nicht mehr Eisen heben und bewegen, sondern eher funktionales Training zu machen? Chris: Ja in der Tag, das würde ich schon sagen. Also wir bewegen ins zurzeit so ein bisschen in dem Bereich, dass die Maschinen also so ganz langsam abgeschafft werden, sage ich jetzt mal vorsichtig. Also, wir bewegen uns vom funktionalen Training, was Du gerade auch schon gesagt hast. Das bedeutet, Crossfit ist natürlich auch schwer im Kommen. Dann... Marcus: Mh, mega anstrengend muss ich sagen. Ich bin ja nicht gerade ganz unsportlich, habe auch schon immer Sport gemacht seitdem ich klein bin, ich glaube mit 6 habe ich mit Tennis angefangen und dann irgendwann ins Gym gegangen als Teenager und seitdem dran geblieben. Und ich habe jetzt letztes Jahr im Dezember - wir waren in Kolumbien in Medellin - und eigentlich wollte ich Krav Maga machen. Ich bin da in diesem israelischen Selbstverteidigungssystem drin und die haben auch überall auf der Welt Standorte, aber die hatten das dann genau über Weihnachten geschlossen und habe dann was neues gesucht und habe so eine Crossfitbox entdeckt
Interview mit Holger Grethe von Zendepot
Hi Leute und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ. Heute habe ich mir den lieben Holger Grethe von zendepot.de geschnappt und mit ihm über Anlagestrategien und seinen Blog geredet. Auf Holger sind wir Anfang des Jahres aufmerksam geworden, als es auch bei Feli mehr darum ging, unser Gespartes irgendwie gewinnbringend anzulegen und nicht von der Inflation auf ein Tagesgeldkonto auffressen zu lassen. Und zendepot war so der erste Blog, der anschaulich erklärt hat, wie das ganze an der Börse funktioniert, welche Strategien man anwenden kann. Ich hab mich da super wohl aufgehoben gefühlt. Und danach sind wir dann auch aktiv geworden und haben unser Geld in ETFs investiert. Genau darüber habe ich auch mit Holger gesprochen und noch über andere Aspekte seines Online Businesses. Also viel Spaß mit dem Interview! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESzendepot
zendepot akademie
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Ja hi Holger, saucool, dass Du Zeit hast! Willkommen auf dem Podcast! Holger: Hallo Marcus, grüß Dich! Ich freu mich, dass ich dabei sein darf! Marcus: Ja, wer bist Du und wo bist Du und was machst Du gerade? Holger: Also mein Name ist Holger Grethe. Ich betreieb eine Webseite, die heißt zendepot.de und da blogge ich und podcaste ich über private Finanzen und unterstütze Menschen so dabei, erfolgreich Vermögen in Eigenregie zu bilden. Und das ganze mache ich von Düsseldorf aus, also da wohne ich. Marcus: Okay, das heißt, Du bist selbständig, arbeitest jetzt Fulltime an diesem Projekt zendepot und machst es nicht nebenberuflich? Holger: Genau, also im Prinzip ist es zu 80% sage ich mal… also ich verdiene noch ein bisschen Geld nebenbei als Arzt. Also den Job, den ich eigentlich gelernt habe. Ähm, aber das ist, ja… kann man schon sagen, eher fast ein Zubrot. Also das Hauptprojekt ist mittlerweile zendepot ja. Marcus: Ja, das ist natürlich ein krasser Switch von gutbezahlten, wahrscheinlich nem festen Beruf als Arzt hin zur Online Selbstständigkeit. Was hat Dich damals bewogen und wann war das? Holger: Ähm ja, um ehrlich zu sein, war es aus der Unzufriedenheit mit dem Beruf heraus so ein bisschen. Also ich bin seit 2009 selbstständig. Also etwa… mal überlegen… fünf, sechs… nee sechs Jahre knapp war ich angestellt als Arzt im Krankenhaus. Und dann hat sich so 2009 die Chance ergeben so als Honorararzt das zu machen, als Freelancer zu arbeiten. Da war ein großer Ärztemangel zu der Zeit in Deutschland. Und ja, da konnte man gutes Geld verdienen. Den gleichen Job, den man voll gemacht hat als Angestellter, konnte man als Freelancer natürlich zu viel höheren Preisen anbieten und das war ein paar Jahre ganz schön und finanziell auch sehr lukrativ kann man sagen. Aber trotz des relativ vielen Geldes habe ich gemerkt, dass die Zufriedenheit doch nicht so da ist, so wie sie sein sollte und ich nicht so ganz happy war mit dem Ganzen. Marcus: Das heißt? Kannst Du vielleicht mal zwei, drei konkrete Beispiele nennen, was Dich da gewurmt hat oder wo Du meinst so “Ich kann mich nicht nicht ganz entfalten oder erfüllen”? Holger: Ja genau. Also im Wesentlichen ist es so, dass Medizin… also der Arztberuf natürlich eigentlich eine schöne Sache ist, aber es ist eigentlich ein völlig unkreativer Beruf. Also, da gibt’s jetzt nix, wo man irgendwie sich tolle Sachen ausdenkt und ausprobiert, sondern da gibt es feste Regeln und Vorgaben, wie man sich denken kann, an die man sich halten sollte, damit das ganze funktioniert und das ist natürlich auch sinnvoll, aber mir hat dann persönlich dann eben gefehlt so, diese kreative Entfaltung. Also ich habe früher ganz gerne Musik gemacht und war eigentlich immer ein kreativer Mensch. Und das habe ich irgendwie so bei der Berufswahl so ein bisschen außer Acht gelassen, dass das so für mich doch eine große Rolle spielt. Und ähm… Dann kommt so ein bisschen ein unternehmerisches Gen dazu, dass ich irgendwie Lust habe, einfach auch mir etwas aufzubauen, ein Business aufzubauen. Und das war einmal in der Medizin natürlich nicht so richtig möglich und auch irgendwie das Freelancing-Geschäft… Ja, Du wirst halt stunden- oder tageweise gebucht und dann ist es halt Zeit gegen Geld. Und auch das war so ein bisschen, wo ich dachte “Nee, das geht irgendwie besser”. Und hatte mal viel Spaß mit Websites. Ich hab immer welche gemacht auch nebenbei und konnte so ein bisschen HTML und CSS und hatte irgendwie auch Lust zu bloggen, schon Jahre lang, aber dachte immer “Ja worüber denn?”. Also ich hatte nicht so ein richtiges, griffiges Thema. Und dann bin ich irgendwie so auf ein paar amerikanische Blogger aufmerksam geworden. Damals mit Corbett Barr mit Think Traffic. Dann Pat Flynn und solche Leute und habe dann Sachen gelesen, da dachte ich “Das kann ja gar nicht wahr sein”. Also die verdienen ja einen Haufen Geld, die hocken von zu Hause und schreiben was lustig ins Internet und haben da ein laufendes Business. Das war für mich erstmal völlig skurril und unvorstellbar. Marcus: Und schreiben dann noch über Sachen, die sie privat interessiert ne? Von daher... Holger: Ja genau. Ja ja. Jetzt war es nicht so, dass ich dachte “Boah, ich will jetzt soviel Geld haben wie die. Sondern es war eher, dass ich erstmal erstaunt war und dachte “Das kann doch nicht sein, dass so was überhaupt funktionert”. Naja, irgendwann ist das dann so ein bisschen so, dass ich gedacht habe “Naja gut, warum nicht? Warum soll das nicht auch hier im deutschsprachigen Raum funktionieren? Probier doch das einfach mal aus”. Und dann war natürlich die nächste Frage: Mit welchem Thema? Was könnte ich den Leuten anbieten, was die interessiert und was ich außerhalb der Medizin noch ganz gut kann? So bisschen habe ich das Thema Geld und Finanzen, weil ich dieses Problem für mich dann irgendwie gelöst hatte. Also wie gesagt, ich habe ganz gut verdient. Und dann war auch die Frage: Was mache ich mit dem Geld? Wie lege ich das an? Und habe mich dann halt sehr intensiv mit der Materie beschäftigt ein paar Jahre und dachte “Okay, also dieser Umgang mit Geld; Geld anlegen; Börse. Das ist etwas, was Du Leuten vielleicht ganz gut erklären könntest” und wo es im deutschsprachigen Raum, für meinen Geschmack auch kein richtig gutes Angebot gab zu der Zeit und dann habe ich gedacht “Okay, dann mache ich das eben”. Marcus: Mhh, ja spannende Story. Und ja, ich muss auch sagen, ich bin Anfang des Jahres auf Deinen Blog gestoßen, als wir auch genau vor der Frage standen - das war eines der Jahresziele, mich endlich um meine Finanzen zu kümmern und die sinnvoll irgendwo anzulegen, ohne Angst haben zu müssen, zu viel falsch zu machen. Ich glaube, die größte Hürde ist, dass man irgendwie Angst hat und das Geld falsch investiert und es am Ende komplett weg ist oder vernichtet ist. Und das hat mich immer davon abgehalten, das ganze Geld, was ich dann auch irgendwann eisern über die Jahre angespart habe als Selbstständiger, habe ich mehr oder weniger einfach auf dem Tagesgeldkonto verrotten lassen. Und Du weißt ja wahrscheinlich selber, was mit den Zinsen passiert ist in den letzten Jahren, gerade auf den Tagesgeldkonten. Insofern war es ein totales Minusgeschäft, da die Inflation höher gewesen ist, als die Zinsen, die man für das Geld gekriegt hat ne? Holger: Ja, ja. Marcus: Wie Du schon sagtest, es gab nicht viel im deutschsprachigen Raum. Wie genau, weiß ich jetzt nicht. ich glaube sogar über Google so - zu irgend nem Thema rankst Du da ziemlich gut - bin ich auf Deinen Blog gestoßen und dachte “Wow, das ist ja mal geil. Das ist endlich mal jemand, der irgendwie einfach, verständlich, selbst für einen relativen Laien, für mich dieses komplexe Thema Finanzen und Geldanlage angeht”. Und ja, dafür nochmal echt meinen höchsten Respekt und auch meinen höchsten Dank, weil ich aufgrunddessen zusammen mit meiner Freundin, mit Feli, dann aktiv geworden bin. Und wir haben unser erstes Geld genommen und in ETFs investiert. Holger: Ja super. Marcus: Cool. Ähm… Warum würdest Du sagen, oder für wen sind ETFs die richtige Wahl? Und vielleicht vorher mal: Was sind ETFs? Holger: Mhh, also Du sprichst jetzt ETFs an. Das sind Exchange Traded Funds. Übersetzt sind das Börsengehandelte Index Fonds. Das sind Anlageprodukte, die man als privater Anleger kaufen kann oder in die man investieren kann. Letztendlich sind das eine bestimmte Form von Investmentfonds ne? Ich bin nicht so der Fan davon, immer direkt so die Produkte in den Vordergrund zu kehren. Also Du hast sie jetzt angesprochen, deswegen erkläre ich’s kurz, aber primär geht es vor allen Dingen darum, dass man eine Anlagestrategie dazu hat, in der die Produkte eingebettet sind. Also da empfehle ich immer das passive Investieren. Also, dass man nach bestimmten Maßstäben oder Regeln vorgeht und dann diese Produkte einsetzt und darin das Geld investiert. Also natürlich und letztendlich, wenn man Geld anlegen will, muss man irgendwohin investieren und dann sind diese ETFs - diese Exchange Traded Funds - das sind Vehikel, das man dann nehmen sollte, aber ganz wichtig: Damit es wenn auch das tut, was es soll, braucht’s eben diese Anlagestrategie und Anlagephilosophie dahinter. Und ähm… ich kann’s vielleicht versuchen, in wenigen Sätzen zu erklären, was das ist. Marcus: Ja erklär mal, ansonsten versuche ich’s danach, weil wir sind da natürlich genau nach Deinem Muster auch vorgegangen und haben vorher die Strategie aufgebaut und jetzt auch nicht alles in die ETFs angelegt. Also das sollte jetzt nicht … aber erzähl mal. Holger: Genau. Also ähm, vielleicht noch vorweg: Also ETFs, also diese Fonds… da kann man in Aktien investieren, aber man kann auch in andere Dinge investieren. Also auch Anleihen, also auch weniger riskante Geschäfte machen, sozusagen. Um das passive Investieren zu verstehen, erzähle ich einmal kurz, was aktives Investieren ist. Und das Gegenteil ist dann das passive Investieren - das ist eigentlich klar. Also ein aktiver Investor, der geht her und sagt “Ich bin so klug und weiß, welche Aktien heute günstig sind und in Zukunft steigen werden wird.” Also “ich erkenne zum Beispiel das nächste Apple” oder irgendwelche Startups, wo ich weiß “Wow, die werden ne super Geschichte hinlegen”. Also wenn jemand glaubt, er kann solche Werte oder solche Unternehmen erkennen. Marcus: Das ist der Anlageberater, der festangestellt in ner Bank sitzt ne? Holger: Ja, das sind auch viele Privatanleger, die einfach sagen “ich bin so clever, ich hab’s
Interview mit Michael Dohlen von sidepreneur
Hey Leute! Hier ist LIFE HACKZ live aus dem Surf Office in Lissabon. Die ersten Teilnehmer von unserem DNX CAMP sind angekommen. Die Stimmung ist sehr gut, weil das Internet ist schnell, der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Ich habe mich für 45 Minuten in den Skype-Raum verzogen, um ein Interview mit dem Sidepreneur Michael Dohlen zu machen. Michael baut neben seinem 40-Stunden Job in einer Medien- und Digitalagentur in Düsseldorf sein ortsunabhängiges Business auf und verrät im Interview die besten Tipps, Tricks und Hacks, wie auch Du das machen kannst. Viel Spaß mit dem Interview. In dieser Folge lernst du:
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1.000 Dank, Dein Marcus
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Trello
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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus: Hey Micha, willkommen bei LIFE HACKZ! Michael: Ja, hi Marcus! Vielen Dank für Deine Einladung! Marcus: Sehr gerne! Sag mal, wo steckst Du gerade? Michael: Ich bin quasi im Moment in meinem Home Office und das ist in der Nähe von Düsseldorf. So’n bisschen im Umland. Wir haben heute leider kein gutes Wetter mehr, also nicht so wie ihr. Genau… aber ich habe heute Home Office. Deswegen schaffe ich’s auch während der normalen Arbeitszeit mit Dir zu skypen. Marcus: Okay und das heißt, offiziell bist Du jetzt in der Mittagspause oder? Michael: Ganz genau. Marcus: (grinst) Perfekt! Und wo in der Nähe von Düsseldorf? Ich komme ja auch gebürtig aus Düsseldorf. Michael: Das liegt in Richtung Mönchengladbach. Marcus: Okay, also so Niederrhein. Michael: Genau, ganz genau. Marcus: Okay cool. Und Du betreibst die Seite sidepreneur.de. Vielleicht erklärst Du zum Anfang mal, was genau ein Sidepreneur ist, bzw. wie Du den definierst. Michael: Ja gerne. Also das ist ein bisschen auch aus meinem Leben, Berufsleben, aber auch Privatleben entstanden. Und zwar bin ich als Produktmanager in einer Digitalagentur in Düsseldorf tätig, im Hauptjob quasi. Und habe aber eigentlich immer nebenbei an irgendwelchen Ideen und Projekten gearbeitet. Und daraus ist im Prinzip dann so eine nebenberufliche Selbstständigkeit entstanden. Und so definiere ich dann einen Sidepreneur. Der quasi Sideprojects hat, um die dann neben dem Hauptjob ausführt und das können ganz unterschiedliche Ziele sein, die der Sidepreneur dann hat. Aber genau… grundsätzlich ist derjenige, der nebenberuflich eine Selbstständigkeit aufbaut für mich ein Sidepreneur. Marcus: Ja, auf Deiner Website hast Du auch eine ziemlich coole Grafik im sichtbaren Bereich oben unter dem Header finde ich. Da steht: Vollzeitjob von 9 to 5 und Sidepreneur von 5 to 9. Michael: Ja genau, so ist es. Genau, ja. Es ist eigentlich die Zeit, die nach dem Vollzeitjob dann kommt oder eben auch die Wochenenden. Marcus: Genau, das wollte ich gerade fragen. Also das klingt für mich - ich selber war ja auch lange in der Corporate Karriere unterwegs und Vollzeit angestellt und habe auch schon nebenbei so die ersten Projekte. Aber ich würde sagen eher Hobbyprojekte gestartet und es war echt mega, mega tough dranzubleiben. Gerade auch an den Wochenenden, wenn man viel gefordert ist, während der normalen Arbeitszeit im richtigen Job. Und dann nochmal die Motivation zu finden, den Drive zu finden, vielleicht auch noch mit fester Freundin, stelle ich mir mega tough vor. Ist es bei Dir auch so? und ja… erstmal ob es bei Dir so ist und wie kannst Du das überwinden? Also wie motivierst Du Dich? Michael: Also definitiv. Es ist auf jeden Fall eine deutliche Mehrbelastung, ganz klar. Und das ist auch bei mir so. Also ich habe meinen Vollzeitjob, ich hab ne feste Freundin und nebenbei noch die ein oder anderen Hobbies und man will ja auch noch ein bisschen Sport machen und sollte ja auch noch ein bisschen auf seine Gesundheit achten. Da kommt dann ziemlich viel zusammen, ganz klar. Aber ich glaube einfach, da ist es wichtig, wenn man sich im Voraus seine Ziele definiert. Also was möchte man denn erreichen? Kurzfristig, aber auch langfristig. Möchte man nur ein kleines Nebeneinkommen einnehmen durch so eine Sidepreneur Tätigkeit? Dann geht man wahrscheinlich anders heran, als wenn man sagt “Okay, ich möchte jetzt innerhalb von einem Jahr meinen Vollzeitjob ersetzen”. Dann muss man da einfach bereit sein, eben auch mehr Arbeit zu investieren, vielleicht auch die Wochenenden zu investieren. Und dann hat man eben sein großes Ziel aus dem Vollzeitjob rausgehen zu können. Und ich glaube, dafür lohnt es sich dann auch die Mehrarbeit zu investieren. Und wenn man dann noch an Ideen arbeitet, die man selber spannt und interessant findet, dann wird’s auch nochmal einen Ticken leichter. Marcus: Mh. Ja wie so oft. Ich denke auch, es steht und fällt mit den Zielen und wie sehr man sich dann auch committed zu den Zielen. Wie Du schon sagtest. Ich kenne auch genug Beispiele, die bei der DNX Konferenz gewesen sind und sagen “Ey, das ist richtig cool, was ihr da macht, aber voll in die Selbstständigkeit ist mir irgendwie zu tough und ich brauche noch ein bisschen Sicherheit. Ich baue das jetzt nebenbei auf, aber ich will in X Monaten/Jahren an dem Punkt sein, dass ich das Vollzeit machen kann und meinen Job kündigen kann”. Und ich finde das auch eine richtig gute und coole Option. Ich glaube der Daniel von I am Digital zum Beispiel, macht das auch so., um eher smooth und sanft in diesen digitalen Nomaden Lifestyle zu starten, oder? Michael: Ja absolut. Man hat halt nahezu kein Risiko. Der gesamte Lebensunterhalt wird ja weiterhin durch den Vollzeitjob abgedeckt. Man muss halt diese Herausforderung annehmen und dann irgendwie auch schaffen, eben seine Zeit so zu managen, eben noch ein Sideproject nebenbei aufzubauen. Aber ansonsten trägt man wirklich kein Risiko. Man hat vielleicht sogar noch aus dem Hauptjob so ein bisschen Cashflow, was man dann investieren kann. Also das bietet schon wirklich viele Vorteile. Eben vorerst in der nebenberuflichen Selbstständigkeit zu starten. Marcus: Genau, jetzt sind wir gerade bei den Vorteilen. Ähm, für mich selber war es auch so, dass im besten Fall oder bei mir war es auf jeden Fall so, dass man dann auch noch Synergien aus dem normalen Hauptjob - also learnings oder findings oder wo man dann von anderen Kollegen oder aus dem Background von dem Business weiß, dass das funktioniert - dass man das auch direkt auf sein eigenes Business dann anwenden kann und da schonmal so ein paar Umwege spart oder? Michael: Auf jeden Fall. Also man lernt in beide Richtungen. Sowohl aus dem Hauptjob kann man vieles übertragen in das eigene Nebenprojekt. Man kann Kunden nachfragen, aus dem eigenen Hauptjob ableiten. Man kann eben verschiedene Prozesse auch übernehmen, die vielleicht schon gut funktionieren und andersherum funktioniert’s genau so. Man lernt tolle neue Leute kennen. Man lernt wirklich neue Dinge, einfach weil man sie selber machen muss in so einem Nebenprojekt. Und das kann man dann aber auch wieder in den Hauptjob einfließen lassen. Marcus: Mh, wie kam das bei Dir? Wann bist Du zu dem Entschluss gekommen, dass Du das mehr oder weniger… also, siehst Du das jetzt als professionelles Business, was Du nebenbei betreibst? Michael: Also, die Sidepreneur-Plattform ist jetzt so in dem Sinne noch kein professionelles Business. Da baue ich wirklich erstmal so ne Community auf, um die Leute über diese nebenberufliche Selbstständigkeit zu informieren. Hier und da eigene Tipps weiterzugeben oder eben auch mit spannenden Leuten zu sprechen, die ähnliches tun und da verschiedene Tipps dann halt weiterzugeben. Nebenbei läuft ein bisschen Coaching, ein bisschen Consulting. Das sind dann schon eher wirklich Business Ambitionen, wo auch Geld fließt. Aber, wie gesagt, ich habe noch die ein oder anderen Ideen, um parallel noch Projekte auch dann zu monetarisieren, sowohl Infoprodukte sollen folgen in verschiedenen Bereichen, wie auch so ein bisschen, was eigentlich dann ein ganz anderes Thema ist, aber E-Commerce über Amazon FBA ist gerade so ein heißes Thema, an das ich denke. Marcus: Ja, das kommt gefühlt gerade in Deutschland an oder? Michael: Ja, ganz genau. Das geht gerade so um und auch bei digitalen Nomaden höre ich’s ja immer wieder, dass das Thema aufkommt, einfach weil man den ganzen Service auf Amazon sozusagen übertragen kann. Marcus: Ja, das macht absolut Sinn. Ich glaube, das wäre Stoff für eine eigene Folge nochmal. Michael: Ja, ganz genau. Marcus: Vielleicht mit Dir oder mit jemand anderem, wie gesagt, in Deutschland kommen da jetzt auch die ersten zwei, drei Experten zum Vorschein, die sich das Thema auf ihre Fahnen geschrieben haben. Ich selber war da schon länger irgendwie in Berührung mit, aber habe mich da noch nie ganz rangetraut. Aber ich glaube, Du musst Dich da auch voll drauf dann einlassen und sagen “Ich investiere da richtig viel Zeit rein” und einfach mal so nebenbei geht’s halt auch nicht. Aber ich glaube, wenn Du es einmal stehen hast, ist es ein sehr geiles Business, zumal man das dann auch sehr gut automatisieren kann und fast schon vom passiven Einkommen sprechen kann ne? Michael: Ja genau, es ist definitiv automatisierbar und ja… es ist spannend. Aber wie gesagt: Bei mir noch so ein kleines Zukunftsprojekt, wo ich gerade mit anfange, genau. Marcus: Mh, und was war bei Dir genau jetzt der Trigger, dass Du gesagt hast: Die Arbeit… arbeitest Du 40 Stunden die Woche? Michael: Ja genau, ich habe eine Vollzeitstelle und ja. Marcus: Dass Du gesagt hast: Die Arbeit lastet mich nicht voll aus, sodass ich noch genug Luft und Power hab, was anderes zu starten. Wurdest Du irgendwie in
Interview mit Björn Tantau
Hey ihr Lieben und willkommen zu einer neuen Folge von LIFE HACKZ! Dieses Mal live aus dem Surf Office in Lissabon, in dem wir seit zwei Tagen jetzt sind und unser DNX CAMP vorbereiten. Das DNX CAMP startet am Mittwoch mit 17 Teilnehmern. Und hier aus dem Surf Office Coliving und Coworking Space habe ich das Interview mit dem Björn Tantau aufgenommen. Björn ist ein alter Bekannter von mir aus der Online Marketing Zeit. Speziell aus dem SEO Bereich. Wir haben uns auf vielen Konferenzen getroffen, öfters beim Bierchen mal über die neuesten Trends und Hacks ausgetauscht und habe mir gedacht: Jetzt wo ich selber einen Podcast habe mit Zuhörern “Wieso mache ich das nicht mal mit dem Björn? Ruf ihn an über Skype und frag ihn aus, was gerade Phase ist in der Internet Marketing oder Online Marketing Welt. Und nimm das Ganze auf, sodass alle was davon haben.” Also viel Spaß beim Interview mit Björn! In dieser Folge lernst du:
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Björn Tantau
Snapchat
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Amy Porterfield
Tim Ferriss
Pat Flynn
Social Media Examiner
DNX BERLIN
DNX CAMP
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Björn Tantau Marcus: Moin moin Björn and Welcome to the LifeHackz Show! Björn: Marcus, grüß Dich! Marcus: Wo bist Du? Was machst Du? Björn: Ich bin in Hamburg im Home Office und sprech mit Dir! Wo bist Du? Bei Dir ist die Frage ja richtiger, weil Du bist ja wahrscheinlich mehr als ich unterwegs. Marcus: Ja, wahrscheinlich. Also wir sind jetzt vor zwei Tagen in Lissabon angekommen, nachdem wir vorher auf Mallorca waren. In dem Bedndesk Coliving und Coworking Space. Ja, also und jetzt sind wir im Surf Office, also im nächsten Coliving und Coworking Space vom Peter Faber. Der hat auch eins schon in Gran Canaria aufgemacht und jetzt checken wir das hier in Lissabon aus. Björn: Das klingt doch sehr entspannt. Ich war vor zwei Wochen auf Menorca, aber nur im Urlaub. Insofern habe ich da nicht gearbeitet, aber ich weiß natürlich, dass auch Mallorca eine schöne Insel ist. Insofern ist es eine feine Sache da zu sein, auf jeden Fall. Marcus: Ja cool. Was ist so Dein Background? Also wir beide kennen uns ja jetzt auch schon länger persönlich, eher so aus der Online Marketing Szene und speziell da so aus dem SEO Bereich, wo ich ja auch herkomme und Du bist ja noch viel länger in diesem ganzen Bereich unterwegs und mehr oder weniger ein Urgestein in der deutschen SEO Szene oder Online Marketing Szene. Vielleicht erzählst Du mal so Deine erste Station. Seit wann Du da so die ersten Touch Points mit Online Marketing in Deutschland hattest und was Du jetzt aktuell gerade machst. Björn: Die ersten Touch Points sind in der Tat relativ lange her. Ich hatte irgendwann - das ist eine Geschichte, die ich immer gerne erzähle, die auch gerne mal nachgefragt wird - 1995 tatsächlich das erste Modem: 28,8 K von Motorola. Das war noch zu AOL Zeiten, wo man sich irgendwie für 50 oder für 20 Pfennig einwählen musste und dann kostete so eine Minute um die 10, 15, 20 Pfennig, keine Ahnung, irgendwie sowas war das, und da konnte man auch noch nicht gleichzeitig telefonieren und surfen. So war das damals. Das muss man den Leuten heute erklären. Also Menschen, die heute halt um die 20 Jahre alt sind, die können halt nicht verstehen, warum man denn nicht einfach so, keine Ahnung, sich hinsetzt und dann irgendwas macht und nebenbei mit dem Festnetz telefoniert. Das war damals so der erste Touch Point quasi und dann habe ich angefangen so einbisschen das Internet zu erforschen; bin tatsächlich relativ schnell in irgendwelchen Chat-Rooms gelandet. Das war damals 1998 irgendwie noch total angesagt. Ähm, wo man sich quasi mit, auch wie heute, mit eher unbekannten Leuten - also ich will nicht sagen, so wie bei Chat-Roullette - aber mit unbekannten Leuten unterhalten hat, aber es war alles noch ein bisschen gesitteter als heute. Also das Netz war auch nicht so überfüllt. Ich meine vor 20 Jahren waren da vielleicht irgendwie, keine Ahnung, in Deutschland, was weiß ich, so keine Ahnung, vielleicht ne Millionen Leute online oder zwei. Heute sind’s ja irgendwie 40, 50, 60 Millionen Leute. Und das war noch ein bisschen gesittet damals. Also, da war es nicht so krass, wie man’s heute kennt von irgendwie Snapchat und solchen Sachen. Ja, dann habe ich relativ schnell angefangen so zu gucken, was kann man denn da so machen? Und habe versucht damals für meine musikalischen Tätigkeiten - ich habe damals als DJ gearbeitet unter anderem, habe auch ein bisschen prodziert - das Internet da zu nutzen für diese Dinge und da ein bisschen Marketing zu machen. Und daraus entstanden relativ schnell Websites. Also klassische Websites, statische Websites, wo man halt versucht hat, oder wo ich versucht habe, irgendwelche Dinge nach vorne zu bringen. Das klappte auch ganz, muss man sagen relativ gut. Ich habe dann lange Jahre quasi nebenbei... was man heute ja als Sidepreneur bezeichnet. Du hast ja auch mit Michael schon gesprochen, glaube ich, da weißt Du ja, was ein Sidepreneur ist. Und da habe ich dann letztendlich über dieses selber erstellen von Webseiten, den Weg gefunden zu allen anderen Disziplinen die es so gibt. Also zum Online Marketing, zum SEO, ganz später auch dann zum Social Media Marketing. Aber damit fing es eigentlich an und ich habe dann nebenberuflich - ursprünglich habe ich ja einen Beruf aus der Finanzdienstleistungsbranche erlernt, was sicheres, man kennt das ja - und dann nachher halt erst festgestellt, dass Online ja viel geiler ist. Man muss sagen, ich bin ja Jahrgang 74, habe also 1995 Abitur gemacht und ganz klare Sache: Damals hätte sich noch keiner erträumen lassen, dass das mal in 20 Jahren so ist. Hätte ich damals schon gewusst, wie Online halt abgeht, hätte ich mit Sicherheit einen anderen Beruf damals gewählt oder gleich irgendwie ein Studium gemacht zu, keine Ahnung, Mediengestaltung oder irgendwie sowas. Oder Werbung, Marketing. Aber damals konnte sich halt niemand vorstellen, dass das Ganze so krass mal abgeht und fünf Jahre später, im Jahre 2000 bei der .com-Crisis sah es ja auch erstmal so aus, als ob der ganze Kram wieder quasi implodiert. Aber dann hat es sich ja relativ gut entwickelt. Naja, und ich war halt dann quasi in dem Teil drin, hab dann irgendwann 2006 meinen Hauptberuf an den Nagel gehängt und dann mich auf meine Webseiten konzentriert, unter anderem ein Musikportal, was lange Zeit gut lief mit knapp ner halben Millionen Hits pro Monat. Das hat also ne Zeit lang relativ gut funktioniert. War natürlich als Projekt, was 2001 gestartet ist, teilweise nicht so ganz sauber aufgebaut, sodass dann nachher da relativ viel Arbeit reingesteckt werden musste, um das ganze zu Maintainen und am Start zu halten. Ähm, habe über dieses Portal aber die ganze Sachen, die ich dann selber so entdeckt habe, von Suchmaschinenoptimierung über Social Media Marketing, Affiliate Marketing, also alles mögliche, was damit zusammenhängt, wenn man so ein Portal an den Start bringen möchte. Habe dann darüber auch letztendlich angefangen, Dienstleistungen selber anzubieten als Freelancer und habe das ein paar Jahre lang gemacht. Das war auch super und hat viel Spaß gemacht, nur habe ich dann irgendwann, so 2011/2012 gemerkt, dass man so als Ein-Mann-Freelancer letztendlich doch einfach an seine Grenzen stößt, im Sinne von Man-Power. Und mir waren dann die Projekte, die ich dann quasi betreut hatte - ich will nicht sagen uninteressant geworden, aber doch - zu klein geworden, sodass ich halt nochmal geguckt habe, wie kann ich jetzt nochmal so ein bisschen größer werden und selber meine Skills noch schärfen, indem ich halt an größeren Projekten arbeiten kann, also noch größeren Projekten, wie man auch in einem professionellen Team arbeiten kann und so kam ich dann 2012 zur alten THG, muss man heute ja sagen. Es gibt ja heute schon eine neue THG, aber damals bei der alten THG, wo ich dann Social Media Marketing, später auch Head of Social Media gemacht habe. Und da habe ich dann quasi diese ganzen anderen Sachen gemacht. Größere Portale betreut und dort quasi, das was ich generell schon alles wusste, ein bisschen geschleift, an größeren Sachen ausprobiert und natürlich auch noch viel dazu gelernt und so weiter und so fort. Dann war es mit THG ja bedauerlicherweise Mitte 2013, glaube ich, zu Ende. Dann bin ich zu einer weiteren Agentur in Hamburg gewechselt, habe so ein bisschen Inbound Marketing gemacht und bin jetzt quasi seit Anfang dieses Jahres bei Facelift, auch in Hamburg. Das ist ein sehr cooler Laden. Das sage ich nicht, weil ich da angestellt bin, das sage ich, weil es so ist. Weil Facelift halt diese Facelift Cloud bastelt und die Facelift Cloud ist halt so ne All in One Lösung für Social Media Marketing. Mittlerweile auch Digital Marketing, weil da auch E-Mail Marketing mit drin ist und all solche Sachen. Und das ist eigentlich ziemlich cool, weil ich da jetzt nochmal richtig so diesen Prozess kennenlernen kann. Was ich gemacht habe ist Marketing mit nem Team zusammen und ich kann da nochmal den Prozess kennenlernen, wie es halt so ist, nicht nur als Agentur oder als Dienstleister zu arbeiten, sondern wie man halt das Marketing für ein Produkt macht. Das kannte ich bisher…. also natürlich kannte ich das auch, weil ich früher selber auch schon Produkte gemacht habe, aber nicht in der Größenordnung. Das ist halt ein…. ja, wir bezeichnen uns gerne noch als Startup. Unter 50 Personen arbeiten dort. Über 1000 Kunden in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Und dort wird halt dieses Produkt noch richtig schön geschliffen und nach vorne gebracht. Und das ist halt sehr interessant, weil ich da halt nochmal wirklich auch selber meine Skills noch mehr schleifen kann, um zu sehen, wie ist das denn so abseits von Dienstleistungen für Kunden oder quasi technisches SEO für Kunden oder Social Media Marketing für Kunden. Wie bringt man so ein Produkt an den Start und wie macht man so ein Produkt richtig geil groß? Und man kann es quasi vergleichen mit Sachen wie Searchmetrics oder auch von mir aus Sistrix. Das ist so das Prinzip, nur halt das ganze nicht im SEO Bereich sondern im Social Media Bereich angesiedelt ist. Und ähm, da bin ich halt zurzeit angestellt und bin da auch - muss ich wirklich sagen - extrem happy. Man macht den Job da super gerne. Ich mache natürlich nebenbei und das muss ich ja dazu sagen, weil Leute, die mich jetzt kennen sich wundern “Hä, wieso? Ich dachte, der macht da nebenbei nur seine eigenen Sachen.” Ich mache natürlich nebenbei noch andere Dinge, wie bjoerntantau.com, mache nebenbei auch noch ein bisschen eigene Projekte. Das habe ich nie ganz sein gelassen, weil das auch keinen Sinn macht, eigene Projekte komplett hinzulegen, weil Du sonst einfach s
Interview mit Thomas Mangold
Hey Leute, was geht ab? Hier scheint die Sonne, hier ist blauer Himmel, das heißt, ich bin gerade richtig gut drauf und bin happy. Und ich habe mir heute Thomas Mangold geschnappt, den Guru in Sachen Effizienz und Produktivität und ja... wie ihr vielleicht wisst, sind das auch genau meine Themen. Von daher habe ich mich mega auf das Interview gefreut. Wir sind richtig tief eingestiegen in verschiedene Techniken, in Tools. Und ja... ich würde am liebsten mit dem Thomas noch zwei Stunden weiter labern, aber bevor ich jetzt hier zu viel rede, steigt besser ins Interview ein. Viel Spaß und haut rein! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESSelbst Management Website von Thomas
ThomasMangold.me
my fitnesspal
Runtastic
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Todoist
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Eat That Frog! Video
Wunderlist
Trello
Self Control
Antisocial
Freedom
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Thomas Mangold Marcus: Hey Thomas, willkommen auf dem LifeHackz Podcast! Thomas: Hallo Marcus, freut mich, danke für die Einladung! Marcus: Ja sehr gerne. Wo bist Du gerade, was machst Du? Thomas: Ich sitze gerade in Wien in meinem Home Office und ja... bin im Bereich Selbstmanagement tätig, blogge auch über das Thema und ja... im Großen und Ganzen geht es bei mir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Das ist mein großes Überthema, sage ich mal. Und damit beschäftige ich mich. Marcus: Okay, das heißt, am Ende soll dann der Impact sein, Du hast mehr Zeit für was auch immer? Thomas: Ja genau, für das, was Dir eben Spaß macht. Familie, Freunde oder Essen, wie auch immer und weniger halt an Deiner Arbeit oder Deinen Projekten arbeitest. Oder eben die Arbeit durch die Projekte eben schneller und produktiver über die Bühne bringst und dann eben mehr Zeit für diese Dinge zu haben. Marcus: Mhh. Das Thema Produktivität ist ja ein ziemlich wichtiges Thema, gerade bei uns Selbstständigen. Und gerade als Selbstständiger, der noch Online unterwegs ist und dann so Fallen, wie Facebook und Social Media ausgesetzt ist. Das ist für mich irgendwie immernoch die größte Challenge, da fokussiert zu bleiben. Merkst Du, dass der Bedarf oder die Nachfrage nach Dir und Deinen Kursen oder Deinen Produkten, oder speziell zum Thema Produktivität wächst und größer wird? Empfindest Du das auch so, dass es zum echten Problem werden kann? Thomas: Ja auf alle Fälle. Also, ich kenne mittlerweile so viele Menschen, die wirklich Probleme damit haben ihre Aufgaben, die ihnen gestellt werden, egal ob man jetzt selbstständig ist oder unselbstständig arbeitet, die noch über die Bühne zu bringen und die noch zu schaffen in der vorgegebenen Zeit. Das wird halt immer, immer schwieriger. Die Anforderungen werden immer höher und andererseits auch die Ablenkungen natürlich. Wie Du schon gesagt hast: Facebook, Twitter, Google, was da auch immer wartet, Youtube. Die werden auch immer größer und damit braut sich irgendwas zusammen dann, wo man dann mit den Aufgaben eben nicht mehr fertig wird. Und da muss man eben Strategien und Lösungen finden, damit man das doch schafft und ja... da setzt eben mein Blog, meine Kurse, meine Bücher setzen da an, genau. Marcus: Okay, das heißt, Du selber warst schon immer ein total effizienter, strukturierter und optimierter Mensch oder was für einen Background hast Du? Thomas: Ähm naja, ich war jetzt nicht der totale Chaot, das würde ich nicht sagen, aber ich war jetzt nicht so strukturiert und gut, wie ich jetzt arbeite und produktiv wie ich jetzt arbeite. Das war ich mit Sicherheit nicht. Also, ich habe mich mit dem Thema begonnen, schon während meines Studiums, mich zu beschäftigen und ja, es wurde dann immer mehr und irgendwann habe ich mir gedacht „Okay, da kannst Du mehr draus machen. Du weißt jetzt schon so viel über das Thema, da startest Du jetzt mal mit einem Blog“ ja. Und das war eigentlich der Beginn, aber ich war... als Schüler war ich nicht so gut strukturiert, sage ich jetzt mal (lacht). Da hat es eher gehapert an diversen Dingen, obwohl es da ja noch keine Ablenkungen wie Facebook und Smartphone oder so gegeben hat, aber trotzdem. Da waren dann halt die Ablenkungen anders. Ich war immer begeisterter Fußballspieler, begeisterter Sportler und habe halt lieber Sport getrieben als gelernt und ja... das hat sich dann auch oft in den Noten niedergeschlagen. Marcus: Ja, wir sind ja ungefähr fast gleiches Baujahr. Ich bin 77er und wenn ich mich zurück erinnere, eigentlich muss es ja voll die Oase gewesen sein ohne Smartphone, ohne Ablenkung, ohne Handys. Aber dann gab es halt andere Sachen ne? Dass man Sport gemacht hat oder sich mit Freunden getroffen hat, keine Ahnung. Also man konnte auch so seine Zeit irgendwie vertrödeln und sich um die Hausaufgaben drücken. Thomas: Genau! Das hat immer geklappt. (beide lachen) Marcus: Wie auch immer. Und was war dann der Trigger während des Studiums, Dich damit mehr zu beschäftigen? Thomas: Ja, dass ich einfach gemerkt habe... also in der Schule war es noch so, dass man halt einen klaren Stundenplan gehabt hat. Man hat gewusst, man muss hingehen. Und dann kam man auf die Uni und da war es eigentlich vollkommen egal, ob man anwesend war oder nicht - bei den meisten Kursen zumindest. Und ja... ich habe dann sehr schnell gemerkt, dass ich da eigentlich viel Zeit vertrödele und nicht hingehe oder etwas anderes mache. Und dann kam die große Prüfung. Ja, und dann war es halt nicht so leicht wie in der Schule, dass man da halt noch ein, zwei Tage davor zu lernen beginnt und das schafft. Und dann kamen die ersten negativen Noten. Und das war so der Trigger wo ich gesagt habe „Okay, das kann so nicht weitergehen. Ich muss da vieles ändern.“ Und da habe ich eigentlich wirklich intensiv begonnen, mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Marcus: Mhh, also das war für mich ehrlich gesagt auch eine ganz neue Erfahrung, als ich dann frisch an die Uni gekommen bin, an der Uni Münster, und mir den Stundenplan dann selber zusammenstellen musste. Das konnte man dann ja noch irgendwie ein bisschen schieben und machen und tun, aber Du bist das erste Mal halt auf Dich selbst gestellt und für Dich selber verantwortlich, ob Du dahin gehst - bei uns gab es auch kaum Anwesenheitspflicht – oder nicht. Und wann Du anfängst zu lernen und womit Du lernst. Wichtig war eigentlich nur, dass Du zu den Klausuren erschienen bist. Und am Anfang habe ich dann auch viel zu spät angefangen und dann irgendwie mit Biegen und Brechen das gerade noch bestanden. Weil ich glaube, die meisten Menschen ticken so, dass sie erst loslaufen, wenn sie müssen. Thomas: Ja, so isses. Und das ist einer der größten Fehler und den habe ich jetzt versucht auszumerzen, eben durch gute Planung. Da kommen wir schon ins Thema Planung ein bissl hinein. Wenn Du Dir das gut einbläust und gut planst, Deine Aufgaben gut verteilst über die Zeit, die Du zur Verfügung hast, dann lebt es sich auch wesentlich entspannter. Das einzige, was man halt entwickeln muss, ist die Disziplin, das dann auch wirklich durchzuziehen und nicht so, wie gesagt, früher war ich... ich habe damals natürlich schon mit To Do Listen und Aufgabenlisten, damals noch in handschriftlicher Form auf irgendeinem Blatt Papier gearbeitet. Und das ist dann immer wieder auf den nächsten Zettel übertragen worden und so weiter und so fort. Und erledigt ist es nie worden, also ja, mittlerweile glaube ich, dass ich ganz gut in der Planung bin. Dass ich ganz gut darin bin auch zu wissen, was ich an einem Tag so erledigen kann. Also, dass ich mir nicht zu viel vornehme. Auch das ist ja oft eine Gefahr, dass man sich viel zu viel vornimmt und das dann nicht schafft und dann frustriert ist. Also da nehme ich mir lieber ein bisschen weniger vor und schaffe das dann und freue mich, dass ich dann am Ende des Tages meine To Do Liste abgearbeitet habe. Ja und eben was glaube ich noch ganz wichtig ist, sich in diesem Bereich noch ein bisschen Pufferzeiten zu lassen, weil ja immer wieder unvorhergesehene Dinge kommen. Mit denen arbeiten die wenigsten. Also die meisten die zu mir kommen, haben eben nicht diese Pufferzeiten, sondern den Tag von in der Früh bis Spätabends durchgeplant. Und wenn dann mal irgendetwas außergewöhnliches passiert, dann kommt’s eben dazu, dass man Aufgaben verschieben muss und das ist glaube ich, nicht optimal. Marcus: Ja dann kollabiert so das ganze System, was man sich vorher aufgestellt hat in seiner Wunderlist oder Evernote oder welchem To Do Planer auch immer. Thomas: Genau, so isses. Dann drückt man auf morgen, morgen, morgen, morgen und dann wird die morgige Liste wieder elendslang und das ist dann ein Riesending, das man dann irgendwann nicht mehr bändigt und irgendwann macht man den To Do Planer dann gar nicht mehr auf vermutlich. Marcus: Ja, das musste ich auch erstmal lernen. Also am Anfang bin ich auch immer davon ausgegangen, was ist der optimale Tag? Ich stehe dann und dann auf. Okay, dann bleiben mir vielleicht vier Stunden zum Arbeiten, später nochmal fünf, am Abend nochmal drei, wenn ich richtig viel weghauen will. So, und entsprechend habe ich dann die Tasks da reingehauen, aber ohne daran zu denken, dass auch mal jemand anrufen könnte oder eine E-Mail reinkommt, die dann doch so wichtig ist, dass sie da reingeschoben werden muss. Oder was auch immer passiert. Und dann ist Dein ganzer Plan eigentlich wieder für die Katz´ und Du bist wieder nur am Schieben: morgen, morgen, morgen. Wenn Du überhaupt ein Datum assigned hast. Das ist ja noch schlimmer. Ich habe mir da mittlerweile angewöhnt für alles dann auch ein Datum zu assignen in der Wunderlist. Aber wenn Du gar kein Datum hast, dann verrottet es irgendwie da, so in den Unterordnern ne? Thomas: Genau, so isses. Dann “Aus d
Interview mit jahn sterley von fitvolution
Hey Leute, was geht? Ich bin immernoch in Mallorca im Coliving und Coworking Space Bedndesk bei bestem Sonnenschein, blauen Himmel, Meer, Strand, schnellem Internet, was will man mehr? Am Freitag ziehen wir weiter nach Lissabon, wo wir dann unser nächstes DNX Camp starten. Aber davor habe ich die Zeit noch genutzt ein weiteres Interview für LifeHackz aufzunehmen. Und dieses Mal mit dem lieben Jahn Sterley. Jahn ist Unternehmensberater, der nebenbei gerade sein Online Business aufbaut, begeisterter Sportler ist und sein Blog lautet fitvolution.de. Und auf fitvolution.de gibt Jahn Tipps, wie man sich, gerade auch unterwegs oder mit wenig Zeit oder wenn man viel in Hotels unterwegs ist, sprich also nicht die Zeit hat regelmäßig ins Fitnessstudio gehen zu können, wie man sich auch so fit halten kann. Mit funktionalem Training, ohne dass man auf Geräte angewiesen ist. Ja, checkt das Interview aus, viel Spaß! In dieser Folge lernst du:
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Stumple Upon
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Jahn Sterley Das ist die LifeHackz Show Folge Nr. 19 (Intro) Marcus: Hey Jahn, cool dass Du am Start bist bei LiveHackz! Jahn: Hi Marcus, sehr schön, dass ich dabei sein darf! Marcus: Ja cool, danke für Deine Zeit. Und sag mal: Wo bist Du und was machst Du gerade? Jahn: Ich bin gerade in der Wohnung von meiner Freundin und wir sind jetzt am Wochenende gerade von unserer Ostseeumrundung wieder zurückgekommen. Marcus: Okay cool, das heißt wir haben heute Montagnachmittag, Du musst nicht arbeiten oder arbeitest Du noch oder hast Du jetzt gerade frei? Wie sieht das aus? Jahn: Ja, also ich muss gerade nur noch arbeiten, aber ich kann das gerade remote tun und bin gerade auch so ein bisschen zwischen zwei Projekten, mache etwas Akquise und mache halt viel für meinen Blog jetzt. Marcus: Okay cool, das heißt, Du bist eigentlich noch Unternehmensberater und hast aber die Freiheit für diesen Job von überall zu arbeiten? Jahn: Theoretisch geht das manchmal, aber meistens ist es tatsächlich noch so, dass der Kunde erwartet, dass man vor Ort ist, wenn man für ihn arbeitet. Aber wie gesagt, gerade machen wir eher Themenentwicklung und dann habe ich da ein bisschen mehr Freiheit. Marcus: Okay und in dieser Freiheit weiß ich von Dir, arbeitest Du mit Hochdruck an Deinem Fitenssprojekt fitvolution. Vielleicht kannst Du dazu mal ein paar Worte verlieren, wie das alles entstanden ist, was die Motivation dahinter ist und ja, wo ihr jetzt steht und wo ihr angefangen habt? Jahn: Genau, also fitvolution ist so mein Herzensprojekt gerade. Der Hintergrund ist einfach der: Ich habe schon immer unheimlich gerne Sport gemacht. Also, das war schon immer eins meiner großen Leidenschaften. Und zu Studienzeiten war ich eher so ein klassischer Pumper, also fast jeden Tag im Fitnessstudio eigentlich. Und als ich dann mit meinem Studium fertig war, habe ich eben angefangen als Unternehmensberater zu arbeiten. Marcus: Ja und wann hast Du mit dem Fitnesssport angefangen? Sprich, als Du angefangen hast zu studieren oder schon vorher? Jahn: Also im Prinzip so ein bisschen trainiert habe ich schon so zu Abizeiten, aber so richtig ins Fitnessstudio gegangen bin ich erst als Student und dann auch so. Marcus: ...klassisches Pumperstudio mit irgendwie bunten Neon-Klamotten und glatzköpfigen Türstehern oder wie muss man sich das vorstellen? Jahn: Ja volles Programm, absolut. Nee, also ehrlicherweise war das Budget Studentenstudio, wo dann eben die ganzen Studis hingerannt sind, weil’s billig war und auch in der Studentenstadt. Ich habe meinen Master in Gießen gemacht. Da ist außer Studenten nicht viel an sonstigem Volk da. Marcus: Okay, aber trotzdem hat es gereicht, um da Feuer zu fangen und zu sagen: Ey Fitness, das ist irgendwie der richtige Sport für mich, auch wenn er jetzt nicht so wirklich… ja, so im Team stattfindet. Aber, wenn ich von mir selber spreche, ich will das nicht missen auch mal alleine für mich zu sein und gerade beim Sport und ich bin da auch oft einer, der über Sachen nachgrübelt und das kann ich supergut, wenn ich pumpen gehe und im Fitnessstudio bin oder woanders Sport mache. Jahn: Ja genau. Also, ich bin tatsächlich… eigentlich komme ich ja aus dem Vereinssport. Ich habe insgesamt knapp 12 Jahre lang Fußball gespielt und auch andere Mannschaftssportarten ausprobiert. Aber dadurch, dass ich immer schon so ein bisschen Hummeln im Hintern hatte und ein dringendes Bedürfnis, meinen Wohnort zu wechseln, war es dann irgendwann schwierig, dann immer in einem neuen Verein den Anschluss zu finden. Also ich bin direkt nach dem Abi umgezogen und dann bin ich wieder umgezogen und im Studium und danach. Dann habe ich einfach den Fitnesssport für mich entdeckt und das ist jetzt so mein Ding. Marcus: Mhh und wie war dann die Entwicklung von Muckibudenpumper zu dem, was Du jetzt machst? Jahn: Genau. Das ist im Prinzip nach dem Studium passiert, weil ich dann eben als Unternehmensberater angefangen habe zu arbeiten. Und da hat man ja jetzt nicht so ne klassische 40 sondern eben eine 60, 70, manchmal 80 Stundenwoche und ist eben ständig unterwegs. Als ich damit angefangen habe, habe ich es im Prinzip gemacht, wie die anderen Kollegen. Sprich: Ich habe mich unterwegs dann primär von Lieferessen und Room-Service und in Restaurants ernährt und habe das Training so ein bisschen schleifen lassen, weil das Fitnessstudio ist dann immer weit weg. Und die anderen machen irgendwie auch keinen Sport und man hat permanent zuviel Stress. Ja und nach zehn, elf Monaten ungefähr hatte ich dann knapp 10 kg mehr auf der Waage und deutlich an Muskeln verloren. Und dann hatte ich irgendwann so nen Aha-Moment, in dem ich dann eben festgestellt und beschlossen habe, dass es so nicht mehr weitergeht. Dann habe ich eben nach Mitteln und Wegen gesucht, wie ich eben unterwegs mich trotzdem gesund ernähren kann und ... Marcus: Sorry, dass ich Dich unterbreche. Gab es da irgendwie einen ausschlaggebenden Moment, wo Du gesagt hast, so geht’s auf keinen Fall weiter oder war es so ne schleichende Entwicklung und irgendwann hast Du gesagt “Boah nee, ich kann mich nicht mehr sehen und jetzt muss ich etwas ändern”? Jahn: Tatsächlich habe ich das so gar nicht aktiv realisiert, sage ich mal, sondern es gab einen bestimmten Moment, an den ich mich noch ganz gut erinnern kann. Und zwar waren zwei von meinen Hosen kaputt und ich musste dann neue Hosen kaufen gehen. Und ich habe immer Hosen in Größe 34/32 getragen. Und dann bin ich da in das Klamottengeschäft gegangen und habe so ein paar Hosen anprobiert und bin da nicht mehr reingekommen. Und dann kam so ne freundliche Verkäuferin zu mir her und hat mir dann mitgeteilt, dass ich wahrscheinlich einfach 36/32 Hosen kaufen soll. Ich hab dann zwei 34/32 Hosen gekauft... Marcus: Aus Trotz ne? Jahn: ...hab die mit nach Hause genommen und habe beschlossen, so spätestens in nem halben Jahr passe ich da wieder rein. Marcus: Mhh, cool. Jahn: Und dann habe ich eben in knapp sechs Monaten um die 13 kg abgenommen und habe viele Bücher gelesen und…. Marcus: Wie hast Du das geschafft? Wahrscheinlich über Cardio oder so, dass Du dann in so kurzer Zeit soviel abgenommen hast? Jahn: Ganz viel Ernährung. Ich habe viel Tabata gemacht, habe eben dieses Bodyweighttraining für mich entdeckt. Hatte überhaupt einfach meinen Sport wieder entdeckt. Marcus: Cool und was ist Tabata zum Beispiel? Jahn: Tabata ist High Intensity Intervalltraining. Das extrem kompakt in vier Minuten eben die Fettverbrennung maximiert. Also, damit wird der Stoffwechsel angekurbelt durch eine extreme Schwankung zwischen hochintensiven Intervallen und Pausenintervallen und damit lässt sich eben in minimalem Zeitaufwand unheimlich viele Kalorien verbrenen. Marcus: Krass! Und das ist dann funktional oder geht man dafür irgendwo hin ins Studio und braucht Geräte. Jahn: Nee, das Coole am Tabata Workout ist, dass man es eben tatsächlich immer und überall machen kann und man braucht nichts dafür. Der Klassiker ist Sprinten, sprich, kurze Sprints mit Laufunterbrechung und was man auch sehr gut machen kann ist zum Beispiel Burpees, weil das auch ne Übung ist, die man ganz cool für den Körper machen kann. Marcus: Boah, die machen einen tot ne? Jahn: Ja und dann mach mal 20 Sekunden Burpees so schnell, wie Du kannst und dann 10 Sekunden Pause und dann wieder 20 Sekunden so schnell, wie Du kannst. Wenn Du das dann in 4 Minuten gemacht hast, dann biste echt am Kotzen. Marcus: Das glaube ich Dir, dass Du dann im Strahl kotzt. Ähm, ich hatte Burpees ehrlich gesagt vorher noch nie so oft im Schirm, weil ich neben diesem Fitnessstudio eigentlich Jahre lang nicht mehr viel anderen Sport gemacht habe, bis ich dann wieder auf’s funktionale Training umgestiegen bin und dann auch mit dem Krav Maga angefangen habe. Und da sind Burpees auch super beliebt. Gerade im letzten Drittel des Trainings. Bei uns ist immer so ein Drittel aufwärmen, ein Drittel Technik und das letzte Drittel ist dann Drill mit Anwendung von den Techniken und da zwischendurch dann diese Burpee einheiten. Du gehts kaputt! Das ist echt…. Jahn: Aber es ist eine super effektive Übung auf jeden Fall. Marcus: Mhh okay und dann hast Du innerhalb von nem halben Jahr hast Du gesagt? Jahn: Ja genau. Marcus: 13 kg abgenommen? Jahn: Vor nem halben Jahr habe ich ungefähr 13 kg abgenommen. Am Ende von meiner Anstellung habe ich dann glaube ich 15 oder 16 kg verloren gehabt. Dann bin ich dann auch meinen ersten Marathon gelaufen. Dazu ist noch zu sa
Interview mit Natalie stark von betterplace
Hey Leute, willkommen zu einer neuen Folge von LifeHackz! Feli und ich waren vor einigen Wochen bei betterplace.org in Berlin. Das ist ein Startup, das gemeinnützige Projekte unterstützt und auf der Plattform verfügbar macht. Wir haben uns dort mit Natalie Stark getroffen, weil wir selber ein Charity-Projekt im November starten wollen, wenn wir auf der Digital Nomad Cruise sind und haben natürlich die Chance genutzt, Natalie direkt zu interviewen, was da bei betterplace.org abgeht. Also viel Spaß bei dem Interview! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTES betterplace.org Giving Tuesday betterplace Solutions betterplace Lab[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Natalie Stark Das ist die LifeHackz Show Folge Nr. 18 (Intro) Feli: Ja cool, Marcus und ich sitzen hier gerade bei betterplace.org an der Spree in Berlin. Wir sind hier vorbeigekommen und haben die Natalie besucht. Und zwar interessieren wir uns nämlich dafür, ein Charity-Projekt aufzusetzen und betterplace.org ist eine super Plattform dafür. Natalie, was macht ihr denn genau? Natalie: Hi, freut mich, dass ihr da seid! Ja, wir sind Deutschlands größte Online Spendenplattform und bei uns finden sich, sozusagen Menschen, die Hilfe brauchen treffen auf Menschen, die helfen wollen. Und wir haben über 14.000 Projekte inzwischen auf unserer Seite weltweit. Und da könnt ihr eben auch ganz zielgerichtet spenden, für bestimmten Bedarf. Also sei es für die Rutsche bei der Kita um die Ecke oder sei es für Zement für Brunnen in Afrika. Also das ist ganz zielgerichtet. Feli: Ja cool! Und wenn man selber ein Projekt aufsetzen will? Ich sage jetzt mal als Privatperson oder als Unternehmen, geht das beides, wenn man selber ein Spendenziel erreichen will? Natalie: Also wenn Du als Privatperson selbst etwas aufsetzen möchtest und nicht nur spenden möchtest, dann eignet sich sehr gut die Spendenaktion. Angenommen Du hast Geburtstag. Dann anstatt Klamotten, DVD´s und was auch immer sich zu wünschen. Weil ihr wünscht euch das glaube ich sowieso nicht unbedingt ne? Aber der deutsche Durchschnittsbürger häuft sich ja die Sachen für Haus und Hof an. Und anstatt einfach mal zu sagen “ich habe genug. An diesem Geburtstag mache ich eine Spendenaktion” dann geht es ganz einfach: Du suchst Dir ein Projekt aus und verknüpfst das bei uns mit der Spendenaktion, schreibst einen kurzen Text, lädst ein Foto hoch und dann kriegst Du eine URL erstellt und die schickst Du dann an alle Deine Freunde, Bekannten, Familie usw. Die kommen dann auf die Seite und können dann dort spenden, können auch Kommentare hinterlassen, entweder mit ihrem Namen oder Anonym, das ist ganz frei gestellt. Feli: Super, das klingt total cool. Kostet das dann etwas für Privatpersonen oder kann das einfach jeder machen? Natalie: Das kann einfach jeder machen, das ist kostenfrei. Feli: Ja cool. Wir sitzen ja hier gerade bei euch im Büro und zwar in einer voll coolen Meditationshütte. Also, so etwas habe ich auch noch nie gesehen bei einem Unternehmen. Das sieht hier super Startup Style aus, alles total locker, richtig nett. Auch in einem Gebäude, wo ganz viele andere Unternehmen noch sind. Und ja, wieviele Leute seid ihr denn hier? Was gibt es so für Abteilungen, um das hier alles am Laufen zu halten? Natalie: Also, wir sind inzwischen 40 Leute und setzen uns zusammen aus den betterplace-Mitarbeitern und haben da noch betterplace Solutions. Das ist sozusagen unser Unternehmensgeschäft und das betterplace Lab. Die forschen im digital sozialen Bereich auf der ganzen Welt nach digital sozialen Trends. Feli: Mhh, gibt es denn jetzt einen Kontinent, wo ihr besonders viele Spendenprojekte habt? Wahrscheinlich Afrika oder ist das so ganz gut auf der Welt verteilt? Natalie: Ähm, das kann ich Dir jetzt aus dem Kopf heraus gar nicht sagen, ob wir da irgendwo einen Schwerpunkt haben. Ich würde auf Afrika tippen, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen. Feli: Ich habe eben am Eingang bei euch diesen Screen gesehen. Sieht aus wie auf dem Aktienmarkt, wo man immer in live time gucken kann, wer, wann, wo, wie gespendet hat. Also ihr trackt das ständig und beobachtet, was da passiert oder wie läuft das genau? Natalie: Ja genau, da können wir immer mal einen Blick drauf werfen sozusagen, um uns selbst auch die Bestätigung zu geben, dass das was wir hier machen auch wirklich Sinn macht und können die Entwicklung da beobachten. So für jede Minute die wir hier verbringen, was das eben für Auswirkungen hat. Feli: Und sind das hauptsächlich Projekte, die Menschen betreffen oder macht ihr auch Tierschutzprojekte? Natalie: Wir machen noch Tierschutzprojekte. Also der Schwerpunkt… Ich denke, die meisten Projekte, da handelt es sich schon um Menschen, aber wir machen auf jeden Fall auch Tierschutzprojekte, auch im Ausland. Marcus: Ja, jetzt darf ich auch mal eine Frage stellen. Erstmal gut, dass ich mit am Start sein darf. Ich finde es genau so gut wie Feli hier, auch wenn wir schon lange nicht mehr in einem Büro waren, ist es eins der cooleren Büros hier mitten in Berlin-Kreuzberg, in der Schlesischen Straße. Was mich noch interessieren würde: Wie schnell oder krass ist das Unternehmen gewachsen? Und ist es wirklich ein Unternehmen oder ist es eine gemeinnützige Organisation? Natalie: Also betterplace.org gibt es jetzt seit sieben Jahren und wir sind eine gemeinnützige Organisation und betterplace Solutions, das Unternehmensgeschäft, sowie das betterplace Lab, die Forschungsabteilung und auch wir als betterplace.org sind alle unter dem Dach der gut.org Aktiengesellschaft, gemeinnütziger Aktiengesellschaft. Marcus: Mhh cool. Und merkt ihr, dass die Spendenbereitschaft zu bestimmten Jahreszeiten steigt? Sprich zu Weihnachten beispielsweise. Oder ist das gleichbleibend? Ist das im Laufe der Jahre weniger geworden oder ist das eher mehr geworden? Kann man da irgendwelche Trends ableiten? Natalie: Also, das hat sich mit jedem Jahr gesteigert und in der Vorweihnachtszeit wird natürlich vermehrt gespendet. Da haben wir auch gerade so die Kältehilfe. Das sind so diese Projekte, die dann sehr stark ziehen, auch der Newsletter dann wirklich viel einbringt und natürlich, wenn es dann - was hin und wieder leider vorkommt - zu Katastrophen kommt. Dann wächst hier eben auch das Spendenvolumen enorm. Marcus: Cool, und wenn es dann zu so Katastrophen kommt, ist es dann so, dass die Aktion dann bis zum Ende laufen muss, bis die Leute dann erst an die Kohle kommen oder habt ihr da so Möglichkeiten, dann die Sachen direkt weiterzuleiten. Weil ich kann mir vorstellen, wenn da irgendwo ein Erdbeben war oder was, ein Taifun rüber gegangen ist, dann muss man ja schnell helfen können. Natalie: Also zum einen werden ja dazu Projekte von den Organisationen selbst angelegt. Dann ist das Geld auch schon direkt bei der Orga. Aber man kann auch Spendenaktionen anlegen. Wir selbst als betterplace.org haben zum Beispiel jetzt bei der Nepal-Katastrophe auch eine Spendenaktion angelegt, aber auch Unternehmen haben Spendenaktionen angelegt. Und da kann man das Geld auch, nicht erst wenn die Spendenaktion abgelaufen ist weiterleiten, sondern direkt. Also wir haben direkt, wenn wir gesehen haben, okay jetzt sind wieder 500,00 € und leiten direkt die 500,00 € weiter. Marcus: Also echte Soforthilfe. Natalie: Richtig. Feli: Sind auch schon mal Leute von euch vor Ort? Fahrt ihr schonmal rum in der Welt und schaut euch Projekte an? Natalie: Also ich bin jetzt seit September hier. Ich habe nicht mitbekommen, dass seitdem jemand vor Ort war und kann nicht mit Sicherheit sagen, dass es vorher nie so war, ich weiß es nicht. Aber hier in Berlin machen wir schon Projektbesuche. Wir haben zum Beispiel so zwei bis drei Mal im Jahr den frohen Freitag bei uns hier im Team. Da machen wir immer irgendeine schöne Aktion. Und jetzt im Mai haben wir zum Beispiel auch ein Projekt von uns besucht, Jonas Haus hier in Berlin. Die unterstützen auch so sozialschwache Kinde. Und da haben wir denen da im Garten einen Barfußpfad angelegt und Erdbeeren und Himbeeren gepflanzt und solche Geschichten. Also, das machen wir schon. Feli: Ach cool, ihr helft dann auch quasi mit und tut was an dem Tag? Cool! Natalie: Ja, wir packen auch mal selbst an. Feli: Ja das klingt gut. Mist, jetzt habe ich die nächste Frage vergessen, die ich eben noch im Kopf hatte (lacht) Marcus: Ja, dann kann ich ja vielleicht nochmal eine stellen. Und zwar hast Du eben, als wir gequatscht haben, noch erzählt, dass ihr eine Aktion unterstützt, die sich “Giving Tuesday” nennt. Was ist das genau? Natalie: Giving Tuesday, das ist eine weltweite Bewegung und kommt aus den USA. Die hat eine Organisation 2012 sozusagen ins Leben gerufen und das ist eine Gegenbewegung zu Black Friday und Cyber Monday. Das sind zwei Tage in den USA, an denen zu Beginn der Weihnachtszeit im Online und Offline Handel es extreme Sale Aktionen gibt und man richtig Kohle ausgeben soll. Und das ist eben die Gegenbewegung, dass man richtig viel Geld für eine gute Sache gibt bzw. nicht nur Geld, sondern einfach auch Zeit. Man kann teilen, schenken, spenden, was auch immer an diesem Tag. Das ist immer der erste Dienstag im Dezember. Dieses Jahr machen wir eben auch mit. Um mal Beispiele zu nennen und das ein bisschen zu veranschaulichen. Du kannst als Agentur sagen, ich stelle meinen Mitarbeiter zwei Tage frei und er hilft einer Organisation eine Marketingstrategie auszuarbeiten oder macht ein Erklärvideo für diese Organisation. Als Schule machst Du einen Kuchenbasar. Den Erlös spendest Du für ein Projekt, kannst aber auch einfach sagen “Hey, ich habe Oma schon ewig nicht mehr gesehen. Ich schenke ihr jetzt mal einen Nachmittag und backe ihr einen Kuchen und besuche sie”. Also ganz breit gefächert, was man da machen kann. Marcus:
Interview mit Mars Dorian
Hey Leute, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von LifeHackz! Heute mit einem Gast, den ihr alle schonmal gesehen habt. Nicht ihn direkt, aber auf jeden Fall seine Zeichnungen. Mars Dorian hat nämlich das Cover für die LifeHackz-Show entworfen und ja… Mars hat nicht nur Qualitäten im Sketchen und Zeichnen, sondern er ist auch unter die Schreiber gegangen und schreibt jetzt ziemlich krasse, abgefahrene Science Fiction Geschichten, Self-Publishing. Ja, checkt das Interview aus. Viel Spaß! In dieser Folge lernst du:
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SHOWNOTESMars Dorian
Scrivener
Coach.me
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Mars Dorian (Intro) Marcus: Hey Mars, cool dass Du am Start bist! Mars: Danke, dass Du mich dabei hast Mann. Ich bin hier in meinem Studio eingekächert. Ich habe hier die Gardinen zu, alles zugeschlossen und bin hermetisch abgeriegelt, damit das hier funzt. Marcus: Ja sehr geil. Ich wollte Dich nämlich gerade fragen: Wo bist Du und was machst Du da? Mars: Also ich bin gerade in der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg. Und zwar teile ich mir mit einer Künstlerin einen Studioplatz. Das ist dann da der Hinterhof quasi, in so einem Gewerbegelände und hier sind überall Startups herum und da ist immer viel am rascheln und viel am machen und arbeiten... hier gehe ich halt hin um zu arbeiten. Marcus: Okay, das heißt, Du brauchst auch irgendwie, im das trennen zu können auch in Deinem Kopf, einen eigenen Arbeitsplatz getrennt von Deiner Wohnung - Du bist nicht so der Home-Office Typ? Mars: Ja, ich meine, kann ich auch, aber ich find’s halt geiler, wenn Du wirklich in einer Umgebung bist, wo wirklich - ich sage mal - 99% der Menschen arbeiten. Das hat so eine ganz eigene Energie, wo ich denke “Shit, wenn ich jetzt irgendwie hier rumstehe oder faul bin, dann fühle ich mich schlecht”, verstehst Du? Weil hier alle um mich herum arbeiten. Das gibt mir wirklich Antrieb immer am Ball zu bleiben. Gerade weil ich ja mein eigener Boss bin, muss ich ja ein gewisses Maß an Selbstdisziplin aufbringen. Marcus: Absolut. Also ich kenne es ja von uns beiden selber, von Feli und mir, wenn wir unterwegs sind klappt das immer eine Zeit lang ganz gut, auch von zu Hause zu arbeiten oder gerade, wo wir gerade sind, dann in irgendeinem Airbnb oder so. Aber irgendwann kommt der Punkt so, wo Du dann merkst, Du wirst antriebsloser und brauchst vielleicht mal ne neue Umgebung. Also schön ist, wenn man’s selber merkt, weil meistens schlittert man da so rein, ohne es richtig zu merken. Aber wenn wir dann mal rausgehen und beispielsweise im Coworking Space sind oder so, denken wir so “Shit, warum haben wir das nicht vorher gemacht? Hier ist irgendwie…” wie Du schon sagtest, das färbt auch ab, wenn alle anderen Headsets aufhaben und konzentriert am Rechner arbeiten, dann hast Du kein Bock da der einzige zu sein, der auf Facebook seine Zeit verschwendet oder so, sondern haust dann auch gleichzeitig rein. Mars: Das funktioniert super geil. Ich sag mal ganz kurz: Wo ich in Tokio war… und Tokio ist so eine Stadt, die ist so energisch, die rennen fast. Also die laufen, aber die rennen und Du hast das Gefühl, alles ist in Bewegung, wie so ein endloser Strom von Menschen. Und ich hatte richtig Scham als ich mich mal hingesetzt habe und gegessen habe, weil um mich herum alles was machen. Selbst wenn sie irgendwo herumsitzen, arbeiten sie irgendwie an ihrem Smartphone oder machen sich irgendwelche Notizen und ich dachte “Ach, ich bin hier voll der faule deutsche Sack hier”. (beide lachen) Geht ja gar nicht klar! Marcus: Krass! Tokio steht auf jeden Fall auch noch auf meiner Bucket-List, wo ich unbedingt mal hin will. Also Du sagst es ist cool da? Mars: Also, es ist halt ganz anders als europäische oder westliche Kulturen. Da ist ein ganz anderer Kulturzweig. Die denken anders, die sprechen anders, aber es ist halt in dem Sinne exotisch und ich mag halt japanische Kultur. Ich mag die Popkultur, also Videospiele, Comics, das Essen und all so was. Deswegen hat’s mich dahingezogen. Marcus: Cool! Du selber machst ja auch viel mit Comics und Videospielen, Zeichnungen. War das ein Grund, weswegen Du nach Tokio gegangen bist? Mars: Auf jeden Fall! Ich mach ja jetzt hauptberuflich Illustrationen und die japanische Popkultur hat ja einen Rieseneinfluss. Also ich mache nicht den japanischen Stil mit diesen großen Mangaaugen und so, aber bestimmte Einflüsse hat die Kultur auf mich und das war halt der Hauptgrund, warum ich dahin gegangen bin. Weil ich dachte “Wie kann so ein kleines Land…”, was relativ klein ist im Vergleich zu Amerika oder China oder Europa “...so eine fette Kultur haben und solche Videospiele kreieren, die so kreativ sind und solche Comics und Zeichentrickfilme?”. Das hat mich einfach umgehauen. Und ich wollte dem auf den Grund gehen. Marcus: Mmh, das heißt, Du hast Dich schon immer bewusst irgendwie daran orientiert oder kam das irgendwann unbewusst, dass Du, wenn immer Du irgendetwas gezeichnet hast, ging es so in die Richtung. Und dann hat man so gemerkt, irgendwie ist das so wahrscheinlich das Land, was Dich am meisten beeinflusst? Oder die Kultur dort? Mars: Nee, das lag… als ich noch klein war, habe ich noch hauptsächlich amerikanische und europäische Comics gelesen. Also aus dem europäischen Raum waren es so französische, franco-belgisch nennt sich das. So Spirou, Fantasio und Marsupilami und Asterix und Obelix und die ganzen Klassiker, ne? Dann kamen die Amis mit ihren Superhelden Marvel und DC. Aber dann kam das langsam mit diesen japanischen Einflüssen. Und wo das ganze populär wurde, auch in Berlin… und als ich dann in die Comicshops gegangen bin, war ich halt total fasziniert, weil die völlig anders. Also die waren völlig anders gezeichnet. Die Charaktere waren völlig anders. Es gab keine Superhelden und keine Detektive. Es waren völlig andere Welten und das hat mich so fasziniert, da musste ich mich halt mehr damit beschäftigen. Und dann kam der Einfluss halt. Marcus: Mmh, genau. Und wie kam das dann, dass Du so da reingeschlittert bist in diesen Comic… Manga ist ja nicht in diesem Comic-Style… Gab es da spezielle Kundenwünsche, die gesagt haben “Ey, ich brauche ein neues Cover, das soll genau so und so aussehen? Oder war es eher so, dass Du Dich selber ausgetobt hast und irgendwann gemerkt hast so “Das ist mein Ding! Hier bleibe ich, das mache ich jetzt”? Mars: Ja also als ich noch zur Schule ging, habe ich quasi Videospiele gespielt und dann versucht, das in Comicform umzusetzen ne? Und das war Haupthobby. Das war mit Leidenschaft. Ich habe einfach Comics nach Laune gemalt ne? Und irgendwann habe ich dann für die Jugendzeitung gemalt, hab damit ein bisschen Geld verdient. Und dann hatte jemand das gesehen und hat gesagt “Ey, kannst Du nicht Comic-Strips für ein Magazin machen, so für ne Handwerkszeitung?” Da habe ich gesagt “Ja mach ich, cool”. Dann habe ich auch ein bisschen Geld mit verdient, so 100,00 Euro im Monat. Marcus: Damals noch in der Schule als Schüler? Mars: Genau in der Schule als Jugendlicher. Da war ich - keine Ahnung - 15, 16 oder so. Dann hab ich da ein paar hundert Euro mal extra im Monat in der Tasche gehabt und da dachte ich “Ey, das ist richtig geil”. Und ich bin halt so ein Riesen-Fan, also das wusste ich damals noch nicht, aber im Prinzip, dass Du Dein Business um Deinen Lebensstil herum baust ne? Und ich hatte auch mal damit gespielt, weil ich auch so Filme gemacht habe, Filmregisseur zu werden. Aber das habe ich dann irgendwann aufgegeben, weil ich gemerkt habe, ich bin absolut introvertiert und ich kann nicht mit Menschen jeden Tag arbeiten und früh aufstehen und immer so ein riesen Set um mich herum zu haben ja? Ich will so lange schlafen wie ich will. Ich will rumreisen und ich will nur quasi meinen Computer haben und dann meine Karriere aufbauen. Und weil ich halt Comics gemacht habe, habe ich das versucht halt zu verbinden ne? Also wie kann ich diesen Lebensstil haben und wie kann ich aber trotzdem damit Geld verdienen. Dann ist das halt in diese Illustrationsecke hingekommen. Marcus: Ja, saucool. Und das Internet bietet sich ja dann, gerade auch für Typen wie Dich, die eher introvertiert sind, dann auch mega gut an, dass man sagt “Ich entscheide selbst, wann ich jemanden an mich heranlasse und auf wen ich reagiere”. Mars: Ja also das Internet… Ich hab mal ganz früher am Anfang meines Blogs vor fünf Jahren oder so geschrieben: das Internet ist meine liebste Religion. Ich habe sogar quasi… mich bedankt, wenn ich einen Auftrag hatte so an meinen Mac. So “Danke für den Kunden!” So als ob das so eine Statue… So eine Buddha-Statue wäre. Ich hatte mal richtig krasse Probleme, weil ich nicht studiert hatte und ich wusste halt meinen Weg nicht in der Welt ne? Und mit dem Geld verdienen und kreativ sein hat auch nicht so geklappt. Marcus: Wann war das? Mars: Das war…. also ich bin gleich nach der Schule halt um die Welt gereist für vier Jahre. Bin dann immer zig Monate nach Berlin zurückgekommen und dann wieder rumgereist. Ich war in Japan, Amerika, Mexico und um Australien habe ich auch gelebt und innerhalb Europa. Marcus: Cool! Also immer mit nem Backpack, als Backpacker oder hast Du auch lokal irgendwie gearbeitet? Mars: Also immer unterwegs, aber ich habe immer schon so kreative Services so gemacht mit dem Computer. Aber es war noch keine Karriere. Also ich habe dort als Barkeeper meistens gearbeitet oder in Australien auf’m Feld und solche Jobs halt. Ähm, und dann immernoch so ein bisschen auf’s Internet geschielt, weil ich dachte “Oh Mann”. Ich muss immer, wenn ich in ein neues Land gehe, neue Arbeit suchen. Das ist ja schön, wenn ich mir irgendwie etwas aufbauen könnte, was unabhängig ist. Was, egal ob ich in Thailand bin oder in Australien, dass ich mir so was trotzdem aufbauen kann und das nicht immer von vorne anfangen muss. Und dann kam ich dann aber irgendwann zurück, weil ich dann keinen Bock mehr hatte, nach den ganzen Reisen, und dann war ich 24 glaube ich. Und da hatte ich eine richtig Hardcore-Phase, wo ich echt depressiv war. Da bin ich zu meiner Mutter…. musste ich da zurückziehen, weil ich ganz wenig Geld verdient habe. Und ich hatte ne kleine Ausbildung gehabt in dem Sinne und da war ich echt frustriert. Ich wusste einfach nicht, wie es weitergeht. Wie mache ich jetzt ne Karriere, die zu meinem Lebensstil passt. Und das ging - sage ich mal - eineinhalb Jahre so. Und es waren die dunkelsten Zeiten mit Abstand in meinem ganzen Leben. Und das war so schlimm, ich war sogar mal auf so einer Suizid-Intensivstation, ich glaube das war in Prenzlberg i
Interview mit Gordon Schönwälder von Podcast-Helden
Jo Leute, willkommen zur LifeHackz, willkommen zu einer neuen Folge mit Gordon Schönfelder! Gordon ist der Mann im Hintergrund von der LifeHackz-Show, der die Folgen abmastert und mixed. Sprich: Meine Stimme schön macht, die Stimme von meinem Gast schön macht, die Lautstärke angleicht und alles weitere Technische. Gordon ist gerade auf dem Weg dahin, sich aus dem 9 to 5 Job zu verabschieden und sich selbstständig zu machen. Er hat außerdem mega viel know-how zu diesem ganzen Podcasting Thema. Grund genug ihn in die Show zu holen. Viel Spaß mit dieser Folge mit Gordon! In dieser Folge lernst du:
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Podcast-Helden
Affenblog
DriveNow
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Gordon Schönfelder (Intro) Marcus: Hey Gordon, cool dass Du bei LifeHackz am Start bist! Gordon: Ja vielen Dank, dass ich da sein darf! Super cool! Marcus: Ja erzähl mal ein bisschen über Dich. Du hast die größte Community auf Facebook. Deusprachige Community zum Thema Podcast. Wie bist Du dazu gekommen und was war so Dein Einstieg in die Podcast-Welt? Gordon: Puhh, ich weiß gar nicht ob ich die größte Community habe, aber es gibt mit Sicherheit noch ein paar Leute, die schon früher am Markt waren als ich, aber ich habe schon relativ lange Podcasts gemacht und ja… Vielleicht hole ich ein bisschen aus, wenn ich darf? Marcus: Ja klar. Gordon: Also ich komme aus dem Gesundheitswesen eines der furchtbar durchstrukturiertesten Art und Weisen zu arbeiten, die es gibt. Ich glaube Markus, da würdest Du das blanke Kotzen kriegen, wie durchstrukturiert das ist und wie unflexibel man dann ist. (lacht) Marcus: Ja wahrscheinlich würde ich kotzen wegen Unflexibilität. Ich meine, Struktur an sich ist manchmal auch ganz gut. Gordon: Ja jedenfalls… Ich habe immer so viele chronische Patienten gehabt. Und wenn da keiner die Praxis wechselt oder verstirbt - leider Gottes - dann hätte ich Dir sagen können, wen ich Dienstags um 14.00 Uhr in drei Jahren behandele. Das war für mich eine ganz grausame Situation. Ich habe eine Coaching-Ausbildung gemacht, NLP und systemische Beratung und so Sachen. Und da habe ich irgendwann als Coach zu arbeiten und war erstaunlich erfolglos. Das lag unter anderem daran, dass ich so überhaupt gar keine wirkliche Zielgruppe hatte, mit der ich arbeiten wollte oder konnte. Da habe ich mich also irgendwie als Coach für jeden positioniert und habe dann irgendwann angefangen - weil ich schon lange Musik mache und irgendwie mit Rockbands am Start bin als Sänger und so, also ich habe keine Scheu vor dem Mikro gehabt. Da ich ja eigentlich schon immer so ein Apple-Junky, Apple-Jünger war, hatte ich auch recht früh Kontakt zu Podcasts. Da habe ich mir gesagt “Okay, wenn Du mal als Coach arbeitest, dann hast Du auch Deinen eigenen Podcast”. Und dann habe ich mich hingesetzt - hochmotiviert - und habe gedacht... Marcus: Wann war das? Gordon: Wann war das? - 2012. Marcus: Wie war da so die Podcast-Szene aufgestellt? Gerade in Deutschland oder Amerika oder so überhaupt? Gordon: Die amerikanische Szene hatte ich damals noch nicht auf dem Schirm, muss ich gestehen. Aber wenn ich mir so die Pat Flynns und so anschaue, dann hatten die da auch ihre Beginne. Beziehungsweise Pat Flynn nicht, der kam später. Aber es gab schon einige bekannte Podcasts. Es gab so, ich sag mal so, die erste deutsche Welle der Podcast-Szene. Die waren da schon mächtig aktiv. Es gab da “Das Abenteuer Leben”. Das ist so eine Sendereihe quasi und da gab es einige Coaching-Podcasts, die ich mir immer gegeben habe, wenn ich zur Arbeit bin. Die haben mich da immer so ein bisschen hoch gehalten, wach gehalten, motiviert gehalten, dass ich irgendwann halt aus diesem Hamsterrad rauskomme und dann habe ich halt da irgendwie mit Podcasting angefangen. Also wie gesagt, mir die erstmal anzuhören. Und 2012 wollte ich dann halt, als ich mich neben dem Therapeutenjob selbstständig gemacht habe, dann halt ein bisschen Marketing machen. Ich hatte einen Blog und so, war auch ganz okay und dann dachte ich, “dann nutzt Du die Gunst der Stunde, schnappst Dir Dein Mikro und machst einen Podcast”. Und dann habe ich da gesessen und hatte drei Stunden Kopfschmerzen, weil das so ätzend war. Ich wusste nicht, wie das funktioniert. Ich musste mich da so reinfuchsen. Es gab keine richtigen Tutorials. Es gab - keine Ahnung - ich habe da jetzt gelesen, Du brauchst einen Feed. Einen Podcast-Feed. Ich habe keine Ahnung was ein Feed ist so. Ich wusste gerade mal, wie ich einen Beitrag schreibe auf Facebook oder bei Wordpress. Und ich hatte ein Riesenproblem damit, ich hatte Kopfschmerzen, ich hab es halt einfach sein lassen. Dann habe ich das Mikrofon weggelegt und habe gesagt “Scheiß drauf, sollen das die anderen machen!” Aber es hat mich nie losgelassen. Und irgendwann hatte ich mir mal die Hand verstaucht, konnte also nicht arbeiten und dann habe ich gesagt “Komm, Scheiß drauf! Jetzt hast Du eine Woche Zeit, bist jetzt krankgeschrieben, jetzt setzte Dich mal dran”. Und dann hat mir irgend so ein verpickelter 14-jähriger bei Youtube gezeigt, mit seinem kleinen Filmchen mit so einer Fistelstimme im Stimmbruch, wie man nen Feed macht. Und ich bin diesem Typen auf Ewig dankbar, weil in dem Moment hab ich’s verstanden, wie’s funktioniert. Dann habe ich tatsächlich irgendwie am nächsten Tag dann auch händisch diesen Feed geschrieben so. Also so HTML und gib ihm, ne? Marcus: Boah, krass! Gordon: Ja und es gab halt - zumindest meines Wissens - noch nicht so Services, wie Libsyn oder sowas, ne? Und ja, dann habe ich da angefangen und habe mich dann da hingesetzt und den ersten Podcast aufgenommen. Marcus: Alleine? Gordon: Alleine, ja genau. Das war eine richtige Solo-Show. Der ist tatsächlich manchmal immernoch in Karriere in den Charts - vollkommen verrückt - obwohl ich den seit Jahren nicht mehr mache. Marcus: Wie heißt der? Gordon: Der “Lösungsmittel Podcast”. Ja ja, Oldschool, aber in den ersten Episoden habe ich auch noch fleißig gesiezt und so, also das ist schon etwas länger her. Ja dann kam irgendwann meine Mastermind-Gruppe mal so auf die Idee “Sag mal Gordon, so als Coach bist Du ja erstaunlich erfolglos, vielleicht solltest Du etwas mit Podcasts machen”. Weil die ersten Leute ankamen, ja irgendwie “Cool, dass Du das machst, wie geht denn das?” und so. Ja und dann war es letztes Jahr im Mai, glaube ich, Mai 2014 genau. Da habe ich dann als Projekt, so als Nebenprojekt “Podcast-Helden” gegründet. Und ja, aus diesem Projekt ist dann tatsächlich jetzt mein Business geworden. Jetzt zeige ich Menschen, Bloggern, Marketern, wie sie halt ihr Marketing verbessern, ihre Sichtbarkeit verbessern - durch Podcasting. Marcus: Sehr cool! Ja, ich habe eben gesagt größte Community, weil Du warst so die erste, die aufgepoppt ist bei Facebook, als ich mich dann da reingefuchst habe und geguckt habe, gibt es auch deutschprachige Communities. Wer kann mir da helfen? Hatte schon ein ganz cooles Tutorial bei Pat Flynn gefunden, aber es gibt ja immernoch Sachen, die sind da noch nicht 100%-ig klar. Und dank Dir wurde das dann immer klarer, hab dann auch jemanden gesucht, der mir das mastert und schneiden kann. Weil ich hatte dann nicht genug Zeit, mich dann auch noch damit zu befassen. Energie und Zeit verbrennen und dann zum Glück dann Dich auch gefunden über einen gemeinsamen Kontakt. Also insofern hast Du großen Anteil an dem LifeHackz-Podcast hier. Gordon: Ja vielen Dank! Sehr geil! Marcus: Nicht nur für den Start, sondern jetzt auch Folge für Folge. Das hat sich ja ganz gut eingespielt bei uns. Also alles, was ihr hier hört, jede Folge wurde vorher einmal von Gordon in schön gemacht. Darum klingt meine Stimme glaube ich auch ganz gut. Gordon: (lacht laut) Ja cool! Marcus: Ja, und so ist eigentlich unser Touchpoint, ne? So haben wir uns kennengelernt. Gordon: Ja genau. Wir haben irgendwann festgestellt, dass wir beide Düsseldorfer Jungs sind. Marcus: Ja genau, das kam dann ja noch dazu. Da warst Du mir noch sympathischer. Ich bin da ja immer erst skeptisch, wenn einer fragt “Ja hier, kennst Du auch Fortuna? Gehst Du zur Fortuna?” Und viele wissen, dass ich eingefleischter Fortuna Fan bin und dann kommt das aber oft, aus der Kölner Ecke. Gordon: Ah, ja okay. Marcus: Ich weiß gar nicht, ob ich Dir gesagt habe “Bist Du Kölner oder so?” Gordon: (lacht) Marcus: Da gehen bei mir ja auch oft die Alarmglocken an, aber dann kommst Du ja aus Langenfeld, direkt in der Nähe von Düsseldorf. Gordon: Genau. Marcus: Also schöner. Genau, und dann hast Du gesagt, Du startest das Projekt “Podcast-Helden”? Gordon: Genau. Marcus: Was ist das genau? Ist das eine Community? Ist das ein Podcast? Ist das ein Service? Ist das alles? Gordon: Es ist… ja, ich habe das Ganze ja neben meinem Angestelltenjob aufgebaut. Ich habe dann irgendwann um Zeit zu finden, habe ich mich dann, ich glaube das war sogar schon vor Podcast-Helden, dass ich von 40 auf 30 Stunden runter gegangen bin, um halt Zeit für mein eigenes Business zu haben. Bin dann im Sommer 2014 auf 20 Stunden runter gegangen und jetzt haben wir - ich weiß ja nicht wann Du, lieber Zuhörer, das jetzt hier hörst, aber wir haben jetzt den 13. August 2015 - und im Oktober werde ich die Griffel fallen lassen, das Therapiewesen verlassen und mich voll und ganz auf Podcast-Helden konzentrieren. Und es soll, beziehungsweise bisher ist es, um die Frage schlussendlich noch zu beantworten: Es ist ursprünglich ein Service gewesen. Ich habe einen Kurs gemacht. Der nennt sich “Mein erster Podcast”. Und da ist halt mein komplettes Wissen drin gewesen oder ist drin. Zum Thema Podcasting von den ersten Dingen, vom Mikrofon einstecken bis zum Erfolg bei Neu und Beachtenswert, also New & Notewor
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